Meditierende Materialisten

Moderator: malsehen

Meditierende Materialisten

Beitragvon Onyx9 am 17.10.2011, 06:55

Hoffe, es is ok wenn ich das nochmal "poste", accinca.
Ist superb !


Accinca:

"Natürlich muß keiner die Lehre des Buddha teilen oder
auch nur davon ausgehen. Hat ja auch keiner behauptet.
Man muß dem Buddha ja nicht glauben und wer kein
oder wenig Vertrauen darin hat oder glaubt es besser zu
wissen, der tut das auch nicht.
Andererseits ist die Lehre von der Fortexistenz so dick und
elementar mit der Lehre des Buddha verwoben, und immer wieder
wird von Gesprächen und Besuche in Götterwelten gesprochen,
vom Abweg in untere leidhafte Daseinsform und glückliche langlebigen
Götterwelten, daß sie davon nicht zu trennen ist ohne den Buddha für
einen durchgedrehten Spinner zu halten.
Da stellt sich dann schon die Frage warum man denn ausgerechnet
so einem Buddha braucht sich auf die Fahne schreiben zu müssen.

Für die paar Jahre bis man tot und vernichtet sein wird (wie man dann
ja glaubt) lohnt es sich doch gar nicht
,

und ein anständiges Leben
kann man doch angeblich auch als "meditierender" Materialist leben oder?
Also, einfach nur vorbei ziehen lassen....."
Onyx9
 

Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Maybe Buddha am 17.10.2011, 08:09

Hallo Onyx,
Ich weiss das manche gar nicht daran glauben was der Buddha in Bezug auf diese Themen gelehrt hat. Aber es ist auch falsch von dir, davon auszugehen wenn dieses nicht ist (das man nicht an wiedergeburt glaubt), das automatisch jenes ist (die auslöschung nach dem körperlichem Tod). Es gibt immer noch andere Möglichkeiten, das hab ich in dem anderen Thread auch schon gesagt. Etwas nicht glauben ist ja nicht gleichzusetzen mit Nicht-glauben.
Allerdings macht es wirklich nicht viel Sinn, wenn man einen großteil von dem was der Buddha lehrte als falsch ansieht, sich Buddhist auf die Fahne zu schreiben. Allerdings ist es auch für jemanden der absolut alles glaubt was der Buddha lehrte nicht wirklich notwendig sich Buddhist oder überhaupt was auf die Fahne zu schreiben...
"Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon monikamarie am 17.10.2011, 08:23

Wenn ich die Berichte über Asien sehe und höre, dass es sich um Buddhismus handelt, was dort für Hokuspokus dann gezeigt wird, dass ALLE Buddhisten sind, obwohl sie Hunde und Frösche essen oder Hähne gegeneinander kämpfen lassen, dann sind mir meditierende Materialisten lieber, deren Charakter die Chance hat, gerade aufgrund unserer westlichen kopflastigen Prägung, sich doch noch auf den Ursprung zu besinnen. Früher oder später geraten diese meditierenden Materialisten an die Grenze, während ich es für fast aussichtslos halte, einen von Geburt und Tradition geprägten blindglaubenden buddhistischen Asiaten die Lehre wirklich nahe bringen zu können. Da geht es häufig um Räucherstäbchen und Fürbitten - nicht anders als in der katholischen Kirche Lichtlein anzünden und die Mutter Maria um etwas zu bitten.
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon accinca am 17.10.2011, 08:27

Was natürlich andererseits nicht bedeutet, das man kein "Interessierter"
an der Lehre des Buddha sein kann wenn man nicht an Wiedergeburt glaubt.
Zuletzt geändert von accinca am 17.10.2011, 09:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon accinca am 17.10.2011, 08:31

monikamarie hat geschrieben:Wenn ich die Berichte über Asien sehe und höre, dass es sich um Buddhismus handelt, was dort für Hokuspokus dann gezeigt wird, dass ALLE Buddhisten sind, obwohl sie Hunde und Frösche essen oder Hähne gegeneinander kämpfen lassen, dann sind mir meditierende Materialisten lieber, deren Charakter die Chance hat, gerade aufgrund unserer westlichen kopflastigen Prägung, sich doch noch auf den Ursprung zu besinnen. Früher oder später geraten diese meditierenden Materialisten an die Grenze, während ich es für fast aussichtslos halte, einen von Geburt und Tradition geprägten blindglaubenden buddhistischen Asiaten die Lehre wirklich nahe bringen zu können. Da geht es häufig um Räucherstäbchen und Fürbitten - nicht anders als in der katholischen Kirche Lichtlein anzünden und die Mutter Maria um etwas zu bitten.
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Das sehe ich auch so. Aber natürlich gibt es sicher auch andere.
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Onda am 17.10.2011, 09:37

Onyx9 hat geschrieben: accinca:
Da stellt sich dann schon die Frage warum man denn ausgerechnet
so einem Buddha braucht sich auf die Fahne schreiben zu müssen.

