Ist der Buddhismus zu lieb?

There are 130 replies in this Thread. The last Post () by Ellviral.

  • Hallo,

    die Frage ist banal aber beschäftigt mich sehr. Ich habe früher viel über Buddhismus gelesen (praktiziert) und bin kein absoluter Anfänger. Dennoch habe ich das Gefühl, der buddhistische Weg würde nicht angemessen auf die Welt in ihrer Härte reagieren.
    Mir hat Buddhismus mal sehr geholfen und war heilsam. Und später im Leben war von mir Biss und Härte in einer schweren Phase gefordert. In der bloßes Sitzen, Metta und Loslassen nicht die Lösung sein konnte. Hier musste ich für meine Familie kämpfen und gewinnen.


    Die Welt voller Egos in ihrer Ellbogenwelt benötigt oft Härte und Zielstrebigkeit. Gerade wenn man Verantwortung für andere übernimmt. Sich (beruflich) durchzusetzen braucht klare Ziele und den Biss diese anzugehen.

    Den Widerspruch zwischen Loslassen+Akzeptanz und Dinge (zu seinem Vorteil) zu bewegen - das ist für mich oft schwer zu vereinen! Und dann bewegen mich banale Fragen...

    wenn man ein Team als Fan anfeuert, aus Spaß mitfiebert und dies Ablenkung vom Alltag und Freude bereitet...ist das nicht Anhaftung? Ist sportlicher Wettbewerb in dieser Art kritisch zu sehen? Mit seinen Fouls und seinem Ehrgeiz? Was ist von Boxen, Eishockey etc. zu halten? Sind diese als Buddhist nicht seltsam in ihrer Härte?

    Das sind alles lose Gedanken und ich hoffe, ihr versteht den Widerspruch in meinem Kopf? Ich bin für jede Meinung sehr dankbar und freue mich auf den Austausch hier!

  • kilaya

    Approved the thread.
  • Es gibt buddhistische Richtungen, in denen sowas in die Praxis integriert wird. Man bekommt dann Methoden, um das zu tun, was nötig ist, ohne unnötigen Schaden bei anderen und sich selbst anzurichten.

    "Respekt ist unsere Aufgabe und nicht ne falsche Maske, die ich aufhabe" (Fanta 4)
    OM BENDZA KILI KILAYA HUNG

  • Hallo und herzlich Willkommen Gluecklichsein,


    Mir hat Buddhismus mal sehr geholfen und war heilsam. Und später im Leben war von mir Biss und Härte in einer schweren Phase gefordert. In der bloßes Sitzen, Metta und Loslassen nicht die Lösung sein konnte. Hier musste ich für meine Familie kämpfen und gewinnen.


    Die Welt voller Egos in ihrer Ellbogenwelt benötigt oft Härte und Zielstrebigkeit. Gerade wenn man Verantwortung für andere übernimmt. Sich (beruflich) durchzusetzen braucht klare Ziele und den Biss diese anzugehen.

    Das eine schließt das andere ja nicht aus. Ganz im Gegenteil. Seit ich "an mir gearbeitet habe", kann ich mich viel besser durchsetzen. Denn ich brauche keine Rücksicht mehr aus falscher Höflichkeit oder Angst vor Konsequenzen zu haben. Was nicht heißt, dass ich die Ellbogen benutze. Ich bin lediglich befreit vom emotionalen Druck, reagieren zu müssen, kann "klarer sehen", fühle mich nicht ungerecht behandelt, und wenn ja, spreche ich darüber, ohne unnötig zu verletzen.


    Ich bin dieser - auch auf kommunikativer Ebene - befreienden Lehre sehr dankbar.

    Vom bloßen Sitzen und sich Einreden, ich müsste mehr Mit-Gefühl haben oder ständig Los-Lassen-können ändert sich noch nichts. Das ganz muss mit Erfahrung, Wissen, Einsicht und ständiger Reflektion sowie Achtsamkeit im Alltag untermauert werden.


    Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg.

    _()_

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Gandhi

  • Den Widerspruch zwischen Loslassen+Akzeptanz und Dinge (zu seinem Vorteil) zu bewegen - das ist für mich oft schwer zu vereinen! Und dann bewegen mich banale Fragen...

    wenn man ein Team als Fan anfeuert, aus Spaß mitfiebert und dies Ablenkung vom Alltag und Freude bereitet...ist das nicht Anhaftung? Ist sportlicher Wettbewerb in dieser Art kritisch zu sehen? Mit seinen Fouls und seinem Ehrgeiz? Was ist von Boxen, Eishockey etc. zu halten? Sind diese als Buddhist nicht seltsam in ihrer Härte?

    Ja und nein. Wenn Du es weißt, dass es Anhaftung sein könnte, kannst Du Dich irgendwann sicher entscheiden, wie Du damit umgehst.


    Für mich ist Boxen auch zu brutal. Das muss ich mir nicht anschauen. Aber auch das ist up to you. Mit zunehmendem Fortschritt fällt es immer leichter, sich von gewissen "Dingen" zu verabschieden, wenn man denn will.


