1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Buddhismus kontrovers

Neuer Höhepunkt menschlicher Weisheit!

  • Thorsten Hallscheidt
  • 26. November 2020 um 11:28
  • Zum letzten Beitrag
  • Deepa
    Reaktionen
    1.027
    Punkte
    11.812
    Beiträge
    2.144
    Mitglied seit
    13. Juni 2020
    • 29. November 2020 um 13:58
    • #51
    Sili:
    Deepa:
    Sili:

    _()_

    Die meisten dieser Krankheiten entstehen wen sich der Bauer nicht um die Tiere kümmert. Alle Bauern die ich bis jetzt kennen gelernt habe (und das sind einige) stellen das wohl ihrer Tiere solange über ihr eigenes bis der Zeitpunkt zum Schlachten gekommen ist. Oft sind die Bauern noch bis zuletzt bei den Tieren und verabschieden diese. Ein Bauer sagte mir Mal das das Schlachten der Kälber oder Rinder für ihn das schlimmste sei aber ein Milchbetrieb käme nicht drum Rum. Um das Tier Dan aber noch zu ehren wolle er das Fleisch nicht wegwerfen sondern alles Fon töten Körper das er kann verwenden. Bei solchen Tierhaltern hab ich keine bedenken._()_

    Mag sein, dass es die vereinzelt gibt. Die meisten Tiere können nicht so gehalten werden, da man so die Nachfrage nicht decken könnte.

    Selbst wenn die Tiere bis zur Tötung so gehalten werden, dass bis dahin ihre Bedürfnisse beachtet wurden - sie werden getötet.

    Es gibt eine so große Vielfalt an Alternativen - das Tier muss nicht unbedingt für uns gehalten und getötet werden. x von uns haben die Wahl, das Töten zu unterstützen oder es zu lassen.

    Ich habe mich dazu entschieden, das Töten nicht zu unterstützen.

    Alles anzeigen

    Bedenke aber bitte auch das Kuh Schaf und Hin wohl ausgestorben währen wen nicht die Menschen die Viehzucht erfunden hätten.

    Alles anzeigen

    Dazu fallen mir die Worte von „Der Artgenosse“ ein. Aus Gründen der Effizienz, zitiere ich.

    Auszug:

    Der Artgenosse:

    Menschen denen die Existenz gewisser Nutztierrassen so am Herzen liegt, können diesen ja Reservate bauen oder entsprechende Lebenshöfe unterstützen. Wenn sie das nicht möchten, kann man davon ausgehen, dass das ein vorgeschobenes Argument für das Fleischessen ist. Und dazu kein besonders gutes. Individuen tut man keinen Gefallen damit, sie im Akkord zu töten um vermeintlich ihre Art zu erhalten.

    Wenn man -im wahrsten Sinne des Wortes- „mit Gewalt“ Spezies erhalten will, deren Tiere kaum selbst überlebensfähig sind, die keine biologische Nische haben, die für das Aussterben anderer gesunder Spezies sorgen und eine gesunde Biodiversität sogar beeinträchtigen, dann tut man das nicht für die Individuen dieser Art sondern aus egoistischen oder kulturellen Gründen. Während das Aussterben von Tierarten in der Wildnis ökologisch sehr nachteilig sein kann, wäre es für die Biodiversität sogar vorteilhaft, wenn wir aufhören würden Nutztiere zu züchten.

    Wenn es tatsächlich um eine Erhaltung geht, dann wäre es richtig und wichtig, die natürliche Artenvielfalt zu bewahren. Die Natur ist ein eingespieltes System von dem wir abhängig sind. – Aber die Natur braucht unsere Nutztiere nicht und hätte sie auch nicht in dieser Form und Zahl hervorgebracht. Sie wird statt dessen von der intensiven Tierhaltung massiv gefährdet und geschädigt.

