Die Grenze

11 Antworten. Letzter Beitrag () ist von verrückter-narr.

  • Ich frage mich, wo die Grenze zwischen Mahayana und Vajrayana verläuft. Und da sich ja die Tendai-Schule als Ekayana verstand und sowohl Vajrayana als auch Mahyana-Elmente enthält, ist sie wohl für eine solche Untersuchung ein guter Ort. Und da sich die Schulen Nichirens direkt aus dem Tendai-Buddhismus und seiner Verehrung hervorgegangen ist, ist dies wohl eine gute Stelle zum Fragen.


    Mit dem Vajrayana verbinden sich Elemente wie Mantra und Mandala. Auf der anderen Seite ist es aber natürlich so, dass es auch im Mahayana Mantras gibt z.B im Herzsutra oder im Lotussutra oder im Amida-Buddhismus. Und es ist interessant, dass z.B das Herzsutra im tibtischen Bereich als tantrischer Text gesehen wird, weil es Teil einer tantrischen Praxis sein kann.


    Und auch der Gohonzon im Nichiren-Buddhismus kann ja als Mandala gesehen werden.


    Ich bin inziwschen bei der These, dass das besondere an eine Varayana-Praxis ist, dass eine Vereinigung mit der Gottheit stattfindet während das bei eine Mahayana-Praxis nicht so ist. Von daher ist so etwas wie eine tantrische Herzsutra-Praxis möglich oder eine tantrische Amida-Praxis, bei der man sich an die Stelle des Buddhaspekt setzt, von dem aus das Mantra gesprochen wird. Während bei exoterischen Praxis man sich dem Lotussutra oder Amida verhrend nähert, aber sich nicht anmasst von dessen Stelle aus zu handeln.


    Stimmt das?



    Auf der anderen Seite ist es glaube ich so, dass vom Tendai-Denken aus, zwischen Hinayana, Mahayana und dem im Lotussutra verköperten Ekayana getrennt wird, während die Unterschediung Mahyana-Vajrayana als nicht sehr wichtig gesehen wird.


    Und dass auf der anderen Seite Amidabuddhismus und Nichirenbuddhismus als Buddhismen des Mappo-Zeitalter verstehen, in der die alten Pfade hinfällig geworden sind. Was dann langsam so ein Diagramm braucht.,,,,

  • Zum Amidismus gibts einen Lexikon-Eintrag, dort ist ein Link. Vllt hilft der weiter. Auf der Seite findet sich auch noch mehr, ich würde dort mal stöbern.


    Zitat

    Süden: Thera­vada


    Die südliche Richtung wird auch als Shravakayana („Fahrzeug der Schüler“) bezeichnet, von ihren zahlreichen Schul­rich­tungen hat allerdings nur der Theravada („Schule der Ordens­älteren“, jap. jōzabu bukkyō) bis heute überdauert. Der Thera­vada Bud­dhis­mus gilt im Vergleich zur nördlichen Schul­rich­tung als ortho­doxere oder kon­serva­tivere Form des Bud­dhis­mus. Gegenüber dem Maha­yana konzen­triert er sich stärker auf mön­chische Lebens­führung (das arhat-Ideal) und Askese. Er wird heute vor allem in Sri Lanka, Myanmar (Burma), Thailand, Laos und Kam­bodscha prak­tiziert.


    Norden: Maha­yana


    Die nördliche Richtung ist allgemein als Mahayana, „Großes Fahr­zeug“ (jap. daijō bukkyō), bekannt. Das Große Fahr­zeug war eine Reform­bewe­gung, die die ur­sprüng­liche, auf eine rein mönch­ische Lebens­führung ausge­richtete Form des Bud­dhis­mus auch für Laien zu­gäng­lich machen wollte. Auch Laien können nach Auf­fassung des Maha­yana er­leuch­tet werden. Im Maha­yana wurden die Lehren und Schriften des ortho­doxen Shravaka­yana Bud­dhis­mus zwar nicht grund­sätzlich abge­lehnt, doch bezeich­nete man diesen Bud­dhismus, ein wenig ver­ächtlich, als Hinayana, „Kleines Fahr­zeug“.


