Benkei hat geschrieben: Ich muss zugeben, dass ich über den modernen chinesischen Buddhismus wohl sehr wenig weiß.
Ich habe einige Werke Hsing Yuns gelesen, aber das war es dann auch schon. In Deutschland scheint diesbezüglich hauptsächlich die FGS (Fo Guang Shan) Schule aktiv zu sein, die Chan (Zen) und Nienfo (Nenbutsu) verbindet und auch beispielsweise das Lotos-Sutra rezitiert.
Ich weiß auch nicht viel, sondern nur sehr wenig, wenn ich meine geringen Kenntnisse in Beziehung zu dem gewaltigen Umfang dessen setze, was als "Chinesischer Buddhismus" (inkl. der modernen Formen, also vielleicht der seit Anfang des 20. Jh. anzusetzende Phase) bezeichnet werden kann, aber immerhin mehr als die meisten meiner Mitbuddhisten in Deutschland, von meinen Mitbügern ganz zu schweigen.
In gewisser Weise haben mich insbesondere zwei chinesische Meister beeinflusst und beeindruckt, ohne dass ich sie deshalb anhimmeln würde.
Das sind die Meister Hsuan Hua
http://en.wikipedia.org/wiki/Hsuan_Hua und (ihn kennst Du ja auch) Meister Hsing Yun
http://en.wikipedia.org/wiki/Hsing_Yun von Fo Guang Shan.
Von Meister Hsuan Hua habe ich einen 15-bändigen Kommentar zum Lotos-Sutra, von Fo Guang Shan benutze ich z.B. deren Andachtsbuch (dort ist auch das Diamantsutra enthalten). Ich habe auch schon FGS- Tempel ab und an besucht.
Bei Fo Guang Shan wird meines Wissens nicht das gesamte Lotos-Sutra rezitiert (zumindest ist es mit noch nicht zu Ohren gekommen, wäre ja auch ziemlich zeitaufwändig), sondern "nur" relativ regelmäßig ein Kapitel, nämlich das 25. Kapitel "Das allseitige (universelle) Tor des Bodhisattva Avalokiteshvara", was sich auch in dem Andachtsbuch befindet.
Gruß
Kongjiazhong