    Quelle: Hey Veganer, wenn wir Tiere nicht essen… sterben sie aus! (video) | Der Artgenosse

    Zitat

    Außerdem muss ich sagen das ich fiele Bauern kenne und nicht einer davon ist nur auf Profit aus. Die meisten arbeiten bis zu 70h Woche und Ende Jahr können sie Fon Glück reden wen eine schwarze Null in den Büchern steht. Dennoch machen sie eine wichtige Arbeit für die algemeinheit;)

    _()_

    (Hervorhebung von mir)

    Ich schrieb ja bereits, dass das in Einzelfällen so sein mag. In den meisten Fällen kann es nicht so sein, ob der hohen Nachfrage ;) 🙏

    Unterm Strich bleibt, dass auch diese Tier getötet werden, obwohl es Alternativen dazu gibt.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • Sili
    Reaktionen
    718
    Punkte
    7.823
    Beiträge
    1.389
    Mitglied seit
    10. September 2019
    • 29. November 2020 um 20:41
    • #52
    Deepa:
    Sili:
    Deepa:

    Mag sein, dass es die vereinzelt gibt. Die meisten Tiere können nicht so gehalten werden, da man so die Nachfrage nicht decken könnte.

    Selbst wenn die Tiere bis zur Tötung so gehalten werden, dass bis dahin ihre Bedürfnisse beachtet wurden - sie werden getötet.

    Es gibt eine so große Vielfalt an Alternativen - das Tier muss nicht unbedingt für uns gehalten und getötet werden. x von uns haben die Wahl, das Töten zu unterstützen oder es zu lassen.

    Ich habe mich dazu entschieden, das Töten nicht zu unterstützen.

    Bedenke aber bitte auch das Kuh Schaf und Hin wohl ausgestorben währen wen nicht die Menschen die Viehzucht erfunden hätten.

    Dazu fallen mir die Worte von „Der Artgenosse“ ein. Aus Gründen der Effizienz, zitiere ich.

    Auszug:

    Der Artgenosse:

    Menschen denen die Existenz gewisser Nutztierrassen so am Herzen liegt, können diesen ja Reservate bauen oder entsprechende Lebenshöfe unterstützen. Wenn sie das nicht möchten, kann man davon ausgehen, dass das ein vorgeschobenes Argument für das Fleischessen ist. Und dazu kein besonders gutes. Individuen tut man keinen Gefallen damit, sie im Akkord zu töten um vermeintlich ihre Art zu erhalten.

    Wenn man -im wahrsten Sinne des Wortes- „mit Gewalt“ Spezies erhalten will, deren Tiere kaum selbst überlebensfähig sind, die keine biologische Nische haben, die für das Aussterben anderer gesunder Spezies sorgen und eine gesunde Biodiversität sogar beeinträchtigen, dann tut man das nicht für die Individuen dieser Art sondern aus egoistischen oder kulturellen Gründen. Während das Aussterben von Tierarten in der Wildnis ökologisch sehr nachteilig sein kann, wäre es für die Biodiversität sogar vorteilhaft, wenn wir aufhören würden Nutztiere zu züchten.

    Wenn es tatsächlich um eine Erhaltung geht, dann wäre es richtig und wichtig, die natürliche Artenvielfalt zu bewahren. Die Natur ist ein eingespieltes System von dem wir abhängig sind. – Aber die Natur braucht unsere Nutztiere nicht und hätte sie auch nicht in dieser Form und Zahl hervorgebracht. Sie wird statt dessen von der intensiven Tierhaltung massiv gefährdet und geschädigt.

    Quelle: Hey Veganer, wenn wir Tiere nicht essen… sterben sie aus! (video) | Der Artgenosse

    Zitat

    Außerdem muss ich sagen das ich fiele Bauern kenne und nicht einer davon ist nur auf Profit aus. Die meisten arbeiten bis zu 70h Woche und Ende Jahr können sie Fon Glück reden wen eine schwarze Null in den Büchern steht. Dennoch machen sie eine wichtige Arbeit für die algemeinheit;)

    _()_

    (Hervorhebung von mir)

    Ich schrieb ja bereits, dass das in Einzelfällen so sein mag. In den meisten Fällen kann es nicht so sein, ob der hohen Nachfrage ;) 🙏

    Unterm Strich bleibt, dass auch diese Tier getötet werden, obwohl es Alternativen dazu gibt.

