Klimawandel stoppen

314 Antworten. Letzter Beitrag () ist von Lucy.

  • Greta Thunbergs Rede auf dem UN-Klimagipfel:


    Kattowitz: Schülerin Greta rechnet in Rede mit Politik ab -Video - SPIEGEL ONLINE


    sie sagt uns gingen die Ausreden aus, dafür dass wir den Klimawandel nicht verhindern.


    Ich frage mich für uns Vajrayana-Buddhisten ob es eine Ausrede ist, dass es ja so wichtig sei, äußere Gurus zu sehen. Deswegen müssen sie ihr hin fliegen und manche Praktizierende fliegen auch noch nach Osten, trotzdem schon die höchsten Meister hier her kommen. Zusätzlich habe ich grade für Berlin die Frage, wieso so viele unterschiedliche Meister kommen müssen. Man kann sich hier regelrecht "entertainen" lassen. Warum ist nicht ein Meister, wenn er denn schon von Indien geflogen ist, für z. B. Deutschland zuständig, kommt nach Berlin dann Süddeutschland, dann Hamburg, wie es schon passiert und danach wieder nach Berlin, statt in ein anderes Europäisches Land zu fliege oder gar in die USA. Wir würden dann einfach weniger verschiedene Meister sehen.


    Außerdem wär die Frage ob man nicht mehr life-stream- online-teachings organisieren könnte.

    Es gibt eine No-Fly Bewegung. In diesem Video sagt Greta nicht so viel, aber ich weiß dass sie uns auch auffordert nicht zu fliegen:




    Weltweit schließen sich ihr Kinder an die Freitags nicht mehr zur Schule gehen sondern streiken.


    Was ist unsere Antwort auf ihr Anliegen?

    Ich essen schon fast kein Fleisch ( eine ihrer Forderungen), fahre kein Auto und fliege nie. Aber ich konsumiere Gegenstände. Auch das muss ja so weit wie möglich runtergefahren werden.


    Immernoch gibt es Halloween-Plastik-Schmuck in allen Geschäften, jetzt ist der ganze Weihnachtsdeko-Mist da....

  • Es gibt leider immer noch viele Menschen, die sich überhaupt nicht um dieses Thema kümmern und darauf auch noch etwas stolz sind. Ein Paradebeispiel sind SUV. Jeder weiß, wie umweltschädlich, gefährlich und irrwitzig diese geländeuntauglichen Geländewägen sind, aber trotzdem sieht man immer mehr von denen auf den Straßen rumfahren.


    Und dann gibt es jene, die sich jeden Tag überlegen, ob sie nicht noch irgendwas ein bisschen besser machen könnten. Aber reicht das, solange der Anteil der Unbelehrbaren so groß bleibt?

  • Es gibt leider immer noch viele Menschen, die sich überhaupt nicht um dieses Thema kümmern und darauf auch noch etwas stolz sind. Ein Paradebeispiel sind SUV. Jeder weiß, wie umweltschädlich, gefährlich und irrwitzig diese geländeuntauglichen Geländewägen sind, aber trotzdem sieht man immer mehr von denen auf den Straßen rumfahren.


    Und dann gibt es jene, die sich jeden Tag überlegen, ob sie nicht noch irgendwas ein bisschen besser machen könnten. Aber reicht das, solange der Anteil der Unbelehrbaren so groß bleibt?

    also das Mädchen meint ja dass es nicht reicht und daher ruft sie die Jugendlichen weltweit auf die Schule jeden Freitag zu bestreiken. Da reagieren schon ein paar Erwachsene.

