Tages-Orakel (Nils)

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  • Erleuchtung, Frieden, Glück und Liebe


    Behauptung: Erleuchtung ist kein wissenschaftlicher Begriff.


    Nils: Erleuchtung wird von der Wissenschaft untersucht und ist deshalb natürlich ein wissenschaftlicher Begriff. Es gibt in Indien sogar eine Erleuchtungs-Universität. In Deutschland gibt es die Philosophie, die Theologie und die Psychologie. Man kann natürlich behaupten, dass seien alles keine Wissenschaften, sondern nur Unsinn. Soweit würde ich aber nicht gehen. Es gibt eine Psyche und sich damit wissenschaftlich zu beschäftigen ist gut.


    Frage: Was hat es Erleuchtung zu tun, wenn ich an meiner Psyche arbeiten will, um eine Lebenseinstellung zu bekommen, die mich glücklich macht?


    Nils: Manche Menschen streben nach Selbstverwirklichung. Und das Zentrum der Selbstverwirklichung ist die Erleuchtung oder nennen wir es in Gott zu leben, im Licht zu leben, Paradiesbewusstsein, ein Buddha zu sein. Einfach ausgedrückt ist es aus meiner Sicht der tiefere Sinn des Lebens glücklich zu sein. Und das höchste Glück erfährt man in der Erleuchtung. Ebenso wie den größten Frieden und die größte Liebe. Man kann sich natürlich mit 10 % Glück begnügen, aber warum sollte man es tun, wenn der Mensch das Potential zu 1000 % Glück hat?


    Behauptung: Das Sein bestimmt auch das Bewusstsein und nicht nur umgekehrt.

    Nils: Das mag für viele Menschen gelten, die relativ unbewusst vor sich hinleben. Aber wer den Weg des inneren Glücks erkannt hat, der kann äußerlich arm und innerlich reich sein. Es gibt Yogis, die in einer kalten, armseligen Berghöhle leben und gleichzeitig im tiefen Glück der Erleuchtung. Das Bewusstsein bestimmt das Sein. Man kann auch in einer einfachen Hütte glücklich sein. Wer bewusst lebt, kann sein Leben innerlich und äußerlich glücklich gestalten.


    Frage: Für mich ist dein Weg der Erleuchtung reiner Glaube, warum genügt dir das nicht mit deinem Glauben glücklich zu sein und warum willst du andere davon überzeugen? Was sieht du denn was andere nicht sehen? Und warum soll ich sehen was du siehst?


    Nils: Natürlich sehe ich mehr als andere. Ich habe tiefe Erleuchtungszustände erfahren. Ich habe das erfahren, was Buddha, Jesus und Sokrates erfahren haben. Ich kenne den Weg des Glücks und der spirituellen Selbstverwirklichung. Viele Menschen suchen nach Heilung, Glück, innerem Frieden und Selbstverwirklichung. Warum sollte ich ihnen nicht mit meinem Wissen und meinen Fähigkeiten helfen? Viele Menschen glauben nicht an den spirituellen Weg. Sie halten es für reinen Glauben ;-) Warum sollte ich nicht mit ihnen diskutieren dürfen? Ich muss keinen Menschen überzeugen. Jeder darf den Weg gehen, den er für richtig hält. Ich bin auch kein Missionar. Ich teile einfach nur mit meinen Mitmenschen, was ich erfahren habe. Wer nicht mit mir diskutieren will, muss es nicht tun. Wer den spirituellen Weg nicht gehen will, muss es nicht tun. Aber es ist hilfreich verschiedene Wege des Lebens zu kennen, damit man frei auswählen kann. Nur darum geht es.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Negative Energien bedrohen dein inneres Glück. Aber du tanzt geschickt mit dem Chaos des Lebens. Du bleibst im Licht und in der Liebe. Gelingen durch positives Denken (Gedankenarbeit) und Meditation (Besinne dich auf dich selbst und deinen Weg).

    Danke! "Du bleibst im Licht und in der Liebe.", das kann ich im Moment besonders gut gebrauchen.


    Schönes Wochenende,

    Aravind.

  • Der Weg des inneren Glücks besteht aus drei Schritten. Wenn wir entspannt in der Ruhe und aus der Ruhe heraus leben, wendet sich unsere Energie nach innen. Mit unseren spirituellen Übungen (Yoga, Meditation, Gedankenarbeit) können wir die Glücks-Energie aktivieren. Wenn wir allen Wesen Licht senden (Gutes wünschen), gelangen wir in die Liebe und in ein Einheitsbewusstsein. Vorwärts. Gelingen.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Die Einheit aller Religionen

    Frage: Mir ist noch nie ein Erleuchteter begegnet. Buddha ist ewig tot, also alles Hörensagen, Christus ist auch nicht da und die ganzen anderen die das von sich behaupten, haben mich persönlich nicht überzeugt. Aber ich glaube, dass der eine oder andere dieser Menschen von sich überzeugt sind. Was mich dann wieder zu den Gedanken führt, warum wollen Sie unbedingt so ein Alleinstellungsmerkmal haben?! Es geht ihnen immer darum, das ihr Weg der einzig richtige ist... Das verstehe ich nicht...


    Nils: Wenn du die Lehre von Buddha oder Christus gut findest, dann ist das bereits ein guter Anfang. Beide habe viele erleuchtete Anhänger, auch in der heutigen Zeit. Du kannst dann diese erleuchteten Nachfolger treffen. Bei den Christen hat mich zum Beispiel Bede Griffiths sehr überzeugt. Im tibetischen Buddhismus gibt es viele erleuchtete Meister, die regelmäßig Deutschland besuchen. Der bekannteste ist der Dalai Lama, den ich auch sehr gut finde.


    Aus meiner Sicht ist es auch nicht richtig, wenn eine Religion oder ein Erleuchteter behauptet, sein Weg wäre der einzig richtige. Nach meiner klaren Erfahrung gibt es viele Wege zur Erleuchtung. Viele Wege führen den Berg hinauf. Es gibt erleuchtete Buddhisten, Christen, Moslems und Hindus. Religionen mit einem persönlichen Gottesverständnis wie der Islam, das Judentum und das Christentum neigen dazu zu sagen, dass nur sie die Wahrheit besitzen. Das führt oft zu Konflikten und Religionskriegen. Ich halte das für eine Form des spirituellen Egoismus. In der heutigen Zeit müssen wir das überwinden, wenn wir eine Welt des Friedens erreichen wollen. Eine solche Welt kann nur multikulturell auf der Basis der religiösen Toleranz sein, wie es auch das Grundgesetz für Deutschland vorsieht.


    Buddha und Jesus waren keine Dogmatiker. Sie akzeptierten auch andersdenkende Mitmenschen. Sie wollten keine eigene Religion gründen. Das haben erst die Anhänger gemacht. Buddha hat erklärt, dass er nur das lehrt, was die erleuchteten Weisen vor ihm auch gelehrt hat. Er wandte sich wie Jesus nur gegen die in Dogmen erstarrte Priesterklasse. Jesus hat seinen Weg der umfassenden Lehre wahrscheinlich bei seinem Aufenthalt in Indien von den dortigen Hindus und Buddhisten gelernt, die diese Lehre schon vor ihm besaßen. Im Buddhismus ist das der Weg des Mahayanabuddhismus und im Hinduismus die Lehre von Krishna.


    Der Neohinduismus vertritt die Lehre von der Einheit aller Religionen und versucht damit den religiösen Egoismus und die Religionskriege zu überwinden. Diese Lehre geht zurück auf Ramakrishna, der alle großen Religionen ausprobiert und erkannt hat, dass sie alle zur Erleuchtung führen. Im tibetischen Buddhismus gibt es die Rimebewegung, die versucht die verschiedenen Richtungen im tibetischen Buddhismus zu vereinen. Der Dalai Lama geht sogar noch einen Schritt weiter und hat erklärt, dass es letztlich nur eine Religion gibt, die Religion der Liebe. Es genügt ein guter Mensch zu sein. Das ist das Zentrum seiner Philosophie.