    Alles anzeigen

    _()_

    Einigen wir uns das wir uneinig sind? Die Diskussion wird langsam mühsig :grinsen:

    _()_

  • Deepa
    Reaktionen
    1.027
    Punkte
    11.812
    Beiträge
    2.144
    Mitglied seit
    13. Juni 2020
    • 29. November 2020 um 20:49
    • #53
    Sili:
    Deepa:
    Sili:

    Bedenke aber bitte auch das Kuh Schaf und Hin wohl ausgestorben währen wen nicht die Menschen die Viehzucht erfunden hätten.

    Dazu fallen mir die Worte von „Der Artgenosse“ ein. Aus Gründen der Effizienz, zitiere ich.

    Auszug:

    Der Artgenosse:

    Menschen denen die Existenz gewisser Nutztierrassen so am Herzen liegt, können diesen ja Reservate bauen oder entsprechende Lebenshöfe unterstützen. Wenn sie das nicht möchten, kann man davon ausgehen, dass das ein vorgeschobenes Argument für das Fleischessen ist. Und dazu kein besonders gutes. Individuen tut man keinen Gefallen damit, sie im Akkord zu töten um vermeintlich ihre Art zu erhalten.

    Wenn man -im wahrsten Sinne des Wortes- „mit Gewalt“ Spezies erhalten will, deren Tiere kaum selbst überlebensfähig sind, die keine biologische Nische haben, die für das Aussterben anderer gesunder Spezies sorgen und eine gesunde Biodiversität sogar beeinträchtigen, dann tut man das nicht für die Individuen dieser Art sondern aus egoistischen oder kulturellen Gründen. Während das Aussterben von Tierarten in der Wildnis ökologisch sehr nachteilig sein kann, wäre es für die Biodiversität sogar vorteilhaft, wenn wir aufhören würden Nutztiere zu züchten.

    Wenn es tatsächlich um eine Erhaltung geht, dann wäre es richtig und wichtig, die natürliche Artenvielfalt zu bewahren. Die Natur ist ein eingespieltes System von dem wir abhängig sind. – Aber die Natur braucht unsere Nutztiere nicht und hätte sie auch nicht in dieser Form und Zahl hervorgebracht. Sie wird statt dessen von der intensiven Tierhaltung massiv gefährdet und geschädigt.

    Quelle: Hey Veganer, wenn wir Tiere nicht essen… sterben sie aus! (video) | Der Artgenosse

    Zitat

    Außerdem muss ich sagen das ich fiele Bauern kenne und nicht einer davon ist nur auf Profit aus. Die meisten arbeiten bis zu 70h Woche und Ende Jahr können sie Fon Glück reden wen eine schwarze Null in den Büchern steht. Dennoch machen sie eine wichtige Arbeit für die algemeinheit;)

    _()_

    (Hervorhebung von mir)

    Ich schrieb ja bereits, dass das in Einzelfällen so sein mag. In den meisten Fällen kann es nicht so sein, ob der hohen Nachfrage ;) 🙏

    Unterm Strich bleibt, dass auch diese Tier getötet werden, obwohl es Alternativen dazu gibt.

    Alles anzeigen

    _()_

    Einigen wir uns das wir uneinig sind? Die Diskussion wird langsam mühsig :grinsen:

    _()_

    Alles anzeigen

    Wenn Du der Thematik in einer Diskussion nicht näher auf den Grund gehen möchtest - ich kann und möchte Dich nicht zwingen :) 🙏

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • Sili
    Reaktionen
    718
    Punkte
    7.823
    Beiträge
    1.389
    Mitglied seit
    10. September 2019
    • 29. November 2020 um 21:00
    • #54
    Deepa:
    Sili:
    Deepa:

    Dazu fallen mir die Worte von „Der Artgenosse“ ein. Aus Gründen der Effizienz, zitiere ich.

    Auszug:

    (Hervorhebung von mir)

    Ich schrieb ja bereits, dass das in Einzelfällen so sein mag. In den meisten Fällen kann es nicht so sein, ob der hohen Nachfrage ;) 🙏

    Unterm Strich bleibt, dass auch diese Tier getötet werden, obwohl es Alternativen dazu gibt.