    Es gibt Buddhisten, die rauchen. Sogar Mönche in Thailand hab ich rauchen sehen. Dass das ungesund ist, weiß ja schon ein kleines Kind.;)

    _()_

    Ich bin der Wahrheit verpflichtet, nicht der Beständigkeit.
    Gandhi

  • Ich denke schon, dass die Lehre des Buddha angemessen auf die Härte der Welt reagiert; und zwar indem sie aufzeigt, dass diese Härte ihren Ursprung im menschlichen Handeln hat, wenn dieses durch Unwissenheit, Gier und Hass geprägt ist.


    Die Härte der Welt ist nicht etwas der Welt von sich her Innewohnendes, sondern das Resultat menschlichen Handelns, wenn es durch Leidenschaften geprägt ist. Da kann ja mal jeder reflektieren wie viel er durch eigenes Handeln hierzu beigetragen hat. Dazu muss man allerdings in den eigenen Geist schauen.


    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Ich würde auch sagen, dass es zwar sehr strikten Pazifismus bzw. komplette Passivität in Gewaltsituationen als Postion gibt, dass das aber keinesfalls zwangsläufig die Folge buddhistischer Lehren ist.


    Ja, wenn ich mich von Anhaftungen befreie, werde ich mir viele Schuhe nicht mehr anziehen, viele Auseinandersetzungen nicht mehr ausfechten. Besonders wenn mich jemand beleidigt - hat doch mit mir nichts zu tun! Aber das ist deswegen, weil ich die Fähigkeit erwerbe, zu sagen, ich kann das ignorieren, ich muss darauf nicht reagieren.


    Das schließt aber nicht aus, dass es die bewusste Entscheidung geben kann, zu handeln. Wenn jemand anderes zu Schaden zu kommen droht, dann kann es nötig sein, zu intervenieren. Zum Beispiel bei einer Prügelei, die zu eskalieren droht, mit schweren Verletzungen. Oder wenn Menschen gemobbt und schikaniert werden. Und so weiter...

  • Hallo liebe/r Gluecklichsein.


    Die anderen haben ja schon tolle Sachen geschrieben.


    Meine Erfahrung:


    Metta, liebende Güte, Freundlichkeit und Kraft, Willenskraft, Anstrengung müssen sich nicht ausschließen.


    Beide Seiten sind wichtig, so wie Yin und Yang am Besten im ausgeglichenen Zusammenspiel sind.


    :dao:


    Im Palikanon gibt es eine Stelle die davon handelt wie Wesen in niedrigere Daseinsbereiche absinken.

    Und als Grund wird genannt: Aus Mangel an Kraft oder Mangel an Güte. (Falls die Übersetzung richtig ist, es gibt da ja manchmal Verschiedene. Für mich ist es aber stimmig.)


    ...

    1.3.2. Teilweise Ewigkeit (Ekaccasassatavādo): Ansichten 5 - 8

    ...


    Es kommt wohl, ihr Mönche, eine Zeit vor, wo sich da hin und wieder, im Verlaufe langer Wandlungen, diese Welt auseinanderballt. Wann die Welt sich auseinanderballt, kommt ein öder Brahmahimmel zum Vorschein. Aber eines der Wesen, aus Mangel an Kraft oder Mangel an Güte (oder indem das durch gute Taten angehäufte Karma verbraucht ist. [WG]) dem Reigen der Leuchtenden entschwunden, sinkt in den öden Brahmahimmel herab. Auch das ist noch geistförmig, genießt Wonne, kreist selbstleuchtend im Raume, besteht in Schönheit, lange Wandlungen dauert es durch.

    ...

    Digha Nikaya 1.3


    Es geht mir auch nicht darum ob diese Daseinsbereiche existieren, sondern dass hier diese beiden Qualitäten genannt sind: Kraft und Güte.


    Ich denke beides ist wichtig und unterstützt sich gegenseitig.

    Ich kann nur mitfühlend sein, wenn ich auch die Kraft habe das Mitgefühlte auszuhalten.

    Und Kraft ohne Mitgefühl wird wohl eher zu blindem Hass gegen alles was anders ist oder was man nicht versteht und wo man versucht nur für sich immer das Beste herauszuholen, ohne auf andere Rücksicht zu nehmen.


    Und je nachdem ob man vorher zu wenig Kraft hatte oder zu wenig Güte, muß das Fehlende geübt werden. Bzw. dann auch von Moment zu Moment was gerade das Richtige ist.


    Letztendlich wird "die richtige Mischung" wohl auch eine individuelle Frage sein. Die Charaktere der Menschen sind verschieden und können sich im Laufe der Zeit ändern. Und auch der äußere Ausdruck von Güte und Kraft kann sehr individuell sein.