    Behauptung: Ich kenne diese Berichte von Nahtoderfahrungen ich spreche den Leuten nicht ihr Erleben ab, sondern der Schluss der daraus gezogen wird das Nahtoderlebnisse etwas über ein Leben nach dem Tod aussagen. Diese Menschen waren nicht tot, sonst hätten sie nicht darüber berichten können.


    Nils: Die Nahtoderfahrungen weisen darauf hin, dass das Bewusstsein vom Körper unabhängig ist. Die Menschen konnten mit ihrem Bewusstsein während der Operation aus ihrem Körper austreten und die Operation von oben beobachten. Sie konnten später genau über die Operation und die Gespräche Auskunft geben. Daraus kann dann gefolgert werden, dass das Bewusstsein beim Tod genauso aus dem Körper austritt und dann den Körper überleben kann.


    Es gibt aber auch Beispiele wo körperlich Tote in der Welt handeln. Vielen Menschen erscheinen ihre toten Verwandten nach dem Tod im Traum. Im tibetischen Buddhismus gibt es eine Praxis, dass erleuchtete Meister noch drei Tage nach ihrem Tod mit ihrem Bewusstsein im Körper bleiben. Der Körper bleibt dann aufrecht sitzen. Eine Verwesung findet nicht statt. Das Herzchakra ist warm. Und die Menschen können die Anwesenheit des Erleuchteten spüren.


    Der Karmapa ist neben dem Dalai Lama der zweite oberste Meister im tibetischen Buddhismus. Der 16. Karmapa schenkte der westlichen Welt einen Beweis des Weiterlebens nach dem Tod. Er starb 1981 in einem Krankenhaus in Chicago. Für die behandelnden Ärzte erkennbar demonstrierte er das Sterben und die anschließende Rückkehr der Seele in den Körper. Bericht des behandelnden Arztes Dr. Mitchell Levy: "Er starb. Ich wusste es. Jeder im Team wusste es. Und dann wachte er wieder auf und setzte sich aufrecht. Er öffnete seine Augen und sein Wille brachte ihn wieder hoch. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Trungpa Rinpoche sagte später zu mir: "Jetzt sehen sie, was wirklich möglich ist." Es war fast, als hätte jemand die Messgeräte ausgesteckt, irgendwas mit ihnen gemacht, sie wieder angeschlossen - und sie zeigten einen Normalzustand. Einige Tage danach starb der Karmapa tatsächlich. 48 Stunden nach seinem Tod war seine Brust über seinem Herzen warm. Kurz nachdem wir das Zimmer verlassen hatten, kam der Chirurg und sagte: "Er ist warm, er ist warm." Und dann kam es so, dass das Pflegepersonal immer wieder fragte: "Ist er noch warm?" Es war in Übereinstimmung mit der traditionellen tibetischen Erfahrung. Verwirklichte Menschen wie Seine Heiligkeit bleiben, nachdem Atem und Herzschlag aufgehört haben, noch einige Tage in einem Zustand tiefer Meditation in ihrem Körper."


    Frage: Wenn die geistige Entwicklung an einem solchen Punkt ist, zu sagen: "ich bin erleuchtet", hat da stets etwas gefehlt. Was macht man, mit seiner Erleuchtung? Sie ist so gesehen nur Selbstzweck und außerdem ist jede/r erleuchtet, oder?


    Nils: Solange man nicht erleuchtet ist, fehlt einem in der Tiefe seiner Seele etwas. Wenn man dann die Erleuchtung erlangt hat, fehlt einem nichts mehr. Man ist aus sich selbst heraus glücklich. Man lebt im inneren Frieden. Alles ist gut so wie es ist. Teresa von Avila sagte den berühmten Satz: "Gott allein genügt." Wer Gott oder die Erleuchtung hat, braucht nichts mehr. Nur die Liebe bringt einen dazu seinen Mitmenschen zu helfen. Das ist dann der tiefere Sinn seiner Existenz.


    Aus der Sicht eines Erleuchteten ist jeder erleuchtet, weil in der Erleuchtungssicht aus jedem das Licht der Erleuchtung strahlt. Ein Erleuchteter hat eine Paradiessicht der Welt. Einem Nicht-Erleuchteten fehlt diese Paradiessicht. Aber jeder hat das Potential der Erleuchtung in sich. Jeder kann die Erleuchtung erreichen. Nur dauert das bei den meisten eine lange Zeit. Aber wer das Ziel wirklich will, der kommt schnell an sein Ziel.
    Ein Erleuchteter kann nicht sagen "Ich bin erleuchtet." Es gibt in der Erleuchtung kein Ich-Bewusstsein mehr. Wer sagt, dass er erleuchtet ist, hat noch ein Ego und Stolz. Ein spirituelles Ego kann auf einer unteren Stufe der Erleuchtung noch vorhanden sein. Auf einer höheren Stufe ist man einfach nur noch ein spiritueller Diener seiner Mitmenschen. Man konzentriert sich auf seine Umwelt und seine Mitmenschen und nicht auf sich.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Der Buddha als Löwe. Die Göttin als Löwin. Die Situation ist schwierig. Wenn du kämpfst, wirst du siegen. Vorwärts mit Kraft. Gelingen.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Barbara hat Geburtstag


    Barbara hatte am Nikolaustag Geburtstag. Welch ein Zufall. Nils ist eine Abkürzung für Nikolaus. Der heilige Nikolaus ist mein Namenspatron. Und Barbara ist eine Emanation der heiligen Barbara. Sie wird in der katholischen Kirche im Dezember wegen ihrer Blumen (Barbarazweige) verehrt. Dieses könnte man als eine glückliche Fügung ansehen.


    Doch leider war die heilige Barbara an ihrem Geburtstag ziemlich schlecht drauf. Ihr wurde bewusst, dass sie bereits 66 Jahre alt geworden ist. Das kann man positiv sehen. Immerhin hatte sie schon viel Leben gelebt. Sie hatte viel ausprobiert, viele Erfahrungen gemacht und viele Erkenntnisse gewonnen. In ihrer Jugend war sie zu Osho nach Indien gegangen und hatte dort einige Jahre in der Kommune gelebt. Danach hatte sie es mit einem bürgerlichen Leben versucht, in einer Firma gearbeitet und Geld verdient. Aber der Leistungsdruck hatte ihr erheblich zugesetzt. Jetzt war sie froh, dass sie als Rentnerin nicht mehr zu arbeiten brauchte.


    Die negative Seite ihres Alters bestand darin, dass ihr bewusst wurde, dass die Zeit des Lebens begrenzt ist. Was macht man mit der Lebenszeit, wenn man sie frei gestalten kann? Barbara ist eine ganz normale Frau. Sie liebt es zu Shoppen, das Haus schön zu gestalten und Blumen zu pflegen. Sie ist glücklich, dass sie endlich den passenden Mann gefunden hat. Sie hat lange auf den heiligen Nikolaus gewartet.


    Und sie ist glücklich, dass sie den zu ihr passenden spirituellen Weg gefunden hat. Sie ist begeistert vom Gesetz der Anziehung, vom Weg des Wünschens und der Materialisierung. Sie liest jeden Tag in ihrem heiligen Buch, meditiert eine halbe Stunde und bemüht sich positiv zu denken. Weil sich sonst ihre Wünsche nicht erfüllen.


    Eigentlich sollten sich alle Wünsche spontan realisieren, wenn sie auf die richtige Weise wünscht. Aber damit klappt es leider nur begrenzt. Dann muss der heilige Nikolaus nachhelfen. Schließlich ist er ja eine Art Weihnachtsmann, der alle Wünsche erfüllt. Jedenfalls bemüht er sich so gut er kann.


