Buddhas Lehre

There are 639 replies in this Thread. The last Post () by mukti.

  • Die Leuchtwesen stehen wirklich im PK. Ausserdem hat er die neumann'schen Übersetzungen...

    Das ist eine ganz wundersame Beschreibung, ich erinnere mich ... habe die Stelle gerade nicht parat. Vielleicht kann mal wer nen Palikanon - Link angeben?


    Ich habe vom DL auch mal etwas Ahnliches gelesen. Zwischenzustände Bardo usw.



    :sunny:

  • Er meint D 27.

    Zitat

    «Ihr seid ja, Vāsetther, nach verschiedener Geburt, mit verschiedenen Namen, von verschiedenen Stämmen, aus verschiedenen Geschlechtern von Hause fort in die Hauslosigkeit gezogen. <Wer seid ihr?>, wenn man euch so fragt, so bekennt ihr euch: <Asketen des Sakyersohnes sind wir.> Bei wem aber etwa, Vāsetther, Vertrauen zum Vollendeten Boden finden, Wurzel schlagen, standhalten mag, kräftig, nicht mehr entzogen werden kann, von keinem Asketen und keinem Priester, von keinem Gott und keinem Teufel und keinem Brahmā noch von irgendwem in der Welt, der darf wohl von sich sagen: <Vom Erhabenen bin ich der Sohn, von echter Abstammung, aus dem Munde geboren, in der Lehre gezeugt, in der Lehre gebildet, Erbe der Lehre>; und warum darf er das? Es ist ja, Vāsetther, bezeichnend für den Vollendeten <leibhafte Lehre> zu sagen, <heilig leibhaftig> zu sagen, <verkörperte Lehre> zu sagen, <heilig verkörpert>, zu sagen.

    «Es kommt wohl, Vāsetther, eine Zeit vor, wo sich da hin und wieder, im Verlaufe langer Wandlungen, diese Welt zusammenballt. Wann die Welt sich zusammenballt, ballen sich die Wesen zumeist als Leuchtende zusammen. Die sind dann geistförmig, genießen Wonne, kreisen selbstleuchtend im Raume, bestehn in Schönheit, lange Wandlungen dauern sie durch.


    «Es kommt wohl, Vāsetther, eine Zeit vor, wo sich da hin und wieder, im Verlaufe langer Wandlungen, diese Welt auseinanderballt. Wann die Welt sich auseinanderballt, gelangen die Wesen zumeist, dem Reigen der Leuchtenden entschwunden, hienieden zu Dasein. Sie sind noch geistförmig, genießen Wonne, kreisen selbstleuchtend im Raume, bestehn in Schönheit, lange Wandlungen dauern sie durch.


    «Einzig Wasser geworden aber ist es, Vāsetther, zu jener Zeit, tiefdunkel, tiefdunkle Finsternis; es gibt keinen Mond und keine Sonne, es gibt keine Sterne und Planeten, es gibt weder Nacht noch Tag, es gibt keine Monate und Wochen, es gibt keine Wenden und Jahre, es gibt weder Weib noch Mann: die Wesen sind nur eben als Wesen aufzuweisen. Da hat denn, Vāsetther, vor den Wesen dort irgend einmal, im Verlaufe langer Wandlungen, ein Streifen saftiger Erde im Wasser sich erhoben. Gleichwie etwa bei kochender Milch, wenn sie zu versieden beginnt, oben ein Streifen zurückbleibt: ebenso auch ist er zum Vorschein gekommen. Der ist farbig gewesen, duftig gewesen, saftig gewesen. Gleichwie etwa geschlagener Rahm oder geschlagene Butter, so war seine Farbe; gleichwie etwa süßer Honig, ohne Waben, so war sein Geschmack.


    Ich würde aber D 28 im Anschluss lesen.

    Zitat

    «Ferner aber, o Herr, ist das unübertrefflich, wie der Erhabene die Lehre darlegt bei den Behauptern der Ewigkeit. Drei Arten gibt es, o Herr, wie Ewigkeit behauptet wird.

