Groping for Fish
...As long as you don't see the dangers of these things enough to let them go, don't see the rewards that will come when you do, your work won't achieve any purpose. It's as if you're just playing around with these things, scratching at them with your fingernails. If we see their drawbacks clearly, see the rewards that come from letting it go clearly — Ah!
It's like when you go trapping fish with a basket. You keep at it until you sense there's something in your basket. You can hear the noise as it bangs against the side of the basket. You think it's a fish so you put your hand into your basket and grope around, but what you catch hold of isn't a fish. It's something else that lives in the water. Your eyes can't see what it is. Part of you thinks it might be an eel; part of you thinks it might be a snake. You'd regret letting it go if it actually was an eel. But if it's a snake and you keep holding on, it's going to bite you. Understand? You're in doubt because things aren't clear. Your desire is so strong that you hold onto it in case it's an eel. As you pull it up out of the water and see the pattern on the back of its neck, you immediately let go. There's nobody there to tell you, "That's a snake! Let go! Let go!" Nobody tells you. The mind tells itself — even more clearly than if someone else were to tell it. Why is that? Because you see the danger: The snake can bite. Who needs to tell this mind? If you train it until it knows in this way, it won't hold on.
Nach Fischen tasten
...solange du nicht ausreichend die Gefahren in diesen Dingen erkennst und nicht davon abläßt, du die Resultate aus deinem Handeln nicht siehst, hat deine Arbeit überhaupt keinen Zweck. Es ist als ob du mit den Dingen herum spielst, mit dem Fingernagel an ihnen kratzt. Wenn wir deren Resultate klar erkennen, werden auch die Gründe für das Loslassen davon richtig klar - Ah!
Es ist ähnlich als ob du Fische mit einer Trappe fängst. Du richtest deine Aufmerksamkeit auf diesen Korb bis du etwas wahrnimmst. Du kannst das Geräusch wenn etwas an die Seite des Korbes schlägt wahrnehmen.
Du nimmst an, ein Fisch ist in der Trappe und beginnst mit der Hand danach zu tasten, aber dein Fang ist kein Fisch. Es ist etwas anderes, das im Wasser lebt. Deine Augen sehen nicht was es ist. Ein Teil von dir sagt dir, es ist ein Aal; ein anderer Teil von dir meint es könnte eine Schlange sein. Du würdest es nicht bedauern davon Abstand zu nehmen, wenn es kein Aal sein könnte. Wenn es aber eine Schlange ist und du weiter tastest, wird sie dich beißen. Du zweifelst, weil du die Dinge nicht klar siehst. Dein Verlangen ist groß, daß du nicht abhältst, denn es könnte ein Aal sein. Wie du es dann aus dem Wasser ziehst, siehst du die Schuppen auf dem Rückgrat und ohne zuwarten läßt du los. Da ist jemand, der dir sagt: „Das ist eine Schlange! Laß los! Laßs los!“ Keiner rät dir das. Der Geist weiß es von selbst - sicherlich viel klarer, als es dir je jemand erklären könnte. Warum ist das so? Weil du die Gefahr selbst siehst: Die Schlange kann beißen. Wer bracht das dem Geist erzählen? Wenn du ihn in dieser Weise trainierst, wird er seinen Weg erkennen und dran bleiben.
In Simple Terms-108 Dhamma Similes
by
Ajahn Chah
translated from the Thai by
Thanissaro Bhikkhu
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Hanzze hat geschrieben:Ja aber ist das den nicht bloßes Leiden vermeiden? *schmunzel* Das kann man ja auch mit der Ignoranz der Ignoranz.
Hanzze hat geschrieben:Wenn man die Dinge wirklich schon so sieht wie sie sind, ist das Leiden schon überwunden. *schmunzel* Das ist eben die Blubberblase des "Nicht-Anhaftens" die einfach nicht und nicht hält.
Leiden vermeiden heißt sich stets richtig Anzustrengen und sein Wort, Tat und Lebensweise anzupassen um die Möglichkeit zu haben die rechte Sammlung zu gewinnen. *schmunzel*
Die Blubberblase ist nur Leiden recyceln und umgehen, sicher hilft es auf dem Weg, aber es wird auch leicht eine Droge aus einer Droge.
Wenn ich da noch lange weiter mache, kenn ich mich am ende auch ein bisschen mit achtfachen Pfad aus. *schmunzel* Du lässt mir keine Chance zum entrinnen.
Für einen selbst, für andere
Zweierlei Menschen gibt es unter denen, die, die Lehre und ihren Sinn kennend, der Lehre gemäß leben: der eine wirkt zum eigenen Heile und nicht zum Heile anderer; der andere aber wirkt sowohl zum eigenen Heile als auch zum Heile der anderen. Wer zum eigenen Heile, aber nicht zum Heile der anderen wirkt, der ist darum zu tadeln; wer aber sowohl zum eigenen Heile als auch zum Heile der anderen wirkt, der ist darum zu loben.
Hanzze hat geschrieben:Leuchten dir meine Zahnschmerzen auch nicht ein? *schmunzel*

