Habe gesehen das einige unter euch doch wol interessiert sind etwas mehr zu wollen erfahren uber Bön und Bönpos.
Angeshen ich einen praktizierender Bönpo bin behaupte ich nicht das Licht erfunden zu haben, aber doch hier die Sicht der Bönpos vertrete.
So habe ich auch einige geschichtliche interpretationen gesehen von euch die manchmal wol und manchmal nicht in der Bönpo Welt werden anerkannt.
Weiter habe ich keinen Lust mehr um hier auf dem Bön sub-forum mich wie einen Rechtsanwalt fur meinen Glauben verteidigen zu mussen fur:
- Unserem Buddha
- Unserem Bön Canon / Kanjur und Tenjur
- Unsere Geschichte und Abstammung
Mochte nicht behaupten um Fragen die nicht Bön orientiert sind nicht vergleichen zu wollen mit der Dorje Thekpa Sichtweise aber dann im Frieden und das akzeptieren von der Bön Sichtweise. Werde mich also nicht mehr auf anderen Buddha Land Forums begeben um da Bön mit Dorje Thekpa zu vergleichen, argumentieren, verteidigen etc.
Das war einmal und war mir nicht gut bekommen so wie das immer fur Bön pos nicht gut war verdauert seit einige Jahrhunderten.........
Hoffe dann auch das Moderator Jíun uns hiervon hier freiwahren tut und solche Angriffe hier dann auch loschen/delete tut, so wie er es schon bereits hat getan im Kummerkasten. SEHR GUT!
Nur so kann man /ego, hier einen + Beitrag geben/liefern was Bön fur Bönpos bedeutet und an anderen klar kann werden gemacht oder verdeutlicht.
Kalden Yungdrung (Bön po)
Kapitell: DIE BÖNPO- UND NYINGMAPA-TRADITION DES DZOGCHEN
Einführung
Grundsätzlich findet man die Dzogchen-Lehren nur in den alten unreformierten tibetischen
Schulen der Nyingmapas und der Bönpos. In beiden Fällen sind diese Lehren inhaltlich substantiell die gleichen in Bedeutung und Terminologie und beide Traditionen behaupten, eine ungebrochene Linie zu besitzen, die bis zur gegenwartigen Zeit reicht - vom 8. Jahrhundert an und sogar noch vorher. Beide Schulen behaupten, das Dzogchen nicht in Tibet selbst seinen Ursprung nahm, sondern einen zentral-asiatischen Ursprung hatte und später durch bestimmte Meister nach Tibet gebracht wurde, die als Mahasiddhas oder große Adepten bekannt waren. So wurde es scheinen, das es zwei alte und authentische Linien für die Dzogchen Lehren gäbe, die aus Indien buddhistische (Nangpa) und die Bönpo.
Die Bönpo-Tradition des Zhang-zhung Nyan-gyud ist besonders wichtig, was die wissenschaftliche Forschung in die historischen Ursprunge des Dzogchen betrifft, weil sie behauptet, eine durchgehende mündliche Tradition (snyan-rgyud) zu reprasentieren, die aus den fruhesten Zeiten stammt und von Zhang-zhung in Westtibet kommt.