    • Da hat, o Herr, irgendein Asket oder Priester in heißer Buße, in stetem Kampfe, in ernster Übung, in unermüdlichem Eifer, in tiefer Bedachtsamkeit eine geistige Einigung errungen, wo er innig im Herzen an manche verschiedene frühere Daseinsform sich erinnert: als wie an ein Leben, dann an zwei Leben, dann an drei Leben, dann an vier Leben, dann an fünf Leben, dann an zehn Leben, dann an zwanzig Leben, dann an dreißig Leben, dann an vierzig Leben, dann an fünfzig Leben, dann an hundert Leben, dann an tausend Leben, dann an hunderttausend Leben, dann an viele hunderttausend Leben; <Dort war ich, jenen Namen hatte ich, jener Familie gehörte ich an, das war mein Stand, das mein Beruf, solches Wohl und Wehe habe ich erfahren, so war mein Lebensende; dort verschieden trat ich anderswo wieder ins Dasein: da war ich nun, diesen Namen hatte ich, dieser Familie gehörte ich an, dies war mein Stand, dies mein Beruf, solches Wohl und Wehe habe ich erfahren, so war mein Lebensende; da verschieden trat ich hier wieder ins Dasein>: so erinnert er sich mancher verschiedenen früheren Daseinsform, mit je den eigentümlichen Merkmalen, mit je den eigenartigen Beziehungen. Der sagt nun also aus: <Die Zeiten der Vergangenheit kenn' ich schon: zusammengeballt hatte sich die Welt und auseinandergeballt; und die Zeiten der Zukunft kenn' ich wohl auch: zusammenballen wird sich die Welt und auseinanderballen. Ewig ist Seele und Welt, starr, giebelständig, grundfest gegründet; und diese Wesen wandern um, wandeln um, verschwinden und erscheinen wieder: es ist eben immer dasselbe.> Das ist die erste Behauptung der Ewigkeit.


    • Weiter sodann, o Herr: da hat irgendein Asket oder Priester in heißer Buße, in stetem Kampfe, in ernster Übung, in unermüdlichem Eifer, in tiefer Bedachtsamkeit eine geistige Einigung errungen, wo er innig im Herzen an manche verschiedene frühere Daseinsform sich erinnert, und zwar an die Zeiten während einer Weltenentstehung und Weltenvergehung, dann an die Zeiten während zweier Weltenentstehungen-Weltenvergehungen, dann an die Zeiten während dreier Weltenentstehungen-Weltenvergehungen, dann an die Zeiten während vier, fünf, zehn Weltenentstehungen-Weltenvergehungen, mit je den eigentümlichen Merkmalen, mit je den eigenartigen Beziehungen. Der sagt nun also aus: <Die Zeiten der Vergangenheit kenn' ich gar wohl: zusammengeballt hatte sich diese Welt und auseinandergeballt; und auch die Zeiten der Zukunft kenn' ich gar wohl: zusammenballen wird sich die Welt und auseinanderballen. Ewig ist Seele und Welt, starr, giebelständig, grundfest gegründet; und diese Wesen wandern um, wandeln um, verschwinden und erscheinen wieder: es ist eben immer dasselbe.> Das ist die zweite Behauptung der Ewigkeit.

    Edited once, last by Spock ().

  • Hallo ihr Lieben.


    Leuchtwesen zu werden ist allerdings nicht das Ziel der überlieferten Buddhalehre.

    Genausowenig wie bei Brahma wiederzuerscheinen.


    Das ist alles noch Samsara, der Lehre nach. Vergänglich, leidhaft, unbefriedigend und nicht Ich, nicht Mein und nicht Selbst.


    Die Wege zu Brahma und höheren Daseinsbereichen lehrte Buddha diejenigen, welche nicht Nibbana verwirklichen wollten oder nicht konnten.


    Allerdings kann es natürlich sein, dass man durch die Praxis in solchen Bereichen wiedererscheint, der überlieferten Lehre nach. Sie sind aber nicht das Ziel für jemanden der vollkommene Befreiung möchte.


    Und alles nur (m)eine Meinung. :)


    Liebe Grüße

  • Dank für den Link!

    Ich würde aber D 28 im Anschluss lesen.

    Joa, das kann man schon machen, um wieder "klar" zu werden, falls es nach der Lektüre über die "Urzeit" ein wenig unklar geworden ist :D


    Ich finds wunderhübsch :), weiß aber wie man damit umzugehen hat.


    Ich denke mir: lieber ein LeuchtWesen als ein Dämon :D



    :sunny:

  • :roll: ... Oh, ich bin schon wieder zu lahm ...