    _()_

    Einigen wir uns das wir uneinig sind? Die Diskussion wird langsam mühsig :grinsen:

    _()_

    Alles anzeigen

    Wenn Du der Thematik in einer Diskussion nicht näher auf den Grund gehen möchtest - ich kann und möchte Dich nicht zwingen :) 🙏

    Alles anzeigen

    _()_

    :)_()_

  • nuk
    Reaktionen
    916
    Punkte
    5.741
    Beiträge
    917
    Mitglied seit
    29. Juli 2020
    • 30. November 2020 um 18:46
    • #55

    Meines Erachtens wäre es der Idealfall, wenn ein Nutztier sich unter der Obhut des Menschen wohler fühlen würde als sein verwandter wilder Artgenosse in freier Natur. In der freien Natur ist das Überleben mehr oder weniger ein ständiger Kampf. Diesen Stress kann man Nutztieren ersparen. Und auch der Tod ist in der Natur meistens ein grausames Unterfangen (im Sinne, dass die Tiere dabei oft großes Leid verspüren). Im Idealfall könnte ein Nutztier getötet werden, ohne dass es vorher etwas davon erahnt, und auch ohne dass es Schmerz verspürt. Wenn all das gegeben ist, könnte man sagen, dass das ganze Leben des Tieres von Geburt bis zum Tod glücklich war, oder zumindest niemals leidvoll.

  • Deepa
    Reaktionen
    1.027
    Punkte
    11.812
    Beiträge
    2.144
    Mitglied seit
    13. Juni 2020
    • 30. November 2020 um 19:16
    • #56

    Oder man hält das Tier - Mitgeschöpf, Lebewesen (versus Nutz-Tier) seinen Bedürfnissen entsprechend und tötet es nicht. Weshalb ein Lebewesen töten, wenn es Alternativen gibt? Weil es schmeckt?

    Ich sehe es nach wie vor so, dass das ein Prozess ist und es nicht nur schwarz/weiß gibt. Gleichzeitig möchte ich verdeutlichen, dass es andere Wege gibt.

    Ich lese gerade ein Buch Was gerade in meinem Bewusstsein erscheint

    Das wäre etwas, worüber manche meditieren könnten:

    Zitat

    Nachdem wir uns in eine zur Meditation geeignete Körperhaltung gebracht und unseren Geist durch einige achtsame Atemzüge beruhigt haben, richten wir unseren Geist auf die Bilder und Eindrücke, die wir aus unseren Studien zum Thema Tierhaltung und Töten gesammelt haben. Im Grunde ist das mentale Vergegenwärtigen solcher Bilder des Leidens nichts anderes, als wenn wir solche Dinge mit den Augen und Ohren betrachten. Wir können den Meditationsverlauf darüber auch im Vorhinein kreativ gestalten und verschiedene Themenschwerpunkte zurechtlegen, die wir dann einen nach dem anderen vergegenwärtigen.

    Der Unterschied zum Betrachten einer Dokumentation besteht bei der Meditation darin, dass das Ziel ist, ein konzentriertes empfundenes Mitgefühl aufkommen zu lassen, das wir dann stabilisieren und in dem wir unseren Geist verweilen und ruhen lassen. Durch das Studium der Leiden der Tiere kann wohl ein gewisses Mitgefühl entstehen. Ein meditatives Mitgefühl jedoch ist viel weitreichender und intensiver. Es durchdringt unseren ganzen Geist und unseren ganzen Körper und lässt für den Zeitraum der Versenkung – wenn der Geist absolut konzentriert ist – unser ganzes Wesen zu Mitgefühl werden.

    Quelle: „Buddhismus und Tiere“

    Andreas Melchior Essig

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

    Einmal editiert, zuletzt von Deepa (30. November 2020 um 19:25)

  • nuk
    Reaktionen
    916
    Punkte
    5.741
    Beiträge
    917
    Mitglied seit
    29. Juli 2020
    • 30. November 2020 um 19:42
    • #57
    Deepa:

    Oder man hält das Tier seinen Bedürfnissen entsprechend und tötet es nicht. Weshalb ein Lebewesen töten, wenn es Alternativen gibt.

    Weil es schmeckt?

    Ich sehe es nach wie vor so, dass das ein Prozess ist und es nicht nur schwarz/weiß gibt. Gleichzeitig möchte ich verdeutlichen, dass es andere Wege gibt.

    Das wäre etwas worüber manche meditieren könnten.

