Tages-Orakel (Nils)

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  • Die erste Demo

    Am Samstag waren wir auf der Demonstration "Würde statt Waffen" von der Aufstehen-Bewegung. Es war die erste Demo meiner Freundin. Wir sind zwar beide 68iger und in der Studentenbewegung groß geworden. Aber Barbara ging den spirituellen Weg und landete in der Osho-Kommune in Indien. Und ich engagierte mich politisch, hielt radikale Reden und wurde Vorsitzender des sozialistischen Hochschulbundes in Hamburg. Später entdeckte ich die Bedeutung des inneren Glücks für ein glückliches Leben, hatte viele spirituelle Erfahrungen und begann nach Erleuchtung zu streben.

    Ich blieb aber weiterhin politisch interessiert. Es war traurig anzusehen, dass im Laufe der Zeit alle sozialistischen und kommunistischen Experimente auf der Welt gescheitert sind und oft in blutigen Diktaturen endeten. Mir wurde klar, dass man den inneren und den äußeren Weg verbinden musste, wenn man eine bessere Welt aufbauen will. Nur wer in sich Frieden hat, kann eine friedliche Welt erschaffen. Nur wer Glück in sich hat, kann langfristig erfolgreich das Glück auf der Welt mehren. Nur wer Liebe in sich hat, kann den Hass auf der Welt überwinden.

    Das große Problem besteht darin, dass die spirituellen Menschen meistens politisch desinteressiert sind und nur um sich selbst kreisen. Und die politischen Menschen begreifen nicht die Bedeutung des inneren Friedens und neigen deshalb dazu sich gegenseitig zu zerstreiten und zu bekämpfen. Das habe ich in der Studentenzeit oft genug erfahren. Und das ist auch heute noch das große Problem zwischen der Linkspartei, den Grünen und der SPD. Und genau das will die Aufstehbewegung ändern. Sie will die fortschrittlichen Kräfte in Deutschland zusammenführen, weil wir nur gemeinsam die Verhältnisse verbessern können.

    Meine Freundin kannte sich also nicht wirklich in der Politik aus. Sie wusste noch nicht einmal was Die Linke ist. Von daher war es ein großer Schritt für sie, sich mit mir der Aufstehbewegung anzuschließen und sogar an einer Demonstration teilzunehmen.

    Natürlich kamen wir zu spät. Erst musste noch der Hund ausgeführt werden. Dann musste Barbara noch auf Klo. Wie sollte sie sich für eine Demonstration ankleiden? Was ist heute der passende Demo-Look? Nach dem diese Fragen geklärt waren, fuhren wir vom Stadtrand zum Veranstaltungsort in Hamburg Altona.

    Wie ich es aus meiner Studentenzeit her kannte, begann auch die Demo verspätet und so war alles gut so. Ich zückte meine Kamera und filmte die ersten Redner, den Demonstrationszug und als humorvolle Einlage zum Schluss Barbara und mich mit Peace-Zeichen. Wir trafen eine Freundin von der Kennenlern-Veranstaltung und so hatten die Frauen während der Demo viel zu reden.

    Ich überlegte, ob ich nicht auch eine große Rede halten sollte. Oder wenigstens mit meiner Ukulele etwas Musik machen könnte? Aber da ich erstens kein großartiger Sänger bin und zweitens auch kein großartiger Redner mehr, beschränkte ich mich auf meine Rolle als kleiner Mitläufer.

    Das passte zur Demo, die mit etwa 500 Teilnehmern auch relativ klein war. Zu meiner Studentenzeit hatten wir für den Frieden und gegen die Aufrüstung noch 100 000 Leute und mehr auf die Straße gebracht. Aber wir fangen ja auch erst an. Und grundsätzlich finde ich es wichtig für den Frieden und gegen die Aufrüstung in Deutschland und der Welt zu demonstrieren. Sonst wachen wir eines Tages überrascht auf und es ist Atomkrieg. Derzeit wird die Kriegsgefahr wieder größer, weil die USA massiv aufrüsten. Und Deutschland wird zum Kriegsgebiet, wenn es zu einem Krieg mit Russland kommt.