    Zu Geburtstag gab es einmal Shoppen mit dem Nikolaus. Das heiterte Barbara Laune erheblich auf. Sie kaufte für sich drei schicke Pullover und für den Nikolaus eine schöne Weste.


    Des Weiteren bekam die heilige Barbara noch eine neue Sitzgarnitur für das Wohnzimmer. Auch das Haus sollte ja schön sein. Innen und außen. Außen hatte die heilige Barbara viele Lichterketten um das Haus gelegt. Das leuchtete sehr schön nachts in der Einsamkeit des Waldes. Innen stand im Haus ein großer Weihnachtsbaum mit vielen Lichtern, Goldgirlanden und Weihnachtskugeln.


    Und zur Krönung des Tages bereitete der Nikolaus der heiligen Barbara noch ein Festessen nach ihrem Geschmack zu. Der heilige Hund bekam auch einen Festschmaus. Dazu sangen sie noch Weihnachtslieder zur Ukulele. Es war ein idyllischer Tag. Die Altersdepression der heiligen Barbara hellte sich erheblich auf. Man kann sich sein Leben auch als älterer Mensch schön machen.


    Als Abschluss der Geburtstagsfeier gingen beide noch am nächsten Tag in ein Weihnachtsmärchen. In ihrem Dorf gibt es ein Kulturzentrum, wo eine Laienspielgruppe jedes Jahr eine Weihnachtsgeschichte aufführt. Dieses Jahr gab es die Geschichte von der kleinen Hexe.


    Das passte gut zur heiligen Barbara, weil sie auch manchmal eine kleine Hexe ist. Und wie die kleine Hexe in dem Märchen muss sie auch noch viel üben, damit sie eine gute Hexe wird.


    Die Essenz des Märchens ist es, dass die kleine Hexe den Begriff "Gute Hexe" missversteht. Sie möchte gerne bei den großen Hexen mitmachen, von ihnen anerkannt werden und zur Walpurgisnacht auf dem Brocken im Harz mittanzen. Dazu muss sie eine gute Hexe werden. Die bösen Hexen meinen damit, dass sie gut zaubern kann. Mit dem Zaubern klappt es bei der kleinen Hexe wie bei der heiligen Barbara noch nicht so gut. Also liest sie fleißig ihr Zauberbuch durch und übt Zaubersprüche.


    Und sie tut ihren Mitmenschen viel Gutes weil sie denkt, dass eine gute Hexe gut zu allen Wesen ist. Das bekommen die bösen Hexen heraus und verweigern ihr die Aufnahme in den Hexenkreis. Da die kleine Hexe aber inzwischen gut zaubern kann, zaubert sie den großen Hexen ihre Hexenbesen weg und beraubt sie damit ihrer Macht. So kommt die Herrschaft der guten Hexen in die Welt.


    Das passt gut zu der Lehre des Nils Nikolaus, der sich als Bodhisattva sieht und für eine Welt der Liebe, des Friedens und des Glücks arbeitet. Auch die Kinder im Theatersaal waren begeistert. Das Gute hatte gesiegt und alle waren glücklich. Und für das Gute kann man auch im Alter wirken und so sich und seine Mitmenschen glücklich machen.



    Alles Gute zum Geburtstag! Happy Birthday! - YouTube

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Die Göttin (der Buddha) zieht sich an ihren eigenen Haaren selbst aus dem Sumpf. Bedrängnis, die dank Ausdauer auf dem spirituellen Weg überwunden wird. Gelingen.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Wie kam Buddha zur Erleuchtung?

    (Diskussion in meiner FB-Buddhismus Gruppe Buddhismus in Deutschland)


    Bhutjo: Atem, Konzentration auf die Atmung/Luft an der Nase beim Atmen


    Renate: Achtsamkeits meditation, siehe Thich Nathan


    Henry: Die weisse Knochenmeditation. Er soll laut Überlieferungen 18.000 unterschiedliche Methoden übergeben haben. Jeder Mensch kann eine eigene Meditationstechnik haben und entwickeln, mit dem einen Geist im Hinterkopf: Wie kann ich mit meiner Erleuchtung/ meinem Aufwachen anderen DIENEN?


    Jens: Wann kommt die Lösung😂


    Max: Hallo, er hat natürlich seine eigene Methode, den Achtfachen Pfad gewählt.


    Nils: Die Lösung ist nicht einfach zu erkennen. Es gibt viele Ansichten darüber. Aus meiner Sicht hat Buddha zuerst eine Einweihung von vielen Meistern seiner Zeit bekommen. Dadurch wurde seine Erleuchtungsenergie aktiviert. Dann hat er sechs Jahre in der Abgeschiedenheit Yoga praktiziert (Atemmeditation). Dadurch hat er sich innerlich gereinigt. Dann kam er zum Durchbruch mit dem mittleren Weg aus etwas Anstrengung und etwas Entspannung. Wodurch der Durchbruch genau ausgelöst wurde ist die große Frage. Laut Buddhastatue hat er eine Hand zur Erde gestreckt, alle weltlichen Anhaftungen losgelassen und seine Kundalini-Energie aktiviert. Er hat also Kundalini-Yoga praktiziert. Es gibt auch noch die Auffassung, dass er sich auf sein inneres Glückskind besonnen hat (auf eine frühe Kindheitserfahrung meditiert hat). Wahrscheinlich war er einfach bereit für die Erleuchtung und hat intuitiv getan, was für ihn hilfreich war. Seinen Hauptweg hat er in dem achtfachen Pfad beschrieben, also die Verbindung aus Gedankenarbeit und Meditation.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Gehe konsequent deinen spirituellen Weg. Übe es an allen Ereignissen des äußeren Lebens innerlich zu wachsen. Bewahre Gleichmut bei Leid, Disziplin bei der Achtsamkeit auf deine Gedanken und deine Liebe zu allen Wesen. Vorwärts. Gelingen.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Schwierigkeiten. Geh gelassen hindurch. Höre auf die Stimme deiner inneren Weisheit. Finde flexibel deinen Weg. Mit Ausdauer voran. Gelingen.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Ein großer Einsatz bringt einen großen Lohn. Vorwärts. Erreiche deine Ziele. Großes Gelingen.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Diskussion über das positive Denken


    Mann: Hallo Nils, tolles Thema. Wirkt für mich wie ein Lichtschein in einem dunklen Tunnel!


    Nils: Für mich auch.


    Frage: Welche Erfahrungen hast du gemacht, bei denen das positive Denken wirklich gewinnbringend war?


    Nils: Für mich ist das positive Denken eine wichtige Technik. Vor 39 Jahren habe ich in einer Lebenskrise sehr negativ gedacht und mich dadurch in eine schwere Depression gebracht. Durch intensives positives Denken kam ich wieder heraus. Seit dem praktiziere ich das positive Denken täglich.


    Frau: Ich habe die Erfahrung gemacht dass positives Denken mich handlungsfähiger macht. Ich bin nicht so blockiert, wie wenn ich mich nur im Pessimismus suhle, ich habe mehr Kraft Dinge zu meistern und auch mehr Geduld. Und ein positiver Fokus hilft mir eher durchzuhalten und mit "Biss" an den Alltag heran zu gehen. Ich gebe aber zu das ist auch eine Übungssache... es gab auch schon ganz andere Zeiten bei mir, da konnte ich das einfach nicht. Aber ich denke man sollte die Macht der eigenen Gedanken nicht unterschätzen. Natürlich fliegen von einer positiven Einstellung nicht alle Probleme einfach so weg, aber ich konnte so mehr Kraft mobilisieren wie wenn ich negativ gedacht habe. Finde das also existenziell wichtig. Zumindest für mich.


    Nils: Für mich ist das positive Denken auch existentiell wichtig. Das Leben ist oft nicht einfach. Durch das positive Denken hat man die Kraft den Alltag zu bewältigen. Man bekommt eine optimistische Einstellung und hat insgesamt mehr Lebensfreude. Meine Beziehung wäre ohne positives Denken schon lange gescheitert. So besinnen wir uns immer wieder auf das Positive in uns und in unserer Partnerschaft. Und bekommen dadurch eine glückliche Beziehung.


