Neue Klage von Nydahl

284 Antworten. Letzter Beitrag () ist von mkha'.

  • Lama Ole Nydahl ist ein guter Mann und Lama.Die Anschuldigungen sind meineserachtens nicht relevant oder sind erfunden.

    Man sollte einen buddhistischen Lehrer wie lama Ole nicht in den schmutz ziehen.Wenn man mit seiner Art den Buddhismus zu lehren nicht klarkommt,sucht man sich eben eine andere schule.

    Liebe Grüße Kaffee48, gerade unter Buddhisten, die doch eigentlich Gemeinschaft im Sinne von Sangha pflegen sollten, finde ich den Hinweis 'wem's nicht gefällt, kann ja gehen' problematisch. Natürlich liegen verschiedenen Menschen unterschiedliche Lehrer oder Methoden der Lehre. Eigentlich erwarte ich da aber mehr Bereitschaft auch zur Selbstkritik.


    Zum Umgang mit öffentlichen Personen gibt es ganz klare Richtlinien in den hier verbindlichen Regeln des Umgangs miteinander


    Zitat

    2. Öffentliche Personen

    Es ist nicht erlaubt, öffentliche Personen unsachlich zu kritisieren. Insbesondere betrifft das Personen, die sich dem Dharma verschrieben haben. Sollte eine Kritik angebracht sein, ist diese sachlich zu begründen und sachlich zu formulieren.

    https://www.buddhaland.de/sc-terms-of-use/ (Hervorhebung von mir)

  • Lama Ole Nydahl ist ein guter Mann und Lama.Die Anschuldigungen sind meineserachtens nicht relevant oder sind erfunden.

    Man sollte einen buddhistischen Lehrer wie lama Ole nicht in den schmutz ziehen.Wenn man mit seiner Art den Buddhismus zu lehren nicht klarkommt,sucht man sich eben eine andere schule.

    Beachte die Fakten :wink:


    Es gibt genügend Quellen welche bestätigen, dass derartige Aussagen von ON kamen.

    _()_

    小金龍

    :zen:

    ཨོཾ་མ་ཎི་པདྨེ་ཧཱུྃ

  • Wie rechtfertigt Buddhismus das dulden von Leid und Tod anderer Menschen? Ist es nicht das Ziel, dass man menschlich handelt und leiden meidet?

    Kaffee48 Deine Signatur lautet: Peace and Harmony . Frieden und Harmonie, indem man Angst und Vorurteile schürt?

    _()_

    小金龍

    :zen:

    ཨོཾ་མ་ཎི་པདྨེ་ཧཱུྃ

  • Wie rechtfertigt Buddhismus das dulden von Leid und Tod anderer Menschen? Ist es nicht das Ziel, dass man menschlich handelt und leiden meidet?

    Tja ich kenn ja auch das Gleichnis von der Säge im MN, aber ich sehe die Realität,gegen den Islam habe ich nichts,wenn er denn friedlich wär und andere Religionen neben sich duldet.

    Leben bedeutet Leiden und solange man falschen Ansichten folgt wird das Leiden auch kein Ende haben,deswegen ist ja der edle achtfache Pfad zu verwirklichen.

  • Man sollte beachten, dass "Hass" und "Angst" Emotionen sind und als solche kann man sie weder verbieten, noch wirklich effektiv zensieren. Genau dies wird aber versucht. Facebook wird zensiert und es gibt jetzt ein sogenanntes Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Das Gesetz ist höchst umstritten unter Menschenrechtlern. Das alles ist für mich deutlich besorgniserregend, sind es doch deutliche diktatorische Anzeichen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht was allgemein die Gesellschaft derzeit mit "Angst und Hass schüren" meinen. Angst und Hass sind Emotionen, die jeder Mensch haben kann und hat. Sie zu unterdrücken oder zu verbieten halte ich für gefährlich. Es wird immer Menschen geben, die etwas sagen, das faktisch nicht korrekt ist oder emotional aufgeladen. Man kann dagegen argumentieren. Oder einfach hinnehmen (ja sich vielleicht auch darüber freuen), dass es ein breites Spektrum von Meinungen und Ansichten gibt, manche sachlich, andere eher unsachlich und pauschal. Das trägt zur Gesundheit der Demokratie bei. Querköpfe hat es schon immer gegeben. Im antiken Griechenland gab es verschiedene philosophische Strömungen, die teilweise auch polemisch agierten. Sogar Demagogie (was man heute Populismus nennt) hat ihren rechtmäßigen Platz in einer gesunden Demokratie. Allgemein sehe ich keinerlei Gefahr in Postings auf Facebook und bin stark der Meinung man sollte auf keinen Fall das Internet in irgendeiner Form zensieren. Menschen sind keine Kinder denen man bestimmte Aussagen (seien es Fehlinformationen) vorenthalten muss, weil sie sonst durchdrehen. Jedem muss zugestanden werden, dass er / sie erwachsen genug ist alles einzuordnen und kritischer Überprüfung zu unterziehen. Wenn man es anderen nicht zugesteht, dann gesteht man es sich selbst auch nicht zu, d.h. man betrachtet sich selbst auch als ein Kind, das bestimmte Sendungen nicht gucken darf, bestimmte Dinge nicht lesen darf etc. Man kann Personen von ihren Meinungen trennen, indem man ihr Werk bewertet, losgelöst von ihren Meinungen. Außerdem können sich Meinungen praktisch täglich ändern. Wir müssen uns dringend entspannen.

  • Man sollte beachten, dass "Hass" und "Angst" Emotionen sind und als solche kann man sie weder verbieten, noch wirklich effektiv zensieren. Genau dies wird aber versucht. Facebook wird zensiert und es gibt jetzt ein sogenanntes Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Das Gesetz ist höchst umstritten unter Menschenrechtlern. Das alles ist für mich deutlich besorgniserregend, sind es doch deutliche diktatorische Anzeichen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht was allgemein die Gesellschaft derzeit mit "Angst und Hass schüren" meinen. Angst und Hass sind Emotionen, die jeder Mensch haben kann und hat. Sie zu unterdrücken oder zu verbieten halte ich für gefährlich. Es wird immer Menschen geben, die etwas sagen, das faktisch nicht korrekt ist oder emotional aufgeladen. Man kann dagegen argumentieren. Oder einfach hinnehmen (ja sich vielleicht auch darüber freuen), dass es ein breites Spektrum von Meinungen und Ansichten gibt, manche sachlich, andere eher unsachlich und pauschal. Das trägt zur Gesundheit der Demokratie bei. Querköpfe hat es schon immer gegeben. Im antiken Griechenland gab es verschiedene philosophische Strömungen, die teilweise auch polemisch agierten. Sogar Demagogie (was man heute Populismus nennt) hat ihren rechtmäßigen Platz in einer gesunden Demokratie. Allgemein sehe ich keinerlei Gefahr in Postings auf Facebook und bin stark der Meinung man sollte auf keinen Fall das Internet in irgendeiner Form zensieren. Menschen sind keine Kinder denen man bestimmte Aussagen (seien es Fehlinformationen) vorenthalten muss, weil sie sonst durchdrehen. Jedem muss zugestanden werden, dass er / sie erwachsen genug ist alles einzuordnen und kritischer Überprüfung zu unterziehen. Wenn man es anderen nicht zugesteht, dann gesteht man es sich selbst auch nicht zu, d.h. man betrachtet sich selbst auch als ein Kind, das bestimmte Sendungen nicht gucken darf, bestimmte Dinge nicht lesen darf etc. Man kann Personen von ihren Meinungen trennen, indem man ihr Werk bewertet, losgelöst von ihren Meinungen. Außerdem können sich Meinungen praktisch täglich ändern. Wir müssen uns dringend entspannen.

