Das „nicht“-Paradoxon in den Koan des Chan/Zen Buddhismus oder es ist nicht ein Ding

There are 242 replies in this Thread. The last Post () by Rupert Reiger.

  • Das erste Vernünftige, was in diesem Thread zu lesen ist. Da füge ich doch glatt noch was hinzu: ... und es vor allem nicht beim Lesen belassen.

    So, so. Dein Fazit nach 229 Beiträgen... :?:)


    Kann man das auf Deutsch lesen, ist das einigermaßen ok, oder dann lieber gar nicht?


    Wenn ja, welche Ausgabe?


    Ich finde:


    1) Rinzai Roku: Das Zen von Meister Rinzai, Lin-chi lu (Mumon-Kai Verlag) | 12.2014


    2) Das Denken ist ein wilder Affe, Die Lehren des großen Zen-Meisters (O. W. Barth) | 01.1996


    3) Begegnungen und Reden (Ammann Verlag) | 01.1986

    "Und das ist das erste, das zu lernen ist: nicht zu suchen! Solange Sie suchen, machen Sie nur einen Schaufensterbummel." - J. Krishnamurti

  • Lin-ji ist so 866 gestorben, also Tang Zeit, das Lin-ji Lu ist aber so vor 1120 entstanden, also Song Zeit, der Hochzeit des Chan. Die Sprache der Tang Zeit ist nicht die Sprache der Koan der Song Zeit, wo viel vom Indischen herübergeretteter Ballast abgeworfen ist. Chan ist wohl sehr, sehr chinesisch. Aber wie immer scheint das Chinesische voller Metaphern, nicht alle aber viele meinen was ganz ... ja soll man sagen einfaches.


    Aus dem Buch LINJI - Das Denken ist ein wilder Affe - O.W.BARTH Verlag - Seite 72

    Zitat

    10

    Frage: »Was ist Buddha und was ist Māra?«

    Der Meister sagte: »Ein Gedanke des Zweifels in eurem

    Geist ist Māra (indisches Relikt = Metapher, mehr nicht!). Wenn ihr erfasst, dass alle zehntausend

    Erscheinungen ohne Geburt sind, dass Geist wie ein Phantom

    ist und es weder ein Staubkorn noch ein Ding gibt und

    überall Reinheit ist – das ist Buddha (mehr nicht!). Deshalb sind Buddha

    und Māra zwei Zustände – der eine rein, der andere befleckt.

    Nach meiner Einsicht gibt es weder Buddha noch Lebewe-

    sen, weder Vergangenheit noch Gegenwart; diejenigen, die

    es erlangen, erlangen es ohne Zeitverstreichen, ohne Übung,

    ohne Beweise, ohne Gewinn und ohne Verlust. Zu allen Zeiten

    gibt es keine andere Lehre. Selbst wenn es zum Beispiel

    eine Lehre gäbe, die dies überschreitet, dann würde ich

    sagen, dass sie wie ein Traum oder ein Phantom ist. Das ist

    alles, was ich lehre.


    Passend dazu auch 23, 25 und 27 in Teil II - Unterweisungen



    "Wenn ihr Buddha trefft , tötet Buddha" darf man natürlich nicht falsch verstehen;

    man könnte es so übersetzen:

    Wenn du mit Chan Shunyata erreichst, dann ist da nichts mehr und wenn da nichts mehr ist, dann ist da auch kein Chan mehr.

  • Danke euch beiden.


    "Wenn ihr Buddha trefft , tötet Buddha" darf man natürlich nicht falsch verstehen;

    Ich habe kein Problem mit solcher Ausdrucksweise. Im Gegenteil, ich schätze die schonungslose, unmissverständliche, manchmal auch drastische / radikale Art, die im Dao / Chan / Zen keine Seltenheit ist.

