Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Allgemeine Diskussion über die buddhistische Lehre

Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon rosie am 27.01.2012, 18:59

Es geht doch hier nur wieder darum, dass Leidenschaften als "Sinn" verkauft werden von denen die nicht ohne können.


Es geht doch hier nur wieder darum, dass Leidenschaftslosigkeit als "Sinn" verkauft wird von denen, die nicht ohne können.

Und wenn ich erlebe, wie "glücklich" Ordinierte daherkommen, dann habe ich zwei Reaktionen:
1. Mitempfinden,
2. Freude darüber, dass ich frei davon bin

Und an Mirco: Ich glaube nicht, dass Prostitution immer pathologischer Natur ist. Das ist zunächst eine Dienstleistung. Etwas anderes ist, ob es Menschen von pathologischer Natur anzieht (wo sollen sie auch hin, im alten Buddhismus z.B. findet die Geilheit ja keinen Trost) oder eine Tendenz hat, sie dazu zu machen.
... Der ganze große Kanon der Lehre in Worten ist eitles Zeug, die siebzehnhundert Zengeschichten sind Traumgebrabbel. Linjis Schreie und Deshans Schläge sind wie das Spiel von Kindern ... (Taego) ... und weg (03.04.12)
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon sumedhâ am 27.01.2012, 19:00

TMingyur hat geschrieben:Das ist perfekt 8)


TM.....wo gibts das, "perfekt" ?....bitte sei mir nicht böse aber das ist absolute illusion

_()_

.
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon Grund am 27.01.2012, 19:02

sumedhâ hat geschrieben:
TMingyur hat geschrieben:Das ist perfekt 8)


TM.....wo gibts das, "perfekt" ?....bitte sei mir nicht böse aber das ist absolute illusion

_()_

.


Sagen wir "relative" und wir sind d'accord 8)
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon Grund am 27.01.2012, 19:04

rosie hat geschrieben:
Es geht doch hier nur wieder darum, dass Leidenschaften als "Sinn" verkauft werden von denen die nicht ohne können.


Es geht doch hier nur wieder darum, dass Leidenschaftslosigkeit als "Sinn" verkauft wird von denen, die nicht ohne können.

Nein. Leidenschaftslosigkeit ist sinnlos, sonst wärs sie ja nicht leidenschaftslos 8)
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon GaliDa68 am 27.01.2012, 19:04

Es gibt sehr oft den Fall, dass Menschen sich prostituieren, weil es die einzige Möglichkeit ist, ihren Kindern Nahrung zu verschaffen.
Man könnte natürlich sagen, dass es die Gier der Kinder, dieser Gierschlünde, ist, die die Mutter dazu treibt ihre Brut zu pflegen. Sie haften halt an, die Eltern :(
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon sumedhâ am 27.01.2012, 19:05

TMingyur hat geschrieben:
sumedhâ hat geschrieben:
TMingyur hat geschrieben:Das ist perfekt 8)


TM.....wo gibts das, "perfekt" ?....bitte sei mir nicht böse aber das ist absolute illusion

_()_

.


Sagen wir "relative" und wir sind d'accord 8)

handschlag ! :)

.
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon Grund am 27.01.2012, 19:05

rosie hat geschrieben:Und wenn ich erlebe, wie "glücklich" Ordinierte daherkommen, dann habe ich zwei Reaktionen:
1. Mitempfinden,
2. Freude darüber, dass ich frei davon bin

Das freut mich für dich 8)
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon Grund am 27.01.2012, 19:06

sumedhâ hat geschrieben:handschlag ! :)

.


handschlag ! 8)
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon Grund am 27.01.2012, 19:07

TMingyur hat geschrieben:
sumedhâ hat geschrieben:handschlag ! :)

.


handschlag ! 8)


Dennoch ist's wahr, dass es relativ perfekt ist 8)

1. Mitfreude
2. Freude der Entsagung
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon monikamarie am 27.01.2012, 19:28

