Dudjom hat geschrieben:Das liest sich wie "ich will alles und zwar sofort"
Man kann das lesen wie einem gerade ist.
Ich strebe Glück und Zufriedenheit im "Alltag" an.....das ist "alles"
hedin
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Dudjom hat geschrieben:Das liest sich wie "ich will alles und zwar sofort"

accinca hat geschrieben:Und warum soll es deiner Meinung nach keinen Weg zum Glück geben?
Der Buddha sprach ja von höchsten Glück wenn alles Leiden überwunden ist.
Und der achtfache rechte Pfad macht doch nur Sinn wenn er auch dahin führt oder nicht?

odysseus05 hat geschrieben:accinca hat geschrieben:Und warum soll es deiner Meinung nach keinen Weg zum Glück geben?
Der Buddha sprach ja von höchsten Glück wenn alles Leiden überwunden ist.
Und der achtfache rechte Pfad macht doch nur Sinn wenn er auch dahin führt oder nicht?
Ein Ziel mag wichtig sein, aber es kann durch Anhaften zum Hindernis werden,
wenn man zu sehr irgendeiner Zukunft nachhängt, wenn man vor lauter Ziel
den Weg dorthin vergisst, und dieser Weg ist achtsam Schritt für Schritt,
Atemzug um Atemzug.
odysseus05 hat geschrieben:Und gerade die Achtsamkeit schenkt glückliche Momente en masse,
ohne dass man sie anstreben muss. In einer meditativen Jhana empfinde ich Glück.
Ich hafte aber nicht daran und lasse es los, um für tiefere Wahrheiten offen zu sein.
odysseus05 hat geschrieben:Würde ich immer wieder dieses Glück anstreben, so würde es mir zum Hindernis werden
und ich komme nicht weiter. Der edle achtfache Pfad mag höchstes Glück schenken,
dies ist jedoch nicht mein Ziel, sondern nur eine "Begleiterscheinung", an der man nicht
zu sehr haften sollte.

accinca hat geschrieben:Ich hatte hier nicht behauptet, der Pfad sei das Ziel. Das Glück der endgültigen Leidüberwindung
aber schon und das kann auch nicht zum Hindernis werden wie von dir befürchtet.
accinca hat geschrieben:Du aber redet von etwas anderem, von etwas
das man nicht trauen kann weil es im Leiden festhält. Etwas gefährlichen an dem man anhaften kann.
"Achtung bloß nicht mit der Lehre des Buddha befassen, da könnte man Anhaften!!
Kommt zum Zen, oder zum Christentum da könnt ihr an dieser bösen viel zu verlockende Lehre des
Buddha nicht Anhaften. Die ganze Lehre wird euch verlocken und zum Anhaften führen. Den Verlockungen
dieser Lehre ist schwer zu entkommen!!!" usw. usw. - erst nehmen kann man solche oder ähnlich ängstlich
verwirrte Parolen aber nicht. Die Leidüberwindung hat der Buddha als höchstes Glück gelehrt und dieses
Glück kann dir nicht zum Hindernis werden. Das ist unmöglich! -

odysseus05 hat geschrieben:Was am Ende des Pfades passiert,
ist für mich erst dann relevant,
wenn es soweit ist.

Dudjom hat geschrieben:
Das ist nicht gut. Denn wenn der Pfad nicht von Anfang an ein Ziel hat, dann ist er ein beliebiger Pfad und führt "irgendwo" hin. Der Buddha lehrt aber einen Pfad der zur Befreiung führt. "Befreiung" aber meint "Befreiung von Dukkha".

odysseus05 hat geschrieben:accinca hat geschrieben:Ich hatte hier nicht behauptet, der Pfad sei das Ziel. Das Glück der endgültigen Leidüberwindung
aber schon und das kann auch nicht zum Hindernis werden wie von dir befürchtet.
So wie Du es schreibst, erwartest Du halt dieses Glück der endgültigen Leidüberwindung,
es ist ein Ziel. Ich erwarte dieses Glück nicht, ich schau einfach selbst was passiert,
wenn ich den edlen achtfachen Pfad gehe. Ich halte mich daran was jetzt gerade wichtig ist.
Was am Ende des Pfades passiert, ist für mich erst dann relevant, wenn es soweit ist.
accinca hat geschrieben:Du aber redet von etwas anderem, von etwas
das man nicht trauen kann weil es im Leiden festhält. Etwas gefährlichen an dem man anhaften kann.
"Achtung bloß nicht mit der Lehre des Buddha befassen, da könnte man Anhaften!!
Kommt zum Zen, oder zum Christentum da könnt ihr an dieser bösen viel zu verlockende Lehre des
Buddha nicht Anhaften. Die ganze Lehre wird euch verlocken und zum Anhaften führen. Den Verlockungen
dieser Lehre ist schwer zu entkommen!!!" usw. usw. - erst nehmen kann man solche oder ähnlich ängstlich
verwirrte Parolen aber nicht. Die Leidüberwindung hat der Buddha als höchstes Glück gelehrt und dieses
Glück kann dir nicht zum Hindernis werden. Das ist unmöglich! -
odysseus05 hat geschrieben:Diese Gedankengänge kann ich leider nicht nachvollziehen.
Welche Aversion treibt Dich gerade?