Für die paar Jahre bis man tot und vernichtet sein wird (wie man dann
ja glaubt) lohnt es sich doch gar nicht
,


Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartungen in den westlichen Ländern von ca. 80 Jahren kann es sich durchaus auch lohnen, sich im Laufe seiner Lebensspanne an der Lehre des Erhabenen zu orientieren, auch wenn man davon ausgeht, das danach Sense ist. Man muss deshalb auch noch lange nicht Materialist sein.

LG
Onda
Zuletzt geändert von Onda am 17.10.2011, 11:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon accinca am 17.10.2011, 10:15

Onda hat geschrieben:Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartungen in den westlichen Ländern von ca. 80 Jahren kann es sich durchaus auch lohnen, sich im Laufe seiner Lebensspanne an der Lehre des Erhabenen auszurichten, auch wenn man davon ausgeht, das danach Sense ist. Man muss deshalb auch noch lange nicht Materialist sein. LG Onda

Ein Vernichtungsgläubiger aber schon. (wahr wohl mit "Materialist" gemeint)
Das "an der Lehre auszurichten" war dann aber erheblich eingeschränkt.
Sich bestimmte Dinge herauspicken ist aber wohl möglich.

Mit dem Glauben an das Weiterleben nach dem Tode ist es allerdings
völlig unproblematisch. Selbst wenn man einfach nur davon ausgeht,
das es weiter geht. Geht es widererwartend nicht weiter ist es ja
sowieso egal was man zuvor gedacht hat. Geht es aber weiter, kann
man in dieser Annahme nur bestätigt werden.
Wer also davon ausgeht, daß es weiter geht, kann in beiden Fällen
nicht enttäuscht werden.
Wer fest damit rechnet, daß es nicht einfach automatisch aus ist,
der weiß warum er übt. Wer eh nicht davon ausgeht, hat die Lehre
nicht verstanden und weiß deswegen eigentlich nicht warum er das
alles machen sollte. Früher oder später wird er denken: wozu die
ganze Anstrengung eigentlich gut sein soll wenn doch auch ohne
die Welt zu überwinden in Kürze die Welt überwunden sein wird wie
er ja glaubt. In der Konsequenz wird ihm das zum Widerspruch.
mfg. accinca
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Onda am 17.10.2011, 10:33

'Gibt es eine andere Welt und gibt es eine Frucht, ein Ergebnis guter und schlechter Taten, so ist es möglich, daß ich beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, auf glücklicher Daseinsfährte erscheine, in himmlischer Welt' -dieses ersten Trostes ist er gewiß.

'Gibt es aber keine andere Welt und keine Frucht, kein Ergebnis guter oder schlechter Taten, so lebe ich eben hier in dieser Welt ein leidloses, glückliches Leben, frei von Haß und Übelwollen' - dieses zweiten Trostes ist er gewiß.

AN 3,66
http://www.palikanon.com/angutt/a03_062 ... ml#a_iii66

Eine erstaunliche und entspannte Offenheit im Hinblick auf die Frage der Wiedergeburt...

LG
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Onda am 17.10.2011, 10:41

accinca hat geschrieben: Wer eh nicht davon ausgeht, hat die Lehre
nicht verstanden und weiß deswegen eigentlich nicht warum er das
alles machen sollte. Früher oder später wird er denken: wozu die
ganze Anstrengung eigentlich gut sein soll wenn doch auch ohne
die Welt zu überwinden in Kürze die Welt überwunden sein wird wie
er ja glaubt. In der Konsequenz wird ihm das zum Widerspruch.


