Fragen zur Meister Schüler Beziehung

13 Antworten. Letzter Beitrag () ist von kesakambalo.

  • Hallo,


    Ich habe Fragen zur Lehrer Schüler Beziehung im Buddhismus. Eine Bekannte von mir hat gesagt, das der Meister einen zu hohen Stellenwert einnimmt. Der Lehrer kann seine Schüler einfach ausnutzen wenn er das will, denn die Schüler folgen ihn häufig blind. Die Schüler sollen sich in der Meditation an den Meister wenden und dieser ist meine Frage, wohin wendet sich der Meister? Sie hat gemeint der wendet sich an die hochschwingenden Wesen. Wie Buddha, Medizin Buddha, grüne Tara. Sie versteht nicht warum Schüler nicht irgendwann zu Meistern werden sollen. Stattdessen wird der Schüler daran gehindert weiter aufzusteigen. Warum wendet sich der Schüler nicht direkt an die hochschwingenden Wesen, anstatt über den Meister zu gehen und der schickt das dann weiter. Nur diese Wesen können in unsere Chakren Blockaden auflösen und können uns helfen. Sie kann diese Lehrer Schüler Beziehung nicht mehr unterschreiben sagt sie. Der Schüler soll normalerweise 3 Jahre lang den Meister prüfen und danach soll der Meister den Schüler prüfen, aber kann ein Schüler das überhaupt? Wie soll das gehen fragt sie. Außerdem gibt es total viele männliche Meister und viel zu wenig weibliche. Und dann stellt sie noch in Frage warum der Meister immer höher sitzen muss als alle anderen. Diese Fragen sind ihr in den Letzten Jahren immer häufiger gekommen. Dabei ist sie nicht falsch zu verstehen sie findet den Buddhismus immer noch toll, es gibt nur diese Punkte die sie nicht so toll findet.An einer Stelle hier im Forum schrieben wir schon das es immer unsere Entscheidung ist, was wir tun. Ist das einem Schüler denn wirklich möglich? Ich hörte schon in den Nachrichten von Meistern die gesagt haben sollen zu ihren Schülerinnen "zieh dich aus und schlaf mit mir, dann findest du die Erleuchtung".


    Ich schreibe das, weil sie mir diese Fragen aufgeworfen hat. Und auch ich finde den Buddhismus immer noch toll.


    Liebe Grüße 1SingleDrop

  • Der Meister wendet sich nicht ausschließlich an den Yidam sondern hat einen Meister der höher verwirklicht ist, als er selbst. Was die höchsten Meister tun weiß ich nicht aber das sind nur ganz wenige.


    Lehrer die zum Sex auffordern kann man meiden und es weitersagen, im Internet schreiben usw. Es ist bekannt wer es ist und wer seit Jahrzehnten im Westen lehrt und solche Dinge nicht tut. Man braucht nicht über die schwarzen Schafe nachdenken, sondern sollte diese einfach meiden.

  • Zitat

    Eine Bekannte von mir hat gesagt, das der Meister einen zu hohen Stellenwert einnimmt. Der Lehrer kann seine Schüler einfach ausnutzen wenn er das will, denn die Schüler folgen ihn häufig blind.

    Leider gibt es das, dass Schüler zu naiv sind, aber das ist nicht die Regel und auch nicht "häufig". Die Gefahr, dass Schüler durch einen Lehrer ausgenutzt werden, ist wohl im Buddhismus nicht signifikant höher als anderswo, und auch die Tiefe des Vertrauens die dann verletzt wird, muss nicht zwingend höher sein. (Man denke nur an die Kinder, die durch katholische Priester ausgenutzt werden, wo auch das Vertrauen der Kinder und auch deren Eltern oft so gross ist, weil sie so etwas an der Stelle nicht erwarten. Und da geht es meist um Kinder, nicht um Erwachsene, die sich ihre Lehrer selbst ausgesucht haben...)


    Zitat

    Die Schüler sollen sich in der Meditation an den Meister wenden und dieser ist meine Frage, wohin wendet sich der Meister? Sie hat gemeint der wendet sich an die hochschwingenden Wesen. Wie Buddha, Medizin Buddha, grüne Tara.

    Da geht es um das Stichwort "Übertragungslinie". Jeder Lehrer hatte oder hat selbst einen oder mehrere Lehrer. Und auch Meister können sich unter einander austauschen, meist gibt es für verschiedene Methoden unterschiedliche Lehrer und so kann auch mal der eine Lehrer des anderen sein und umgekehrt.


    Zitat

    Sie versteht nicht warum Schüler nicht irgendwann zu Meistern werden sollen. Stattdessen wird der Schüler daran gehindert weiter aufzusteigen.

