Memoiren gefunden in der Badewanne

655 Antworten. Letzter Beitrag () ist von void.

  • Die Links sind unbedeutend, nur Überbleibsel eines nicht korrekten kopierens.

    Meinst du meine Links? Das war eher ein Kommunikationsversuch von mir. Vllt kein besonders gelungener. Keine Ahnung.

    Für alle!!! Ich hab garnicht gesehen das die im Post nicht mehr zu sehen sind, in der Vorschau waren die noch da.:erleichtert::lol::rofl:

  • Technik... ich war irretiert. :)


    Ich habe noch eine Frage: Wofür genau steht die Fahnenstange?

    Sie ist ein Symbol für einen Weg der nur durch Glauben nicht weiter zu verfolgen ist. Oben angekommen fordert der Meister dazu auf jetzt einen Schritt weiter zu gehen und genau dieses bringt den Schüler an die Grenze des Geistigen, er kann es sich nicht vorstellen oder Glauben das es noch weiter geht. Darum ist das ein Koan, kein Rätsel sonder ein Hinweis darauf das es eben auf den KörperGeist, HerzGeist ankommt und nicht nur auf Geist oder nur Körper. Es muss durch meinen Körper und meinen Geist erfahren werden, mich ganz durchdringen mit einer unbändigen Freude und Zufriedenheit und dann ist da nichts mehr das kommuniziert werden könnte. Er geht einen Schritt weiter und stellt fest das es nie einen Halt gegeben hat. Alles was bedingt entsteht wird vergehen. Ob jetzt oder Morgen oder gestern ist irrelevant weil Vergangenes ist nicht mehr und Zukünftiges ist noch nicht und jetzt ist nur gerade eben. Was?


    Ps. Sie steht auch für den Glauben das Nibbana nicht zu erreichen ist, das es für einfache Menschen nicht möglich ist ein Vollkommener zu werden. Denn dann muss der Vollkommene dem gefolgt wird auf gleicher Stufe sein oder vernichtet, abgesetzt werden. Es gibt immer nur einen Vollkommenen oder tausende nebeneinander.

    liebe Grüße. Helmut

    Ich bin einsam doch nicht allein.
    Weder einsam noch allein ist der mittlere Weg.

    bin Sein

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  • Der achtfache Weg hauptsächlich aus MN 117


    Weisheit /Panna

    1 Rechte Ansicht -> Werte, Urteilsfreie Anschauung

    2 Rechte Absicht -> motiviertes Wollen


    Tugend/Sila/

    3 Rechte Rede -> Wirkung bedenkende Rede

    4 Rechte Handlung -> auf hilfreiches handeln bedacht

    5 Rechte Lebensweise -> Rechtmäßiger, wenig Schaden erzeugender Lebenserwerb


    Sammlung Samadhi/

    6 Rechte Anstrengung/ -> Er-, Lösung suchend wollende Anstrengung

    7 Recht Achtsamkeit/ -> aufmerksame Achtsamkeit

    8 Recht Konzentration/-> gerichtet auf Herzens-Einigung, auf einenen Herzgeist, von allen Vorstellungen, Zweifeln, Anhängen befreit.

    Von allen Trieben (asava) befreien.


    Heil-sein

    9 richtiges Wissen, Klar-Wissen

    10 richtige Befreiung


    Die fünf Heilsinne/ Fähigkeiten: Vertrauen, Tugend, Erfahrung, Zurücktreten, Weisheit.


    1 Rechte Ansicht -> Werte, Urteilsfreie Anschauung


    "Ich mag keine Ausländer!"


    Das Ergründen der Richtigkeit der Ansicht beruht darauf das ich den Absolutismus erkenne und die Gegenposition finden muss. Schädigendes Vertreten von Anschauungen beruhen immer auf das Vertreten von extremen Positionen.


    Mit 6 rechter Er- Lösung suchender Anstrengung und 7 rechter aufmerksamer Achtsamkeit wird 1 die rechte Ansicht geprüft.


    -100 Ausländer -> Mensch <- +100 Landsmann

    Zitat

    MN 117. 9 "Jemand unternimmt die Anstrengung, falsche Ansicht zu überwinden und Richtige Ansicht zu erlangen: dies ist seine 6 Richtige Anstrengung. Achtsam überwindet jemand falsche Ansicht, achtsam erlangt jemand Richtige Ansicht und verweilt darin: dies ist Seine 7 Richtige Achtsamkeit. So kreisen diese drei Zustände um 1 Richtige Ansicht und treffen sich mit ihr, nämlich 1 Richtige Ansicht, 6 Richtige Anstrengung und 7 Richtige Achtsamkeit.

    Durch die Betrachtung einer Anschauung , Vorurteil auf diese Weise, erscheint als Antwort der erste Heilsinn: Vertrauen. ich muss nicht nur die nun übriggebliebene Wahrheit vertrauen sondern auch darauf das der andere diese Wahrheit auch erkennt und ihr vertraut. Jetzt erscheint der Heilsinn Vertrauen.



    2 Rechte Absicht -> motiviertes Wollen



    Ich möchte das Vorurteil gegen Ausländer loslassen, weil es mich belastet und mir Emotionen bereitet die mir nicht helfen.


    Die Absicht der Sinnesbegierde, auch Sinnen auf Gier, Hass, Blendung, die Absicht des Übelwollens und die Absicht der Grausamkeit: dies ist falsche Absicht."Mit 1 richtiger Ansicht und 6 wirkliches Anstrengen wollen und 7 aufmerksame Achtsamkeit , kann ich die Absicht überprüfen und in hilfreiche Bahnen lenken. Dabei hilft mir der zweite Heilsinn: Tugend, Zuflucht zu den Sila, der jetzt auch als Lösung meines Problems erscheint.



    3 Rechte Rede -> Wirkung bedenkende Rede



    Wie kann ich mit Ausländern sprechen um meine Vorurteile zu vermindern?


    auch hier werden 1, 6, 7 angewendet um rechte Rede zu erreichen, also nicht die Unwahrheit sagen, nicht hintertreiben, nicht böswillig und gehässig reden, nicht rum schwätzend Reden. Dabei wird mir der 3. Heilsinn: Erfahrung helfen, der jetzt erscheint, denn ich erinnere mich wie ich mit Menschen geredet habe denen ich kaum Vorurteile entgegen brachte.



    4 Rechte Handlung -> auf hilfreiches handeln bedacht sein



    Auch hier wird 1. 6. 7. angewendet um rechtes handeln zu erreichen ein Handeln das sowohl für mich als auch für den Ausländer hilfreich ist. Enthaltung vom Töten von Lebewesen, Enthaltung vom Nehmen, was nicht gegeben wurde, und Enthaltung vom Fehlverhalten in Sinnesvergnügen: dies ist richtiges Handeln. Selbst wenn es nicht ganz von Inanspruchnahme von Vorteilen frei ist lässt es den 5. Heilsinn erscheinen: Zurücktreten. Nicht um zu verzichten sondern um so wenig Schaden wie möglich zu erzeugen. Auch hier erscheint erst jetzt der Heilsinn: Zurücktreten.



    5 Rechte Lebensweise -> Rechtmäßiger, wenig Schaden erzeugender Lebenserwerb



    Heucheln, Murmeln, Wahrsagen, Anspielungen machen, mit Hilfe von Zugewinn nach weiterem Zugewinn trachten (Geld, Geld verdienen lassen mit Geld), eine Lebensweise die zum eigenen Leid und zum Leid anderer beiträgt: dies ist falsche Lebensweise." Das Gute dieser Satz steht fest ist stets das Böse das man lässt.

    Auch hier wird 1. 6. 7. angewendet um rechte Lebensführung zu erreichen. Weil ich eingesehen habe das der Ausländer auch nur dieses möchte bin ich ihm viel näher gekommen und ich kann anstreben mit ihm zusammen jeweils eine Lebensführung aufbauen die uns beiden hilft, um das was wir uns erarbeiten auch genießen zu können ohne Angst vor Übervorteilung zu haben. Hierbei hilft mir der 5. Heilsinn: Weisheit, der jetzt erscheint.



    8 Rechte Konzentration/-> gerichtet auf Herzens-Einigung, auf geeinigtem Herzgeist, von allen Vorstellungen, Zweifeln, Anhängen befreit.

    Von allen Trieben (asava) befreit.

    Ist nicht anzuwenden sondern die Frucht des Achtfachen Weges die hilft die Stationen 9 und 10 zu erreichen.



    Anwenden des achtfachen Pfades und der fünf Heilsinne.


    Es ist nicht hilfreich wenn ich direkt auf das Problem losgehe und mich mit den Folgen beschäftige die es verursacht. Der indirekte Weg ist hilfreicher. Die sechs Körpersinne verwenden.

    Die fünf nicht geistigen sind hier besonders wichtig. Sehen, hören, riechen, tasten, schmecken.