    Tantrismus oder esoterischer Buddhismus


    Eine charakteristische Figur des esoterischen Buddhismus in Japan (Statue aus dem 14. Jh.)

    Im fünften und sechsten Jahr­hundert u.Z. kam dann noch eine weitere Reform­bewe­gung dazu, die sich in Indien nicht nur innerhalb des Bud­dhis­mus, sondern auch im Shiva- und Vishnuismus(also dem, was letzt­lich zum Hindu­ismus führte) breit machte: der Tan­tris­mus, benannt nach eigenen Lehr­schriften, den Tantren, in denen vor allem neu­artige Ritual­tech­niken behandelt werden. Der Tan­tris­mus führte von der generell offenen Haltung des Mahayana zurück zu engen, in sich geschlos­senen Zirkeln von Ein­geweih­ten, inner­halb derer die Rituale kursier­ten. Man spricht daher auch vom „eso­terischen Bud­dhis­mus“ (esoterisch im Sinne von „nach innen gewandt“) — jap. mikkyō, wtl. „geheime Lehre“.

    Ein leicht erkennbares Charakteristikum des esoterischen Buddhismus sind kriegerische Figuren mit zornigen Gesichtern, die jedoch keine Feinde des Buddhismus darstellen, sondern Helfer oder Verteidiger. Sie sollen dem Gläubigen helfen, innere Widerstände oder „Begierden“ auf dem Pfad zur Erleuchtung zu überwinden, doch wandte man sich auch mit handfesteren Anliegen wie z.B. der Bitte um Schlachtenglück an sie.[...]

    univie Grundbegriffe


    Unterstreichung ist von mir.

    Denn von denen in der Welt, die gut schlafen, bin ich einer. AN 3.35

  • Von dem Amidmsus-Lexikon Eintrag bin ich zu diesem Eintrag gekommen:

    or Kūkai be­stan­den bud­dhis­tische Riten in Japan vor allem aus Rezi­ta­tionen von (nicht nur für Laien meist un­ver­ständ­lichen) Sutrentexten. Kūkai kritisierte diese Praxis. Er verglich das rituelle Rezitieren von Sutren mit der Situation eines Kranken, dem der Arzt ledig­lich ein medizi­nisches Buch vor­liest. Zu einer prak­tischen Hei­lung könne es jedoch nur kommen, wenn die in den Sutren be­schriebenen Wahr­heiten in Form von Gebets­formeln (skt. mantra), Handzeichen (skt. mudra) und visualisierten Bildern (mandala), rituell an­ge­wandt werden. Das Ritual erhält im eso­terischen Bud­dhis­mus dem­nach den Stellen­wert eines Medika­ments, dessen An­wen­dung erst die „Genesung“ nach sich zieht. Die ver­schiedenen Sparten von rituellen Heils­praktiken — Formeln, Gesten und Bilder — werden im esoterischen Bud­dhis­mus übrigens auch „Ge­heim­nisse des Mundes“, „Geheimnisse des Geistes“ und „Geheimnisse des Körpers“, zusammen die „Drei Geheimnisse“ (sanmitsu) genannt. Die Be­deu­tung von magisch-rituellen Elementen spiegelt sich auch im Namen, den Kūkais Schule schließ­lich annahm: shingon, wtl. „wahres Wort“ ist eine mögliche Über­setzung des Sanskrit­wortes mantra, Gebetsformel.


    Grob ge­sprochen liegt die Betonung bei mikkyō eher auf dem Ritual­wesen als auf Sutren­aus­legung oder Dogmatik.

    Im "exoterischen Fall" wirkt ein Sutra darüber, dass der Empfänger es anwendet, während im "esoterischen Fall" die Wirkung auf der Ebene des Rituals funktioniert. Aber was bedeutet das? Was ist denn ein Ritual?


    Auch im Palikanon gibt es ja sowas wie das Metta Sutta.


    Zitat

    Und man erwecke gegen die ganze Welt ein unbegrenztes liebevolles Gemüt, unbeengt, ohne Hass, ohne Feindseligkeit, nach oben, unten und nach allen Seiten.


    ist das nicht auch ein wenig eine minimale "Ritualanweisung". Wenn ich mich als Verkörrperung des allumfassenden Mitgefühls visualisiere, Mtgefühl entwickle und dieses Mitgefühl an alle Wesen als Strahlen ausstrahlen lasse, dann sind da doch nur ein paar Elemente hinzugefügt, oder? ist es jetzt auf einmal Mahayana, Yarayana? Oder wie?

