Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Wie und wo praktiziere ich Buddhismus.

Moderator: Ji'un Ken

Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Hanzze am 30.11.2010, 09:03

In allen Traditionen, ist Dana ein wichtiger Teil des "Lebens als jemand der dem Buddha Dhamma folgt"

deutsche (gefundene) Übersetzung von dāna: Geben, Gabe, Almosenspende.
englische Übersetzung siehe hier


Was ist Dana, was versteht man unter einer heil-vollen Handlung (geistig, mit der Sprache, Materiell)?

Wozu soll Dana wichtig sein? Was bringt es einem selbst und was bringt es anderen?

Was ist das größte Geschenk (Dana) das man geben kann?

Wann ist etwas Dana und wann ist es nur ein weltliches Geschenk?

Tip für Neueinsteiger und jene die sich selbst umsehen wollen: "Googleyana" benutzen schadet nicht. Reflektieren und ja nicht verirren...
Hanzze
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon KRY am 30.11.2010, 18:54

Hanzze hat geschrieben:Was ist das größte Geschenk (Dana) das man geben kann?


Dharma!

Beste Wünsche

KRY
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Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Hanzze am 30.11.2010, 19:11

KRY hat geschrieben:
Hanzze hat geschrieben:Was ist das größte Geschenk (Dana) das man geben kann?

Dharma!

Danke KRY,
magst uns vielleicht auch erklären warum? So a schönes dickes Auto ist doch viel besser als, wenn jemand was kluges von sich gibt. Essen kann ich das Dana auch nicht.
Hanzze
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Aiko am 30.11.2010, 19:35

KRY hat geschrieben:
Hanzze hat geschrieben:Was ist das größte Geschenk (Dana) das man geben kann?


Dharma!

Beste Wünsche

KRY


Dharma - Gibt es umsonst. Dharma kann nicht gegeben werden und auch nicht genommen werden.

Weil großzügig bereits alles da ist, können wir eben auch großzügig sein.

http://dharani-aiko.blogspot.com/2010/0 ... speak.html

_()_
Aiko
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Hanzze am 30.11.2010, 19:53

Hallo Aiko,
danke, kannst du das für Leute wie mich etwas erklären, du weist... schau dir mein Bild an.
Hanzze
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon crazy-dragon am 01.12.2010, 00:40

Gutes Karma macht man:
Indem man Forentrolle trollen läßt... :razz: Und irgendwann verschwinden alle Phänomene von selber... :P
_()_ c.d.
Tag für Tag ein guter Tag
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Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Hanzze am 01.12.2010, 07:59

Da hast du vollkommen recht Verrückter Drache,
aber man darf die vier wichtigen Dinge bei Dana nicht vergessen.

1. die richtige Motivation (frei von Verlangen, Gegenleistung, "Ich" Anhaftung - wie Imagepflege, Selbstdarstellung, Anerkennungswünschen... sonst führt es nicht zu Dana)
2. der Akt des Gebens (nur Motivation führt nicht zu Dana)
3. es muss ankommen (wenn es der, an dem es gerichtet ist, nicht annimmt oder es auf dem Weg verloren geht führt es nicht zu Dana)
4. es muss auch wirklich helfen (wenn man einem der am Verhungern ist einen DVD-player schenkt führt das nicht zu Dana, auch wenn man einem Drogenabhängigen Drogen schenkt führt das nicht zu Dana)

Nur wenn alle vier Bedingungen erfüllt sind kann man es heilvolles Karma, Dana nennen.
Als mitleidvoller Mensch muss man daher auch aufpassen, das man Dinge annimmt, da man sonst Dana-Versuche anderer verhindert.

Offen bleiben ist sehr wichtig um Dana geschehen zu lassen. Vielleicht ist es daher gut, sich auch die Geschichten eines Affen zu lesen, anzunehmen, reflektieren und dann wieder los zulassen. *schmunzel*

Und das du mir ja ned verrückt wirst du Drache *zungezeig*
Hanzze
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Aiko am 01.12.2010, 08:43

Hanzze hat geschrieben:Hallo Aiko,
danke, kannst du das für Leute wie mich etwas erklären, du weist... schau dir mein Bild an.


Ach, mach' es dir nicht so kompliziert.

In dem Moment, wo Dana mit der Frage nach dem "guten, heilsamen Karma" verknüpft wird, ist es nicht mehr Dana, denn dann ist es nur eine Handlung, um etwas zu erreichen.

_()_
Aiko
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon KRY am 01.12.2010, 09:29

Aiko hat geschrieben:
KRY hat geschrieben:
Hanzze hat geschrieben:Was ist das größte Geschenk (Dana) das man geben kann?


Dharma!

Beste Wünsche

KRY


Dharma - Gibt es umsonst. Dharma kann nicht gegeben werden und auch nicht genommen werden.

Weil großzügig bereits alles da ist, können wir eben auch großzügig sein.

http://dharani-aiko.blogspot.com/2010/0 ... speak.html

_()_


Hab ich etwas anderes behauptet ?

Beste Wünsche

KRY
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Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Hanzze am 01.12.2010, 09:46

Good posting (guter Beitrag) Aiko!
Alles steht und fällt mit der Motivation (Innere Einstellung, Absicht).
Hanzze
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Aiko am 01.12.2010, 09:48

KRY hat geschrieben:
Hanzze hat geschrieben:Was ist das größte Geschenk (Dana) das man geben kann?


Dharma!

Beste Wünsche

KRY


KRY hat geschrieben:
Aiko hat geschrieben:Dharma - Gibt es umsonst. Dharma kann nicht gegeben werden und auch nicht genommen werden.

Weil großzügig bereits alles da ist, können wir eben auch großzügig sein.

http://dharani-aiko.blogspot.com/2010/0 ... speak.html

_()_


Hab ich etwas anderes behauptet ?

Beste Wünsche

KRY


Ja.
Deine Antwort auf die Frage
Was ist das größte Geschenk (Dana) das man geben kann?
hast du mit
Dharma
beantwortet.

Also habe ich das so verstanden, dass du meinst, man könne Dharma geben - als Dana oder Geschenk.
Genau darauf zielt mein Widerspruch.

Niemand kann so was wie Dharma geben.
Und mein Blog-Beitrag sollte genau das am Beispiel einer "Dharma-Lehrerin" auf "Dana-Basis" zeigen - so ist das eben nicht.
Weder kann man Dharma lehren, noch ist Dana eine Basis als Lebensgrundlage.


_()_
Aiko
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Onda am 01.12.2010, 09:52

Aiko hat geschrieben:Weder kann man Dharma lehren, .....
_()_


Es gibt also keine Dharma-Lehrer?
Onda
Onda
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Hanzze am 01.12.2010, 09:56

Bevor das ein Off'n Topic wird... *schmunzel*
...wenn man die Dinge oder Dana nicht einfach nur gibt und an ihnen festhält (was wird gemacht damit...) dann führt das nicht zu Dana. Es kann sogar unheilsames Karma hervorrufen. Vorsicht: "ich geb da so was wertvolles und du tretest es mit füssn... - Einstellung"!
Einfach geben mit beiden Hände (mit Mitgefühl und nicht mit Mitleid). Wenn man sich nicht loslösen kann sollte man es nicht hergeben.
Hanzze
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Hanzze am 01.12.2010, 11:36

Stufen/Arten der Dana-Praxis:

1. Training in den Silas:
Die beste Hilfe die von Anfang weg geübt werden kann und soll ist das Dana durch Einhalten von Silas (Verhaltens"regeln", Moral, wahrem Mitgefühl). Im endlosen Kreislauf des Karmas (tun) und dessen Auswirkungen (Phänomene) ist es am besten, den Teil herauszunehmen, den man selber an besten beeinflussen kann. Was man weniger nimmt, fehlt nicht. Was man nicht verletzt, leidet nicht. Wenn man nicht unrecht spricht entstehen keine neuen Missverständnisse.

2. Dana Teilen:

Der Laie übt sich darin teilen zu lernen. Das ihm gegebene (meist noch genommene) an jene weiter zu geben die es nötig haben.

Gib Wasser, wenn dir ein Durstiger begegnet und du gerade teilen kannst.
Gib Nahrung, wenn dir ein Hungriger begegnet und du gerade teilen kannst.
Gib Kleidung, wenn dir ein Bedürfiger begegnet und du gerade teilen kannst.
Gib Unterkunft, wenn dir ein Bedürftiger begegnet und du gerade teilen kannst.
Gib Medizin, wenn dir ein Bedürftiger begegnet und du gerade teilen kannst.

Ein sehr schönes Dana ist seine Zeit zu teile, anderen zu zuhören und ihnen Anteilnahme schenken.

Man muß hier aufpassen, dass man nicht Dinge nimmt um sie zu geben. Wenn das passiert, kann es sein, dass man Mitgefühl mit Mitleid verwechseln. Mitleid ist leidvoll und führt in weiterer Folge zu Leid. Weniger ist mehr.
Auch ist der richtige Zeitpunkt wichtig, wenn jemad gerade nicht annehmen kann, weil er mit anderen Dingen beschäftigt ist, kommt Dana nicht an.