Obwol einige mittalteriche und modene und Tibetische geschichtsschreibung die von im Kloster lebenden Monchen geschrieben wurde, die alte vorbuddhistische Religion Tibets,
die Bön genannt wird, als eine ruchlose Mixtur von Zauberei, schwarzer Magie, Schamanismus und Blutopfern darstellen, scheint dieses einfach nur anti-Bönpo-Propaganda zu
sein, indem einme melodramatischer Effekt geschaffen wird. Der grundsätzliche Zweck dieser buddhistischen Historiker bestand darin, die Rolle des indischen Mahayana-Buddhismus in
der tibetischen Geschichte zu glorifizieren und nahezulegen, das es keine Kultur oder Zivillisation in Tibet gab vor der Ankunft des indischen Buddhismus nach Zentral Tibet im 7. Jahr-
hundert unserer Zeitrechnung. Der Geburtsort des Herrn Shakyamuni Buddha das Land Indien, wurde nicht nur als die Quelle aller echten Religion und Spiritualität angesehen, son¬
dern auch grundsätzlich als die Quelle aller zivilisierten Kultur, und sogar die Linie der tibetischen Könige wurde auf einen indischen Ursprung zurückgeführt, von solchen eingeborenen tibetischen Historiker wie Go Lotsawa, Buton und anderen. Also alles was aus Indien kam ist gut was jetzt noch immer in Tibet eine verbreitete Meinung unter die indisch Buddhistisch orientierten Tibeter ist und vertreten wird. Werde dies Nangpas nennen diesen Indisch Buddhistisch orientierten Tibeter.
Ein anderes Problem besteht darin, das der tibetische Begriff Bön, der wahrscheinlich von der alten verbalen Form 'bend-pa' herrührt - was bedeutet, die Götter anzurufen - zwei
verschiedene kulturelle Bezugspunkte besitzt. Im ersten Sprachgebrauch bezieht sich Bön tatsächlich auf die eingeborene vorbuddhistische, Schamanistische und animistische Kultur
Tibets, eine Kultur, die viele Charakteristika gemein hatte mit anderen Schamanistischen Stammeskulturen Zentralasiens und Sibiriens. Obgleich diese Kulturen verschiedene Arten
religiöser Praxis und glauben betrieben, wurde die zentrale Rolle von einem Praktizierenden eingenommen, der als Schamane bekannt war. Die Aktivität des Schamanen wurde
definitiv dadurch charakterisiert, das er sich in einen veränderten Bewusstseinszustand begab mit Hilfe von Gesang, Trommelln, Tanzen usw. - ob nun dieser veränderte Bewusst-
seinszustand oder diese ,,Extase" als Seelenreise verstanden wurde, als eine auBerkörperliche Erfahrung oder eine Form von Geistbesessenheit. Die grundsätzliche soziale
Funktion eines solchen Praktizierenden war das Heilen. Eine traditionelle Form des zentralasiatischen Schamanismus, die Geistesbesessenheit einbezieht, wird auch heute noch in Ti-
bet oftmals praktiziert, und zwar unter beiden - den Nangpas als auch der Bön- Bevölkerung, als auch bei den tibetischen Flüchtlingen, die an anderen Orten, in Ladakh, Nepal und Bhutan leben. Ein solcher Praktizierender ist bekannt als lha-pa oder dpa '-bo. Auch woanders an den Grenzen Tibets im Himalaya und entlang der chinesisch-tibetischen Grenzgebiete existieren unter gewissen tibetisch sprechenden und verwandten Völkern, schamanistische Praktizierende, die als Bönpos bekannt sind, z.B. unter den Na-khi in China und bei den Tamangs in Nepal.
