Die Gier nach Nikotin

14 Antworten. Letzter Beitrag () ist von mkha'.

  • Hallo liebe Community :)

    Heute möchte ich euch einfach mal gerne Teilhaben zum Thema Nikotin & Ich


    Vorgeschichte:

    Ich hatte mit meinen Vater eine Wetter um viel Geld, schaffe ich es bis 21J nicht zu rauchen bekomme ich das Geld. :rose:Wie gesagt so getan. :sunny:Nach 21 Jahre fing dann sozusagen die Partyzeit an, mehr brauch ich wohl nicht zusagen :erleichtert: (bin 28J)


    (So ein richtiger Raucher von der "normalen" Zigarette wahr ich nie,.... lag wahrscheinlich immer daran weil man sich im "Tarnmodus" befinden musste wegen dem Gewissen wobei ich ja mein Versprechen eingelöst habe aber eine Abneigung dazu wahr trotzdem vorhanden )

    Auch etliche male Aufgehört und dann wieder angefangen mit so ein hin & her Konsum.


    Mit der E-Zigarette kam der Bum & somit das abgewöhnen des Glimmstängel was sich aber auch als schwierig erwiesen hat weil ab und zu eine "normale Zigarette" wahr schon toll.

    Aber das habe ich dann geschafft.


    E-Zigarette & die Gedanken --> lecker der Dampf, kein stinken, im Zimmer rauchen, wohl nicht so ungesund usw. usw. die Liste an positiven Sachen in meiner Welt zum Glaube der E-Zigarette sind lang.


    Bis es um einen Text ging in einem Buch vor kurzen wo ich aber leider nur noch Bruchstücke wieder geben kann finde es auch nicht mehr. Es ging um Geistes gifte seinen Körper mutwillig Schaden zuzufügen entspricht einer Torheit. Hat mich irgendwie bewegt hinsichtlich des Konsum aber mehr auch nicht.....:erleichtert: Bis es zu einer Meditation kam wo gerade dieser Gedanke an mir heran treten wollte. Ich habe ihn nicht nur beobachtet sondern ihn gefolgt & zu welcher Ansicht er gekommen ist kann man sich wohl denken?!


    Gegenwart:

    Ich wohne relativ abgelegen so leicht an Liquid zukommen ist nicht gerade so einfach :erleichtert: & seit gestern ist es leer. Konnte mir auf Arbeit von einen Klienten von mir 2 normale Zigaretten schnurren, die aber wirklich widerlich geschmeckt haben :sick: für die erste habe ich so lange gebracht wie er für 2 :erleichtert: (Er ist stark Raucher) Was man noch sagen muss das auf Arbeit das rauchen/dampfen einen hohen Stellenwert bei uns hat was die Sache erschwert.


    Fazit zu allem: Ich stehe irgendwie immer in der Ambivalenz zum "rauchen/dampfen" und zum "Aufhören"

    & irgendwie habe ich mir da doch mein eigenes Leid geschaffen auch wenn es verhältnismäßig klein ist zu anderem Leid was es auf Erden gibt


  • Meinen Kindern erklärte ich früher: merkt euch, ihr könnt alles, was ihr wirklich wollt.

    Was man noch sagen muss das auf Arbeit das rauchen/dampfen einen hohen Stellenwert bei uns hat was die Sache erschwert.

    Da musst Du durch, oder aber weiterhin rauchen/dampfen. Wenn die Kollegen "qualmen", esse einen Apfel, trinke etwas, oder kaue ein Kaugummi, ... Sie werden sich daran gewöhneṇ ;)

  • Hi SkyBlue,

    das Rauchen am Arbeitsplatz war verboten. Das Rauchen im Restaurant auch. Da es mir überhaupt nicht schwerfiel, tagsüber nicht zu rauchen, war mir sehr einsichtig, dass das nur aus dem Kopf kommt. Was gefiel mir daran? Ursprünglich fand ich es wohl cool. Das Versprechen der großen weiten Welt ... Die Vorstellung inmitten von Monumentmountain zu sitzen und zu rauchen ...

    Ich freute mich auf den Feierabend. Mein Mann war schon in Rente und wartete auf mich mit einem Likör und Zigaretten. Das war meine neueste Gewohnheit, denn bevor ich verheiratet war, habe ich nur in Gesellschaft von Freunden, also selten geraucht, weil ich den Geruch auch nicht in der Wohnung mochte.


    Dann ging alles ganz schnell, denn ich ging mir mit meinen Anhaftungen selbst auf den Zeiger.

    Hilfreich dabei war


    1. es stinkt

    2. es schmeckt nicht

    3. es kostet Geld

    4. es kostet die Gesundheit

    und es macht keinen Spaß, zum Rauchen das Restaurant zu verlassen.