    Ich lese gerade ein Buch Was gerade in meinem Bewusstsein erscheint

    Es ist das Kernproblem des "Du sollst nicht töten." (Habe leider das passende Wort Buddhas dazu gerade nicht griffig).

    Der natürliche Tod ist fast immer mit Leid und/oder Schmerz verbunden. Das Aufgeworfene Problem bei Haustieren ist nun:

    Angenommen, man hat ein altes Haustier, das dem Tode nahe ist. Wäre es nun besser, das Tier einschläfern zu lassen, oder ist es besser, es in seinem natürlichen Leiden sterben zu lassen?

    Es gibt nun drei Möglichkeiten:

    1) Das Tier verspürt eventuell kein Leiden, da es gemaess einer Buddhanatur vielleicht in Nibana verweilt.

    2) Das Tier wird schmerzlos getötet, um das weiteres Leid zu verhindern.

    3) Es wurde dafür Sorge getragen, dass das Tier erst gar nicht gezeugt wurde.

    Ich erachte 2) u. 3) als gleichwertig. Ein echter Buddhist würde 2) ausschließen, da es gegen das Nichttötungsgebot verstößt.

  • Deepa
    Reaktionen
    1.027
    Punkte
    11.812
    Beiträge
    2.144
    Mitglied seit
    13. Juni 2020
    • 30. November 2020 um 20:01
    • #58
    nuk:
    Deepa:

    Oder man hält das Tier seinen Bedürfnissen entsprechend und tötet es nicht. Weshalb ein Lebewesen töten, wenn es Alternativen gibt.

    Weil es schmeckt?

    Ich sehe es nach wie vor so, dass das ein Prozess ist und es nicht nur schwarz/weiß gibt. Gleichzeitig möchte ich verdeutlichen, dass es andere Wege gibt.

    Das wäre etwas worüber manche meditieren könnten.

    Ich lese gerade ein Buch Was gerade in meinem Bewusstsein erscheint

    Es ist das Kernproblem des "Du sollst nicht töten." (Habe leider das passende Wort Buddhas dazu gerade nicht griffig).

    Der natürliche Tod ist fast immer mit Leid und/oder Schmerz verbunden. Das Aufgeworfene Problem bei Haustieren ist nun:

    Angenommen, man hat ein altes Haustier, das dem Tode nahe ist. Wäre es nun besser, das Tier einschläfern zu lassen, oder ist es besser, es in seinem natürlichen Leiden sterben zu lassen?

    Es gibt nun drei Möglichkeiten:

    1) Das Tier verspürt eventuell kein Leiden, da es gemaess einer Buddhanatur vielleicht in Nibana verweilt.

    2) Das Tier wird schmerzlos getötet, um das weiteres Leid zu verhindern.

    3) Es wurde dafür Sorge getragen, dass das Tier erst gar nicht gezeugt wurde.

    Ich erachte 2) u. 3) als gleichwertig. Ein echter Buddhist würde 2) ausschließen, da es gegen das Nichttötungsgebot verstößt.

    Alles anzeigen

    Ist auch ein interessanter Gedanke - und führt von dem weg, worum es mir geht. Diese „Nutz“-Tiere dienen dem Zweck, dass Menschen von ihnen profitieren. Hinzu kommt, dass dies der Umwelt schadet und damit letztendlich nahezu allen anderen Lebewesen.

    Züchtet der Mensch sie nicht, leben sie nicht - leiden sie nicht.

    Bitte immer im Hinterkopf behalten, dass ich nicht von einem Ziegenhirten spreche, dessen Leben davon abhängt.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • nuk
    Reaktionen
    916
    Punkte
    5.741
    Beiträge
    917
    Mitglied seit
    29. Juli 2020
    • 30. November 2020 um 20:05
    • #59
    Deepa:

    Oder man hält das Tier - Mitgeschöpf, Lebewesen (versus Nutz-Tier) seinen Bedürfnissen entsprechend und tötet es nicht. Weshalb ein Lebewesen töten, wenn es Alternativen gibt? Weil es schmeckt?

    Zugegebenermaßen, es ist (jedenfalls für mich) ein harter Prozess, meine Ernährung auf fleischlos umzustellen. Nicht nur, dass mir Fleisch verflucht gut schmeckt, sondern auch, weil mein Körper bislang daran gewöhnt war, mit wenig Kohlehydraten zu funktionieren. Aber das ist hier off topic und ich habe es in meinem Thread Komme nicht vom Fleisch weg schon erwähnt.