Hanzze hat geschrieben:Wenn man aber die Technik des "Nichtanhaften" übt,

Hanzze hat geschrieben:Ich weiß, der Traum von der verratenen geheimen Einzelerleuchtung, da entwickelt man schon auch mal das Modell der Nicht-technik-technik. *schmunzel* Will man ja was besonderes sein.
ein kleines Beispiel, dass ich als zukünftiges Leid vermeiden und Überwindung von Karma empfand:

sumedhâ hat geschrieben:Hanzze hat geschrieben:Ich weiß, der Traum von der verratenen geheimen Einzelerleuchtung, da entwickelt man schon auch mal das Modell der Nicht-technik-technik. *schmunzel* Will man ja was besonderes sein.
Du weißt gar nix
Hanzze hat geschrieben:Woher willst du das wissen *schmunzel*
sumedhâ hat geschrieben:das ist ein wesentlicher aspekt, das üben von techniken, .........war schon in meinem berufsleben so`n thema
die technik liefert dir die "fertigkeit" was zu tun, sie ist aber unnütz wenn du sie nicht auf die jeweilig vorhandene situation anpasst, so lange bis es keine technik mer gibt, nur noch angemessenes tun aus einem vorher angeeignetem wissen.
Hanzze hat geschrieben:Ich weiß, der Traum von der verratenen geheimen Einzelerleuchtung, da entwickelt man schon auch mal das Modell der Nicht-technik-technik. *schmunzel* Will man ja was besonderes sein.

Hanzze hat geschrieben:Vielleicht habe ich die Erfahrung schon selbst gemacht *schmunzel* So Techniken sind nett und scheinen auf gut zu funktionieren, scheinen... Doch helfen sie nur weiter zu rurcheln, mal rechter mal schlechter.
Hanzze hat geschrieben: das ich endlich meinen Lebenswandel bessere *schmunzel* Was will man schon mitfühlen wenn die eigene Dummheit nicht sieht.