    Wenn ich die Leute sehe, die vor Krankenhäusern und Restaurants stehen und rauchen, dann fröstelt es mich, aber nicht wegen der kühlen Luft. Heute finde ich das einfach nur peinlich.


    Nachdem ich lange genug darüber meditiert und reflektiert hatte, habe ich es einfach ganz plötzlich gelassen, obwohl mein Mann weiter rauchte, die Zigaretten immer griffbereit waren. Es war vorbei.

    Ich bin sehr froh darüber. Übrigens seit 5 Jahren raucht mein Mann auch nicht mehr. Auch von heute auf morgen.


    Ich wünsche Dir viel Erfolg.

    Monika

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Gandhi

  • Nach Monikas Beitrag (:like:) fällt mir ein, ich sollte wohl dazuschreiben, dass ich nicht nur so daherrede, sondern selbst viele Jahre rauchte. Irgendwann, als ich bei Dunkelheit und Regenwetter unterwegs zu einem Zigarettenautomat war, nervte auch mich ganz plötzlich der Gedanke, so abhängig von einem Kraut zu sein. Ich erzählte das einem der älteren Geshes. Er sah mich an, schmunzelte und sagte: "Ernsthaft? Dann beende es". Kurz darauf bekam ich eine heftige Lungenentzündung, und mir ging es erbärmlich ... Da wusste ich: ich werde nie wieder rauchen - und so war es auch.

  • Ich habe mir früher fünf Gründe, warum ich nicht rauchen möchte, auf eine Karteikarte geschrieben und in der Hosentasche immer dabei gehabt. Sobald ich den starken Drang verspürte, eine zu rauchen, wusste ich nicht mehr, warum ich überhaupt aufhören wollte. Dann zückte ich die Karte, las durch, was ich mir geschrieben hatte, und war wieder in der Spur.


    Es war nicht so einfach gewesen, die fünf Gründe zu finden, denn sie mussten mit mir zu tun haben. Also, warum ich nicht mehr rauchen wollte, nicht was andere sagten oder dachten.

    „Atmen statt Denken." (Filmzitat aus „Mängelexemplar")

  • Ich habe immer wenig und unregelmäßig geraucht.

    Eines Tages habe ich mehr als üblich ( 3 bis 7 Zigaretten) geraucht.

    Fast eine Schachtel. Mir wurde dann richtig schlecht und ich habe aufgehört. Manchmal am Morgen wenn ich meinen zweiten Kaffee trinke, vermisse ich die Zigarette.

    Dann denke ich zurück an die Übelkeit, und das Verlangen verschwindet.


    Viel Erfolg!

  • Hallöchen k.urt,

    Leben und leben lassen ...

    ... lässt sie doch. Guck' mal genau: Dieser vier Punkte spielten bei Monikas Entschluss, das Rauchen aufzugegeben eine Rolle; sie hat nicht vorgeschlagen, ihre Mitmenschen sollen wegen dieser Punkte das Rauchen aufgeben.


    Lies mal weiter oben, dort steht, dass sie aufhörte, ihr Mann aber noch weiterrauchte:

    ... habe ich es einfach ganz plötzlich gelassen, obwohl mein Mann weiter rauchte, die Zigaretten immer griffbereit waren.

    LG mkha'

  • Leben und leben lassen ...

    Bitte ein bisschen nachdenken bevor man mit nicht-ganz-so-schlauen Sprüchen um sich wirft. Rauchen belastet eine ganze Reihe von Menschen und nicht nur die Raucher selbst.



    SkyBlue Man muss einsehen, dass einem das Rauchen nichts bringt und man keinen Genuss daraus zieht (außer, dass man mehrmals am Tag seine Entzugserscheinungen lindern kann, aber an denen leidet man ja auch nur weil man Raucher ist).

  • Leben und leben lassen ...

    Bitte ein bisschen nachdenken bevor man mit nicht-ganz-so-schlauen Sprüchen um sich wirft. Rauchen belastet eine ganze Reihe von Menschen und nicht nur die Raucher selbst.



    SkyBlue Man muss einsehen, dass einem das Rauchen nichts bringt und man keinen Genuss daraus zieht (außer, dass man mehrmals am Tag seine Entzugserscheinungen lindern kann, aber an denen leidet man ja auch nur weil man Raucher ist).

    Man lindert sein Leid (Sucht) durch die Zigarette bis das Leid wieder kommt und man sich weider eine ansteckt. Das ist doch dann eigentlich schon fast Dharma Praxis. _()_ also eigentlich schon fast ein Grund wieder anzufangen :lol::erleichtert: & ach ja heute ersten Tag ohne Dampf..... :grinsen: