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Meditation auf einem Stuhl

  • Simo
  • 13. November 2012 um 23:27
  • Zum letzten Beitrag
  • Simo
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    • 13. November 2012 um 23:27
    • #1

    Ist die Meditation auf einem Stuhl für Westler vielleicht besser geeignet, da sie mehr unseren kulturellen Gewohnheiten entspricht? Bei uns wird der aufrechte Sitz auf einem Stuhl aufgrund unserer kulturellen Prägung eher mit geistiger Wachheit und Aufmerksamkeit assoziiert als der Sitz am Boden. In Asien ist es da eher umgekehrt. In welcher Haltung würden wir wohl meditieren, wenn der Buddha aus dem Westen gekommen wäre ? Vielleicht ist es kein Zufall, dass Buddha Maitreya, der Buddha der Zukunft, im europäischen Sitz sitzt ?

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Onyx9
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    • 13. November 2012 um 23:35
    • #2

    Wer stellt den Matreya denn so dar ?

    Ne, Simo, die Medi-Haltung ist schon wichtig,
    es geht darum lange sitzen zu können, auf dem Steißbein,
    weil der Rücken sich dann ohne Mühe aufrichtet und die Muskeln nicht verspannen;
    und es ist auch energetisch wichtig,
    zumindest für uns Zennis. :)

  • sonnenschein
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    • 13. November 2012 um 23:44
    • #3
    Simo:

    Ist die Meditation auf einem Stuhl für Westler vielleicht besser geeignet, da sie mehr unseren kulturellen Gewohnheiten entspricht? Bei uns wird der aufrechte Sitz auf einem Stuhl aufgrund unserer kulturellen Prägung eher mit geistiger Wachheit und Aufmerksamkeit assoziiert als der Sitz am Boden. In Asien ist es da eher umgekehrt. In welcher Haltung würden wir wohl meditieren, wenn der Buddha aus dem Westen gekommen wäre ? Vielleicht ist es kein Zufall, dass Buddha Maitreya, der Buddha der Zukunft, im europäischen Sitz sitzt ?

    Also ich empfehle einfach immer zu meditieren. Beim liegen, stehen, sprechen, Autofahren, Arbeiten, einkaufen, reden usw. Und wie machen wir das? einfach immer voll bewusst im hier und jetzt sein und alles annehmen was ist. Dann fallen auch schnell die Fesseln der Anhaftung an Regeln und Riten und man spart sich Jahre an Zeit auf einem Kissen, die man sinnvoller verwenden kann.

  • Simo
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    • 13. November 2012 um 23:45
    • #4

    das ist die klassische Darstellung Buddha Maitreyas.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Simo
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    • 13. November 2012 um 23:51
    • #5
    Onyx9:

    Wer stellt den Matreya denn so dar ?

    Ne, Simo, die Medi-Haltung ist schon wichtig,
    es geht darum lange sitzen zu können, auf dem Steißbein,
    weil der Rücken sich dann ohne Mühe aufrichtet und die Muskeln nicht verspannen;
    und es ist auch energetisch wichtig,
    zumindest für uns Zennis. :)

    ja, das kann man auf einem Stuhl aber genauso machen.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Maybe Buddha
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    • 13. November 2012 um 23:52
    • #6

    Na dann nehm dir einen Stuhl und setz dich ;)

    Wirst ja sehn obs passt oder nicht....

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Simo
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    • 13. November 2012 um 23:54
    • #7
    Maybe Buddha:

    Na dann nehm dir einen Stuhl und setz dich ;)

    Wirst ja sehn obs passt oder nicht....

    ich hab das für mich schon ausprobiert und empfinde es als sehr förderlich

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Maybe Buddha
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    • 13. November 2012 um 23:59
    • #8
    Simo:
    Maybe Buddha:

    Na dann nehm dir einen Stuhl und setz dich ;)

    Wirst ja sehn obs passt oder nicht....

    ich hab das für mich schon ausprobiert und empfinde es als sehr förderlich


    Na dann... In dem Kloster wo ich im Sommer war, standen hinten im Meditations raum auch Stühle.
    Die wurden gelegentlich auch genutzt von Besuchern zum meditieren.

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    Buddha

  • nibbuti
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    • 14. November 2012 um 00:56
    • #9
    Simo:

    Ist die Meditation auf einem Stuhl für Westler vielleicht besser geeignet, da sie mehr unseren kulturellen Gewohnheiten entspricht?


    Hi Simo

    Ich finde die äußere Haltung ist weitgehend irrelevant, entscheidend ist die innere Haltung (Achtsamkeit).

    zB in Japan soll der Lotussitz von den meisten als Selbstfolter angesehen werden; einige Bhikkhus in Thailand mussten sich ihre Knie deswegen operieren.

    (Nicht gerade fördernd für die Achtsamkeit, aber dafür wirkt der Lotussitz wie ein Verstärker für Verdauung & für Geist. Das hängt also nicht von der geographischen Lage ab, sondern eher von der allgemeinen Verfassung.)

    Wenn es ein Stuhl sein muss, am besten auf der Kante (ohne Lehne), Rücken gerade.

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Onda
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    • 14. November 2012 um 06:00
    • #10
    Simo:
    Maybe Buddha:

    Na dann nehm dir einen Stuhl und setz dich ;)

    Wirst ja sehn obs passt oder nicht....

    ich hab das für mich schon ausprobiert und empfinde es als sehr förderlich

    Das geht mir ebenso. Auf einem Stuhl lässt sich hervorragend meditieren (gerade sitzen, nicht anlehnen).
    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • mukti
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    • 14. November 2012 um 10:49
    • #11

    Stuhl passt bei mir nicht so, da zieht's mich immer nach hinten und ich lehne mich an. Lotossitz ist ein Krampf bei mir, ein Yogalehrer hat mal gesagt dass man mindestens ein Jahr braucht um richtig im Lotusssitz sitzen zu können.

    Ohne Probleme kann ich lange auf einem Kissen sitzen, die Beine angewinkelt. Hauptsache man kann mit geradem Rücken entspannt sitzen denke ich, egal wie man das zustandebringt.

    Mit Metta, mukti.


  • Bambus
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    • 14. November 2012 um 11:01
    • #12

    Das hier verlinke ich immer gerne (leider nur auf englisch): Postures for Meditation

    Quelle

    Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen.

    Die Leute von denen Du am meisten lernen kannst sind die mit denen Du nicht einer Meinung bist.

  • Onda
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    • 14. November 2012 um 11:09
    • #13

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  • Karnataka
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    • 14. November 2012 um 11:49
    • #14

    Dass meine Beine beim Meditieren einschlafen, finde ich total wichtig und angenehm – das vertieft die Meditation!

    – bevor’s weh tut… :)

  • Maybe Buddha
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    • 14. November 2012 um 14:57
    • #15

    Ich sitze burmesisch auf einem Medi-Kissen.
    Ist für mich das beste.

    Knien geht bei mit zum Beispiel gar nicht.
    Mir haben da schon die 5-10 Minuten gereicht bei jeder Puya...

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    Buddha

  • Raphy
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    • 14. November 2012 um 17:14
    • #16

    Hallo,

    also ich wechsel immer zwischen Couch, Stuhl und halbem Lostussitz auf dem Boden. Das was mir im Moment gerade am besten erscheint.
    Manchmal scheine ich einfach so verkrampft zu sein, dass ein entspanntes auf der Couch sitzen, für mich die beste Meditation ist.
    Oft ergibt es sich dann auch, nach einiger Zeit auf der Couch oder dem Stuhl sitzen, dass ich fühle, dass es jetzt an der Zeit ist für den halben Lotussitz.
    Früher habe ich ab und zu dynamische Meditationen gemacht. Es gab auch Zeiten, da konnte ich nur im Liegen meditieren. Und davor war wahrscheinlich Kampfkunst meine Meditation. :D
    Ich denke alles was hilft ist erlaubt.
    Ich sehe es auch ähnlich wie sonnenschein, dass im Grunde alles Meditation ist oder sein kann. edit: Dass man am besten jetzt hier beginnt, so wie es eben gerade ist, was anderes habe ich sowieso nicht. Und dass einen auch das Leben zu einer natürlichen, ganzheitlichen Meditation führen kann.
    edit: Im Grunde könnte ich zur Zeit auch garkeine klare Trennlinie zwischen Meditation und Leben ziehen. Es geht irgendwie alles fließend inneinander über und ist trotzdem ungetrennt und eins. Schon witzig. :D

    Liebe Grüßé

    Einmal editiert, zuletzt von Raphy (14. November 2012 um 18:09)

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 14. November 2012 um 17:49
    • #17
    Onyx9:


    Ne, Simo, die Medi-Haltung ist schon wichtig,
    es geht darum lange sitzen zu können, auf dem Steißbein,
    weil der Rücken sich dann ohne Mühe aufrichtet und die Muskeln nicht verspannen;
    und es ist auch energetisch wichtig,
    zumindest für uns Zennis. :)


    diese sitzart, erfüllt die anforderung auf dem Steißbein zu sitzen, die füße sind gut verwurzelt und bieten somit stabilität, so ist die WS im lot und somit die muskulatur entspannt.
    der vorteil dieser sitzart: sie schohnt die knie, da die weniger schmerzen, verlängert sich so die sitzzeit :)

    .