  • Ich sehe die beiden Kernunterschiede immer noch in den beiden Kernmethoden. Einmal Bodhichitta im Mahayana und einmal in der Hingabe im Vajrayana.

    Natürlich gibt es auch im Vajrayana Bodhichitta, sowie es auch den achtfachen Pfad gibt, aber die Methodik der Meditation liegt in der Hingabe.


    Grüße

  • void

    Yarayana sagt mir nix. Was ist das?

    Ich meint Vajrayana.

    Ich sehe die beiden Kernunterschiede immer noch in den beiden Kernmethoden. Einmal Bodhichitta im Mahayana und einmal in der Hingabe im Vajrayana.

    Natürlich gibt es auch im Vajrayana Bodhichitta, sowie es auch den achtfachen Pfad gibt, aber die Methodik der Meditation liegt in der Hingabe.

    Das ist doch eher so eine didaktische Einteilung im Yajrayana oder?


    In der Lehre von den Drei Zeitalter kommt es mir doch genau umgekehrt vor:


    Zitat

    Da die Menschen auch die traditionellen buddhistischen Praktiken nicht mehr erlernen oder ausüben könnten, müsse ihnen dazu auch ein anderes Mittel gegeben werden. Dies besteht im Amitabha-Buddhismus in dem völligen Vertrauen in bzw. in der Hoffnung auf die „Kraft des Anderen“, d. h. die Kraft Amitabhas, alle empfindungsfähigen Lebewesen in sein Reines Land aufzunehmen.


    Die Mappō-Ideologie war von eminenter Wichtigkeit für den buddhistischen Reformer Nichiren. Während seiner Zeit als Tendai-Mönch auf dem Hiei-zan entwickelte er das Kernstück seiner religiösen Lehre: Im Zeitalter der Degeneration der Lehre Buddhas vermöge einzig und allein das Hokke-kyō den Menschen noch Hoffnung auf Erlösung aus dem Kreislauf des Leidens (輪廻 rinne) zu bieten. Die Verbreitung des Lotos-Geistes und damit die Errettung Japans verstand Nichiren als seine heilige Aufgabe, da der historische Buddha seine Lehre in diesem Zeitalter nicht mehr vermitteln könne.

    Hier sind es zwei wichtige Mahayana-Lehren, die einem "dritten Buddhismus" zuogeordent wird, wo nur mehr vollkommene Hingabe zur Befreiung verhilft, während sowohl von Nichiren als auch von Shinran das Vajrayana dem alten Buddhismus zugrechnet wurde, in dem man noch an eine Befreiung aus eigener Kraft glaubte.


    Während sowohl im Amidabuddhismus als auch bei Nichiren "hingebende Verehrung" Im Zentrum steht, ist es doch im Vajrayana eher eine "Hingabe hin zur Vereinigung"?

  • Also, manchmal habe ich den Eindruck, man würde meinen, der Vajrayana sei Wellnessbuddhismus.

    Das mit dem Amitabha-Buddhismus hat meines Erachtens wenig mit dem Vajrayana zu tun, sonder mit christlichen Glauben.

    Mit Hingabe ist die Hingabe an den Guru gemeint. Dieser Guru kann eine Meditationsgottheit (also ein Buddha-Aspekt, den man selbst durch Meditation und Abgeschiedenheit verwirklichen möchte, damit ist die volle Erleuchtung gemeint) sein oder eben ein lebender Guru.


    Im Grunde ist es aber so, das sowohl der Vajrayani (oder auch Tantriker) die völlige Befreiung anstrebt sowie auch der Theravada Mönch. Es sind nur andere Methoden die zum Einsatz kommen...

  • Das mit dem Amitabha-Buddhismus hat meines Erachtens wenig mit dem Vajrayana zu tun, sonder mit christlichen Glauben.

