merkwürdige Meditationserfahrung

16 Antworten. Letzter Beitrag () ist von Erde.

  • Ich hatte vorin in meiner Sitzmeditation eine sehr merkwürdige Erfahrung ich war so nach ca. 45 Minuten in Samadhi was für mich normal ist plötzlich hatte ich das Gefühl langsam zu fallen ich lies es geschehen und es hörte nach einer weile wieder auf. Etwas später kam es wieder das gleiche nochmal kein Problem. Wieder eine Zeitlang später war es ungleich stärker wie ein Sog zog es mich nach unten ich spürte Angst ich fiel immer tiefer und mein Herz begann stark und schneller zu schlagen mir wurde auch sehr heiß. Ausserdem kam es mir so vor als würde was durch mich durchfahren. Irgendwann kam das fallen zu stehen und ich ging langsam aus meiner Meditation raus.


    Weiß jemand wie man diese Erfahrung nennt? was bedeutet das kann ich nächstes mal so weitermachen kann es irgendwie gefährlich werden?

  • diese und andere, besondere Wahrnehmungserfahrungen sind in dem Sinne normal, da sie bei fast allen Menschen auftreten, die sich in Meditation und Geistesschulung üben. Die Art, Weise und Intensität der Erfahrungen ist aber von Person zu Person unterschiedlich und hängt auch von der geistigen Veranlagung ab. Sie könnten auch gefährlich werden, wenn dein Geist zu sehr daran haftet und sie für realer hält als die sonstigen "normalen" alltäglichen Erfahrungen. Wenn du eine Neigung zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen, usw. hast, würde ich dir raten, erst eine stabilere, ruhigere Meditationspraxis zu entwicklen, bevor du diese Form der Meditationsübungen fortsetzt, da bei labiler psychischer Gesundheit die negativen Symptome sich verstärken können. Man kann dies Erfahrungen teilweise mit psychedilischen Erfahrungen durch Drogen vergleichen, die bei einigen Personen auch zu einer Verstärkung der negativen Geisteseindrücke führt, so dass die Personen dann evtl. therapeutische und psychiatrische Hilfe benötigen.
    Im Visuddhimagga von Buddhaghosa finden sich einige Erklärungen zu den verschiedenen Wahrnehmungserfahrungen, die während der Meditation auftreten können.
    http://www.palikanon.com/visuddhi/vis_idx.html

  • Gefährlich kann es glaube ich nur werden wenn man Angst oder Panik dabei hat. Ich kenne sowas, war bei mir die Loslösung des Geistkörpers. Das gibt es auch im Palikanon, kann aber bei tiefer Entspannung ansatzweise passieren auch wenn man nicht die "Krönung und Vervollkommnung der höheren Geisteskraft" erreicht hat.


    Zitat

    (13. Der geisterschaffene Körper)


    30. "Wiederum, Udāyin, habe ich meinen Schülern den Weg verkündet, wie man aus diesem Körper heraus einen anderen Körper erschafft, der Form besitzt, geisterschaffen ist, mit allen Gliedern, dem keine Fähigkeit fehlt. So als ob ein Mann einen Schilfhalm aus seiner Scheide zöge und dächte: 'Dies ist die Scheide, dies ist der Halm; der Halm ist eine Sache, die Scheide ist eine andere; aus der Scheide ist der Halm herausgezogen worden'; oder als ob ein Mann ein Schwert aus seiner Scheide zöge und dächte: 'Dies ist das Schwert, dies ist die Scheide; das Schwert ist eine Sache, die Scheide ist eine andere; aus der Scheide ist das Schwert herausgezogen worden'; oder als ob ein Mann ein Schlange aus ihrem Sumpfloch zöge und dächte: 'Dies ist die Schlange, dies ist das Sumpfloch; die Schlange ist eine Sache, das Sumpfloch ist eine andere; aus dem Sumpfloch ist die Schlange herausgezogen worden.' Genau so habe ich meinen Schülern den Weg verkündet, wie man aus diesem Körper heraus einen anderen Körper erschafft, der Form besitzt, geisterschaffen ist, mit allen Gliedern, dem keine Fähigkeit fehlt. Und dadurch verweilen viele meiner Schüler, nachdem sie die Krönung und Vervollkommnung der höheren Geisteskraft erreicht haben." (M.77)


    Ist aber nur eine Möglichkeit, es könnte ja auch was anderes sein. Ließe sich wohl herausfinden wenn man dabei cool bleiben kann und beobachtet was vor sich geht und wie es sich weiter entwickelt.