    "Aufsteigen" ist kein Begriff aus dem Buddhismus. Tatsächlich ist das Ziel, dass Schüler zu Meistern werden, eigentlich: so schnell wie möglich zur Erleuchtung kommen. (Ein Meister meistert meist eine bestimmte Methode, ein Erleuchteter muss nicht zwingend Lehrer sein) Warum sollten sie daran gehindert werden und vom wem? Woher kommt diese Idee?


    Zitat

    Warum wendet sich der Schüler nicht direkt an die hochschwingenden Wesen, anstatt über den Meister zu gehen und der schickt das dann weiter.

    "Hochschwingende Wesen" ist auch so ein Begriff aus der Esoterik, wie "Aufsteigen".


    Aber ansonsten: Tut er doch. Die Idee, dass nur der Guru irgendwie die Verbindung zum "Göttlichen" haben könne, kenne ich nur von hinduistischen Sektengurus. Jede Meditation auf einen Buddha ist ein "sich wenden an den Buddha". Jeder normale Tibeter auf der Strasse, selbst wenn er nicht praktiziert, wendet sich direkt an alle möglichen Buddhas mit seinen Anliegen. Ich kenne keinen Buddhisten, der zu seinem Lehrer ginge, damit dieser irgendwas an die Buddhas "weiterschickt". Das ist nicht die Aufgabe eines buddhistischen Lehrers.


    Zitat

    Nur diese Wesen können in unsere Chakren Blockaden auflösen und können uns helfen.

    Es wird immer abenteuerlicher. Das sind wirklich allerlei verwirrte esoterische Gedankenkonstrukte.


    Zitat

    Sie kann diese Lehrer Schüler Beziehung nicht mehr unterschreiben sagt sie.

    Sie hätte es mit diesen abenteuerlichen Vorstellungen niemals unterschreiben sollen, denn sie hat offenbar nie gelesen und verstanden, was sie da "unterschreibt".


    Zitat

    Der Schüler soll normalerweise 3 Jahre lang den Meister prüfen und danach soll der Meister den Schüler prüfen, aber kann ein Schüler das überhaupt? Wie soll das gehen fragt sie.

    Es mag so grobe Anhaltspunkte geben, aber wichtig ist, so lange zu prüfen, bis man sich sicher ist. Es gibt ein paar sachliche Kriterien, die man abhaken kann, und dann kann man sich z.B. anschauen, wie sich langjährige Schüler verhalten. Will man mal so werden wie diese, auf dem Weg? Dass auch der Lehrer den Schüler prüfen muss, hat nur etwas mit speziellen Lehrer-Schüler-Beziehungen zu tun, die für bestimmte Methoden nötig sind, wo einfach die Eigenschaften des Schülers dem Lehrer bekannt sein müssen, bevor z.B. ein bestimmter Yidam gegeben wird usw.


    Ansonsten sind v.a. zwei Dinge relevant: Hat man Vertrauen zum Lehrer, und verdient der Lehrer das Vertrauen.


    Zitat

    Außerdem gibt es total viele männliche Meister und viel zu wenig weibliche.

    Ja, das stimmt, das ist aber wohl mehr ein kultureller Aspekt. Das kann darf und muss sich gerne ändern. Aber es steht ja jedem frei, sich eine weibliche Meisterin als Lehrer zu suchen unter denen, die es gibt.


    Zitat

    Und dann stellt sie noch in Frage warum der Meister immer höher sitzen muss als alle anderen.

    Muss er nicht, es gibt aber ein paar praktische Aspekte: der Lehrer sollte auch von allen gesehen und gehört werden können. Ansonsten hat es auch viele symbolische und kulturelle Aspekte. Immer wenn man etwas verehrt, wird es meist höher gestellt. Warum spielt eine Rockband auf einer Bühne? Warum ist der "Altar" in der Kirche wortwörtlich etwas, das höher steht?


    Zitat

    Diese Fragen sind ihr in den Letzten Jahren immer häufiger gekommen. Dabei ist sie nicht falsch zu verstehen sie findet den Buddhismus immer noch toll, es gibt nur diese Punkte die sie nicht so toll findet.

    Ich glaube, sie sollte erstmal wirklich gründlich den Buddhismus studieren, in diesem Fall, bevor sie sich Gedanken um eine Lehrer-Schüler-Beziehung macht. Wenn sie nach Jahren von buddhistischer Praxis noch so viele seltsame Vorstellungen hat, und ihr die Dinge die sie kritisiert jetzt erst auffallen, dann läuft da was schief.


