Praktisch anders

56 Antworten. Letzter Beitrag () ist von hiri.

  • Es geht um praktische Tips,


    Neulich war ich verzweifelt (!) weil ich das Feuer im Ofen nicht in Gang bekam, ohne Feueranzünder.

    Es hat ne Weile gedauert, bis ich mich an die alten Tricks erinnerte: Filtertüte, Sägespäne oder Kruschtholz, ´n Schuss Speiseöl, ferig ist der hervorragende Anzünder...und umweltfreundlich dazu.


    Den Tip mit dem trockenen Spaghetti tief abgebrante Kerzen oder Dochte anzuzünden, finde ich ebenfalls genial.


    Es ist nicht so, dass das Netz nicht vor sog. Lifehacks wimmelt, doch das meiste brauch ich nicht oder ich bin zu doof, um es zum Funktionieren zu bringen.


    Also:was haltet Ihr von so einem Thread, meint Ihr das passt und könnte nützlich sein oder Ihr könntet ihn nützlich machen?


    Ma könnte natürlich auch Fragen stellen: z.B. wie bekomme ich meinen Kuchen aus der ...hm...ich glaub das heißt Napfkuchen-Form, ohne dass die Hälfte in der Form bleibt?

    Der Horizont existiert nur im Auge des Betrachters, nicht in der Wirklichkeit

  • Ich kenne noch altes Zeitungspapier und Holzspäne darauf, dann das normale Holz aufschichten aus meiner Kindheit. Aber ich glaube das ist nicht sehr umweltfreundlich.


    Bei der Frage mit dem Kuchen würde ich das gerne auf Brot erweitern. In der Form bleibt es mir immer kleben. :?

  • Ich kenne noch altes Zeitungspapier und Holzspäne darauf, dann das normale Holz aufschichten aus meiner Kindheit. Aber ich glaube das ist nicht sehr umweltfreundlich.


    Bei der Frage mit dem Kuchen würde ich das gerne auf Brot erweitern. In der Form bleibt es mir immer kleben. :?

    Hallo Nyinje ☼ , ich hab inzwischen nur noch emaillierte Backformen. Da klebte es teils auch, besonders, weil ein paar Macken darin sind.

    Hab mich dann an meine Oma und ihre Weißblech Backformen erinnert: mit Butter einfetten und zusätzlich mehlen, damit klappts bei mir.

    Schreckt dich der Menschen Widerstand, bleib ihnen dennoch zugewandt ;) (Kirchenlied)

  • Mein Lieblingstrick gegen verstopfte Abflüsse: 3 Esslöffel Waschsoda in den Ausguss, mit einer Teetasse (0,1 l) Essigessenz aufgießen. Das dann schäumende Gemisch entwickelt Kohlensäure.

    Wenn man dann noch ein/zwei Liter kochendes Wasser hinterhergießt, werden Ablagerungen in der Tiefe weggeätzt.


    Besonders geeignet für den Abfluss in der Küche und im Geschirrspüler, weil es nicht so giftig ist und besonders gegen fettige Ablagerungen hilft.


    Mit Backen kenne ich mich nicht so aus. Ach so, edit: Ich nehme immer Backpapier, das quetsche ich in jede Form. Aber man hat dann Falten an der Außenseite des Gebäcks. Finde ich nicht so schlimm, wie die Formen wieder sauber zu bekommen.

    „Atmen statt Denken." (Filmzitat aus „Mängelexemplar")

  • Backformen aus Silikon kleben weniger als solche aus Metall :) Und weil sie flexibel sind, kann man sie auch dehnen und quetschen um etwas zu lösen.

    "Respekt ist unsere Aufgabe und nicht ne falsche Maske, die ich aufhabe" (Fanta 4)
    OM BENDZA KILI KILAYA HUNG

  • Danke! :rose: Probiere ich aus. Ich kenne das mit Semmelbrösel, aber dann hat man so stark die Brösel am Brot oder Kuchen kleben.

    Statt Semmelbrösel gehen auch gemahlene Nüsse. Oder Haferflocken usw.


    Form sollte sauber sein und gründlich eingefettet. Wenn man sie mit warmer Butter bepinselt und dann abkühlen lässt, härtet die Butter und man sieht, wo noch Lücken sind. Das kommt bei der Napfform ja gerne mal vor.

