Abwertung der Theravada Schule

There are 279 replies in this Thread. The last Post () by Lucy.


  • Anhaftung kommt doch gerade dadurch zu stande, dass da eine inhärente Existenz angenommen wird. Im Bezug auf Freundschaft z.b. so alá " Seelenverwandtschaft" ect..
    Natürlich kann sich jemand zurückziehen um in Ruhe zu üben... Aber deswegen ist man doch nicht "einzeln". Das zurückziehen kann doch gerade dabei hilfreich sein, um Abstand von den vielen Sinneseindrücken zu bekommen, die einem das " Einzeln sein" vorgaukeln. In der Abgeschiedenheit kann man unmittelbarer spüren, wie abhängig das als das "eigene Sein" wahrgenommene wirklich ist....
    Vorausgesetzt, dass man dann auch darauf achtet.


  • Ganz genau.
    Und diese wechselseitige Verbundenheit kann man einsehen als jemand der dem Theravada nahesteht und zugleich es als vorrangige Aufgabe empfinden, zunächst bei sich selbst Gier, Hass und Verblendung zu reduzieren, bevor man sich um Gier, Hass und Verblendung von anderen kümmert.


    In der Praxis wird beides natürlich oft parallel ablaufen.
    Denn im Zuge der Praxis entwickelt sich Mitgefühl und damit auch der Wunsch anderen zu helfen.


    Deshalb glaube ich letztlich nicht, dass die "Fahrzeuge" so verschieden sind für jemand, der ernsthaft praktiziert. (Womit ich den säkularen Buddhismus einschließe.)

    Sila, Samadhi, Panna. Der Weg ist die Praxis.

  • Worum geht es im Dharma?
    Um den Geist, um geistige Dinge.
    Und genauso sind die "Abgeschiedenheit", der Rückzug, die Entsagung von der Welt keine materiellen Angelegenheiten, sondern geistige. Daher kann man inmitten einer Familie, von tausend Menschen sein, in einem Spielcasino, einer Bar, einem Stadion, und ist dennoch abgeschieden. Man kann Familie haben, Freunde usw. und dennoch losgelassen haben. In erster Line von den Vorstellungen: was jemand ist, wie er zu einem steht, wie er zu ein hat, wie er sich verhalten muss usw.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Quote from Doris Rasevic-Benz

    Worum geht es im Dharma?
    Um den Geist, um geistige Dinge.
    Und genauso sind die "Abgeschiedenheit", der Rückzug, die Entsagung von der Welt keine materiellen Angelegenheiten, sondern geistige. Daher kann man inmitten einer Familie, von tausend Menschen sein, in einem Spielcasino, einer Bar, einem Stadion, und ist dennoch abgeschieden. Man kann Familie haben, Freunde usw. und dennoch losgelassen haben. In erster Line von den Vorstellungen: was jemand ist, wie er zu einem steht, wie er zu ein hat, wie er sich verhalten muss usw.


    Mit "Abgeschiedenheit" ist ja oft die Abgeschiedenheit von unheilsamen Zuständen gemeint, was nicht notwendig räumliche Abgeschiedenheit bedeutet.
    Allerdings ist es oft hilfreich, sich aus dem Getümmel der Welt zeitweise physisch zurückzuziehen.
    Der Buddha weist auf beides hin.

    Sila, Samadhi, Panna. Der Weg ist die Praxis.


  • es soll ausdrücken, dass ein Weg in der beschriebenen Form, dass er also nur in physischer Abgeschiedenheit "abgeschlossen" werden kann aus meiner Sicht am Leben vorbei geht, also um 180° in die entgegengesetzte Richtung zeigt. Ist das so schwer zu verstehen?


  • Danke für deine Erklärung.


    Wie du siehst ist es für mich schwer zu verstehen, wie du es meinst. Sonst würde ich dich nicht mit meinen Fragen belästigen bzw. dann mit anderen Fragen. :)


    Ich vermute es liegt an meiner bestenfalls durchschnittlichen Auffassungsgabe.


    Ich frage auch deshalb nach, weil ich mir natürlich Vieles dazu denken kann, aber ob es auch wirklich das ist was du meinst, weiß ich nicht.


    Ich verstehe auch immer noch nicht warum das Bild sich einen Strick zu nehmen auf das passen soll, was du eben schriebst. Das sind für mich 2 verschiedene Dinge.


    Aber für dich passt es wahrscheinlich, weil längere physische Abgeschiedenheit für dich bestimmt eine genauso gruselige Vorstellung ist, wie sich einen Strick zu nehmen.


    Und da sind wir wohl an einem Punkt wo wir physische Abgeschiedenheit und ihren Wert in der Praxis unterschiedlich sehen.


    Was ja nicht schlimm ist. Kann ja jeder sehen und praktizieren wie er will.


    Danke für das Gespräch. :)


    Liebe Grüße

  • Quote from Doris Rasevic-Benz

    Worum geht es im Dharma?
    Um den Geist, um geistige Dinge.
    Und genauso sind die "Abgeschiedenheit", der Rückzug, die Entsagung von der Welt keine materiellen Angelegenheiten, sondern geistige. Daher kann man inmitten einer Familie, von tausend Menschen sein, in einem Spielcasino, einer Bar, einem Stadion, und ist dennoch abgeschieden. Man kann Familie haben, Freunde usw. und dennoch losgelassen haben. In erster Line von den Vorstellungen: was jemand ist, wie er zu einem steht, wie er zu ein hat, wie er sich verhalten muss usw.


    Soweit zur Phantasie.

  • Raphy
    nochmal ganz kurz und knapp:
    mMn sollte die Übung ins Leben führen und damit meine ich das ganz normale Leben.
    Hat eine Übung die Tendenz, sich erfolgreich vor dem Leben zu drücken und jenseits davon einen Zustand irgendeiner Art zu gewährleisten, dann führt sie nicht in, sondern aus dem Leben hinaus. So eine Praxis hat etwas unlebendiges (oder auch Totes). Deshalb der Strick. Wenn man sich mittels der Übung also aus dem Leben hinaus stehlen will, dann will man das Leben in gewisser Weise beenden, anstatt sich ihm zu stellen und sich ihm zu nähern. Es ist also ein Stück weit im übertragenen Sinn wie komplizierter Selbstmord, anstatt das Leben neu zu entdecken.


    Längere Abgeschiedenheit muss nicht aus dem Leben hinaus führen, aber sie sollte halt nicht dauerhaft nur den Zweck einer Flucht haben.


    :rose::heart::rose::heart::rose::sunny::rainbow::heart::rose::rose::rose: :heart::heart::heart::rose::rose::rose: :sunny::moon::star: :star: DutziDutzi
    :)

  • Quote from accinca
    Quote from Doris Rasevic-Benz

    Worum geht es im Dharma?
    Um den Geist, um geistige Dinge.
    Und genauso sind die "Abgeschiedenheit", der Rückzug, die Entsagung von der Welt keine materiellen Angelegenheiten, sondern geistige. Daher kann man inmitten einer Familie, von tausend Menschen sein, in einem Spielcasino, einer Bar, einem Stadion, und ist dennoch abgeschieden. Man kann Familie haben, Freunde usw. und dennoch losgelassen haben. In erster Line von den Vorstellungen: was jemand ist, wie er zu einem steht, wie er zu ein hat, wie er sich verhalten muss usw.


    Soweit zur Phantasie.


    Warum? Dass es im Buddhismus tendenziell eher um geistige Dinge (also um Bewusstsein) geht wie um materielle Dinge, sollte doch keinen großen Widerspruch hervorrufen. Da gib es genügend Zitate z.B. im Dhammapada als auch in der tibetisch buddhistischen Literatur, die diese Aussage bestätigen würden!

    Liebe Grüße
    Sherab


    "Glücklich mögen alle Wesen sein und im Besitz der Ursachen des Glücks" (:_()_

  • Quote from Sherab Yönten
    Quote from accinca


    Soweit zur Phantasie.


    Warum? Dass es im Buddhismus tendenziell eher um geistige Dinge (also um Bewusstsein) geht wie um materielle Dinge, sollte doch keinen großen Widerspruch hervorrufen. Da gib es genügend Zitate z.B. im Dhammapada als auch in der tibetisch buddhistischen Literatur, die diese Aussage bestätigen würden!


    Das wollte ich damit auch nicht anzweifeln, zumal Phantasie ja auch
    ein geistiges Ding ist, nur deine Schlußfolgerung das man alles
    haben könnte (Spielcasino, Bar usw) und doch alles losgelassen haben könnte, stimme ich nicht zu.
    Das Problem ist, das man den Kuchen nicht essen und loslassen kann.
    Andererseits wenn alles losgelassen wurde ist kein Kuchen der Welt
    mehr so lecker, das er verlocken könnte.


  • Danke dir. Jetzt ist mir das nochmal etwas klarer was du meinen könntest. Scheinbar. :)


    Ich kann das schon nachvollziehen. Habe ich früher auch so gedacht. Ist denke ich eine ganz gesunde Einstellung zum Leben.


    Ist vielleicht auch charakter- und lebensgeschichte-abhängig welche Herangehensweise einem mehr liegt.
    Die Menschen sind verschieden.


    Ganz viel Licht und Liebe dir.


