Intensive körperliche Empfindungen währen Meditation

There are 6 replies in this Thread. The last Post () by Ellviral.

  • Hallo,

    ich bin neu hier im Forum und würde mich zu diesen Empfindungen gerne mal austauschen.

    Ich meditiere seit ca. einem Jahr und hatte diese Empfindungen bereits sehr früh (ca nach dem 5. mal). Damals habe ich es als sehr unheimlich empfunden und ich hatte während es passiert richtige Adrenalinschübe.

    Habe das meditieren dann immer mal wieder gemacht aber ohne wirkliche Konstanz bis ich dann gemerkt habe, dass es mir viel besser geht wenn ich es einfach jeden Tag mache und im "Training" bleibe anstatt es unregelmäßig zu betreiben.

    Also zurück zu den Empfindungen:

    Nach ca 15 Minuten wenn ich das Gefühl bekomme tief in die Meditation zu gelangen fangen meine Arme an schwereloß zu werden und sich nach außen zu bewegen. Das tun sie aber nicht wirklich, es fühlt sich nur so an. (Sie liegen die ganze Zeit auf meinem Schoß)

    Die Arme wandern dann immer weiter nach außen bis über meinen Kopf, ähnlich wie beim Sonnengruß.

    Darüber hinaus wird mein ganzer Körper immer leichter und ich verliere das Gefühl zu ihm als wäre ich einfach ein Teil des Raumes. Es ist wirklich schwer zu beschreiben und während es passiert irgendwie sehr angenehm aber auch überwältigend bis angsteinflößend.

    Kann mir jemand sagen, was dort mit mir passiert und ob das etwas gutes oder schlechtes ist? Habe im Internet viele Meinungen dazu gelesen, dass es entweder ein Zeichen tiefer Meditation und Heilung ist. Andere sagen es wäre eine Art Syndrom, welches nicht so gut wäre.

    Bin dankbar für jeden Kommentar!

    Lg

  • kilaya

    Approved the thread.
  • Ich kenne solche Empfindungen, wie Du sie beschreibst, nicht. Hab sonst aber schon alles Mögliche in der Meditation erlebt.

    Soweit ich informiert bin, und meiner Erfahrung nach, sind alle solche oder ähnliche Phänomene nur vorübergehend und einfach ein Ausdruck dessen, dass psychische Reinigungsprozesse stattfinden.


    Die traditionelle buddhistische Anweisung ist, sowas nicht allzu sehr zu beachten, sondern sich weiterhin auf das Meditationsobjekt zu konzentrieren.


    Gut ist es, mit einem versierten Meditationslehrer darüber zu sprechen. Das kann einen auf die richtige Strategie einnorden und Ängste zerstreuen. Wichtig ist es natürlich dabei, eine/n echte/n Lehrer/in, keinen Blender oder Scharlatan, zu finden. Auch vom Internet ist eigentlich abzuraten. Es gibt ab und zu dumme, böswillige oder rechthaberische Leute dort, die überhaupt keine Ahnung haben.


    Letztendlich wirst Du der beste Experte für Deine Syndrome werden, weil Du durch Übung und Ausprobieren lernst, wie damit umzugehen ist.

  • Hallo MaggieSmalls,


    hast Du Deine Augen geöffnet oder geschlossen?

    Falls diese geschlossen sein sollten, würde ich mal versuchen mit offenen Augen zu meditieren und Dir am Boden

    einen Bezugspunkt suchen.

    Auf diesen Punkt aber nicht starren, sondern trotzdem gleichzeitig das drumherum mit

    einbeziehen.

    Bin gespannt, ob es dann besser ist?


    Liebe Grüße von Schneelöwin

    Kann eine Rose die Sonne vergessen, die sie aus der Knospe holte :sunny::rose:

  • Mein Lehrer sagte, wir sollten uns stets daran erinnern, dass alles, was uns in der Meditation begegnet, mit eigenem Geist erschaffen wurde. Was immer es auch ist, es ist nichts aus dem Äußeren, nichts Fremdes, nichts Bedrohliches, ... Man beachten es nicht weiter, sondern kehrt zurück zu Meditationsobjekt.

  • Bei mir tritt so etwas nur auf, wenn ich die Atmung vernachlässige und anfange, zu wenig oder zu flach zu atmen. Dann verschiebt sich die Muskelspannung nach unten und man bekommt plötzlich so seltsame Körpergefühle bis dahin, dass man ein Körperteil auch gar nicht mehr fühlt.

  • Ist dies Empfinden unangenehm, angenehm oder neutral? Ist es neutral ohne jedes Gedankenmachen? Was soll daran nicht gut oder gut sein? Gibt es kein unangenehm oder angenehm gibt es keine Zweifel und keine Fragen.