Buddhas Lehre

There are 645 replies in this Thread. The last Post () by mukti.

  • Ich kann das jetzt auch begründen: Die Quellen des PK und der Mahayana-Sutren sind nicht gesichert. Das wurde geschlagene fünfhundert Jahre nach dem Buddha Shakyamuni aufgeschrieben. Das muss man sich mal vorstellen was fünfhundert Jahre mündlicher Wiedergabe ist.

    Als hätten wir jetzt Texte aus dem 16. Jahrhundert aber eben kein mittelalterliches Buch sondern was von da an mündlich weiter erzählt wurde. Unvorstellbar in Europa auf sowas geben wir gar nichts weil wir Bücher aus dieser Zeit haben.


    Ich schreibe hier ja nur über meine Erfahrung. Und begründe damit nicht anderes als falsch sondern zeige, wie es mir damit geht.


    500 Jahre mündliche Überlieferung kann man freilich falsch verstehen, wenn man vergisst, dass ganz bewusst nicht schriftlich weitergegeben wurde und dass mündlich so gut weitergegeben werden konnte, weil da die Mönche zT und mit grosser Schnelligkeit ganze Texte auswendig lernen konnten. Es waren auch genaue Vereinbarungen/Mechanismen die geschaffen wurden, damit die Weitergabe der Lehre sicher steht.


    Die Schrift wurde damals im Sinne der Erkenntnisweitergabe als etwas Minderes, gegenüber dem SprechVortrag gesehen.


    Dieses Vertrauen was da bei mir von Anfang an da war, und immer stärker geworden ist und schließlich so in diesem "Wahnsinnsmoment" gipfelte, wird in der Lehre klar als Vertrauen zur Lehre und zum Buddha beschrieben. Nicht als ein Vertrauen zu einem anderen ausser dem Buddha. Und für mich war es auch so.




    :sunny:

  • Nein, hier begründest du anderes nicht als falsch das ist ja klar. Weil du positive Aussagen über deine Eigenen Erfahrungen machst. Das ist der normals Tonfall, in dem Menschen sich austauschen.


    Aber wieso ist es dir so wichtig, negative Aussagen zu machen über die Wege anderer? Dein Post "nicht glauben sondern erkennen" zieht das Lehrer-Prinzip ins Lächerliche. Du tust da so, als wenn man, WEIL man einen Lehrer hat, nicht mehr selbst denken solle oder denken würde.


    Bei mir läuft eben ALLES über das Guru-Prinzip. Er macht einen "Frontalunterricht" d.h. nur er redet. "Interaktiv" wär auch schlecht möglich bei hunderten Zuhörern.

    Aber ich habe noch einen Lehrer der auch ein Rinpoche ist also für manche ein Guru sein könnte. Und er macht eben interaktiven Unterricht und fordert mich ganz gewaltig heraus in der Debatte. Wieso sollte man nicht selbst denken, weil ein Lehrer da ist? Der Lehrer ist da weil wenn man so wie ich lernen soll aus der Intuition buddhistische Texte auszulegen, dann muss schon kontrolliert werden ob das noch mit der Lehre übereinstimmt, auch mit dem Buddha Shakyamuni. Daher ist eben der Lehrer da der alles an einer buddhistischen Universität studiert hat.


    Also die Fragen: Wieso sollten sich Lehrer- haben und Denken ausschließen?


    Wieso ist es dir so wichtig, die Herangehensweise anderer zu kritisieren und ins Lächerliche zu ziehen?


    Was ist für dich überhaupt der WERT der Negativität?

  • Naja, man kann ja andere Menschen nicht ändern. Ich kann ja einfach nur dir zuhören, wie du deine Erlebnisse und Empfindungen schilderst :)


    und nicht verlangen, dass genauso auch Raum da ist wo ich meine Erlebnisse schildern kann. Interesse ohne Kritk kann man ja nicht abfordern. Ich glaub ich kann es jetzt ein Bisschen nachvollziehen. Die Kritik am Lehrer-Prinzip kam aus so einer Art überschwänglicher Begeisterung dafür wie es bei dir läuft.