  • Stoppen läßt der sich eh nicht, da sollte man mit der Sprache vorsichtig sein. Das, was wir schon verursacht haben, und die gegenseitigen Verstärkungseffekte, die dadurch in den Wettersystemen ins Rollen gekommen sind, wird noch sehr lange nachwirken. Aber jedes zehntel Grad Anstieg das wir reduzieren können, rettet riesige Lebensräume und viele Millionen Menschen. Es gibt sicherlich auch Zyniker, die sich denken: "das löst dann gleich das Problem der zukünftigen Überbevölkerung." Aber wenn es sowas überhaupt gibt, bemisst es sich ja an der Belastbarkeit der Lebensräume, die Menschen zu versorgen, so dass man dann zwar einen geringeren Bevölkerungszuwachs hätte, aber noch weniger belastbare Lebensräume, dass dass massive Fluchtbewegungen in noch lebenswerte Regionen sogar noch zunehmen würden usw. Und dann gibt es die Leute, die das Problem ignorieren, weil es ihnen zu komplex ist, um behaupten zu können, man könne innerhalb weniger Jahre Ergebnisse sehen. Dann hätten sie sich aber nicht wählen lassen sollen ;)

    "Respekt ist unsere Aufgabe und nicht ne falsche Maske, die ich aufhabe" (Fanta 4)
    OM BENDZA KILI KILAYA HUNG

  • * Ich würde normalerweise nicht mehr fliegen. Einmal war es beruflich nicht vermeidbar, weil ich anders nicht rechtzeitig hin und zurück hätte kommen können.

    * Ich esse so gut wie kein Fleisch, und auch das nur, weil ich zu viele pflanzliche Eiweisse auf einmal nicht vertrage.

    * Ich habe kein Auto, aber einen Roller. Vielleicht auch nur, weil ich es mir derzeit nicht leisten kann. Wenn man ausrechnet, dass ich auf ca. 3-5 € Benzinverbrauch im Monat komme, steht das in keinem Verhältnis zum Verbrauch eines Autos.

    * Ich lebe in einem gut isolierten Neubau, aber das war nicht gezielt deswegen so ausgesucht.

    * Ich habe einen echten Ökostromanbieter und verbrauche auch recht wenig.


    Vieles, was ich verändern kann, verändere ich aus Trägheit eher Schritt für Schritt, alles von heute auf morgen fällt mir schwer. Aber das kennen wir ja von der Meditation ;)


    Ich will damit glaube ich sagen, dass man nicht immer alles beeinflussen kann. Und es auch keinen Sinn macht, sich dann ein schlechtes Gewissen zu machen. Besser - finde ich - als jene, die sich für Super-Duper-Ökos halten, weil sie Veganer sind, und dann im schlecht isolierten Altbau wohnen und jedes Jahr in die Naturparadiese der Welt fliegen, bevor diese weg sind (vor allem wegen des Ökotourismus) ;)

    "Respekt ist unsere Aufgabe und nicht ne falsche Maske, die ich aufhabe" (Fanta 4)
    OM BENDZA KILI KILAYA HUNG

  • Bisher geht noch niemand ein auf meine provokative Sicht auf das was in der Vajrayana-Szene passiert. Die Sache mit dem Fliegen wirft für mich ein ganz anderes Licht auf die Gefahr, zu große Betonung auf die äußeren Meister zu legen. Denn die muss man ja ständig einfliegen....

    Ich werde wohl mal wieder meine Klappe sehr weit aufsperren... seufffz...


    ich finde das wertet auch das Forum auf: Alle Kommunikation wo der Körper an seinem Platz bleiben kann ist gut fürs Klima.

  • Wenn ein paar Gurus in der Welt herumfliegen, ist das auch nicht das gleiche wie Millionen Touristen auf dem Weg zu Ballermann. Der persönliche Kontakt ist in einer Lehrer-Schüler-Beziehung sehr wichtig und sollte zumindest dann und wann stattfinden. Das andere kann dazu kommen....

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  • Besser - finde ich - als jene, die sich für Super-Duper-Ökos halten, weil sie Veganer sind, und dann im schlecht isolierten Altbau wohnen und jedes Jahr in die Naturparadiese der Welt fliegen, bevor diese weg sind (vor allem wegen des Ökotourismus) ;)

    Guter Punkt, meine Schwester gehört auch zu diesen Exemplaren. Ernährt sich vegan und wäscht alles nur mit 30° und ohne Waschmittel (auch Hand-, Küchen- und Putztücher), will sich aber einen Neuwagen kaufen "weil man sich da alles sooo genau selbst zusammenstellen kann", und reist natürlich regelmäßig kreuz und quer durch die Welt.