Es kommt ganz darauf, wie man das Endziel des Buddha-Dharma definiert.
Für mich geht es ganz klar nicht um die "Überwindung der Welt" und ich habe auch keinerlei Interesse daran, eine "Kette von Wiedergeburten" zu beenden, an die ich nicht glaube. Für mich geht es im Buddhismus primär darum, die Dinge mit fortschreitender Praxis immer mehr einfach so zu sehen, wie sie sind, vom Schleier der Konzepte befreit, anders gesagt: zu erwachen. In dieser Welt.

Es geht im Buddha-Dharma um die Überwindung von Aversion und Anhaftung, um die Überwindung von Fehlkonzepten bezüglich der Beschaffenheit dieser Welt, letztlich um die gänzliche Überwindung von Konzepten (bei Beibehaltung und Pflege des konzeptionellen Denkens in den Bereichen, wo es angebracht und hilfreich ist). Es geht nicht um die "Überwindung der Welt", denn das hieße, eine Lehre auf ein Fundament der Aversion zu stellen. Außerdem ist es schlechterdings unmöglich, die Welt zu überwinden.

LG
Onda
Zuletzt geändert von Onda am 17.10.2011, 11:37, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Maybe Buddha am 17.10.2011, 11:16

Onda hat geschrieben:
accinca hat geschrieben: Wer eh nicht davon ausgeht, hat die Lehre
nicht verstanden und weiß deswegen eigentlich nicht warum er das
alles machen sollte. Früher oder später wird er denken: wozu die
ganze Anstrengung eigentlich gut sein soll wenn doch auch ohne
die Welt zu überwinden in Kürze die Welt überwunden sein wird wie
er ja glaubt. In der Konsequenz wird ihm das zum Widerspruch.


Es kommt ganz darauf, wie man das Endziel des Buddha-Dharma definiert.
Für mich geht es ganz klar nicht um die "Überwindung der Welt" und ich habe auch kein Interesse daran, eine Kette von Wiedergeburten zu beenden, an die ich nicht glaube. Für mich geht es im Buddhismus primär darum, die Dinge mit fortschreitender Praxis immer mehr einfach so zu sehen, wie sie sind, vom Schleier der Konzepte befreit, anders gesagt: zu erwachen. In dieser Welt.

Es geht im Buddha-Dharma um die Überwindung von Aversion und Anhaftung, um die Überwindung von Fehlkonzepten über die Beschaffenheit dieser Welt, letztlich um die gänzliche Überwindung von Konzepten (bei Beibehaltung und Pflege der konzeptionellen Denkens in den Bereichen, wo es angebracht ist).
Es geht nicht um die Überwindung der Welt, denn das hieße, eine Lehre auf ein Fundament der Aversion zu stellen (die es ja zu überwinden gilt).

LG
Onda
Im Grunde stimme ich dir da zu, allerdingsohne den letzten Satz. Denn die Welt, ist auch nur ein Konzept und muss um das von dir oben beschriebene zu erreichen auch überwunden werden. Aber das ergibt sich ja durch erkenntnis, deiner davor gegebenen beschreibung von selbst...
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Onda am 17.10.2011, 11:27

Maybe Buddha hat geschrieben: Denn die Welt, ist auch nur ein Konzept


Nein, die Welt ist mehr als ein Konzept. Das zu erkennen, zu sehen, ist Erwachen.

LG
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Mirco am 17.10.2011, 11:31

Onda hat geschrieben:
Maybe Buddha hat geschrieben: Denn die Welt, ist auch nur ein Konzept

Nein, die Welt ist mehr als ein Konzept. Das zu erkennen, zu sehen, ist Erwachen.

Was meint ihr denn mit 'Welt'?

Alles Gute (-:
Entwicklung - nicht Perfektion.
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Onda am 17.10.2011, 11:34

Mirco hat geschrieben:Was meint ihr denn mit 'Welt'?

Alles Gute (-:


Welt, das ist die Gesamtheit des uns sich darbietenden Seienden, dessen Bestandteil wir sind.
LG
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Maybe Buddha am 17.10.2011, 11:44

Onda hat geschrieben:
Mirco hat geschrieben:Was meint ihr denn mit 'Welt'?

Alles Gute (-:


Welt, das ist die Gesamtheit des uns sich darbietenden Seienden, dessen Bestandteil wir sind.
LG
Onda

Ach so, gut das Mirco gefragt hat, ich dachte du beziehst dich auf diesen Planeten.