  • NeinNeinNein, ich wollte nichts ausschließen. Habe aber mittlerweile auch von emotional weniger involvierter Seite gehört, dass sich da etwas von mir so Geschriebenes anhört.


    Zitat

    4. Wieviele Arten des Wissens (paññā) gibt es?


    A. Hinsichtlich des Merkmals des Durchdringens der wahren Natur der Dinge (dhamma-sabhāva-pativedha) ist es bloß von einer Art.

    B. Von zweierlei Art ist es:


    1. als weltlich oder überweltlich;
    2. als den Trieben ausgesetzt oder triebfrei usw.(sāsavānāsavādi);
    3. als Feststellen des Geistigen oder Körperlichen;
    4. als von Frohsinn begleitet oder von Gleichmut begleitet;
    5. als Stufe des Erkennens oder Stufe der Geistesentfaltung.

    C. Von dreierlei Art ist es als
    • auf Nachdenken (cintā),
    • auf Lernen (suta) oder
    • auf Geistesentfaltung (bhāvanā) beruhend;



    vis14.html


    Ich versuche ja anscheinend sowieso immer den PraxisAspekt "Nachdenken" zu betonen. Es war mir einfach aus meiner Erfahrung heraus wichtig zu sagen dass es nur auf den PK gestützt (auch) geht, und dass es auch bis zu einem bestimmten Grad "nebenbei" gehen kann. Dass es als Weltling keine "TotalEntscheidung" sein muss.


    Ich fühle mich mittlerweile recht sicher, was das angeht und ich wollte die Möglichkeit dieser Herangehensweise stärken. Weil ich auch selbst weiß, dass ein KernProblem, mein Problem zB auch war dass ich mir selbst nicht genug vertraut habe.


    Kommentieren/kritisieren tue ich, wenn ich das Gefühl habe, in bestimmten Zeilen grosse Widersprüche zu sehen, wenn gleichzeitig gesagt wird, man stützt sich auf die Lehrreden zB. Oder auf Buddha, was er meinte, was er sagte. Ins Lächerliche ziehen ... das dachte ich mache ich eigentlich nur mit Leuten, die das verstehen, oder wenn mir kein rationales Argument mehr bleibt. Und ich dringend dringend dringend dringend meine Auffassung von der ich natürlich meist überzeugt bin noch reindrücken muss. Wobei ich mich da echt auch zurückhalte, finde ich.


    Was ist für dich überhaupt der WERT der Negativität?

    Ich weiß nicht, was ich darauf antworten kann ausser: da ist ersteinmal ein Begriff.


    Und jede Aussage ist gleichzeitig eine graduelle Verneinung.


    Dadurch dass wir kommunikativ gesehen absolut sowieso nur absolut oder graduell bejahen oder absolut oder graduell verneinen können (oder eine Verneinung dieses Modus aussagen können), ist es natürlich von hohen Wert für sich und auch bei anderen an passender Stelle das Wort: "Nein" zu verwenden.



    :sunny:

  • Ich kann das jetzt auch begründen: Die Quellen des PK und der Mahayana-Sutren sind nicht gesichert. Das wurde geschlagene fünfhundert Jahre nach dem Buddha Shakyamuni aufgeschrieben. Das muss man sich mal vorstellen was fünfhundert Jahre mündlicher Wiedergabe ist.

    Ja, das muß man sich mal vorstellen, damals haben die geistige Trübungen

    schon als unheilsam bezeichnet. Man soll es nicht für möglich halten.

    Man soll am guten festhalten aus das gute Vertrauen, soll Selbstbeobachtung

    betreiben also ich bitte euch, das muß ja verkehrt sein wenn das schon so alt ist.

    Das Leiden solle man und könnte man überwinden haben die gesagt.......

  • Der Buddha von dem du sprichst existiert nur bedingt, ebenso

    wie " die anderen".

    Der Buddha existiert gar nicht mehr und ist schon lange Tod.

    Vorher hat er aber noch einen Orden gegründet und eine Lehre gelehrt.

    Mhhh, klingt für mich nach Vernichtungsglaube...


    Zitat


    Wenn die Ansicht besteht ,ein Tathàgata existiert nach dem Tode‘, kann das

    heilige Leben nicht gelebt werden; und wenn die Ansicht besteht ,ein Tathàgata

    existiert nach dem Tode nicht‘, kann das heilige Leben nicht gelebt werden. Ob

    nun die Ansicht besteht ,ein Tathàgata existiert nach dem Tode‘ oder die Ansicht

    ,ein Tathàgata existiert nach dem Tode nicht‘, es gibt Geburt, es gibt Altern, es

    gibt Tod, es gibt Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung, deren

    Vernichtung ich hier und jetzt erkläre.“

    „Wenn die Ansicht besteht ,sowohl existiert ein Tathàgata nach dem Tode, als

    auch existiert er nicht‘, kann das heilige Leben nicht gelebt werden; und wenn

    die Ansicht besteht ,weder existiert ein Tathàgata nach dem Tode, noch existiert

    er nicht‘, kann das heilige Leben nicht gelebt werden. Ob nun die Ansicht besteht

    ,sowohl existiert ein Tathàgata nach dem Tode, als auch existiert er nicht‘ oder

    die Ansicht ,weder existiert ein Tathàgata nach dem Tode, noch existiert er nicht‘,

    es gibt Geburt, es gibt Altern, es gibt Tod, es gibt Kummer, Klagen, Schmerz,

    Trauer und Verzweiflung, deren Vernichtung ich hier und jetzt erkläre.“

    „Daher, Màluïkyàputta, betrachte das, was von mir nicht verkündet worden

    ist, als nicht verkündet, und betrachte das, was von mir verkündet wurde, als

    verkündet. Und was ist von mir nicht verkündet worden? ,Die Welt ist ewig‘ ist

    von mir nicht verkündet worden. ,Die Welt ist nicht ewig‘ ist von mir nicht verkündet

    worden. ,Die Welt ist endlich‘ ist von mir nicht verkündet worden. ,Die

    Welt ist unendlich‘ ist von mir nicht verkündet worden. ,Die Seele ist das gleiche

    wie der Körper‘ ist von mir nicht verkündet worden. ,Die Seele ist eine Sache

    und der Körper eine andere‘ ist von mir nicht verkündet worden. ,Ein Tathàgata

    existiert nach dem Tode‘ ist von mir nicht verkündet worden. ,Ein Tathàgata

    existiert nach dem Tode nicht‘ ist von mir nicht verkündet worden. ,Sowohl existiert

    ein Tathàgata nach dem Tode, als auch existiert er nicht‘ ist von mir nicht

    verkündet worden. ,Weder existiert ein Tathàgata nach dem Tode, noch existiert

    er nicht‘ ist von mir nicht verkündet worden.“

    8. „Warum habe ich jenes unverkündet gelassen? Weil es nicht förderlich ist,

    weil es nicht zu den Grundlagen des heiligen Lebens gehört, weil es nicht zur

    Ernüchterung, zur Lossagung, zum Aufhören, zum Frieden, zur höheren Geisteskraft,

    zur Erleuchtung, zu Nibbàna führt. Deswegen ist es von mir nicht verkündet

    worden.“

  • Hätte ich nur Zugang zum Buddhismus über den PK gehabt, hätte ich nie Zugang zum Buddhismus gefunden.

    Erst eine Zeitgemäße tibetisch buddhistische Lehrerin konnte mir Zugang zum Buddhismus verschaffen. Durch ihre leichte Schreibweise, ihre moderne, lustige und lockere Art die Lehre zu präsentieren konnte ich überhaupt Zugang zu so einer Lehre finden.