    Es bewahrt einen immer wieder davor, sich falsche Vorstellungen zu machen oder in eine Trallala-Geistesträgheit zu verfallen. :)

    "Und das ist das erste, das zu lernen ist: nicht zu suchen! Solange Sie suchen, machen Sie nur einen Schaufensterbummel." - J. Krishnamurti

  • Werter Schmu ,

    ich kenne alle drei genannten deutschen Übersetzungen nicht. Bei der ersten habe ich mir vor einigen Jahren aus gegebenem Anlass über die Qualitäten des Übersetzers als Lehrer ein Urteil gebildet, das wohl nicht ohne Einfluss auf eine Beurteilung seiner Qualität als Übersetzer wäre. Da selbst eine positive Beurteilung die andere nicht revidieren würde, spare ich mir die Lektüre.


    Die Empfehlung der 2. Übersetzung von Leonie möchte ich unterstreichen. Ich kenne sie zwar nicht, aber von Ursula Jarand die Übersetzung des Plattform - Sutras; ebenfalls mit Kommentaren Soko Morinaga Roshis, die gelegentlich durchaus (mich) Erhellendes beitragen. Also von mir zumindest eine Empfehlung von Übersetzerin und Kommentator, wenn schon nicht der Übersetzung. Zur dritten Übersetzung kann ich leider nichts sagen.


    Ich persönlich greife, wenn mir danach ist, eine bestimmte Stelle mal nachzuschlagen, zu Burton Watsons Übersetzung, die ich bequemerweise in Papier hier herumstehen habe. Will ich mal in eine Stelle etwas tiefer einsteigen, wird zusätzlich Ruth Fuller Sasakis kommentierte Übersetzung beigezogen, evt. auch noch die Irmgard Schloegls (die direkt aus einer chinesischen, nicht japanischen Edition übersetzt hat). Insbesondere Fuller-Sasaki ist mE bei den Linji-Übersetzungen immer noch so eine Art Goldstandard. Ihre und Schloegls habe ich als PDF. Wer mit Englisch so gut zurecht kommt wie mit Deutsch und sich das antun möchte, kann mir gerne eine PN schicken.


    _()_

  • Danke euch beiden.


    "Wenn ihr Buddha trefft , tötet Buddha" darf man natürlich nicht falsch verstehen;

    Ich habe kein Problem mit solcher Ausdrucksweise. Im Gegenteil, ich schätze die schonungslose, unmissverständliche, manchmal auch drastische / radikale Art, die im Dao / Chan / Zen keine Seltenheit ist.

    Es bewahrt einen immer wieder davor, sich falsche Vorstellungen zu machen oder in eine Trallala-Geistesträgheit zu verfallen. :)

    Danke, ich sehe das genauso, die alten Dao / Chan / Zen Chinesen waren nun mal keine "Winsler" ... die gibts woanders.


    Und wenn du schon Dao / Chan / Zen schreibst: Ja, man kann wohl überall, wo in der Übersetzung "Weg" steht, "Weg = DAO" stehen lassen.

  • Lin-ji vor dem Jahr 866!

    Wir haben an der Stelle schon mal gesagt, dass Chan das Maximum dessen ist, was man "zeigen" kann.

    Alles was darüber hinausgeht ist unbegründete Spekulation, was Meinung sowie Gegenmeinung hervorruft, beides ist möglich.

    Alles was darüber hinausgeht sind nur (verständliche?) menschliche Wünsche.

  • wo in der Übersetzung "Weg" steht, "Weg = DAO" stehen lassen.


    Das ist zwar üblich, aber nicht genug.

    Das Schriftzeichen für DO oder DAO besteht aus zwei Teilen - 道 - ein Kopf mit Auge, was einen Menschen/ Jäger darstellt und eine Spur, die von irgendwoher kommt und irgendwohin geht. Spur ist insofern angemessener, und das findet sich auch wieder als Bild in den Ochsenbildern oder im Genjokoan von Dogen, wo es heisst - die Spuren des Erwachens führen endlos weiter.