    Nach dem Backen kann man ein nasses Tuch um die gestürzte Form legen. Beim Abkühlen zieht sich der Kuchen zusammen und fällt von selbst aus der Form. Die Ränder vorher vorsichtig mit einem Messer lösen. Denn wenn es da klebt und der Kuchen fällt aus der Form, dann bricht er womöglich. Kann aber auch schiefgehen, wenn der Teig zu cremig ist. Auch dann kann er brechen. Es kommt also auch auf die Konsistenz des fertigen Teiges an.

    Da besser völlig abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form holen, mit Messer usw.

    Bei Tortenformen, Blech und Kasten, Backpapier verwenden. Für Tortenformen habe ich schon fertig vorgeschnittenes aus dem 1-Euro-Shop.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Da besser völlig abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form holen, mit Messer usw.

    Das ist ja so der allgemeine Rat, dass man den Kuchen erst abkühlen lassen soll. Allerdings mag ich sehr den noch leicht warmen und vor allem rundherum knusprigen Kuchen. Daher habe ich angefangen, mit anderen Methoden zu experimentieren. Es wird umso schwieriger, je saftiger und lockerer der Kuchen oder das Brot ist, und umso weniger Gluten drin ist. Denn dann bricht der Kuchen leicht, wenn man ihn zu früh rausholt. Also spielt auch die gesamte Konsistenz natürlich eine grosse Rolle...

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  • Form sollte sauber sein und gründlich eingefettet. Wenn man sie mit warmer Butter bepinselt und dann abkühlen lässt, härtet die Butter und man sieht, wo noch Lücken sind. Das kommt bei der Napfform ja gerne mal vor.

    Nach dem Backen kann man ein nasses Tuch um die gestürzte Form legen. Beim Abkühlen zieht sich der Kuchen zusammen und fällt von selbst aus der Form. Die Ränder vorher vorsichtig mit einem Messer lösen. Denn wenn es da klebt und der Kuchen fällt aus der Form, dann bricht er womöglich. Kann aber auch schiefgehen, wenn der Teig zu cremig ist. Auch dann kann er brechen. Es kommt also auch auf die Konsistenz des fertigen Teiges an.


    Da besser völlig abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form holen, mit Messer usw.

    Bei Tortenformen, Blech und Kasten, Backpapier verwenden. Für Tortenformen habe ich schon fertig vorgeschnittenes aus dem 1-Euro-Shop.

    Danke, Doris, das ist hilfreich:)



    Danke auch LL, ich werd es demnächst mal ausprobieren!:)

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  • Hat jemand Erfahrungen mit Tollwut - Impfungen?


    Meine Frau und ich reisen (organisiert) Mitte Oktober für ein paar Tage nach Indien (Rajasthan).


    Der Reiseanbieter weist darauf hin, dass eine Tollwut Impfung sinnvoll sei. Im Internet gibt es jedoch Hinweise, die eine solche Impfung nur für "längere" Aufenthalte empfehlen und nicht für ein paar Tage.

    Liebe Grüße
    Sherab


    "Wenn der Bodhisattva erkennt, dass die 5 Skhandas wie eine Illusion sind,

    aber Illusion nicht zu einer Sache macht und die Skhandas zu einer anderen,

    .....dann ist dies eine Übung der Weisheit, die höchste Vollkommenheit."


    aus den "Versen über die Ansammlung der kostbaren Qualitäten der Vollkommenheit der Weisheit"

  • Hallo Sherab,

    eine Tetanusimpfung ist ja grundsätzlich alle 10 Jahre empfehlenswert, diese ist kombiniert - vor allem auch gegen Hepatitis. Aber das weißt Du sicher. Von Tollwut weiß ich nichts.


    Alles Gute für Euch in Indien. Ich war auch schon mal da. Es ist ein Kulturschock, bereite Dich darauf vor, Der Schock war - jedenfalls bei mir - größer als erwartet. Da ich alleine war und alles erlebte, was man sich albtraummäßig vorstellen kann, klapperten mir die Zähne.

    Liebe Grüße

    Monika

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Gandhi

  • Wann und wo warst Du denn in Indien Monika?

    Ich glaube, es hat sich dort in der letzten Zeit eine Menge getan. Und klar, ist es ein Unterschied ob man mit einer organisierten Gruppe unterwegs ist oder individuell.


    Mir geht es wirklich speziell um die Tollwut Impfung, gegen Hepatitis u.s.w. haben wir uns schon vor Jahren impfen lassen. Der Schutz ist immer noch wirksam.

    Liebe Grüße
    Sherab


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  • Hallo Sherab,

    ich habe vor ca. 30 Jahren eine Tollwut-Impfung wg. eines tollwütigen Fuchses erhalten, es waren damals 15 Spritzen. Ich habe sie sehr gut vertragen.

    Im Netz findet man immer (!) Impfgegner.

    Generell würde ich Dir das Impfen empfehlen, aber da Ihr sicher wieder eine veranstaltete Reise macht, wo Ihr von Reiseführern begleitet werdet, denke ich mir, wird das Risiko eher gering sein.

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  • es waren damals 15 Spritzen. Ich habe sie sehr gut vertragen.

    15 Spritzen :eek:

    Ich glaube, aktuell sind es nur 3 Spritzen. :?


    Generell würde ich Dir das Impfen empfehlen, aber da Ihr sicher wieder eine veranstaltete Reise macht, wo Ihr von Reiseführern begleitet werdet, denke ich mir, wird das Risiko eher gering sein.

    Der Veranstalter selbst empfiehlt eine Tollwut Impfung. Aber ein Reiseveranstalter muss sich wohl auch rechtlich absichern. Da wird lieber etwas zu viel empfohlen wie zu wenig.

    Ich glaube, nach einem Biss mit einem tollwütigen Tier muss man innerhalb von 24 Stunden geimpft werden. Das ist in Indien keineswegs sicher gestellt. Es kann länger dauern. Meine Frau befürchtet zudem die Nebenwirkungen von Impfungen.

    Liebe Grüße
    Sherab


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  • Genau, der Veranstallter muss sich absichern.

    Man sollte auch wissen, WIE man angesteckt werden kann mit Tollwut.

    Das geht nur, wenn das Virus direkt in die Blutbahn helangt.

    Das ist bei einem Biss der Fall, aber auch indireekte Ansteckung ist möglich, wie bspw. bei Kühen, die sich mit der Zunge am Gras verletzen können, an dem der Speichel eine tollwütigen Fuchses klebt.

    Beides halte ich für fast ausgeschlossen bei einer organisierten Reise. Vielleicht halt keines der Tiere streicheln, sicherheitshalber

    :-)

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  • Wie ist denn die Situation in der bereisten Region mit verwilderten / wilden Hunden mit denen man in Kontakt kommen kann?

    "Respekt ist unsere Aufgabe und nicht ne falsche Maske, die ich aufhabe" (Fanta 4)
    OM BENDZA KILI KILAYA HUNG

  • Wie ist denn die Situation in der bereisten Region mit verwilderten / wilden Hunden mit denen man in Kontakt kommen kann?

    Das weiß ich nicht, darauf geht der Veranstalter nicht ein. Wir sind in Städten unterwegs aber auch auf dem Land. Es betrifft übrigens nicht nur Hunde, sondern auch Affen und nach Taras Beschreibung wohl auch (heilige) Kühe.

    Liebe Grüße
    Sherab


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  • Hat jemand Erfahrungen mit Tollwut - Impfungen?


    Meine Frau und ich reisen (organisiert) Mitte Oktober für ein paar Tage nach Indien (Rajasthan).


    Der Reiseanbieter weist darauf hin, dass eine Tollwut Impfung sinnvoll sei. Im Internet gibt es jedoch Hinweise, die eine solche Impfung nur für "längere" Aufenthalte empfehlen und nicht für ein paar Tage.

    Du wirst wahrscheinlich mit einem Veranstalter organisiert reisen, vermute ich mal? In Indien ist Tollwut verbreitet, und (nach vielen, auch längeren Indien-Aufenthalten) denke ich, dass der beste Schutz ist, den Hunden aus dem Weg zu gehen.


    In Rajasthan gibt es ja jetzt das übliche "Touristenprogramm", und ihr werdet wahrscheinlich in den größeren Städten übernachten. Es gibt überall streunende Hunde und grundsätzlich sollte man sich in Acht nehmen, aber an den Touri-Hotspots ist die Gefahr relativ gering, weil da auch drauf geachtet wird, dass Hunde ferngehalten werden.