    Es wäre auch völlig sinnlos den PK als die Lehre darzustellen. Unter Umständen würde es den Buddhismus gar nicht mehr geben da 99% der Westler über moderne Bücher Zugang finden.

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • Träumer.

    Hast du nie die Übung in der Schule gemacht, wo sich 20 Leute etwas ins Ohr flüstern?

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • sagte einer, die Logik seiner eigenen Sozialisation weiter träumend, die da geht: Auswendiglernen und Weitersagen, das kriegen kleine Kinder schon nicht hin, wie sollen es da nur hohe Mönche und Arhats geschafft haben.


    Wie schafft man so etwas? Auch indem man die Lehre versteht. Darum geht es nicht bei dem verspielten Träumenden im Kindergarten mit ihren Sprachspielen. Die da aber zum Glück nur verträumt spielen und nicht denken, dass hier mit diesem Spiel die Wirklichkeit aufgezeigt ist, wie sie einmal war. Und wie sie übrigens noch ist. Da gibt es Klöster mit extremem Personen darin, die können sicher fehlerfrei da einige Texte runtersprechen.


    Das Problem ist eben ziemlich sicher eher die Idee, dass ein Wissen fixiert in schriftlicher Sprache niederlegbar ist. Das ist nicht so. Und ein solches Wissen meinte der Buddha auch nicht.


    Es ist da in meinen Augen eine konsequente westliche Ignoranz im Hinblick auf die Leistung und Grösse dieser Kultur. Es ist unvorstellbar, dass der Traum sehr viel eher hier stattfindet als es dort so war.


    Vertrauen braucht es. Sehr viel Vertrauen um solche DenkWeisen zu sprengen.



    :sunny:

  • NeinNeinNein, ich wollte nichts ausschließen.


    Ins Lächerliche ziehen ... das dachte ich mache ich eigentlich nur mit Leuten, die das verstehen, oder wenn mir kein rationales Argument mehr bleibt. Und ich dringend dringend dringend dringend meine Auffassung von der ich natürlich meist überzeugt bin noch reindrücken muss. Wobei ich mich da echt auch zurückhalte, finde ich.

    Es scheint eher das Problem zu sein, wie du kommunizierst als dass du Dinge wirklich so meinen würdest wie es sich für mich dann liest.

    Lies doch bitte den Eingangspost wo es ums Lehrer-Prinzip geht noch mal genau durch.

    Wo steht da, dass es auch gut ist wenn man einen Lehrer hat, oder gar einen Guru? Inwiefern wird das Thema "einen Lehrer haben" dort ausgewogen abgehandelt? In wiefern gibt das Raum, dass ich meine Erlebnisse, die immer mit den tibetischen Meistern verbunden sind, genauso frei erzählen kann, wie du deine Erlebnisse mit dem PK? In wiefern gibt so ein Post überhaupt irgendwem einen Raum zu erzählen wie er die Dinge erlebt und wie er damit umgeht und warum er einen Lehrer hat oder sich wünscht? Und wie das war und ist mit dem Lehrer...


    Nun ja, für dich gefühlt hälst du dich zurück mit deiner Auffassung. Für mich ist das... äh.... eher nicht so. :grinsen: Alles entsteht eben im eigenen Geist. Beobachte doch mal die Posts anderer User: Wer macht deiner Meinung nach denn extra einen Thread auf um die eigene Sichtweise zu irgendwas zu "empfehlen"? D. h. zu versuchen, diese aufzudrücken??Aus dem dann noch deutliche Kritik spricht, wenn man es anders macht? Also besonders zurückhaltend mit den eigenen Auffassungen würde ich das nicht nennen.


    Inwiefern hat denn der Buddha deiner Meinung nach versucht, Menschen die ihn nicht gefragt haben, seine Meinung aufzudrücken? Kilayas Einschätzung von deinem Post war, dass du eine "Speakers Corner" suchst. Stand der Buddha auf einer Kiste auf einem Marktplatz und hat Leuten was erzählt die nicht danach gefragt hatten und dann ihm genervt widersprachen? So dass es zu emotionalen Explosionen kam und am Ende jemand die Versammlung auflösen musste?