    Diese Sinne können nur wahrnehmen. Sie können jeder für sich nur seine Welt wahrnehmen, nicht an der Wahrnehmungswelten irgendeines anderen Sinnes teilhaben und sind nicht in der Lage auf das Wahrgenommene zu reagieren, das können sie nur mit dem sechsten Sinn, Bewusstsein. Dieser wird auch als Erinnerungssuchlauf bezeichnet, weil das Bewusstsein die Daten die es von den fünf Sinnen empfängt immer wieder nach erinnerten Situationen auf Handlungsweisen im Vergangenen überprüft.


    Nur das Bewusstsein ist in der Lage die anderen Sinne anzusteuern damit sie einigermaßen koordiniert auf das Wahrgenommene reagieren können. Also, ohne Konditionierung keine Reaktion auf die Umwelt.

    Der Vorteil sich zu vergegenwärtigen was zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken und zu ertasten ist ohne den Erinnerungssuchlauf nach Werten, Worten, Benennungen Urteilen einzuschalten sondern ihn nur wie ein Radio als Empfänger benutzen, führt dazu das das erscheinende Ich nicht mehr auf Verhaltensmuster zugreifen kann und es in eine Art Leerlauf gehen lässt das den jetzt wichtigen Heilsinn zu Hilfe ruft und dadurch die Bearbeitungs-Routine des achtfachen Pfades aktiviert was wiederum auf den Punkt des achtfachen Pfades aufmerksam macht um den es geht, damit ein bearbeiten und Verminderung des Leidens ausgelöst werden kann.


    Beim Helfen von mir durch mich und helfen von anderen durch mich, ist es also der beste Weg zu fragen: was siehst Du, hörst Du, riechst Du, schmeckst Du, ertastest Du und was bedrängt dich als Erinnerung. Was seh ich, hör ich, riech ich, schmeck ich, ertaste ich, welche Erinnerungen bedrängen mich.


    Alles was Buddha über die Leidverminderung sagt hat seine Wurzel und seinen Stamm und sein Geäst im achtfachen Weg.


    Zu Position 9 Klar-Wissen und 10 Befreiung ist zu sagen das das wiedermal typisch Buddha ist. Er wirft da so was hin das angeblich nur für eine bestimmte Art von Mensch notwendig und verstehbar ist, nur leider hat er nicht bedacht das es auch Menschen gibt die nur Menschen sein wollen und keine Arahant (Arhat). Denn Klar-Wissen und Befreiung ist nicht nur für diese , denn denen fehlt eine Befreiung, die sie nicht loslassen wollen, Dieses gewissen kleinsten Etwas. Sie halten sich an einer Winzigkeit fest und können darum nicht ganz befreit werden, obwohl sie mit dem Zerfallen nicht Wiederkehrer in irgendeine Welt werden, können sie keine Vollkommenen in der Welt werden, wie der Buddha.

    Buddha hat auch gesagt das die Lehre nicht ALLEIN durch den Geist zu erfassen ist. Es muss schon Herz und Geist sein um Herzgeist zu erfahren.

  • Dein Thread ist inzwischen mein Lieblingsthread. Ich mag den letzten Absatz. Der Rest ist auch schön, aber da komm ich mir nicht so daneben vor. Was nicht heissen soll, dass ich befreit wäre.


    Ich frag nur aus Neugier. Hast du mal Amidismus getestet?

  • Dein Thread ist inzwischen mein Lieblingsthread. Ich mag den letzten Absatz. Der Rest ist auch schön, aber da komm ich mir nicht so daneben vor. Was nicht heissen soll, dass ich befreit wäre.


    Ich frag nur aus Neugier. Hast du mal Amidismus getestet?

    Ja hab ich. Natürlich nicht direkt. "Buddhismus krass" das Buch und noch anderes. Mein Problem mit Mantra hab ich damit gelöst. Die Anweisungen wie das Mantra gebraucht werden sollte waren sehr hilfreich und stimmten mit meinen vor vielen Jahren, als ich Mantra aufgegeben habe, überein. Heute benutze ich bei extrem Situationen von Stress nur noch das anlegen von Daumen und Zeigefingerspitze beider Hände um Gedankenleer zu werden.


    Das mit dem Achtfachen geht eigentlich erst richtig los. Da hat sich so viel geordnet das ich nicht stoppen kann. vor allem weiß ich jetzt einigermaßen wie ich Sutren finden kann. Jetzt ist erstmal das "bedingte Entstehen" daran und dann und dann...


    Der Achtfache befreit eigentlich nur von allen Vorstellungen an denen festgehalten wird damit man sie frei verwenden kann um in Kommunikation zu bleiben. Das Nibbana kann warten und die Heiligkeit ist sowieso nur was wert wenn man damit angibt.

