Gibt es ein Selbst?

There are 1,540 replies in this Thread. The last Post () by kesakambalo.

  • Quote from Morpho
    Quote

    Und so lange du und andere das tun, ist die Diskussion auch nicht beendet.

    he he - und das bestimmst du, ja ?


    Ne, eben du und andere, die auch zur Diskussion beitragen.


    Quote

    Scholastik wäre, wenn man die "Auslegung" völlig von Praxis abkoppeln würde, was man aber nicht unterstellen kann.

    Quote from Morpho

    Nun ja, es ist ja nicht so, dass Monasten nicht auch praktizieren täten; aber sicher hat Scholastik da auch was zugefügt oder weggenommen von.


    Ich weiß nicht, ob und was die "praktiziert" habe, ich meine auch nicht irgendwelche Praxis.

  • Quote from Morpho

    Ne,ne, die Vernichtungsgläubigen dachten sich ihre Seele ( atta) stirbt mit der Auflösung des Körpers (Elemente).


    Der Budda ließ zunächst herrschen hinter sich als Königsanwärter und dann auch besitzen als Bettelmönch.


    Er ließ das Selbst und das Nichtselbst hinter sich, das andere Dinge beherrschen und das von anderen Dingen besessen werden. Aber nicht die reine "Universalseele". Störere Dich nicht am Begriff. Ich meine nur: liebende Präsenz. Mehr als zeitliche Gegenwart und mehr als räumliche Offenheit und mehr als die Summe aus beiden. Das Wir als Dinge als Rollen als Ich als der eine Rollenträger! das "Ich bin der ich bin da" gewann d.h. nur realisierte er nicht unter höchstem Einsatz sondern unter vollständigem Losgelassenhaben im eingegangen sein in das Nirwana, reines "Universalgewahrsein".

  • Quote from accinca

    Was ist denn ein Selbst?


    Quote from gbg

    die Summe seiner "Rollen", das "ich bin der ich bin da".
    besitzen <> gehören <> beherrschen


    Die Summe der Rollen, Gewohnheiten, Ansichten, Empfindungen, Erinnerungen, Assoziationen...


    Im Prinzip der Wille, die Tat
    ("besitzen <> gehören <> beherrschen"), die das Selbst bedingt und in nächste Daseinsformen transformiert.



    http://www.palikanon.com/wtb/karma.html

  • Quote from Yofi

    Im Prinzip der Wille, die Tat
    ("besitzen <> gehören <> beherrschen"), die das Selbst bedingt und in nächste Daseinsformen transformiert.


    An Dich Yofi,


    Nach Jesus ist die "Enttätigung" der Tat, das wahre, speziell das die Hände in Unschuld waschen sogar die Wahrheit selbst.


    Der Wille ist die Tat, das Ablassen vom Willen und das sich bescheiden auf Hingabe aus Vertrauen ist die Tatenlosigkeit, nicht zu verwechseln mit Untätigkeit.


    Ich sehe da eine Verbindung zum Zen-Bogenschießen.


    Danke Yofi, das Du mich als Schmetterling in Deiner Hand platznehmen lassen hast. _()_


    Grüße

  • Hingabe ist wie der Wind frontal um eine Kerze wehen ohne sie auszublasen.


    (Hingabe aus Vertrauen (das die Flamme nicht ausgeht) und im Vertrauen schenken (das niemand dahinter wo man nicht hinsieht das Pusten als Affront sieht)!)


    Bitte versteht mich nicht falsch. Hingabe ist nicht Selbstlosigkeit im Sinne von sich selbst schädigen. sondern nur im Sinne von andere nicht schädigen, heilsam mit ihnen umgehen.


    Wie eine Mutter auf eine Wunde ihres Kindes pustet! Und es zum Beispiel so tröstet. Aufmunterung und Beruhigung sind weitere Aspiranten.

  • Quote from bel

    Du selbst nimmst immer wieder Bezug auf "die Patriarchen" und unterfütterst das ggf auch mit Verweis auf schriftliche Hinterlassenschaften.
    Und so lange du und andere das tun, ist die Diskussion auch nicht beendet. So what?
    Scholastik wäre, wenn man die "Auslegung" völlig von Praxis abkoppeln würde, was man aber nicht unterstellen kann.