    Nur die atomare Abrüstung kann langfristig den Frieden bewahren. Das Geld für die militärische Aufrüstung kann in Deutschland besser für den Ausbau der Infrastruktur, für die Bildung und für den sozialen Bereich verwendet werden. Es geht eine Welle des Nationalismus und Militarismus um die Welt. Demokratien und Menschenrechte verschwinden. Es gibt immer mehr Pseudodemokratien und Diktatoren. Die Politiker gewinnen mit dem nationalen Egowahn, dessen Ergebnis letztlich Krieg auf allen Ebenen ist, Handelskrieg und realer Krieg. Dem müssen wir etwas entgegensetzen.

    Ich bin für inneren und äußeren Frieden. Ich bin für inneres und äußeres Glück aller Menschen. Ich bin für die Verbreitung der Liebe auf der Welt. Möge es eine Welt der Liebe, des Friedens und des allgemeinen Glücks geben. Mögen alle Menschen glücklich sein. Mögen alle Menschen in Liebe und Frieden zusammenleben. Make love not war. Diese Parole ist heute noch genauso aktuell wie vor 50 Jahren.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Danke Nils für Deinen Bericht und auch für Deine Offenheit.

    Schön finde ich auch, dass Barbara Dich begleitet hat - eine tolle Idee etwas gemeinsam für den Frieden zu tun; auch wenn man erst einmal nicht viel Ahnung hat. Das kann zutiefst verbinden.


    Ich habe mir auch das Video angesehen.

    Es ist doch wirklich zum heulen. "43 Milliarden" Euronen für den Rüstungsetat.

    Man, man, man als wenn es sonst keine Schuldenprobleme geben würde.


    Bezüglich der Aufstehen-Bewegung werde ich mich mal etwas schlauer machen; momentan sind in meiner Sportgruppe einige Aktivisten auf Demos unterwegs, vielleicht ist diese dort bekannt und ich werde mich dann auch denen vielleicht mal anschließen.

    Hauptsache man tut irgendetwas, auch wenn es mir wahrscheinlich ähnlich wie Deiner Barbara ergeht.

    Die Linke kenne ich allerdings, bin halt ein Fan von Sahra Wagenknecht; die ausspricht was andere nur denken.

  • Du arbeitest und kämpfst zu viel. Sei kein aggressiver Hammel. Gelange zum inneren Frieden. Mach deine spirituellen Übungen (Yoga, Meditation, Gehen, Lesen). Bau genügend Pausen in deinen Tag ein. Finde dein optimales Gleichgewicht von Ruhe und Aktivität. Überlasse dich friedvoll dem Tanz des Lebens. Lebe aus dem Sein (Einheitsbewusstsein) und dem inneren Glück heraus und bringe die Liebe in die Welt. Gelingen.


    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Ein kleiner Erfolg = Du erreichst nicht so viel wie erhofft. Gib dich mit einem kleinen Erfolg zufrieden. Der Weise macht sich nicht von äußeren Erfolgen abhängig, sondern verankert sich im inneren Glück. Er überläßt letztlich dem Kosmos (dem Leben, dem Schicksal) den Erfolg seines Tuns. So bleibt er immer im Licht.



    Neulinge im US-Kongress. Jung, muslimisch, Ureinwohnerin 07.11.2018
    https://www.tagesschau.de/ausl…gress-kandidaten-101.html

    Die Midterm Elections, die Zwischenwahlen in den USA, sind eine Zäsur: Nach zwei Jahren Amtszeit wird sich US-Präsident Donald Trump nicht mehr auf eine republikanische Mehrheit im Repräsentantenhaus stützen können, im Senat bleibt die Mehrheit nur knapp erhalten. Viele US-Demokraten schöpfen daraus Hoffnung für eine Wende - denn nun statt "regiert zu werden", können sie wieder stärker als politische Kraft auftreten und US-Gesetze mitgestalten.


    Noch nie saßen so viele Frauen im US-Repräsentantenhaus: Bislang 99 Kandidatinnen werden demnach künftig in der Kammer des US-Parlaments vertreten sein - auch wenn die Mehrheit der 435 Abgeordneten im Repräsentantenhaus weiterhin männlich ist. Zu Hoffnungsträgern werden auch demokratische etliche Kandidatinnen und Kandidaten, die als "erste Vertreter ihrer Art" gewählt wurden: Zwei Muslimas, zwei US-Ureinwohnerinnen und einer Frau unter 30 Jahren ist der Sprung ins US-Parlament gelungen.