  • Da hab ich mir einige Gedanken gemacht über glückliche Wiedergeburt in der Menschenwelt und hab festgestellt das ich eine verdammt super gute Wiedergeburt habe. Ich leide keinen Hunger, keinen Durst, habe eine sichere Wohnung, einen sicheren Schlafplatz, sehr viele, sogar übermäßig viele freundliche nicht aggressive Menschen um mich, habe immer Arbeit mit Menschen und für Menschen gehabt, gebe immer wenn ich entbehren kann, ich kann mich bewegen wohin ich will, kann meine Zeit nutzen ohne große Bedrängnis zu erleiden, kann lieben, werde geliebt so wie ich und andere zufrieden sind. Da wo ich lebe ist es nicht zu warm, nicht zu kalt, nicht zu trocken, nicht zu nass, viele Ort der Abgeschiedenheit, einfach genau so wie Menschen es brauchen um glücklich sein zu können. Ich hab jedenfalls den Wunsch nach einer besseren Wiedergeburt aufgegeben, die hab ich ja schon.

  • Da hab ich mir einige Gedanken gemacht über glückliche Wiedergeburt in der Menschenwelt und hab festgestellt das ich eine verdammt super gute Wiedergeburt habe. Ich leide keinen Hunger, keinen Durst, habe eine sichere Wohnung, einen sicheren Schlafplatz, sehr viele, sogar übermäßig viele freundliche nicht aggressive Menschen um mit, habe immer Arbeit mit Menschen und für Menschen gehabt, gebe immer wenn ich entbehren kann, ich kann mich bewegen wohin ich will, kann meine Zeit nutzen ohne große Bedrängnis zu erleiden, kann lieben, werde geliebt so wie ich und andere zufrieden sind. Ich hab jedenfalls den Wunsch nach einer besseren Wiedergeburt aufgegeben, die hab ich ja schon.

    Dieses Jahrhundert hat so viele schöne Sachen.


    • In vergangenen Jahrhunderten mussten sich ganz gosse Teile der Bevölkerung köperlich kaputt arbeiten - sie hatten wenig Zeit und ein Leben das sie hart und früh alt machte.
    • Ich finde super, das sie die Sache mit der Hygiene und den Bakterien herausgefunden haben und wie ncht dauernd Angst vor Seuchen haben müssen.
    • Und ich finde auch die Sicherheit schön. Man hat bei uns schon lange keinen Krieg erlebt und man kann einfach auf die Straße gehen und wird nicht überfallen. Nichtmal im Wald lauern Räuber und wilde Tiere.

    Früher musste man wie Buddha in einem Palast geboren worden sein, um soche Annehmlichkeiten geniessen zu können. Aber in Punkte Freheit von Krankheiten, Hygiene übtreffen wir das noch. Wir haben Toletten wo Knöpfe drauf sind und wenn man da drauf drückt kommt frisches Wasser unseren Unrat hinwegzutragen. Wir drücken auf andere Knöpfe und alles wird hell, Speisen kochen sich auf Knopfdruck und Musik erschallt von unsichtbaren Chören. Es gibt ganz viel, wo es nicht reicht uns mit vergangenen Oberklassen zu vergleichen, sondern wo man zu Märchen übergehen muss.

  • Ich hab in den letzten zwei Tagen Verknüpfungen ohne Ende auflösen können. Ausöpser für diese Such mich endlich wirklich zu befreien, wenigsten fast, hat ein Buch "Nagarjunas Philosophie interkulturell gelesen" Von Sudhana empfohlen.

    In zwei Tagen hab ich über die Hälfte durch. Da ich gerade in einem Sutren-Kampf bin kam dieses Ding wie der Stockschlag zu wach sein. Was zur Folge hat das ich keine Sinn sehen kann mich schriftlich zu äußern. Zur Zeit schlägt Nagarjuna, den ich vor einiger Zeit gefressen habe, jetzt voll durch. Da ist einer der meine ganze Philosophie Beschäftigung und deren Ergebnisse bestätigt und gleichzeitig vernichtet. Jetzt kann ich Buddha sehr gut verstehen das er nichts aufgeschrieben hat. Es gibt eigentlich nichts mehr zu schreiben. Reden kann ich auch nicht mehr, erstens: ist kaum jemand da und zweitens: muss ich beim Sprechen sehr Achtsam sein das ich nicht den anderen unabsichtlich mit seiner Wahrheit verletze.