3. Dhamma Lehrer, Sangha

Mit der Förderung von Dhammalehrern und der Sangha hilft man allen. Es ist daher ein höheres Dana als einem gewöhnlichen Menschen zu helfen. In Südostasien wird hauptsächlich diese Art des Dana machen/geben geübt. Auch hier ist es aber wichtig, dass man nur teilt was man hat, und nicht, wie es oft passiert "des Glückes wegen" zuerst nimmt was man dann gibt.
Im Pali Kanon finden sich die Verschiedenen Stufen und Qualitäten im Bezug auf die Sangha. Das höchtse Dana hier wäre einen Buddha oder einen höhen Lehrer zu unterstützen. Auch ist das Abnehmen der weltlichen Probleme eines Ordinierten ein hohes Dana.
Es ist gut, wenn man Dana immer zuerst "Buddha (der Erleuchtung)" widmet und dann der Sangha (Gemeinschaft der Praktizierenden übergibt) Generell sollte man einem Ordinierten aber nur notwendige Geschenke machen (siehe 1. Nahrung, Unterkunft...). Andere Geschenke lässt man den weltlichen Betreuern über. Es ist immer besser Dana der gesamten Sangha zu widmen als einzelnen Personen (Absichtsfalle). Die Laiensangha wird dann nach ihrem Vermögen das Dana dort hin bringen wo es benötig wird und entsprechen aufteilen. Also niemals Angst, dass man falsch investiert, da man ja keine Investitionsabsichten hat. Mit offenem Herzen gegeben kommt es immer richtig an.

4. Dhamma Dana:

Kein Geschenk ist höher als Dhamma Dana. Dhamma zu bekommen ist eine Seltenheit, Dhamma geben zu können ist noch seltener. Auch hier sind aber immer die 4 Punkte die zu erfüllen sind notwendig.

Im Fördern der Sangha der Dhammaverbreitung, multipliziert man sein Dana mit unendlichen Ausmaßen.

5. Dana an sich selbst:

Wer sich selbst hilft allen anderen. Friede beginnt in einem selbst. Sich in buddhsitischer Praxis ernsthaft zu üben ist Dana von erhabener Qualität und führt zu Punkt 1 zurück.
Nati santi baram sokham - Kein Friede ist größer als der im eigenen Geist

Teilen und Teilnehmen lassen, Annehmen und Geben.
Hanzze
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Aiko am 01.12.2010, 12:46

Onda hat geschrieben:
Aiko hat geschrieben:Weder kann man Dharma lehren, .....
_()_


Es gibt also keine Dharma-Lehrer?
Onda


Korrekt. Allerdings kann man auch sagen - es gibt nur Dharma-Lehrer.



_()_
Aiko
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Onda am 01.12.2010, 13:43

Aiko hat geschrieben:
Onda hat geschrieben:
Aiko hat geschrieben:Weder kann man Dharma lehren, .....
_()_


Es gibt also keine Dharma-Lehrer?
Onda


Korrekt. Allerdings kann man auch sagen - es gibt nur Dharma-Lehrer.

_()_


Das hilft uns jetzt allen mächtig weiter...
Zen-Sprech - oder die Kunst des Dauer-Koans.
Onda
Onda
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Ryonin am 01.12.2010, 14:04

Wieso?
Seid euch selbst eine Leuchte.
Die Lehre sei euer Lehrer.
Ich finde Buddha ist da eindeutig.

Meiner Meinung nach geht es aber bei Dana nicht um positives Karma, sondern, um Karma, das Karma beendet. Wie heut schon mal zitiert:
A IV, 235: „Was aber ist das weder dunkle noch lichte Wirken, das weder dunkle noch lichte Früchte bringt und zu des Wirkens Erlöschen führt? Rechte Erkenntnis, rechte Gesinnung, rechte Rede, rechtes Tun, rechter Lebensunterhalt, rechtes Streben, rechte Achtsamkeit und rechte Sammlung des Geistes.“
Zu Dana:
Dāna - Bedeutung und Verhältnis zur Konsumgesellschaft
Susan Elbaum Jootla - Die Praxis des Gebens - Ein Überblick zu den Lehraussagen zum Thema "Dana"
Ryonin
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Hanzze am 01.12.2010, 16:25

Was üblicher (schließt Ausnahmen nicht aus) Weise kein Dana ist jedoch manchmal zur Erfahrung dient:

*Geschäft (Leistung und Gegenleistung)
*Sponsoring (Leistung für Gegenleistung; in diesem Fall ist Image-Pflege meist die Gegenleistung)
*Spenden mit dem Wunsch der Namensnennung
*Spenden aus Mitleid und nicht aus Mitgefühl
*Heilen, Helfen mit erwarteter Gegenleistung
*Robinhood-Einstellung (den Reichen nehmen den Armen geben)

Nicht viel "falsch" macht man, wenn man so weit wie möglich die Dinge selber macht, für sich selber und gleich gar nicht viel erzählt. Wenn sich eine Situation ergibt (man braucht nur Achtsam sein) ist es gut danach zu handeln. Nach etwas suchen führt zu Leid.

Wir haben viel mit Zwischenträgern (Organisationen, Hilfswerke...) unsere Hilfeversuche (Dana-Versuche) zu tun. Wichtig ist, dass man diesen Menschen voll und Ganzes Vertrauen schenkt. Wenn man etwas gegeben hat, dann ist es nicht mehr unseres. Wenn jemand von der Verantwortung gegenüber dem Spender befreit wird, kann er sich frei Bewegen und nach bester Möglichkeit agieren. Wenn aber die Erwartungshaltungen des Spenders und die Bedürfnisse oder Umstände der Zielgruppe nicht zusammen passen, entsteht eine Spannung. In dieser Spannung kann man nicht frei agieren. Viele Dinge im Bereich der "Zwischenträgerhilfe" scheitern, weil noch immer eine Bindung zu dem Gegebenen besteht.

Von guten Taten anderer erzählen ist heilsam und motiviert.
Hanzze
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Helmut9 am 01.12.2010, 18:33

Hanzze hat geschrieben:Was üblicher (schließt Ausnahmen nicht aus) Weise kein Dana ist jedoch manchmal zur Erfahrung dient:

*Geschäft (Leistung und Gegenleistung)
*Sponsoring (Leistung für Gegenleistung; in diesem Fall ist Image-Pflege meist die Gegenleistung)
*Spenden mit dem Wunsch der Namensnennung
*Spenden aus Mitleid und nicht aus Mitgefühl
*Heilen, Helfen mit erwarteter Gegenleistung
*Robinhood-Einstellung (den Reichen nehmen den Armen geben)

Nicht viel "falsch" macht man, wenn man so weit wie möglich die Dinge selber macht, für sich selber und gleich gar nicht viel erzählt. Wenn sich eine Situation ergibt (man braucht nur Achtsam sein) ist es gut danach zu handeln. Nach etwas suchen führt zu Leid.

Wir haben viel mit Zwischenträgern (Organisationen, Hilfswerke...) unsere Hilfeversuche (Dana-Versuche) zu tun. Wichtig ist, dass man diesen Menschen voll und Ganzes Vertrauen schenkt. Wenn man etwas gegeben hat, dann ist es nicht mehr unseres. Wenn jemand von der Verantwortung gegenüber dem Spender befreit wird, kann er sich frei Bewegen und nach bester Möglichkeit agieren. Wenn aber die Erwartungshaltungen des Spenders und die Bedürfnisse oder Umstände der Zielgruppe nicht zusammen passen, entsteht eine Spannung. In dieser Spannung kann man nicht frei agieren. Viele Dinge im Bereich der "Zwischenträgerhilfe" scheitern, weil noch immer eine Bindung zu dem Gegebenen besteht.

Von guten Taten anderer erzählen ist heilsam und motiviert.


Das ist doch nur Gerede um des Kaisers Bart.
Wenn ich was, irgendwas, gebe pass ich darauf auf das die linke Hand nicht versucht zu wissen was die Rechte tut. Wenn sich die Linke einmischt bekommt sie was auf die Finger von der Rechten. Heute kann ich das Aufpassen vergessen genauso wie ich nicht mehr "Gebe". Das macht wirklich Freude einfach so geben und nehmen.
Ich bin nie auf die Idee gekommen das wenn jemand Geld für was zum Essen haben wollte ihm ein Brötchen zu kaufen.
Als ich noch ein Restaurant mit angeschlossenem Imbiss hatte wussten Menschen die Bedarf an Nahrung hatten genau was sie zu tun hatten. Ich brauchte mich nie vor Schmarotzern fürchten den die wurden von denen die wirklich Bedürftig waren davon abgehalten mir auf die Nerven zu gehen.

Was will ich damit sagen:
Der ganze Thread ist für mich nur wichtigtuerisches leeres Geschwätz.

liebe Grüsse
Helmut
Helmut9
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Hanzze am 02.12.2010, 05:08

Liebe(r) Helmut,
würde mich freuen (und vielleicht auch andere) zu erfahren, wie man im Zen "Dana" übt. Nicht ganz so persönlich (Eigenschaftswort: Phänomene, geistig oder materiel die mit einer "ich" Vorstellung verbunden sind) vielleicht, dass birgt viele Fehler. Was empfehlen die Lehrer? Oder gibt es Dana im Zen nicht (was ich nicht glaube). Da wir uns ja im allgemeinen Teil des Forums befinden, ist es für alle sicher interessant wie das die einzelnen Traditionen üben. Viele Ansichten zum THEMA helfen die Essenz zu verstehen. Vielleicht kannst du uns da Material raus suchen.

Danke im Voraus.
_/\_
*schmunzel*
Hanzze
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Helmut9 am 02.12.2010, 10:10

Hanzze hat geschrieben:Liebe(r) Helmut,
würde mich freuen (und vielleicht auch andere) zu erfahren, wie man im Zen "Dana" übt. Nicht ganz so persönlich (Eigenschaftswort: Phänomene, geistig oder materiel die mit einer "ich" Vorstellung verbunden sind) vielleicht, dass birgt viele Fehler. Was empfehlen die Lehrer? Oder gibt es Dana im Zen nicht (was ich nicht glaube). Da wir uns ja im allgemeinen Teil des Forums befinden, ist es für alle sicher interessant wie das die einzelnen Traditionen üben. Viele Ansichten zum THEMA helfen die Essenz zu verstehen. Vielleicht kannst du uns da Material raus suchen.