    Meist wird nicht bedacht das auch die schriftlichen Hinterlassenschaften der Patriarchen nur Verständnis-Zeugnisse sind über die Worte Buddha. Die von euch gefundene Definition deckt sich genau mit meinen Erfahrungen. Sowohl mit den übersetzten Worten des Buddha als auch mit meinem Erleben.

    Es gibt Unmengen an Metaebenen. Yang. Es gibt eine Ebene der Realität. Yin

    Dahinter gibt es nichts das diese erschaffen könnte, nur ich bin davor.

    Bedingtes Entstehen in wechselseitiger Abhängigkeit ist Erleben.

  • Quote from Monday

    Selbst von vielen, vielen Selbsten. Das Selbst wäre z.B. Atta i.S. von Gott oder Brahma.


    Also d.h. ohne ich, kein Selbst, kein Gott, Brahma, whatever. Also kein ich und nichts Anderes. Kein Glaube an was (anderes).


    (Sorry, bei mir in der Umgebung glauben die Menschen zu viel Zeugs zur Zeit. Oft ne Art Glauben aus Angst weswegen auch immer. Nervt voll)

  • Quote from cinnamon
    Quote from Monday

    Selbst von vielen, vielen Selbsten. Das Selbst wäre z.B. Atta i.S. von Gott oder Brahma.


    Also d.h. ohne ich, kein Selbst, kein Gott, Brahma, whatever. Also kein ich und nichts Anderes. Kein Glaube an was (anderes).


    (Sorry, bei mir in der Umgebung glauben die Menschen zu viel Zeugs zur Zeit. Oft ne Art Glauben aus Angst weswegen auch immer. Nervt voll)



    Es sind alles Bilder, also Vorstellungen und Ansichten über "Wirklichkeit". Schon Buddha hat erkannt, wie schwer das ist zu sehen - also die Nicht-Bilder zu sehen. Wir sehen ja immer nur Etwas und malen uns dann den Rest aus. Zu sehen, dass dieses Etwas zusammen gesetzt ist und zerfällt, nicht festzuhalten ist und immer leidvoll, spätestens dann entsteht tiefes Mitgefühl für alle, die an ihrem kleinen und großen Selbst hängen.


  • Finde, die hängen auf einer Wahrnehmungsebene fest und halten daran fest, sry (dummerweise bin ich mal auf ihrer Ebene gewesen, und lol ist nicht meine Welt :D - hatte mich nur etwas sehr erschrocken. Aber Wahrnehmungsebenen gibt es echt viele. Und ja es sind Bilder, sehe ich auch so. Mir ist aufgefallen, dass ich ein inneres (Gehirn?) Bild habe und gleichtzeitig ein äußeres, wenn ich etwas betrachte oder etwas sehe oder auch nur denke. Die ganze Zeit erkenne ich es oder ich fang wieder an was draus zu bilden bzw zu träumen. - huang po sinngemäß, hält mich ab und zu davon ab mich in vorstellungen und begriffe hineinzusteigern :)

  • Quote from Monday

    Ein Selbst von vielen, vielen Selbsten. Das Selbst wäre z.B. Atta i.S. von Gott oder Brahma.


    i.S. heißt was? Islamischer Staat? Ansonsten habe ich dich nicht verstanden.
    Was soll denn erst Gott oder Brahma sein? Kann man eine Idee durch eine
    andere Idee ersetzen und hinterher glauben was gesagt oder erklärt zu haben?

  • Quote from accinca
    Quote from Monday

    Ein Selbst von vielen, vielen Selbsten. Das Selbst wäre z.B. Atta i.S. von Gott oder Brahma.


    i.S. heißt was? Islamischer Staat?


    i.S. - im Sinne - kann man sich auch einfach logisch erschließen.


    Quote


    Was soll denn erst Gott oder Brahma sein? Kann man eine Idee durch eine
    andere Idee ersetzen und hinterher glauben was gesagt oder erklärt zu haben?