    Anders sieht es auf dem Land (und nach Sonnenuntergang) aus - ich habe nie eine Tollwut-Impfung machen lassen. Aus 2 Gründen: Wird man gebissen, kann man sich nach-impfen lassen (das war früher aufgrund der hohen Nebenwirkungs-Rate auch die Empfehlung). Rajasthan ist nicht sehr weit weg von Delhi und es gibt in R. auch größere Städte mit entsprechenden Kliniken, die diesen Impfstoff auch vorrätig haben. Mittlerweile scheinen die Impfstoffe besser vertragen zu werden - ich würde mich aber, wenn meine Annahme über den Verlauf deiner Tage in Rajasthan stimmt, nicht impfen lassen.


    Wie ist denn die Situation in der bereisten Region mit verwilderten / wilden Hunden mit denen man in Kontakt kommen kann?

    In den ländlichen Gebieten höher als in der Stadt, so war mein Empfinden. Aber natürlich muss man die Augen aufhalten, aber das empfiehlt sich sowieso. Meine Erfahrung (in den Dörfern) war so, dass nachts die Hunde sich mehr und mehr zusammenfinden. Ich bin dann nicht mehr zu Fuß durch die Straßen gegangen, sondern habe für alles einen Wagen genommen. Selbst die Hunde in dem Kloster in Kathmandu waren tagsüber friedlicher als nachts. Wie gesagt, so habe ich es empfunden.


    Allerdings hatte ich auch nie das Gefühl, abends und nachts noch über das unbeleuchtete indische oder nepalesiche Land flanieren zu müssen. Da ist auch nix mehr los.

  • Ich war längere Zeit in solchen Ländern und habe keine einzige Impfung. Passieren kann natürlich immer was, aber wenn man gewisse Regeln einhält und eine gute Krankenversicherung hat, kann relativ wenig passieren.

    Bis auf Durchfall hatte ich keine Probleme. Indien kann einen besonders am Anfang überfordern.

    Wichtig ist dass die Reise auch mal einen freien Tag hat, und man sollte nicht unbedingt low budget reisen, zumindest nicht am Anfang.

  • Allerdings hatte ich auch nie das Gefühl, abends und nachts noch über das unbeleuchtete indische oder nepalesiche Land flanieren zu müssen.

    ich denk mal, die Gefahr wäre in Deinem Fall auch nicht von "wilden Hunden" ausgegangen....So wie ich es aus versch. Dokus kenne, gelten Frauen in Indien ziemlich als Freiwild, oder?


    Hunde, besonders Schäferhundbkömmlinge und Straßenhunde sind nachts besonders alert, aber nicht agressiver

    Der Horizont existiert nur im Auge des Betrachters, nicht in der Wirklichkeit

  • Allerdings hatte ich auch nie das Gefühl, abends und nachts noch über das unbeleuchtete indische oder nepalesiche Land flanieren zu müssen.

    ich denk mal, die Gefahr wäre in Deinem Fall auch nicht von "wilden Hunden" ausgegangen....So wie ich es aus versch. Dokus kenne, gelten Frauen in Indien ziemlich als Freiwild, oder?


    Hunde, besonders Schäferhundbkömmlinge und Straßenhunde sind nachts besonders alert, aber nicht agressiver

    Erst in den letzten Jahren und da vor allem in Indien, weniger in Nepal. Also, es ist einfach so, dass nach Anbruch der Dunkelheit grundsätzlich die Bürgersteige hochgeklappt werden. Es gibt einfach nichts mehr zu tun. Und im Dunkeln kann ich ja nix sehen, warum sollte ich also rausgehen? :mrgreen:


    So merkwürdig es klingt, ich hatte bisher eher das Problem mit den Hunden. Und ich habe diese bellenden Hundegruppen als bedrohlich empfunden. Mit den Männern (das waren nur einzelne) bin ich immer gut fertig geworden (was unter anderem vielleicht mit meiner Körpergröße zu tun hat :mrgreen:).


    Aber: Schon 2010 wollte ich nicht mehr allein ein Taxi nehmen vom Airport aus - heute würde ich Vieles anders organisieren, weil es wirklich gefährlich geworden ist für Frauen. Das war aber Ende der 80er und bis in die Mitte der Nuller Jahre total okay, allein als Frau zu reisen.