    Frau2: Hätte ein Therapeut so mit mir gesprochen, nachdem mir gleich mehrere Kinder gestorben sind, ich wäre völlig eskaliert. Ich finde das positive Denken ist eine sehr gewagte Methode und irgendwie empfinde ich das als unprofessionell. Ein Therapeut ist doch da um neutral zu unterstützen, da wo der Patient gerade steht. Und nicht um eine Situation bzw. eine Person zu bewerten. Ich finde negative Emotionen wie Trauer, Wut, Verzweiflung dürfen und sollen in solchen Extremsituationen ihren Raum haben.... für manche Menschen ist das wichtig um zu heilen und dann später offen zu werden für neue Wege oder wieder positivere Gefühle.


    Nils: Danke für deine Meinung. Es gibt auch bei mir verschiedene psychische Phasen. Wenn etwas Unschönes passiert, das mich traurig oder wütend macht, dann muss ich in der ersten Phase meine Trauer und dann meine Wut ausleben. Meistens mache ich das beim Spazierengehen. Dann komme ich innerlich zur Ruhe und bleibe eine Zeitlang in der Ruhephase. Ich entspanne mich und dann kann ich plötzlich wieder positiv denken. Dann hilft mir positives Denken weiter. Es kommt also darauf an zu erkennen, in welcher Phase man sich gerade befindet. Bei kleineren Problemen genügt es meistens sich auf einen positiven Gedanken zu besinnen. Bei sehr großen Problemen muss ich sehr gründlich nachdenken und überlegen, was mir jetzt gerade hilft. Das kann ein positiver Gedanken sein. Das kann aber auch eine positive Tat, ein Gespräch oder eine Meditation sein.


    Ich habe früher einige Jahre lang Positiv-Denken-Gruppen in einem Gesundheitszentrum geleitet. Ich habe die Teilnehmer gefragt, ob ihnen positives Denken hilft. Dabei habe ich festgestellt, dass für 90 % der Menschen positives Denken hilfreich und für 10 % der Menschen nicht hilfreich ist. Manche Menschen können mit suggestiven Sätzen nichts anfangen. Sie brauchen Empathie und Verständnis. Sie müssen selbst ihren Weg finden. Von anderen Menschen können sie schlecht etwas annehmen. In Einzeltherapien muss man sehr genau hinsehen, was ein Mensch gerade braucht und was hilfreich für ihn ist. Insofern ist es gut, dass es verschiedene therapeutische Wege gibt.


    Frau: Positives Denken kann man trainieren. Das ist aber nicht so einfach. Wer "negativ" denkt bzw immer die Nachteile einer Situation betrachtet, immer nach Fehlern sucht, immer alles als verbesserungswürdig sieht und unzufrieden ist, kann nicht mit dem Finger schnippen und einfach so zufrieden sein, nur in dem sie/er die Sichtweise ändert. Das sind ja alles Programme und Strategien, die wir übernommen haben, die unsere Persönlichkeit ausmachen und die wir nicht einfach so ablegen können.


    Nils: Positives Denken kann man trainieren. Wie du erkannt hast, ist das aber meistens nicht so einfach. Der erste Punkt ist bereits, dass die Menschen sehr unterschiedliche positive Sätze brauchen. Es hängt von ihrem Glaubenssystem ab, was für sie hilfreich ist.


    Und dann gibt es positive Sätze, die nur begrenzt wirken. Und mache Sätze, die sehr tief gehen und tief in der Psyche etwas lösen und heilen können. Das richtige Wort zur richtigen Zeit kann einen zur Erleuchtung bringen. Das falsche Wort zur falschen Zeit kann einen Menschen depressiv machen. Worte haben eine große Macht. Je mehr man daran glaubt, desto größer ist die Macht. Ich habe eine lange Zeit ausprobiert, welche Gedanken für mich hilfreich sind. Die übe ich regelmäßig.


    Und hier kommen wir zum zweiten Punkt. Positives Denken verlangt Ausdauer und Selbstdisziplin. In meinen Positiv-Denken-Gruppen ging es den meisten Menschen gut, solange sie an der Gruppe teilnahmen. Aber danach sind die meisten schnell wieder in ihre alten negativen Denkmuster verfallen. Nur wenige Menschen haben die Kraft alleine den Weg der konsequenten Gedankenarbeit zu gehen. Die meisten brauchen Hilfsmittel oder hilfreiche Menschen. Ein gutes Hilfsmittel ist die tägliche Selbstbesinnung (Kurzmeditation), das tägliche Lesen in einem positive Buch oder das Anschauen positiver Filme. Ich arbeite auch gerne mit positiven Orakelkarten.


    Zum positiven Denken fällt mir noch ein, dass aus meiner Sicht das Ziel eines Menschen die Selbstverwirklichung ist. Selbstverwirklichung bedeutet Lebenszufriedenheit, Lebensfreunde und inneres Glück. Positives Denken ist kein Ziel an sich. Wer dogmatisch positiv denkt, kann sich selbst verfehlen. Es ist wichtig sich immer wieder genau selbst zu beobachten, seine Psyche zu analysieren und dann herauszufinden, was einem persönlich gerade gut tut.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Die Fülle. Konzentriere dich auf das Positive. Mach dir die Fülle in deinem Leben bewusst. Mache dir den Tag schön. So überwindest du innerlich alle äußeren Schwierigkeiten.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Frage: Wie kann man positives Denken üben?


    Nils: Es gibt viele verschiedene Techniken für das positive Denken. Wichtig ist Regelmäßigkeit. Mache dir einen Plan für den Tag, wann du welche Übungen praktizieren willst. Die Grundtechnik des positiven Denkens besteht darin, jeden Tag mit einem positiven Tagesvorsatz zu beginnen und jeden Tag mit einem Nachdenken über den Tag zu beenden.


    Morgens betrachtest du den vor dir liegenden Tag und überlegst, wie du ihn innerlich positiv gestalten kannst. Du kannst eine Orakelkarte ziehen, eine Seite in einem positiven Buch lesen, ein Mantra oder ein Gebet sprechen. Besinne dich auf deinen Weg und wo du momentan stehst.


    Die Besinnung am Abend ist wichtig, um das Positive in deinem Leben zu stärken. Du kannst überlegen, was gut und was nicht gut gelaufen ist. Und was du am nächsten Tag besser machen willst. Gut ist es auch ein Tagebuch des positiven Denkens zu führen. Darin kannst du jeden Tag die Dinge aufschreiben, die positive in deinem Leben und deinen Tag sind. Das wird deinen Geist positiv ausrichten.


    Sehr hilfreich ist es jeden Tag auch körperliche Übungen wie Yoga, Sport, Spazierengehen und Meditation zu machen. Das gibt dir Selbstdisziplin und schüttet Glückshormone aus. Des Weiteren ist es hilfreich jeden Tag eine gute Tat zu tun. Wenn du einem Mitmenschen oder Mitwesen etwas Gutes tust, wird das auch dich glücklich machen.


    Der zentrale Weg des positiven Denkens ist es immer achtsam auf deine Gedanken zu sein. Beobachte deine Gedanken und Gefühle. Stoppe deine negativen Gedanken. Das kannst du mit dem Wort Stopp, mit einem Mantra oder einer Meditation tun (Konzentriere dich auf deinen Atem oder deinen Körper oder auf etwas Schönes). Ersetze deine negativen Gedanken durch positive Gedanken. Besinne dich immer wieder auf die fünf Grundsätze Frieden, Wahrheit, Liebe, Glück und Selbstdisziplin. Oft sind negative Gedanken nicht wahr. Dann überlege was dir die Realität sagt. Oft schaden negative Gedanken deinem inneren Frieden oder lassen dich aus dem inneren Glück fallen. Dann überlege, welcher Gedanke dir gut tut.


    Bearbeitung eines Problems


    1. Das Problem: Beschreibe in kurzen Worten deine Situation und dein Problem. Wie ist genau deine Situation? Was ist das Problem? Wo ist das Zentrum des Problems?


    2. Die Gefühle: Welche Gefühle gibt es in dir? Angst, Wut, Sucht/Sehnsucht, Trauer. Welches Gefühl ist am stärksten? Wo sitzt das Gefühl in deinem Körper?


    3. Die Gedanken: Welche Gedanken sind mit deinem Gefühl verbunden? Warum bist du traurig, ängstlich, wütend oder sehnsüchtig? Zähle alle dich belastenden Gedanken auf. (Meine Gedanken sind …)


    4. Das Nachdenken: Was löst dein Problem? Denke so lange über dein Problem nach, bis du eine Lösung gefunden hast. Das kann eine äußere (Umstände verändern, etwas tun) oder eine innere Lösung sein (etwas loslassen/annehmen, ein positiver Gedanke). Überlege dir verschiedene Lösungswege. Sammle alle Informationen, die du brauchst. Wäge ab und triff eine klare Entscheidung.


    5. Die Umsetzung: Setze deine Entscheidung mit Kraft um. Folge deinen positiven Gedanken. Verwirkliche deinen positiven Lebensplan. Vermeide ab jetzt sinnloses Grübeln. Jetzt wird nicht mehr gezweifelt, sondern kraftvoll verwirklicht. Gehe deinen Weg, siege und sei zufrieden mit dir. Denke immer wieder deinen positiven Leitsatz als Mantra. Beginne jeden Tag mit einem positiven Vorsatz oder einem Gebet. Was ist jetzt dein positiver Satz? „Mein positiver Satz ist …“

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Yoga, Esoterik und Psychologie: Innere Arbeit muss mit innerer Weisheit erfolgen

    Frau: Es ist schon besser nicht alles schwarz zu sehen. Ich bin von Haus aus eher Optimist, aber ich möchte bei Dingen, die einfach negativ sind, mir diese Sicht nicht abtrainieren durch irgendwelche Methoden und mit einer rosaroten Brille durchs Leben laufen. Wenn das Glas ganz leer ist, möchte ich es nicht künstlich vollmachen und alles was mich ärgert schnell verdrängen. Für mich hat das Positive Denken, so wie es in vielen Selbsthilfebüchern oder Seminaren verbreitet wird viel von Schönfärberei. In der Esoterik oder der alternativen Medizin wird gerne dem Patienten die Schuld gegeben, wenn sich seine Krankheit nicht bessert, er hat eben nicht positiv genug gedacht. Habe ich selbst erlebt und finde ich ganz schlimm. Ich bin für realistisches Denken, und es zu akzeptieren,dass das Leben nicht nur aus Positivem besteht.

    Nils: Ich bin auch für realistisches Denken. Wir dürfen Probleme nicht verdrängen. Sonst können wir sie nicht lösen. Wir dürfen negative Gefühle nicht verdrängen. Sonst bilden sich in uns Verspannungen und die machen unseren Körper krank und unseren Geist unglücklich. Es ist wichtig klar das Ziel des Lebens zu sehen. Das Ziel des Lebens ist Gesundheit, innerer Frieden, Liebe, Glück, Selbstverwirklung, Erleuchtung, innere und äußere Heilung. Daran müssen wir uns orientieren, wenn wir die verschiedenen spirituellen und psychologischen Techniken richtig einsetzen wollen.

    Manche Probleme sind nicht oder nur teilweise lösbar. Sie würden uns immer belasten und unser körperliches und geistiges Wohlbefinden beeinträchtigen, wenn wir lernen gut damit umzugehen. Wir müssen so damit umgehen, dass wir trotz allem Chaos des Lebens gesund und glücklich und in der Liebe bleiben. Dabei helfen uns verschiedene Grundsätze und Techniken. Wir brauchen immer ein Mix aus verschiedenen Methoden. Und wir brauchen Weisheit und inneres Gespür, um sie im richtigen Moment richtig einzusetzen.

    Nicht lösbare Probleme sollten wir annehmen. Wir sollten die Dinge so annehmen wie sie sind. Wir sollten Gelassenheit und Gleichmut üben. Das alleine reicht aber oft nicht. Wir müssen auch wieder ins Glück und ins Positive kommen. Dazu brauchen wir positive Gedanken und eine positive Orientierung. Wir sollten uns am Glück orientieren. Wir brauchen deshalb Gedanken, die uns immer wieder ins Glück bringen. Wir brauchen eine positive Vision von unserem Leben. Wir können uns ein äußerlich glückliches Leben erschaffen. Wir können das äußere Leben genießen, soweit es möglich ist. Es ist aber immer nur begrenzt möglich, weil es immer Lied, Chaos und Veränderung im äußeren Leben gibt. Wenn wir innerlich glücklich und gesund sein wollen, dann müssen wir uns auf das innere Glück konzentrieren. Und dazu brauchen wir das positive Denken. Wir müssen uns auf das Positive im Leben und in uns konzentrieren, wenn wir trotz allem Leid des Lebens glücklich sein wollen. Letztlich sollten wir uns auf die Erleuchtung, die spirituelle Selbstverwirklichung, den Buddha (die Göttin) in uns konzentrieren und jeden Tag die Techniken und Gedanken praktizieren, die unser Glückspotential erwecken.

    Wenn wir im inneren Glück sind, dann können wir Gelassenheit bei Leid bewahren. Wir erheben uns durch unser inneres Glück über alles Negative in der Welt. Wir erheben uns über die materielle Welt insgesamt. Wir haften nicht an der Freude und dem Leid der Welt an und können so immer unser inneres Glück und unsere innere Gesundheit bewahren. Das ist in einer leidvollen Welt oft schwierig, aber nicht unlösbar. Wir brauchen dazu nur die tägliche Besinnung auf unseren Weg des Glücks, die tägliche Arbeit an unseren Gedanken und am besten auch Zeiten der Meditation und des Sports.

    Gefühle wie Wut, Trauer, Angst oder Sucht erkennen wir. Wir spüren hinein, leben sie aus und überwinden sie schließlich mit einem hilfreichen Gedanken. Bei der Sucht helfen Gedanken an die Gesundheit oder den inneren Frieden. Bei der Angst hilft es meistens genau hinzusehen und durch das Zentrum der Angst hindurch zu gehen, seiner inneren Führung zu vertrauen und nur das spirituelle Ziel wichtig zu nehmen. Trauer leben wir einfach vollständig aus und vermeiden es sie durch negative Gedanken wieder anzufachen. Dann kommen wir von alleine wieder ins Glück. Wut sollten wir nicht zu ernst nehmen. Ein Erleuchteter steht über der Wut. Er lebt sie, wenn es für ihn oder seine Mitmenschen hilfreich ist. Aber er kontrolliert sie und wird nicht ihr Opfer. Unkontrollierte Wut zerstört den Menschen und die Welt. Wir sollten uns im Schwerpunkt in Grundsätzen wie Frieden, Liebe und Glück verankern.

    Frau2: "Unangenehme Gedanken u. Gefühle nicht verdrängen. Im letzten Beitrag von @Niels sollst du sie stoppen, was ein Verdrängen bewirken kann.

    Nils: Innere Arbeit muss immer mit Weisheit und innerem Gespür erfolgen. Nur so können wir die richtige Technik im richtigen Moment finden. Manche Gedanken müssen gestoppt werden, weil sie uns sonst zerstören. Wir können sie aber wieder aufgreifen und damit arbeiten, wenn wir wieder innerlich stärker geworden sind.

