14.5.2017 Hamburg: Gründungsfeier BRG

Moderator: kilaya

Aktuell: Am vergangenen Wochenende wurde die BRG gegründet und anlässlich des Vesakh-Festes am Sonntag wird die Gründung gefeiert.

Mehr Infos gibt es hier: http://www.openpr.de/news/950714/Buddhi ... mburg.html

Liebe Grüße, Sebastian
Wie traurig, daß hier jemand etwas sicher gut gemeintes so schlecht beginnt.

Allein die Einengung der Vielfalt des Buddhismus in unserer schönen Stadt durch die Wortwahl

Buddhistischen Religionsgemeinschaft Hamburg e.V.


schließt alle aus, die in der Lehre keine Religion sehen.

Ich hoffe, diese Gruppe wird nicht von den Behörden als Gesprächspartner für alle Buddhisten akzeptiert.
Lotwelle hat geschrieben:
Aktuell: Am vergangenen Wochenende wurde die BRG gegründet und anlässlich des Vesakh-Festes am Sonntag wird die Gründung gefeiert.

Mehr Infos gibt es hier: http://www.openpr.de/news/950714/Buddhi ... mburg.html

Liebe Grüße, Sebastian

Herzlichen Glückwunsch an die neu gegründete BRG. :rainbow:
http://buddhistische-religionsgemeinschaft-hamburg.de

fotost hat geschrieben:
Ich hoffe, diese Gruppe wird nicht von den Behörden als Gesprächspartner für alle Buddhisten akzeptiert.

Genau das ist Sinn und Zweck der Neugründung. So gehe ich mal davon aus.
Schau mal unter den Punkt "Anliegen" der von mir verlinkten Homepage.

Es liegt nun mal in der Natur der Sache, dass man nicht alle unter einen Hut bekommt. Das ist hier nicht anders.
Und wenn mich nicht alles täuscht, dann gehört der Buddhismus, säkulares Gedankengut hin oder her, zu den Weltreligionen. Also ist er eine Religionsgemeinschaft.
Es geht natürlich nur um Hamburg. Trotzdem gibt es sicher Leute die das als Modellversuch sehen.

Was die Beteiligten angeht, so gibt es Vertreter aus verschiedenen Schulen und Traditionen und mit der DBU ist ein nationaler Dachverband beteiligt. Da "Säkulare" meist nicht organisiert sind, ist für sie eine solche Interessenvertretung wohl auch nicht so relevant.
kilaya hat geschrieben:
Es geht natürlich nur um Hamburg. Trotzdem gibt es sicher Leute die das als Modellversuch sehen.

Was die Beteiligten angeht, so gibt es Vertreter aus verschiedenen Schulen und Traditionen und mit der DBU ist ein nationaler Dachverband beteiligt. Da "Säkulare" meist nicht organisiert sind, ist für sie eine solche Interessenvertretung wohl auch nicht so relevant.


Relevant.. Na ja. Was interessiert es mich, was andere für relevant halten 8)

Alles Gute für einen Modellversuch, der auf einer derartig engen Basis aufsetzt.

Die "verschiedenen Schulen und Traditionen" gehören alle zu einem sehr besonderen Verständnis von Buddhismus. Von gut etablierten und sehr gut mit Finanzmitteln ausgestatteten Schulen und Traditionen :wink:

Wenn das für Deutschland insgesamt im Sinne von Modellversuch ein Muster sein soll, bin ich draußen bei diesem Versuch. Nein - eigentlich nicht. Ich bin stringent dagegen!
Zu Beginn des Prozesses wurden wohl alle relevanten Gruppen in Hamburg kontaktiert, u.a. auch die asiatischen Buddhisten aus Vietnam, Korea, Sri Lanka, Thailand, usw., aber bis zum Schluss blieben nur noch die genannten Gruppen über, die dann die BRG Hamburg gegründet haben.
http://buddhistische-religionsgemeinsch ... g-2016.pdf

Relevant ist u.a. auch, ob die beteiligten Gruppen die rechtlichen Bedingungen und Voraussetzungen erfüllen, denn sonst handelt es sich im eigentlichen Sinne bei den Gruppen nicht um Religionsgemeinschaften, auch wenn die Gruppen sich selbst so bezeichnen:
Unter Religionsgemeinschaften versteht das Grundgesetz Vereinigungen von natürlichen Personen, die sich mit dem Ziel verbunden haben, sich der gemeinsamen Ausübung ihrer Religion zu widmen. Gegenstand der Religionsgemeinschaft ist die Pflege eines gemeinsamen religiösen Bekenntnisses. Andere Zwecke, etwa die Kultur- oder Brauchtumspflege, konstituieren keine Religionsgemeinschaft. Sie dürfen daher nur Nebenzwecke einer Religionsgemeinschaft sein. Religionsgemeinschaften dienen der umfassenden Erfüllung der durch das religiöse Bekenntnis gestellten Aufgaben. Sie unterscheiden sich damit von den religiösen Vereinen, die sich nur Teilaspekten des religiösen Lebens widmen.

http://www.bmi.bund.de/DE/Themen/Gesell ... _node.html
Nur zu Info: ich bin weder für noch gegen diese Geschichte und habe durch diesen Thread das erste Mal davon gehört. Insofern ist alles, was ich oben geschrieben habe, eine reine Vermutung.

"Relevant" meine ich das in dem Sinne, dass diese Gruppen sich z.B. um das Auftreten in der Öffentlichkeit und Dialog mit Behörden kümmern wollen. Wenn aber eine bestimmte Ausrichtung oder Spielart in keiner Weise organisiert ist, ist z.B. sowas wie der Kontakt mit Behörden nicht relevant, weil es keine Themen gibt, die mit Behörden besprochen werden müssten.

Dass es in einer so differenzierten Religion keine allgemeingültige Interessenvertretung geben kann, sollte jedem klar sein. Die DBU versucht sich schon lange ein wenig in die Richtung und da ist es auch schon nicht einfach. Ausgeschlossen ist aber wohl niemand. Will sagen: ich glaube nicht, wenn eine andere Richtung oder einzelne Personen sich da engagieren wollen, ob DBU oder BRG, dass sie ausgeschlossen werden.

Also kommt es darauf an, ob man mitredet, wenn man denn mitreden will.
Ich weiß ja jetzt nicht was zuerst da war, interessierte Mitglieder oder die ÖBR,
aber iwas hat Österreich von Anfang an richtig gemacht.

http://www.buddhismus-austria.at/buddhismus-in-oesterreich/oebr-gruppen-und-orden/



Das Präsidium da ist anscheinend gewissermaßen "parteilos". Interessant.

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