    Zitat

    An einer Stelle hier im Forum schrieben wir schon das es immer unsere Entscheidung ist, was wir tun. Ist das einem Schüler denn wirklich möglich? Ich hörte schon in den Nachrichten von Meistern die gesagt haben sollen zu ihren Schülerinnen "zieh dich aus und schlaf mit mir, dann findest du die Erleuchtung".

    Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Aber eine Entscheidung haben wir immer. Es gibt diese Einzelfälle, wo Lehrer ihre Stellung ausnutzen, aber das ist nicht die Regel. Die Art, wie wir Menschen auf Nachrichten reagieren, ist leider immer so, dass sich die negativen Schlagzeilen in uns aufblähen und wir vergessen, dass das nicht die Regel ist. Bestes Beispiel: Es sterben deutlich weniger Menschen durch Terrorismus als durch Flugzeugabstürze. Trotzdem bestimmt die Angst vor Terrorismus die gesamte Politik seit Jahren.

    "Respekt ist unsere Aufgabe und nicht ne falsche Maske, die ich aufhabe" (Fanta 4)
    OM BENDZA KILI KILAYA HUNG

  • Hallo, 1singledrop ,


    schön, dass Du das klärst! Ich finde das eine wichtige Frage.


    Die Rolle des Meisters/der Meisterin ist in verschiedenen Richtungen völlig verschieden. (mit void, kylaya und anderen hast Du hier Experten, die das auch strömungsübergreifend erläutern können)


    Im Vipassana ist der Meister jemand, der die Lehre vermittelt und erläutert, und jemand, der durch sein Beispiel zeigt, dass man den Weg gehen kann.


    Die Verbindung findet nur statt, in dem man der Lehre folgt (wenn man will) . Keine Hinwendung, Vereinigung, Anbetung des Meisters oder Lehrers, in welcher Form auch immer.


    Den Meister prüfen? Mein Lehrer sagt immer: Schau ihn Dir an, wie er lebt, wenn er nicht in der Dhammahalle sitzt.


    Liebe Grüße, Aravind.

  • Lieber kilaya ,


    ich wollte nach unseren zig-tausend Threads forschen, gab Lehrer Schüler, Suche in Überschriften, Texten, (oder so ähnlich) ein, bekam auch eine lange Liste, aber wenn ich sie anklickte, stand da etwas völlig anderes (z.B. irgendetwas mit Magie) ... (Vielleicht bin ich ja auch bloß zu dusselig - ist ja immerhin etwas :shock: "mit Technik" ;)


    Können wir vielleicht irgendwo (in unserem Lexikon, eingangs des Anfängerthreads etc.) mal sammeln, was wir von unseren Lehrern über die Schüler-Lehrer Beziehung mit auf den Weg bekamen?


    Ich habe z.B. schon einige Male diese 10 Punkte gepostet:

  • Einen Artikel dazu fände ich sehr gut und wichtig. Allerdings: wenn der Artikel vollständig von einem externen Autor ist, muss die Lizenz noch klarer sein, als wenn es in einem Forumsbeitrag ist. Würde jemand die wichtigsten Punkte in eigenen Worten zusammenfassen und dabei auf bestimmte Quellen verweisen, wäre das wesentlich besser.


    (Die Sache mit der Suche und der Magie hat vermutlich damit zu tun, dass da ein Thread getrennt wurde und der alte Titel noch in Teilen des neuen Threads war, wo er nicht am Beitrag zu sehen ist, aber für die Suche indexiert ist...)

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    OM BENDZA KILI KILAYA HUNG

  • Hallo,


    Zuerst möchte ich sagen, es ist überstanden. Die Beerdigung meiner Großmutter war sehr schön. Ach was war ich aufgeregt. Ich musste vor Aufregung am Montag schon spucken, was mir sonst nie passiert. Aber jetzt ist es vorbei. Und niemand hat einen Spruch gemacht.


    Dann möchte ich nun zum Thema kommen.


    Hallo Turmalin


    Zitat

    Lehrer die zum Sex auffordern kann man meiden und es weitersagen, im Internet schreiben usw. Es ist bekannt wer es ist und wer seit Jahrzehnten im Westen lehrt und solche Dinge nicht tut. Man braucht nicht über die schwarzen Schafe nachdenken, sondern sollte diese einfach meiden.


    Ich bin mir nicht sicher, aber die Person die mir das sagte, wirkt jetzt auf mich als hätte sie gerade nicht die guten Seiten des Buddhismus erfahren und denkt das jedoch. Ich bin der Meinung sie nannte mir auch mal Lehrer zu den ein anderer Buddhist mir sagte das ist kein guter. Aber genau weiß ich es jetzt nicht mehr. Sie sagte mir oft, dass sie schon so viele Bücher gelesen hat und das sie schon weiter ist als ich.


    Hallo kilaya  


    Zitat

    "Aufsteigen" ist kein Begriff aus dem Buddhismus. Tatsächlich ist das Ziel, dass Schüler zu Meistern werden, eigentlich: so schnell wie möglich zur Erleuchtung kommen. (Ein Meister meistert meist eine bestimmte Methode, ein Erleuchteter muss nicht zwingend Lehrer sein) Warum sollten sie daran gehindert werden und vom wem? Woher kommt diese Idee?


    Sie sagte, die Lehrer halten die Schüler klein indem zum Beispiel immer nur an den Karmapa meditiert wird.


    Zitat

    "Hochschwingende Wesen" ist auch so ein Begriff aus der Esoterik, wie "Aufsteigen".


    Aber ansonsten: Tut er doch. Die Idee, dass nur der Guru irgendwie die Verbindung zum "Göttlichen" haben könne, kenne ich nur von hinduistischen Sektengurus. Jede Meditation auf einen Buddha ist ein "sich wenden an den Buddha". Jeder normale Tibeter auf der Strasse, selbst wenn er nicht praktiziert, wendet sich direkt an alle möglichen Buddhas mit seinen Anliegen. Ich kenne keinen Buddhisten, der zu seinem Lehrer ginge, damit dieser irgendwas an die Buddhas "weiterschickt". Das ist nicht die Aufgabe eines buddhistischen Lehrers.



    Hm, ich verstehe sie im Moment auch nicht. Weil sie sonst auch schon gesagt hat das man Zuflucht zum Buddha nehmen kann. Aber jetzt plötzlich sagt sie, das geht nur über den Meister. Das wollen die Meister meint sie. Sie war auch völlig außer sich als sie mir davon erzählte. Das habe ich nicht verstanden.


    Zitat

    Es wird immer abenteuerlicher. Das sind wirklich allerlei verwirrte esoterische Gedankenkonstrukte.



    Ja das mag sein.


    Zitat

    Es mag so grobe Anhaltspunkte geben, aber wichtig ist, so lange zu prüfen, bis man sich sicher ist. Es gibt ein paar sachliche Kriterien, die man abhaken kann, und dann kann man sich z.B. anschauen, wie sich langjährige Schüler verhalten. Will man mal so werden wie diese, auf dem Weg? Dass auch der Lehrer den Schüler prüfen muss, hat nur etwas mit speziellen Lehrer-Schüler-Beziehungen zu tun, die für bestimmte Methoden nötig sind, wo einfach die Eigenschaften des Schülers dem Lehrer bekannt sein müssen, bevor z.B. ein bestimmter Yidam gegeben wird usw.



    Eigentlich kann man doch anhand der 16 Attribute zu den 4 edlen Wahrheiten den Lehrer prüfen, um es jetzt greifbarer zu machen. Also ist der Lehrer und das Dharma wie er es lehrt förderlich oder nicht förderlich. Analyse des gesagtem. Geht es um innere oder um äußere Phänomene. Und die Attribute der Zeit etc.


    Zitat

    Muss er nicht, es gibt aber ein paar praktische Aspekte: der Lehrer sollte auch von allen gesehen und gehört werden können. Ansonsten hat es auch viele symbolische und kulturelle Aspekte. Immer wenn man etwas verehrt, wird es meist höher gestellt. Warum spielt eine Rockband auf einer Bühne? Warum ist der "Altar" in der Kirche wortwörtlich etwas, das höher steht?



    Sie meint denke ich, das sie gerne hätte das Lehrer und Schüler auf Augenhöhe sich begegnen. Aber ich sehe darin kein Problem. Ich nehme eher schnell an, was mir vor gelebt wird. Was wiederum vielleicht zum Problem werden kann.


    Zitat

    Ich glaube, sie sollte erstmal wirklich gründlich den Buddhismus studieren, in diesem Fall, bevor sie sich Gedanken um eine Lehrer-Schüler-Beziehung macht. Wenn sie nach Jahren von buddhistischer Praxis noch so viele seltsame Vorstellungen hat, und ihr die Dinge die sie kritisiert jetzt erst auffallen, dann läuft da was schief.



    Ja den Eindruck habe ich jetzt auch. Ich wüsste nur nicht wie ich ihr das sagen soll. Sie ist sehr überzeugt von sich.


    Hallo Aravind ,


    das sind ja noch ein paar gute Tipps. Danke.


    Ich merke gerade das es heute doch schon auch anstrengend war. Ich muss mir ein anderes Mal noch mehr zu dem Thema anschauen. Aber vielen lieben Dank.


    Viele Liebe Grüße


    1SingleDrop

  • Sie sagte, die Lehrer halten die Schüler klein indem zum Beispiel immer nur an den Karmapa meditiert wird.

    Was ja auch nicht stimmt. Also weder dass die Schüler klein gehalten werden, noch dass nur - verallgemeinert - Guru Yoga gemacht wird. Wobei generell ja gerade Guru Yoga darauf abzielt, besonders schnell selbst "gross" zu werden.


    Hm, ich verstehe sie im Moment auch nicht. Weil sie sonst auch schon gesagt hat das man Zuflucht zum Buddha nehmen kann. Aber jetzt plötzlich sagt sie, das geht nur über den Meister. Das wollen die Meister meint sie. Sie war auch völlig außer sich als sie mir davon erzählte. Das habe ich nicht verstanden.

    Wenn da so ein plötzlicher Wandel passiert in der Meinung und die Gedanken in der Weise auf etwas fokussiert sind, würde ich vermuten, dass da etwas vorgefallen ist. Irgendwas persönliches: inneres, oder äußeres. Was dann die Wahrnehmung kontinuierlich einfärbt.


    Die Frage ist jetzt: warum stellst Du Dir / uns diese Fragen? Du scheinst ja für Dich die Sachen klar zu haben und damit müsstest Du doch auch eine Meinung haben, die nicht von ihr geprägt ist. Meine Frage ist: was willst Du mit der Antwort anfangen - ihr irgendwas sagen? Für Dich eine Unsicherheit klären?

    "Respekt ist unsere Aufgabe und nicht ne falsche Maske, die ich aufhabe" (Fanta 4)
    OM BENDZA KILI KILAYA HUNG

  • Hallo 1Singledrop

    Ich finde richtig Spitze, daß du uns das hier schilderst und genau nachfragst. Nur so kann man das ganze Wirrwarr entwirren.


    Was ist es, daß dir im Augenblick so Sorgen macht? Ist es, daß sie vielleicht aus irgendeinem Gruppendruck heraus bei einem Lehrer Zuflucht nimmt, bei dem das Lehrer-Schüler-Verhältnis für dich nicht OK ist?

    Oder liegt das Schwere darin, auszuhalten, daß ihr beiden diesbezüglich so unterschiedlicher Meinung seid?

    Vielleicht kannst du deine Bekannte dazu bringen, hier mal mitzulesen. Sie muß ja nicht sofort den Mut haben, hier was zu posten. Einfach nur mitlesen, um andere Ansichten zu erfahren ... Der Rest kommt schon nach und nach.

  • Hallo kilaya  


    Zitat


    Wenn da so ein plötzlicher Wandel passiert in der Meinung und die Gedanken in der Weise auf etwas fokussiert sind, würde ich vermuten, dass da etwas vorgefallen ist. Irgendwas persönliches: inneres, oder äußeres. Was dann die Wahrnehmung kontinuierlich einfärbt.


    Die Frage ist jetzt: warum stellst Du Dir / uns diese Fragen? Du scheinst ja für Dich die Sachen klar zu haben und damit müsstest Du doch auch eine Meinung haben, die nicht von ihr geprägt ist. Meine Frage ist: was willst Du mit der Antwort anfangen - ihr irgendwas sagen? Für Dich eine Unsicherheit klären?


    Ja mich hat das schon verunsichert, gerade weil sie so aufbrausend war. Aber jetzt sehe ich das klarer. Danke. Vielleicht kann ich ihr beim nächsten Treffen sagen, dass ich das nicht so sehe. Und ich bin ja auch noch Anfänger und Anfänger lassen sich schnell verunsichern.


    Hallo Bara


    genau das war ja auch ein Wirrwarr.


    Zitat

    Was ist es, daß dir im Augenblick so Sorgen macht? Ist es, daß sie vielleicht aus irgendeinem Gruppendruck heraus bei einem Lehrer Zuflucht nimmt, bei dem das Lehrer-Schüler-Verhältnis für dich nicht OK ist?


    Oder liegt das Schwere darin, auszuhalten, daß ihr beiden diesbezüglich so unterschiedlicher Meinung seid?



    Wenn ich ihre Meinung verstehen könnte. Das hört sich so sinnfrei an jetzt. Zu erst sagt sie das und dann das. Na ja, ich habs für mich jetzt klar und das reicht mir erst mal.


    Vielen lieben Dank für die Erklärung


    und viele freundliche Grüße


    1SingleDrop

  • Hi, falls ein Lehrer so ewas macht ist er kein guter Lehrer, kein perfekter Meister!