Dennoch ist ja, solange man nicht erwacht ist, diese Welt (das ist die Gesamtheit des uns sich darbietenden Seienden, dessen Bestandteil wir sind. zitat Onda) nur ein Konzept, eine Vorstellung.
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Onda am 17.10.2011, 11:48

Maybe Buddha hat geschrieben:
Dennoch ist ja, solange man nicht erwacht ist, diese Welt (das ist die Gesamtheit des uns sich darbietenden Seienden, dessen Bestandteil wir sind. zitat Onda) nur ein Konzept, eine Vorstellung.


Das heißt nun nicht, dass die Welt gänzlich verpufft, wenn wir erwachend durch den Schleier der Konzepte blicken. Der Erwachte sieht die Welt eben auch noch von einer anderen Seite. Er sieht sie in ihrer Ganzheit, während der Unerwachte seine Konzepte von der Welt für die ganze Welt hält. Der Erwachte hat ein größeres Blickfeld. In der Welt.

LG
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Onyx9 am 17.10.2011, 13:47

Glaubst Du wirklich Buddha hatte nur das Bestreben eine ganzheitliche, leidlich von konzeptionellem Denken befreite Sichtweise
zu erlangen ? Sein Lebensweg sagt doch etwas anderes aus.
Und glaubst du wirklich, der Buddha hat nur eben diese Sichtweise erlangt ?
Er war tief beeinflusst von dem bereits vorherrschenden Wiedergeburtsglaube,- oder auch Erfahrung
und er hat diese Wiedergeburtserfahrung bestätigt und besiegelt. Nicht nur diese.
Die Allverbundenheit des Geistes hat er durch Schau zutiefst ausgelotet.
Sein Ziel und seine Erkenntnis war nicht die einer Wellnessspiritualität.

Im Übrigen betonen u.a. Linien auch manche Zen-Buddhisten, dass Meditation auch einen heilsamen, glücksbringenden Effekt für das Hier und Jetzt hat.
In Japan wird Zen auch therapeutisch eingesetzt,
so wie in Thailand das Klosterleben zum Suchtentzug.
Wenn Thich Nath Han u.a. dies ebenso betont, heißt das nicht, dass er den auf "höhere Ziele", "tiefere Schau", auf Erleuchtung
ausgerichteten Weg für überflüssig erachtet.
Thich Nath Han hat, nachdem er bekannt wurde, gemerkt dass die Westler in ihrer Alltagswelt recht gestresst sind und
dass sie im allgemeinen Kopflastiger sind - und auch neurotischer. Und so hat er ihnen ein paar "leichtere" Aufgaben und Ratschläge gegeben,
die schneller umzusetzen sind. Thich Nath Han wußte, dass der "Westler" ERSTEINMAL Ruhe, Frieden und Zuversicht in sich verankern muss
um weiter zu gehen !
Onyx9
 

Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Onda am 17.10.2011, 14:11

Onyx9 hat geschrieben:Glaubst Du wirklich Buddha hatte nur das Bestreben eine ganzheitliche, leidlich von konzeptionellem Denken befreite Sichtweise
zu erlangen ?


Hallo Onyx,
das habe ich weder geschrieben noch gemeint. Der Buddha ("der Erwachte") ist erwacht.
Dieses Erwachen (Erleuchtung) steht im Zentrum seiner Lehre, dorthin weist sein Achtfacher Pfad. Das Erwachen bringt eine neue Sichtweise mit sich.

Und glaubst du wirklich, der Buddha hat nur eben diese Sichtweise erlangt ?

Reicht dir Erleuchtung nicht? Willst du noch mehr?

Die Allverbundenheit des Geistes hat er durch Schau zutiefst ausgelotet.

Und diese Allverbundenheit hat er beim Erwachen erkannt. Wobei dies ein transrationelles (oder prärationales) Erkennen war.

Wenn Thich Nhat Hanh u.a. dies ebenso betont, heißt das nicht, dass er den auf "höhere Ziele", "tiefere Schau", auf Erleuchtung
ausgerichteten Weg für überflüssig erachtet.


So ist es. Von "Wiedergeburt" redet TNH allerdings nie, da er das tradionelle Konzept der Wiedergeburt ablehnt.

LG
Onda
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Erdmaus am 17.10.2011, 17:23

Er sieht sie in ihrer Ganzheit,


Der Erwachte sieht wie jeder andere Mensch auch immer nur winzige Fragmente des Ganzen. Es sei denn man attestiert ihm übermenschliche Kräfte und einen "gottgleichen" Blick.