    :):star::rose::heart::rainbow::sunny::dao::sunny::rainbow::heart::rose: :star: :)

  • Quote from Moosgarten
    Quote from accinca

    Gibt es bei den Mahayanas so viele Hinayanas?
    Und hast du schon mal einen Hinayana gesehen?


    Offensichtlich gab es viele, sonst wäre das nicht immer wieder Thema in den Mahayana-Sutras. Und es gibt keinen Grund anzunehmn, da hätte sich was in den letzten 2000 Jahren was geändert. Wir hatten erst letztens bei uns ein "Seminar" über Shobogenzo Zuimonki 6.11 ff (gut, auch schon 700 Jahre her) aber das wird bei uns immer auf unsere Gegenwart bezogen. Also ja, Hinayana-Denke ist allgegenwärtig und überall anzutreffen - aber es ist wie mit "atta", jeder "gute Buddhist" schwört bei der Glatze des Buddhas, das er diesen Gedanken längst überwunden hätte, tatsächlich ist allermeist das Gegenteil der Fall.
    Komischerweise juckt aber auch das niemanden so recht, erst wenn man mal etwas sprachliche Phantasie walten läßt, fühlen sich plötzlich ne Menge Leute angesprochen, obwohl tatsächlich niemand hier persönlich angesprochen war (Lest das bitte nach!).


    Ich hatte die Frage ja auch deswegen gestellt weil es
    diese "Hinnayana" im Theravada überhaupt nicht zu geben scheint.
    Jedenfalls ist dort nie davon die Rede. Da könnte man sich wundern
    wo diese im Mahayana denn so plötzlich herkommen.Merkwürding.

  • Quote from accinca

    Ich hatte die Frage ja auch deswegen gestellt weil es
    diese "Hinnayana" im Theravada überhaupt nicht zu geben scheint.
    Jedenfalls ist dort nie davon die Rede. Da könnte man sich wundern
    wo diese im Mahayana denn so plötzlich herkommen.Merkwürding.


    Was nicht vorkommt, ist allein der spezielle Begriff. Ob aber ein Begriff vorkommt oder nicht, bedeutet ja nicht gleichsam zwingend, dass die damit bezeichnete Sache auch existiert oder nicht existiert.

  • Quote from Moosgarten

    Was nicht vorkommt, ist allein der spezielle Begriff. Ob aber ein Begriff vorkommt oder nicht, bedeutet ja nicht gleichsam zwingend, dass die damit bezeichnete Sache auch existiert oder nicht existiert.


    Da hat du sicher recht, aber genau deswegen meine Frage welcher Begriff
    das wohl sein könnte wenn es denn so wäre.

  • Quote from accinca
    Quote from Moosgarten

    Was nicht vorkommt, ist allein der spezielle Begriff. Ob aber ein Begriff vorkommt oder nicht, bedeutet ja nicht gleichsam zwingend, dass die damit bezeichnete Sache auch existiert oder nicht existiert.


    Da hat du sicher recht, aber genau deswegen meine Frage welcher Begriff
    das wohl sein könnte wenn es denn so wäre.


    Der Begriff "Hinayana" steht im Mahayana, sehr kurz gesagt, für eine Ich-bezogene (atta), oberflächliche Praxis die nur dem Wortlaut, nicht aber dem Sinn des Dharma folgt - und deshalb auch nicht zum Erwachen führt.
    Du wirst doch nicht behaupten wollen, dass es dazu im PK nicht hinreichend viele Belehrungen passender Thematik gibt?


  • Eben, da ist keine Verlockung mehr. Man kann es immer noch lustig finden, Dinge schön und anziehend, aber es treibt einen nicht hin und schon gar nicht dazu die Dinge zu tun, haben usw. Wenn man eingeladen wird und einen Kuchen serviert bekommt, dann kann man den brav essen, den Wohlgeschmack genießen, den Bäcker für die Leckerei loben – und das war es. Sollte der wohlschmeckende Kuchen allerdings nicht schmecken, dann würde ich schleunigst einen Arzt aufsuchen, das ist ein Krankheitssymptom.


    Aber auch ein Voll-Buddha muss vielleicht mal in eine Bar, und sei es, weil es die einzige Pinkel-Möglichkeit weit und breit ist oder er Durst hat. Vielleicht muss er eines seiner Schäfchen in einem Casino abholen. Vielleicht nimmt er die Einladung an und wirft eine Münze in einen Banditen, und dann sieht er wie es funktioniert, er staunt womöglich sogar über das ganz Bling Bling. Aber weder muss er gewinnen, noch will er eine neue Münze. Es ist einfach eines der Phänomene dieser Welt.
    Er kann da hin gehen, er muss gar nix mehr meiden, weil da nichts mehr zu meiden ist.