    Ich hab noch vor zu einen speziellen Stammtisch zu gehen. Der interessiert mich einfach aus tiefstem Gefühl, doch kenn ich weder die Verhaltensregeln bei "Stammtisch" noch kenn ich irgendeine Rolle die ich da ergreifen muss um dabei sein zu können, andererseits weiß ich ..... Ganz kurz: Ich will irgendwo hingehen von dem ich keine Ahnung habe wie die Strukturen sind. Mein Verstand gibt mir immer wieder das Signal, Dann geh doch nicht hin, da ist ja eigentlich nichts.


    Wo ist das Problem, na in meinen Vorstellungen meinen Gestaltungen der Dinge. Bei klarer Sicht ist das genau so wenn ich das Bett verlasse oder gerade aufwach. Nur weil alles scheinbar so ist wie ich es verlassen habe als ich einschlief heißt das ja nicht das es keine Veränderung gegeben hat. Meine Vorstellung macht mir Glauben das alles so ist wie immer. Es gibt also zwei Wege, den garnicht aufzustehen, weil es sowieso nichts anderes gibt als das Immer-gleich und den, meinen, aufstehn, und sehen, fühlen was sich alles so verändert hat, vor allem was für Gedanken neu sind oder einfach sich wundern das da keine sind. Natürlich kommt da der Reiz das ist ja Langweilig, aber das ist dann eben so. ich kann Energie geladen einfach still und ruhig sein, ich muss die nicht verbrauchen, nein die ist immer auf etwa gleichem Level, wenn ich mir nichts in den Weg lege das ich jetzt unbedingt erledigen muss weil ich es jetzt will. Ich muss mich nicht verabreden ich muss nicht jetzt laufen, ich muss nicht jetzt einkaufen, auch wenn ich jetzt tue ist das MussIch einfach weg. Ich muss nicht zur Arbeit weil... sonder das ist jetzt das was zu tun ist. Die Arbeit ist nicht mehr Energie raubend sondern läuft einfach so, weil es eben jetzt so ist und ich mir keinerlei Druck mehr mache. Kollegen sind plötzlich sehr freundlich wir arbeiten endlich gut zusammen. Wieso war das denn sonst nicht so? Weil ich es so haben wollte und mich unrecht Angestrengt hab um das zu erreichen. Ohne Selbstaufgelegt Regeln und Gesetze geht das viel einfacher.

  • Zitat

    1 Rechte Ansicht -> Werte, Urteilsfreie Anschauung

    Das Ergründen der Richtigkeit der Ansicht beruht darauf das ich den Absolutismus erkenne und die Gegenposition finden muss. Schädigendes Vertreten von Anschauungen beruhen immer auf das Vertreten von extremen Positionen.

    Mit 6 rechter Er- Lösung suchender Anstrengung und 7 rechter aufmerksamer Achtsamkeit wird 1 die rechte Ansicht geprüft.

    Hab ich aus dem von mir geposteten kopiert. Es ist nicht vollständig und vor allen nicht das was Buddha wohl sagen wollte aber nicht gesagt hat.


    Außer 1 Rechte Ansicht, die wird mit 6 rechte Anstrengung und 7 rechte Achtsamkeit geprüft, werden die nächsten rechte Absicht, rechte Rede, rechtes Handeln, rechte Lebensführung mit 1 rechte Ansicht, 6 rechte Anstrengung und 7 rechte Achtsamkeit überprüft und revidiert.


    Gestern, auf Arbeit ist mir aufgefallen das Buddha normalerweise immer eine bestimmte Form einhält, hier also das mit drei überprüfen.

    Es kann also was nicht stimmen.

    Die 1 rechte Ansicht wird mit 6 rechter Anstrengung und 7 rechter Aufmerksamkeit und mit 8 rechte Konzentration, Sammlung, Herzenseinigkeit geprüft. Denn wir wissen doch alle das es sehr wichtig ist erstmal zu Ruhe, zu Abstand zu kommen muss um meine rechte Ansicht in problematischen Situationen zu finden und dazu braucht es rechte Anstrengung mit Achtsamlkeit in Ruhe.


    Als ich das durchdacht habe kamen da merkwürdige Dinge raus. Bedenkt Nigarjuna. Die rechte Ansicht im über-weltlichen Sinn ist die Ansicht die vollkommen von allen Vorstellungen, Worten und Gedanken befreit ist, denn diese beschäftigen sich ja mit der Analyse von rechter Ansicht und können daher keine rechte Ansicht sein.

    Die rechte Ansicht für den weltlichen Bereich muss Vorstellungen behalten da sie sonst keine Wirkung haben kann auf die Welt. Das bedeutet aber gleichzeitig das es im Weltlichen keine recht Ansicht geben kann, es kann nur Ansicht verfolgt, ausgeführt werden die das Hilfreiche vermehrt und das Nicht-Hilfreiche vermindert.