Mirco hat geschrieben:
GaliDa68 hat geschrieben:Keine Ahnung. Ich pflege die Dinge mit meinen Worten zu erfassen. Wenn mit Metta nur Mitgefühl gemeint ist, dann ist es zu wenig. Es ist ein Aspekt von Liebe. Liebe geht weit darüber hinaus: es ist etwas Bejahendes. Etwas grundsätzlich Bejahendes. Eine Haltung, die nichts ausnimmt. Sie ist freudvoll, ohne Gier und hat das Wohl der Wesen im Auge. Man kann die Liebe so erfahren, dass sie sich in einigen bevorzugten Menschen manifestiert. Aber dennoch ist sie eine Grundhaltung und ist prinzipiell offen für alle.

Na, das klingt ja ganz nach Metta.
Wohlwollen reicht mir persönlich als Begriff, da steckt für mich all das von Dir oben beschriebene drinne.
P.S.: Mitgefühl (karuna) entsteht danach :-)


Für mich ist in den letzten Jahren der Begriff verbunden mit dem Gefühl "Wohlwollen" auch bedeutungsvoll geworden. Es umfasst viel mehr als Liebe und Mitgefühl und ist einfach eine Grundhaltung. Dieses Empfinden war mir schlagartig viel eingängiger als "Liebe auf alle zu übertragen", was ich "lange geübt habe". Vielleicht liegt es dann auch daran, dass es plötzlich nicht mehr nur intellektuell war, sondern spürbar.

Metta bedeutet "liebende Güte". Wenn ich an liebende Güte denke, denke ich an meinen Vater, der war voller Güte - egal wen er vor sich hatte. Auch das passt.
In all diesem ist für mich sowohl die Liebe enthalten als auch Mitgefühl.
Aber es sind nur Begriffe, und jeder muss selbst fühlen, was stimmig ist. Hauptsache es kommt nicht unterscheidende Güte, Wohlwollen, Mitgefühl dabei auch wirklich heraus.
_()_ Monika
monikamarie
 

Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon sumedhâ am 27.01.2012, 19:46

TMingyur hat geschrieben:
TMingyur hat geschrieben:
sumedhâ hat geschrieben:handschlag ! :)

.


handschlag ! 8)


Dennoch ist's wahr, dass es relativ perfekt ist 8)

1. Mitfreude
2. Freude der Entsagung

bezweifle ich keinen augenblick :)

.
sumedhâ
 

Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon Grund am 27.01.2012, 19:48

sumedhâ hat geschrieben:bezweifle ich keinen augenblick :)

.


Warum wolltest du es dann als "absolute Illusion" abtun?

Relative Illusion ist alles, was wir in Worten ausdrücken, aber wenn jemand sagt "absolut" dann ist das Ablehnung 8)
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon Grund am 27.01.2012, 19:49

monikamarie hat geschrieben:Für mich ist in den letzten Jahren der Begriff verbunden mit dem Gefühl "Wohlwollen" auch bedeutungsvoll geworden. ...
Vielleicht liegt es dann auch daran, dass es plötzlich nicht mehr nur intellektuell war, sondern spürbar.

Fragt sich nur wer es "spürt" und wie :lol:

Ich hoffe doch dass ihr mein Wohlwollen spürt 8)

Das Wohlwollen der Moderatoren z.B. fühlt sich manchmal sonderbar an :lol:
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon sumedhâ am 27.01.2012, 20:09

TMingyur hat geschrieben:
sumedhâ hat geschrieben:bezweifle ich keinen augenblick :)

.


Warum wolltest du es dann als "absolute Illusion" abtun?

Relative Illusion ist alles, was wir in Worten ausdrücken, aber wenn jemand sagt "absolut" dann ist das Ablehnung 8)

das ist jetz "itüpferle...." oder "corinten...."

du hast mich erwischt.
ich habe mich vo deinem "perfekt" auf "absolut" ablenken lassen. übrigens ein ausdruck den ich im alltag selten bis nie verwende.
so schnell kanns gehen :mrgreen:

.
sumedhâ
 

Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon Grund am 27.01.2012, 20:15

sumedhâ hat geschrieben:ich habe mich vo deinem "perfekt" auf "absolut" ablenken lassen. .