In den Zustand des Erwachens wird echt immer extrem viel hineingelegt. Da wird etwas hochstilisiert und mit extremen Erwartungen beladen. Jedenfalls häufig. Ich stehe dem eher nachdenklich gegenüber.

lg
maus
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Bakram am 17.10.2011, 18:52

Onyx9 hat geschrieben: Für die paar Jahre bis man tot und vernichtet sein wird (wie man dann
ja glaubt) lohnt es sich doch gar nicht
, und ein anständiges Leben
kann man doch angeblich auch als "meditierender" Materialist leben oder?
Also, einfach nur vorbei ziehen lassen....."


Wer glaubt er hätte unendlich viele Leben, tausende Wiedergeburten, tausende Versuche um zu Sein, ist wirklich beneidenswert. Welch herrliche Illusion.... .. aber eben auch welche Verblendung, welche ein Wahn (würde Buddha sagen).

Wer nicht in Illusionen leben will, nicht in Verblendung, nicht im Wahn, sollte anders denken.

Was wäre wenn man (statistisch) nur dieses eine Leben hätte ? Wenn "Wiedergeburt" Triaden von Jahren benötigt (etwa so lange es dauert bis ein Affe vor einer Schreibmaschine "zufällig" den Palikanon schreibt) bis "materialistische Teilchen" aus unbelebter Materie "zufällig" wieder ein Lebewesen bilden mit gleichem Bewusstsein ?

Würde die unerhörte Verantwortung für dieses quasi Einmalige solch ein Leben nicht unerhört wertvoller machen als eine Existenz als Dutzendware.

Wäre es nicht reine Ignoranz dieses eine Leben einfach nur so vorbeiziehen lassen zu wollen ....

Gruss Bakram
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Onyx9 am 17.10.2011, 19:28

Lies es nochmal durch Bakram, da gibts ein Missverständnis.

Der Inhalt ist: das menschliche leben ist kostbar, gerade deshalb sollte man es nicht an wellnessbuddhismus verschwenden.
Onyx9
 

Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Kusala am 17.10.2011, 19:36

@Bakram
Irgendwie schleicht sich bei Dir immer wieder eine personelle Wiedergeburt ein.
Dem ist aber nicht so.

Der Bakram von heute, der hat nur dieses eine Leben.

Nun habe ich aber genug darüber geschwätzt. Jeder wie er mag und kann. Alles darf so sein wie es ist.

Liebe Grüße
Kusala
Kusala
 

Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Onda am 17.10.2011, 19:47

Onyx9 hat geschrieben:
Der Inhalt ist: das menschliche leben ist kostbar, gerade deshalb sollte man es nicht an wellnessbuddhismus verschwenden.


Kannst du das mal definieren: "Wellnessbuddhismus"?
LG
Onda
Onda
 

Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Bakram am 17.10.2011, 20:31

@ Kusala:
Ich gehe davon aus das dem nicht so ist (persönliche Wiedergeburt), Trotzdem wird immer wieder davon gesprochen und geschrieben. Es existiert ein Kozept "Wiedergeburt". Ich erkenne dieses Konzept der "wiederkehrenden Veränderung" im Buddhismus in zahlreichen Metaphern: Rad, Mandala, Chants, Samsarsa. Am stärksten aber in der umständlich sich wiederholend verändernden Aussagen Buddhas im Palikanon.

Deshalb interessiert und fasziniert mich dieses Konzept. Insbesondere weil ich es (zur Zeit) weder verstehe, schlüssig interpretieren noch für mich daraus vernünftige Handlung/Lebensanschauung ableiten kann.

Der Bakram von heute, der hat nur dieses eine Leben


Meinst Du damit den Bakram von jetzt ? Also den von jetzt ? den von jetzt ? von jetzt ? von jetzt ....
Interessanter Ansatz, auch eine Art wiederkehrende Veränderung :idea:

@Onyx:
Da sind wir uns einig. Das Leben ist kostbar, man darf es nicht vergeuden.

Ich las eben, in meiner subjektiven Wahrnehmung verhaftet, beim Thema Wiedergeburt die mir verhasste Fremdmotivation heraus, heute "gut" leben zu müssen damit es mir im nächsten Leben besser geht. Diese traditionell kirchlich autoritäre Haltung eben: Lebe gottgefällig damit es dir nach deinem Ableben besser geht sonst wirst du bestraft und musst noch mehr leiden.
Sobald ich solches zu erkennen glaube kämpfe ich dagegen an. Dies ist meine persönliche Falle des Missverstehens und Missverstanden werdens.