    (Am schlecht isolierten Altbau kann man allerdings oft nichts ändern, in meinem Bundesland beispielsweise gibt es einfach zu wenige Wohnungen. Dichte Fenster in Altbauten einzubauen schadet oft mehr als es nutzt wegen der steigenden Luftfeuchtigkeit. Es hilft aber immer, die Temperatur zu senken. Meine Eltern heizen das Wohnzimmer auf mindestens 25°, oft auch noch etwas darüber, bei mir sind es halt 20.)

  • Was deine Vajrayana-Sichtweise betrifft sehe ich es so:


    Wenn Lehrer hier nach Deutschland eingeladen werden, kommen sie in der Regel für mehrere Monate und lehren in Europa. Für mich ist das okay, denn es gibt viele Leute, die die Lehrer nicht in ihren Heimat/Residenzländern besuchen können.

    Meiner Ansicht nach hat ein solcher Besuch einen großen Nutzen, dharmisch.


    Man hat ja auch Möglichkeiten, so etwas auszugleichen. Da kommt es dann aber auf die Menschen in der Sangha an, die so etwas anstoßen, und Bestandteil einer Sangha sind wir ja teilweise auch. Und können so etwas anstoßen. :mrgreen:


    Wovon rede ich?


    Davon, was ich mache, wenn ich nach Asien fliege, was für mich persönlich ein wichtiger Punkt ist (die Beweggründe möchte ich nicht unbedingt hier im Salon darlegen).


    Was tue ich also:

    Ich buche einen Flug nach Kathmandu und bleibe direkt längere Zeit, um weitere Flüge zu vermeiden.

    Danach schaue ich bei atmosfair und spende ihnen (im Fall KTM) 94 Euro.


    Ja, viel Geld, aber wenn man schon fast 1200 Schleifen für einen Flug bezahlt, sind die 94 auch noch drin, zumindest für mich.


    Und, um alle Nörgler direkt zu beruhigen: Ich mache das nicht, um mir ein gutes Gewissen zu erkaufen, sondern weil ich die Arbeit und das Konzept von atmosfair für gut halte und als unterstützenswert erachte.


    Einen solchen Ausgleichsbeitrag könnte man auch in einer Sangha sammeln. Es muss halt einer anfangen, das zu tun.


    Ansonsten: Ich errechne von zeit zu Zeit meinen ökologischen Fußabdruck und sehe, dass ich da zu meiner Zufriedenheit abschneide.

    Ich machs mal wie kilaya. :mrgreen:

    *kein Fleisch

    *wenig tierische Produkte

    *saisonales Gemüse und Obst - hauptsächlich weil ich die große Freude liebe, "wenn es endlich wieder xy gibt"

    *sehr überschaubares Heizen - wärmegedämmtes Haus

    *ausschließliche Fahrradfahrerin

    ist jetzt so das, was mir einfällt.


    Den eigenen Fußabdruck kann man ganz gut testen, da sieht man auch, wo Handlungsbedarf ist.


    Das mache ich aber nicht, weil ich so ein vorbildicher Öko bin, sondern weil es einfach mein Lebensstil ist. Ich steh auch nicht so auf Kreuzfahrten. :mrgreen:

    Auch mit superintakter Umwelt würde ich es nicht anders machen.


    Das Einzige, was ich wirlich aus Umweltgründen praktiziere, ist:


    **berufliche Termine nur noch mit Bahn, nicht mehr mit Flugzeug

  • Wenn für jeden Flug etwas an atmosphair gespendet werden würde, dann würde man vielleicht auch mal umdenken. Ich meine nicht das Treffen eines Gurus, der dann durch Europa reist. Sondern dass hier jeden Monat ein anderer Meister zu treffen ist, der dann weiter fliegt innerhalb Europas oder gar in die USA.


