Form ist Leere und Leere ist Form!?

There are 104 replies in this Thread. The last Post () by Peeter.

  • Quote from Joram


    Er weiß, wenn in ihm Haß da ist: <Haß ist in mir>. Er weiß, wenn in ihm kein Haß da ist: <Kein Haß ist in mir>....


    Haß = Empfinden aufgrund von sinneskontakten.
    also wenn keine sinneskontakte, dann auch kein Haß.
    Durch die Torwächter an den Synapsen wird erst garnicht ein Aufkommen
    von unheilsamen Gefühlen und Empfindungen zugelassen.
    Und das gilt für ALLES, was unheilsam ist.
    Und da ist Unterscheidung wichtig.
    manches heilsame kann durchaus erstmal den
    geschmack von unheilsam haben !


    übt die 4 grundtugenden
    und das unheilsame zieht von allein seiner wege
    .. einfach hinweg ...
    leicht dahingeschrieben .. aber nicht so ganz einfach zu verwirklichen


    endeffektlich ist es diese so weite leere,
    die angst macht,
    denn dorten wird "gefordert", dich selbst zu
    gestalten.
    es sei denn du hast vorher schon vehemenst an dir gearbeitet,
    dann ist auch keine angst mehr da.


    auch wenn da kein reines ich ist,
    aber es ist wahrnehmung und erkennen da.



    seid wachsam

    Edited once, last by Peeter ().

  • Quote from Peeter

    Haß = Empfinden aufgrund von sinneskontakten.
    also wenn keine sinneskontakte, dann auch kein Haß.


    "Keine Sinneskontakte" gibt es nicht, außer, eventuell, in der Meditation.
    Auch Erleuchtete haben Sinneskontakte. Wer keine Sinneskontakte hat, ist tot.
    Buddha hat nicht gesagt "Keine Sinneskontakte", der sagte "Achtsamkeit".
    Die Sinneskontakte und deren Quelle als soche erkennen.


    _()_

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • Quote


    "Keine Sinneskontakte" gibt es nicht, außer, eventuell, in der Meditation.
    Auch Erleuchtete haben Sinneskontakte. Wer keine Sinneskontakte hat, ist tot.
    Buddha hat nicht gesagt "Keine Sinneskontakte", der sagte "Achtsamkeit".
    Die Sinneskontakte und deren Quelle als soche erkennen.


    _()_



    So soll es sein :)
    achtsamkeit muss bestehen bleiben
    und damit weitgehendste "kontrolle"
    der sinneskontakte.
    allerdings heisst es nicht auch, die übel
    an der wurzel und auch das umgebende erdreich
    auszureissen, sodass keine derartigen sinneskontakte
    mehr entstehen können, weil die ursächliche kontaktmöglichkeit
    nicht mehr vorhanden ist ?


    Durch die Torwächter an den Synapsen wird erst garnicht ein Aufkommen
    von unheilsamen Gefühlen und Empfindungen zugelassen.


    "Wie es zur Entstehung unentstandenen Sinnenverlangens kommt, auch das weiß er."
    "und wie es künftig nicht mehr zum Entstehen des aufgegebenen Sinnenverlangens kommt, auch das weiß er."


    "er" kennt die wurzel der unheilsamen sinneskontakte und sinnenverlangens ebenso.
    und "er" kennt art und weise wie einem erneuten entstehen vorzubeugen ist .



    grüsse

  • Quote from Peeter

    So soll es sein :)
    achtsamkeit muss bestehen bleiben
    und damit weitgehendste "kontrolle"
    der sinneskontakte.


    Nein, keine "Kontrolle".
    Es geht um "Erkennen", nicht um "Kontrolle".


    Etwas vereinfacht:
    Bei kleine Gelüste zum Beispiel, wenn das "Tun" keinem wirklich bösartig schadet, wenn ich Lust habe etwas zu tun, was mir nicht gut tut, (zu viel Essen, Trinken schimpfen, Schlafen, Arrogant sein usw.) soll ich den Ablauf dabei beobachten, anschauen, erkennen. Nur erkennen.
    Ich kann solange das Verlange da ist, schön weiter machen. Immer und immer wieder.
    Früher oder später, werde ich es nicht mehr tun. Wieso? Weil ich keine Lust mehr auf die Konsequenzen haben werde.


    Es geht um "Erkennen", nicht um "Kontrolle".


    _()_

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • Quote from Joram

    Es geht um "Erkennen", nicht um "Kontrolle".


    _()_


    passt
    "kontrolle" ist ein belastetes wort, ich weiss.
    es heisst für mich einfach etwas im griff zu haben
    nur .. warum weiter machen, wenn da was unheilsames stört ?
    doch wohl kaum solange erkennen und anschauen, bis das verlangte oder das verlangen von selbst den kopf in den sand steckt.


    den bootsstab fest in der hand
    versuch ich das andere ufer zu erreichen
    trockenen fusses
    nichts kann mich mehr zum wanken bringen


    den affengeist an den pfosten binden.
    das ist eingreifen durch erkennen.
    wohl fussend auf rechter erkenntnis.



    7.2
    Das Rad ist zerbrochen, das Wünschen gestillt;
    Vertrocknet der Strom, kein Wasser mehr quillt.
    Zerbrochenes Rad kann nicht mehr sich drehen.
    So mußte das Leiden zu Ende gehen.


    http://www.palikanon.com/khuddaka/ud_sc ... htm#ud_vii


    durchs schreiben lern ich halt .. auch wenns holpert
    aber ihr seids ja da, um zu verbessern :)
    sati !




    grüsse