:idea: Allerdings: Unter obigem Kusala'schen Denkansatz kann es durchaus Sinn machen "heute" gut zu leben damit es mir "morgen" besser geht.

Gruss und gute Nacht

Bakram
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Geronimo am 17.10.2011, 21:59

Onda hat geschrieben:
accinca hat geschrieben: Wer eh nicht davon ausgeht, hat die Lehre
nicht verstanden und weiß deswegen eigentlich nicht warum er das
alles machen sollte. Früher oder später wird er denken: wozu die
ganze Anstrengung eigentlich gut sein soll wenn doch auch ohne
die Welt zu überwinden in Kürze die Welt überwunden sein wird wie
er ja glaubt. In der Konsequenz wird ihm das zum Widerspruch.


Es kommt ganz darauf, wie man das Endziel des Buddha-Dharma definiert.
Für mich geht es ganz klar nicht um die "Überwindung der Welt" und ich habe auch keinerlei Interesse daran, eine "Kette von Wiedergeburten" zu beenden, an die ich nicht glaube. Für mich geht es im Buddhismus primär darum, die Dinge mit fortschreitender Praxis immer mehr einfach so zu sehen, wie sie sind, vom Schleier der Konzepte befreit, anders gesagt: zu erwachen. In dieser Welt.

Es geht im Buddha-Dharma um die Überwindung von Aversion und Anhaftung, um die Überwindung von Fehlkonzepten bezüglich der Beschaffenheit dieser Welt, letztlich um die gänzliche Überwindung von Konzepten (bei Beibehaltung und Pflege des konzeptionellen Denkens in den Bereichen, wo es angebracht und hilfreich ist). Es geht nicht um die "Überwindung der Welt", denn das hieße, eine Lehre auf ein Fundament der Aversion zu stellen. Außerdem ist es schlechterdings unmöglich, die Welt zu überwinden.

LG
Onda


Wer sieht wie die Welt wirklich ist hat auch an Triebbefriedigung keine Freude mehr, da sie immer Unruhe bedeutet.

Wunsch nach Dasein widerspricht den höchsten Erkenntnissen des Buddha. Und das hat nichts mit Aversion zu tun, sondern mit wahrem Wissen.

Wer nichts mehr erlangen muss um glücklich zu sein, braucht auch nichts mehr.
'Like a jar of water, when overturned, empties all its contents, never to receive them back, thus should one give away without regard to money, fame, one's progeny, or even our own body to anybody who approaches us with a wish list.'
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon accinca am 17.10.2011, 23:52

Onda hat geschrieben:Es kommt ganz darauf, wie man das Endziel des Buddha-Dharma definiert.
Für mich geht es ganz klar nicht um die "Überwindung der Welt" und ich habe auch keinerlei Interesse daran, eine "Kette von Wiedergeburten" zu beenden, an die ich nicht glaube. Onda

Das Endziel (Leidbefreiung) hat der Buddha definiert. Wer glaubt das selber
machen zu können macht sich seine eigen Lehre.
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Kusala am 18.10.2011, 05:47

Bakram hat geschrieben:Ich gehe davon aus das dem nicht so ist (persönliche Wiedergeburt), Trotzdem wird immer wieder davon gesprochen und geschrieben. Es existiert ein Kozept "Wiedergeburt". Ich erkenne dieses Konzept der "wiederkehrenden Veränderung" im Buddhismus in zahlreichen Metaphern: Rad, Mandala, Chants, Samsarsa. Am stärksten aber in der umständlich sich wiederholend verändernden Aussagen Buddhas im Palikanon.


Empfehlenswert ist es sich dahingehend mit paticcasamuppāda intensiver auseinander zu setzen. (Ursache bedingte Entstehung.)

Zu Missverständnissen kommt es hier meist dadurch, dass verschiedene Wissensstände vorhanden sind. Das wird leider zu oft (auch von mir) nicht ausreichend bedacht.

Liebe Grüße Bild
Kusala
Kusala
 

Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Mabuttar am 18.10.2011, 06:09

Also, wenn ich davon ausgehe, dass ein Bewusstsein/Geist/ Herz, welches in Zukunft ähnliche Gene mitbekommen hat oder vielleicht nicht mal das, sondern eine ähnliche Prägung hat wie ich, genauso / ähnlich fühlen wird wie ich.