    Als jüngste Frau überhaupt sitzt die Demokratin Alexandra Ocasio-Cortez nun im Repräsentantenhaus. Ihren republikanischen Gegenkandidaten Anthony Pappas schlug die 29-jährige Tochter puerto-ricanischer Einwanderer aus dem New Yorker Stadtteil Bronx haushoch. Sie hatte im Sommer über die USA hinaus Aufsehen erregt, da sie in einer Vorwahl überraschend den Demokraten Joe Crowley besiegt hatte.


    Ilhan Omar wurde in Somalia geboren. Ihre Familie floh vor dem Bürgerkrieg aus Ostafrika, als sie acht Jahre alt war. Zunächst lebte die Familie in einem Flüchtlingslager in Kenia, bevor sie 1997 in die USA einwanderte. Die 36-Jährige wurde 2016 als erste muslimische US-Amerikanerin aus Somalia in das Repräsentantenhaus in Minnesota gewählt. Künftig sind mit ihr und Rashida Tlaib aus Michigan zwei Muslimas auch im nationalen Kongress vertreten.


    Sharice Davids ist in mehrfacher Hinsicht eine Pionierin: Als erste Lesbe aus Kansas und als erste frühere Profi-Kampfsportlerin sitzt sie künftig für die Demokraten im US-Repräsentantenhaus. Die 38-jährige Ureinwohnerin wurde von ihrer Mutter, einer US-Veteranin, allein erzogen und ist studierte Juristin.

    Deb Haaland ist zusammen mit Sharice Davids eine von zwei US-Ureinwohnerinnen im neuen Repräsentantenhaus. Die 57-Jährige aus New Mexico stammt aus einer Militärfamilie und war bis 2017 Vorsitzende der Demokratischen Partei in ihrem Bundesstaat.


    Nils: Wir haben gewonnen!! Endlich auch mal gewonnen. Solche Zustände sehe ich auch für Deutschland voraus. Erst mal gibt es nach Merkel einen Rechtsruck. Die Polarisierung in Deutschland nimmt zu. Wo die Kräfte von Hass, Lüge und Unterdrückung wachsen, wächst aber auch die Liebe, die Wahrheit und der Willen zur Befreiung. Der rechtspopulistische US-Präsident Trump ist immer noch an der Macht. Trotz seiner Lügen, seiner Wut, seiner Politik für die Superreichen, seiner Klimafeindlichkeit, seiner Menschenfeindlichkeit und seiner militärischen Aufrüstung konnte er sich an der Macht halten. Aber die demokratische Partei erneuert sich. Die unterdrückten Minderheiten wehren sich und werden langsam zur Mehrheit. Langfristig wird die Liebe, der Frieden und das Glück auf der Welt siegen. Es lohnt sich dafür zu kämpfen.


    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Große Ernte = Folge einer positiven Vision (positiven Zielen). Geh konsequent auf deinem Weg der Weisheit und Liebe voran. "Die positive Vision von meinem Leben ist …" Vorwärts. Gelingen. Der Himmel ist mit dir. Eine große Ernte wartet auf dich.


    Nils: Meine Vision ist eine Welt der Liebe, des Friedens und des Glücks. Meine Vision ist es im erleuchteten Sein zu leben und gleichzeitig meinen Mitmenschen den Weg der Erleuchtung und des Glücks zu bringen. Meine Vision ist es locker zu bleiben und viel Spaß im Leben zu haben, also den mittleren spirituellen Weg zu gehen.


    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Ich habe lange nach dem Sinn des Lebens gesucht, viele Wege ausprobiert und ihn letztlich gefunden. Meine Erleuchtungserfahrungen haben ihn mir gezeigt. Danach war mir klar, was der Sinn des Lebens ist. Und das wird auch von erleuchteten Religionsgründern wie Buddha, Patanjali (Yoga), Jesus und Laotse bestätigt. Und auch erleuchtete Philosophen wie Sokrates, Epiktet, Epikur, Seneca und Meister Eckhart verweisen darauf. Ich bin mir also relativ sicher.

    Letztlich ist es ganz einfach. Es bringt mehr Spaß glücklich als unglücklich zu sein. Das höchste und dauerhafteste Glück ist in der Erleuchtung zu erreichen. Jeder darf natürlich seinen Weg des Sinns gehen. Manche wählen einen Leidweg und manche einen Glücksweg. Auf dem Glücksweg kommt man direkt zum Ziel der Erleuchtung. Auf dem Leidweg erlangt man Weisheit und erkennt eines Tages, dass es besser ist erleuchtet zu sein als zu leiden. Gerade wenn man viel Leid erfahren hat, entsteht daraus oft ein starker Wille das Ziel der Erleuchtung zu erreichen. Wer relativ glücklich in seinen Leben ist, hat oft nur eine geringe Motivation seinen Zustand zu verändern. Außer er hat Erleuchtungserfahrungen gemacht. Dann treibt ihn das voran.

    Es gibt viele Wege zur Erleuchtung. Man kann den Weg praktizieren, der einem zusagt und den man erfolgreich gehen kann. Und es gibt auch viele Fallen auf dem Weg zur Erleuchtung. Man kann sich im formalen Üben verlieren. Man praktiziert äußere Rituale ohne inneres Gespür. Wichtig ist deshalb die regelmäßige Selbsterforschung. Man betrachtet mit Verstand und Gefühl, wo man gerade steht und welcher Schritt jetzt richtig ist. Vielen Menschen fehlt auch die Selbstdisziplin mit Ausdauer ihren Weg zu gehen.

    Im Yoga gibt es vier große Wege. Es gibt den Weg des Nachdenkens und der Selbsterforschung. Es gibt den Weg der Ruhe und der Meditation. Es gibt den Weg der Liebe, wo man der Welt Gutes tut. Und es gibt den Weg mit einem erleuchteten Meister, auf dem einem der Meister spirituell hilft und einem Erleuchtungsenergien überträgt. Im Yoga gibt es tausende von Techniken, mit denen die Kundalini-Energie erweckt und man ins innere Glück gelangen kann.

    Ich praktiziere alle vier großen Wege zusammen. Ich gehe den Weg der Weisheit, der Ruhe, der Liebe und des Meister-Yoga. Ich habe Meister aus allen großen Religionen. Ich glaube, dass die Erleuchtung über allen Religionen liegt und durch alle großen Religionen erreichbar ist. Die großen Religionen sind mir aber normalerweise zu dogmatisch. Ich gehe lieber meinen undogmatischen persönlichen Weg. Ich nenne ihn den mittleren spirituellen Weg. Ich genieße auch mein Leben.

    Im Wesentlichen praktiziere ich den Doppelweg der Liebe. Das ist die Essenz des Christentums, der Mahayana-Buddhismus, der Neohinduismus (Amma, Sai Baba, Mutter Meera, Swami Sivananda) und des Glücksphilosophen Epikur. Ich lebe im Schwerpunkt für das Glück aller Wesen. Ich bringe das Licht und die Erleuchtung in die Welt. Und ich sorge auch gut für mich. Ich achte auf mein eigenes Glück, meinen eigenen inneren Frieden und meine eigene Erleuchtung.

    Mein konkreter spiritueller Weg ist sehr einfach. Ich gehe jeden Tag etwas spazieren, meditiere etwas, verbinde mich mit meinen erleuchteten Meistern (Gebet, Mantra, Gesang), lese etwas in einem spirituellen Buch, erwecke meine Kundalini-Energie durch einige kleine Übungen (Atem, Visualisierung, Mantras), tue etwas Gutes und genieße etwas das Leben. Ich versuche aus dem erleuchteten Sein, aus dem inneren Glück und aus der umfassenden Liebe heraus zu leben.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Nimm dich so an wie du bist = Der Weise ist traurig über seine Unvollkommenheit. Was sind deine negativen Eigenschaften (Fehler, Schwächen)? Welcher positive Satz hilft dir ? "Mein positiver Satz ist ..."

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • 26. Gespräch über die Erleuchtung

    Doris: Barbara wird keinesfalls vor Dir erleuchtet sein, davon ist sie himmelweit entfernt. Auch Alicja nicht. Ich selber habe keine Erwartungen, was einen eventuellen Erleuchtungszustand anbelangt. Gott schenkt ihn mir, falls er es für nötig hält. Auf das große innere Glück warte ich nicht. Mir reicht es, dass ich hier eine warme Wohnung habe und in Frieden leben kann und gesund bin. Ich ziehe das Glück aus den kleinen Dingen. Es mag sein, dass es das große, ununterbrochene Glück der Erleuchtung gibt, aber das kommt, wie es kommen soll. Ich stelle mir eigentlich nie die Frage: „Wann bin ich endlich erleuchtet?“ Mich interessiert viel mehr, wann die Sonne scheint und ich wieder radfahren kann.