    Niemanden kann man seinen Hass verbieten und wenn man ihn selber spürt, dann sollte man ihn meiner Meinung nach auch nicht unterdrücken, sondern nach der Ursache dafür auf den Grund gehen und diese beseitigen, in so fern einem daran gelegen ist, Leiden zu verhindern. Wenn man versteht, dass Hass eine Ursache für das Leiden ist, dann wird man auch vermeiden ihn auszuleben...das ist nicht gleichzusetzen mit einer Unterdrückung oder Verdrängung, denn man sollte sich ja damit ,wie gesagt, auseinandersetzen. Mitunter kann es notwendig sein, sich oder andere vor Menschen zu schützen, die ihren Hass ausleben....Wenn jemand z.b. zum Mord aufruft usw., dann tut man gut daran, dass nicht zu ignorieren...denn genau das käme ja einer Verdrängung gleich.... Das einfach zu löschen und dann zu tun als wäre nichts gewesen, natürlich auch. Bestimmte Handlungen sind in unserem Land sind nunmal Verboten und das ist auch notwendig, um der Gesamtheit der Bevölkerung ein möglichst freies Leben zu ermöglichen. Beleidigungen und Diffamierungen zu verbreiten ist eben auch Verboten, weil sie die Freiheiten derjenigen einschränken können, gegen die sie gerichtet sind. Auch wenn es in gewisser Weise dazu führt, dass die Redefreiheit denjenigen gegenüber eingeschränkt wird, die Beleidigungen und Diffamieren wollen. Da gilt es abzuwägen, wo der größere Schaden in Sachen Freiheit entsteht. Facebook und co. kann das nicht immer gewährleisten, sonst müssten die ja quasi Unmengen von Juristen beschäftigen. Deshalb ist man da vlt. auch eher vorsichtig und löscht sobald auch nur ein geringer Zweifel an der legalität einer Aussage besteht lieber.

  • Tja ich kenn ja auch das Gleichnis von der Säge im MN, aber ich sehe die Realität,gegen den Islam habe ich nichts,wenn er denn friedlich wär und andere Religionen neben sich duldet.

    Leben bedeutet Leiden und solange man falschen Ansichten folgt wird das Leiden auch kein Ende haben,deswegen ist ja der edle achtfache Pfad zu verwirklichen.

    Ja denkst Du denn wirklich, dass es in buddhistisch dominierten Ländern absolut friedlich sei und andere Religionen stets geduldet seien? Schau Dir z.B. mal die Geschichte Tibets an, die Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Traditioneṇ, die Existenz der tibetischen Guerilla-Bewegung Chushi Gangdrug, oder informiere Dich über die Vertreibung der islamischen Bevölkerung in Myanmar Das geht nun schon seit 2012/13 so - bis zum heutigen Tag ...


    Was würdest Du antworten, wenn man Dir all dies an den Kopf werfen würde mit dem Hinweis, der Buddhismus sei ja wohl eine schreckliche Religion, ... was da schon alles im Namen Buddhas geschehen ist, ... und selbst heute geben sie keinen Frieden und machen ihre Mitmenschen nieder ...


    Friedlich ist etwas Anderes:


    Buddhismus und Gewalt von Lambert Schmithausen

    https://www.tibet.de/zeitschri…f16c23832ae100f546eb47093

    Eine Chronologie der tibetischen Geschichte

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zeittafel_Tibet


    Chushi Gangdrug - eine tibetische Guerilla-Bewegung

    https://de.wikipedia.org/wiki/Chushi_Gangdrug


    Gewalt in Myanmar

    2013: http://www.zeit.de/2013/21/myanmar-buddhisten-muslime

    2018: http://www.faz.net/aktuell/pol…on-rohingya-15481555.html

    5 Mal editiert, zuletzt von mkha' () aus folgendem Grund: Link funktionierte nicht

  • Ich gebe dir insoweit Recht, dass Religion immer dazu benutzen wird zu dominieren, zu unterdrücken und zu herrschen. Es gibt mehrere Suren im Koran, die sich damit beschäftigen, wie man mit Ungläubigen, Andersgläubigen, Dieben, Frauen ect u.gehen sollte.