....gibts da ein Sutta?
Anguttara Nikaya "Laienjünger"
Jīvaka Komārabhacca. Sein Beiname bedeutet 'der Prinzenzögling', da er, als ein Findling, vom Prinzen Abhaya in Rājagaha aufgezogen wurde. Er war der Arzt des Königs Bimbisāra, später des Ajatāsattu (s. D.2), sowie auch des Buddha und der Mönchsgemeinde. Über seine ärztliche Tätigkeit enthält der Mahāvagga des Vinaya zahlreiche Berichte. Er erreichte den Stromeintritt und errichtete für den Buddha das 'Mangohain-Kloster' (Ambavana) bei Rājagaha. M.55; A.VI.119; A.VIII.26.
Mahavagga
209. Dreißig Mal abführen
336. Zu jener Zeit hatte der Erhabene eine Verdauungsstörung. Da sprach der Erhabene den ehrwürdigen Ānanda an: „Ānanda, der Vollendete hat eine Verdauungsstörung. Der Vollendete wünscht ein Abführmittel zu trinken.“ Da ging der ehrwürdige Ānanda zu Jīvaka Komārabhacca. Dort sagte er zu Jīvaka Komārabhacca: „Bruder Jīvaka, der Vollendete hat eine Verdauungsstörung. Er wünscht ein Abführmittel zu trinken.“ – „Ehrwür-diger Ānanda, dann öle den Körper des Erhabenen einige Tage ein.“ Nachdem der ehrwürdige Ānanda den Körper des Erhabenen einige Tage eingeölt hatte, ging er zu Jīvaka Komārabhacca. Dort sprach er zu Jīvaka Komārabhacca: „Bruder Jīvaka, der Körper des Vollendeten ist eingeölt. Wofür du meinst, dass dafür jetzt die richtige Zeit ist zu tun, das tu.“
Da kam Jīvaka Komārabhacca folgender Gedanke: ‛Es ist für mich unpassend, würde ich dem Erhabenen ein grobes Abführmittel geben.’ Nachdem er drei Handvoll Lotusblumen mit verschiedenen Medizinen vermischt hatte, ging er zum Erhabenen. Dort überreichte er dem Erhabenen eine Handvoll Lotus: „Ehrwürdiger, atme das ein. Erhabener, das wird zehn Mal abführen.“ Ein weiteres Mal überreichte er dem Erhabenen eine Hand-
voll Lotus: „Ehrwürdiger, atme das ein. Erhabener, das wird zehn Mal abführen.“ Ein drittes Mal überreichte er dem Erhabenen eine Hand voll Lotus: „Ehrwürdiger, atme das ein. Erhabener, das wird zehn Mal abführen. So wird der Erhabene sich dreißig Mal entleeren.“ Nachdem Jīvaka Komārabhacca dem Erhabenen dieses Mittel gegeben hatte, um dreißig Mal abzuführen, verehrte er den Erhabenen, umrundete ihn rechts und ging fort.
Als Jīvaka Komārabhacca durch das Gartentor hinaus trat, kam ihm folgender Gedanke: ‛Von mir wurde dem Erhabenen ein Mittel für dreißig Entleerungen gegeben. Der Körper des Erhabenen hat eine Verdau-ungsstörung. Der Erhabene wird sich keine dreißig Mal entleeren, neunund-zwanzig Mal wird der Erhabene sich entleeren. Nachdem sich der Erhabene entleert hat, wird er, wenn er gebadet hat, sich noch ein Mal entleeren. Dann wird sich der Erhabene dreißig Mal entleert haben.’ Nachdem der Erhabene mit seinem Geist den Gedankengang des Jīvaka Komārabhacca erkannt hatte, sprach er den ehrwürdigen Ānanda an: „Ānanda, jetzt kam dem Jīvaka Komārabhacca, als er durch das Gartentor hinaus trat der Gedanke: ‛Von mir wurde dem Erhabenen ein Mittel für dreißig Entleerungen gegeben. Der Körper des Erhabenen hat eine Verdauungsstörung. Der Erhabene wird sich nicht dreißig Mal entleeren, neunundzwanzig Mal wird sich der Erhabene entleeren. Nachdem sich der Erhabene entleert hat, wird er, wenn er gebadet hat, sich noch ein Mal entleeren. Dann wird sich der Erhabene dreißig Mal entleert haben.’ Ānanda, deshalb bereite heißes Wasser vor.“ – „So sei es, Ehrwürdiger.“ Nachdem der ehrwürdige Ānanda das dem Erhabenen geantwortet hatte, bereitete er heißes Wasser vor.
Dann kam Jīvaka Komārabhacca zum Erhabenen. Nachdem er den Erhabenen verehrt hatte, setzte er sich beiseite nieder. Beiseite sitzend sagte Jīvaka Komārabhacca dem Erhabenen folgendes: „Hat der Ehrwürdige sich entleert?“ – „Jīvaka, ich habe mich entleert.“ – „Ehrwürdiger, als ich durch das Gartentor hinaus trat, kam mir der Gedanke: ‛Von mir wurde dem Erhabenen ein Mittel für dreißig Entleerungen gegeben. Der Körper des Erhabenen hat eine Verdauungsstörung. Der Erhabene wird sich nicht drei-ßig Mal entleeren, neunundzwanzig Mal wird sich der Erhabene entleeren. Nachdem der Erhabene sich entleert hat, wird er, wenn er gebadet hat, sich noch ein Mal entleeren. Dann wird sich der Erhabene dreißig Mal entleert haben.’ Möge der ehrwürdige Erhabene baden, möge der Wohlgegangene baden.“ Dann hat der Erhabene in heißem Wasser gebadet. Nachdem der Erhabene gebadet hatte, hat er sich noch ein Mal entleert. Also hat sich der Erhabene dreißig Mal entleert. Dann sagte Jīvaka Komārabhacca dem Erhabenen folgendes: „Bis der Körper des Erhabenen wieder gesund ist, wäre es gut, nur Saft zu trinken.“ Da wurde der Körper des Erhabenen in nicht langer Zeit wieder gesund.
Kusala hat geschrieben:„Ehrwür-diger Ānanda, dann öle den Körper des Erhabenen einige Tage ein.“ Nachdem der ehrwürdige Ānanda den Körper des Erhabenen einige Tage eingeölt hatte, ging er zu Jīvaka Komārabhacca. Dort sprach er zu Jīvaka Komārabhacca: „Bruder Jīvaka, der Körper des Vollendeten ist eingeölt.


accinca hat geschrieben:Kusala hat geschrieben:„Ehrwür-diger Ānanda, dann öle den Körper des Erhabenen einige Tage ein.“ Nachdem der ehrwürdige Ānanda den Körper des Erhabenen einige Tage eingeölt hatte, ging er zu Jīvaka Komārabhacca. Dort sprach er zu Jīvaka Komārabhacca: „Bruder Jīvaka, der Körper des Vollendeten ist eingeölt.
Das Mahavagga kann man aber auch in die Tonne treten.
hedin hat geschrieben:Wird nun das vorhandene Gefühl ergriffen und daran angehaftet

hedin hat geschrieben:Ich habe hier kein Modell der Leidbefreiung beschrieben, sondern versucht Karma zum besseren Verständnis in drei Bereiche aufzuteilen.
Mir hat diese Betrachtungsweise sehr geholfen.
hedin
accinca hat geschrieben:Das Mahavagga kann man aber auch in die Tonne treten.
)hedin hat geschrieben:@Hanzze
Ich verstehe gar nicht, was du gegen Anhaftung in Zusammenhang mit Entstehung von Karma hast.
Ich habe hier kein Modell der Leidbefreiung beschrieben, sondern versucht Karma zum besseren Verständnis in drei Bereiche aufzuteilen.
Mir hat diese Betrachtungsweise sehr geholfen.
hedin
sumedhâ hat geschrieben:war aber nicht das thema....karma zu erklären

Hanzze hat geschrieben:Es geht um die Überzeugungsarbeit bei der "Nichtanhaft-Praxis-Fraktion" *schmunzel* oder dem Staublosen Sandburgenbauern.

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