"Perfekt" ist nicht zuletzt Ausdruck von Begeisterung 8)

Wenn neidlose, nicht belehren-wollende Mitfreude mit "Extrem-Weltlingen" als auch Freude der Entsagung zusammengehen, finde ich das schon Anlass zur Begeisterung :)
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon sumedhâ am 27.01.2012, 20:17

TMingyur hat geschrieben:
sumedhâ hat geschrieben:ich habe mich vo deinem "perfekt" auf "absolut" ablenken lassen. .


"Perfekt" ist nicht zuletzt Ausdruck von Begeisterung 8)

Toll auch :)

und jetzt mach ich ein schloss drauf :D oder ich verschieb es in die (plauder)ecke :mrgreen:

.
sumedhâ
 

Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon Mirco am 27.01.2012, 20:18

monikamarie hat geschrieben:
Mirco hat geschrieben:Na, das klingt ja ganz nach Metta. Wohlwollen reicht mir persönlich als Begriff, da steckt für mich all das von Dir oben beschriebene drinne. P.S.: Mitgefühl (karuna) entsteht danach :-)


Für mich ist in den letzten Jahren der Begriff verbunden mit dem Gefühl "Wohlwollen" auch bedeutungsvoll geworden. Es umfasst viel mehr als Liebe und Mitgefühl und ist einfach eine Grundhaltung. Dieses Empfinden war mir schlagartig viel eingängiger als "Liebe auf alle zu übertragen", was ich "lange geübt habe". Vielleicht liegt es dann auch daran, dass es plötzlich nicht mehr nur intellektuell war, sondern spürbar.

Besonders angenehm an Wohlwollen ist das 'losgelassene', 'frei von Verlangen' und 'rein gebende'.


monikamarie hat geschrieben:Metta bedeutet "liebende Güte". Wenn ich an liebende Güte denke, denke ich an meinen Vater, der war voller Güte - egal wen er vor sich hatte. Auch das passt.

Ja, das mit dem Begriff ist so ' ne Sache. Wie dabei "liebende Güte" herauskam, ist mir schleierhaft. Wahrscheinlich, weil den ersten Übersetzern die persönliche Erfahrung fehlte. Eine gute Annäherung an die ursprüngliche Bedeutung des 'Wortes' findet Santuṭṭho in Mettā - ganz nüchtern.


monikamarie hat geschrieben:In all diesem ist für mich sowohl die Liebe enthalten als auch Mitgefühl. Aber es sind nur Begriffe, und jeder muss selbst fühlen, was stimmig ist. Hauptsache es kommt nicht unterscheidende Güte, Wohlwollen, Mitgefühl dabei auch wirklich heraus. _()_ Monika

Ja, interessanter Begriff, unterscheidene Güte. Geschieht natürlich auch immer wieder.


Gruß, :-)
Entwicklung - nicht Perfektion.
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon sumedhâ am 27.01.2012, 20:20

TMingyur hat geschrieben:
sumedhâ hat geschrieben:ich habe mich vo deinem "perfekt" auf "absolut" ablenken lassen. .