    Zitat

    Die Spuren deines Erwachens lösen sich auf, doch die aufgelösten Spuren des Erwachens führen endlos fort.

  • Kann man das auf Deutsch lesen, ist das einigermaßen ok, oder dann lieber gar nicht?

    Mein Gedächtnis ist wahrlich nicht mehr das Beste - es gibt eine weitere deutsche Übersetzung, die man nicht unter den Tisch fallen lassen sollte. Schande über mein Haupt, dabei besitze ich sie selbst. Sie war seinerzeit ein Abschiedsgeschenk für ehrenamtliche Tätigkeit und der Titel war möglicherweise durchaus auch als kleine Anspielung (im Sinne: 'halte dich zukünftig gefälligst 'raus') gedacht ... }:-)


    Thich Nhat Hanh

    Es gibt nichts zu tun

    Die Zen-Unterweisungen des Meisters Linji


    edition steinrich 2013


    Es ist eine überarbeitete Neuausgabe des 2009 bei O.W. Barth erschienenen


    Aufwachen zu dem, der du bist

    Die Zen-Unterweisungen des Meisters Linji


    Die Übersetzung aus dem Englischen besorgte meine Dharmafreundin (ich denke, ich darf sie so nennen) Ursula Richard - wir sind uns auf dem Weg gelegentlich begegnet und ich habe diese Begegnungen in sehr angenehmer Erinnerung.


    Nun ist bzw. war Thich Nhat Hanh als Lehrer nie so recht meine Tasse Tee und für die meisten seiner Bücher gilt wohl: hat man eines gelesen, kennt man sie alle. Dessenungeachtet gibt es da durchaus Ausnahmen, wozu ich neben seiner Übersetzung des Ānāpānasati Sutta auch dieses Buch zähle, auch wenn ich die Übersetzung als etwas weichgespült empfinde. TNH ist halt kein Linji, ihm fehlt dessen erbarmungslose Schärfe. Linsensuppe süß-sauer statt Chili con Carne. Ist aber beides nahrhaft und nicht Jedem schmeckt beides ...


    Das Buch ist jedenfalls ausgesprochen anfängerfreundlich; TNH hat der Übersetzung auch einen Abschnitt "Übungen, die auf den Aufzeichnungen des Meisters Linji aufbauen" angefügt. Das ist nun wieder der TNH, der mich nicht so recht anspricht - aber da darf man selbstverständlich anderer Ansicht sein. Okay - von daher vielleicht verständlich, dass das Buch in meinem Gedächtnis nicht auf Anhieb präsent war.


    Der Titel spielt auf eine Stelle aus dem 18. Lehrvortrag an, aus dem folgendes Zitat dann auch der Einleitung TNH's vorangestellt ist:

    Zitat

    "Wie ich es sehe, gibt es nicht viel zu tun. Seid ganz natürlich - legt eure Robe an, esst euer Essen und verbringt die Zeit damit, nichts zu tun."

    Es ist ein Rat Linjis, den ich im Laufe der Jahre ganz besonders schätzen gelernt habe - wobei ich hier dann doch auch die Begründung für diesen Rat ein wenig zitieren möchte. Nicht nach TNH / Richard, versteht sich, um © - Probleme zu vermeiden ... und auch einen Kommentar zu TNH's Ergänzung zu geben :angel:.


    Zitat

    Außerhalb des Geistes gibt es keinen Dharma und selbst innerhalb des Geistes kann er nicht erfasst werden. Was gibt es denn da zu suchen?