    Ich würde es einfach so sehen: Der Buddha erklärt dort das Abhängige Entstehen. In einem der Lichtwesen steigt das Begehren auf :)


    Digha Nikāya - Die Längere Sammlung

    Pātika Vagga - Buch des Pātikaputto

    Dritter Teil - Vierte Rede

    27. Aggañña Sutta, Voranfang - (Pali)


    …. «Es kommt wohl, Vāsetther, eine Zeit vor, wo sich da hin und wieder, im Verlaufe langer Wandlungen, diese Welt zusammenballt. Wann die Welt sich zusammenballt, ballen sich die Wesen zumeist als Leuchtende zusammen. Die sind dann geistförmig, genießen Wonne, kreisen selbstleuchtend im Raume, bestehn in Schönheit, lange Wandlungen dauern sie durch.


    «Es kommt wohl, Vāsetther, eine Zeit vor, wo sich da hin und wieder, im Verlaufe langer Wandlungen, diese Welt auseinanderballt. Wann die Welt sich auseinanderballt, gelangen die Wesen zumeist, dem Reigen der Leuchtenden entschwunden, hienieden zu Dasein. Sie sind noch geistförmig, genießen Wonne, kreisen selbstleuchtend im Raume, bestehn in Schönheit, lange Wandlungen dauern sie durch.


    «Einzig Wasser geworden aber ist es, Vāsetther, zu jener Zeit, tiefdunkel, tiefdunkle Finsternis; es gibt keinen Mond und keine Sonne, es gibt keine Sterne und Planeten, es gibt weder Nacht noch Tag, es gibt keine Monate und Wochen, es gibt keine Wenden und Jahre, es gibt weder Weib noch Mann: die Wesen sind nur eben als Wesen aufzuweisen. Da hat denn, Vāsetther, vor den Wesen dort irgend einmal, im Verlaufe langer Wandlungen, ein Streifen saftiger Erde im Wasser sich erhoben. Gleichwie etwa bei kochender Milch, wenn sie zu versieden beginnt, oben ein Streifen zurückbleibt: ebenso auch ist er zum Vorschein gekommen. Der ist farbig gewesen, duftig gewesen, saftig gewesen. Gleichwie etwa geschlagener Rahm oder geschlagene Butter, so war seine Farbe; gleichwie etwa süßer Honig, ohne Waben, so war sein Geschmack.


    «Alsbald nun, Vāsetther, hat eines der Wesen, lüstern geworden, <Sieh' da, was mag das nur sein?>, …


    Quelle: Digha Nikaya 27

  • Die Sutta widerspricht für mich in keinster Weise der Buddhalehre.


    Für mich sind die Leuchtwesen einfach Wesen eines bestimmten Daseinsbereichs, die dann immer gröber wurden.


    Es wird in der Sutta ein Vorgang innerhalb Samsaras dargestellt (Ob der wirklich so passiert ist, weiß ich nicht.). Oder in den Worten von mkha: Ein Vorgang des abhängigen Entstehens. :)


    Liebe Grüße

    Edited once, last by Raphy ().

  • Mach du mir nicht meine LeuchtWesen kaputt :evil: Das sind meine besten buddies. Und auch die vom kesakambalo. Also: uffpassn :D


    Auch aufpassen mit den Quanten dann ;). Das mag der Ellviral auch nicht, wenn man dann vielleicht sagt, dass die leer von Eigenatur sind und auch damit nur wieder bedingte Entstehung angezeigt wird.


    :lies:



    :sunny:

  • Ich möchte aber ein LeuchtWesen :angel: sein und kein Peta :sick:


    Deswegen beschäftige ich mich damit nicht. Basta. Und Ellviral will auch nur Quanten sein. Soll bitteschön jeder werden dürfen, was er will. Demokratische Gesellschaft, Selbstentfaltung, haaalloo?


    Loichtwesen :hug::heart:


    :sunny:

  • Allerdings kann es natürlich sein, dass man durch die Praxis in solchen Bereichen wiedererscheint, der überlieferten Lehre nach. Sie sind aber nicht das Ziel für jemanden der vollkommene Befreiung möchte.

    Und alles nur (m)eine Meinung. :)

    Kann ja wohl sein das du glaubst, daß dies nur deine Meinung ist.

    Ist aber auch ohne deine Meinung schon so. Egal welcher Meinung du bist.

  • Allerdings kann es natürlich sein, dass man durch die Praxis in solchen Bereichen wiedererscheint, der überlieferten Lehre nach. Sie sind aber nicht das Ziel für jemanden der vollkommene Befreiung möchte.