    Nils: Wer wann erleuchtet ist entscheidet Gott. Die Erleuchtung kommt aus Gnade. Wer sich mit Gott, Jesus, Shiva oder Buddha (den erleuchteten Meistern) verbindet, wird auf den für ihn passenden Weg geführt. Da wir uns alle drei mit Gott verbunden haben, werden wir alle drei zu unserer Zeit das Ziel erreichen. Mehr braucht uns nicht zu kümmern. Hauptsache wir sind auf dem richtigen Weg. Ich gehe den Doppelweg der Liebe zum Ziel der Erleuchtung und zum Ziel einer glücklichen Welt (meinen Nächsten). Das ist der zentrale Weg von Jesus, Swami Sivananda, dem Dalai Lama und Epikur. Mein Weg ist es mit Zielstrebigkeit, Ausdauer und kleinen Schritten voran zu gehen. Ich merke, dass ich diesen Weg energetisch brauche. So wachse ich in meiner Kraft.

    Dein Weg ist es im großen Nichtstun zu leben und dein Leben einfach nur zu genießen. Da Erleuchtung auch durch den Weg der Ruhe, das entspannte Sein und die Freude zu erreichen ist, ist auch das ein möglicher Weg. So heilen die Verletzungen aus deinem früheren Leben aus. Barbaras Weg ist es in einer Beziehung mit mir zur Erleuchtung zu kommen. Und auch durch den Genuss des Lebens und der Liebe. Und durch das Gebet, die Musik und die Arbeit an ihren Gedanken. Alicja wächst durch die Liebe zu ihrem Guru. So haben wir alle unseren Weg. Aus meiner Sicht besteht Erleuchtung aus vielen Entwicklungsstufen. Selbst wenn wir eine Stufe erreicht haben, geht es trotzdem immer weiter. Und es gibt Entwicklungssprünge, so dass eine scheinbar kleine Seele plötzlich weit nach oben gelangen kann. Und auch ein Erleuchteter kann tief fallen, wenn er in die Fallen des spirituellen Egos geht.

    Deine Glücksstrategie ist es mit den kleinen Dingen zufrieden zu sein. Das ist ein kluger Weg. Wer sein Glück auch aus den kleinen Dingen bezieht, bekommt viele Glücksmomente im Leben. Deshalb empfiehlt Epikur die Genügsamkeit und Bescheidenheit als zentrale Glücksstrategie. Ich folge in gewisser Weise auch dieser Strategie. Ich lebe ein sehr einfaches Leben. Ich bin dankbar, was mir das Leben an Schönen gibt. Ich bin dankbar für die Liebe meiner Freundin. Ich bin dankbar, dass ich mit meinen Büchern so vielen Menschen auf dem spirituellen Weg helfen kann. Ich bin dankbar für meine Gesundheit und mein schönes Haus in der Natur. Ich bin dankbar, dass ich meinen spirituellen Weg kenne und ihn jeden Tag gehen kann. Ich genieße bewusst mein Leben. Ich beginne jeden Tag mit einem Keks und erfahre dadurch sinnlich die Schönheit des Lebens. Heute habe ich mit zwei Stücken Christstollen zwar etwas übertrieben. Aber auch Übertreibung darf sein, denn Erleuchtung ist Leben in der Fülle. Möge wir heute die Fülle des Lebens auf unsere Art genießen.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Optimismus = Der Löwe frisst vergiftetes Fleisch. Aber er ist stark und überlebt es. Es gibt Schwierigkeiten auf deinem Weg, aber sie können dich nicht aufhalten. Mit Optimismus voran. Gelingen.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Vorwärts. Du wirst beschützt. Mit Vertrauen voran. Gelingen.

    Die Fähigkeiten eines voll Erleuchteten können mit Allgegenwart, Allwissenheit und Allmacht beschrieben werden. Ich verstehe diese Fähigkeiten so, dass ein vollständig Erleuchteter überall mit seinem Geist (seiner Energie) anwesend sein kann. Wer an den Erleuchteten denkt, den kann er sehen und spüren. Er kann genau die Situation (den Menschen) sehen. Und er kann ihm umfassend mit seiner Energie helfen. Das ist die Grundlage des Amitabha Weges. Wer sich jeden Tag durch ein Gebet, ein Orakel oder eine Meditation mit Buddha Amitabha verbindet, wird in seinem Leben geführt und beschützt.