Wenn das Universum unendlich ist, besteht die Möglichkeit, dass es eine ähnliche Person wie "mich" geben wird.
Nur ( und das im Einklang mit Buddhas Worten) wäre das auch ein anderes Bewusstsein wie das jetzige.
Meine Tätigkeiten haben vielleicht Einfluss auf diese Person(en) oder auch nicht.

Ich könnte sogar davon ausgehen, dass jeder Mensch, jedes Wesen das gleiche Bewusstsein und "Mein" "Ich" gefühl hat wie ich, nur anders geprägt ist.

Interessanterweise entwickelt sich dieses Ich-gefühl neurologisch erst im Kleinkindalter und manifestiert sich dort samt Orientierung. Im Buddhismus wird ja oft von einem wandelnden fliegenden Bewusstsein ausgegangen, das Körper annimmt.

Setzt man aber Nivana oder das "Ungestaltet-sein", Aufhören der Existenz als Ziel im Buddhismus, so wird dieses nie erreicht werden. Von wem oder was auch ?
Es wäre ein Leben im Kampf gegen Dukha, nur Dukha-erfahrend und suchend. Und kurz vor dem Ziel wäre man Nicht-Existent, niemand würde dieses Ziel erleben, also würde es subjektiv nicht existieren.
Da mach ich es mir doch lieber etwas entspannter im Dao gemütlich :wink:
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Onda am 18.10.2011, 06:15

Geronimo hat geschrieben:
Wunsch nach Dasein widerspricht den höchsten Erkenntnissen des Buddha. Und das hat nichts mit Aversion zu tun, sondern mit wahrem Wissen.


Lieber Geronimo,
der Vollständigkeit halber sollte man hier noch erwähnen, dass der Buddha uns auch immer wieder nahegelegt hat, den Wunsch nach Nicht-Dasein zu überwinden.

Welche Form von Dasein und Nicht-Dasein ist hier gemeint? Wo immer solche Gegensatzpaare auftauchen, bewegen wir uns im Bereich der Konzepte, im Bereich des dualistischen Denkens. Dasein meint dann: Existenz eines dauerhaften, autonomen Ichs. Nicht-Existenz ist folglich Auslöschung eines dauerhaften, autonomen Ichs. (Vergleiche auch die Definition des Mittleren Weges als eines Weges, der die Extreme des Eternalismus und des Nihilismus vermeidet).

Ein dauerhaftes, für sich allein stehendes Ich gibt es nicht (-> anatta). Darum kann es auch nicht "ausgelöscht" werden, darum muss es auch nicht ausgelöscht werden. Der Wunsch nach Auslöschung eines dauerhaften Ichs ist Aversion. Genauso wie es Anhaften bedeutet, dieses scheinbar dauerhafte Ich zu hätscheln, zu verteidigen, zu stabilisieren.

Die Geschichte vom Beenden der Wiedergeburten (im direkten Wortsinne!), diese Geschichte von der Auslöschung des Lebens, ist ein Gedankenkonstrukt und eine verkappte Suizid-Phantasie, die auf dem Fundament der Aversion errichtet ist und damit immer noch am Konzept eines dauerhaften Ichs anhaftet. Sinnvoll in den Buddha-Dharma zu integrieren ist das Konzept der "Beendigung der Wiedergeburten" allenfalls in einem metaphorischen Sinne, wie das beispielsweise der thailändische Lehrmeister Buddhadhasa gemacht hat. Für ihn bedeutet (Wieder)-Geburt das ständige Neugeborenwerden der Illusion eines dauerhaften Ichs.

LG
Onda
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon mombour am 18.10.2011, 06:47