  • Atom99:

    Ich werde mich darüber mal weiter informieren. Es kam mir irgendwie so wie sterben vor ich bin zwar noch nicht gestorben zumindest in diesem Leben aber es kam mir irgendwie so vor. komisch

    Es ist eine Möglichkeit das der der das erfährt es nicht so sieht das er fällt sondern das er fest in der Leere ist und die Welten um ihn herum fallen. Irgendwann ist da keine Welt mehr die fällt und was bleibt dann? Das sein der Mitte.

  • Ich hatte Tags davor auch schon so eine ähnliche Erfahrung aber bei weitem nicht so extrem auch nicht das Sog artige.
    Meine eigentliche frage die sich mir stellt ist ob ich an diesem Punkt weitermachen kann oder soll ob das gut ist oder nicht sich tief und tiefer fallen zu lassen. Ich kann mich bestimmt die nächsten Tage an diesen Punkt bringen bzw. kann es reproduzieren.
    Es war ja im gewissen Maße Absicht mich fallen zu lassen aber das es eine derartige Sogwirkung entwickelt damit hätte ich nicht gerechnet. :?:

  • Atom99:

    Ich hatte Tags davor auch schon so eine ähnliche Erfahrung aber bei weitem nicht so extrem auch nicht das Sog artige.
    Meine eigentliche frage die sich mir stellt ist ob ich an diesem Punkt weitermachen kann oder soll ob das gut ist oder nicht sich tief und tiefer fallen zu lassen. Ich kann mich bestimmt die nächsten Tage an diesen Punkt bringen bzw. kann es reproduzieren.
    Es war ja im gewissen Maße Absicht mich fallen zu lassen aber das es eine derartige Sogwirkung entwickelt damit hätte ich nicht gerechnet. :?:

    Meine Idee war in dieser Situation nicht mich fallen zu lassen doch die Welt um mich. Auch ich hatte Angst doch dann überlegte ich mir was die bedeutet. Da kam ich nicht drauf und darum hab ich mir einen Pfahl vorgestellt an dem ich mit fest binde. So konnte ich nicht fallen. Dann hab ich mich festgehalten, dann hab ich den Boden fallenlassen und dann konnte ich den Pfahl lassen. Da wurde mir klar das ich nie fallen kann das mich die "Leere" (die ich damals nicht kannte) nie verlässt, Das ich immer sicher bin in der Mitte, nachher der Begriff: sicher Mitte sein. Die Angst ist das ich die Welt verlier wenn ich falle doch bleibt alles gut wenn ich mich nicht an die Welt binde, sie fallen lasse.

  • Atom99:

    Ich werde mich darüber mal weiter informieren. Es kam mir irgendwie so wie sterben vor ich bin zwar noch nicht gestorben zumindest in diesem Leben aber es kam mir irgendwie so vor. komisch


    Hallo,


    vor einiger Zeit hatte ich auch in einer Meditation so ein "Sterbeerlebnis". Mir drückte etwas die Kehle so sehr zu, dass ich in Panik aus einer sehr tiefen Meditation kam. Ich musste mich tatsächlich erst wieder beruhigen und zu Atem kommen und hatte auch ein wenig Angst, wieder zu meditieren.
    Und während ich mich unter der weitsichtigen Betrachtungsweise dieser Meditation zur Ruhe brachte, stellte sich in mir die Frage nach dem Vertrauen...bin ich wirklich bereit, so sehr auf meinen Weg zu Vertrauen, dass ich mich auch hingeben konnte? Oder war da noch immer so ein kleines "teuflisches" Ego, welches verzweifelt an Kontrolle klammerte?
    Ich beschloss zu vertrauen und begab mich sofort wieder in Meditation, versank stante pede in die Tiefe. Danach hatte ich eine Art "Fortsetzung", ein Sterbeerlebnis, und seitdem ist mir nicht bange vor dem Tod....