    Jemand der Bescheid weiß, kann keine ernsthaften Fragen stellen und kriegt auch keine Antworten, die ihm was nützen könnten.
    Also - frag' nicht weiter - es ist nutzlos.

  • @bel:

    Quote

    Ich weiß nicht, ob und was die "praktiziert" habe, ich meine auch nicht irgendwelche Praxis.


    Ah ja, das gefällt mir. Du meinst bestimmt die Praxis wo nichts Geschriebenes, Gesagtes und Abgebildetes in den Wahrnehmungshorizont eindringt. Der Effekt ist verblüffend: Vereinigung von Verschiedenheit und Gleichheit, keine Auseinandersetzung mit Texten und Thesen. Der Akt wird glaub ich als Sammlung bezeichnet.

  • Quote from bel
    Quote from Elliot

    .....(Digha Nikāya - Brahmajāla Sutta) ---
    Es stimmt, hier werden 7 Ansichten über die Vernichtung eines lebendigen [existierenden, fühlenden, ...] Wesens ( sato sattassa ) mit dem Tod beschrieben, jede dieser Ansichten "hantiert" mit mindestens einer Form von Atman und es wird festgestellt, dass es darüber hinaus keine Ansicht gibt, die unter Ucchedavādo (im engeren Sinne) zu zählen wäre


    1.
    Hab ich noch mal mit Simo die Grammatik durchgekaut. Danach wäre m.E. "sato satassa" wirklich zweifelsfrei als "jetzt seiendes Wesen" zu übertragen (wegen Partizip Präsens, nt-Deklination). Das geht dann auch völlig mit den weiteren Erläuterungen konform, denn es geht um Wesen mit atta, die entsprechend Brahmanen-Sicht erst durch dieses Atta überhaupt als "seiend" bezeichnet werden dürfen.


    Eigentlich ist Atta in diesem Zusammenhang nicht der ausschlaggebende Begriff, sondern sato satassa. Die beiden Pole Sassatavādo und Ucchedavādo machen in erster Linie keine Aussage über die Existenz oder nicht-Existenz eines Atmans, sondern das Schicksal eines "jetzt seiendes Wesen", dessen Existenz (ob mit oder ohne Atman) dabei nicht in Frage gestellt wird.


    Und dabei ist Sassatavādo der eine Pol:



    ... und Ucchedavādo der andere Pol:



    Und was das Schicksal des "jetzt seiendes Wesen" betrifft, liegt die Lehre des Buddha eben genau zwischen diesen beiden Polen: Weder ist dem Wesen Ewigkeit, noch ist ihm Vernichtung beschert:


    Quote

    "Behauptet man, der nämliche ist es, der die Handlung ausführt, und der die Folgen empfindet,' so gibt es einen, der von Anbeginn da ist; sagt man von dem aus: ,Dukkha ist selbstverursacht, so kommt man damit auf ein ewig Dauerndes hinaus ( sassata ). - Behauptet man, ein anderer ist es, der die Handlung ausführt, und der die Folgen empfindet', so gibt es einen, der von Empfindung betroffen ist. Sagt man von dem aus, ,Dukkha ist von einem anderen verursacht', so kommt man damit auf völlige Vernichtung [des ersteren] ( uccheda ) hinaus.


    Diese beiden Enden vermeidend, Kassapa, verkündet in der Mitte der Tathāgata die wahre Lehre: "Aus dem Nichtwissen als Ursache entstehen die Gestaltungen; aus den Gestaltungen als Ursache entsteht das Bewußtsein; aus dem Bewußtsein als Ursache entsteht Name und Form; aus Name und Form als Ursache entstehen die sechs Sinnesbereiche; ..."


    (Samyutta Nikaya 12.17. "Der Nacktgänger" - 7. Acelakassapa Sutta)


    Viele Grüße
    Elliot

  • Quote from Elliot

    Eigentlich ist Atta in diesem Zusammenhang nicht der ausschlaggebende Begriff, sondern sato satassa. Die beiden Pole Sassatavādo und Ucchedavādo machen in erster Linie keine Aussage über die Existenz oder nicht-Existenz eines Atmans, sondern das Schicksal eines "jetzt seiendes Wesen", dessen Existenz (ob mit oder ohne Atman) dabei nicht in Frage gestellt wird.