    Shinran ist der Begründer des japanischen Amitabha-Buddhismus (Shin-Buddhismus). Er wurde 1173 in Japan geboren. Bereits in jungen Jahren wurde er Mönch in einem damals sehr berühmten Kloster. Dort wurde ein umfassender Buddhismus praktiziert. Die Mönche lernten sowohl den Zen-Buddhismus (Meditation) als auch den Amitabha-Buddhismus (Vorbild-Yoga) kennen. Erst später gingen diese beiden großen buddhistischen Traditionen in Japan getrennte Wege.


    Nach zwanzig Jahren strengen Übens als buddhistischer Mönch stellte Shinran fest, dass er auf seinem spirituellen Weg nicht vorankam. Er machte keine Fortschritte. Er hatte keine positiven spirituellen Erfahrungen. Er war innerlich durch seine starke Sehnsucht nach einer sexuellen Beziehung blockiert. Shinran verließ das Kloster und zog sich in die Einsamkeit zurück. Eines Tages erschien ihm dort Avalokiteshvara in Gestalt eines erleuchteten Mönches. Er sprach zu Shinran: "Du musst etwas Schönheit in dein Leben bringen. Suche dir eine Frau. Und arbeite als spiritueller Lehrer zum Wohle aller Wesen."


    Shinran suchte sich eine Frau und zog mit ihr auf einen abgeschiedenen Bauerhof. Seine Frau hieß Eshin-Ni. Sie bekamen sieben Kinder. Shinran konnte seine spirituelle Blockade auflösen und gelangte zur Erleuchtung. Shinran führte ein bescheidenes, einfaches und natürliches Leben. Er war ein einfacher Heiliger für die einfachen Menschen. Er betonte auf dem spirituellen Weg die Gnade, wies aber gleichzeitig auf die Notwendigkeit des täglichen Übens hin.

    Eine wichtige Diskussion im Amitabha Buddhismus ist es, wie man zur Erleuchtung gelangt. Honen vertrat die Ausgeglichenheit von Glauben an eine höhere Kraft (andere Kraft) und eigener spiritueller Praxis, während sein Schüler Shinran sich vor allem auf den Glauben an Hilfe durch den Buddha Amitabha konzentrierte. Diese Diskussion gibt es auch zwischen katholischen und evangelischen Christen. Martin Luther schaffte es nicht aus eigener Kraft zur Erleuchtung zu kommen (ein Heiliger zu werden). Deshalb gab er sein Leben als Mönch auf, heiratete und verzichtete auf das eigene spiriuelle Bemühen. Er betete zu Gott und erhoffte alleine von Gott her die Erlösung. Er meinte, dass der Mensch nicht fähig sei sich selbst zu erlösen. Genauso war es bei Shinran.


    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Gutes Karma. Mit Kraft voran. Gelingen auf dem Weg der umfassenden Liebe. Der Gewinn durch deine spirituelle Praxis und durch deine guten Taten (Karma-Yoga) wird groß sein. Der Segen des Kosmos und der erleuchteten Meister (Buddhas und Bodhisattas) ist mit dir. Vorwärts. Gelingen.

    Der Meister des Karma

    Der Karmapa ist neben dem Dalai Lama der zweite oberste Meister im tibetischen Buddhismus. Der erste Karmapa wurde 1110 in Tibet geboren. Das Zentrum des Karmapa-Weges ist die Verbindung von Kundalini-Yoga (Aktivierung der Energie) und Meditation.

    Der erste Karmapa praktizierte viele Jahre als einsamer Yogi. Er erlangte die Erleuchtung durch den Traum-Yoga. Der Traum-Yoga besteht im Kern darin, dass man als Yogi meditierend in den Schlaf geht. So kann man auch die Schlafzeit für seine spirituelle Entwicklung nutzen. Wer sich vor dem Einschlafen als Buddha visualisiert, kann mit viel Glück durch die Kräfte des Unterbewusstseins am Morgen erleuchtet aufwachen. So geschah es dem ersten Karmapa. Als er erwachte, sah er geistig die schwarze Krone Kalis (der Leidüberwinderin) über seinem Kopf. Der erste Karmapa gelobte daraufhin sich als erleuchteter Karma-Yogi (davon kommt der Begriff Karma-Pa) immer wieder auf der Erde zu inkarnieren, um den leidenden Wesen spirituell zu helfen.