    DIE rechte Ansicht bleibt dem Bereich überlassen die mit Meditation angestrebt wird, dem Nibbana. Denn Rechte Ansicht ist eigentlich Nibbana.


    Nur so ist mir klar warum Buddha die rechte Ansicht für so wichtig hält und immer zuerst rechte Ansicht, dann rechte Anstrengung dann rechte Achtsamkeit zur Analyse der restlichen Teile des Achtfachen verwendet sehen will und nie rechte Sammlung/Herzeinigkeit verwendet.

  • Hast Du den Spiegel nun lange genug poliert, um zu erkennen: ah, da ist er ja wieder, ... der alte Hase ...:hug:

    Brauch ich nicht mehr Du bist ein Teil des Spiegels, soll ich dich wegputzen?

    "In Wahrheit ist da kein Spiegel und kein Spiegelgestell."

  • "In Wahrheit ist da kein Spiegel und kein Spiegelgestell."

    ... kein Erkennender, kein Wegputzender, nichts zum Wegputzeṇ, ... und dennoch sind dort draußen Menschen, die Dich mögen, seit einiger Zeit begleiten, und sich an bestimmten Tendenzen, Sequenzen, etc., die sie Deinen Niederschriften entnehmen, "mit-erfreuen".


    Das "Wie-man-sie-sieht", das "Was-man-an-sich-heranlässt", ist der eigenen Sicht der Dinge geschuldet: z.B. kein Alles - kein Gar-nichts, ... der Mittlere Weg ist (zumindest für mich) der gangbare.

  • Gestern, auf Arbeit ist mir aufgefallen das Buddha normalerweise immer eine bestimmte Form einhält, hier also das mit drei überprüfen.

    Es kann also was nicht stimmen.

    Die 1 rechte Ansicht wird mit 6 rechter Anstrengung und 7 rechter Aufmerksamkeit und mit 8 rechte Konzentration, Sammlung, Herzenseinigkeit geprüft. Denn wir wissen doch alle das es sehr wichtig ist erstmal zu Ruhe, zu Abstand zu kommen muss um meine rechte Ansicht in problematischen Situationen zu finden und dazu braucht es rechte Anstrengung mit Achtsamlkeit in Ruhe.

    Für die Einsicht der drei Daseinsmerkmale ist Ruhe nicht unbedingt nötig. Es wäre dann aber auch rechte Erkenntnis.


    Ich finde die Seite ganz gut zur rechten Erkenntnis:

    1. Rechte Erkenntnis 049-074

  • SuttaCentral


    Zitat

    Wenn, Ānanda, ein Mönch das Gefühl nicht als sein Selbst ansieht, noch sein Selbst als frei von Gefühlen ansieht, noch sein Selbst so ansieht: ‘Mein Selbst fühlt, mein Selbst ist fähig zu fühlen’, wenn er es so ansieht, dann wird er in der Welt nichts ergreifen. Wenn er nichts ergreift, bangt er um nichts. Nicht bangend erlöst er sich selber und weiß: ‚Vernichtet ist die Geburt, vollbracht der Reinheitswandel, das zu Tuende getan, nichts ist mehr nach diesem.’

    Das war eine sehr schwere Stelle. Vielleicht kann mir jemand sagen ob das so verständlich ist.


    Wenn ein Mönch das Gefühl (khandha) nicht als sein Selbst ansieht, noch sein Selbst frei vom Gefühl (khandha) ansieht, noch sein Selbst so ansieht: ‘Mein Selbst fühlt, mein Selbst ist fähig zu fühlen. ’ (Da das Selbst aus Gefühl bedingt entsteht kann das Selbst nicht fühlen. Es kann nur meinen das es fühlen.), wenn er es so ansieht, dann wird er in der Welt nichts ergreifen. Wenn er nichts ergreift, bangt er um nichts. Nicht bangend erlöst er sich Selbst und weiß: ‚Vernichtet ist die Geburt, vollbracht der Reinheitswandel, das zu Tuende getan, nichts ist mehr nach diesem. ’


    Somit ist das Selbst keine Illusion sonder der Glaube das Selbst ein Unabhängiges ist, ist die Illusion.

    Ich erkenne mich jetzt nicht mehr als Denkender sondern als Fühlender der durch denken seinen Glauben aufrecht erhalten will und muss, das der Denkende der Fühlende ist und nicht der Fühlende der Denkende.