Danke im Voraus.
_/\_
*schmunzel*


Warum sollte ich das tun?
Leeres Stroh zu leerem Stroh zusammensuchen um dann wärend der Esel frist und es sich gut gehen lässt über Stroh zu reden das seine Wert schon längst erreicht hat.

Ich weiss sowieso nicht was los ist, normalerweise haben die Schriftgelehrten schon Berge aufgeschüttet. Ich schreibe von dem was ich erfahrend erlebe.
Helmut9
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Hanzze am 02.12.2010, 10:33

Liebe Helmut9,

das ist doch gut so. Vielleicht magst du uns ja erzählen was du zu dem Thema erlebt hast.
Wenn dir das Thema zu niedrig ist oder nicht gefällt, kannst du ja auch in deinen Sphären (Bereichen) schreiben oder einfach einen Blog (Mein Blog) machen.
Ich bin mir aber auch sicher, dass sich jeder freut wenn du hier erweiternde (nicht ausschließende) Beiträge gibst.

mit Freundlichkeit
Hanzze
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon monikamarie am 02.12.2010, 11:37

Hallo Hanzze,
was ist das denn für ein Ansinnen? Wenn es also Zen-Praxis betrifft, so gehört dieses in den Zen-Bereich. So wie ich aber Zen-Buddhismus verstehe, wird sich kein Zen-Buddhist derartig darüber äußern und schon gar nicht in einem Blog.
Merkwürdig Deine Bitte.
_()_ Monika
monikamarie
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Helmut9 am 02.12.2010, 12:03

monikamarie hat geschrieben:Hallo Hanzze,
was ist das denn für ein Ansinnen? Wenn es also Zen-Praxis betrifft, so gehört dieses in den Zen-Bereich. So wie ich aber Zen-Buddhismus verstehe, wird sich kein Zen-Buddhist derartig darüber äußern und schon gar nicht in einem Blog.
Merkwürdig Deine Bitte.
_()_ Monika


Dazu wollte er mich verführen und hat nicht bemerkt das ich sein Ansinnen schon erfüllt habe. :D
Dir kann ich darauf antworten eine Antwort an Hanzze darauf ist ein Widerspruch in sich.
liebe Grüsse
Helmut
Helmut9
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon sumedha am 02.12.2010, 12:10

Hanzze hat geschrieben:Liebe Helmut9,

das ist doch gut so. Vielleicht magst du uns ja erzählen was du zu dem Thema erlebt hast.
Wenn dir das Thema zu niedrig ist oder nicht gefällt, kannst du ja auch in deinen Sphären (Bereichen) schreiben oder einfach einen Blog (Mein Blog) machen.
Ich bin mir aber auch sicher, dass sich jeder freut wenn du hier erweiternde (nicht ausschließende) Beiträge gibst.

mit Freundlichkeit

tschuldigung das ich störe :D bist du gerade dabei ABM s für andere zu gestalten ?

und übrigens, wo ist dein blogg zu finden?
sumedha
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Helmut9 am 02.12.2010, 14:07

sumedha hat geschrieben:
Hanzze hat geschrieben:Liebe Helmut9,

das ist doch gut so. Vielleicht magst du uns ja erzählen was du zu dem Thema erlebt hast.
Wenn dir das Thema zu niedrig ist oder nicht gefällt, kannst du ja auch in deinen Sphären (Bereichen) schreiben oder einfach einen Blog (Mein Blog) machen.
Ich bin mir aber auch sicher, dass sich jeder freut wenn du hier erweiternde (nicht ausschließende) Beiträge gibst.

mit Freundlichkeit

tschuldigung das ich störe :D bist du gerade dabei ABM s für andere zu gestalten ?

und übrigens, wo ist dein blogg zu finden?


Du störst doch nicht! Hat sich für mich sowieso erledigt. Ich kann Tester nicht ausstehen!

liebe Grüsse
Helmut
Helmut9
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon monikamarie am 02.12.2010, 14:38

Huch, ich verstand sumedha so, dass ihr "Störversuch" Hanzze galt. :wink: :shock:
monikamarie
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon sumedha am 02.12.2010, 15:46

monikamarie hat geschrieben:Huch, ich verstand sumedha so, dass ihr "Störversuch" Hanzze galt. :wink: :shock:

richtig Monika :D
sumedha
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Hanzze am 02.12.2010, 16:46

Ihr seit ja wirklich eine professionelle Runde.
*schmunzel*
Alle Antworten in einem Koan

Die Freundlichkeit nehme ich mir
_/\_
Hanzze
 

Re: Dana - "gutes Karma machen" aber wie?

Beitragvon Hanzze am 15.05.2011, 07:54

Einige Beschreibungen aus Abhidhamma In Daily Life von Ashin Janakabhivamsa frei übersetzt. Eine professionelle Übersetzung des Buches ins Deutsche ist nunmehr als Buch Abhidhamma in der täglichen Praxis erhältlich.

++++


1. Dana (Nächstenliebe)

Dana bedeutet Nächstenliebe geben. Es gibt zwei Arten von Dana, nämlich

i. Cetana Dana
ii. Vatthu Dana

Die Gabe von Gütern, Roben, Klöster, etc. werden als vatthu (materielles) Dana klasifiziert, wärend der Wohlwollen in diese nächstenliebenden Taten cetana (Wille) genannt wird. Es ist cetana welches heilsame Resultate hier und in folgenden Existenzen produziert und nicht die materiellen Dinge die gegeben wurden. Diese Geisteshaltung die durch den Akt des Gebens projiziert wird, führt zu den guten Ergebnissen in zukünftigen Existenzen. Wenn die Spendensammlungen gut und nobel sind, ist darin auch cetana.

Eine weitere Erklärung: Wenn ein Spender wärend einer Gabe von Bettelspeise an die Sangha sein Objekt der Achtsamkeit auf die Speisen die er darbietet und die Sangha an die er sie gibt richtet, dann entsteht ein durchgebender und ungetrennten Fluß von cetana (Wille) in seinem Bewusstseinszustand.

Cetana kommt auf und verschwindet in sehr schneller Abfolge, aber es verschwindet nicht völlig. Die Kraft, die durch die cetanas entwickelt wurde, liegt ruhend und erzeugt dementsprechende Ergebnisse zu einem späteren Zeitpunkt. (Wie die Kraft des kamma ruhend im Geist-Körper-Kuntinuum verbleibt wird später im Thema über kamma erklärt.)

Wenn man betrachtet, das mehr als eine Billiarde von Bewusstseinseinheiten während eines Fingerschipsens aufkommen und vergehen, können wir das Ausmaß von cetana, dass während eines Almosenspenderituales, welches drei Stunden dauert, vor Augen halten.

Spenden sammeln und Entgegennehmen fördern Cetana

Ach wenn Spenden so wie Bettelspeise und Entgegennehmen von Spenden dem Spender nicht ins nächste Leben folgen oder unmittelbar Wohlwollen verursacht, helfen sie dennoch einen eifrigen cetana im Spender zu entwickeln. Zum Beispiel animiert speziell für die Sangha hergerichtete Bettelspeise zu einem starken cetana, während gewöhnliche Gaben von Bettelspeise zu einer entsprechend niedrigeren Entwicklung des cetana führt. Wiederholend, Spenden die an einen würdigeren Empfänger gehen, fördern stärkeren cetana, während Gaben an gewöhnliche Empfänger cetana gedämpfter fördern. Auf diese Weise fördert die Gabe von Spenden der Schärfung von cetana im Geist des Spenders.

Die Menge der Spenden

Die entsprechende Einsatz in der Bemühung des Gebens variiert gemäß der Menge der Spenden in selber Weise. Eine zielstrebige Anstrengung eine große Menge an Spenden zu sammeln, ergibt ein starkes Aufkommen von cetana. Die Anstrengung nur eine kleine Menge an Spenden zu sammeln, entspringt natürlicher Weise nur einer geringeren Anstrengung und das damit zusammenhängende cetana wird relativ dazu geringer sein. Im Anrichten einer großen Menge von Spenden wird das pubba cetana (vorausgehender Wille) entsprechend gewaltig sein, so auch vice versa. Aus aufgrund der Andauer von cetana in jedem einzelnen Fall unterscheiden sich eine große und eine kleine Menge in ihrer Wirkung.

Üppiges Dana aber kargeres Cetana

Manche Spender geben Bettelspeise, Bauten, Kleidung, Feierlichkeiten oder Oberflächliches. Dennoch, selbst durch die Menge und Größe der Spende, steht ihr cetana in keinem Verhältnis zu ihnen – Sie fühlen keine dem passende Freude, weil diese gute Tat mit einem kleinen Willen erfolgte. Daher kann Qualität oder Quantität alleine die Stärke der Freigiebigkeit eines Spenders nicht bedingen. Als König Dutthagamani Abaya im sterben lag, fühlte er nicht sehr viel Freude an seinem Verdienst die große Maha Cedi Pagode gebaut zu haben, anstelle dieses fühlte er große Freude sich die Gabe einer Speise an einen Mönch im Wald in Erinnerung zu rufen. Aus diesem großen cetana wurde in dem himmlischen Reich der Tusita Devas wiedergeboren. Deshalb denke stets daran, daß nur dein Wille deine Fügung gestaltet und bedingt und nicht die Menge oder Wertstellung der Gabe die du gibst. Cetana ist weit aus wichtiger als die Üppigkeit deiner Spende.

Spenden ist Vergleichbar mit Samen sähen

Empfänger sind die Felder
Spender sind die Bauern,
Spenden sind die Samen die gesät werden
Ertrage sind die Früchte

Im Peta Vathu Pali Text wir angeführt: „Der Empfänger von gaben ist wie das Land; der Spender der Bauer, die Spenden die Samen die gesät werden. Der Ertrag der später in samsara anfällt, sind die Früchte die aus diesen Pflanzen hervor kommen.
Lass uns näher darauf eingehen:

a. In der Landwirtschaft beeinflußt der Boden, ob nun gut oder schlecht, den Ertrag. Ähnlich wirkt sich die Ganzheitlichkeit und Edelhaftigkeit des Empfängers auf die Natur der Vorteilhaftigkeit der Erträge aus.

b. So wie die Lebenskraft in den gesähten Samen ist wirkt sie auf den Wachstum und die Ertragkraft der Pflanze ; die Reinheit der Gaben, Geschenke, ob sie durch rechten Lebenswandel hervorgehen oder nicht und deren Menge dedingt die Natur der Vorteilhaftigkeit des Resultates.

c. So wie Bauern die Ernte im Gleichklang mit ihren Talenten und ihrer Anstrengungen in der Bewirtschaftung einfahren, werden auch Spender die Ergebnisse, entsprechend ihrer Intelligenz, ihrer verständnisvollen Freude und ihrem Einsatz im Geben von Dana genießen.

d. Bauern müssen ihre Felder bevor sie Samen sehen können passend bestellen und pflügen um einen guten Ertrag erwarten zu können. In selber Weise muß der Spender auch pubba cetana (vorausgehender guter Wille) haben bevor er Dana gibt. Das Resultat wird von der Stärke ihres pubba cetana abhängen.

e. Bauern müssen ihre Felder beregnen und gießen; nur dann werden die Pflanzen gedeihen. In selber Weise muß sich der Spender die erfolgen Spenden ins Gedächnis rufen und sich dabei befriedigt von diesen fruchtvollen Taten fühlen. Dieses apara cetana (nach der Spende Wille) des Spenders wirkt auf die Natur des fruchtvollen Ergebnisses.

f. Wenn ein Bauern aus Dummheit die Sprösslinge und Jungpflanzen zerstören, können sie das Produkt ihrer Arbeit nicht genießen. Gleich wie dieses ist, wenn der Spender meint, er hätte diese Spende nicht tun sollen, verfehlt er damit, durch das geringe apara cetanat, die guten Resultate zu genießen.

g. Selbst wenn das Land und die Samen in einem guten Zustand sind, sollte das sähen in der richtigen Saison erfolgen, die richtige Zeit ist maßgeblich für eine gesunde Ernte. In selber Weise sollte man Gaben an jene richten, die sie benötigen und zu einer passenden Zeit und an einem passenden Ort. So eine Spende bringt die besten Resultate.

Im dem Peta Vatthu Pali Text sind so wertvolle und anleitende Erklärungen betreffend Dana. Deshalb ist die Wahl des Empfängers, die Angemessenheit der Zeit und der Platz so von Wichtigkeit. Über all diesem, sollte man kein Dana tun um weltlichen Reichtum zu erlangen, da so ein Wunsch mit Gier und Verlangen verbunden ist. Dein cetana sollte so rein wie nur möglich sein.

Der Empfänger beeinflußt ebenso das Resultat

Im Peta Vatthu Pali Text ist ebenfalls erwähnt, dass der Empfänger von Dana wie das Feld auf dem die Samen gesät werden ist. Ackerland kann man generell in drei Grade einteilen: das sehr Ertragreiche, Mittelmäßige und Armselige. Gleich haben Empfänger auch verschiedene Grade. So wie Ackerland, frei von Unkraut und Gras hoch produktiv ist, dem gleich der Empfänger frei von Gier, Haß und Ignoranz ist, wird der Sender umso mehr die Früchte genießen. So wie Bauern eine wunderbare Ernte einfahren, wenn das Ackerland reich an Dünger und Nährstoffen ist, werden auch die guten Resultate auf den Spender zurückfallen wenn die Empfänger Personen mit guter Ethik und Weisheit sind.

Sangika Dana (Spenden die für den Orden der Sangha vorgesehen sind)
Das Paliwort Sanghika Dana bedeutet Almosen und andere Requisiten an den Orden der Sangha zu geben. Angenommen du spendest einen kyat an eine Vereinigung: Alle Mitglieder reich und arm, haben Anteilnahme an diesen einen kyat. In gleicher Weise ist es, wenn man eine Schüssel von Almosenspeise oder ein Set von Roben der Sangha darbietet, da alle Mitglieder des Ordens an den Spenden Anteil haben. Du brauchst nicht um die ganze Welt zu reisen um dem Orden der Sangha ein Almosen darzubieten. Ein Darbieten an jedes Mitglied der Sangha wird automatisch als ein Sanghika Dana gezählt. Alle Mitglieder haben eine Berechtigung auf solche Gaben. Sie können sie untereinander teilen.

Wie man seinen Wohlwollen ausdrückt

Im Darbieten von Sanghika Dana muß ein seinen Geist auf den Orden der Sangha im generellen richten. Selbst wenn du, „Sanghassa demi – Ich biete es dem Orden der Sangha dar“ äußerst, du aber im Hinterkopf einen einzelnen Mönch oder eine einzelnes Kloster hast, wird deine Spende nicht zu Sanghika Dana. Almosenspende von Nahrung an einen Mönch auf seiner Almosenrunde oder an einen einzelnen Mönch, der sich als Mitglied der Sangha auszeichnet, kann als wahres Sanghika Dana klasifiziert werden, wenn der Geist des Spenders einzig und alleine auf die gesamte Sangha gerichtet ist.

Die mentale Haltung während des Darbietens von Almosenspeise

Der tugendhafte Anhänger, mit großem Vertrauen an Buddha ausgestattet und mit dem Wunsch das lange Bestehen der Lehren und das Aufkommen von Erfolg einer guten und pflichtbewußten Sangha, welche das Gedeihen und die Reinheit der sasana fördert, zu unterstützen, sollte die Sangha Organisation regelmäßig mit Spenden von Almosenspeisen an ihre Mitglieder versorgen. Wenn aber die Almosenspeise fertig gerichtet ist muß der Anhänger jegliche Anhaftung wie: „Das ist mein Sayadaw; das ist der Mönch dem ich geholfen habe zu ordinieren“, anlegen. Anstelle muß er seinen Geist zur gesamten Sangha während der Darbietung neigen und folgendes wiedergeben: „Ich bringe dieses der Sangha dar, Sanghassa demi.“ Wenn der Dana Akt täglich in so einer Art gemacht wird, wird diese Darbietung zu wahrem Sanghika Dana.

Zum Mahl geladen kann ein Sanghika Dana werden

Wenn man zu einem nahe gelegenen Kloster geht, sollte die Einladung an den verantwortlichen leitenden Mönch gerichtet werden. „Ehrenwürdiger Herr, ich wünsche eine Darbietung von Speisen morgen um 6 Uhr Früh in meinem Haus zu geben. Seinen sie so freundlich es zu arrangieren, einen, zwei oder drei Mönche zu senden um an den Mahl teilzunehmen. (Man sollte weder sich noch den leitenden Mönch in der Einladung erwähnen.)“
Während dem Herrichten der Speisen für die morgige Darbietung der Almosenspeise sollte man seinen Geist auf die gesamte Sangha richten und nicht an einen einzelnen Mönch oder eine bestimmtes Kloster und „Sanghassa demi“ oft wiederholen.
Wenn die Mönche am nächsten Morgen zum Mahl erscheinen, sollte man sich nicht gedemütigt fühlen, wenn diese empfangenen Mönche von niedrigem Rang oder einen Anfängerstatus haben. Man sollte sich daran erinnern, „Die Darbietung ist nicht für ihn im speziellen, sondern der gesamten Sangha gewidmet“, und die Darbietung der Speisen mit großem Respekt und durchgehender Demut durchführen.
Wenn es dazu kommt, das der leitende Mönch selbst erscheint um die Gaben entgegen zu nehmen, sollte der Anhänger sich dennoch nicht gehoben fühlen und sich daran erinnern, dass die Gabe nicht nur für den leitenden Mönch bestimmt gerichtet wurde sondern für die gesamte Sangha deren Mitglied er ist. So kann man, in den man sich der gesamten Sangha zuwendet, eine Almosengabe an einen Mönch an die gesamte Sangha richten und diese Gabe ist dann Sanghika Dana, eine Gabe an die gesamte Sangha.

Des Spenders gute Absicht

Es war einmal ein unmoralischer Mönch der von den meisten Anhängern und Spendern, die der Sangha zugetan waren, abgelehnt wurde. Aber einer der Spender war nicht Hoffnungslos und bot, seinen Geist an den gesamten Orden der Sangha gerichtet, dem schlechten Mönch respektvoll Speisen und andere Requisiten dar. Er behandelte den schlechten Mönch, als wäre er Buddha selbst, wusch seine Füße wenn er kam und bot ihm eine parfümierten Sitzgelegenheit unter einem Sonnenschutz an. Dadurch seine Geist auf die gesamte Gemeinschaft gerichtet war, war seine Wohlfahrt ein herausragendes Sanghika Dana, auch wenn der Empfänger ein schlechter Bhikkhu war.
Lass uns fortfahren. Die Ehrfurcht die er von dem Spender entgegen gebracht bekam, wie sie zuvor beschrieben wurde, ließ den schlechten Mönch annehmen, einen demütigen Spender für sich gefunden zu haben. Am selben Abend wollte der Bhikkhu einige Dinge im Kloster reparieren und so ging er zu dem Spender um nach einer hacke zu fragen. Aber diese Mal brachte ihm der Spender Missachtung entgegen. Er stieß ihm die Hacke dem Fuß entgegen und sagte rüde: „Hier!“
Sein Nachbar fragte ihn über die zwei so unterschiedlichen Behandlungsweisen gegenüber dem Mönch. Er antwortete, dass seine Ehrerbietung diesen Morgen an den Orden der Sangha gerichtet war und nicht an den Mönch im speziellen. Zu seinem rüden Verhalten am Abend sagte er: „Der schlechte Mönch, als Einzelperson, verdient keine Ehrung und keinen Respekt.“ Die Lehre daraus ist, dass wenn du eine Gabe darbietest, du deinen Geist auf den gesamten Orden der Sangha richten solltest, dass dieses als Sanghika Dana zählt.

Wie die guten Resultate entsprechend dem Dana variieren

Selbst wenn du Almosen an einen, zwei oder mehrere Bhikkhus richtest und sie an personenbezogenen Dingen auswählst wird dein Dana zu einem punggalika Dana (Spende für eine einzelne Person). Selbst wenn du dieses Almosen an tausende Bhikkhus richtest, tust du dennoch nur punggalika Dana. Außer Dana, speziell an Buddha und Paccekabuddhas gerichtet, übertrifft Sanghika Dana alle anderen Formen von Dana. Wenn wir von Sanghika Dana sprechen sind Arahats ebenfalls inkludiert. Im Falle von punggalika Dana, können Arahats oder auch nicht eingeschlossen sein. Wenn wir sicherheitshalber das Sanghika Dana nur gegenüber den heiligsten Bhikkhus darbieten, wäre es indessen punggalika Dana, welches eine sorgfältige Auswahl der empfangenden Bhikkhus bedarf. Es ist durchaus logisch nachzuvollziehen, dass Sanghika Dana viel kraftvoller und ergiebiger als punggalika Dana ist.

Darbietung an den Buddha

Während der Zeit Buddhas waren Anhänger privilegiert den Buddha in Person Almosen darzubringen. Aber heute ist Buddha als Person nicht mehr unter uns. Deshalb müssen wir aus den Texten lernen, die wir Almosen in Demut an den Buddha darbieten.
Zuerst müssen wir ausreichend Almosenspeise für einen Mönch zurichten und es vor eine Buddhastatue stellen.Wenn es der Fall ist, dass keine Satue in der Nähe ist, solltest du ein mentales Bild Buddhas erzeugen und die Almosen in Ehrbietung an diese Bild darbieten. Weiters mußt du dein cetana dem Buddha in Person widmen.
Nach so einer Darbietung kannst du diese Almosenspeise einem Anhänger der freiwillig Arbeiten in einem Kloster, wie Reinigen oder sauber machen, verrichtet ganz egal ob er nun Mönch oder Laie ist übergeben. Ein freiwilliger Helfer, der sich an die uposatha Síla (acht Ethikregeln) hält, kann diese Speisen vor dem Verrichten einer Arbeit bevor sich der Nachmittag nähert essen.
Wenn im Falle einer großen zeremonieller Spende jemand wünscht eine Darbietung an den Buddha zu machen und Almosenspeise an die Sangha geleitet von Buddha darzubieten, sollte die selbe Vorgangsweise gewählt werden.
Beim Darbieten von Roben in Ehrerbietung an den Buddha sollte die selbe Haltung aufrecht erhalten werden. Mönche, die in einem freiwillige Arbeiten in einem Kloster errichten, haben Anspruch solche Roben zu tragen. Vorsicht ist beim Spenden von Blumen, Räucherstäbchen, Gestecken und Wasser in Klöstern geboten, dass diese nicht zu einer Unordnung vor der Buddhastatue werden. Dein Dana sollte ordentlich und sauber gegeben werden und du wirst die guten Resultate in diesem Leben oder später bekommen.

Wie man aus der Ferne Ehrerbietung erweist

Oft bieten Anhänger Almosen an den Buddha um ihn eine Ehrerbietung zu erweisen zuhause vor der Buddhastatue, weil es ihnen nicht möglich ist Zeit aufzubringen, um die Pagoden und Klöster täglich zu besuchen. Da gibt es Argumente ob dies nun eine segenvolle Tat ist oder nicht. Nachdem wir nun gelernt haben, das der entscheidende Faktor cetana ist, können wir sicher gehen, dass große Wohltat erkannt wird. Wenn dein Wille auf den Buddha gerichtet ist, ist es als kusala cetana zu bezeichnen und es gibt keinen Grund warum daraus kein Segen hervorgehen sollte.
Einhundertundachtzehn Aeons, kappa (worlds) zuvor erlangte Atthadassi Buddha die Erleuchtung. Eines Tages sah eine Laie den Buddha und seine Arahantschüler aus übermenschlicher Kraft durch die Luft reisen und bot Blumen und Räucherstäbchen aus der Ferne dar. Alleine aus dieser einzigen guten Tat, wurde er für tausende Jahre nicht wieder in den vier Leidvollen Bewusstseinstufen wiedergeboren und wurde Arahant in der Zeit unseres Gotama Buddhas. Er war als Desapujaka Thera bekannt.

Die drei Arten von Cetana

Alle Arten der Spenden sind von drei arten von cetana nämlich:

a. Pubba cetana (vorausgehender Wille/Haltung)
b. Munca cetana (vorherrschender Wille/Haltung)
c. Apara cetana (der Spende nachfolgender Wille/Haltung)

a. Pubba Cetana
Eine gute Absicht welche während den Geldsammeln oder Herrichten der Spende vorherrscht ist pubba cetana. Dein cetana muß frei von eitlem Stolz und Eigensinnigkeit wie: „Ich bin der Erbauer dieser Pagode; ich bin der Spender dieses Klostern; ich bin der Spender dieser Gaben“, usw. Sein. Während dem Vorbereiten der Spende solltest du und die Mitglieder deiner Familie in keinen Streitereien und Zwisten nachgeben. Du solltest nicht zögern deine gute tat fortzusetzen, zu der du dich schon entschieden hast. Wenn du dich erfreut und heiter während der ganzen Vorbereitung fühlst, kannst du dir sicher sein, dass reines und ehrliches pubbha cetana vorherrscht.

b. Munca Cetana
Munca bedeutet Entsagung oder Nicht-Anhaftung. Daher musst du während des Aktes des Spendengebens von deinem Besitzanspruch an den Spenden vollkommen entsagen. Während des Darbietens von Almosenspeise an einen Bhikkhu sollten deine Gedanken, „Ich entsage von meinem Besitz an diesen Almosenspeisen“, sein und danach die physische Darbietung der Almosenspeise. Das ist munca cetana (vorherrschender Wille/Haltung). Während der Gestaltung von kusala (guten) Taten sollten keine akusala (schlechten) Geisteshaltungen wie Gier, Stolz, Ärger oder Anhaftung gegenüber dem Entgegennehmenden aufkommen und stören. Du solltest nicht nach zukünftigen Vorzügen trachten. Lass die gaben einfach frei und großzügig los.

c. Apara Cetana
Das dritte cetana, welches mach dem Erfüllen der segenreichen Tat aufkommt, ist der Segen der Bewältigung den du für diese tugendhaft Tat genießt. Du fühlst dich erfreut über die Vollbringung dieser Tat, rufe sie oft in Erinnerung und wünsche sie zu wiederholen. Das ist das aufkeimen deines apara cetana (der Spende nachfolgender Wille/Haltung).
Wie auch immer, kann es zu einer späteren Zeit passieren, dass dein apara cetana verunreinigt wird wird, wenn du dich z.B. unbefriedigt über einen Verlust eines gespendeten Grundstückes oder du über den Abt ärgerst, für den du ein Kloster errichtet hast. Dann kann es sein, dass du nach grübelst „Ich hätte diese Spende vielleicht nicht tun sollen“. Wenn dem so ist, ist nicht nur dein apara cetana ruiniert, darüber hinaus entwickelst du eine Haltung von Unzufriedenheit (akusala dosa).

Eine Wahrnung

Klöster zu bauen und Pagoden zu errichten usw. sind Dana von großem Ausmaß. Es ist auch von geringerer große, wenn du Almosen, Gestecke oder Speisen, Wasser usw, gibst, an jene die es bedürfen. Im Erbringen von Spenden mit großem Ausmaß solltest du dich verantwortungsvoll mit den in dir aufkommenden Widersprüchen und auch mit den arglistigen Elementen auseinander setzen.
Daher solltest du wenn du Dana solch einem großen Ausmaßes planst, nicht nur für dich selber planen, sondern auch nach guten Empfehlungen von Freunden und gebildeten Lehrern suchen. Nur dann wirst du einen würdigen Ertrag aus deinem Dana ziehen. Die Wahl des Empfängers ist von gringer Wichtigkeit für Dana kleinen Ausmaßes; selbst wenn du Tiere fütterst hat dies seinen eigenen Segen. Versuche Sanghika Dana wenn immer es möglich ist zu gestalten. Sei niemals verhaftet mit den Spenden die du geben möchtest. Lass deinen Geist vollkommen von den materiellen Dingen, die du als Spende hergerichtet hast entsagen. Diese Haltung nennt man mutta cagi (mutta bedeutet nichtanhaften, entsagen und cagi bedeutet: jemand mit einer großzügigen Art). So sollten alle Spender im Geist behalten, nicht verhaftet mit dem Empfänger zu sein; nicht verhaftet mit den Spenden; nicht für ein langes, reiches Leben in den Welten der Menschen oder Devas beten; nur eine nobles Verlangen den großartigen Segen von Nibbana zu erreichen. Das macht dich zum idealen Spender.

Die Klassifizierung von Guten Taten (Kusala)

Im Kapitel über cetasika (mentalen Faktoren) sind wir über alobha (nicht-anhaften), adosa (nicht-hassen) und amoha (nicht-Illusion) gestoßen. Diese werden die drei wurzeln von hetuka (Ursachen). Wie die Wurzeln eines Baumes, die den gesamten Organismus versorgen um stark zu sein, verursachen auch diese hetuka (Wurzeln) das Wachsen und Entwickeln der dazugehörigen cittas und cetasikas.

Deshalb kann kusala citta (heilsamer Geist) auch in zwei Klassen unterteilt werden:

a. Dvihetuka kusala citta, welches ein heilsamer Geist gemeinsam mit den zwei Wurzeln alobha und adosa ist.
b. Tihetuka kusala citta, der heilsamer Geist gemeinsam mit allen drei Wurzeln - alobha, adosa und amoha.

a. Dvihetuka Kusala Citta

Wenn eine Person einen heilsamen Geist mit alobha (nicht-Gier) und adosa (nicht-Hass) fördert spricht man seinen Geist Dvihetuka kusala citta zu. Samma ditthi (rechte Ansicht) ist die Akzeptanz von Ursache und Wirkung von kamma. Diese Weisheit, die in den zehn heilsame Handlungen inkludiert ist nennt man Kammasakata Nana.
Wenn ein Baby oder vielleicht auch ein Mensch eines Bergvolkes etwas als Geschenk geben, fühlen sie sofort Freude daran es getan zu haben. Aber diese Freude ist nicht vergleichbar mit Kammasakata Nana, da in diesem kein amoha im kusala citta Bestandteil hat. Hier sind nur zwei der Wurzeln präsent – alobha und adosa. Daher wird so ein citta dvihetuka kusala citta genannt.

Heute gestalten viele Buddhisten Spenden und Almosengaben als Herkömmlichkeit ohne das entsprechende Verständnis über kamma und seinen Effekten. So eine Großzügigkeit ist dvihetuka kusala citta. Selbst wenn sie oberflächlich gelernt haben heilsame Taten zu vollbringen, bleibt ihr kusala in der selben Kategorie. In aller kürze werden alle heilsamen Taten ohne Einsichtsweisheit als dvihetuka kusala klassifiziert.

b. Tihetuka Kusala Citta

Einen heilsamer Geist der mit den drei Wurzeln alobha, adosa und amoha verbunden ist nennt man Tihetuka kusala citta. Alle heilsamen Taten die mit Kammasakata Nana (Verständnis von kamma und seinem Ergebnis) verbunden sind, fallen in diese Kategorie. Heute gestalten viele gebildeten Anhänger gute Taten für Buddha, Dhamma und Sangha, wie auch für deren Eltern und ältere Menschen mit einer guten Haltung. Nachdem ihr Geist mit dem klaren Verständnis der resultierenden Früchte in samsara verbunden ist, werden ihre Taten Tehetuka kusala. Wenn Spenden mit vipassana Gedanken „Diese materiellen Dinge sind materielle Gruppen, rupa, kalapa zusammen mit anicca, dukkha, und anatta Eigenschaften“ gestaltet werden, ist es nicht nötig zu erwähnen, dass diese einer Haltung von entschlossenem Tihetuka kusala citta in seiner besten Form entspringen. Es ist daher unabkömmlich, das Ältere und Eltern den Jungen kamma und seine Resultate wie auch ein Basisverständnis von anicca, dukkha und anatta lernen sollten, bevor diese lobenswerte Taten vollbringen und bevor sie den erhaltenen Segen teilen.

Höheres und niedrigeres Kusala

In Pali bedeutet ukkattha höher und omaka niedrig. In beiden, dvihetuka und tihetuka citta, wenn diese dem Moment des Aufkommens von pubba cetana oder während apara cetana, entsprechend kusala cittas aufkommt, vorangehen und folgen wird die Tat als ukkattha kusala (höhere gute Tat) klassifiziert. Wenn diesen von akusala cittas vorangehen oder folgen wird die Tat als omaka kusala (niedrige gute Tat) bezeichnet.

Wenn wir vorangehend oder präsent mit einem guten oder schlechten Geist sagen, meinen wir nur die Haltung die direkt mit der guten Tat zusammen hängt. Wenn kusala und akusala nicht mit der vollbrachten guten Tat verbunden sind, können wir nicht sagen, dass diese mit dem akusala oder kusala begleitet werden.

Lass uns annehmen, das ein Anhänger kurz vor bevor er eine großes Dana gibt, verärgert über einen Schuldner ist und ihn klagt. Das ist mit Sicherheit dosa akusala. Aber wenn ihm die Wut nicht auf seinen Respekt die Gaben darzubieten überschlägt und er sich nach der großartigen Tat erfreut fühlt, ist das dosa akusala das aus seinem Ärger hervorgeht nicht nachteilig beeinflussend auf die Qualität seines Dana kusala.

Zusammenfassen haben wir tihetuka ukkattha (gute Tat) mit beidem pubba cetana und apara cetana vollbracht. Wenn eines dieser cetana fehlt wird es zu tihetuka omaka kusala. Wenn beide cetana abwesend sind, gehört diese Tat jedenfalls zu der tihetuka amoka Art. Genau so sollte dvihetuka ukkattha und dvihetuka omaka verstanden sein. Auch in der Klassifizierung von sila (ethische Verhaltensregeln) können die Kategorien pubba, munca und apara cetana; und diese wie dvihetuka und tihetuka; wie auch ukkattha und omaka, ähnlich verwendet werden.

Leitspruch:

i Eine großartige Tat Verbunden mit Weisheit über kamma und seine Wirkung ist tihetuka kusala

ii Wenn so eine Weisheit fehlt wir es zu dvihetuka kusala

iii Wenn einer gute Tat kusala citta vorausgegangen und erfolgt ist, ist es ukkattha kusala.

iv Wenn kusala citta vor oder nach einer guten Tat aufkommt ist es omaka kusala

Eine andere Methode der Klassifizierung

Dana kann man vielleicht in drei Ebenen unterteilen:

i. Hina Dana (niedrig)
ii. Majjhima Dana (mittel)
iii. Panita Dana (hohes)

Die Klassifizierung baut auf die Spenden die dargeboten wurden auf. Wenn die Spenden niedrig sind im Zusammenhang mit dem was du konsumierst, ist dieses hina Dana (niedrige Spende). Ist die gespendete Sache von selber Sache, was du verwendest, ist es majjhima Dana (mittelmäßige Spende). Wenn du Spenden gibst, die besser als Dinge sind, die du selbst verwendest, ist dies panita Dana (hohe Spende). Hina Dana ist auch als dasa Dana bekannt, welches man Sklaven gibt, majjhima Dana ist sahaya Dana, welches man Freunden und Verbündeten gibt, und panita als sami Dana, gibt nur das Beste.

Schwaches Verlangen, Anstrengung und Absicht machen hina Dana; mittleres Verlangen, Anstrengung und Absicht machen majjhima Dana; heftiger Wille, Eifer und Absicht machen panita Dana.

Spenden die mit der Hoffnung auf Ehrung, wie Spender von Klöstern und Pagoden oder Populärem erwarten, sind hina Dana. Spenden die mit Spekulationen auf zukünftig gute Existenzen innerhalb samsaras gestaltet werden, sind majjhima Dana. Spenden die ohne Abwägung über zukünftige Existenzen, jedoch mit einem aufrichtigen Wohlwollen im Einklang mit den Sitten der Noblen und Weisen gestaltet werden, sind panita Dana.

Anmerkung:

Gute Taten die ohne Hoffnung auf zukünftigen Vorteil getan werden ist weit nobler als jene, die in Hoffnung an zukünftige Gegenleistungen erfolgen. Selbstlos, altruistisches Wohlwollen für das Wohlergehen anderer gehört nur den nobelsten Personen wie Bodhisattvas an.
Freizügigkeit gegeben mit der Hoffnung weltlichen Luxus zu erreichen ist hina Dana, Freizügigkeit mit der Intention aus Samsara zu entkommen ist majjhima (mittel). Die große Freizügigkeit von Bodhisattvas, die diese in gänzlicher Erfüllung von Dana parami in Hoffnung allen Lebewesen zu helfen um sich selbst von Samsara zu befreien wird als panita Dana angeführt. So unterschiedliche Grade von guten Taten hängt von der mentalen Haltung des Einzelnen ab. (In anderen Ethiken wie Sila usw. können die selben unterschiedlichen Grade von gut gefunden werden.)

FORTSETZUNG hier


1. Dana (Charity)

Dana means giving charity. There are two types of Dana, namely

i. Cetana Dana
ii. Vatthu Dana

Offerings of goods, robes, monasteries, etc are classified as vatthu (material) Dana, while the goodwill in these charitable acts is called cetana (volition). It is this cetana that produces beneficial results here and in the next existences, not the material things that are offered. This mental attitude which is projected onto the offertories determines the good results in future existences. If the offertories are good and noble, so also in the cetana.

A Further explanation: If, during an offering of alms-food to the Sangha, a donor has as his object of awareness the food he offers and the Sangha he is offering to; then a continuous stream of cetana (volition) occurs incessantly in his mind-continuum.

That cetana arises and disappears in very rapid succession, but does not disappears totally. The forces created by the cetanas just lie dormant to produce corresponding results later. (How the forces of kamma remain dormant in the mind-body-continuum will be explained in a section on kamma).

Taking into consideration that more than one trillion units of consciousness can occur and disappear within the snap of fingers, one might imagine the magnitude of cetana that occurred during an almsgiving rite which lasts, three hours.

Offertories and Recipient Promote Keen Cetana

Although offertories such as alms-food and recipients of offertories cannot follow the donor to the next life and bring benevolent, they certainly help to promote a keen cetena in the donors. For example offering specially prepared alms-food to the Sangha incites a vigorous cetana whilst offering ordinary alms food incites a somewhat feeble cetana. Again, charity given to worthy recipients incite a strong cetana whereas charity given to nominal recipient incite a frail cetana. In this way, offertories donated and the persons receiving the charity help promote a keen cetana in the mind of the donors.