    Richtige Anstrengung ist übrigens eines der Pfadglieder des edlen achtfachen Pfades. Ganz grob gesagt ist es die Anstrengung unheilsame Dinge, Eigenschaften zu meiden, zu mindern, zu überwinden und heilsame Dinge, Eigenschaften zu entwickeln, zu fördern und zu erhalten.


    Aber alles nur (m)eine Meinung. :)


    Liebe Grüße

  • Buddhismus ist nicht lieb. Er schaut auf die Ursachen. Es geht um kein aufgesetztes Liebsein, aber wenn man die Ursachen bedenkt, fällt es schwer nicht lieb zu sein :P - also noch mitzumachen.

    Der Versuch, einen Teufelskreis zu unterbrechen, ist nicht lieb, sondern die einzige reelle Chance. Soweit zu den Härten des Lebens.


    Sport ist doch nur ein Spiel. Sport und Empathie, Fairness, sowie auch die buddhistischen Tugenden Geduld und Ausdauer schließen sich ja gar nicht aus. Nur dieser verbissene Sport, wo Grenzen der Menschlichkeit überschritten werden, ist nichts für Buddhisten. Aber wenn ich da an Doping und tödliche Unfälle denke, finde ich, dass solcher Sport für niemanden etwas ist.

  • .Dennoch habe ich das Gefühl, der buddhistische Weg würde nicht angemessen auf die Welt in ihrer Härte reagieren.
    Mir hat Buddhismus mal sehr geholfen und war heilsam. Und später im Leben war von mir Biss und Härte in einer schweren Phase gefordert. In der bloßes Sitzen, Metta und Loslassen nicht die Lösung sein konnte. Hier musste ich für meine Familie kämpfen und gewinnen.


    Die Welt voller Egos in ihrer Ellbogenwelt benötigt oft Härte und Zielstrebigkeit. Gerade wenn man Verantwortung für andere übernimmt. Sich (beruflich) durchzusetzen braucht klare Ziele und den Biss diese anzugehen.

    Buddhismus hat die Fragestellung, wie man unabhängig von Umständen glücklich wird.


    Die Fragestellung, wie man für sich und seine Familie günstige Umstände schafft ist eine andere Fragestellung. Und die Antwort auf letztere Frage kann doch auch Biss und Härte einschließen.


    Warum sollte denn das was zu dem einen Ziel führt zum anderen führen? Warum sollte es "heilsam" sein sich durchzusetzen? Warum sollte das was "heilsam" ist dazu führen dass man sich durchsetzt?

  • Hallo Gluecklichsein


    Zunächst einmal ein herzliches Willkommen bei uns!

    Schön, dass du dich zu uns gesellt hast. :like:


    Ich verstehe gut, was du meinst. Und habe auch unter Buddhisten gar nicht so selten erlebt, dass Anhaften oder Loslassen... als Argument für eine Situation verwendet wurde, in der man zu faul zum Handeln oder vielleicht auch zu feige zum notwendigen Kämpfen war.


    Für mich ist so etwas eine Verdrehung der buddhistischen Lehre. Gibt doch gerade die regelmäßige Meditation und die damit u.a. auch verbundene Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen und die daraus resultierende zunehmende innere Klarheit auch eine vermehrte Kraft zum Handeln, vor allem auch zur Unterscheidung, was wann angebracht ist.


    'Anhaftung' ist für mich das Festhalten an Dingen und Situationen, in denen es völlig unangebracht ist. Freude oder z.B. sich für etwas einzusetzen und zu engagieren für etwas, dass für andere und mich heilsam ist, das ist für mich gelebter Buddhismus. Und manchmal gehört da auch das Kämpfen dazu...


    Es gibt kein Leben ganz ohne Kampf, aber wenn man nur noch kämpft, ist auch was nicht in Ordnung. Doch wenn man die Begriffe "richtig und falsch" durch "heilsam und unheilsam" ersetzt, ist die Entscheidung leichter, was zur welcher Zeit angebracht ist.


    _()_ Bara

  • Vielen, vielen lieben Dank für diese vielen Antworten. Ich bin sehr glücklich, dass gleich so viele geschrieben haben.

    Es gibt buddhistische Richtungen, in denen sowas in die Praxis integriert wird. Man bekommt dann Methoden, um das zu tun, was nötig ist, ohne unnötigen Schaden bei anderen und sich selbst anzurichten.

    Kannst du kurz mehr dazu schreiben? Welche Methoden können dies sein?


    Ich bin dieser - auch auf kommunikativer Ebene - befreienden Lehre sehr dankbar.

    Vom bloßen Sitzen und sich Einreden, ich müsste mehr Mit-Gefühl haben oder ständig Los-Lassen-können ändert sich noch nichts. Das ganz muss mit Erfahrung, Wissen, Einsicht und ständiger Reflektion sowie Achtsamkeit im Alltag untermauert werden.