    Also wenn du dich als zurückhaltend einschätzt dann wirst du hoffentlich bemerken, dass der Buddha zurückhaltender war. Dass da also noch eine Steigerung möglich ist. ^^


    Also ich habe grade die englische Vokabel: "To impose sth. on so. " gelernt weil mein Lehrer sagte, dass der Buddha eben nicht versucht hat Leuten etwas aufzudrücken. Also "Buddha did not try to impose sth. on so."- waren seine Worte.

  • @ all: Auf ein Streitgespräch, wessen Vertrauen sachlich angeblich begründeter sei als das anderer, lasse ich mich nicht ein. Jeder kann einfach erzählen wie sich Vertrauen für ihn anfühlt und wo und in welcher Begegnung es entstand.

  • Turmalin


    Es war und ist meine Meinung die ich so äussern wollte. So wie hier viele andere Meinungen geäussert werden. Und das scheint das Problem zu sein. Dass ich das in deinen Augen so nicht tun darf.


    Du schreibst ja auch deine Meinung. Du schreibst zB "Alles entsteht eben im eigenen Geist". Dabei ist das nur deine Meinung. Und keine buddhistische Wahrheit oder so.



    :sunny:

  • sagte einer, die Logik seiner eigenen Sozialisation weiter träumend, die da geht: Auswendiglernen und Weitersagen, das kriegen kleine Kinder schon nicht hin, wie sollen es da nur hohe Mönche und Arhats geschafft haben.

    wen konkret meinst du mit hohen Mönchen und Arhats die die Worte des Buddha korrekt weiter gegeben haben sollen?

  • der Unterschied ist der dass mein Satz nicht negativ gegen jemandes Leben oder Vorgehensweise, oder deren Meister, gerichtet ist. Hier werden viele Meinungen geäußert aber mit so einem Maß an Kritik wie du es bringst halten sich diejenigen zurück die das Forum behalten wollen.


    Es wird auch versucht, sich an gewaltfreie Kommunikation zu halten und da ist immer gut, wenn man mit "Ich" beginnt. So wär es gewesen wenn du nur erzählen würdest wie du es erlebst ohne Lehrer und keine negativ Behauptungen aufstellen würdest wie es sei wenn man einen Lehrer hätte, dass man dann auf Denken verzichten würde, es solle oder so. So ganz habe ich nicht verstanden wer in deinem Post derjenige sein soll der sagt: "Verzichte auf das Denken" - ob du behauptest der Lehrer würde es tun??


    Du darfst natürlich alles. Nur ist Papi Kindergärtner Kilaya dann gezwungen aufzupassen ob wir schön spielen oder uns mit Sandförmchen bewerfen. Das wird er schon tun, aber willst du das so? Und so ganz ´leine, ohne ihn, also per PN kämen wir dann natürlich überhaupt nicht klar...

  • Dumdidum... " Ich will so bleiben wie ich bin....Du darfst!!!" lalala

    hehe, also der Popsi darf so bleiben wie er ist. Ich hab ja ein Kind großgezogen inclusive Pubertät...oh man, was meiner mir neulich an den Kopf warf.. und das darf er.... von daher bin ichs gewöhnt. War nur ein Versuch...

  • sagte einer, die Logik seiner eigenen Sozialisation weiter träumend

    Tatsächlich nehme ich gewisse gesellschaftliche Formen an. Das gehört zum guten Umgang und zur Integration. Ich drücke niemanden etwas auf (außer beruflich bedingt), passe mich an und versuche buddhistische Lehren in mein Leben zu integrieren. Alles andere wäre für meine Situation unpassend, vielleicht möchte ich auch momentan gar nicht darüber hinausgehen.