    Und alles nur (m)eine Meinung. :)

    Kann ja wohl sein das du glaubst, daß dies nur deine Meinung ist.

    Ist aber auch ohne deine Meinung schon so. Egal welcher Meinung du bist.

    Hallo lieber accinca.


    Umso besser. :)


    Liebe Grüße

  • :shock: ... "Selbst-Entfaltung ...?


    :grinsen: ;)

    Die liebe Spock hatte hier kurzzeitig noch einen Hinweis zu den PK - Geschichten über die Hungergeister drin (petas).


    Aber ... ham wir doch im GrundGesetz drin, oder nicht: Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, Artikel 2 ist das ;)


    Muss aber mit dem GrundGesetz dann vereinbar sein. So eine Existenz als LeuchtWesen oder HungerGeist.


    Boa :shock: ich glaub: Hungergeist geht in Deutschland gar nicht. Nicht vereinbar mit dem GG so eine Existenz.



    :sunny:

  • Hallo lieber accinca.


    Umso besser. :)


    Liebe Grüße

    Ja, genau!

    Aber es soll ja Leute geben die z.B. bei einem heftigen Regen

    total durchnäßt sagen: "Meiner Meinung nach regnet es."

    Ihnen scheint das Vertrauen in ihre eigene Erkenntnisfähigkeit

    ganz abhanden gekommen zu sein oder besitzen überhaupt

    keine Traute mehr etwas zu sagen.

    Das es auch das andere Extrem gibt bezweifle ich damit nicht.

  • Die Armen. :)


    Wenigstens trauen die mit dem Regen sich noch das zu sagen.


    Aber nur (m)eine Meinung.


    Liebe Grüße

  • Wenn einer eine Meinung sein will oder eine haben will, dann kann auf jeden Fall ein LeuchtWesen dazu nicht viel sagen, ausser vielleicht, wie schön das ist, dass es so hell leuchtet. :hug:


    Total egozentriert so ein LeuchtWesen.


    Vielleicht liegts ja auch daran, dass es von allen immer die Meinung hört, wie hübsch und hell es selbst doch wäre.



    :sunny:

  • die Lehre Gotamo Buddhos, ermöglicht es, das Bewusstsein auszuschalten

    dass die ursprüngliche Form der Menschen, Lichtwesen sind, die aus dem Jenseits entstammen

    Kesakambalo, komm mal wieder auf' n Teppich ...

    Hi, falls du so etwas nicht akzeptieren kannst, empfehle ich dir die Lektüre, des Buches von Patikaputto in der Längeren Sammlung von Neumann übersetzt. Dritter Teil, Buch des Patikaputto 27. Rede, Titel: Voranfang. Vielleicht verstehtst du mich dann!

  • Hi, falls du so etwas nicht akzeptieren kannst, ...

    Habe ich gesagt, dass ich so etwas nicht akzeptieren kann? Es war nur ein wenig ... unüblich.

    Nicht nur unüblich sondern auch schon lange nicht mehr aktuell.

    Leider entsteht die Menschheit nach der Lehre heute schon lange

    nicht mehr aus herrlichen Leuchtwesen, sondern entsteht nach der

    Lehre hauptsächlich aus gewöhnliche jenseitigen sog. "Gandhabbos".

  • Habe ich gesagt, dass ich so etwas nicht akzeptieren kann? Es war nur ein wenig ... unüblich.

    Nicht nur unüblich sondern auch schon lange nicht mehr aktuell.

    Leider entsteht die Menschheit nach der Lehre heute schon lange

    nicht mehr aus herrlichen Leuchtwesen, sondern entsteht nach der

    Lehre hauptsächlich aus gewöhnliche jenseitigen sog. "Gandhabbos".

    Schöne Antwort, die mir aber doch nicht so plausibel ist. Aus welcher buddh. Richtuung deine Gandhabbos. Davon habe ich noch nie etwas gehört. Bitte, lasse mich nicht dumm sterben!!!!

  • Kesakambalo, komm mal wieder auf' n Teppich ...

    Hi, falls du so etwas nicht akzeptieren kannst, empfehle ich dir die Lektüre, des Buches von Patikaputto in der Längeren Sammlung von Neumann übersetzt. Dritter Teil, Buch des Patikaputto 27. Rede, Titel: Voranfang. Vielleicht verstehtst du mich dann!

    Hallo, auf welchem Teppich, sollte ich denn da landen. Ich bin schon so weit oben, dass ich nicht mehr landen muss.