    Ja, das kann ich nachvollziehen. Sehr sogar. Vielleicht vergesse ich dass Metta auch sich selbst einschließt. Aus Sicht des Buddhismus bedeutet für mich für sich eintreten gelegentlich auch vor den Kopf stoßen. Vielleicht habe ich hier ein verzerrtes Bild. Gerade der mittlere Weg ist wohl etwas, was ich dabei ausblende

    Die Härte der Welt ist nicht etwas der Welt von sich her Innewohnendes, sondern das Resultat menschlichen Handelns, wenn es durch Leidenschaften geprägt ist.

    Sie ist das Resultat das stimmt. Aber wohl auch innewohnend. Raubtiere jagen zur Selbsterhaltung. Solche Triebe und Züge sind Teil der Natur. Wenn Menschen Instinkten und dem Ego folgen, handeln sie ähnlich. Es ist dann nicht nur das Handeln, sondern auch Konstitutionen die inne wohnen. So denke ich

    Das schließt aber nicht aus, dass es die bewusste Entscheidung geben kann, zu handeln. Wenn jemand anderes zu Schaden zu kommen droht, dann kann es nötig sein, zu intervenieren. Zum Beispiel bei einer Prügelei, die zu eskalieren droht, mit schweren Verletzungen. Oder wenn Menschen gemobbt und schikaniert werden. Und so weiter...

    Das ist interessant. Ich hätte tatsächlich geglaubt ein Buddhist würde tendenziell zuschauen. Die Nonne Ayya Khema sagte einmal in einem Vortrag, dass Anwälte schwer nach buddhistischen Prinzipien handeln können, da sie urteilen und Karma beeinflussen zu versuchen (sinngemäß wiedergegeben. es ist länger her). Das fand ich damals nicht nachvollziehbar, da es sicher wohlherzige Anwälte gibt, die versuchen Unschuldige zu verteidigen und das ist doch eine gute Tat. So speicherte ich wohl ab, dass Buddhisten zu Passivität neigen. Vielleicht ein Trugschluss.

    Buddhismus hat die Fragestellung, wie man unabhängig von Umständen glücklich wird.


    Die Fragestellung, wie man für sich und seine Familie günstige Umstände schafft ist eine andere Fragestellung. Und die Antwort auf letztere Frage kann doch auch Biss und Härte einschließen.


    Warum sollte denn das was zu dem einen Ziel führt zum anderen führen? Warum sollte es "heilsam" sein sich durchzusetzen? Warum sollte das was "heilsam" ist dazu führen dass man sich durchsetzt?

    Warum ist dies eine andere Fragestellung. Ist diese Frage nicht auch durch den achtfachen Pfad zu sehen?
    Sich durchzusetzen kann das Selbstbewusstsein stärken. Es kann auch einfach Schaden abwenden. Ersteres ist heilsam, zweiteres lebensnotwendig

    wenn man nur noch kämpft, ist auch was nicht in Ordnung.


    Liebe Bara, dieser Spruch hat mich ehrlich gesagt sehr berührt. Ich glaube, ich habe zu wenig den mittleren Weg im Blick. Danke!

  • _()_

    Also aus meiner sicht liegt der Hund schon mal da begraben das du für deine familie kämpfen "musstest". Der buddhismus solte dich eigentlich so weit befdien können das du weist das du nicht kämpfen "musst". Natürlich darfst du kämpfen wen du es für nötig erachtest den das sind keine gebote sondern empfehlungen. Ich kenne natürlich die situation in der du warst nicht hab aber bis jetzt selten eine erfahrung gefunden in der kämpfen der einzige weg war. Ich kann fich gut verstehen, um meine kinder vor tot oder folter zu schützen würde ich vermutlich auch zum berserker, alerdings weis ich das es eine anhaftung ist die früher oder später leid bringen wird (aber ich hoffe dan kann ich loslasen) so nun mal fiel dazu das dir wenig hilfreich sein wird. Nun zum anderen punkt der betrachtung: als buddhist solltest du auch verduchen leid zu vermeiden. Die shaolin zb haben speziele richtlinien wan sie ihre kampfkunst nutzen dürfen und wan sie ihre kampfkunst nutzen müssen(hab ich gehört) fon daher kann glaube ich, auch ein mass an gewalt heilsam und befreiend sein, solange der durch gewalt deinerseits entstandene schaden geringer ist als der den du verhindert hast hast du leid nicht vermieden aber zumindest reduziert._()_

  • Das ist interessant. Ich hätte tatsächlich geglaubt ein Buddhist würde tendenziell zuschauen. Die Nonne Ayya Khema sagte einmal in einem Vortrag, dass Anwälte schwer nach buddhistischen Prinzipien handeln können, da sie urteilen und Karma beeinflussen zu versuchen (sinngemäß wiedergegeben. es ist länger her). Das fand ich damals nicht nachvollziehbar, da es sicher wohlherzige Anwälte gibt, die versuchen Unschuldige zu verteidigen und das ist doch eine gute Tat. So speicherte ich wohl ab, dass Buddhisten zu Passivität neigen. Vielleicht ein Trugschluss.