    Wie unterscheiden sich nun die Ratschläge die der Buddhismus oder der Islam zu diesen Dingen gibt, hinsichtlich ihrer Eignung Menschen zu unterdrücken und dies zu rechtfertigen?

  • Wie unterscheiden sich nun die Ratschläge die der Buddhismus oder der Islam zu diesen Dingen gibt, hinsichtlich ihrer Eignung Menschen zu unterdrücken und dies zu rechtfertigen?

    Das hängt davon ab wen man fragt. Bei einem gemäßigten Moslem wirst Du eine Antwort bekommen, die die Toleranz, Liebe und Mitgefühl unterschtreicht, bei einem fanatischen Moslem wirst Du den Rat bekommen alle Ungläubigen müssen bekehrt oder getötet werden. Bei ON wirst Du wohl mindestens vor der Riesengefahr gewarnt werden die der Islam darstellt und bei anderen Lehrern wird das wohl anders aussehen. Ich war einmal dabei wo eine Frau Sangye Nyenpa fragte, dass ihre Tochter immer mehr moslemische Freunde habe und sie sich große Sorgen machen würde. Sangye Nyenpa antwortete sinngemäß, dass der Islam, das Christentum und der Jüdische Glaube die Werte MItgefühl und Liebe als zentrales Thema haben man sich also überhaupt keine Sorgen machen müsse.


    Fanatiker kann man überall finden, Sei es bei den Christen die den Nordirlandkonflikt mit Bomben und Steinen am Leben gehalten haben, Bei den Buddhisten, die als Mönch nationalistische Parteien unterstützen( Sri Lanka) oder Rassenhass schüren( Rohinga in Burma) und auch auf der islamischen Seite wenn man Terrorgruppen organisiert und Anschläge ausführt.


    Was mich stört ist die Veralgemeinerung. Islam = gefährlich. Das ist doch Augenwischerei. Das Problem liegt doch nicht bei islamischen Zuwanderern, bzw hat das Problem Zuwanderung nichts mit dem Islam zu tun. Es gibt seit es Menschen gibt Völkerwanderungen. Daduch dass man seit 200 Jahren feste nationalstaatliche Grenzen eingeführt hat wird man das nicht verhindern können. Und die Ursachen, warum Menschen gerade zu uns kommen wollen, haben wir doch selbst gelegt. Das hat alles mit Religion kaum was zu tun.

  • Diese Art von Einstellung und Relativierung wird einer der Gründe für den Untergang unserer Zivilisation sein. Informiert euch mal über die Barbarenkriege / amerikanisch tripolitanische Kriege und was früher die Ursache war, dass amerikanische Schiffe entführt worden, die Besatzung versklavt und Lösegeld bzw. Zoll von amerikanischen Handelschiffen vor der afrikanischen Küste gezahlt werden musste. Alles kurz nach der Gründung der vereinigten Staaten. D.h. Amerika hatte noch nichts falsch gemacht, dennoch wurden sie terrorisiert, weil sie in den Augen der Angreifer schlicht Ungläubige waren.

  • Diese Art von Einstellung und Relativierung wird einer der Gründe für den Untergang unserer Zivilisation sein. Informiert euch mal über die Barbarenkriege / amerikanisch tripolitanische Kriege und was früher die Ursache war, dass amerikanische Schiffe entführt worden, die Besatzung versklavt und Lösegeld bzw. Zoll von amerikanischen Handelschiffen vor der afrikanischen Küste gezahlt werden musste. Alles kurz nach der Gründung der vereinigten Staaten. D.h. Amerika hatte noch nichts falsch gemacht, dennoch wurden sie terrorisiert, weil sie in den Augen der Angreifer schlicht Ungläubige waren.

    Ursache?...mhhh.. das Lösegeld?...und vlt. wg. dem schlechtem Karma...von wegen der amerikanischen Ureinwohner und so :mrgreen:!...

    Dann wissen wir wenigstens was den Muslimen droht, wenn sie uns hier erstmal als rechtmäßige Ureinwohner verdrängt und unterworfen haben... Das ist ja auch ne Genugtuung irgendwie !

