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Karma und Erleuchtung

  • Verrückter
  • 9. März 2014 um 13:11
  • Zum letzten Beitrag
  • Nils
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    • 11. März 2014 um 18:36
    • #26
    Jikjisa:

    Ich hab nie daran geglaubt, daß es eine natürliche Entfaltung hin zum Erwachen gibt; dafür sprechen mir die Patriarchen zu oft und zu eindringlich von Bemühen und vom Sitzen auf Leben und Tod ( Nirodha ). Sicher ist mir, daß das Leiden anspornen kann, ein zuviel des Leidens kann einem aber auch alle Kräfte rauben, auch die "spirituellen".


    Ich beobachte, dass es viele Wege zum Erwachen gibt. Manche erwachen spontan ohne vorheriges Bemühen, andere müssen sich sehr anstrengen und ich erbat von meinen Meistern einen mittleren Weg. Bei mir scheint es sich langsam zu entwickeln, obwohl es auch schwierige Phasen gibt. Und auch immer wieder spirituelle Durchbrüche. Bei einer Internet Bekannten trat Erleuchtung ohne vorheriges Üben auf. Aber ich denke, dass sie in früheren Leben und in ihrem schwierigen und leidvollen Leben darauf vorbereitet wurde. Zu viel Leiden finde ich auch ungünstig. Es zieht zu viel Energie ab, die dann für den spirituellen Weg fehlt.

  • fotost
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    • 11. März 2014 um 18:37
    • #27
    Axel Benz:
    accinca:


    Den Spruch sollte man über dem Eingang zu jedem Gefängnis anbringen.


    Ja, oder 'Arbeit macht frei'...

    Hallo Axel,

    der Satz 'Arbeit macht frei' sollte den meisten Deutsche bekannt sein, mit aller entsetzlicher Nebenbedeutung.

    Ich denke, accinca und Nils haben das mehr im Sinn eines 'Gnothi seauton' gemeint. http://de.wikipedia.org/wiki/Gnothi_seauton

    Der Hinweis auf Nazi-Verbindungen eines Themas endet jede sinnvolle Diskussion. http://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law

  • Verrückter
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    • 11. März 2014 um 18:43
    • #28

    Das geht jetzt vielleicht etwas am eigentlichen Thema vorbei, aber... Nazi-Vergleiche sind m.E. "gut", sie zeigen kurz und knapp das Worst-Case-Szenario eines Gedankengangs.

  • fotost
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    • 11. März 2014 um 19:05
    • #29
    Verrückter:

    Das geht jetzt vielleicht etwas am eigentlichen Thema vorbei, aber... Nazi-Vergleiche sind m.E. "gut", sie zeigen kurz und knapp das Worst-Case-Szenario eines Gedankengangs.

    Ok, das führt jetzt wirklich vom Ausgangspunkt des Threads weg. Aber trotzdem - was bleibt dann noch übrig? Wenn Dein Gegenüber 'das Worst-Case-Szenario eines Gedankengangs' ist? Das absolut Böse? Kein Mensch mehr? Lebensunwert? Ungeziefer? Dreck?

    Ich wette, Du kennst die Begriffe...

    Der Schritt auf die andere Seite ist hier gefährlich kurz.

  • Verrückter
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    14. November 2012
    • 11. März 2014 um 19:08
    • #30
    fotost:
    Verrückter:

    Das geht jetzt vielleicht etwas am eigentlichen Thema vorbei, aber... Nazi-Vergleiche sind m.E. "gut", sie zeigen kurz und knapp das Worst-Case-Szenario eines Gedankengangs.

    Ok, das führt jetzt wirklich vom Ausgangspunkt des Threads weg. Aber trotzdem - was bleibt dann noch übrig? Wenn Dein Gegenüber 'das Worst-Case-Szenario eines Gedankengangs' ist? Das absolut Böse? Kein Mensch mehr? Lebensunwert? Ungeziefer? Dreck?

    Ich wette, Du kennst die Begriffe...

    Der Schritt auf die andere Seite ist hier gefährlich kurz.

    Ich verstehe nicht ganz was du meinst. Aber die Konzentrationslager in der Nazi-Zeit sehe ich als schlecht an, ja. Das ist für mich das absolut Böse. Und der Begriff "Arbeit macht frei" wurde dort politisch missbraucht, das wäre theoretisch auch beim Buddhismus möglich. Hinter Menschenversuchen einfach so etwas sehen wie "Befreie dich vom dukkha" oder so. Das Problem ist halt der politische Missbrauch bzw. rücksichtslose Ideologisierung eigener Interpretationen und Ansichten.

  • Axel Benz
    Gast
    • 11. März 2014 um 19:14
    • #31
    Verrückter:

    Ich stimme der Aussage von Nils zu, solange man sie nicht politisiert.


    Es geht nicht um die Aussage von Nils.

    fotost:


    Der Hinweis auf Nazi-Verbindungen eines Themas endet jede sinnvolle Diskussion. http://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law


    Genauso wenig geht es um 'Nazi-Verbindungen'.
    Wer es für eine gute Idee hält, Sinnsprüche seiner jeweiligen Ideologie - sei sie buddhistisch, sei sie nationalsozialistisch oder sonstwas (im 19. Jahrhundert standen da manchmal Bibelzitate) - über ein Gefängnistor zu schreiben, hat die Aufgabe des modernen Strafvollzugs nicht verstanden, bei dem es nicht darum geht, die Insassen mit den jeweils eigenen Moralvorstellungen zu indoktrinieren, sondern sie zu resozialisieren und, wo das nicht möglich ist, die Gesellschaft vor ihnen zu schützen.

  • fotost
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    • 11. März 2014 um 20:06
    • #32

    Hi Axel,

    kein Problem mit Deiner Einstellung (wie meist). :)

    Zitat

    ...Aufgabe des modernen Strafvollzugs nicht verstanden, bei dem es nicht darum geht, die Insassen mit den jeweils eigenen Moralvorstellungen zu indoktrinieren, sondern sie zu resozialisieren und, wo das nicht möglich ist, die Gesellschaft vor ihnen zu schützen.

    Ich bin voll bei Dir. Nur darum ging es mir nicht, ich hatte gedacht, daß meine weiteren Beiträge dies deutlich machen würden. Der Hinweis auf Hitler oder Nazis in Internet-Diskussionen wird inzwischen allgemein als Ausstieg aus jeder Kommunikation betrachtet. Wer die andere Seite oder ihre Argumente in die Nähe der Nazis rückt, erklärt diese damit (für sich) als nicht mehr ansprechbar.

    Ich möchte ganz einfach nicht andere Menschen als vollkommen ausgeschlossen aus jeder denkbaren Diskussion betrachten.

    Zitat

    Aber trotzdem - was bleibt dann noch übrig? Wenn Dein Gegenüber 'das Worst-Case-Szenario eines Gedankengangs' ist? Das absolut Böse? Kein Mensch mehr? Lebensunwert? Ungeziefer? Dreck?

  • Axel Benz
    Gast
    • 11. März 2014 um 20:36
    • #33
    fotost:

    Der Hinweis auf Hitler oder Nazis in Internet-Diskussionen wird inzwischen allgemein als Ausstieg aus jeder Kommunikation betrachtet.


    Nein, das wird es 'allgemein' nicht. 'Godwin's Law' (von diesem übrigens durchaus ironisch gemeint) wird allgemein als Vorwand zum Ausstieg benutzt. An einem Vergleich mit den Nazis ist nichts Ehrenrühriges. So schwer ist der Unterschied zwischen 'vergleichen' und 'gleichsetzen' auch wieder nicht zu verstehen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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