    Hallo und Willkommen auch von hier✨


    Nun ist es mir ohne den gesamten Zusammenhang aus der Rede von Ayya Khema zu erinnern Inhaltlich ein wenig schwerer nachzuvollziehen, doch ich moechte es nicht unversucht lassen kurz näher darauf einzugehen❤️


    Unterschieden hat Ayya ja immer sehr deutlich zwischen dem weltlichen und den spirituellen Ansatz, die eigentliche Absicht hinter den Handlungen zu prüfen.


    Ein RA handelt ja erst einmal weltlich, geschaeftig.

    Karma ist hingegen eine spirituelle Absicht. Seine spirituelle Absicht.


    Die RA die ich aus buddhistischen Kreisen kennengelernt habe handeln geschaeftig im Sinne des (weltlichen) Gesetzes und auch aus sich heraus im Sinne des Dhamma. Dh die Grenzen, Weltlich und Spirituell sind von Anfang an durch eine persönlich motivierte buddhistische Praxis und in Erkenntnis meist noch durch persoenliche Zufluchtnahmen, ihrer oft jahrelanger nachvollziehbarer Tätigkeit, Arbeit durch Empfehlungen aus der Sangha usw klarer im Sinne des Dhamma zu sehen, gegeben.


    Somit erbringen die Handlungen dieser RA durchaus heilsames Karma und wuerden auch beitragen Andere vor (unwissenden) Handlungen zu bewahren die negatives Karma zur Folge hätten.

    (Bekannt auch aus den Suttas, als dem kraftvoller Loevenruf des Buddhas)


    Denn die persönlichen Ansätze dieser RA zb ja auch

    - nicht zu geschaeftig etc-sondern mit heilender Absicht im Focus zu arbeiten, stehen hierbei also ganz klar im Einklang mit dem Dhamma.


    Kennengelernt habe ich bis heute sehr viele RA.

    Die meisten wie Duja auch sagst, RAs die geschaeftig, sehr geschaeftig waren, jedoch nicht im Sinne des Dhamma dabei handelten.


    Dahinter steht ja immer die persönliche Dhamma Frage aus dem 8fachen Pfad nach dem rechten Lebenserwerb, dem Beruf an sich.

    Ein RA kann wie alle Anderen auch durchaus im Sinne des Dhamma handeln, arbeiten oder eben mehr mit Weltlich ausgeprägten Ansichten und damit bestimmt durch sein unheilsames Ego handeln.

    Wie hier im Westen durchaus auch leider üblicher. (Deshalb sind buddhistische Netzwerke auch sehr wichtig, wie ich meine. Eine Fach RA/Familie-Erbrecht kann ich Dir in HH nennen, wenn gewünscht. Sie praktiziert u. a. im Stadtteilzentrum von einer Ayya Khema Schülerin hier in HH Altona.)


    Auch ein Tierarzt der täglich toetet und dadurch negatives Karma ansammelt, kann ebenso im Sinne des Dhamma handeln durch gleichzeitiges praktizieren von Mitgefühl fuer Mensch und Tier welches er in den Momenten empfindet, dadurch positives Karma in sich erreicht.


    Doch die Gefahren dieser Berufe sind eben gross, sehr gross.Deshalb die Anweisung des Buddhas.


    Das Wissen dessen was ich/ wir tatsächlich tun mit unserer taeglichen Arbeit, Absicht, Handlungen ist dann wohl der entscheidende Punkt daran mit und auf dem persönlichen achtfachen Pfad zu wachsen.Was ernsthafte Stärke u d Kraft, Willenskraft erfordert. Schwaeche ist das Gegenteil davon was durchaus auch stark erkannt werden muss. Schon fuer sich selber zum Schutz.

    Doch dies bedarf einer ständigen Selbstanalyse.


    Stehen und wirken die Dinge die mich handeln ließen täglich negativ im Sinne des Dhamma oder wirken positiv im Sinne des Dhamma in mir?...

    Diese Frage heilsam und friedlich in mir zu erfahren ist die tägliche Praxisanweisung fuer mich, mit den verantwortlichen Folgen daraus die ich Ur fuer mich ziehen kann.


    Andere müssen fuer sich handeln. In Metta

    S. Mater🙏

  • Das ist interessant. Ich hätte tatsächlich geglaubt ein Buddhist würde tendenziell zuschauen. Die Nonne Ayya Khema sagte einmal in einem Vortrag, dass Anwälte schwer nach buddhistischen Prinzipien handeln können, da sie urteilen und Karma beeinflussen zu versuchen (sinngemäß wiedergegeben. es ist länger her). Das fand ich damals nicht nachvollziehbar, da es sicher wohlherzige Anwälte gibt, die versuchen Unschuldige zu verteidigen und das ist doch eine gute Tat. So speicherte ich wohl ab, dass Buddhisten zu Passivität neigen. Vielleicht ein Trugschluss.

    Nun, es gibt da ein großes Spektrum an Ansichten innerhalb des Buddhismus.