    Der 16. Karmapa schenkte der westlichen Welt einen Beweis des Weiterlebens nach dem Tod. Er starb 1981 in einem Krankenhaus in Chicago. Für die behandelnden Ärzte erkennbar demonstrierte er das Sterben und die anschließende Rückkehr der Seele in den Körper. Bericht des behandelnden Arztes Dr. Mitchell Levy: "Er starb. Ich wusste es. Jeder im Team wusste es. Und dann wachte er wieder auf und setzte sich aufrecht. Er öffnete seine Augen und sein Wille brachte ihn wieder hoch. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Trungpa Rinpoche sagte später zu mir: "Jetzt sehen sie, was wirklich möglich ist."

    Es war fast, als hätte jemand die Messgeräte ausgesteckt, irgendwas mit ihnen gemacht, sie wieder angeschlossen - und sie zeigten einen Normalzustand. Einige Tage danach starb der Karmapa tatsächlich. 48 Stunden nach seinem Tod war seine Brust über seinem Herzen warm.

    Kurz nachdem wir das Zimmer verlassen hatten, kam der Chirurg und sagte: "Er ist warm, er ist warm." Und dann kam es so, dass das Pflegepersonal immer wieder fragte: "Ist er noch warm?" Es war in Übereinstimmung mit der traditionellen tibetischen Erfahrung. Verwirklichte Menschen wie Seine Heiligkeit bleiben, nachdem Atem und Herzschlag aufgehört haben, noch einige Tage in einem Zustand tiefer Meditation in ihrem Körper."

    Aus meiner Sicht hat sich der Karmapa dann zweimal inkarniert. Es gibt zwei 17. Karmapas. Beide streiten natürlich darüber, wer der richtige Karmapa ist. Beide haben eine große Anhängerschaft hinter sich gebracht. Urgyen Trinley Dorje wird vom Dalai Lama und der Mehrheit im tibetischen Buddhismus unterstützt. Er verkörpert den Weg des traditionellen asketischen Mönchtums. Thaye Dorje wird insbesondere vom Shamarpa und vom Diamanwegbuddhismus um Ole Nydahl gefördert. Am 30. März 2017 wurde bekannt, daß Thaye Dorje seine Jugendfreundin Rinchen Yangzom geheiratet hat. Mögen sie glücklich sein. Mögen alle Buddhisten zum Wohle der Welt positiv zusammenarbeiten.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Gestalte dein Leben als einen Lichtweg. Verwirkliche das innere Glück. Schreite in deiner Geschwindigkeit voran. Was brauchst du, um positiv deinen spirituellen Weg gehen zu können? Gib es dir.


    Wikipedia: Tendzin Gyatsho. Der Dalai Lama hat versprochen alle Wesen zu retten. Aber er tut es auf seine Art. Er geht schlendernd durch das Leben. Er übt etwas, rettet etwas die Welt, lehrt etwas die Weisheit und lacht vor allem viel. Er überzeugt die Menschen im Westen, weil er ein Buddha der Freude ist. Sein größter Witz ist die Behauptung, dass er nicht erleuchtet ist. Der Dalai Lama liebt es bescheiden aufzutreten. Dadurch wird er von allen Menschen geliebt. Seine Lehre ist ganz einfach: "Sei ein guter Mensch. Wenn alle Menschen gut sind, gibt es eine gute Welt. Es ist egal, ob du Christ, Atheist oder Buddhist bist. Wichtig ist es nur, dass wir alle uns bemühen gute Menschen zu werden.