The Quantity of Offertories

The respective efforts exerted to offer different amounts of offer different amounts of offertories may differ accordingly. For the zealous efforts in procuring a large quantity of offertories there will arise a strong cetana. Procuring only a small quantity of offertories will naturally call for less efforts and the corresponding cetana will be relatively less. In preparing for a large amount of offertories the pubba cetana (prior volition) will accordingly be immense, and vice versa. Therefore Dana of large and small quantity differ in effects because of the duration of cetana in each case.
If the Dana be grand and lavish so also is the cetana. During the time of Dana, the munca cetana (the prevailing volition) will also be in proportion to the Dana. After the Dana had been made, apara cetana (the post-charity cetana) will also be of equal scale whenever you think of this Dana again and again. Such states of mind are of common occurance.

Lavish Dana but Meager Cetana

Some donors offer alms-food, building, clothes, ritually or perfunctorily. If so, even though may be lavish and grand, their cetana is no match to it - they do not feel appreciate joy because the good deed was done with little volition. Therefore quantity or quality alone cannot determine the generosity of a donor. When King Dutthagamani Abaya was on his death-bed, he did not feel much joy in his merit of building the great Maha Cedi Pagoda, instead he felt great joy in recalling his small merit of offering one meal to a monk in the forest. Due to this great cetana he was reborn in the celestial abode of Tusita Devas. Therefore keep in mind that cetana only will determine your destiny, not the quantity or value of gifts you have offered. Cetana is more important than the lavishness of your charity.

Charity is Analogous to Sowing Seeds

Recipients are the fields
Donors are the farmers,
Offertories are the seeds sown
Benefits are the fruits

In the Peta Vathu Pali text it is said, "The recipient of the charity is like the land; the donor the farmer, the offertories the seeds sown. The benefits accrued later through out samsara are the fruits that are borne from the plants.
Let us elaborate:

a. In agriculture, the type of soil whether good or bad, determines the yield. Similarly, the integrity and nobility of the recipient determine the nature of beneficial results.

b. Just as vitality of the seeds sown determined the growth and productivity of the plants; the purity of offerings, gifts, whether they are procured through right livelihood or not, and the quantity, determine the nature of beneficial results.

c. Just as farmers will reap harvest in conformity with their skill in farming and efforts, so also donors will enjoy results depending on their level of intelligence, appreciative joy and their sincere effort in giving Dana.

d. Farmers have to prepare to till and plough their fields properly, before sowing the seeds to ensure a good yield. Likewise donors must have pubba cetana (pre-charity goodwill) before giving Dana. Result will depend on the intensity of their pubba cetana.

e. Farmers need to weed and water their fields; only then the plants will flourish. In the same way donors need to recall their charity and feel satisfaction for the meritorious deed. This apara cetana (post-charity volition) of the donor determined the nature of beneficial results.

f. If farmer, through folly, destroy their sprouts and seedlings they cannot enjoy the product of their labor. Similarly if donors feel that they shouldn't have done the almsgiving and regret for it afterwards, then they fail to enjoy good results due to their feeble apara cetana.

g. Even though the land and seeds are all in good condition, the sowing should be done in the right season, the right time so as to get a healthy crop. In the same way one should give alms to the needy, at the suitable time and place. Such charity brings about the best results.

There are such valuable lessons and guidance regarding Dana in the Peta Vatthu Pali text. Therefore in giving charity, the correct choice of recipient, the appropriateness of the time and place are very important. The Dana must be done with a blissful mind and cheerful volition. Moreover, one should not do Dana with a view to getting worldly wealth because such a wish is associated with greed and craving. Your cetana should be as pure as possible.

The Recipient Also Determines the Result

In the Peta Vatthu Pali Text it is mentioned that recipients of Dana are like fields where the seeds are sown. Farmlands, in general, are of three grades; the very fertile, the mediocre and the poor. Likewise, recipients are also of different grades. Just as farms free of weeds and grass are highly productive, so also if recipients are void of greed, hatred and ignorance, the donors enjoy benefits all the more. Just as farms will yield a plentiful harvest when they are rich in manure and fertilizers, so also good results will be accrued by donors when the recipients are persons of virtue and wisdom.

Sanghika Dana (Charity Meant for the Order of the Sangha)

The Pali word Sanghika Dana means offering alms and other requisites to the Order of the Sangha. Suppose you donate one kyat to an association; all members rich or poor, are entitled to that one kyat. Similarly if a bowl of alms-food or a set of robes is offered to the Sangha, then all members of the order are entitled to those offertories. You need not go around the world to give alms to the Order of the Sangha. An offer to any member of the Sangha in general will automatically amount to Sanghika Dana. All members are entitled to such offertories. They can share it between them.

How to Projects One's Goodwill

In offering Sanghika Dana, a donor's mind must be directed to the Order of the Sangha in general. Even though you utter, "Sanghassa demi - I offer it to the Order of the Sangha", if you have in mind a particular monk or a particular monastery, your charity cannot be Sanghika Dana. Offering alms food to any monk on daily alms-round, or to certain monk designated by the Order can be classified as true Sanghika Dana, when only the donor's mind is truly directed to the whole of Sangha.

Mental Attitude While Offering Alms-Food

The virtuous devotee, endowed with great faith in the Buddha wishing to promote long endurance of his teaching and emergence of succession of good, dutiful Sangha who would maintain the prosperity and purity of sasana, should support the Sangha organization by offering regular alms-food to its members. But when the alms-food has been prepared ready for offering, the devotee must remove any attachment as, "This is my Sayadaw; this is the monks I have helped ordained." Instead, he must incline his mind to the whole Sangha while making the offering uttering at the same time, "I offer this to the Sangha, Sanghassa demi." When the Dana performance is made daily in such a manner, the offering becomes a true Sanghika Dana.

The Invited Meal Can Become A Sanghika Dana

Going to a nearby monastery, the invitation must be offered to the responsible head-monk. "Reverend Sir, I wish to make an offering of alms-food at my house tomorrow at 6 am. Be kind enough to arrange to send one or two or three monks to partake of the meal. (One should not mention including yourself or the head-monk in making the invitation.)"
And, while making preparation for the tomorrow's offering of meals, one's mind should be directed to the whole Sangha, not to any particular monk of a particular monastery, and repeating often "Sanghassa demi."
When the monk arrives the next morning for meal one must not feel let-down or disappointed if the recipient monks happens to be one of lower rank or junior status. One should remind one self, "The offering is not made to him in particular, it is meant for the whole Sangha" and make the meal offering with genuine respect and due devotion.
If the monk who comes to receive the offering should be the head monk himself, the devotees should not feel exultant either, he should remind himself that the offering is being made not just to the head monk only, but to the whole Sangha of which he is a member. Thus, when one can incline towards whole Sangha, the offering make to a monk appointed by the Sangha can be counted as Sanghika Dana, offering made to the whole Sangha.

A Donor's Goodwill

Once upon a time an immoral monk who was disliked by most devotees and donors are assigned by the Sangha. But a donor was not despaired, having his mind directed upon the Order of Sangha he respectfully offered food and other requisites to this bad monk. He treated this immoral monk as if he was Buddha himself, washing the feet of the monk as he arrived, seating him on a well scented seat under a canopy. Since his mind was directed onto the whole community, his charity qualifies as sublime Sanghika Dana, although the recipient is bad Bhikkhu.
Let us go further. Noticing the reverence he got from this donor, as mentioned above, the bad Bhikkhu considered to have found himself a devoted donor. The same evening the bad Bhikkhu wanted to do some repairs to his monastery; so he came to his donor to borrow a hoe. This time, the donor treated him with disrespect. He nudged the hoe with his foot and said rudely, "There!"
His neighbor asked him about the two different treatments he accorded to the monk. He replied that in the morning his reverence was directed to the Order of the Sangha and not to any monk in particular. For his rude behavior in the evening, he said, "The bad monk, as an individual, deserved no homage or respect." The lesson is that when offering is made you should project your mind onto the whole Sangha Order so as to be able to count it as a Sanghika Dana.

How Good Results Differ According to Dana

Even if you offer alms to one, or two or more Bhikkhus, if you select them in personal terms the Dana becomes punggalika Dana (charity meant for individuals.) If you do so, even though you offer alms to a thousand Bhikkhus, you are only doing puggalika Dana. Except Dana specially offered to Buddha and Paccekabuddhas, Sanghika Dana excels all other forms of Dana. When we talk of Sanghika Dana, the Arahats are also included. In the case of punggalika Dana, Arahats may or may not be included. So we can safely deduce that Sanghika Dana amounts to offerings alms to the holiest Bhikkhus whereas punggalika Dana needs careful selection of the recipients Bhikkhu. It is quite logical to conclude that Sanghika Dana is much more powerful and much more beneficial than punggalika Dana.

Offerings of the Buddha

During the time of Gotama Buddha devotees were privileged to offer alms to the Buddha in person. But today the Buddha is no more with us in person. So we have to learn from the texts how to offer alms in devotion to the Buddha.
First you must prepare alms-food enough for one Bhikkhu and place in front of a statue of Buddha. If there happens to be no statue nearby, you can create a mental image of the Buddha and offer alms and reverence to that image. Then you must dedicate your cetana to the Buddha in person.
After such offering, the alms food may be given to a devotee who does voluntary service in keeping the pagoda precinct clean and tidy, whether he is lay person or Bhikkhu. A voluntary worker who keeps uposatha Síla (Eight Precepts) can eat the alms-food before doing any service if the noon is drawing near.
At the time of great ceremonious charity if one wishes to offer alms-food to the Sangha led by the Buddha, the same procedure should be adopted to make offering of alms-food to the Buddha.
In offering robes in devotion to the Buddha the same attitude should be maintained. Monks who give voluntary services to pagodas are entitles to attire themselves in such robes. Care should be taken that offering flowers, incense or joss sticks, bouquets and water at the pagoda should not become a mess in front of statues and images. Your Dana must be given with tidiness, you will get good results in this life and hereafter. Your future existences will also be clean and flawless.