    Ayya Khema ist natürlich eine hochangesehende und ehrenwürdige Lehrerin, keine Frage. Aber sie ist in meinen Augen auch sehr repräsentativ für den Theravada-Buddhismus, dem sie angehört.

    Die Theravadins können sehr orthodox sein (z.B. indem die Mönche keine Fahrzeuge führen, kein Geld berühren und nicht mit Mitgliedern des anderen Geschlechts sprechen, wenn sie mit diesen allein im Raum sind...), insofern passt das auch, dass A.K. sich in solchen Hinsichten recht orthodox äußert. Das wird jetzt hoffentlich nicht als Abwertung des Theravada verstanden, aber ich glaube, dass man schon sagen kann, dass innerhalb des traditionellen Theravada da zum Teil relativ strikte Positionen vertreten werden. Da sehe ich schon öfter auch die Tendenz, dass das weltabgewandte Mönchsleben als die einzige Art gesehen wird, wirklich so richtig den Buddhismus zu leben.


    Da gibt es auch pragmatischere Strömungen. Insofern: Ja: Man kann wohl schwer traditionellen Theravada-Buddhismus praktizieren und als Anwalt (oder Polizist, Lehrer...) arbeiten. Das ist aber nicht "der Buddhismus", sondern eine Spielart davon. Eine wichtige, aber eben nicht die einzige. Das war ja letztlich schon vor sehr langer Zeit ein Grund, warum sich mit dem Mahayana eine Art Reformbewegung abgespaltet hat. Nochmal: Mahayana ist nicht per se besser (oder schlechter) als Theravada, aber es werden andere Schwerpunkte gesetzt. Aber wenn man einen sozial aktiven, oder gar aktivistischen Buddhismus sucht, wird man zum Teil wohl auch in anderen Strömungen Lehrern folgen wollen.

  • Da gibt es auch pragmatischere Strömungen. Insofern: Ja: Man kann wohl schwer traditionellen Theravada-Buddhismus praktizieren und als Anwalt (oder Polizist, Lehrer...) arbeiten.

    Gerade Theravada (wenn auch ich da mal generalisieren darf) ist da sehr "pragmatisch". Vgl. z.B. hier. Oder hier. Oder hier ...


    _()_

  • Ist aber alles wohl weniger eine Frage des Fahrzeuges sondern eher der jeweiligen Praxis.


    Shaolinmönche sind ja Mahajana aber ganz bestimmt nicht " zu lieb". Für meinen Geschmack sind die eher ein bischen hart drauf.


    Und im Vajrajana wird in friedvolle und zornvolle Buddhaaktivität unterschieden.Und die zornvolle Aktivität ist zwar auch von Mitgefühl getragen, lieb im westlichen Sinn ist die aber auch nicht.


    _()_


    noch was fürs Auge

  • Sudhana, du alter Zyniker! So etwas sind natürlich heftige Entgleisungen, die von sehr friedunfertigen Buddhisten begangen wurden. Wobei ich das jetzt nicht Theravada per se zuschreiben würde.


    Und im Vajrajana wird in friedvolle und zornvolle Buddhaaktivität unterschieden.

    Puh... das ist an sich natürlich richtig. So ähnlich wie Zen-Lehrer ja auch gerne mal ruppiger vorgehen. Aber das sind für mich schon nicht unproblematische Einzelfälle, bei denen das Missbrauchspotential durchaus relativ hoch ist. Drum bin ich da jetzt mal etwas skeptisch.

  • Wobei ich das jetzt nicht Theravada per se zuschreiben würde.

    Falls ein Zweifel daran bestehen sollte: ich auch nicht. Gerade in der Gewaltfrage muss man deutlich unterscheiden zwischen 'Buddhismus' als einer religionssoziologischen Kategorie (dem 'real existierenden Buddhismus', wie ich das gerne in Anlehnung an den 'real existierenden Sozialismus' nenne) und 'Buddhismus' als System philosophisch begründeter Handlungsmaximen. Übrigens eine weise Unterscheidung, die in einem anderen Thread hier zumindest teilweise übersehen wird, wodurch man leicht aneinander vorbei redet.


    Ausführlicher dazu (ohne speziell den Theravada als Beispiel zu bemühen) hier. Money Quote:

    Zitat

    Im Dharma gibt es keine transzendente Quelle ethischer Norm, weshalb buddhistische Ethik speziell von christlicher Seite auch gerne als reine Zweckethik abgetan wird. Was gar nicht so falsch, aber mE auch durchaus nicht ehrenrührig ist, da eben der Zweck kein selbstsüchtiger ist - geht es doch um die Überwindung von Duhkha für alle fühlenden Wesen.