  • Nun wir leben in einem Rechtsstaat. Jeder kann hier jeden verklagen. Wer das bezahlt und wer sich an die Gesetze gehalten hat bestimmen in einem Rechtsstaat unabhängige Gerichte. Wer die Aussagen von Ole Nydahl nicht für rechtens hält, dem steht der Rechtsweg ja offen.

    In unserem Rechtsstaat Deutschland werden pro Jahr ca 100000 Abtreibungen vorgenommen. Dagegen kann keiner Klagen da dies eine Mehrheit im Bundestag durch ein Gesetz geregelt hat. Die Wirkungen einer Abtreibung erfahren nach Buddha alle auf die Art und Weise, mit der sie daran beteiligt waren. Wenn ich also davon weiß, dass jemand sein Leben gefährdet und Leid verursacht wenn er bestimmte Handlungen vollzieht, dann bedeutet dies noch nicht, dass ich die Möglichkeit dazu habe dies zu verhindern oder dass ich deswegen selbst Leid erfahre aus der Untätigkeit heraus.

    Wenn Menschen aus Afrika ihr Leben riskieren um nach Europa zu kommen und dabei viele ertrinken ist dies tragisch und wir sollten versuchen die Ursachen zu verstehen und langfristig heilsamere Wege für diese Menschen suchen. Es wäre sicher eine große Herausforderung ca 10000 Menschen jedes Jahr in Deutschland vor einem Suizid zu bewahren. Und sicher hat jeder hier im Forum schonmal Kontakt zu einem Menschen gehabt , der Suizidabsichten hatte , es versucht hatte oder Suzid begangen hatte. Habt ihr die Gründe für einen Suizid wirklich verstehen können? Vielleicht Angst oder Scham vielleicht Zorn? Ole Nydahl sagt in dem Interview, dass es Menschen gibt die versuchen die Menschen vor dem ertrinken zu retten. Die Diskussion dreht sich letztlich um die Mimik die interpretiert wird.

    Wer schon mal versucht hat, einen Menschen mit einer starken Suchterkrankung davon abzuhalten nicht dem Suchtmittel zu erliegen das das Leben unmittelbar bedroht hat vielleicht aus Verzweiflung auch schonmal eine Mimik gezeigt die andere als unangemessen interpretiert haben.

    Ich habe mir das Video genau angeschaut und mich lange gefragt welche Gefühle ich dabei habe und was diese Gefühle in mir auslöst. Ich möchte dabei erwähnen, dass mein Vater seit ich lebe jeden Tag Alkohol getrunken hat und ich beruflich oft mit Suchtkranken arbeite. Ich hatte auch schon Beziehungen in denen die Suchterkrankungen der Partnerin zu viel Leid geführt hatte. Konnte ich irgendjemanden retten? Ich weiß es nicht und maße mir dabei weder ein Urteil über andere an, noch verurteile ich mich dass ich unter durch eine Co-Abhängigkeit viel Leid erfahren habe. Ich kenne die Gründe nicht für die Mimik und die Worte von Ole Nydahl in diesem Zusammenhang. Aber ich sehe darin kein Verhalten oder eine Äußerung im Zusammenhang mit Menschen die sich und andere einer Gefahr fürs Leben aussetzen, die ich verurteile. Wenn hier viele zum Ausdruck bringen wie sie andere verurteilen, dann empfehle ich beim nächsten Bier, beim nächsten Obdachlosen oder bei der Begegnung mit einem depressiven vielleicht mal genau auf eure Mimik zu achten und dabei ein Selfie Video zu machen und dies dann zu veröffentlichen und dabei bitte nicht zu zimmperlich zu sein wenn ihr lieber einen großen Balken vor den Augen hättet.

  • ich kenne so einige ausländische lamas und buddhisten, die den islam kritisieren.


    nur hier in deutschland ist der islam ja toll und schützenswert. selbst bei buddhisten - weil political correct und so.


    sehe kein problem darin. bin selber auch starker islamkritiker und buddhist. für mich ist der islam eine irrlehre, wie viele andere, die dem dharma widersprechen.


    und dass die illegale eiwanderung von zumeist muslimen zu problemen führt, ist doch seit 30 jahren in frankfreich, england, schweden und nun auch in deutschland sehr einfach zu beobachten. wer das immer noch leugnet, dass das nichts mit dem islam zu tun hat, der will einfach die fakten nicht erkennen.

    die kriminalitätsstatistiken sprechen für sich. no-go areas sind auch vor allem islamisches herrschaftsgebiet. die scharia ist ein religös-politisches system. wer die ganzen verknüpfungen und probleme dahinter nicht sieht, ist in meinen augen verblendet.

    und wer diese aufzeigt, ist dann natürlich der 'böse', wie lama ole bspw.


    ihr könnt ja mal in ein islamisches land auswandern und dort probieren den buddhismus nach außen hin zu propagieren/praktizieren - viel spaß.

  • Eigentlich wäre dies hier schon wieder ein neues Thema wert, aber ich hab keine Lust, das Fass aufzumachen. Hier also nur als Ergänzung:


    Nydal trifft sich mit führenden europäischen Rechtsextremen:

    https://www.ursachewirkung.at/…les-netzwerk-verstrickt-2

    „Atmen statt Denken." (Filmzitat aus „Mängelexemplar")

  • Der Artikel ist wieder sowas, wo ich mich frage, ob man die ohnehin schon bestürzenden Fakten unbedingt noch zusätzlich durch eigene - Empörung heischende - Schlussfolgerungen salzen muss. Damit macht man sich selbst wieder unseriös.


    Die eigentliche Überschrift ist klar Clickbait "Hat Ole Nydahl die Buddhistische Union in ein rechtsextremes internationales Netzwerk verstrickt?"

    Die DBU hat sich noch und nöcher distanziert. "Das alles findet statt unter dem Deckmäntelchen der seriös beleumundeten Dachorganisation DBU."


    Dass die Meditation und Verschmelzung mit ON stattfindet stimmt auch nicht, daher ist diese Schlussfolgerung noch so ein Punkt: "Störgefühle wegzumeditieren ist eingeübt, jetzt lehrt er eine rechtsextreme Geisteshaltung in Vorträgen und festigt sie über Verschmelzungsmeditationen." Guru Yoga findet nach wie vor mit dem 16. Karmapa statt, ich habe nichts gegenteiliges jemals gehört.


    "Den Zugang zu Nydahls Lehren bezahlt man mit der Übernahme seiner politischen Überzeugungen. Geschickt gemacht, aber unausweichlich." Das mag im Einzelfall zutreffen oder sogar in einem viel zu hohen Maße, aber garantiert nicht unausweichlich. Sonst gäbe es nicht eine - leider meist schweigende - Mehrheit unter seinen Schülern, die diese politischen Meinungen NICHT teilen.

    "Respekt ist unsere Aufgabe und nicht ne falsche Maske, die ich aufhabe" (Fanta 4)
    OM BENDZA KILI KILAYA HUNG

  • Ich war selbst früher Ole Schülerin und bin zu befangen um mich zu tief an diesem Thema zu beteiligen. Aber nur mal zum Nachdenken. Nach allem was in den letzten Jahren, besonders auch im tibetischen Buddhismus aufgedeckt wurde mit Sogyal Lakar an der Spitze fragt ihr euch wirklich warum "dieses Fass" aufgemacht wurde? Wenn man Ole verteidigen kann und will, bitte macht das. Aber wer dieses Fass aufgemacht hat war Ole selbst. Ich weiß, dass er bereits in den 90ern gewarnt wurde, sich mehr auf den Dharma in seinen Vorträgen zu kobzentrieren und weniger auf den Islam (unter anderem von seiner Frau Hanna). Nun die Geister die er rief sind jetzt da. Ich finde damit muss er und auch seine Schüler jetzt leider klar kommen.

