Hast du mal ne kippe?

74 Antworten. Letzter Beitrag () ist von mkha'.

  • Hallo FederImWind und herzlich Willkommen,

    ich rauche seit 10 Jahren nicht mehr. Ich habe mir die 4 Gründe so verinnerlicht, dass ich von einem auf den anderen Tag nicht mehr rauchte:


    Es stinkt, es schmeckt nicht, es ist ungesund und kostet dazu noch Geld.


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    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Gandhi

  • Also bei mir ist es leider so dass ich es geschmacklich und geruchlich mag...

  • Das ist Pech für Dich, für mich war es Glück, es eigentlich nicht zu mögen, denn ich musste dazu immer etwas trinken, am besten Wein oder Gesüßtes, Eis essen oder wenigstens ein Kaugummi kauen. Das trug alles noch dazu bei, dass ich es losließ, denn so esse ich auch nicht so viel und trinke statt Wein viel Wasser.

    Warum ich dennoch rauchte, weil ich es irgendwie cool fand, so auf dem Gipfel eines Berges zu sitzen, ins Tal zu schauen oder im Monument Valley auf den West Mitten Butte zu blicken und eine schmeuken - die schöne weite Welt. ich bin voll auf die Werbung abgefahren. Und das fand ich dann auch irgendwie total schwach und lächerlich.


    Meiner Meinung nach muss man sich in allem, was hinderlich ist und schwer abzugewöhnen, auf die Schliche kommen, auf den Auslöser für das Tun.

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    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Gandhi

  • Ich habe in diesem Leben keine einzige Zigarette angerührt, noch nicht mal um zu probieren. Ich habe dabei erfolgreich gegen jeden Gruppenzwang "gekämpft"!

    Liebe Grüße
    S.Y.


    Rufe - soviel Du nur kannst- Liebe, Respekt und Vertrauen hervor !


    aus den "Versen über die Ansammlung der kostbaren Qualitäten der Vollkommenheit der Weisheit"

  • Ich habe mir 1996 das Rauchen abgewöhnt. Es war der wohl 35. Versuch, der endlich endgültig klappte. Mein Trick war zu verstehen, dass Rauchsucht nicht durch Rauchen weggeht.


    Meine Motivation zu Rauchen war, dass ich keinen Schmachter haben wollte. Aber irgendwann verstand ich, dass der Schmachter nur vom Rauchen kommt. Wenn man nicht raucht, hört der Schmachter irgendwann auf.

    Wenn man wieder anfängt zu rauchen, und sei es "nur eine Zigarette", dann fängt der Schmachter wieder an. Ein sehr billiges Prinzip, das eigentlich leicht zu durchschauen wäre. :)


    So, das war mein einziger Beitrag in diesem Thread - ich bekomme von diesem Thema immer so ein Kratzen im Hals.


    Alles Gute und viel Erfolg.

    „Atmen statt Denken." (Filmzitat aus „Mängelexemplar")

  • Ich habe 30jahre geraucht,kam einfach nicht los davon.Seit 2jahren Dampfe ich nur noch. Mittlerweile schmeckt es mir auch nicht mehr so wie am anfang,so das ich nur noch selten Dampfe.8)

    Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.

  • So, das war mein einziger Beitrag in diesem Thread - ich bekomme von diesem Thema immer so ein Kratzen im Hals.Ich

    :rofl: Ich habe mir letztens den Film "3 Tage in Quiberon" angeschaut. Das Gequalme von Romy auf Großleinwand in schwarz-weiß war so extrem, dass nicht nur ich das Gefühl hatte, mitzuqualmen. Sehr anstrengend.

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Gandhi

  • Habe ich noch nie, werde ich auch nie und ich fühle mich auch im Alltag durch den Qualm belästigt.

    Kurz gesagt ist es eines von vielen möglichen Suchtmitteln, und eine Art von körperlicher Selbstzerstörung. Weder lasse ich mir von irgendwelchen Suchtmitteln mein Leben bestimmen, noch werde ich mir bewusst meinen Körper schädigen.