    Es gibt im Dharma also keine absoluten ethischen Normen - aber es gibt Ideale. Klassisch ausgedrückt: 'Wege'. Wege, die gegangen werden sollen, Ideale, die eingeübt werden sollen, weil sie heilsam, kusala, sind. Diese 'Heilsamkeit' ist der schon angesprochene 'Zweck' jeglicher buddhistischen Ethik. Einer dieser 'Wege', der sicherlich wichtigste und zentrale, ist Ahimsa, Nicht-Verletzen.

    Wenn man das nun als "lieb" oder gar "zu lieb" missversteht, dann hat man mE etwas Grundsätzliches nicht verstanden. Wenn man Ahimsa nur als eine Option versteht allerdings auch.


    _()_

  • _()_

    Da bin ich so nicht ganz einverstanden.

    Nicht zu verletzen ist sicher richtig. Alerdings ist das festhalten an etwasem nicht so buddhistisch. Man kann das natürlich nur auf die leidverursachenden dinge ausweiten aber wen der buddha lehr alles los zu lassen muss auch die regel nicht zu verletzen irgend wan losgelassen werden. Eine verletzung aus zorn, gier, oder unwisenheit usw ist natürlich unheilsam. Eine verletzung aber aus mitgefühl liebe und leidveringerung kann heilsam sein. Ist da zb ein gewaltätiger mensch der sich daran erfreut der sterkste unter der sonne zu sein, und verletzt dieser mensch aus purem ego heraus andere menschen nur um zu zeigen das er der sterkste ist, so kann es aus meiner (vermutlich falschen ) sicht heraus auch heilsam sein dieses wesen gerade so fiel zu verletzen das es bemerkt wie verblendet es ist. Natürlich nur so fiel als nötig und auch nur wen alle anderen optionen fehlen.

    Eine schmerz kann auch lehrreich sein. Irgend wann werden wir alle sterben, dies wird nicht ohne schmerzen gehen, hatte man nie gelegenheit sich im sine des anhaftens mit schmerzen zu üben so wird der tot eine leiderzeugende erfahrung obwohl es nur der tod ist. Aber vermutlich ist das zu fiel für den anfänger bereich um es weiter aus zu führen. Ich möchte ja niemandem eine legimität geben aus falschen geünden zu verletzen und leiden zu verursachen(:.

    _()_

  • Ich danke euch von Herzen für die vielen Antworten. Der Austausch hilft mir sehr!


    Ich kann fich gut verstehen, um meine kinder vor tot oder folter zu schützen würde ich vermutlich auch zum berserker, alerdings weis ich das es eine anhaftung ist die früher oder später leid bringen wird (aber ich hoffe dan kann ich loslasen) so nun mal fiel dazu das dir wenig hilfreich sein wird.

    Hilfreich zum Austausch sehr sogar! Denn genau das ist ja ein Punkt, bei dem ich wankele. Um seine Kinder kämpfen ist von Natur aus keine Entscheidung. Solange diese schutzbedürftig sind, liegt es wohl in der Natur dass man für sie kämpft und da ist. Dies als Anhaftung zu werten, die per se negativ ist...das finde ich fragwürdig!!! Und irgendwo auch traurig als Auffassung. Resultat ist dass ein zurückgezogener Mönch, der allem entsagt und nichts mehr anhaftet, ein Idealzustand wäre. Das mag für Mönche und Nönnen ein ideales Leben sein. Aber jeder ist anders. Und die Mehrheit der Menschheit sind ganz natürlich Nicht-Asketen.


    Ayya Khema ist natürlich eine hochangesehende und ehrenwürdige Lehrerin, keine Frage. Aber sie ist in meinen Augen auch sehr repräsentativ für den Theravada-Buddhismus, dem sie angehört.

    Die Theravadins können sehr orthodox sein (z.B. indem die Mönche keine Fahrzeuge führen, kein Geld berühren und nicht mit Mitgliedern des anderen Geschlechts sprechen, wenn sie mit diesen allein im Raum sind...), insofern passt das auch, dass A.K. sich in solchen Hinsichten recht orthodox äußert.

    Danke Grashüpfer! Du hast recht, ich sollte bei den vielen Strömungen nicht den buddhismus pauschalisieren. Vielleicht sind Zenies hier grundsätzlich anderer Ansicht als die beschriebenen Theravadins. Deine Hinweise, dass dies nicht als Abwertung gemeint ist, finde ich sehr sympathisch. Ich glaube, es ist klar wie du es meinst. Und mir hilft es sehr da es nachvollziehbar ist. Ich sollte nicht gleich orthodoxere Lehrer nehmen, um Dinge zu finden, die gleich Unsicherheit stärkt.

    Und im Vajrajana wird in friedvolle und zornvolle Buddhaaktivität unterschieden.Und die zornvolle Aktivität ist zwar auch von Mitgefühl getragen, lieb im westlichen Sinn ist die aber auch nicht.

    Herzlichen Dank für den Hinweis zur zornvollen Buddhaaktivität. Das werde ich recherchieren. Falls du Links oder auch Sutren kennst, würde ich mich sehr freuen!



