Buddhadasa: Under the Bodhi Tree

3 Antworten. Letzter Beitrag () ist von Anandasa.

  • Under the Bodhi Tree: Buddha’s Original Vision of Dependent Co-arising von Buddhadasa Bhikkhu: http://www.wisdompubs.org/book/under-bodhi-tree



    Das Buch basiert auf Dhammavorträgen von Buddhadasa, die er vor vorwiegend westlichen Yogis in Suan Mokh gehalten hat. Das Buch gibt einen guten und gesammelten Einblick in Buddhadasas Erklärung des bedingten Entstehens. Er bespricht auch Meditation und wie sie zum Verstehen von paticcasamuppada beiträgt und wie zum Auflösen beiträgt.


    Ich sehe Buddhadasas Darstellung vom bedingten Entstehen recht kritisch und hatte mir erhofft, in diesem Buch würden seine Gedanken ausführlicher behandelt und belegt. Ein Punkt ist seine Unterscheidung in Dhamma-Sprache und Leute-Sprache. Dies hat sich für mich aber nur zum Teil erfüllt.


    Wer eine gute Einführung in Buddhadasas Gedankenwelt zum bedingten Entstehen wünscht, wird hier fündig.

  • pamokkha:

    (...) Ein Punkt ist seine Unterscheidung in Dhamma-Sprache und Leute-Sprache.

    Es gibt ja von Buddhadasa auch den Artikel Zwei Arten der Sprache. Was er dort versucht zu machen, ist aus meiner Sicht den Leuten zu sagen, dass einige Teile im Pali-Kanon nicht zielführend sind und dass man sie am besten auslässt. Das kann er aber so nicht sagen, weil ihm dann die Religiösen ins Genick springen. Deswegen der Ausweg über die zwei Sprachen im Pali-Kanon.


    Als ich damals auf diesen Artikel stieß hat es mich gefreut zu lesen, dass jemand sowas schreibt. Hier ist jemand auch so vorgegangen wie ich: Den religiösen/schwärmerischen Teil wegtrennen. Dann kann man erst die eigentliche Lehre sehen.


    Ich habe mir das Buch bestellt. Bin in meiner Erforschung des Buddhismus noch nicht riochtig beim bedingten Entstehen angekommen und mich würde interessieren was Buddhadasa da so schreibt.

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • pamokkha:

    Das ist dann nicht "die eigentliche Lehre", sondern nur, was du dir erwünscht. Hast du den Faden zu den Punkten für den Umgang mit Buddhismus gelesen?


    Doch. Einige Darstellungen von Wiedergeburt kann man ohne Verlust wegstreichen. Man muss es sogar, will man geistig klar im Kopf bleiben.


    Dass Buddha bei seinem Erwachen 100.000 Menschenleben zurückschauen könnte, kann man auch getrost wegstreichen. Das ist einfach eine schöne Legende wie dass sein Vater ein König gewesen wäre und der ganze Palast einschlief als Buddha in die Hauslosigkeit gezogen ist. Oder es wurde beim Aufschreiben des PK hinzugedichtet, um den Religionsstifter zu überhöhen. So wie nachträglich hinzugedichtet wurde, dass Jesus auferstanden sei. So oder so kann man es ohne Verlust wegstreichen.


    Nach Buddhas Lehre soll man sich eh nicht mit Spekulationen beschäftigen. Ohne qualifizierten Mut Teile des PK nicht für voll zu nehmen hat man am nur geistige Verwirrung statt geistiger Klarheit und Buddha und mir geht es um letzteres ;-).

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn