Altersarmut

There are 30 replies in this Thread. The last Post () by Doris.

  • Mich täte mal interessieren, wie ihr Euch das so im Alter vorstellt. Vor allem soziale Kontakte, wenn der Ehepartner eventuell verstorben ist und ihr lebt allen.

    Habe das schon geübt meine sozialen Kontakte auf das Forum Buddhaland und die Nachbarn grüßen zu beschränken. Vorsichtshalber. Nach dem Auszug meines Sohnes hab ich das geübt. Um für den Bardo präpariert zu sein, ist aber auch das noch nicht ausreichend, fürchte ich. Obwohl, wenn dann Dharma-Freunde für einen praktizieren hat man ja Kontakt. :?

    Also im Alter auf jeden Fall: Das Forum Buddhaland. :heart:

  • Ich bin mit 30 heute, gar nicht sicher ob ich überhaupt "alt" werde. Und damit meine ich jetzt nicht unbedingt, die Perspektive dass man jeden Tag sterben kann. Meine innere Uhr fühlt sich einfach anders an.


    Aber für den Fall dass ich über 60 werde sehe ich alleine schon aufgrund der Umweltproblematik grössere Probleme als Einsamkeit. Ich bin wirklich kein Tierfreund, aber das rasante Artensterben nicht nur der Bienen sondern aller Arten könnte in 30 Jahren oder früher,dazu führen dass es Hungerkrisen globaler Natur gibt. Zumal die Überbevölkerung und der westliche Lebensstil von absolut freier Verfügbarkeit von allen Dingen, diese Tendenz eher beschleunigen.


    Liebe Grüsse

    Tobias

    Solange man an diesem Leben anhaftet, ist man kein wahrer spirituell Praktizierender.


    Solange man an Samsara anhaftet, hat man keine Entsagung.


    Solange man am Eigennutz anhaftet hat man keinen Erleuchtungsgeist.


    Solange es ein Ergreifen gibt, ist es nicht die Sicht.

    (Bodhisattva Manjushri aus: Loslassen der 4 Anhaftungen – Geistestraining)

  • ich stelle mir vor, zu praktizieren.

    Auch pflege ich derzeit bestimmte (Dharma) Freundschaften und ein bisschen die Kusinen.

    Mein kleiner Garten: wild und etwas chaotisch, nicht gar so oft gepflegt, wird er doch jedes Jahr schöner. Viele Pflanzen und Tiere ziehen hier einfach ohne Zutun ein und bereichern das Bild. Und das Gemüsebeet lässt sich wunderbar umrunden...

  • Habe das schon geübt meine sozialen Kontakte auf das Forum Buddhaland und die Nachbarn grüßen zu beschränken. Vorsichtshalber. Nach dem Auszug meines Sohnes hab ich das geübt. Um für den Bardo präpariert zu sein, ist aber auch das noch nicht ausreichend, fürchte ich. Obwohl, wenn dann Dharma-Freunde für einen praktizieren hat man ja Kontakt. :?

    Also im Alter auf jeden Fall: Das Forum Buddhaland. :heart:

    Buddhaland S, ich bin dabei! :wink:

    Mit Rabattnetzwerk.


    Liebe Grüße, Aravind.

  • Ich habe das Alter ja schon erreicht, seit 12 Jahren beziehe ich Altersruhegeld bzw. seit 10 Jahren Rente.

    Ich pflege Freundschaften, auch die meines Mannes, obwohl er nicht so viel Lust auf diese Kontakte hat. Aber da muss er durch :rofl:

    Ich koche gern, ich lese viel, beschäftige mich immer wieder neu mit buddhistischer Literatur, auch wenn ich sie vielleicht schon mehrmals gelesen habe. Schaue täglich ins Buddhaland, habe aber nicht mehr so viel Lust mich immer wieder an den sich ständig wiederholenden Meinungen zu beteiligen. Auf jeden Fall hält es mich am Ball.


    Ich bin froh, dass ich schon so alt bin. In der letzten Zeit kam es zweimal vor, dass Ärzte sagten: Also erst in 10 Jahren wieder (Impfung, Darmspiegelung). Das hört sich schon komisch an. Wer weiß, ob ich da noch lebe. Natürlich wünsche ich mir Gesundheit - und dafür tue ich auch ein bisschen.:badgrin: Und natürlich möchte plötzlich und unerwartet sterben. Ich habe alle meine eventuellen "unerledigten Geschäfte" erledigt, mich mit allen möglichen Menschen versöhnt, kann also jederzeit abtreten.


    Ich bin froh, dass es das Buddhaland gibt. Gerade auch weil es verschiedene Schulen beinhaltet.

    Ich danke Euch :heart:

    Monika

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Gandhi

  • Ich setze mal voraus: einigermaßen gesund und bei Verstand.

    Langeweile gar nicht.

    Mich mehr um andere kümmern, mir Ehrenämter suchen und alles, was ich bisher an Zeit ins Geldverdienen investiert habe, in Menschen investieren. Und Naturschutz. Einsam werde ich nie, ich fühle mich schon heute niemals einsam. Ich werde noch mehr selbermachen als bisher, also meine handwerklichen Fähigkeiten ausbauen und möglichst weitergeben. Ich dachte dabei an z.B. Kinderbetreuung. Das wären dann z.B. kochen lernen, backen, basteln, zeichnen, Handarbeiten. Weil ich auch von anderen gelernt habe und ich es wichtig finde, dass Kinder praktische Dinge lernen, vor allem Kinder aus Familien, die das nicht so drauf haben. Oder Kinder, die gar keine Eltern haben.

    Viel Spazieren gehen und möglichst viele Ecken, auch in der Stadt, ziellos erforschen. Also das, was man Flanieren nennt. Es gibt so viel zu sehen, auch an Menschen und wie sie leben und denken. Dabei kann ich mich dann ungestört meinen Tagträumen überlassen. Ich würde auch wieder viele Dinge lernen, meine Fremdsprachenkenntnisse auffrischen, mich mit Naturwissenschaften beschäftigen, nochmal Mathe auffrischen und Kurvendiskussionen machen. Und wer weiß, was sich noch alles ergibt? Es könnte auch was ganz anderes kommen. Daher ist mein großes Ziel: Offenheit für die Wechselfälle des Lebens zu erhalten und auszubauen.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.