    Danke euch allen, auch wenn ich in der Kürze nicht allen Antworten umfassend gerecht werde. Sie alle helfen sehr und ich bin froh um jede Antwort _()_

  • Im Prinzip gibt es in allen ethischen Fragen immer wieder die Debatte, wie in Ausnahmesituationen zu verfahren ist.

    "Nicht töten"

    Gibt es Ausnahmesituationen? Ich war vor einigen Jahren zur 200 Jahr Feier des Stifters der Bahai-Religion. Dort gab es einige Beiträge von Forschern zum Thema Pazifismus. Interessanterweise hat sich das Ideal des Friedens immer dort konsequent durchgesetzt, wo es friedlich umgesetzt wurde. Systeme, die mit Waffengewalt Frieden durchsetzen wollten, konnten diesen nie langfristig verwirklichen.

  • @ Gluecklichsein


    Die zornvolle Aktivtät der Buddhas oder auch die Aktivität der Schützer ist immer ein bischen ein heikels Thema.


    Und einen ausführlichen Aktikel, um sich da einzulesen, hab ich auf die Schnelle jetzt nicht gefunden.


    Hier aber ein kleiner Lexikoneintrag um zu zeigen, das es sich um ein ganz zentrales Thema handelt.


    Drei Wurzeln


    _()_

  • Ich danke euch von Herzen für die vielen Antworten. Der Austausch hilft mir sehr!


    Ich kann fich gut verstehen, um meine kinder vor tot oder folter zu schützen würde ich vermutlich auch zum berserker, alerdings weis ich das es eine anhaftung ist die früher oder später leid bringen wird (aber ich hoffe dan kann ich loslasen) so nun mal fiel dazu das dir wenig hilfreich sein wird.

    Hilfreich zum Austausch sehr sogar! Denn genau das ist ja ein Punkt, bei dem ich wankele. Um seine Kinder kämpfen ist von Natur aus keine Entscheidung. Solange diese schutzbedürftig sind, liegt es wohl in der Natur dass man für sie kämpft und da ist. Dies als Anhaftung zu werten, die per se negativ ist...das finde ich fragwürdig!!! Und irgendwo auch traurig als Auffassung. Resultat ist dass ein zurückgezogener Mönch, der allem entsagt und nichts mehr anhaftet, ein Idealzustand wäre. Das mag für Mönche und Nönnen ein ideales Leben sein. Aber jeder ist anders. Und die Mehrheit der Menschheit sind ganz natürlich Nicht-Asketen.

    _()_

    Ohhh wo soll ich nur anfangen:eek:

    Du hast mich falsch verstanden:erleichtert:

    Ohne dich kritisieren zu wollen, sondern um dir zu helfen, soll dieser beitrag entstehen.

    Um seine Kinder zu Kämpfen ist eine entscheidung! Eine die man treffen kann oder eine die man lasen kann:grinsen:. Es ist auch so das um seine kinder zu kämpfen nicht immer der heilsame weg ist. Oder wen ein fater der für seine kinder eigentlich nicht sorgen kann (aus welchen gründen auch immer) für das sorgerecht kämpft (fileicht gegen die mutter oder jemand der für die kinder sorgt) so wird der fater leiden, das Kind wird leiden, und die für das kind sorgende person wird leiden.:grinsen:


    Ok ich gehe davon aus das fu kein rabenfater bist und für deine kinder dasein möchtest. In diesem fall ist es richtig zu kämpfen um das leiden des kindes zu mindern oder gar zu befreien, sollte der kampf aber aus gefühlen der anhaftung, und nicht der liebenden güt, heraus entstehen ist es leiderzeugend.


    Was das anhaften an der famile oder den kindern angeht so habe ich mit den selben denken gerungen wie du. " ich kann meine kinder doch nicht im stich lasen, ich bin für sie verantwortlich, ich muss für sie da sein!" Alles nur beurteilendes denken:eek:(schok ich unmensch und raben fater der blitz soll mich beim......) mit nichten! Den das einzige was ich MUSS ist sterben und mit konsequentzen leben bis ich sterbe, die letzte konsequentz ist aber immer der tot. Das hört sich für jemanden der nicht zu ende denkt jetzt hart an aber, in warheit kommt jetzt der zweite teil der lehre dazu.


    Ich WILL für meine Kinder aus liebendem mitgefühl handeln und nicht aus einem gefühlten muss heraus!


    ich WILL bei meinen Kindern sein aus einem gefühl des liebenden mitgefühls heraus und nicht weil ich an Ihnen anhaften will


    Und wen meine Kinder gross sind und mich verlasen und mich in ein altenheim abschieben dan WILL ich meine Kinder aus genau diesem liebenden mitgefühl heraus ihr leben leben lassen ohne das sie glauben mich besuchen zu MÜSSEN.

    Wen die mich aus liebendem mitgefühl besuchen so ist das wunderbar, wen nicht dan eben nicht :grinsen: ich hoffe du verstehst das ganze jetzt etwas besser und ich hoffe es hilft dir._()_