How to Pay Homage from a Distance

Usually, most devotees pay homage and offer alms to the Buddha images in their own household because they cannot afford the time to visit pagodas and monasteries everyday. There have been arguments on whether this is a deed of merit or not. Since we have already learnt that the deciding factor is the cetana, we can be sure that great benefits will be realized. If your volition is projected onto the Buddha, it is decidedly kusala cetana, so there is no reason not to gain any merit.
On hundred and eighteen aeons, kappa (worlds) ago, the Atthadassi Buddha attained Enlightenment. One day a layman saw the Buddha and his Arahat disciples traveling through the air by supernormal power, he offered flowers and scents from a distance. Due to his single good deed he was never reborn in the four woeful states for thousand of years and became an Arahat in the time of our Gotama Buddha. He was then known as Desapujaka Thera.

Three types of Cetana

All forms of charity for three types of cetana namely

a. Pubba cetana (prior volition)
b. Munca cetana (prevailing volition)
c. Apara cetana (post-charity volition)

a. Pubba Cetana
The good volition which occurs while procuring and preparing for charity is pubba cetana. Your cetana must be free from vain pride or selfishness such as, "I am the builder of this pagoda, I am the donor of this monastery; I am the donor of offertories" etc. While you are preparing for the charity you and members of your family must not indulge in quarrels and disagreements. You must not be hesitant in carrying on with the good deed once you have already decided. When you feel delighted and cheerful during our preparations throughout, you may then rest assured pure and sincere pubbha cetana will prevail.

b. Munca Cetana
Munca means renunciation, or detachment. Therefore, in the act of giving charity you must renounce the offertories from your possession completely. In offering alms-food to a bhikkhu your thought should be "I renounce this alms-food from my possession" and then physically offer alms to the recipient. This is munca cetana (prevailing volition). While performing kusala (good) deeds, no akusala (bad) minds such as greed, pride, anger, or attachment to the recipient, etc. should interfere. You should not crave for future benefits. Just freely let go the offertory generously.

c. Apara Cetana
The third cetana, which occurs at the completion of the deed of the merit, is the bliss of accomplishment you enjoy for having done a virtuous act. You feel joyous for your accomplishment of the deed, recall it often and wish to repeat it soon. This is the burgeoning of your apara cetana (post-charity volition).
However at a later time apara cetana can be contaminated if you feel dissatisfied at the loss of the property donated or if you feel disappointed with the abbot for whom you have donated a monastery. Then you might ponder, "May be I should not have given that charity." If so, not only your apara cetana is spoiled but also you develop an evil attitude of dissatisfaction (akusala dosa).

A Warning

Building monasteries, constructing pagodas, etc. are Dana of great magnitude. There is also Dana of less magnitude when you offer alms or garments or when you give food, water, etc; to the needy. In giving charity of a great magnitude, you are liable to encounter interference from within yourself as well as from malicious elements.
Therefore if you plan to perform Dana of great magnitude you should not only plan for yourself but also seek good advice from friends and learned teachers. Only then you will get worthy recipients for your Dana. Choice of recipient is not so important in doing Dana of small magnitude; even feeding animals has its own merit. The crucial factor in doing Dana is to have the right attitude. Try to perform Sanghika Dana whenever possible. Never be attached to the offertories you intend to donate. Let your mind be filled with complete renunciation of the material things that you have set aside for charity. This attitude is called mutta cagi (mutta means detachment, renunciation and cagi means one with generous habit). So all donors should bear in mind not to be attached to the recipient; not to be attached to the offertories; not to pray or long for worldly luxury in the abode of humans and Devas; only to have the noble desire to attain the supreme bliss of Nibbána. This will make you the ideal donor.

The Classification of Good Deeds (Kusala)

In the chapter on cetasika (mental factors) we have come across alobha (non-attachment), adosa (non-hatred) and amoha (non-delusion). These are called the three roots of hetuka (fundamentals). Like the roots of a tree which support the whole organism to be vigorous, these hetuka (roots) cause growth and development of the corresponding cittas and cetasikas.

Therefore kusala citta (good minds) can also be classified into two types:
a. Dvihetuka kusala citta, which is good mind associated with two roots - alobha and adosa.
b. Tihetuka kusala citta, the good mind associated with all three roots - aloba, adosa and amoha.

a. Dvihetuka Kusala Citta

When a person fosters a good mind with aloba (non-greed) and adosa (non-hatred) his meritorious mind belongs to Dvihetuka kusala citta. Samma ditthi (right belief) is the acceptance of the cause and effect of kamma. This wisdom, which is included in the ten moral deeds, is also called Kammasakata Nana.

When an infant or even a wild tribe gives away something in charity, he feels a certain joy for having done so. But this joy is not accompanied by Kammasakata Nana, so there is no amoha in his kusala citta. There only are present two roots - aloba and adosa. Hence such citta is termed dvihetuka kusala citta.
Today, many Buddhists perform charities and alms-giving customarily without the proper knowledge about kamma and its effect. Such generosity is dvihetuka kusala citta. Even the learned do good deeds perfunctorily, so their kusala falls into the same category. In a nutshell, all good deeds done without insight-wisdom are classified as dvihetuka kusala.

b. Tihetuka Kusala Citta

A good mind associated with three roots alobha, adosa and amoha is called Tihetuka kusala citta. All good deeds done with the accompaniment of Kammasakata Nana (understanding of kamma and its result) fall into this category. Today many educated devotees do good deed for the sake of Buddha, Dhamma, Sangha as well as for their parents and elders with good attitude. Since their minds are associated with clear comprehension of resulting benefits in samsara, their deeds become Tehetuka kusala. If charity is done with vipassana thought, "These material things are really material groups, rupa, kalapa, associated with anicca, dukkha and anattá characteristics" it is needless to say that such mentality is decidedly Tihetuka kusala citta at tis best. It is therefore imperative that elders and parents should teach their young about kamma and its result, as well as the basic understanding of anicca, dukkha and anattá before doing meritorious deeds and before sharing the merits gained.

Superior and Inferior Kusala

In Pali, ukkattha means the superior while omaka is inferior. With both dvihetuka and tihetuka citta, if they are preceded and succeeded at the moment of arising of pubba cetana or while apara cetana is arising respectively by kusala cittas, the deed is classified as ukkattha kusala (superior good deed). If they are preceded or succeeded by akusala cittas, the deed is classified as omaka kusala (inferior good deed).

When we say preceded or succeeded by good or bad minds, we men only the attitudes directly related to the good deed done. If kusala and akusala ciita are not connected with the good deed done, we cannot say there is accompaniment of their kusala or akusala.

Let us suppose a devotee just before he gives a great Dana is furious with a debtor and sues him. This is, of course dosa akusala. But if his wrath does not affect him with respect to giving charity and he feels delighted after meritorious deed, his dosa akusala arising from his wrath does not adversely affect the quality of his Dana kusala.

Summing up, we have thus, tihetuka ukkattha means good deed done with both pubba cetana and apara cetana. If one of these cetana is missing ir becomes tihetuka omaka kusala. If both cetana are absent, the deed belongs all the more to the tihetuka amoka type. Similarly dvihetuka ukkattha and dvihetuka omaka should be understood. In the classification of síla (moral precept) too, the categories of pubba, munca and apara cetana; those of dvihetuka and tihetuka; of ukkattha and omaka can be applied similarly.

Maxim: i. A meritorious deed accompanied by insight of kamma and its effect is tihetuka kusala.

ii. If such insight is absent it becomes dvihetuka kusala.
iii. If a good deed is preceded and succeeded by kusala citta, it is ukkattha kusala.
iv. If kusala citta arises before and after a good deed, it is omaka kusala.

Another Method of Classification

Dana may be classified into three levels:

i. Hina Dana (inferior)
ii. Majjhima Dana (medium)
iii. Panita Dana (superior)

This classification is based on the offertories donated. If the offertories are inferior to what you consume, it is hina Dana (inferior charity). If you donate things that are of equal quality to what you use, it is majjhima Dana (mediocre charity). Of you give away offertories better than what you consume, it is panita Dana (supreme charity). Hina Dana is also known as dasa Dana that given to a slave, majjhima Dana is sahaya Dana that given to friends and associates; and panita as sami Dana, that given to one's superior.

Feeble desire, effort and volition make hina Dana; mediocre desire, effort and volition make majjhima Dana; vigorous will, industry and volition make panita Dana.
Charity done with the hope of getting praise such as donor of monasteries or pagodas or popularity is hina Dana. Charity performed with speculations of benefits in future existences throughout samsara is majjhima Dana. Charity given without consideration for future benefits but with sincere goodwill in conformity with the custom of the virtuous and the wise is panita Dana.

Note:

Good deeds done without any hope for benefit is far nobler than those done with some hope for future rewards. Selfless, altruistic goodwill for the welfare of others belongs only to the noblest personages such as Bodhisattvas.

Charity given with the hope of acquiring worldly luxury is hina Dana, charity given with the intention of escaping from samsara is majjhima (medium). Great charities of Bodhisattvas who give them as fulfillment of Dana parami in the hope of helping sentient beings to free themselves from samsara are listed as panita Dana. Such are varying degree of goods deeds dependent upon one's mental attitudes. (In other moralities such as Síla etc. also similar varying degrees of good deeds can be found).



Zuletzt geändert von Hanzze am 28.08.2011, 10:57, insgesamt 1-mal geändert.
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