  • Axel Benz
    Gast
    • 14. November 2012 um 18:20
    • #18

    Ich kann da noch eine etwas 'exotischere' Variante bieten, auf die ich gekommen bin und die bei mir gut funktioniert:

    Ein Sitzball!

  • Simo
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    • 14. November 2012 um 18:22
    • #19
    Axel Benz:

    Ich kann da noch eine etwas 'exotischere' Variante bieten, auf die ich gekommen bin und die bei mir gut funktioniert:

    Ein Sitzball!

    Aha ! Aber macht man da nicht schnell einen krummen Rücken ? Oder gar im Gegenteil ?

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Axel Benz
    Gast
    • 14. November 2012 um 18:25
    • #20

    Also bei mir sorgt das dafür, dass ich eben keinen mache, weil ich dann aus der Balance komme (oder den krummen Rücken aus einem anderen Grund viel schneller wahrnehme).

  • Maybe Buddha
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    • 14. November 2012 um 19:18
    • #21
    Simo:
    Axel Benz:

    Ich kann da noch eine etwas 'exotischere' Variante bieten, auf die ich gekommen bin und die bei mir gut funktioniert:

    Ein Sitzball!

    Aha ! Aber macht man da nicht schnell einen krummen Rücken ? Oder gar im Gegenteil ?

    Die Dinger wurden ja extra gemacht damit man keinen krummen Rücken mehr macht.

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    Buddha

  • Simo
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    • 14. November 2012 um 20:39
    • #22

    Mir ging es in der Ausgangsfrage auch darum, in wie weit der Buddhismus kulturelle Gegebenheiten und Gewohnheiten assimiliert.

    Simo:

    In welcher Haltung würden wir wohl meditieren, wenn der Buddha aus dem Westen gekommen wäre ? Vielleicht ist es kein Zufall, dass Buddha Maitreya, der Buddha der Zukunft, im europäischen Sitz sitzt ?

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Maybe Buddha
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    • 14. November 2012 um 20:48
    • #23
    Simo:

    Mir ging es in der Ausgangsfrage auch darum, in wie weit der Buddhismus kulturelle Gegebenheiten und Gewohnheiten assimiliert.

    Simo:

    In welcher Haltung würden wir wohl meditieren, wenn der Buddha aus dem Westen gekommen wäre ? Vielleicht ist es kein Zufall, dass Buddha Maitreya, der Buddha der Zukunft, im europäischen Sitz sitzt ?


    Naja, ich komme ja aus dem Westen... Und ich habe von Stuhl, über Sessel, über Bett, über Coach, liegend, sitzend, angelehnt, ohne lehne, alles mal durchprobiert. Und am Boden in der freien Natur oder auf einem Sitzkissen in einem Medi-Raum ist es am besten (für mich).
    Aber wenn ich zb im Bus sitze, meditier ich halt da, oder auf einer Parkbank am Fluss oder wo ich eben grade bin und welche Möglichkeiten sich ergeben.

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  • Mirco
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    • 15. November 2012 um 08:40
    • #24
    Zorița Câmpeanu:


    diese sitzart, erfüllt die anforderung auf dem Steißbein zu sitzen, die füße sind gut verwurzelt und bieten somit stabilität, so ist die WS im lot und somit die muskulatur entspannt. der vorteil dieser sitzart: sie schohnt die knie, da die weniger schmerzen, verlängert sich so die sitzzeit :)


    Zudem geht es d'accord mit meinem Lehrer und im Kanon steht auch irgendwo, das es o.k. ist.
    Entscheidend aber ist meine wahrnehmung: Deshalb mache ich das auch so.
    Was soll ich mit eingeschlafenen Beinen und schmerzenden Knien. Wozu Probleme machen, wenn es so auch ohne geht. (:

    Simo:

    Mir ging es in der Ausgangsfrage auch darum, in wie weit der Buddhismus kulturelle Gegebenheiten und Gewohnheiten assimiliert.


    Der Buddhismus assimiliert? Wie meinst Du das?

    Liebe Grüße (:

  • Onyx9
    Gast
    • 15. November 2012 um 08:48
    • #25

    Angenommen man würde einen erfahrenen Typ von Kissen schupsen wollen,
    man würde es nicht schaffen. Warum ?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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