    Ich fühle und darum denke ist das ich bin weil ich denke.

    liebe Grüße. Helmut

    Ich bin einsam doch nicht allein.
    Weder einsam noch allein ist der mittlere Weg.

    bin Sein

    3 Mal editiert, zuletzt von Ellviral ()

  • Lieber Helmut,

    es gibt dazu eine Erklärung des Dalai Lama XIV, der, wie Du weißt, in der Tibetisch-buddhistischen Tradition der Gelugpa steht.
    Falls Du sie lesen möchtest - et voilà: Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Viele liebe Grüße, mkha'

    Das vom Dalai Lama gesagte deckt sich mit der Lehre des Buddha. Auch wenn ich als Person meine Schwierigkeiten damit habe mich für mich nicht mehr definieren zu können, werden meine Interaktionen mit den Menschen die sicher sind das sowohl in den Objekten als auch in den Subjekten als auch im Selbst ein Inhärenter Kern ist, viel besser. Ich kann sie so lieben wie sie glauben geliebt werden zu wollen.

    Nach durcharbeiten von DN 14 ist mir jeder Zweifel an der Echtheit der Lehre abhanden gekommen. Weil ich fühle bin ich ein Selbst das sich wohl fühlen möchte, ob das mit Hilfreichem fördern oder Hilfreichen vermindern geschieht sei dahingestellt. Dies Selbst weiß jetzt das es bedingt durch die Khandha erscheint, in immer anderen Mischungen des fühlenden Ergreifen, das macht frei und zufrieden. Alles ist immer jetzt bedingtes Entstehen, auch ein Trost.

    liebe Grüße. Helmut

    Ich bin einsam doch nicht allein.
    Weder einsam noch allein ist der mittlere Weg.

    bin Sein

    Einmal editiert, zuletzt von Ellviral ()

  • Das vom Dalai Lama gesagte deckt sich mit der Lehre des Buddha.

    Es freut mich, dass Du es gelesen hasṭ :hug: ...


    Auch wenn ich als Person meine Schwierigkeiten damit habe mich für mich nicht mehr definieren zu können, ...

    Die Nonnen im Internat lehrten uns von Beginn an, uns nicht so wichtig zu nehmen, ("Sie sind nicht der Nabel der Welt, mkha'!"), und ich selbst habe diese zusammengewürfelten Bestandteile auch noch nie so richtig ernst genommen, Helmut. Als Kind kam es mir oftmals so vor, als sei ich nicht nur eine, sondern unendlich viele Personen, ... ein steter Wechsel momentaner Befindlichkeiten, sodass ich fest davon überzeugt war, mir auch jeden Morgen das dazu passende "Gesicht" aus dem Schrank zu holeṇ ;). Später, während meiner Dienstzeit im Krankenhaus, habe ich immer wieder erlebt, wie schnell dieser Körper vergeht, wenn auch nur ein Bestandteil irreparabel defekt ist ... Ein Rädchen greift ins andere, sei es nun Körper, oder Geist, ... Vielleicht hatte ich ja deshalb nie Schwierigkeiten, die Lehre Buddhas nachzuvollziehen. Ich fand's passend.


    LG mkha'

  • Jetzt ich auch. Es fallen viel zu viele Gebäude ein und werden nicht wieder errichtet. Ein sicheres Zeichen das Friede einkehrt. Über die Trümmer wächst Gras, wenn ich sie nicht pflege oder hinterher jammer.

  • SuttaCentral


    Zitat

    Wenn, Ānanda, ein Mönch das Gefühl nicht als sein Selbst ansieht, noch sein Selbst als frei von Gefühlen ansieht, noch sein Selbst so ansieht: ‘Mein Selbst fühlt, mein Selbst ist fähig zu fühlen’, wenn er es so ansieht, dann wird er in der Welt nichts ergreifen.

    Könnte man es so sehen, dass da verschiedene Modi der Aneigung, zurückgewiesen werden:

    • Identität: Das Gefühl ist mein Selbst.
    • Objekt: Gefühl ist ein vom Selbst getrenntes Objekt.
    • Verb: Gefühl ist ein Handeln des Selbstes.

    Indem es als Verb, Objekt, Teil dem Selbst zugegliedert wird, wird es als Teil der Ordnung verwendbar. Sonst bleibt es amorph.

  • SuttaCentral


    Zitat

    Wenn, Ānanda, ein Mönch das Gefühl nicht als sein Selbst ansieht, noch sein Selbst als frei von Gefühlen ansieht, noch sein Selbst so ansieht: ‘Mein Selbst fühlt, mein Selbst ist fähig zu fühlen’, wenn er es so ansieht, dann wird er in der Welt nichts ergreifen.