    Wenn dem so wäre, hätte sich "Der Buddha" nicht die Mühe in D.1.4.4. machen müssen.

  • Quote

    Die Tatsache, dass wir Leerheit und den Zusammenhang zwischen verschiedenen Dingen normalerweise nicht realisieren hängt mit unserer Wahrnehmung zusammen. Sobald wir etwas in der äußeren Welt wahrnehmen, fühlt es sich unterschiedlich von unserem Geist und Körper an. Es fühlt sich an, als wenn die Dinge „da draußen“ wären, getrennt von „uns selbst“.
    Aber sind sie wirklich getrennt?
    Wenn das wahrgenommene Objekt nicht in irgendeiner Weise mit uns verbunden wäre, könnten wir es nicht wahrnehmen. Unsere Wahrnehmung von Objekten hängt von einer Interaktion ab, und wir sind nicht getrennt. Unsere Wahrnehmung von der Welt ist nur durch die Interaktion, der Beziehungen der Dinge zueinander, Abhängigkeit und Austausch von Informationen möglich.


    Aus dem Avatamsaka Sutra von Hua Yen Jing:


    „Weit weg, im himmlischen Bereich des Gottes Indra, gibt es ein wunderbares Netz, das dort von einem listigen Künstler so aufgehängt wurde, dass es sich ausbreitet in alle Richtungen. In Übereinstimmung mit dem extravaganten Geschmack der Götter hat der Künstler ein einziges glitzerndes Juwel in jedes Auges des Netzes gehängt, und weil das Netz selbst unendlich in seiner Dimension ist, sind die Juwelen unendlich in ihrer Zahl Dort hingen die Juwelen, wie Sterne glitzernd, und waren wunderbar anzusehen. Wenn wir nun jedes Juwel genau inspizieren, werden wir feststellen, dass sich in seiner polierten Oberfläche alle anderen Juwelen spiegeln. Unendlich in ihrer Zahl. Nicht nur das; alle anderen Juwelen spiegeln in ihrer polierten Oberfläche alle anderen Juwelen wider. So geschieht ein unendlicher Prozess des Reflektierens. Dies symbolisiert auf wunderbare Weise unsere Welt, in der jedes fühlende Wesen mit allen anderen fühlenden Wesen und jedes Ding mit jedem anderen Ding verbunden ist.“


    http://viewonbuddhism.org/budd…isheit-leere-leerheit.htm

  • Quote from Elliot
    Quote

    Diese beiden Enden vermeidend, Kassapa, verkündet in der Mitte der Tathāgata die wahre Lehre: "Aus dem Nichtwissen als Ursache entstehen die Gestaltungen; aus den Gestaltungen als Ursache entsteht das Bewußtsein; aus dem Bewußtsein als Ursache entsteht Name und Form; aus Name und Form als Ursache entstehen die sechs Sinnesbereiche; ..."


    (Samyutta Nikaya 12.17. "Der Nacktgänger" - 7. Acelakassapa Sutta)