    Jeder von uns hat da das eine oder andere Ding, bei dem es ihm genauso geht. Sind halt nur noch viel zu wenige. In einem Casino wäre ich ein Buddha, auch in einer Bar, in einem Sportstadion auch. Aber ich bin kein Buddha. Mich juckt das trotzdem nicht.
    Interessant wird es als nicht, wo jemand hingeht, sondern wie dieser das erlebt.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Quote from Moosgarten

    Der Begriff "Hinayana" steht im Mahayana, sehr kurz gesagt, für eine Ich-bezogene (atta), oberflächliche Praxis die nur dem Wortlaut, nicht aber dem Sinn des Dharma folgt - und deshalb auch nicht zum Erwachen führt.
    Du wirst doch nicht behaupten wollen, dass es dazu im PK nicht hinreichend viele Belehrungen passender Thematik gibt?


    Doch, die gibt es schon, allerdings ist es ja
    ganz normal, das es auch solche gibt, welche
    die Lehre noch nicht recht verstanden bzw. in
    manchen Dingen noch keine ausreichende Klarheit
    gewonnen haben wodurch auch immer. Einen Begriff
    wie "Hinnayana" gibt es für solche aber wohl nicht.
    Aber es gibt den normalen "Weltling" oder auch den
    gewöhnlichen Menschen oder auch falsche nicht der Lehre entsprechende Ansicht.



  • Was hier gemeint ist, sind als Mönche getarnte Weltlinge.

  • Quote from Moosgarten

    Was hier gemeint ist, sind als Mönche getarnte Weltlinge.


    Das gibt es sicher auch mal aber in der Lehre des Buddha
    gab es auch zu seiner Zeit viele Mönche die zunächst einmal
    natürlicher Weise "Weltlinge" wahren. Ganz ungetarnt.
    "Weltling" ist man ja in der Lehre solange man noch nicht
    Stromeintritt erlangt hat und daher die Ziele noch in irgend
    einer Weise in einer Welt liegen.


  • :)

  • Ich glaube da gibt es zwei Seiten der Ablehnung des Thetavada:


    Die neuere ist keine inhaltliche Kritik sondern eher eine Ablehnung der vetkrusteten Strukturen der Religion in den Theravadaländern sowie Berichte von desinteressierten Bikkhus oder solchen die grausam und korrupt sein sollen und der Bevölkerung die sie dennoch so gottgleich verehrt.


    Die alte ist eben die die von streitsüchtigen Mahayana Anhängern seit Jahrhunderten betrieben wird um sich selbst zu profilieren, wie es das in allen Religionen gibt und gab, man denke nur daran wie Katholiken und Protestanten früher verfeindet waren. Da gab es kein Interesse am sachlichen Diskurs.

  • Schau Dich gut um, Sungi, ...


    ... nur, wo Licht ist, kann es auch Schatten geben, ... ohne das Licht, wüsstest Du Schatten nicht zu definiereṇ


    Mein weiser Lehrer, ein tibetisch-buddhistischer Mönch, legte mir z.B. nahe, (u.a. zwecks besseren Verständnisses der Kommentarliteratur), den Palikanon zu studieren ... Ich habe mich, angeregt durch seine Sicht der Dinge, ans Studieren begeben und freue mich über die, in diesem Forum vertretenen kompetenten Ansprechpartner der Theravada-Traditioṇ.


    Ein langsamer Beginn ist bereits zu verzeichnen, ... doch eines Tages wird es allen Menschen möglich sein, aus den vielen Steinen auf dem, (aus vielen Richtungen zum selben Ziel führenden), Pfad Brücken, anstatt Mauern zu baueṇ ...


    LG mkha'

  • Ich glaube da gibt es zwei Seiten der Ablehnung des Thetavada:


    Die neuere ist keine inhaltliche Kritik sondern eher eine Ablehnung der vetkrusteten Strukturen der Religion in den Theravadaländern sowie Berichte von desinteressierten Bikkhus oder solchen die grausam und korrupt sein sollen und der Bevölkerung die sie dennoch so gottgleich verehrt.


    Die alte ist eben die die von streitsüchtigen Mahayana Anhängern seit Jahrhunderten betrieben wird um sich selbst zu profilieren, wie es das in allen Religionen gibt und gab, man denke nur daran wie Katholiken und Protestanten früher verfeindet waren. Da gab es kein Interesse am sachlichen Diskurs.

    du blendest den elefanten im zimmer aus und kommst dann zu deinen schlüssen.


    der elefant:

    auch innerhalb des mahayana werden desinteressierte ordinierte und fehlegehende lehrer heftig kritisiert.

    wenn du im forum mal nachliest, handelt jeder gefühlte dritte thread von einem lehrer des mahayana, dem missbrauch, amtsanmaßung, bereicherung usw. vorgeworfen wird, und der vorwurf kommt von mahayanis.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.