    Aber was mich wundert ist, wieso du in Nürnberg wohnst? Zieh doch aus, nach Indien, in den Wald zu den Mönchen. So stehts im PK, was machst du noch mit Internet? Du bist schon seit langer Zeit dabei und setzt die Askese gemäß PK immer noch nicht um. Dein Vertrauen ist wohl auch begrenzt.

    Die Heizung und der Strom ist schon was feines, oder?

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • Vedana


    Hier wurde schon wieder so viel geschrieben - ich habe es noch gar nicht geleseṇ Meine Antwort bezieht sich auf Folgendes:


    mkha' schrieb: "wir nehmen Zuflucht zu Buddha Sakyamuni .."

    im PK hab ich noch nie gelesen, dass er so bezeichnet wird. Siehst. Damit fängts schon an :)

    Nun die Antwort:


    Das ist verständlich, (siehe unten), doch "Zuflucht" nehme auch ich (Tibetischer Buddhismus, Gelug-Tradition) zu den "Drei Juwelen": Buddha, Dharma und Sangha.

    Ich finde schade, dass der Begriff so lautet: "Zufluchtnahme". Es klingt wie eine Flucht.

    Hier die mein Versuch zu einer (vielleicht annehmbaren) Erklärung beizutragen :

    Quote

    ... Wenn wir die grundsätzlichen Leiden erkennen, entsteht Furcht in uns, und diese ist begründet. Dass eine akute Gefahr für uns besteht, wird klar, wenn wir betrachten, wie stark die negativen Faktoren in unserem Geist sind. Gier und Aggressionen treten erheblich häufiger auf als heilsame Geisteszustände wie Mitgefühl. ... Aber dabei lassen wir es nicht bewenden, sondern richten unseren Geist auf etwas Positives: die Zufluchtsobjekte in Form der Drei Juwelen Buddha, Dharma und Sangha. ... Jetzt haben wir die Gelegenheit, Zuflucht zu nehmeṇ ... In den Siebzig Versen über die Zuflucht des Meisters Asvaghosa heißt es: „Buddha, die Lehre und die Geistige Gemeinschaft sind die Zuflucht derer, die Befreiung wünschen.“ Befreiung kann sich auf die Befreiung aus dem niederen Dasein, auf die Befreiung aus allen Leiden des Daseinskreislaufs und auf die große Befreiung, das Nirvåna, beziehen. ..Quelle: Die buddḥ Zuflucht, Geshe Thubten Ngawang


    Lieber Pops, ... meine größte Bitte an die Menschheit ist: baut doch bitte keine künstlichen Hürden,... aber das wird wohl noch lange dauern ... LG mkha'


    Hier einige Erklärungen, nichts ist unüber-brück-bar :)

    Sanskrit: Śākyamuni => der Weise vom Stamme der Śākya

    Pali: Shakyamuni


    Sanskrit: Siddhārtha Gautama
    Pali: Siddhattha Gotama


    Sanskrit: Buddha => der Erwachte/ der Erleuchtete

    Pali: Buddha


    Sanskrit: Gautama => Anführer

    Pali: Gotama => Anführer


    gemeint ist: Anführer des Gautama-Clans =>

    Sanskrit: Gautama gotra
    Pali: Gotama gotta

    Sanskrit: Gotra => Clan, oder Linie

    Pali: Gotta => Clan, oder Linie

    (wobei Rang und Besitz vom Vater auf den Sohn übergingen)


    Pali & Sanskrit: Buddha /Bodhi/ Bodhisattva (Verbalwurzel „budh“)

  • sagte einer, die Logik seiner eigenen Sozialisation weiter träumend

    Tatsächlich nehme ich gewisse gesellschaftliche Formen an. Das gehört zum guten Umgang und zur Integration. Ich drücke niemanden etwas auf (außer beruflich bedingt), passe mich an und versuche buddhistische Lehren in mein Leben zu integrieren. Alles andere wäre für meine Situation unpassend, vielleicht möchte ich auch momentan gar nicht darüber hinausgehen.

    Aber was mich wundert ist, wieso du in Nürnberg wohnst? Zieh doch aus, nach Indien, in den Wald zu den Mönchen. So stehts im PK, was machst du noch mit Internet? Du bist schon seit langer Zeit dabei und setzt die Askese gemäß PK immer noch nicht um. Dein Vertrauen ist wohl auch begrenzt.

    Die Heizung und der Strom ist schon was feines, oder?


    Warum soll ich das tun? Ich bin ein Weltling. Mit viel Vertrauen in die Buddhalehre. Wenn ich das weiter gehe, wird sich der Wunsch einstellen. Bis dahin ist Zeit. Von überhasteten, nicht durchdachten Aktionen halte ich nicht viel.


    Du mir ging es nur darum, zu erklären, dass es nicht so einfach aus unserer Sicht sagbar ist: da wurde damals etwas ausgesagt und nun haben wir von diesen Lehrrreden nichts mehr oder auch nur kaum etwas. Das Argument wurde schoneinmal gebracht, und da war es meine Intention darauf hinzuweisen, dass so etwas schon zu gehen scheint, was sich die Leute damals auf den Konzilen vorgenommen hatten: die BuddhaLehre mündlich durch 400 Jahre zu bringen. Aus unserer vergesslichen Sicht klar ein verrücktes Unterfangen.


    Da könntest du dann sagen: ok stimmt. So einfach wie ich es sagte, ist es doch nicht. Anstatt mir etwas zu empfehlen, was ich tun soll ;)




    :sunny:

  • Ich habe mich ausreichend hier erklärt. Da stehen alle Antworten drin. Und ich nehme von dir keine Vorschläge zum Thema gewaltfreie Kommunikation an. Du bist es, der mir erklärt was ich soll und was ich nicht soll. Schon die die ganze Zeit. Und ich bin es nicht, der Dinge über Leute behauptet die nicht stimmen. Nachdem ich es jetzt schon mehrmals erklärt habe und dich auch darum gebeten habe, damit aufzuhören.


    Von anderen Müttern und wie schwer es mit denen auch manchmal so ist, schreibe ich insofern lieber nichts.


    Ich sehe auch nicht, wie man ernsthaft im Sinne der Lehre sagen könnte: "Verzichte auf das Denken". Wie das eine Meinung sein könnte, die man sich mal vor Augen führen könnte oder irgendwie sollte.




    :sunny:

  • Ich habe dir gewiss nichts empfohlen. Du solltest nur realistisch bleiben und nicht "Wunschträumen".

    Jaja, ist schon was feines dieses "Ich hab ja noch Zeit". Irgendwann ist dann auch der Mond größer als die Sonne wie es in alten buddhistischen Überlieferungen behauptet.

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • @ all:


    Ich frage mich grade ob ich an einer Geistestrübung leide: Bin ich die einzige die hier aus dem Eingangspost die Behauptung raus liest, dass es im buddhistischen Zusammenhang Personen geben würde welche andere auffordern würden, nicht mehr selbst zu denken? Und mir kommt es so vor als wenn unterrichtenden Personen eben dies unterstellt wird:


    Nicht glauben, sondern erkennen


    spinne ich jetzt total?

  • PhenDe


    verschiebe nur weiter das Thema auf so eine allgemeine Aussage :D


    Wer kein Vertrauen hat, wird den Gang in die Hauslosigkeit wohl eher nicht beginnen.


    Das wollte ich damit sagen. Obwohl es darum überhaupt nicht ging. Es ging darum: Es ist gerade keine Träumerei, anzunehmen, dass wir es hier mit überlieferten und noch ziemlich gut erhaltenen Überlieferungen zu tun haben. Und das Gegenteil hast du ja behauptet, wenn ich dich richtig verstanden habe.




    :sunny:

  • Es ist gerade keine Träumerei, anzunehmen, dass wir es hier mit überlieferten und noch ziemlich gut erhaltenen Überlieferungen zu tun haben.

    Dem stimme ich zu. Ich habe keine Kritik daran was für dich die größte Quelle des Vertrauens ist.