    Heute, wo mein Leben sich drastisch verändert hat, wo ich mir mein Alleinesein im Wald so herbeisehne, heute denke ich so oft an diesen (und andere) besondere Momente. Sie egben mir Kraft und Zuversicht, wenn ich mich im Alltag und den Banalitäten menschlichen Zusammenlebens zu verlieren scheine.


    Was ich Dir sagen möchte....überlege Dir selbst, ob es der richtige Weg und der geeignete Moment ist. Sollte es Dir jedoch noch mehr Angst machen, suche einen anderen Weg.

    Der Horizont existiert nur im Auge des Betrachters, nicht in der Wirklichkeit

  • Tara4U:

    Und während ich mich unter der weitsichtigen Betrachtungsweise dieser Meditation zur Ruhe brachte, stellte sich in mir die Frage nach dem Vertrauen...bin ich wirklich bereit, so sehr auf meinen Weg zu Vertrauen, dass ich mich auch hingeben konnte? Oder war da noch immer so ein kleines "teuflisches" Ego, welches verzweifelt an Kontrolle klammerte?
    Ich beschloss zu vertrauen und begab mich sofort wieder in Meditation, versank stante pede in die Tiefe.


    Ja, das da sprichst du mir aus dem Herzen. Auch ich hatte öfter solche Erlebnisse. Für mich ist das aber ein schrittweiser Vorgang, bei dem ich jedes mal versuche, noch mehr Kontrolle abzugeben.


    So als wäre man in einem marode Haus, bei dem man durch den Fussboden kracht um dann in einem neuen Raum zu laden - bei dem man wieder durch den Fussboden krachen musss. Bis man irgendwann die ganze Fallhöhe des Egos druchmessen hat und am Erdboden ankommt.

  • Ich kenne dieses Gefühl aus der Anfangsphase meiner Praxis. Es ist die Angst vor dem Kontrollverlust (zumindest war es das bei mir) beziehungsweise vor dem Sterben/Tod. Das Ego klammert sich an das Leben - an das, was es kennt (egal, wie leidhaft das auch sein mag...).Wenn der Geist zur Ruhe kommt (Absorption durch starke Konzentration), wird diese Anhaftung/Kontrollfunktion aufgeweicht: das Ego erfährt einen Machtverlust - und das ist in dem Kontext eine neue, unbekannte Erfahrung. Und das Unbekannte kann durchaus beängstigend sein. "Sterben vor dem Sterben" - so hat es der Lehrer meines Lehrers einmal formuliert. Bin ich bereit, loszulassen? Mich hinzugeben? Alles Vertraute - alle Ansichten, Gewissheiten - aufzugeben? Und das ist eine Frage des Vertrauens. So erkenne ich, wo ich anhafte. Mir hat damals geholfen, die Angst anzunehmen, zuzulassen ("Akzeptanz "ist übrigens generell für mich hilfreich, um einen Zustand der friedlichen Ko-Existenz mit der Welt und meinen inneren "Dämonen" zu realisieren) . Danach erreichte ich einen Zustand des tiefen Friedens und der Gelassenheit. Und ich habe mich mit einem Mönch - ich war damals in einem Kloster - darüber unterhalten. Er meinte damals, das ginge Richtung "Jhana". Aber da mein Augenmerk eher auf Vipassana lag und liegt, nutze ich tiefe Versenkung eigentlich nie, sondern eher "angrenzende Sammlung". Wie gesagt: das ist meine persönliche Erfahrung.

