ich hab' kein Problem damit, ein Mensch zu sein, wie alle anderen. Aber ein bisschen besser und fortgeschrittener darf schon sein ... Ich weiß, dass das Annehmen ohne zu urteilen ein Widerspruch dazu ist, aber ich denke, jeder der zu meditieren anfängt, hätte einfach gerne etwas anders/besser in seinem Leben.
Vielleicht verlangst Du zu viel für diesen Moment, denn ich empfinde schon allein dadurch Fortschritt, weil es Dir auffällt und Du darüber berichten magst.
Wer tut das schon?
Aus dem Zen weiß ich, dass eine zu hohe Erwartung mutlos machen kann und "man" alles hinwirft. Bleib einfach so entspannt wie möglich und arbeite mit allen Empfehlungen, Meditation ist "nur" der 8. Teil davon.
Ich z.B. meditiere nicht mehr im üblichen Sinne, sondern übe mich in ständiger Achtsamkeit was ich denke, was ich sage/schreibe, was ich tu, wie ich lebe ...
Das empfinde ich als Meditation, denn ich muss immer einen Bruchteil von Sekunden innehalten, um mich z.B. nicht zu einer vorschnellen Re-Aktion hinreißen zu lassen. Das geht inzwischen so schnell, das merkt keiner. So kann ich Konditionierungen immer weiter zurückdrängen. Der Buddha sprach auch vom geistigen Wächter, der Unheilsames zurückweist.