"Perfekt" ist nicht zuletzt Ausdruck von Begeisterung 8)

Wenn neidlose, nicht belehren-wollende Mitfreude mit "Extrem-Weltlingen" als auch Freude der Entsagung zusammengehen, finde ich das schon Anlass zur Begeisterung :)


diesen knoten tu ich mir jetzt nicht an.
ich denke einfach!!

du sollst nicht permanennt :mrgreen: editiern :!:

.
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon Kusala am 27.01.2012, 20:23

TMingyur hat geschrieben:Wenn neidlose, nicht belehren-wollende Mitfreude mit "Extrem-Weltlingen" als auch Freude der Entsagung zusammengehen, finde ich das schon Anlass zur Begeisterung


Scheeeen! :)
Kusala
 

Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon monikamarie am 27.01.2012, 21:05

Mirco hat geschrieben:...
Ja, das mit dem Begriff ist so ' ne Sache. Wie dabei "liebende Güte" herauskam, ist mir schleierhaft. Wahrscheinlich, weil den ersten Übersetzern die persönliche Erfahrung fehlte. Eine gute Annäherung an die ursprüngliche Bedeutung des 'Wortes' findet Santuṭṭho in Mettā - ganz nüchtern.


Desto mehr darüber gedacht wird, desto weniger bleibt davon übrig :D

Ja, interessanter Begriff, unterscheidene Güte. Geschieht natürlich auch immer wieder.


Ja, das ist natürlich auch plöde. Unterscheidende Güte kann es wohl nicht geben. Aber es kann Menschen geben, die glauben gütig zu sein, dabei sind sie nur schwach - z. B. ihren Kindern gegenüber. Und da wird das Wort häufig auch gebraucht "ich liebe sie halt so, ich bin eben zu gütig ... blabla". Und da ist Güte eben, nicht jeden Wunsch zu erfüllen, sondern konsequent zu sein bzw. zu bleiben, und dabei wohlwollend sie dennoch zu verstehen. (nur ein Beispiel!)

Insofern steig ich hier aus, ist wohl sowieso OT, oder?

_()_ Monika
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon rosie am 27.01.2012, 21:32

Nein. Leidenschaftslosigkeit ist sinnlos, sonst wärs sie ja nicht leidenschaftslos


2. Versuch:

Leidenschaften sind sinn-voll, sonst würden sie ja kein Leiden schaffen. (Ein Koan - nun ja, zumindest ein Wortspiel. Ohne Leiden kein Dhamma, keine Lehre.)

Und irgendwo ging auch der Sinn der Zenlehre unter. Wir lernen ohne UND mit Anhaften (Leidenschaften) zu leben. Menschsein bedeutet Unvollkommensein. Darum ist es wichtig zu lernen, wie man mit und unter Leidenschaften lebt - indem man sie als leer erkennt, ohne sie abzulehnen (ohne Dualismus zu erzeugen). Die Buddhanatur selbst ist nicht anders, also nicht reiner oder sonstwas, ob nun einer im Tempel hockt oder seine Frau liebt. Nur die phänomenale Ebene unterscheidet sich dabei.
... Der ganze große Kanon der Lehre in Worten ist eitles Zeug, die siebzehnhundert Zengeschichten sind Traumgebrabbel. Linjis Schreie und Deshans Schläge sind wie das Spiel von Kindern ... (Taego) ... und weg (03.04.12)
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon Mabuttar am 27.01.2012, 22:38

Bei mir merke ich es, dass es auf die Perspektive ankommt. Die ändert sich bei mir oft in Bezug zur Buddhalehre.

Vor ein paar Jahren, als bei mir die "edle Suche" begann,

- war der Materialismus total verpönt, denn alles Materielle ist ja vergänglich (Da wusste ich noch gar nichts vom Buddhismus, aber trotzdem hörte man manchmal von manchen Leuten solche Sätze)

Besitz, Geld, ein toller Bodybuild Körper, alles verblasst. Aus der Perspektive, dass die dhammas also die Dinge oder eben das Materielle Vergänglich sind, kein Verlass darauf ist und man nicht dran haften sollte konnte ich damals schon zum Teil einsehen.

Wenn es dann jedoch darum geht, dass das ganze Leben Leiden sein soll, ohne Ausnahme und jegliche Freude Dukha ist, dann bekomm ich damit Schwierigkeiten. Sind Wesen eigentlich auch "dhammas" sollten mir meine Freunde und Familie auch gleichgültig werden ?