    Man könnte pro Region auch weniger verschiedene Meister treffen. Dann würde ich z. B. Lama Tsultrim Allione jetzt nicht kennen. Das wär ja kein Problem. Vor allem dann nicht wenn ich stattdessen meinen eigenen Guru, der ja für Europa zuständig ist, öfter sehen würde. Die Amerikaner würden ihn dann halt nicht kennen.


    Ehrlich gesagt habe ich schon fast das Gefühl, mit immer neuen wichtigen Meistern hier entertaint zu werden. Wenn ich denn so reagieren würde: Den oder die muss ich auch mal einmal gesehen haben....und eben auch meist hingehen würde zu den verschiedenen Meistern.


    Ich denke an mehr regionale Zuständigkeiten wie es doch wohl früher in Tibet auch mal war.

  • Ehrlich gesagt habe ich schon fast das Gefühl, mit immer neuen wichtigen Meistern hier entertaint zu werden.

    Aber das hängt doch von dir ab?


    Es gibt Lehrer, die ich sowohl in Asien als auch in Deutschland treffen will, aber wenn andere Lehrer auch in town sind, kann ich die gut da sein lassen, ohne ihre Veranstaltungen zu besuchen. *shrug*

    die Flüge finden auch statt wenn ich nicht hingehe.


    Ich meine einen sehr simplen Gedanken: Ein Rinpoche lebt in Deutschland das weiß ich. Dass man so denkt wie bei einem Apfel: Regional ist erste Wahl.

  • Bisher geht noch niemand ein auf meine provokative Sicht auf das was in der Vajrayana-Szene passiert. Die Sache mit dem Fliegen wirft für mich ein ganz anderes Licht auf die Gefahr, zu große Betonung auf die äußeren Meister zu legen. Denn die muss man ja ständig einfliegen....


    Oh, ich hatte irgendwie den Eindruck bekommen, dass Religionskritik hier im Forum unerwünscht ist, aber wenn Kritik erwünscht ist, dann tue ich natürlich mein Möglichstes, obgleich ich es damit wohl auch nicht Jedem recht machen werde...



    Greta Thunbergs Rede auf dem UN-Klimagipfel:


    Kattowitz: Schülerin Greta rechnet in Rede mit Politik ab -Video - SPIEGEL ONLINE


    sie sagt uns gingen die Ausreden aus, dafür dass wir den Klimawandel nicht verhindern.


    Ich frage mich für uns Vajrayana-Buddhisten ob es eine Ausrede ist, dass es ja so wichtig sei, äußere Gurus zu sehen. Deswegen müssen sie ihr hin fliegen und manche Praktizierende fliegen auch noch nach Osten, trotzdem schon die höchsten Meister hier her kommen.


    Aber die werden doch alle im nächsten Leben (oder irgendwann mal) Super-Bodhisattvas, die dann ganz ganz vielen Menschen (und vielleicht sogar allen Wesen) helfen können. Deshalb brauchen sie sich in diesem Leben nicht um Andere zu kümmern, sondern nur um ihr eigenes Wohl und ihre eigene Erleuchtung.


    Das klingt doch nach einer super Ausrede, egal ob es um Flugreisen oder Fleischkonsum geht. Ich bin zwar nicht so auf der Eso-Schiene, aber ich bin - gedanklich - ein Naturschützer. Aber um wirklich etwas zu tun, brauch ich erstmal Entspannung - und wo geht das besser, als auf einer Kreuzfahrt?

    Ich hab im Keller auch noch ein Fass Altöl stehen, was mich irgendwie belastet. Ich glaube ich kippe das morgen einfach mal in den Wald, denn dann hab ich endlich den Kopf frei und kann etwas Gutes für die Natur tun.