Hallo,

Wir können doch nicht am Glauben der Wiedergeburt ausmachen, ob jemand Materialist ist oder nicht? Wenn jemand sein Leben auf auf alle möglichen Dinge konzentriert ist, anhaftet, dann ist er vielleicht einer. Buddhistisches Leben, darunter verstehe ich achtsames Leben, wird nicht unsinnig, wenn ich nicht an Wiedergeburt glaube. Warum soll ich unbedingt daran glauben, wenn mein ICH sowieso drauf geht, wenn ich sterbe, d.h. ich bekomme es gar nicht mit, wenn die skandhas weitergetragen werden. Für mich ist es wichtiger darüber nachzudenken, wie wir die Krisen in unserer gegenwärtigen Welt lösen können, und wie ich einen Beitrag dazu geben kann. Wiedergeburt betrachte ich als eine Möglichkeit, ist aber kein Glaubensinhalt. Buddhismus ist keine Glaubensreligion. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn es Gott doch gibt, aber ich kann doch nicht festlegen, es gibt ihn oder es gibt ihn nicht. Woher sollte ich diese Erkenntnis nehmen? Buddhismus heißt einfach, seine buddhistische Praxis auf der, ja, Materie der Erdkugel, weiterhin zu üben. Ich denke, das ist ein sehr schöner Weg, für sich selbst und dann auch für die Mitmenschen. Sowie ich es gelesen habe, ist Buddha metaphysischen Fragen aus dem Weg gegangen.

Seine Heiligkeit der Dalai Lama auf dem diesjährigen Achtsamkeitskongress:

"Bleiben Sie ein Ungläubiger. Das ist in Ordnung. Aber bleiben Sie ein guter Mensch, ein friedvoller Mensch!"

Liebe Grüße
mombour
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Re: Meditierende Materialisten

Beitragvon Geronimo am 18.10.2011, 07:04

Onda hat geschrieben:Die Geschichte vom Beenden der Wiedergeburten (im direkten Wortsinne!), diese Geschichte von der Auslöschung des Lebens, ist ein Gedankenkonstrukt und eine verkappte Suizid-Phantasie, die auf dem Fundament der Aversion errichtet ist und damit immer noch am Konzept eines dauerhaften Ichs anhaftet. Sinnvoll in den Buddha-Dharma zu integrieren ist das Konzept der "Beendigung der Wiedergeburten" allenfalls in einem metaphorischen Sinne, wie das beispielsweise der thailändische Lehrmeister Buddhadhasa gemacht hat. Für ihn bedeutet (Wieder)-Geburt das ständige Neugeborenwerden der Illusion eines dauerhaften Ichs.

LG
Onda


Das ist die Gefahr bei den Ansichten und Annahmen, das man sie für wahr hält und sich an ihren orientiert.

Solange du Begehren und Frieden nicht durchschaust, solange wirst du auch dieser noch anhängen.

Die Wesen existieren ja nicht an sich, es ist eher das der Raum sich als dieses und jenes Wesen einen Moment lang wahrnimmt und sich dann wieder verändert. Also gibt es da auch niemanden den man wirklich ausloschen könnte. Der Frieden des Buddha bedeutet das zu sehen und das endlose und letztlich immer unbefriedigende Streben nach was auch immer zu beenden. Durch Triebe entsteht diese Wahrnehmung, entstehen die Wesen. Durch Triebbefriedigung wird sie immer und immer wieder geschaffen. Da braucht es auch kein Ich oder personale Wiedergeburt, es geschieht einfach so. Auch dein geschätzter Buddhadasa sagte das man sehen sollte das nichts im Leben wirklich erstrebenswert ist oder sogar Spaß macht, das es keine Freude ist als dieses und jenes Wesen in Erscheinung zu treten, ganz gleich ob erfüllt oder nicht. Er sagte ganz konkret das man das streben nach welcher Form auch immer aufgeben sollte, da dort Frieden nicht zu finden ist. Nachzulesen in "Kernholz des Bodhibaums".

Wo Begehren ist, da ist kein Frieden, wo Ablehnung ist, da ist kein Frieden, wo Unwissenheit ist, da ist kein Frieden.

Das dir als Kreativer diese Erkenntnisse sehr schwer fallen, liegt in der Natur der Sache.
Aber auch du wirst wissen das selbst die größte Ekstase nur ein bedingter Zustand ist der letztlich keinen Frieden bringt, da er bald wieder vergeht.

Jemand der das alles durchschaut der hat auch keine Aversionen mehr, er nimmt es einfach nur wahr, so wie du auch keine Abneigung gegen ein Auto hast das einfach in eine andere Richtung fährt als du. Ein Wissender richtet sich nach seinem Wissen und nach dem Frieden aus, da wurde Ablehnung schon längst überwunden.
'Like a jar of water, when overturned, empties all its contents, never to receive them back, thus should one give away without regard to money, fame, one's progeny, or even our own body to anybody who approaches us with a wish list.'
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