Aber es gibt eine zweite Art religioser Kuftur, die ebenfalls unter dem Namen Bön" be¬kannt ist, deren Anhänger behaupten, die vorbuddhistische Zivilisation Tibets zu repräsentieren. Diese Bön-Praktizierenden behaupten, das zumindest ein Teil ihrer religiösen Traditi¬on nicht aus Tibet stammte, sondern nach Zentraltibet irgendwann vor dem 7. Jahrhundert gelangte aus dem früheren unabhängigen Lande Zhang-Zhung, westlich von Tibet und darüberhinaus noch entfernter - aus Tazik (stag-gzig) oder dem iranisch sprechenden Zentralasien im Nordwesten. Diese Form des Bön ist auch als Yungdrung Bön (g.yung-drung Bön) bekannt, ,,die ewige Lehre", ein Begriff der im Sanskrit wiedergegeben werden konnte als ,,Svastika-dharma", wo das Svastika oder Sonnenkreuz das Symbol des Ewigen und Unzerstörbaren ist und in fast jedem Aspekt mit dem Vajrayana Begriff Vajra oder Diamant (rdo-rje) korrespondiert der aus der hindu Kultur stammt und der Donnerkeil Indra’s repräsentiert . Zusätzlich zu den Ritualtexten, die sich auf schamanis¬tische und animistische Praktiken beziehen, besitzt diese alte Tradition einen großen Textkörper, der ebenfalls behauptet, aus vorbuddhistischem Ursprung zu stammen, der sich auf die hdheren Lehren von Sutra, Tantraund Dzogchen bezieht. Die Bönpo Lamas schauen anstatt auf den nordindischen Prinzen Siddhartha Gautama als ihren Buddha und die Quelle der höheren Lehren von Sutra, Tantra und Dzogchen, sogar noch weiter in der Zeit zurück - auf einen anderen Prinzen, Shenrab Miwoche (gShen-rab mi-bo-che), der in Olmo Lungring ('Ol-mo lung-ring) geboren wurde, im entfernten Zentralasien, als ihren Buddha und die Quelle ihrer Lehren.
Deshalb wird dem letzteren der Titel des Tönpa oder Lehrer (ston-pa) gegeben, buchstablich ,,einer, der etwas enthüllt". Die modernen Gelehrten mögen die historische Autorität dieser Figur in Frage stellen und Tönpa Shenrab wird tatsachlich eine sagenhafte Zeitspanne durch die Bönpo Tradition verliehen, die behauptet, dass er vor 18.000 Jahren lebte.
Darüberhinaus gibt es von ihm in den Bönpo-Quellen eine Heiligengeschichte, die in keiner Weise der Shakyamuni Buddha nachsteht, die man z.B. in der Lalitavistara finden kann. Zusammen mit den phantastischen Hagiographien von Padmasambhava, die man in der ausführlichen Literatur der Nyingmapa-Schule wiederfinden kann, wie dem Padma bka '-thong und dem bKa '-thong gser-phreng, repräsentiert die Karriere des Tönpa Shenrab eine der großen epischen Zyklen der tibetischen Literatur.
Dem Ausenstehenden erscheint dieses Yungdrung Bön heutzutage ein wenig verschieden von den anderen Schulen des tibetischen Buddhismus in Bezug auf seine höheren Doktrinen und klösterlichen Praktiken. Der zeitgenössische Bön besitzt ein monastisches System, das in vielem dem buddhistischen ähnelt und eine Madhyamika-Philosophie,(Prajnaparamita / Bum) die in vielem mit den anderen tibetischen buddhistischen Schulen verglichen werden kann.
Gemäß der Bönpo-Lamas selbst besteht der Hauptunterschied zwischen Bön und den Nangpa Schulen in der Linie anstatt in den Lehren oder der Doktrin, denn die Bönpos betrachten Buddha Tönpa Shenrab als ihren Gründer und die Buddhisten sehen Shakyamuni als den ihren. Tatsachlich sind beide, diese vielen, zahlreichen Gestalten, Manifestationen der Buddha-Erleuchtung in unserer Welt; ein geistiger Begriff, der technisch bekannt ist als Nirmanakaya (sprul-sku). Seine Heiligkeit der Dalai Lama hat jetzt den Bön als fünfte tibetische religiöse Schule anerkannt, Seite an Seite mit den Nyingmapas, den Sakyapas, den Kagyudpas und den Gelugpas - und hat Bönpos einen Sitz im Rat der religiösen Angelegenheiten in Dharamsala(Kashag) verliehen. Also hatte der Exodus der Tibeter von 1959 eine positive Seite für die Bonpos etwas was von 800 bis 1959 unmöglich wäre gewesen.
Die historische Entwicklung des Bön folgt bald wenn die fragen im Bezug des hieroben genanntes sind abgeschlossen
Vieles gute fur unser Einsicht im Bön
Kalden Yungdrung