    Viele Grüße
    Elliot

    Da sagt Buddha was ich dauernd und schon viele Jahre so erkenne. Die Suche nach einem der das sagt ist beendet. Aus dem "Nichtwissen" NichtNachdenkenOrt entstehen die Gestaltungen usw. Das ist genau das was mein großer Zweifel war, der Zweifel das das mein Irre-sein ausmachte. Denn vor 12 Jahren ist etwas geschehen das ich bis heute nicht ganz verstehen konnte, seit dem ist die dunkle Wolke ein leerer Raum aus dem die Gestaltungen erscheinen usw. Vorher hatte mir dieser "Raum/Wolke" Angst gemacht doch dann kam die Idee: Das ist Ich, das bin ich das ist das vor dem ich Angst habe. Ich wurde zu diesem Raum und ab da konnte ich nur noch Helmut spielen, vorzeigen ohne inneren Halt, Erhalt.
    Es war die"Meditation" die ich am Sterbebett meiner Großmutter mit Ihr, der die in ihrer Verbogenen Haltung ohne bewusstes Sein dalag. Da wollte ich das Leiden überwinden das in mir wuchs weil sie sterben würde. Alles habe ich ihr erzählt und ich habe sie gestreichelt ihr Küsse gegeben war ihr das erste Mal so nahe wie nie, sie wurde zu der Mutter aller Mütter. Doch dann sah ich nicht mehr sie sonder da sah ich das gesamte Leiden der gesamten Menschheit. Da bin ich rein gegangen und habe gespürt das das überhaupt nicht stimmt, da ist überhaupt kein Leiden, da ist Leere/Nichtwissen/NichtNachdenkenOrt, vollkommener Frieden im Fluss des Flusses des Flusses.
    Natürlich wurde mir das erst klar als ich mich von der Sterbenden verabschiedet hatte. Dieser Frieden des NichtNachdenkenOrtes in mir hat mich nie wieder verlassen ganz egal welchem Leid ich begegnet bin. Diese Worte des Buddha habe ich gesucht, es musste mindesten einen geben der genau und ganz genau ausdrückt was bei mir so ist. Es gibt nichts mehr zu suchen. Ich habe nichts mehr zu geben. Es gibt nichts mehr das ich brauch. Der Geist ist still, der Körper erwarte Nahrung, Schlaf, Arbeit und Gemeinschaft mit Menschen/Informativen Austausch.
    Bisher habe ich keinen gefunden der diesen großen Zweifel überwunden hat und ich suche nicht mehr danach denn ich sehe den NichtNachdenkenOrt in jedem Menschen und von dem gehe ich aus und erkenne die Strukturen der Person die glaubt diese Person zu sein und nichtmal weiß das der Ort in ihr das ist was sie ist. Kein Wesen kann wissen was das Selbst ist weil es im NichtNachdenkenOrt keinerlei Daten gibt die übermittelt werden können, der Körper bildet ein Selbst doch das berührt nie den NichtNachdenkenOrt/hishiryo/Nirvana/ den einen Geist/den Thron Gottes.

    Es gibt Unmengen an Metaebenen. Yang. Es gibt eine Ebene der Realität. Yin

    Dahinter gibt es nichts das diese erschaffen könnte, nur ich bin davor.

    Bedingtes Entstehen in wechselseitiger Abhängigkeit ist Erleben.

  • @ Bel


    http://www.buddhaland.de/viewt…&t=15605&p=322701#p322637


    Sieht aber so aus, als hättest du nen Stein im Brett, im Bezug darauf was zur Diskussion beizutragen hat. Bussho darf ich offensichtlich nicht mal erwähnen. Wurde hier unter Esoterik verbucht.
    Ich glaube aber, dass war schon immer so. Auch die Scholastiker wollen ja nun nix von 'Buddha' und 'Dharma' wissen wenn sie diskutieren und die diskutieren ja viel und gerne.

  • Quote from Morpho

    @ Bel


    http://www.buddhaland.de/viewt…&t=15605&p=322701#p322637


    Sieht aber so aus, als hättest du nen Stein im Brett, im Bezug darauf was zur Diskussion beizutragen hat. Bussho darf ich offensichtlich nicht mal erwähnen. Wurde hier unter Esoterik verbucht.
    Ich glaube aber, dass war schon immer so. Auch die Scholastiker wollen ja nun nix von 'Buddha' und 'Dharma' wissen wenn sie diskutieren und die diskutieren ja viel und gerne.


    Der Thread ist inzwischen total verfahren. Der Ausgangspunkt war ja folgende Frage:


    Quote from Weltreisender

    Gerade habe ich ein Video gesehen, wo jemand sagte, dass es auch im Buddhismus ein Selbst gebe. Anatman hieße wohl nur "nich das selbst". Er meinte, dass es bedeutet, dass das, was wir erkennen können, von dem wir bisher dachten, dass es das Selbst sei, "nicht das selbst" ist, sondern das Selbst das ist, was beleuchtet und erkennt. Es gibt also ein Selbst, aber es ist nicht lokalisierbar, weil es sich nicht selbst sehen kann...