Dem ersteren Absatz stimmte voll zu, dem zweiten eher weniger. Beim Zweiten Absatz wird die Welt wirklich grau und damit auch mein Geist. Aber eigentlich ist es wohl nur konsequent, oder ?

Schön fand ich den Satz Ajahn Chah, der mir wieder den Buddhismus jenseits von Dukha zeigte:
""Buddha erklärte, dass Tugend, Sammlung und Weisheit der Weg sind,
der zu Frieden führt, der Weg der Erleuchtung.

Aber diese drei Faktoren stellen nicht die Essenz des Buddhismus dar.

Sie sind der Weg.

Die Essenz des Buddhismus ist Frieden,
und dieser Frieden entsteht durch das Erkennen und Verstehen
der wahren Natur aller Dinge."
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon accinca am 27.01.2012, 22:45

rosie hat geschrieben: Menschsein bedeutet Unvollkommensein.

Darum ist auch nicht wichtig was du schreibst. Alles leer. 8)

Dar Buddha lehrte allerdings:
"Da ist einer, ihr Mönche, ein unerfahrener gewöhnlicher Mensch, ohne Sinn für das Heilige, der heiligen Lehre unkundig, der heiligen Lehre unzugänglich, ohne Sinn für das Edle, der Lehre der Edlen unkundig, der Lehre der Edlen unzugänglich, kennt weder die zu pflegenden Dinge noch die nicht zu pflegenden Dinge, kennt weder die würdigen Dinge noch die nichtswürdigen Dinge. Unbekannt mit den zu pflegenden Dingen, unbekannt mit den nicht zu pflegenden Dingen, unbekannt mit den würdigen Dingen, unbekannt mit den nichtswürdigen Dingen pflegt er die nicht zu pflegenden Dinge und pflegt die zu pflegenden Dinge nicht, würdigt er die nichtswürdigen Dinge und würdigt die würdigen Dinge nicht. Und indem er nicht zu pflegende Dinge pflegt und zu pflegende Dinge nicht pflegt, nichtswürdige Dinge würdigt und würdige Dinge nicht würdigt mehrt sich das Unersehnte, Unerwünschte, Unerfreuliche und mindert sich das Ersehnte, Erwünschte, Erfreuliche, und warum? Weil es eben also, ihr Mönche, geschehn muß, wenn einer unwissend ist.

"Doch der erfahrene heilige Jünger, ihr Mönche, das Heilige verstehend, der heiligen Lehre kundig, der heiligen Lehre wohlzugänglich, das Edle verstehend, der Lehre der Edlen kundig, der Lehre der Edlen wohlzugänglich, kennt die zu pflegenden Dinge und kennt die nicht zu pflegenden Dinge, kennt die würdigen Dinge und kennt die nichtswürdigen Dinge. Bekannt mit den zu pflegenden Dingen, Bekannt mit den nicht zu pflegenden Dingen, bekannt mit den würdigen Dingen, bekannt mit den nichtswürdigen Dingen pflegt er die nicht zu pflegenden Dinge nicht und pflegt die zu pflegenden Dinge, würdigt er die nichtswürdigen Dinge nicht und würdigt die würdigen Dinge. Und indem er nicht zu pflegende Dinge nicht pflegt und zu pflegende Dinge pflegt, nichtswürdige Dinge nicht würdigt und würdige Dinge würdigt, mindert sich das Unersehnte, Unerwünschte, Unerfreuliche und mehrt sich das Ersehnte, Erwünschte, Erfreuliche, und warum? Weil es eben also, ihr Mönche, geschehn muß, wenn einer wissend ist." (M 46)
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon rosie am 27.01.2012, 23:56

Darum ist auch nicht wichtig was du schreibst. Alles leer.

Dar Buddha lehrte allerdings


Ahso. Dann soll ich mich also für einen "erfahrenen heiligen Jünger" halten, nur weil einer so was gesagt haben soll.
Nee, danke.