  • Varadinno:

    Ich kenne dieses Gefühl aus der Anfangsphase meiner Praxis. Es ist die Angst vor dem Kontrollverlust (zumindest war es das bei mir) beziehungsweise vor dem Sterben/Tod. Das Ego klammert sich an das Leben - an das, was es kennt (egal, wie leidhaft das auch sein mag...).Wenn der Geist zur Ruhe kommt (Absorption durch starke Konzentration), wird diese Anhaftung/Kontrollfunktion aufgeweicht: das Ego erfährt einen Machtverlust - und das ist in dem Kontext eine neue, unbekannte Erfahrung. Und das Unbekannte kann durchaus beängstigend sein. "Sterben vor dem Sterben" - so hat es der Lehrer meines Lehrers einmal formuliert. Bin ich bereit, loszulassen? Mich hinzugeben? Alles Vertraute - alle Ansichten, Gewissheiten - aufzugeben? Und das ist eine Frage des Vertrauens. So erkenne ich, wo ich anhafte. Mir hat damals geholfen, die Angst anzunehmen, zuzulassen ("Akzeptanz "ist übrigens generell für mich hilfreich, um einen Zustand der friedlichen Ko-Existenz mit der Welt und meinen inneren "Dämonen" zu realisieren) . Danach erreichte ich einen Zustand des tiefen Friedens und der Gelassenheit. Und ich habe mich mit einem Mönch - ich war damals in einem Kloster - darüber unterhalten. Er meinte damals, das ginge Richtung "Jhana". Aber da mein Augenmerk eher auf Vipassana lag und liegt, nutze ich tiefe Versenkung eigentlich nie, sondern eher "angrenzende Sammlung". Wie gesagt: das ist meine persönliche Erfahrung.


    Danke schön. :)

    Im erwachten Herzen leuchtet jede Farbe. (Jack Kornfield)

  • Varadinno:

    Danach erreichte ich einen Zustand des tiefen Friedens und der Gelassenheit. Und ich habe mich mit einem Mönch - ich war damals in einem Kloster - darüber unterhalten. Er meinte damals, das ginge Richtung "Jhana". Aber da mein Augenmerk eher auf Vipassana lag und liegt, nutze ich tiefe Versenkung eigentlich nie, sondern eher "angrenzende Sammlung".


    Die meditativen Vertiefungen (Jhanas) sind ja gerade ein Hilfsmittel, um Einsicht (Vipassana) zu erreichen.
    Da gibt es keinen Gegensatz.
    Der durch die Vertiefungen geschärfte Geist ist besser zur Einsicht fähig.


    Zum Ausgangsthema:
    Angst vor dem Kontrollverlust kommt tatsächlich häufig vor, wenn jemand zum ersten Mal eine meditative Vertiefung erlebt. Darauf wird sowohl in der Schule von Ayya Khema als auch von Ajahn Brahm hingewiesen.


    Es ist hilfreich zu wissen, dass es sich um ein bekanntes und "normales" Phänomen handelt.
    Ich möchte Folgendes noch einmal unterstreichen:


    verrückter-narr:

    diese und andere, besondere Wahrnehmungserfahrungen sind in dem Sinne normal, da sie bei fast allen Menschen auftreten, die sich in Meditation und Geistesschulung üben. Die Art, Weise und Intensität der Erfahrungen ist aber von Person zu Person unterschiedlich und hängt auch von der geistigen Veranlagung ab. Sie könnten auch gefährlich werden, wenn dein Geist zu sehr daran haftet und sie für realer hält als die sonstigen "normalen" alltäglichen Erfahrungen. Wenn du eine Neigung zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen, usw. hast, würde ich dir raten, erst eine stabilere, ruhigere Meditationspraxis zu entwicklen, bevor du diese Form der Meditationsübungen fortsetzt, da bei labiler psychischer Gesundheit die negativen Symptome sich verstärken können. Man kann dies Erfahrungen teilweise mit psychedilischen Erfahrungen durch Drogen vergleichen, die bei einigen Personen auch zu einer Verstärkung der negativen Geisteseindrücke führt, so dass die Personen dann evtl. therapeutische und psychiatrische Hilfe benötigen.