    Dabei ist es es ja, so dass die Frage, was jetzt wie Selnst oder Nicht-Selbst ist, sehr viel passt. Zwischenzeitlich verengte sich das Thema auf paṭicca-samuppāda und hier speziell auf die Bezihung zwische Bewussstsein und Namarupa. Von daher wurde versucht, diese Diskussion zu der ja viele beigetragen haben, aufrechtzuerhalten.


    Quote from Morpho

    Das frag mal diejenigen, die geneigt sind, Threads, die sie noch nicht mal eröffnet haben für sich zu reklamieren und dann daher gehen sich zu beschweren, und diejenigen die dieser Beschwerde gerne nachkommen.


    Mir geht es nicht um bel, sondern mir kam die Dikussion zu dem Zeitpunkt konstruktiv vor. Von da aus ging es zum hermetischen Zirkel und dessen Bedeutung für die Diskussion, aber inwzischen hat sich der Thread wieder von diesem Fokus gelöst und oszilliert so weit durch den Raum. Vielllicht habe ich das zu spät gemerkt, dass das ncihts mehr zu retten ist und deswegen zu viel verschoben. Dabei ging es mir darum, dass Dikussionstränge erhalten bleiben, was aber nicht wirklich geklappt hat. Auch "Bussho" war da ein Kollaterlschaden, weil es auf in Atman Thematik antwortete, die wieder auf gbg antwortete, der wiwder im Kosmischen war.


    Vielleicht wäre es sinnvollere für so technische Fragestellungen ( Beziehung zwischen Bewusstsein und Namarupa im paṭicca-samuppāda) einen eigenen Thread zu starten, so dass man von OT im Sinne des Themas sprechen kann.

  • Jetzt kannst Du verschieben so viel Du willst ich bin sehr Dankbar für dein nicht Bemerken. Übrigens ist der Thread fast nie von seinem Thema abgewichen.

    Es gibt Unmengen an Metaebenen. Yang. Es gibt eine Ebene der Realität. Yin

    Dahinter gibt es nichts das diese erschaffen könnte, nur ich bin davor.

    Bedingtes Entstehen in wechselseitiger Abhängigkeit ist Erleben.

  • @ void:

    Quote

    Auch "Bussho" war da ein Kollaterlschaden, weil es auf in Atman Thematik antwortete, die wieder auf gbg antwortete, der wiwder im Kosmischen war.


    hab nicht auf gbg geantwortet.
    gbg antwortet nicht, antworte nicht gbg. und den begriff bussho hab ich bewusst hier grade nicht verwendet.


    aber kollateralschaden durch buddhanatur ! - in einem buddh. forum ! also nä ! schweinerei. :lol:


    Ellviral :


    der thread ist tatsächlich nicht wirklich vom thema abgewichen, doch so hat halt jeder so seine neigung, bevorzugt die und drängt bisweilen in diese richtung. technisch, esoterisch, transzendent, rational, dekonstruierend und was da noch so allet jibbet.
    aber das macht doch nix. kreatives chaos ist ebenbürdig. :wink:

  • Quote from Morpho

    der thread ist tatsächlich nie vom thema abgewichen, doch so hat halt jeder so seinen geschmack, mancher einen technischen, anderen einen kosmischen, den transzendenten, den rationalen, und was da noch so allet jibbet :wink:


    Also für ein Band ist es ja gut, wenn jeder ein anderes Instrument spielt. Dann macht der eine die Percussion, jemand die E-Gitarre, den Bass und die Vocals und es ist schön, wenn jeder andere Noten hat.
    Das wäre auch hier schön, wenn man so ein grosses Muppet-Orchester hätte, wo all die Monster zusammen ihre Töne machen.
    Und man weiss das das eine eine Ergänzung auf einer anderen Ebene ist und nicht dessen Infragestellung.