  • Natürlich verteidige ich meinen Lehrer, das werde ich mit echter westfälischer Dickköpfigkeit auch weiterhin tun, obwohl ich seine politischen Ansichten nicht teile.

    Versprochen!


    Was das "Fass" betrifft: In jedem Internetforum gibt es mindestens ein bestimmtes "Aufreger-Thema", dabei ist es egal, ob es sich um ein Modellbauforum oder ein Fußballforum handelt...

    In jedem Forum gibt es auch immer Mitglieder, die diese Themen immer wieder an die Oberfläche holen, obwohl sie wissen, was dann passiert. Welche Motivation solche Leute antreibt, ist mir egal, denn das Ergebnis ist immer dasselbe: Zank und Streit!

  • Der Artikel ist wieder sowas, wo ich mich frage, ob man die ohnehin schon bestürzenden Fakten unbedingt noch zusätzlich durch eigene - Empörung heischende - Schlussfolgerungen salzen muss. Damit macht man sich selbst wieder unseriös.

    Genau. Das ist ein sehr emotional verfasster Artikel, in dem die Nuancen zwischen "rechtslastig", "rechts" und "rechtsextrem" verschwimmen. Geert Wilders und die AfD sind sicher etwas, was man rechtspulistisch nenen kann, aber zumindest in Deutschland bedeutet ja "rechtsextrem", daß man sich gegen die freiheitlich, demokratische Grundordnung richtet. Bei dem Begriff "rechtsextrem" denke ich an gewaltbereite Stiefelskins und NSU. Natürlich ist es so, dass es einen fliessenden Übergnag zwischen "rechtslastig", "rechtspopulitisch" und "rechtsextrem" gibt - man trifft sich und kennt sich. Aber dies legitimiert noch keine Gleichsetzung.


    Natürlich gibt es auch Palästinenserunterstützervereine die sich nicht von der Hamas distanzieren sondern mit ihr sympathisieren und dann gibt es auch Leute in der grünen Jugend die sich nicht von solchen Vereinen distanzieren. Trotzdem ist es unzulässig, deswegen grüne Jugend und Hamas gleichzusetzten. Selbst wenn Ole Nydahl ganz offiziell AfD Mitglied wäre, wäre er damit nur Anhänger einer im Bundestag vetretenen Partei und nicht Teil eines "rechtsextremen internationalen Netzwerks". Das ist eine totale Begriffverwirrung, die im Endeffekt die eigene Position untergräbt.


    Statt die sinnvolle These aufzustellen, daß Herr Nydahl das typische Gedankengut eines AfD oder Wilders-Fans vertritt, stilisiert man ihn zum Rechtsextremisten. Und macht es damit anderen leicht, diese These zu widerlegen.

  • Eigentlich wäre dies hier schon wieder ein neues Thema wert, aber ich hab keine Lust, das Fass aufzumachen. Hier also nur als Ergänzung:


    Nydal trifft sich mit führenden europäischen Rechtsextremen:

    https://www.ursachewirkung.at/…les-netzwerk-verstrickt-2

    Du hast das Fass aufgemacht :mrgreen:

    Wie wäre es, Pressefotos von Frau Merkel rauszusuchen nur von Staatsbesuchen von Anführern von Diktaturen oder Staatsführern islamistischer Staaten und das unter


    Bundeskanzlerin Merkel trifft sich mit führenden internationalen Diktatoren

    Bundeskanzlerin Merkel trifft sich mit führenden Islamisten


    zu posten? - Es wäre irreführend und gezielt irreführend.


    Ich mag Herrn Nydahl nicht besonders. Seine spezifische Islamkritik geht mir intellektuell nicht tief genug.


    Auf der anderen Seite - hast Du dir schon mal überlegt, daß zu einem Treffen immer 2 (mindestens) gehören? Wie wäre es mit der Frage nach der Bereitschaft unserer europäischen Linken, Grünen... sich mit einem Vertreter der in der Bundesrepublik verbreitetsten buddhistischen Gruppen zu treffen?