    _()_

  • Carneol : sehr gerne!
    Frieden-und-Freude : ich kann mich nicht erinnern, etwas von einem "Gegensatz" geschrieben zu haben. Für mich persönlich passt meine Art der Meditation recht gut, so wie ich sie praktiziere. Wenn es für andere Praktizierende andere Strategien sind, die zum Ziel führen: sehr gut! Aber weder bin ich Ayya Khema, noch Ajahn Brahm und sie gehören auch de facto nicht zu meinen Lehrern. Deshalb habe ich auch betont, dass das Geschriebene meine persönliche Erfahrung widerspiegelt. Ich bin auch kein Freund von Pauschalisierungen oder was irgendwelche "Autoritäten" sagen: wie mein Lehrer es einmal ganz schön formuliert hat "awareness is ultimate subjectivity". Jeder muss das finden, was für ihn geeignet ist. Diese Dinge sehe ich eher als Werkzeuge - es kommt darauf an, was man damit macht.

  • Varadinno:


    Frieden-und-Freude : ich kann mich nicht erinnern, etwas von einem "Gegensatz" geschrieben zu haben. Für mich persönlich passt meine Art der Meditation recht gut, so wie ich sie praktiziere. Wenn es für andere Praktizierende andere Strategien sind, die zum Ziel führen: sehr gut! Aber weder bin ich Ayya Khema, noch Ajahn Brahm und sie gehören auch de facto nicht zu meinen Lehrern. Deshalb habe ich auch betont, dass das Geschriebene meine persönliche Erfahrung widerspiegelt. Ich bin auch kein Freund von Pauschalisierungen oder was irgendwelche "Autoritäten" sagen: wie mein Lehrer es einmal ganz schön formuliert hat "awareness is ultimate subjectivity". Jeder muss das finden, was für ihn geeignet ist. Diese Dinge sehe ich eher als Werkzeuge - es kommt darauf an, was man damit macht.


    Mir geht es auch gar nicht um irgendwelche "Autoritäten". Und ich stimme Dir völlig zu, dass jeder das finden soll, was für ihn geeignet ist.


    Der Punkt ist nur der: Ganz gleich, welche "Methode" jemand nutzt, irgendwann tritt bei vielen Menschen bei ausreichender Konzentration ganz automatisch eine Vertiefung ein. Die Jhanas werden ja nicht "gemacht", sie entstehen einfach beim Loslassen.
    Ob jemand intensiv den Body Scan praktiziert oder Metta oder Atemmeditation, irgendwann kann es spontan zu einer meditativen Vertiefung kommen. (Bei Dir war das offenbar der Fall. Bei mir übrigens auch, als ich vor Jahren intensiv "Vipassana" nach Goenka praktizierte, also den Body-Scan.)


    Die Frage ist dann, wie man damit umgehen kann, wenn Vertiefungen eintreten.
    Du hast Dich offenbar entschieden, das nicht weiter zu verfolgen.
    Das ist Dein gutes Recht.


    Allerdings möchte ich doch zu Bedenken geben, dass der Buddha die Jhanas gelehrt hat, und zwar als ein Mittel, um Einsicht zu erlangen.

  • Genau das hatte ich auch. Während einer Sitzmeditation, wurde die Pause zwischen den Atemzügen auf einmal so lang, dass ich das Gefühl hatte in ein tiefes schwarzes Loch zu fallen, war richtig beängstigend. Ich war froh damals einen Lehrer zu haben, der mir einfach ganz trocken sagen konnte, dass dieses "schwarze Nichts, dieses schwarze Loch" auch nur eine Vorstellung sei, die den Geist trübe. Es wäre zwar hilfreich für den Weg eine Ahnung von "Auslöschen" zu haben, aber das wärs dann auch schon. Dadurch habe ich mich in der Situation schon mal aufgefangen gefühlt, habe aber erstmal mit meditieren pausiert, weil mich diese Erfahrung echt unvorbereitet traf.


    Dass es mit Kontrolle zu tun haben könnte, darauf bin ich damals gar nicht gekommen. Eine sehr gute Erklärung finde ich, vielen Dank, in mir steckt ja manchmal son kleiner Kontrollfreak :-) Dann wird es vermutlich besser sein, sobald man bereit ist los zu lassen :-)


    LG Erde