    Ich befürchte, Ausreden gibt es potentiell unendlich viele - dazu ist auch gar nicht viel Kreativität notwendig, man braucht nur die Fähigkeit, Logik und Ethik zu verleugnen. Wenn man dann auch noch glaubt, die Welt existiere bloß im eigenen Kopf, macht es die Sache vermutlich sogar noch etwas einfacher.

  • Wenn wir den Klimawandel stoppen wollen, müssen wir nicht nur unser Leben ändern. Vor ein paar Jahren war ich mal in China und Indien.

    Die haben 100 mal soviel Flüge wie wir. Die haben Millionen von LKWs die nicht mal Euro 2 erfüllen.

    Die Chinesen packen es vermutlich ohne uns, aber Indien, Pakistan, Bangladesch usw nicht.

    Indonesien, Brasilien verbrennt Wälder die größer als Bayern sind.

    Ganz ehrlich, ich glaube nicht das wir den Klimawandel stoppen können, aber versuchen können wir es.

  • Ganz ehrlich, ich glaube nicht das wir den Klimawandel stoppen können, aber versuchen können wir es.

    Lieber Martin,


    ich lehrte meine Kinder:


    1.) Alles Große und Kleine beginnt mit dem ersten Schritt.

    2.) Bin ich von der Zuträglichkeit dessen, was ich tun möchte, überzeugt, und finde niemanden, der mitgeht, gehe ich allein.

    3.) Ich stehe grundsätzlich zu dem, was ich zu tun gedenke, zu dem, was ich tat, und allen daraus resultierenden Konsequenzeṇ.

  • Wenn wir den Klimawandel stoppen wollen, müssen wir nicht nur unser Leben ändern. Vor ein paar Jahren war ich mal in China und Indien.

    Die haben 100 mal soviel Flüge wie wir. Die haben Millionen von LKWs die nicht mal Euro 2 erfüllen.

    Die Chinesen packen es vermutlich ohne uns, aber Indien, Pakistan, Bangladesch usw nicht.

    Indonesien, Brasilien verbrennt Wälder die größer als Bayern sind.

    Ganz ehrlich, ich glaube nicht das wir den Klimawandel stoppen können, aber versuchen können wir es.


    Wenn man Klimawandel als etwas Binäres betrachtet, was es entweder gibt oder nicht, dann ist dies wohl so. Aber wenn man Klimawandel als etwas Graduelles betrachtet, bei dem es darum geht, wie sehr sich das Klima wandelt, dann hat auch ein Einzelner einen kleinen Effekt und auch wenn dieser sehr gering ist, ist dieser Effekt doch trotzdem größer Null.

  • Emissionen eines Flugzeugs - Klimakiller Nr. 1? - Klimaschutz-Portal

    wenn die Seite recht hat, dann macht der gesamte Flugverkehr "nur" 2,69% aus. Wenn man notwendige Flüge davon abzieht sicherlich noch ein bisschen weniger. Klar Kleinvieh macht auch Mist, aber bei ca. 40% fürs Heizen und fast 20% für den Straßenverkehr scheint mir die Verkehrswende und Energiewende vor Ort doch deutlich wichtiger als eine No-Fly Bewegung.

  • Ich heize praktisch gar nicht. Die Wohnung ist warm genug, wenn es draussen Minusgrade sind geht es auch mal auf 16° runter. Dann ziehe ich halt einen Pullover mehr an. Sollte es mir im Bett zu kalt sein, kommt eine Wolldecke mehr drüber. Reicht das auch nicht, stelle ich auch mal eine Heizdecke an. Das ist immer noch besser, gezielt mich zu wärmen, als die ganze Wohnung, damit mir es warm genug ist, um mit einem T-Shirt herumzulaufen. ;) Und das alles, obwohl mein Gesundheitszustand eine gute Ausrede wäre, es mir damit bequemer zu machen.


    * Natürlich findet da "Heizen" statt weil die Rohre für das Haus halt so günstig laufen. Aber ich mache nicht mehr als das, was ohnehin von selbst passiert, auch wenn es bedeutet, dass es mal 16° werden.