    Ihr lauft durch die Gegend und schwatzt von religiöser Praxis, von Erleuchtung. Macht keinen Fehler! Gäbe es so etwas wie religiöse Praxis, wäre das bloß Karma, das euch im Reich von Geburt-und-Tod festhält. Ihr sagt "ich folge allen sechs paramitas und den zehntausend Übungen". So, wie ich das sehe, erzeugt dieser ganze Kram bloß Karma. Buddha suchen, den Dharma suchen - das schafft nur Karma, das zur Hölle führt. Die Bodhisattvas suchen - auch das ist Erzeugen von Karma. Sutren studieren, die Lehre studieren - auch das ist Erzeugen von Karma. Die Buddhas und Patriarchen sind Leute, die nichts zu tun haben. Daher, ob sie nun Geistestrübungen haben und handeln oder ob sie von Geistestrübungen frei sind und nicht handeln, ist ihr Karma klar und rein.


    Da gibt es einen Haufen blinder Glatzköpfe die, nachdem sie sich mit Reis vollgestopft haben, herumsitzen und Meditation im Zen-Stil üben, die versuchen den Fluss der Gedanken anzuhalten und ihr Aufsteigen zu stoppen, die das Gezeter hassen und Stille verlangen - aber das sind keine buddhistischen Wege.


    [...]


    Ihr Wegsucher! Ihr haltet die Worte, die aus den Mündern eines Haufens alter Knacker kommen, für eine Beschreibung des wahren Weges. Ihr denkt: "Was für ein überaus wundervoller Lehrer und edler Freund! Ich habe nur den Geist eines gewöhnlichen Sterblichen, ich würde niemals wagen, solche Ehrwürdigkeit zu ergründen." Ihr blinden Idioten! Ihr geht durch das Leben mit dieser Art von Verständnis und betrügt dabei eure eigenen beiden Augen. Duckmäuser, die daher stolpern wie ein Esel auf auf einer vereisten Straße.


    _()_

  • Wenn ich das wieder lese, dann entdecke ich jetzt, mit welchem Mitgefühl Linji gesprochen hatte.

    Zitat

    Meiner Ansicht nach gibt es nichts Schwieriges - seid einfach nur gewöhnlich, tragt eure Kleider, eßt eure Nahrung und verbringt eure Zeit ohne irgendwelche Dinge.

  • Empfinde ich genau so, außerdem alles voller Saft und Kraft, eine Wohltat.



    Es ist doch so: Der Kopf ist Teil des Menschen, sträubt sich der Kopf, nimmt es der Mensch nicht auf. Würde da einer verlangen zu glauben, dass 1 mal 1 gleich Null ist, dann geht das nicht. Bei Lin-ji, Dao, Koan sträubt sich nichts, im Gegenteil, das rutscht. Oft benutzt Lin-ji noch die alten Worte als Metaphern, dass er in seiner Zeit verstanden wurde, oft spricht er Klartext voller Kraft. Oft führt er die Leute hinters Licht indem er sie wählen lässt, dann gibts Prügel, wird wohl nicht so schlimm gewesen sein :). Da sträubt sich nichts, das nimmt der Mensch auf.



    Nun ist es so, dass Lin-ji immer die Übenden bzw. Glatzköpfe anspricht, also die Mönche meint. Aber was heißt das für den Menschen wie er rumläuft, ob er nun am Bau arbeitet, Bauer ist, Bücher schreibt, im Supermarkt an der Kasse sitzt, der Kaiser von China ist, Ministerpräsident ist, Arzt ist, irgendein Angestellter ist, verheiratet ist oder nicht?



    Von Lin-ji geht die Rinzai Schule aus und genau diese sieht Koanstudium als wesentlich an. Man kann dazu also Koan befragen, nur Beispiele von vielen:


    Zitat


    Hier alles entweder aus Bi-Yan-Lu oder aus Huang-bo und das Mumonkan (Wu-men-guan), Windpferd Verlag, von Dietrich Roloff:


    Sehr verkürzt:


    Wu-men-guan 35:

    Kommentar von Wu-men:

    Wenn du in diesem Punkt zur Wahrheit erwacht bist, dann weißt du sogleich, dass das Heraustreten aus der Hülle (des Menschen des täglichen Lebens) und das Eintreten in die Hülle (des täglichen Lebens) wie das (wiederholte) Übernachten in einer Herberge (des „Wu“) für Reisende ist.


    Wu-men-guan 46:

    Das Koan zitiert ein Gedicht von Chang-sha:

    „Ein Mensch, der oben auf einer hundert Fuß hohen Stange sitzt

    Obwohl er den Zugang erlang hat, ist das noch nicht das Wahre.

    Oben auf einer hundert Fuß hohen Stange (des „Wu“) musst du vorwärtsschreiten

    In der Welt der Zehn Richtungen deinen vollständigen Leib zeigen.“


    Auch Nan-quans genügsamer Wasserbüffel, der im Leben seine Pflicht tut:

    Zhaozhou fragte Nan-quan: „Ein Mensch, der es weiß (!!!), wo sollte er (dann!!!) hingehen?“

    Nan-quan: „Er sollte am Fuße des Hauses zu einem Wasserbüffel werden.“ Und weiter: „Gestern um Mitternacht schien das Mondlicht (Metapher für die Shunyata) aufs Fenster (erst dann und immer wieder).“


    Bi-Yan-Lu 40:

    ... „Himmel und Erde haben eine gemeinsame Wurzel und die 10000 Dinge sind ein einziger Leib, das ist doch höchst geheimnisvoll.“

    Nan-quan zeigte auf einen Blütenstrauch und sagte: „Die Menschen von heute schauen auf diesen Blütenstrauch, als wäre er ein Traum (es geht Nan-quan nicht nur um den Wasserbüffel, es geht auch um das schöne, nicht nur als Traum sondern real).“


    Bi-Yan-Lu 51:

    In Yuan-wus Ankündigung:

    Auch wenn du auf der Stelle den Ort der einsamen (!!!) Befreiung erreichst, könntest du nicht vermeiden, zehntausend Li nach dem Tor deines heimatlichen Dorfes (der Welt der 10000 Dinge) auszuschauen! Vermagst du denn dorthin zurückzukehren und auch tatsächlich dort anzukommen (weil wir sonst nichts haben)?


    Bi-Yan-Lu 18:

    Im Beispiel kommentiert Xue-dou (wohl vor Hakuin): „Eine Hand allein, nicht ein Laut!“ (eine Hand = Chan, die andere dazu dann die 10000 Dinge, die Welt, erst beide zusammen ergeben einen Laut)


    Bi-Yan-Lu 44:

    He-shan: 4 mal:

    Die Trommel hören

    Die Trommel hören

    Die Trommel hören

    Die Trommel hören

    bumm bumm bumm bumm bumm bumm bumm ...........


    Bi-Yan-Lu 25:

    ... Der Einsiedler hat gesagt: „(zu guter letzt:) Letzten Endes, was denn dann?“ „Sich eine Eschenholzstange mit Weichkastanien über die Schulter legen und (mit Chan aber) ohne Rücksicht auf jemanden hinein in die Welt der tausend und zehntausend Gipfel gehen.“


  • Bi-Yan-Lu 25:

    ... Der Einsiedler hat gesagt: „(zu guter letzt:) Letzten Endes, was denn dann?“ „Sich eine Eschenholzstange mit Weichkastanien über die Schulter legen und (mit Chan aber) ohne Rücksicht auf jemanden hinein in die Welt der tausend und zehntausend Gipfel gehen.“


    „ohne Rücksicht auf jemanden" heißt natürlich nicht ohne Mitleid sein, sondern sich „selbst" entfalten, anstreben auf seinen eigenen zu Beinen stehen. Jetzt sind wir wieder bei Zhuang Zi (z.B. das Koch Kapitel) und Lao-Zi:

    Dao-De-Jing:

    57:

    Darum sagt der Heilige Mensch (Herrscher in China):

    Ich bin ohne tun,

    Und das Volk wird von selbst sich entfalten.

    48:

    (Herrscher) bleib ohne Tun,

    Nichts, das dann (durch uns alle zusammen) ungetan bliebe.