    Sehe ich anders. Ich würde empfehlen sich mal mit den Praktizierenden zu unterhalten. Es geht um Vertrauen (saddha) im Buddhismus. Das spielt in allen Richtungen eine wichtige Rolle.


    Noch ein Zitat:

    Zitat

    "Wir Jünger Buddhas

    geloben, von unserer jetzigen Verkörperung an
    bis ans Ende aller Zeiten
    nicht an Leib und Leben zu haften,
    sondern uns ganz dem Urgelöbnis hinzugeben.
    Bis zu unserem Lebensende
    rezitieren wir von ganzem Herzen den 'Namen'. [das Nenbutsu]
    Wir predigen weder Gut noch Böse,
    noch handeln wir gut oder böse.
    Denen, die dieses praktizieren,
    da sie dem Urgelöbnis Amidas folgen,
    mögen Buddha Amida,
    Kannon und Seishi,
    alle fünf mal fünf Bodhisattvas,
    die unzähligen Heiligen
    und alle Buddhas, die für Amida zeugen,
    - in allen sechs Himmelsrichtungen und so zahlreich wie der Sand des Ganges -
    zu allen sechs Stunden des Tages und der Nacht
    fortgesetzt und ohne Unterlaß
    wie der Schatten, der der Form folgt
    und sich niemals von ihr trennt,
    ihr Mitleid und ihren Schutz gewähren.
    Möge unser Geist nicht in Verwirrung geraten.
    Von plötzlicher Krankheit seien wir verschont
    und vor einem jähen Tod bewahrt.
    Unser Leib sei frei von Schmerzen
    und unser Geist nicht voll von Tollheit.
    Mögen Geist und Leib gelassen bleiben
    wie im Zustand der Meditation.
    Geht dann unser Leben zu Ende,
    kommen alle Heiligen, uns zu empfangen
    und, vom Urgelöbnis Amidas getragen,
    werden wir in das Land der Glückseligkeit hinübergeboren.
    "

    von hier: Zitate aus dem Amida-Buddhismus, die mich berühren


    Imho ist Amidismus ein sehr kluger Weg und hat nichts mit blindem Glaube zu tun.


    Viele Grüsse

    Denn von denen in der Welt, die gut schlafen, bin ich einer. AN 3.35

    Einmal editiert, zuletzt von Spock ()

  • Okay, es war nur eine Vermutung meinerseits. Dort kenne ich mich nicht aus.


    Grüße

  • Namaste!


    Hallo void!

    Ich frage mich, wo die Grenze zwischen Mahayana und Vajrayana verläuft. Und da sich ja die Tendai-Schule als Ekayana verstand und sowohl Vajrayana als auch Mahyana-Elmente enthält, ist sie wohl für eine solche Untersuchung ein guter Ort. Und da sich die Schulen Nichirens direkt aus dem Tendai-Buddhismus und seiner Verehrung hervorgegangen ist, ist dies wohl eine gute Stelle zum Fragen.

    Begriffe wie "Mahayana", "Vajrayana" oder auch "Hinayana" sind Konzepte, welche Klassifizierungen und Werturteile begünstigen sollen.

    Zu Lebzeiten des Buddha gab es wohl schlicht "den Dharma".

    Nach Buddhas Tod wurde der Begriff "Buddha-Dharma" etabliert, um sich von brahmanischen und später hinduistischen Lehren und Übungswegen differenzieren zu können.

    Anhänger "reformierter" Lehren und Sichtweisen nannten ihre Lehren und Übungen später "Mahayana" und grenzten sich von den orthodoxeren Lehren ab, welche sie als "Hinayana" bezeichneten. Die Orthodoxen wiederum gaben sich den Namen "Theravadins" um auf die ältere Tradition (und Authentizität) hinzuweisen.


    Der Begriff "Vajrayana" dient genau demselben Zweck. Er soll implizieren, dass es Lehren gibt, die noch mächtiger, weil effektiver, sind als diejenigen des "bloßen" Mahayana... usf.



    In Japan wurde bei Einführung des Buddhismus hauptsächlich zwischen Mahayana und Hinayana unterschieden.