    "Respekt ist unsere Aufgabe und nicht ne falsche Maske, die ich aufhabe" (Fanta 4)
    OM BENDZA KILI KILAYA HUNG

  • Emissionen eines Flugzeugs - Klimakiller Nr. 1? - Klimaschutz-Portal

    wenn die Seite recht hat, dann macht der gesamte Flugverkehr "nur" 2,69% aus. Wenn man notwendige Flüge davon abzieht sicherlich noch ein bisschen weniger. Klar Kleinvieh macht auch Mist, aber bei ca. 40% fürs Heizen und fast 20% für den Straßenverkehr scheint mir die Verkehrswende und Energiewende vor Ort doch deutlich wichtiger als eine No-Fly Bewegung.

    Da hast du einerseits recht. So schwierig wäre es doch gar nicht, in allen Städten sichere Radwege zu bauen, die nicht direkt am Straßenrand sind, sondern so Poller zwischen Straße und Radweg stehen. Menschen fliegen zum Mond, wieso sollte man solche Radwege nicht bauen können? Irgendein Land, ich glaub Luxenburg führt grade ein dass Bahnfahren komplett umsonst ist. Öffentlicher Nahverkehr komplett umsonst, alles Elektrobusse mit Solar auf dem Dach ( oder so, kenne mich da nicht aus, was für Art Autos am Besten wären).


    Aber was wär wenn es wichtig wär, alles umzusetzen was nur irgendwie geht umzusetzen? Weil wir sonst den Planeten nicht retten können? Weil wir sonst den Menschenbereich in einen zweiten Höllenbereich verwandeln.

    Es gibt Belehrungen vom Buddha zur Kostbarkeit der menschlichen Existenz. Da sollte man sich doch mal überlegen was es bedeutet, zu riskieren dass es gar keine kostbaren menschlichen Existenzen mehr geben wird.


    Und über die Flugkilometer "unserer" Gurus nachzudenken wär etwas wo wir mal eine Botschaft geben könnten: "Greta, wir haben dich verstanden, wir denken mal ein Bisschen nach. Wir denken mal über Veränderungen nach die langzeitlich umgesetzt werden können."


    ich denke aber sie wird finden, dass das zuwenig ist, so ein Bisschen Achtsamkeit und ein Langzeitplan für die Zukunft.


    Denn die Radwege können wir Buddhis ja nicht bauen.

    Ich kann ja noch nicht mal beeinflussen wie die Flugwege der Meister geplant werden. Aber ich kann dieses kleine Bisschen tun, mal sagen: Leute, überlegt doch bitte ob ihr verstärkt zu regionalen Meistern gehen könnt, die in eurem eigenen Land leben. Die Planung wird sich ja danach richten wer "beliebt" ist.

  • Ich heize praktisch gar nicht. Die Wohnung ist warm genug, wenn es draussen Minusgrade sind geht es auch mal auf 16° runter. Dann ziehe ich halt einen Pullover mehr an. Sollte es mir im Bett zu kalt sein, kommt eine Wolldecke mehr drüber. Reicht das auch nicht, stelle ich auch mal eine Heizdecke an. Das ist immer noch besser, gezielt mich zu wärmen, als die ganze Wohnung, damit mir es warm genug ist, um mit einem T-Shirt herumzulaufen. ;) Und das alles, obwohl mein Gesundheitszustand eine gute Ausrede wäre, es mir damit bequemer zu machen.


    * Natürlich findet da "Heizen" statt weil die Rohre für das Haus halt so günstig laufen. Aber ich mache nicht mehr als das, was ohnehin von selbst passiert, auch wenn es bedeutet, dass es mal 16° werden.

    das ist interessant weil so kann ich selbst noch mehr tun statt so zu denken: Ich fahr kein Auto, ich flieg nicht, esse minimal Fleisch, jetzt kann ich nur noch anderen was erzählen.