    1991 weihte der Dalai Lama Nils in den tibetischen Gottheiten-Yoga (Vorbild-Meditation) und 1998 in den Weg der umfassenden Liebe (Bodhisattva-Initiation, Avalokiteshva/Chenrezig) ein. Dabei spürte Nils, wie die Energie des Dalai Lama durch das Scheitelchakra in ihn hineinfloß. Später erschien der Dalai Lama ihm oft im Traum und gab ihm hilfreiche Belehrungen für seinen Weg als spiritueller Lehrer im Westen. Die wichtigste Lehre des Dalai Lama an alle westlichen Menschen ist: "Die Menschheit ist eine große Familie. Wir müssen alle Verantwortung für unsere Erde übernehmen, damit eine Welt des Friedens und der Liebe entstehen kann. Alle positiven Menschen sollten für das große Ziel einer glücklichen Welt zusammenarbeiten." Als spezielle Botschaft für alle Yogis erklärte der Dalai Lama: "Im tibetischen Buddhismus gehen wir davon aus, dass es im Kosmos erleuchtete Wesen gibt. Wenn man sie anruft, bekommt man Hilfe."


    Sprüche des Dalai Lamas


    Wenn Leute lachen, sind sie fähig zu denken.

    Glaube an deine Kraft. Wenn du an deine Stärke glaubst, wirst du täglich stärker.

    Das wirkliche Wesen des Geistes ist Licht; Verdunkelung kann nur vorübergehend erscheinen.

    Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln.

    Meine Philosophie ist Freundlichkeit.

    Ohne eine universelle Brüderlichkeit werden wir die Gefahren nicht bestehen, die unsere ureigene Existenz bedrohen.

    Das Ziel spiritueller Praxis ist die Umwandlung des Herzgeistes.

    Glück entsteht durch das Zähmen des Bewußtseins.

    Buddha hat immer ein Gleichgewicht von Weisheit und Mitgefühl gepredigt.

    Verbringe jeden Tag einige Zeit mit Dir selbst.

    Begegne Veränderungen mit offenen Armen, aber verliere dabei nicht Deine Wertmaßstäbe.

    Denk daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.

    Teile dein Wissen mit anderen.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.

  • Rechtzeitige Besinnung = Rechtzeitige Besinnung bringt Glück. Besinne dich rechtzeitig auf deine Ziele und deinen Weg der Weisheit. Wer gesund lebt, kann in seinem Leben viel Leid vermeiden. Wer rechtzeitig ausreichend spirituell übt, der erlangt ein glückliches Alter. Wer sich rechtzeitig auf das Paradies als Ziel konzentriert und die dafür erforderlichen Übungen macht (jeden Tag mit den erleuchteten Meistern verbinden, positiv leben), wird nach seinem Tod ins Paradies kommen.


    Report zum Klimaschutz 14.11.2018
    Report zum Klimaschutz: "Es reicht nicht" | tagesschau.de

    Große Versprechen abzugeben ist das eine, wichtiger ist es, sie auch einzuhalten. Im Jahr 2015 erklärten die Staaten der Welt in Paris, dass sie den menschengemachten Anstieg der globalen Temperatur auf "deutlich unter zwei Grad" beschränken wollen. In Artikel 14 des Paris-Abkommens heißt es zudem, dass die UN-Klimakonferenz in regelmäßigen Abständen überprüfen soll, ob dies auch genug sei, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.
    Für die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, die G20, hat die Organisation Climate Transparency das jetzt schon einmal überprüft. Der klare Befund: Es reicht nicht. Selbst wenn alle Staaten beim Klimaschutz genau das täten, was sie ankündigten, führte das in der Summe immer noch zu einem Temperaturanstieg von etwa 3,2 Grad Celsius.

    Der "Brown to Green"-Bericht wurde von 14 wissenschaftlichen Institute und Denkfabriken erstellt. Demnach hat lediglich Indien nationale Vorgaben festgelegt, die, wenn man sie zum weltweiten Maßstab machte, eine Begrenzung auf zwei Grad möglich machte. Für die EU, aber auch die USA, liegt der Wert demnach bei etwa 2,5 Grad, für China zwischen 3 und 4 Grad. Wenn die Welt sich Russland, die Türkei und Saudi-Arabien als Beispiele nähme, stiege die Temperatur, um mehr als vier Grad, hießt es in dem Bericht.

    Nils: Ich sehe es auch so, dass die Klimakatastrophe nicht mehr aufzuhalten. Auf dem G20 Gipfel wurde auf einer alternative Veranstaltung gesagt, dass mit 4 Grad Anstieg in den nächsten Jahrzehnten zu rechnen ist. Das bestätigt jetzt dieser Bericht. Es kommen also viele Katastrophen auf die Welt zu, viele Brände, Wüsten, Überflutungen, Klimaflüchtlinge. Die Verhältnisse werden in Zukunft schwieriger.

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.