Dudjom hat geschrieben:odysseus05 hat geschrieben:Was am Ende des Pfades passiert,
ist für mich erst dann relevant,
wenn es soweit ist.
Das ist nicht gut. Denn wenn der Pfad nicht von Anfang an ein Ziel hat, dann ist er ein beliebiger Pfad und führt "irgendwo" hin. Der Buddha lehrt aber einen Pfad der zur Befreiung führt. "Befreiung" aber meint "Befreiung von Dukkha".
LG


accinca hat geschrieben:Du aber redet von etwas anderem, von etwas
das man nicht trauen kann weil es im Leiden festhält. Etwas gefährlichen an dem man anhaften kann.
"Achtung bloß nicht mit der Lehre des Buddha befassen, da könnte man Anhaften!!
Kommt zum Zen, oder zum Christentum da könnt ihr an dieser bösen viel zu verlockende Lehre des
Buddha nicht Anhaften. Die ganze Lehre wird euch verlocken und zum Anhaften führen. Den Verlockungen
dieser Lehre ist schwer zu entkommen!!!" usw. usw. - erst nehmen kann man solche oder ähnlich ängstlich
verwirrte Parolen aber nicht. Die Leidüberwindung hat der Buddha als höchstes Glück gelehrt und dieses
Glück kann dir nicht zum Hindernis werden. Das ist unmöglich! -
odysseus05 hat geschrieben:Diese Gedankengänge kann ich leider nicht nachvollziehen.
Welche Aversion treibt Dich gerade?
accinca hat geschrieben:Mit Aversion hat das nichts zu tun. Ich versuche nur deine Argumentation zu verstehen und
daraus die Konsequenzen zu ziehen. Konsequenzen die sich zwar daraus ergeben, aber nicht
unbedingt benannt werden. Das ist eine Frage der Logik und nicht der Aversion denn natürlich
räume ich ein, das die Lehre auch eine gewisse Verlockung sein kann. Ich sage mal über das Ziel:
Wer sich vom höchsten verlocken läßt, dem wird höchstes zuteil werden.

odysseus05 hat geschrieben:Hallo, ich bin ein äußerst logischer Mensch.
Aber ich würde nicht auf die Idee kommen Obiges zu schreiben.
Die sukzessive Überwindung des Leidens mag glückliche Momente bescheren.
Aber auch diese Momente kommen und sie gehen.
odysseus05 hat geschrieben:"Du aber redet von etwas anderem, von etwas das man nicht trauen kann weil es im Leiden festhält. Etwas gefährlichen an dem man anhaften kann. "Achtung bloß nicht mit der Lehre des Buddha befassen, da könnte man Anhaften!!"
Wo sollte ich dies geschrieben haben?
odysseus05 hat geschrieben:Ich habe nur erkannt, dass das Phänomen des Anhaftens stärker unser Leben prägt als Viele denken.
odysseus05 hat geschrieben:Aber dieses Anhaften kann meiner Meinung nach zum Hindernis werden, ganz so wie in der Meditation.
odysseus05 hat geschrieben:Ich verurteile das Anhaften nicht. Es gehört zum Leben dazu wie der Widerstand.
odysseus05 hat geschrieben:Es mag wunderbar sein, dieses Glücksgefühl bei der Überwindung des Leidens.
Ich werde es gern willkommen heißen, wenn es soweit ist. Aber dieser Zustand ist nicht jetzt.
Jetzt erforsche, studiere ich das Leiden, um es nach und nach loslassen zu können,
eben so wie es Buddha lehrte und jage nicht dem Glücksgefühl hinterher.
Der Weg ist nicht ein Schritt bis ins Ziel, sondern viele ganz kleine.
Jeder von diesen Schritten ist es wert achtsam zu gehen.

