

Commander hat geschrieben:Ich für meinen Teil habe zum Beispiel keine Ahnung, wie ich an einen Gohonzon komme, wenn ich nicht in die SGI eintrete oder ob ich mir den wirklich einfach ausdrucken kann, wie Gerry es beschreibt?
Commander hat geschrieben:Wenn ja wie läuft das mit der "eye-opening-ceremony"?


Commander hat geschrieben:Hallo Leute, ich finde es richtig klasse, dass es hier einen Ort gibt, an dem man sachlich über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Schulen diskutieren darf und kann.
Ich bin vor 3 Jahren mit dem Buddhismus des Nichiren in Berührung gekommen und zwar, wie sollte es anders sein, durch die SGI.
Durch dieses Forum bin ich unter anderem auf diese Seite http://www.nichirendaishoninsbuddhism.com/ von Gerry Aitken gestoßen. Da ich die Idee, die wichtigsten Informationen an einer Stelle zu sammeln großartig fand, habe ich Gerry per E-Mail gefragt, ob er etwas dagegen hätte, wenn man seine Seite ins Deutsche übersetzen würde. Leider wehrt er sich vehement gegen eine Übersetzung und machte mir ich einigen E-Mails auch sehr deutlich, dass er mir verbieten würde, selbst Teile für mich zu übersetzen.
Ich finde sein Dokument aber wirklich gut und ich denke, dass es ein ähnliches auch auf für den deutschsprachigen Raum geben sollte. Da ich hier schon gesehen habe, dass einige von Euch ein sehr umfangreiches Wissen in Bezug auf Nichiren und seinen Buddhismus haben, fände ich es großartig, wenn wir gemeinsam einen Text entwickeln können, den Nichiren-Interessierte zu Rate ziehen können.
Dann fände ich es toll, wenn man auch die einzelnen Schulen vorstellen würde und wie man mit diesen in Deutschland in Kontakt treten kann.

kongjiazhong hat geschrieben:Soweit ich es verstehe, vertritt er weitgehend die Position der Nichiren Shoshu und ist daher vielleicht etwas einseitig. Wenn Du einen Entwurf erstellst, dann würde ich mich mit Ergänzungen befassen (andere vielleicht auch), so etwas ist ohnehin niemals abgeschlossen, sondern ein Prozess. Ich finde, man könnte Interessierte durchaus auch schon auf den Nichiren Teil dieses Forums verweisen, denn es wurden hier schon von so ziemlich allen ("wichtigen") Strömungen des Nichiren-Buddhismus Links veröffentlicht.

http://etherpad.com/nichiren

Leider habe ich noch nicht wirklich viel mehr geschafft in der Hinsicht ein Pamphlet zu erzeugen, dass auf deutsch den Nichiren-Buddhismus erklärt. Das Projekt ist aber noch nicht vom Tisch!
Und Butsugu gar nicht ...






Aber dennoch nett, dass die ein Säckchen mitschicken 


)
moka hat geschrieben:Mich erschrieckt es sehr zu hören, das er einfach aus dem Internet kopiert werden sollte, damit ich ihn einschreinen kann und dann zu ihm chanten sollte.Fällt damit nicht die Bedeutung Objekt der Verehrung weg? Hat der Gohonzon dann noch seine Bedeutung? Ich rezietiere doch auch Nam Myoho Renge Kyo und nicht irgend was anderes? Oder ?

Benkei hat geschrieben:
Hierzu mal ein paar Fragen:
Wer schreibt eigentlich die Gohonzons für die Soka Gakkai ein?
Bei der Nichiren Shoshu gehe ich mal davon aus, dass das der Hohepriester macht oder zumindest ein vollständig ausgebildeter Priester, oder irre ich mich da?
Wie sieht es im Gegenzug üblicherweise bei (den Branchen) der Nichiren Shu aus?
< gasshô >
Benkei

catflap08 hat geschrieben:Was hier mit „eingeschrieben“ gemeint ist, ist wohl die Zeremonie des „Öffnens der Augen“. In der SGI gibt es diese, üblicherweise durch einen Priester vollzogene Zeremonie, nicht mehr. In den traditionellen Schulen wie Nichiren Shoshu oder Nichiren Shu wird sie durch einen Priester vollzogen. Während beide Schulen behaupten nur ein Gohonzon der diese Zeremonie durchlaufen habe gelte als „wirksam“ sehen es progressivere Kräfte In der Nichiren Shu nicht unbedingt als magische Zeremonie an sondern schlicht weg als einen Ritus mit dem auch die eigenen Zugehörigkeit zu einer Schule/Tempel besiegelt werden soll.


catflap08 hat geschrieben:Meine eigene Zeremonie liegt weit mehr als 20 Jahre zurück war aber noch durch einen Nichiren Shohsu Priester - nix dramatsiches Gengyo bene der kopf wurde mit der Schriftrolle brührt und man schwor allen anderen Lehren ab. In der SGi bekommt man eben die Schriftrolle ausgehändigt und man legt diese üblicherweise in das Gongyobuch.

Benkei hat geschrieben:Was ist "Gengyo bene"?
Wie ist in diesem Zusammenhang "man schwor allen anderen Lehren ab" aufzufassen?
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moka hat geschrieben:Puh, ich tue mich schwer mit dem Gedanken mir einfach ein ausgedrucktes Stück Papier in meinen Schrein zu hängen. Auch wenn die SGI auch "druckt" bzw eine Kopie des von Nitschiren eingeschriebenen Gohonzon mir überreicht. Und natürlich macht die Zermonie etwas aus. Vor ein paar Tagen erhielt eine Freundin von mir den Gohonzon. Sie hatte sich lange darauf vorbereitet. Sie ist auch lange mit sich"schwanger" gegangen, ob sie ihn überhaupt annemen möchte. Als sie sich denn dann entschied, kam unsere Bezierksleiterin und Gruppenleiterin vorbei und chantete mit ihr. Hierbei wurde natürlich auch gekuckt ob sie einen PLatz und Butsudan hat. Den hatte sie von Hand gemacht und nicht gekauft. Als dann der besagte Tag der Verleihung kam, chanteten wir gemeinsan und dann wurde der Gohonzon mit der Gruppenleiterin und Bezirksleiterin in den Butsudan eingeschreint. Glaubensabsagungen mussten nicht gemacht werden. Gemeinsam wurde Gonjo gemacht, und dann Geschenke überreicht.
Wenn ich mir nun denke, sie hätte sich ein Stück PApier aus dem Drucker geholt und wir hätten das eingeschreint....
ZUdem ist die Schrieftrolle wie gesagt eine Rolle, sie wird aufgerollt. Es ist ein besonderes Papier....
Der Gohonzon, bzw mein Gohonzon wird bei der SGI beantragt, er ist für mich ausgewählt. Ich glaube da steckt schon mehr dahinter als nur ein Stück Papier aus dem Drucker....

Benkei hat geschrieben:Ich denke, wenn ich Mitglied der SGI wäre (oder einer anderen Richtung, die das Einschreiben bzw. Einschreinen des Gohonzon formell praktiziert), dann würde ich es ebenso halten, wie es die Tradition vorsieht.