    Mit Aufkommen des Mikkyô kam dann auch die Unterscheidung zwischen esoterischen und exoterischen Lehren, wobei insbesondere Kôbô Daishi Kûkai den esoterischen Lehren (= Mikkyô) den höchsten Wert in seiner Klassifizierung einräumte - wohl auch um damit die Überlegenheit seiner Lehren der Shingon Shû zu "belegen".


    Die Tendai Shû (aber auch die Sôtô Shû des Zen!) bezeichnen sich als Ekayana - das eine (Buddha-) Fahrzeug - in Anlehnung an das Lotos-Sutra. Dort wird gelehrt, das letztlich alle buddhistischen Lehren [im Text wird zwischen Sravakayana, Pretyekabuddhayana und Bodhisattvayana unterschieden] teil eines einzigen Fahrzeuges - nämlich des Buddhafahrzeuges sind.



    Eine EXAKTE oder gar WAHRE Einteilung oder auch "Grenze" gibt es nicht!

    Derjenige, welcher die Einteilung vornimmt, die Grenzen zwischen den Fahrzeugen zieht und dem jeweiligen Begriff die Definition bzw. das Konzept verpasst, der hat eine bestimmte Intention die er damit verfolgt - und sei es auch manchmal nur, sich selbst davon zu überzeugen, dass der von ihm gewählte WEG - das von ihm gewählte Fahrzeug (Yana) richtig oder gar universell ist!


    Aber was ist schon universell?

    Universalität ist ein unhaltbarer Anspruch - schlicht Blödsinn!


    Der Buddha und die Patriarchen haben zu verschiedenen Zeiten und unter verschiedenen Umständen für verschiedene Menschen zahlreiche Möglichkeiten aufgezeigt, den WEG zu gehen. Da gibt es keine universelle Lehre und auch keine bessere, höherwertige oder schlechte.

    Da gibt es lediglich die (momentan) passende und demgegenüber die (momentan) unpassende.


    Und auch die sogenannten "Drei Zeitalter" sind vor diesem Hintergrund zu sehen.


    < gasshô >


    Benkei

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

  • zu Yarayana: Achso. :)

    In dem einen Text dort (von dem Link) stand, dass sich Tendai-Shinto und Vajrayana auf das Mahavairocana-Sutra beziehen. Ich kenne dieses Sutra allerdings nicht. Hat vllt jemand einen guten Link dazu?


    Aber sinngemäss sehe ich keinen so grossen Unterschied, ausser dass es im Vajra auch zornige Götter gibt.



    Zitat


    Während sowohl im Amidabuddhismus als auch bei Nichiren "hingebende Verehrung" Im Zentrum steht, ist es doch im Vajrayana eher eine "Hingabe hin zur Vereinigung"?


    Dass Amitabha beim Zerfall des Dharmas anfängt finde ich sehr klug. Die Formulierungen von "Welten" (loka) hat man ja in allen Richtungen, aber mit unterschiedlichen Worten und evtl. verschiedenen Methoden. Sogesehen sehe ich die Amitabhaphilosophie als "Konzentrat", dh. wenn man nicht davon ausgeht, dass die Praktizierenden "blind" praktizieren (das beziehe ich nicht auf PhenDe's Post, sondern meine ich allgemein), sondern wissen was sie da tun und warum. Die "Anrufung" (Nenbutsu) ist für mich sinngemäss das selbe wie der "direkte Weg" (im Sinne der Umsetzung des Nichtbedingten).

    Denn von denen in der Welt, die gut schlafen, bin ich einer. AN 3.35

  • Mahavairochana-Sutra (Tantra)
    http://www.spiritwiki.de/w/mahavairocana_sutra


    Tantrische Herz-Sutra Praxis

    Hannya shingyō hiken. (般若心經秘鍵), “Secret the Key to the PRAJÑĀPĀRAMITĀHRIDAYA by KŪKAI in Hakeda, Kukai: Major Works, pp. 262-275
    Hannya shingyö hiken ryakuchū, by Kakuban, in Kögyó Daishi senjutsushu, part 2, pp. 197–217
    24_thomas.pdf


    Tantrische Amida-Praxis
    Esoteric & Tendai contemplation of Amida - Dharma Wheel

    The Esoteric Meaning Of ‘Amida’ | Shingon Dharma Zazen