    Könnte man es so sehen, dass da verschiedene Modi der Aneigung, zurückgewiesen werden:

    • Identität: Das Gefühl ist mein Selbst.
    • Objekt: Gefühl ist ein vom Selbst getrenntes Objekt.
    • Verb: Gefühl ist ein Handeln des Selbstes.

    Indem es als Verb, Objekt, Teil dem Selbst zugegliedert wird, wird es als Teil der Ordnung verwendbar. Sonst bleibt es amorph.

    Identität ist wirklich genau die Blendung. Genau das führt zum Selbst, das sich Identifizieren mir Gefühl. Seine Identität als Gefühl bezeichnen damit fängt Ich bin an. Das ist wohl bei allen fühlenden Wesen so, aber da bleibt das Selbst auch das Gefühl weil das das überleben mit fühlen, Empathie, so erfolgreich macht. Beim Menschen wird das aber: Ich bin und darum bin ich erstmal mir gegenüber empathisch. Das Einheitliche Gefühl wird zu einem ich orientiertem und muss, weil das falsch, schlechtes Gewissen Unwohlsein, erkannt wird so betrachtet werden.


    Objekt Ja das Selbst identifiziert sich mit dem Gefühl und trennt es gleichzeitig von seinem Selbst. Macht Gefühl zu einem Objekt um überhaupt Wahrnehmen und Gestaltungen ergreifen zu können. Das Selbst glaubt Gefühl ist nicht sein Selbst aber mein Selbst Ist Wahrnehmen und Gestalten.


    Verb Das ist jetzt gut, aber so ist es meine Gefühle sind nicht meine Gefühle ich bin nur sentimental, emotional wenn ich nicht erdenke gibt es auch keine Gefühle. Das Handeln des Körperlichen das Wahrnimmt und dadurch Gefühle erzeugt wird als Unterbewusstes Ich bezeichnet das irgendwie die Gefühle die ich habe stört. Ich bin doch kein Tier das sich von seinen "Instinkten" beeinflussen lässt, was weiß der Instinkt schon von den Sila oder den Geboten die ich Wortgenau einzuhalten habe?


    Es geht auch hier um das Ergreifen, sich identifizieren mit. Hier hat Buddha das erste Identifizieren mit: Gefühl klargelegt. Damit fängt Ich bin beim Menschen an, mit diesem ersten ergreifen von Gefühl sein. Damit bildet sich IchBin und dieses kann dann die Wahrnehmung und die eigenen Gestaltungen ergreifen, sein eigenes Wahrnehmen von Benennungen und DAS Gefühl zu einem Objekt machen und behaupten das das nur eben Gefühl ist. Um zu vergessen das das sein Schöpfer ist. Und auch deine Idee zum Verb passt da gut rein denn wir glauben mit Gefühl zu handel doch handeln wir meist mit unserm Gefühl für ein Situation und glauben sogar das unser Bauchgefühl DAS Gefühl ist, wenden es aber nur an wenn es uns passt.


    Das ist Buddhas Weg: Die Khandha wieder in Ihrem Sein zu erkennen, sie vom Ergreifen zu befreien, das Selbst als Selbst zu erkennen unabdingbar wichtig für die Handlungen als Mensch. Das Selbst davon abzuhalten die Khandha zu ergreifen ohne das es zerfällt. Denn eines ist sicher, nach dem Befreien bleibt ein, Irgendein, Selbst erhalten und das erkennt sich selbst als nicht mein Selbst, isoliert sich selber. Hier ist allerdings ein Riesen Scheißehaufen. Wenn die Befreiung nicht ganz erreicht ist also nicht über die 8. Vertiefung hinaus gegangen ist, nicht erfahren wurde, wird dieses Selbst größenwahnsinnig und bildet sich ein Göttlich zu sein. Falls Dir so einige "Gurus" mächtig auf den Sack gehen kannst Du vielleicht das göttliche Selbst auch wie ich erkennen. Was kann man dagegen tun? "Wenn Dir Buddha begegnet, Töte Buddha!" Also hau ab. Weiche dem Bösen aus. Virtuelles töten und Karmische Resultate.


    Ist vielleicht ein wenig, Zuviel geworden, aber Du weist ja wenn man mir antwortet bekommt man die Fortsetzung meines Denkens geliefert.


    Vielen Dank für diese Inspiration zum Aussprechen meines Erkennen im Jetzt.

    liebe Grüße. Helmut

    Ich bin einsam doch nicht allein.
    Weder einsam noch allein ist der mittlere Weg.

    bin Sein

    3 Mal editiert, zuletzt von Ellviral ()