Auch das Gelehrte des Buddha ist leer. Wichtiger als das Gesagte ist das Gemeinte, und das ist das selbst Verwirklichte.

Für mich als Zen-Buddhisten ist da nicht "der" Buddha, sondern da sind viele. Und die sagten nicht alle das Gleiche. Ein Buddha Zen-Meister sagte z.B.: Offene Weite, nichts von heilig.
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon nibbuti am 28.01.2012, 00:17

rosie hat geschrieben:Zen-Meister sagte z.B.: Offene Weite, nichts von heilig.

Da ist die Verständnisebene der Raumunendlichkeit vorhanden, aber noch nicht vollkommen heilende Erleuchtung wie der historische Buddha lehrte.

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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon nibbuti am 28.01.2012, 00:35

rosie hat geschrieben:Für mich als Zen-Buddhisten ist da nicht "der" Buddha, sondern da sind viele. Und die sagten nicht alle das Gleiche.

Dennoch ist der menschliche Geist geneigt, statt die Lehre der Buddhas näher zu untersuchen, Gefallen an der Vielheit der Dinge zu empfinden.

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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon accinca am 28.01.2012, 03:39

rosie hat geschrieben:Ahso. Dann soll ich mich also für einen "erfahrenen heiligen Jünger" halten,
nur weil einer so was gesagt haben soll.Nee, danke.

Nee, auf die Idee wäre ich nun wirklich nicht gekommen.
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon Grund am 28.01.2012, 06:03

rosie hat geschrieben:Menschsein bedeutet Unvollkommensein.

Beides nur Fantasien, sowohl "Menschsein" als auch "Unvollkommensein" bzw "Vollkommenheit".

rosie hat geschrieben:Darum ist es wichtig zu lernen, wie man mit und unter Leidenschaften lebt - indem man sie als leer erkennt, ohne sie abzulehnen (ohne Dualismus zu erzeugen).

Warum lehnst du denn Dualismus ab? Die ganze Zeit praktizierst du ihn doch mit deinem Selektieren was dir gefällt und Zurückweisen was dir nicht gefällt. Auch sprichst du von "Unvollkommensein" weil du in "vollkommen-unvollkommen" verhaftet bist. Der Dualismus ist - weil nur deine Fantasie - doch auch leer, musst du also nicht ablehnen :lol:

Man legt Leidenschaften ab, weil sie nicht dienlich sind. Wenn du die Absicht sie abzulegen "ablehnen" nennen willst, dann gut, mir tut dieses Wort "ablehnen" nicht weh. Ich kann gut mit "ablehnen" praktizieren. Wenn wir dieses Wort "ablehnen" nicht verwenden, dann praktiziere ich halt ohne "ablehnen", auch gut 8)
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon Grund am 28.01.2012, 06:22

Kusala hat geschrieben:
TMingyur hat geschrieben:Wenn neidlose, nicht belehren-wollende Mitfreude mit "Extrem-Weltlingen" als auch Freude der Entsagung zusammengehen, finde ich das schon Anlass zur Begeisterung


Scheeeen! :)


Noch schöner ist, dass man dafür gar nichts tun muss.
Warum?
Wer sollte das sein, der dafür etwas tun kann?
Einfach nur mal "ich" und "mein" vergessen, wenn diese Gewohnheit denn noch nicht ganz abgelegt ist. Da wird nichts erworben oder gesammelt, da ist keine Anstrengung oder Wollen, kein heldenhafter Kampf, keine "Gutmenschenphantasie", kein Üben von Metta ... da ist einfach nur Vergessen 8)
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Re: Buddhistischer Nonsens 2: Myokyo-ni

Beitragvon Kusala am 28.01.2012, 07:11

Hättest Du jetzt nicht "Vergessen" geschrieben, wäre es fast perfekt.

Vergessen bedeutet Unachtsamkeit. Sati beinhaltet auch das sich rückerinnern.

Liebe Grüße
Kusala
Kusala
 

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