accinca hat geschrieben:"Du aber redet von etwas anderem, von etwas das man nicht trauen kann weil es im Leiden festhält. Etwas gefährlichen an dem man anhaften kann. "Achtung bloß nicht mit der Lehre des Buddha befassen, da könnte man Anhaften!!"
accinca hat geschrieben:Hast du nicht geschrieben:
"Würde ich immer wieder dieses Glück anstreben, so würde es mir zum Hindernis werden
und ich komme nicht weiter. Der edle achtfache Pfad mag höchstes Glück schenken,
dies ist jedoch nicht mein Ziel, sondern nur eine "Begleiterscheinung", an der man nicht
zu sehr haften sollte."
odysseus05 hat geschrieben:Aber dieses Anhaften kann meiner Meinung nach zum Hindernis werden, ganz so wie in der Meditation.
accinca hat geschrieben:Wenn du Angst hast vor der Meditation wegen dem angeblichen Anhaften dann lass es doch.
Kein Mensch zwingt dich zur Meditation!
odysseus05 hat geschrieben:Es mag wunderbar sein, dieses Glücksgefühl bei der Überwindung des Leidens.
Ich werde es gern willkommen heißen, wenn es soweit ist. Aber dieser Zustand ist nicht jetzt.
Jetzt erforsche, studiere ich das Leiden, um es nach und nach loslassen zu können,
eben so wie es Buddha lehrte und jage nicht dem Glücksgefühl hinterher.
Der Weg ist nicht ein Schritt bis ins Ziel, sondern viele ganz kleine.
Jeder von diesen Schritten ist es wert achtsam zu gehen.
odysseus05 hat geschrieben:Mit dem Glücksgefühl ist das so eine Sache. Es gibt Glücksgefühle
die sind zu pflegen und auszubilden, andere wieder sind zu widerstehen.
Ich wünsche dir viel Erfolg.

odysseus05 hat geschrieben:Vielleicht ist es auch so, dass ich erlebt habe, dass es noch etwas "hinter" dem Glück gibt.
odysseus05 hat geschrieben:accinca hat geschrieben:Wenn du Angst hast vor der Meditation wegen dem angeblichen Anhaften dann lass es doch.
Kein Mensch zwingt dich zur Meditation!
Wie kommst Du darauf, dass ich Angst habe?
Es ist nur so, dass es durchaus Glücksmomente in der Meditation gibt.
Ich verweile kurz in ihnen, gehe aber mit Gleichmut weiter. Das hat nichts
mit Angst zu tun. Das ist der Weg durch die Jhanas.
odysseus05 hat geschrieben:accinca hat geschrieben:Mit dem Glücksgefühl ist das so eine Sache. Es gibt Glücksgefühle
die sind zu pflegen und auszubilden, andere wieder sind zu widerstehen.
Ich wünsche dir viel Erfolg.odysseus05 hat geschrieben:Welche Glücksgefühle würdest Du denn kultivieren und welchen würdest Du widerstehen?

accinca hat geschrieben:Der Buddha lehrte, das zunächst das Glück welches durch besonders unheilsame Dinge entsteht zu widerstehen ist.
Und das Glück welches durch besonders heilsame Dinge entsteht ist zu kultivieren. Als 2. kommt
dann das Glück welches durch sinnlichen Genießen entsteht was zu widerstehen ist. und das
Glück, was durch Entsagung von den sinnlichen Dingen entsteht zu kultivieren ist und zu entfalten.
Dazu gehört auch das Glück des Samādhi und der Jhanas. In diesem Glück ist solange und so ausgiebig
zu "baden" bis dadurch alles Sinnliche und grobe Verlangen nach dem groben Glück der Sinnendinge
völlig geschwunden ist. Erst dann, kann und sollte man sich auch davon noch ablösen und keinesfalls
schon vorher. Das hieße die Sache nicht verstanden zu haben aber auch bei den Jhanas gibt es niederes
und höheres Glück. Hier entwickelt der Übende immer feineres Glück bis er alles Aufgeben kann ist auch
das eine Frage der Entwicklung. Immer aber geht es um Glück bzw. Wohl. Und wenn irgendwann alles
Anhangen aufgegeben wird, so deswegen, weil das noch mehr Wohl ist als alles Gefühl.

odysseus05 hat geschrieben:Dudjom hat geschrieben:odysseus05 hat geschrieben:Was am Ende des Pfades passiert,
ist für mich erst dann relevant,
wenn es soweit ist.
Das ist nicht gut. Denn wenn der Pfad nicht von Anfang an ein Ziel hat, dann ist er ein beliebiger Pfad und führt "irgendwo" hin. Der Buddha lehrt aber einen Pfad der zur Befreiung führt. "Befreiung" aber meint "Befreiung von Dukkha".
LG
Hallo,
wir wissen doch wohin der Pfad führt.
Und wer sich an den edlen achtfachen Pfad hält, so wie es von Buddha gelehrt wurde,
der wird auch ankommen, ob er nun täglich erneut sein Ziel fixiert oder nicht.
odysseus05 hat geschrieben:Wer nur sein Ziel starr im Blick hat, der wird auf dem Weg dorthin u. U. stolpern.

Dudjom hat geschrieben:
Von "starr" - und hier scheinst du "Ausschließlichkeit" zu assozieren, war nicht die Rede. Der Geist ist ein "multidimensionales Werkzeug": Er kann auf Objekte (Bedeutungen) "fixiert" sein und gleichzeitig auch andere Aktivitäten ausüben. Nur wenn die Faktoren "Anhaftung", "Abneigung" oder "neutrale Gleichgültigkeit" sich hinzugesellen, ist es mit der "Multidimensionalität" zu Ende.