    Ich würde gerne sehen dass Zigaretten verboten würden. Es nutzt niemandem etwas, schadet nur und das Einzige worum es dabei geht ist, das andere damit ihr Geld verdienen. Auf Kosten der Gesundheit anderer, den Suchtfaktor ausnutzend.

  • So, das war mein einziger Beitrag in diesem Thread - ich bekomme von diesem Thema immer so ein Kratzen im Hals.Ich

    :rofl: Ich habe mir letztens den Film "3 Tage in Quiberon" angeschaut. Das Gequalme von Romy auf Großleinwand in schwarz-weiß war so extrem, dass nicht nur ich das Gefühl hatte, mitzuqualmen. Sehr anstrengend.

    Glaube kann Berge versetzen.

  • Das eigenartige ist das ichmit "aktiven" Nichtrauchern sowieso nicht weiter in Kontakt komme. Da gibt es sofort wegwenden des gesamten Wesens wenn es auf Extrmisten trifft. Dabei ist es egal welche Extreme vertreten werden.


    Ganz klar gesagt: Wer mich nicht erträgt den werde ich nicht ertragen.

  • heute werden die raucher nach draussen gejagt.......was richtig ist.

    Das sehe ich nicht so. Draußen, von mir aus, aber sehr oft stehen sie dann direkt vor- oder unmittelbar neben dem Eingang. Jeder Nichtraucher, Schwangere, Kinder, Asthmakranke,...muss dann direkt durch den Qualm durch.

  • Dass die Raucher nach draußen "mussten" war eine große Hilfe für mich, nicht mehr zu rauchen. Es machte einfach keinen Spaß mehr, sich während des Besuchs im Restaurant nach draußen zu begeben. Irgendwie asozial. Die Nichtraucher blieben verwaist sitzen. Völlig beknackt.

    Früher habe ich gern zu einem Glas Wein nach einem schönen Essen im Restaurant geraucht. Das war nun vorbei. Zu meinem eigenen Glück.

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Gandhi

  • ich finde es so assi wenn Eltern im Beisein ihrer Kinder rauchen was das zeug hält. da könnte ich hinterherheulen. die armen Kids denk ich dann. die ganze Wohnung verräuchert sicherlich. als ich damals noch rauchte,wussten es unsere Kinder nicht mal. als ich noch Kind war konnte ich meinen vater im Wohnzimmer kaum erkennen. da hatten sich schon wolken gebildet :) aber so waren sie alle damals und wussten auch echt nichts vom Passivrauchen

  • Das Problem dabei ist auch der verursachte Schaden durch das passive Rauchen. Sogar wenn das Elternteil in einem anderen Raum raucht und der Qualm in der Kleidung hängt, raucht das Kind dadurch noch passiv mit. Sie schädigen dadurch die Entwicklung des Kindes, Organe wie z.B. die Lunge befinden sich je nach Alter noch im Wachstum. Ihr Körper ist auch viel kleiner, weshalb sie im Vergleich zu einem Erwachsenen eine viel höhere Konzentration der Schadstoffe in ihrem Körper haben.


    Bei Eltern die ihre Suchtbefriedigung über das Wohlergehen und die Gesundheit ihres Kindes stellen, zweifle ich die psychische (oder geistige?) Eignung an, ein Kind in ihrer Obhut angemessen groß zu ziehen. In manchen Haushalten scheint das wirklich übertrieben extrem zu sein. Ein Beispiel dafür, das es ein Fehler von Menschen war und ist, in die natürliche Selektion einzugreifen.

  • Jin  

    ich glaub die meisten dieser Eltern würden liebend gerne aufhören - scheitern aber und rauchen mit einem verzweifelt unterdrückten, schlechten Gewissen weiter. Und was macht ein Süchtiger, wenn er ein permanent schlechtes Gewissen unterdrücken muss? Richtig, rauchen.

    Wenn Du, wie Du sagst nie geraucht hast, dann würde ich an Deiner Stelle lieber ein bisschen weniger be- und verurteilen.

    Was Du da zusammenschreibst grenzt ja an Gesundheitsfaschismus (sorry für die Formulierung, aber Dein letzter Satz war auch nicht von schlechten Eltern)