Aber dennoch nett, dass die ein Säckchen mitschicken 
Commander
Aber dennoch nett, dass die ein Säckchen mitschicken 




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moka hat geschrieben:Mich erschrieckt es sehr zu hören, das er einfach aus dem Internet kopiert werden sollte, damit ich ihn einschreinen kann und dann zu ihm chanten sollte.Fällt damit nicht die Bedeutung Objekt der Verehrung weg? Hat der Gohonzon dann noch seine Bedeutung? Ich rezietiere doch auch Nam Myoho Renge Kyo und nicht irgend was anderes? Oder ?

Benkei hat geschrieben:
Hierzu mal ein paar Fragen:
Wer schreibt eigentlich die Gohonzons für die Soka Gakkai ein?
Bei der Nichiren Shoshu gehe ich mal davon aus, dass das der Hohepriester macht oder zumindest ein vollständig ausgebildeter Priester, oder irre ich mich da?
Wie sieht es im Gegenzug üblicherweise bei (den Branchen) der Nichiren Shu aus?
< gasshô >
Benkei

catflap08 hat geschrieben:Was hier mit „eingeschrieben“ gemeint ist, ist wohl die Zeremonie des „Öffnens der Augen“. In der SGI gibt es diese, üblicherweise durch einen Priester vollzogene Zeremonie, nicht mehr. In den traditionellen Schulen wie Nichiren Shoshu oder Nichiren Shu wird sie durch einen Priester vollzogen. Während beide Schulen behaupten nur ein Gohonzon der diese Zeremonie durchlaufen habe gelte als „wirksam“ sehen es progressivere Kräfte In der Nichiren Shu nicht unbedingt als magische Zeremonie an sondern schlicht weg als einen Ritus mit dem auch die eigenen Zugehörigkeit zu einer Schule/Tempel besiegelt werden soll.



catflap08 hat geschrieben:Meine eigene Zeremonie liegt weit mehr als 20 Jahre zurück war aber noch durch einen Nichiren Shohsu Priester - nix dramatsiches Gengyo bene der kopf wurde mit der Schriftrolle brührt und man schwor allen anderen Lehren ab. In der SGi bekommt man eben die Schriftrolle ausgehändigt und man legt diese üblicherweise in das Gongyobuch.

Benkei hat geschrieben:Was ist "Gengyo bene"?
Wie ist in diesem Zusammenhang "man schwor allen anderen Lehren ab" aufzufassen?
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moka hat geschrieben:Puh, ich tue mich schwer mit dem Gedanken mir einfach ein ausgedrucktes Stück Papier in meinen Schrein zu hängen. Auch wenn die SGI auch "druckt" bzw eine Kopie des von Nitschiren eingeschriebenen Gohonzon mir überreicht. Und natürlich macht die Zermonie etwas aus. Vor ein paar Tagen erhielt eine Freundin von mir den Gohonzon. Sie hatte sich lange darauf vorbereitet. Sie ist auch lange mit sich"schwanger" gegangen, ob sie ihn überhaupt annemen möchte. Als sie sich denn dann entschied, kam unsere Bezierksleiterin und Gruppenleiterin vorbei und chantete mit ihr. Hierbei wurde natürlich auch gekuckt ob sie einen PLatz und Butsudan hat. Den hatte sie von Hand gemacht und nicht gekauft. Als dann der besagte Tag der Verleihung kam, chanteten wir gemeinsan und dann wurde der Gohonzon mit der Gruppenleiterin und Bezirksleiterin in den Butsudan eingeschreint. Glaubensabsagungen mussten nicht gemacht werden. Gemeinsam wurde Gonjo gemacht, und dann Geschenke überreicht.
Wenn ich mir nun denke, sie hätte sich ein Stück PApier aus dem Drucker geholt und wir hätten das eingeschreint....
ZUdem ist die Schrieftrolle wie gesagt eine Rolle, sie wird aufgerollt. Es ist ein besonderes Papier....
Der Gohonzon, bzw mein Gohonzon wird bei der SGI beantragt, er ist für mich ausgewählt. Ich glaube da steckt schon mehr dahinter als nur ein Stück Papier aus dem Drucker....

Benkei hat geschrieben:Ich denke, wenn ich Mitglied der SGI wäre (oder einer anderen Richtung, die das Einschreiben bzw. Einschreinen des Gohonzon formell praktiziert), dann würde ich es ebenso halten, wie es die Tradition vorsieht.