    Frau2: Yoga u. Meditation sind bereits teilweise in die Psychologie eingezogen. Orakel Karten legen kann aber auch den Einstieg in die Esoterik bedeuten, die in ihrer Vorgehensweise von der Psychologie total abweicht. Ich weiß auch nicht, ob es erwünscht ist, in einem Psychologie-Unterforum nun die Anfänge der Esoterik einzubringen.

    Nils: Man sollte sich in der Psychologie auch mit der Esoterik beschäftigen. Manche Methoden können hilfreich sein. Viele Methoden werden hilfreich, wenn man sie positiv praktiziert. In der Esoterik geht es oft um Geld, Macht und Anerkennung. Orakel werden so ausgelegt, dass sie Ängste erzeugen. Der Klient wird dann abhängig vom Orakelgeber, weil nur der angeblich den Weg des Glücks kennt. Das gilt gerade für das Tarot. Ich lege Orakel immer so aus, dass sie heiligend und positiv sind. Für mich sind Orakel letztlich eine Ansammlung hilfreicher Sätze. Wenn man sie täglich praktiziert, bleibt man dadurch im Glück.

    Ein weiterer Trick in der Esoterik ist es dem anderen die Schuld zu geben, wenn eine Technik nicht funktioniert. Es gibt zum Beispiel die Wunsch-Szene. Die Menschen dort glauben, dass man selbst Gott ist und seine Wünsche selbst manifestieren kann. Man muss nur richtig wünschen. Man muss nur die richtigen Gedanken haben, dann zieht man die richtigen Dinge an. Viele Menschen glauben daran und die Vertreter werden reich und berühmt. Wenn die Wünsche nicht erfüllt werden, hat der Mensch selbst schuld, weil er nicht richtig gewünscht oder manifestiert hat.

    Das ist aus meiner Sicht Unsinn. Die materielle Welt besteht aus Freude und Leid. Wir können versuchen damit zu leben und Leid weitgehend zu vermeiden. Aber ganz wird uns das nie gelingen. Nur durch den Weg des inneren Glücks und der Erleuchtung können wir uns über das Leid der Welt erheben. Dann brauchen wir auch keine äußere Wunscherfüllung mehr. Wir wissen, dass uns alle äußeren Wünsche an die materielle Welt fesseln und uns damit in der Leidwelt halten. Wir können uns eine positive äußere Welt erschaffen, indem wir dafür arbeiten. Beten allein genügt nicht, wie der Dalai Lama schon erklärte. Obwohl ich persönlich glaube, dass es große erleuchtete Wesen gibt, die mit übersinnlichen Fähigkeiten die materielle Welt beeinflussen können. Das geschieht nach meiner Erfahrung aber nur ausnahmsweise. Aus der erleuchteten Sicht ist die Welt grundsätzlich so perfekt, wie sie gerade ist. Frau: Ein Beispiel aus meinem Leben: Meine Therapeutin hat mir mal eine Methode an die Hand gegeben, die ich eine Zeit lang praktiziert habe und ganz gut fand. Die Kaffeebohnen-Methode. Sie gab mir eine Hand voll Kaffeebohnen mit, zusammen mit dem Auftrag, diese aufzuteilen. Die Methode funktioniert von Tag zu Tag. Zuhause hatte ich zwei kleine Gläser auf der Fensterbank stehen. Immer wenn etwas positives am Tag passiert ist, und sei das "nur" ein nettes Wort eines Mitmenschen, dann kam eine Kaffeebohne in das Glas. Selbes machte ich, wenn etwas negatives passiert war. Am Ende vom Tag habe ich verglichen und oft festgestellt, dass viel mehr Positives als Negatives am Tag passiert war, ich das aber meistens aus dem Auge verloren habe und mich nur an den negativen Dingen aufgehängt habe. Manchmal habe ich mir auch zu jeder Bohne das Ereignis dazu aufgeschrieben - das muss man aber nicht. Wem das zu gewagt ist, der kann auch nur ein Glas für Positives füllen. Mir hat das geholfen, meine Gedanken besser zu fokussieren und den Blick dafür zu bekommen wie stark uns nur ein negatives Erlebnis am Tag schon den Blick für die, vielleicht 2, 3 guten Erlebnisse blockieren kann. Es geht dabei auch wirklich nur darum, seine Gedanken zu sortieren und Dinge bewusster wahrzunehmen. Das löst natürlich keine schwerwiegenden Probleme einfach so. Aber es kann u.U. helfen sich bewusst positiv zu lenken. Wer will kann das ja mal ausprobieren.

    Nils: Das ist eine gute Technik. Sie ähnelt dem Tagesorakel und dem Glückstagebuch. Frau3: Ich habe ein Kästchen mit positiven Affirmationskarten. Wenn mir spontan danach ist, ziehe ich eine davon zu Beginn meiner Yoga- und Meditationspraxis. Es ist ganz spannend, was passiert, wenn man das jeweilige Thema auf sich wirken lässt. Ich persönlich sehe Orakelkarten allgemein als eine Art Hilfsmittel, mich selbst zu reflektieren. Heißt beispielsweise, dass mich die Tarot-Karte “Tod“ nicht ängstigt, sondern ich dies zum Anlass genommen habe, über “Transformation“ in meinem aktuellen Leben nachzudenken.

    Nils: Das ist der Weg positiv mit Orakeln umzugehen.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Ohne ein Ego-Opfer gibt es kein inneres Glück. Was musst du tun, damit du in deinem inneren Glück wächst? Nimm die Dinge so an wie sie sind, geh mit Kraft deinen spirituellen Weg, liebe alle und gelange ins Licht.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Unweise Menschen erwarten ihr Lebensglück vom äußeren Genuss. Der Weise dagegen arbeitet an sich selbst und verwirklicht sein inneres Glück. Langfristig fährt der Weise eine große Ernte ein und der Unweise erntet inneres Unglück. Nutze die Zeit deines Lebens. Vorwärts. Gelingen.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Wie wird man positiv und innerlich glücklich?

    Frau1: An der Psyche arbeiten hört sich so anstrengend und gewollt an. Ich kann mich nicht hinsetzen und sagen so jetzt bearbeite ich eine halbe Stunde lang meine Probleme, wenn mir gar nicht danach ist.


    Nils: An der Psyche zu arbeiten ist anstrengend. Inneres Glück ist innere Arbeit. Ohne etwas für seinen Körper und seine Psyche zu tun, kann in unserer stressreichen Gesellschaft kaum jemand langfristig gesund und glücklich bleiben. Innere Arbeit ist wie das tägliche Zähneputzen oder das Duschen. Es ist wichtiger sich jeden Tag innerlich als äußerlich zu reinigen. Das versteht kaum jemand. Wobei ich nichts gegen äußere Reinigung habe. Im Yoga heißt es "Sei innerlich und äußerlich rein." Wenn du nicht die Selbstdisziplin aufbringst deine Probleme zu bearbeiten, werden deine Probleme dich bearbeiten. Sie werden so lange wachsen, bis du sie nicht mehr kontrollieren kannst. Dein innerer Stress wird so lange zunehmen, bis du im Burn out bist. Dein inneres Unglück wird wachsen, bis du depressiv bist.


    Mann1: Man sollte nicht die Logik verdrehen und dauernd versuchen, des positiven Denkens wegen die Realität zu verdrehen. ABER man kennt beispielsweise die Zukunft nicht; oder was andere wirklich denken. Es ist um einiges besser, hierbei positiv zu denken. Man stellt sich gleich auf Erfolg ein. Es ist auch möglich, realistisch und gleichzeitig positiv zu sein. Und ich finde, manche Menschen brauchen erstmal Esoterik oder Religion, um überhaupt positiv denken zu können.


    Nils: Die meisten Menschen brauchen ein positives Denksystem, um es üben zu können positiv zu denken. So ein Gedankensystem kann eine Religion wie der Buddhismus oder das Christentum sein. Es kann aber auch ein philosophisches System (Epikur) oder ein psychologisches System sein. Man kann sich auch selbst eine positive Lebensauffassung erarbeiten. Man kann einfach wünschen gesund und glücklich zu sein und die dazu notwendigen Gedanken und Eigenschaften trainieren.

    Dazu muss man nicht die Realität verdrehen. Im Gegenteil widersprechen negative Gedanken oft der Realität. Man macht sich Sorgen um die Zukunft, die so meistens gar nicht eintritt. Es ist besser optimistisch in die Zukunft zu gehen. Dann hat man die Kraft die Zukunft auch positiv zu gestalten. Optimistische Menschen sind erfolgreich als Pessimisten. Allerdings ist es gut bei allem Optimismus auch immer einen klaren Blick für die Realität zu haben.


    Mann2: Mich haben psychische Probleme, vor allem Depressionen, irgendwann gezwungen zumindest von der Tendenz positiver zu denken. Und in Extremsituationen habe ich gemerkt, dass ich hier besser rauskomme, wenn ich positiv an die Sache rangehe.


    Nils: Man erklimmt einen Berggipfel, wenn man denkt: "Das schaffe ich." Man kann keinen Berg besteigen, wenn man nicht an sich glaubt. Und so ist es mit dem inneren Glück auch. Viele Menschen kommen an einen Tiefpunkt und haben es dann einfach satt immer unglücklich zu sein und im Leid zu leben. Dann entsteht der Entschluss sich darauf zu befreien, sein inneres Glück zu entwickeln und sein äußeres Leben positiv zu gestalten. Und dann hat man auch die Kraft dazu.


    Mann2: Ich habe aber auch gemerkt, dass es so gut wie unmöglich ist, mit Depressionen positiv zu denken. Wenn man sich mies fühlt, muss man irgendwie auch mies denken. Naja, es ist schon eine Wechselwirkung, man kann seinen Zustand aktiv beeinflussen.


    Nils: Wer depressiv ist, leidet meistens an inneren Verspannungen. Diese inneren Verspannungen können durch positive Gedanken aufgelöst werden, aber auch durch Körperarbeit, Yoga, Meditation, Sport und Spazierengehen. Man kann den Weg wählen zu dem man gerade fähig ist. Man kann die Depressionen von der Körperarbeit oder von der Gedankenarbeit her auflösen. Oder beides kombinieren. Mein Geheimrezept ist die tägliche Verbindung von Gedankenarbeit, Meditation, Spazierengehen, in einem spirituellen Buch lesen, anderen Menschen etwas Gutes zu tun und auch ausreichend das Leben zu genießen (sich etwas Gutes tun).


    Frau2: Habe ein paar Beiträge gelesen, ein paar Weitere überflogen.... Nach meinem Geschmack gibt es zu viel "sollte" und "muss" in diesem Thema.


    Nils: Dann übersetze sollte und muss in "Ich darf" oder "Ich kann". Hier wird keiner zu irgendetwas gezwungen. Positives ist freiwillig. Keiner muss positiv denken. Aber jeder darf positiv denken, wenn er es möchte und es für ihn hilfreich ist. Eine Aussage des positiven Denkens ist es, dass jeder für seine Gefühle selbst zuständig ist. Gefühle entstehen durch die persönliche Bewertung einer Tatsache. Sie folgen der Reihenfolge äußerer Umstand - Bewertung/Gedanke - Gefühl. Wenn zum Beispiel jemand zu dir sagt: "Du musst...", dann kannst du daraufhin positive oder negative oder gleichmütige Gefühle haben. Es kommt darauf an, wie du die Aussage bewertest. Du kannst sie so verstehen, dass sie dich auf deinem Weg bestärken und dich stärken will. Dann freust du dich darüber und bist dankbar dafür. Du kannst sie für die persönliche Meinung eines Menschen halten, die dir egal ist. Dann bleibst du gleichmütig. Oder du fühlst dich dadurch beleidigt, weil du anderer Ansicht bist und keine Gegenmeinungen tolerierst. Dann bist du traurig, wütend oder ängstlich, je nach deinem persönlichen Bewertungssystem. Beim positiven Denken geht es darum Bewertungen zu vermeiden, die einen krank machen oder das innere Gleichgewicht beeinträchtigen. Es geht darum Eigenschaften wie innerer Frieden, Liebe, Glück und Gesundheit zu entwickeln.


    Wenn ein Mensch zu dir sagt, dass er dich hasst, dann würde ein Buddha damit mit Gleichmut reagieren. Er würde die Aussage nicht auf sich beziehen, sondern als persönliche Meinung seines Gegenübers. Da ein Buddha ein Mensch der Liebe und des Friedens ist, hat jemand, der so einen Menschen hasst, wahrscheinlich psychische Probleme. Ein Buddha würde also Mitgefühl entwickeln. Wenn ein Mensch kein Buddha ist, könnte er natürlich geneigt sein, mit Wut oder Angst zu reagieren. Im positiven Denken üben wir uns wie ein Buddha, ein Jesus oder eine Göttin des Glücks zu verhalten und so ein Buddha, ein Christus und eine Göttin zu werden.


    Christin: Hallo Nils. Wenn man merkwürdig ist, weil man sich selbst gefunden hat, dann bin ich gerne merkwürdig. Du möchtest gerne Menschen helfen? Wirklich nur helfen? Oder möchtest du , wie viele Esoteriker - denn du bist einer - ohne Wiederrede Recht behalten? Wir leben bereits mit mehr Überwachung, als es uns eigentlich lieb sein dürfte. Und du kommst daher mit Zukunftsvisionen, die einen beweisbaren Gott voraussagen. Willst du gläubige Menschen schockieren, oder was? Und was ich immer wieder nicht in Ordnung finde: Wenn man nicht nach dem Prinzip leben kann: Leben u. leben lassen. Für meinen Geschmack kamst du aus der Ferne und bist mit einer Art von "Holzhammermethode" in das Heimatland zurückgekehrt.


    Nils: Ich teile mit dir das Prinzip "Leben und leben lassen." Ich hoffe du hältst dich auch bei mir daran und beleidigst mich nicht ständig. Ich bin kein Esoteriker. Ich bitte das zu respektieren. Wir können gerne darüber diskutieren, was ein Esoteriker ist. Man könnte mich höchstens als Mystiker bezeichnen. Grundsätzlich bin ich aber ein sehr geerdeter und wissenschaftlich denkender Mensch. Ich will nicht ohne Widerrede Recht behalten. Das ist eine weitere Unterstellung von dir. Ich mag es mit anderen Menschen zu diskutieren und akzeptiere auch unterschiedliche Ansichten.


    Ich bezweifle, dass du dich selbst gefunden hast. Das müsstest du näher begründen. Aus meiner Sicht bist du eine verwirrte Christin. Das ist aber nicht schlimm. Es gibt viele davon und ich toleriere auch das. Verwirrte Christen sind sehr dogmatisch und akzeptieren nur ihre Meinung. Sie glauben, dass Jesus wirklich gesagt hat, dass nur er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Das ist wissenschaftlich eindeutig widerlegt. Aber die verwirrten Christen beziehen sich auf diese Aussage, um sich über alle anderen Menschen zu erheben und sich für auserwählt zu halten. Deshalb fühlst du dich als etwas Besseres als ich. Das darfst du gerne. Auch das toleriere ich. Das machen viele Menschen in den großen Religionen. Jeder denkt, dass nur er die Wahrheit gepachtet hat. Ein Erleuchteter dagegen weiß, dass viele Wege zur Erleuchtung führen. Ein Erleuchteter sieht sich in allen Menschen und allen Religionen. Er tut allen Gutes, auch wenn sie ihn ablehnen. Er liebt alle, auch wenn sie ihn hassen. So sollten sich wahre Christen, Buddhisten und Yogis verhalten. Je mehr sich jemand für auserwählt hält, um so größer ist sein Ego und um so weiter ist er von der Erleuchtung entfernt.


    Ich arbeite für eine Welt der Liebe, des Friedens und des Glücks. Dazu gehört die gegenseitige Toleranz. Aber dazu gehört es auch, dass jeder seine Wahrheit sagen und man darüber diskutieren kann.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Meister-Yoga (Guru-Yoga, Bhakti-Yoga). Mit dem täglichen Meister-Yoga siegst du. Verbinde dich regelmäßig mit deinem erleuchteten Meister (deinem spirituellen Vorbild, Buddha, Amitabha, Dalai Lama, Mutter Meera). Visualisiere dein spirituelles Vorbild über dir oder vor dir. Denke den Namen als Mantra. Gehe in engem Kontakt mit deiner inneren Weisheit (deinem Gefühl der Richtigkeit) durch den Tag. Vorwärts. Du wirst beschützt.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Was ist dein Weg eines erfüllten Lebens? Erkenne die Chancen und Möglichkeiten in deinem Leben. Und nutze sie.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Was ist Wahrheit?


    Die Frage nach der Wahrheit ist eine schwierige Frage. Die Menschen streiten seit Jahrtausenden darüber. Ich kann nur von meinen Erfahrungen ausgehen. Nach meiner Erfahrung ist es so, dass es eine absolute und viele relative Wahrheiten gibt. Die absolute Wahrheit erkennt man in der Erleuchtung. In einer Meditation stieg ich einmal in eine hohe Bewusstseinsebene auf. Dort löste sich mein Ego auf und ich befand mich in einer Dimension von höchstem Glück, tiefstem Frieden, umfassender Liebe und absoluter Wahrheit. In dieser Dimension lösten sich meine psychischen Probleme auf einer tiefen Ebene auf. Ich erkannte, dass es das Ziel aller Seelen ist in diese Bewusstseinsebene zu gelangen. Ich verstand plötzlich auf einer tiefen Ebene die Lehren von Buddha, Jesus und vieler anderer Erleuchteter. Sie alle hatte diese Erfahrung gemacht und versuchten ihren Mitmenschen ihre Weisheit zu vermitteln.


    Dabei gibt es aber ein großes Problem. Diese Erleuchtungserfahrung steht über allen Worten und ist mit Worten nicht zu beschreiben. Man kann sie nur erfahren, aber nicht wirklich gut erklären. Man kann den Weg dort hin beschreiben. Das haben Jesus, Buddha, Sokrates, Epikur, Krishna und viele Heilige aller Religionen getan. Aber auch dabei gibt es viele Missverständnisse. Wir brauchen Menschen, die das Ziel und den Weg kennen. Nur durch sie können wir zu unserer eigenen tiefsten Selbstverwirklichung gelangen. Natürlich wehrt sich unser Ego dagegen. Schließlich muss es sich auflösen, um das höchste Ziel aller Seelen zu erreichen. Deshalb gibt es natürlich viel Widerstand gegen die Lehren der Erleuchteten. Das stört einen Erleuchteten aber nicht, weil er innerlich unabhängig von seinen Mitmenschen ist. Er ruht in einer andere Bewusstseinsdimension aus Frieden, Liebe, Glück und Gelassenheit.


    Es ist natürlich unbefriedigend, dass wir letztlich erleuchtete Wesen brauchen um zu uns selbst zu finden. Nach meiner Erfahrung gibt es aber auch den Weg aus sich selbst heraus zum Ziel zu gelangen. Dieser Weg besteht darin unserer eigenen Wahrheit zu folgen. Das ist zwar nur eine relative Wahrheit. Aber das Erleuchtungspotential ist in jedem Wesen angelegt. Wir brauchen also nur in uns hinein zu spüren, um unseren Weg ins Licht zu finden. Da es natürlich in uns auch viele unerleuchtete Anteile gibt, ist dieser Weg nicht einfach zu finden. Wir müssen immer wieder genau in uns hineinspüren, was gerade unser Weg der Wahrheit ist. Wir sollen nach meiner Erfahrung die Stimme unserer Vernunft mit unserem inneren Gespür verbinden. Ich nenne das den Weg der persönlichen Richtigkeit, der eine Verbindung aus Verstand und innerem Gespür ist.


    Da das Erleuchtungsbewusstsein eine innere Gefühlsdimension ist, können wir sie mit der Vernunft allein nicht erreichen. Unser Gefühl alleine reicht auch nicht, weil es sich leicht auf falschen Wegen verläuft. Aber gemeinsam finden Vernunft und Herz den Weg der eigenen Heilung und Selbstverwirklichung. Meine Worte sind deshalb immer relativ. Letztlich muss jeder seinen eigenen Weg finden. Und der kann auch darin bestehen, meine Vorschläge abzulehnen. Es gibt aus meiner Sicht viele Weg den Berg hinauf. Und deshalb widersprechen sich die Lehren der Erleuchteten auch oft. Es sind eben alles nur relative Wahrheiten. Man sollte sich in der eigenen Weisheit verankern, damit man sich nicht in den Lehren der verschiedenen Erleuchteten verläuft. Damit habe ich persönlich gute Erfahrungen gemacht.


    Ich persönlich vertrete einen bestimmten spirituellen Weg, der sich für mich als richtig erwiesen hat. Und der auch für viele Menschen hilfreich ist. Aber nicht für alle. Selbst meine Freundin geht einen ganz anderen Weg. Und das ist völlig in Ordnung für mich. Wir harmonieren trotzdem oder gerade deswegen, weil wir uns gegenseitig auch mit unseren Unterschieden annehmen können. Meinen Weg habe ich durch den Philosophen Epikur, Buddha, Jesus und meine Yoga-Meister gefunden. Das Zentrum sind die fünf Eigenschaften Frieden, Liebe, Selbstdisziplin, Glück und Wahrheit. Ich lehre es sich konsequent an diesen fünf Grundsätzen zu orientieren. So kann jeder aus sich selbst heraus seinen Weg finden.


    Mann: Meiner Ansicht nach kann man positives Denken durchaus mit "lösungsorientiertem Denken" (und Handeln) vergleichen. Ich persönlich würde niemandem, der ein Problem hat und meinen Rat will, empfehlen, "denk doch positiv". Ich würde ihm von lösungsorientiertem Denken erzählen, weil ihn das möglicherweise weg von seinen Emotionen in die Beobachtungsposition bringen könnte. Rückschläge (Enttäuschungen) werden anders wahrgenommen, weil man mit etwas Übung den Kopf (Beobachter) einsetzen kann, um zu analysieren, weshalb etwas schief gelaufen ist und wie man es anders/besser machen könnte. Die kleinen oder auch größeren Erfolgserlebnisse stärken das Selbstbewusstsein. Dies sind so meine Gedanken zum Thema.


    Nils: Lösungsorientiertes Denken ist ein Element des positiven Denkens. Ein anderes Element sind aber auch kraftvolle Suggestionen, mit denen man sein Unterbewusstsein auf die richtigen Ziele orientiert. Wir brauchen viele Techniken und die Weisheit jeweils im richtigen Moment die richtige Methode anzuwenden.


    Frau: Mich stört dabei das Wort Arbeit und Selbstdisziplin, ich glaube nicht, dass Druck dieser Art bestimmte Übungen machen zu müssen gut für eine verletze Psyche ist.


    Nils: Mit einer verletzten Psyche muss man sehr sensibel umgehen. Aber meistens bringt einen nur eine klare Selbstdisziplin aus der Depression und zum inneren Frieden.


    Mann2: Ich teile deine Einstellung zu positivem Denken zum Teil. Gleichzeitig werden wir nie auf der gleichen Welle surfen.


    Nils: Jeder hat seine eigene Welle. Jeder ist für sich selbst und sein Glück verantwortlich. Diese Verantwortung kann einem keiner nehmen.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Treue auf dem spirituellen Weg wird belohnt. Bleib deinen spirituellen Zielen treu. Geh gelassen durch alles Leid. Mit Ausdauer und Vertrauen voran. Gelingen.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.