Akuma hat geschrieben:Buddha erklärt immer wieder, daß (...) Geburt das Ergreifen der Skhandas ist, Tod, der Tod der Skhandas.
Beweise.Ryonin hat geschrieben:Also endet auch der Bewusstseinsstrom, wie der Skhandastrom überhaupt mit dem Tod.
Zeig mir mal einen temporalen Ablauf ausserhalb eines Lebewesens, welches wahrnimmt oder ein Objekt in einem festen Zustand ausserhalb dessen. Wenn Du das kannst widersprichst Du Deinen eigenen Ausführungen, wenn Du das nicht kannst ebenfalls. Es gibt keinerlei Tod ausserhalb des abhngigen Entstehens und genau das ist der Haken an der Sache, wieso es Wiedergeburt zwingend geben muss. Da es garkeine Objekte gibt, welche wirklich sind oder sich verändern oder zusammengesetzt sind oder abhängig entstehen, daher gibt es nur fehlerhafte auf nichts als eben dieser funktionalen Relativität basierende Wahrnehmungen von Fluktuationen des Bewusstseins. Dieser Strom hat garkeine Notwendigkeit mit etwas zu enden, dass nicht wirklich existiert, seine Existenz basiert nicht auf Materie, weil es Materie als solche nicht gibt und diese keine Ursache sein kann. Er ist auch nicht determiniert, weil etwas, das aus sich heraus nichts bestimmtes ist nicht determinierbar ist.Die in der Vergangenheit durch Karma bedingt entstandenen Daseinsgruppen [= skandhas, also Körperlichkeit, Empfindung, Wahrnehmung, Wille und Bewusstsein], die sind eben dort erloschen. Durch das vergangene Karma aber bedingt, sind in diesem Dasein andere Gruppen entstanden; doch ist aus dem vergangenen Dasein nichts in dieses Dasein übergegangen. Auch die in diesem Dasein durch Karma bedingt entstandenen Gruppen [skandhas] werden erlöschen; doch wird aus diesem Dasein nichts in das künftige Dasein übergehen.
Du übersiehst den eigentlichen Sinn von Buddhaghosas Aussage.
Worauf er hier Bezug nimmt ist die Momentarität der Dharmas, welche seit dem Abidharma angenommen wird, um zB Veränderung zu erklären. Im Buddhismus gibt es nur subjektive aufflackernde Dharmas, also entsteht eine Dharma Anhäufung und vergeht sofort wieder dann entsteht die nächste. Deshalb sind die Khandas von gestern erloschen, genau wie die von gerade. Der Kette tut das aber keinerlei Abbruch, sie fluktuiert weiter, bis eben diese Fluktuation (Stress / Dukkha) beendet wird. Und eben das nennt man dann Nirvana oder Nirodha. Genau in der gleichen Weise verwendet Buddhaghosa das Gleichnis der Kerze, in welcher er die flackernde Flamme als Symbol für auftauchende Dharmas nimmt und auf diese Weise Wiedergeburt erklärt, die Flamme des einen Momentes ist nicht die des nächsten aber sie ist dennoch auch nicht eine andere Flamme.
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