  • Deepa
    Reaktionen
    1.027
    Punkte
    11.812
    Beiträge
    2.144
    Mitglied seit
    13. Juni 2020
    • 30. November 2020 um 20:10
    • #60
    nuk:
    Deepa:

    Oder man hält das Tier - Mitgeschöpf, Lebewesen (versus Nutz-Tier) seinen Bedürfnissen entsprechend und tötet es nicht. Weshalb ein Lebewesen töten, wenn es Alternativen gibt? Weil es schmeckt?

    Zugegebenermaßen, es ist (jedenfalls für mich) ein harter Prozess, meine Ernährung auf fleischlos umzustellen. Nicht nur, dass mir Fleisch verflucht gut schmeckt, sondern auch, weil mein Körper bislang daran gewöhnt war, mit wenig Kohlehydraten zu funktionieren. Aber das ist hier off topic und ich habe es in meinem Thread Komme nicht vom Fleisch weg schon erwähnt.

    Ich weiß und ich kann Dich gut verstehen. Es geht erst mal um die Einsicht - darum das Mitgefühl für unsere Mitgeschöpfe zu erweitern, statt es sich schönzureden - zu verdrängen.

    Hab auch Mitgefühl für Dich. :) 🙏

    Was meinse, in welchen Bereichen ich mich noch entwickeln kann und möchte. ^^

    Ich gestehe es mir ein, betrachte mich wohlwollend und gehe es an - in dem Tempo, in dem es mir möglich ist.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • nuk
    Reaktionen
    916
    Punkte
    5.741
    Beiträge
    917
    Mitglied seit
    29. Juli 2020
    • 30. November 2020 um 20:40
    • #61

    Vielleicht wäre "containern" erst mal eine gute Alternative für alle, die es noch nicht geschafft haben, von Fleisch zu lassen. Denn was ist unheilsamer als ein Tier des Fleisches wegen zu schlachten zu lassen und dann mangels Profits wegzuwerfen? Jedenfalls würde durch containern kein Anreiz geschaffen, einen Beitrag zur "Fleischmühle" der Lebensmittelindustrie zu leisten.

  • Deepa
    Reaktionen
    1.027
    Punkte
    11.812
    Beiträge
    2.144
    Mitglied seit
    13. Juni 2020
    • 30. November 2020 um 20:56
    • #62
    nuk:

    Vielleicht wäre "containern" erst mal eine gute Alternative für alle, die es noch nicht geschafft haben, von Fleisch zu lassen. Denn was ist unheilsamer als ein Tier des Fleisches wegen zu schlachten zu lassen und dann mangels Profits wegzuwerfen? Jedenfalls würde durch containern kein Anreiz geschaffen, einen Beitrag zur "Fleischmühle" der Lebensmittelindustrie zu leisten.

    Ich meine, dass das nicht erlaubt ist. Ich möchte Dich nicht dazu animieren, gegen das Gesetz zu verstoßen und Dich in Schwierigkeiten zu bringen. Vom Prinzip her stimme ich Dir zu.

    Vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten in d. Richtung. Ich werde mal recherchieren. :)

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • Phillip
    Powerresilienzius💪🏻🚮🐦
    Reaktionen
    795
    Punkte
    8.214
    Beiträge
    1.460
    Mitglied seit
    9. Dezember 2016
    Wohnort
    im schönen Voralpenland - Südostoberbayern
    Buddh. Richtung
    Mensch Taoist Lebenskünstler
    Geburtstag
    5. März 1982 (44)
    Geschlecht
    Männlich
    • 1. Dezember 2020 um 02:51
    • #63
    nuk:

    Vielleicht wäre "containern" erst mal eine gute Alternative für alle, die es noch nicht geschafft haben, von Fleisch zu lassen. Denn was ist unheilsamer als ein Tier des Fleisches wegen zu schlachten zu lassen und dann mangels Profits wegzuwerfen? Jedenfalls würde durch containern kein Anreiz geschaffen, einen Beitrag zur "Fleischmühle" der Lebensmittelindustrie zu leisten.

    Pass aber gut auf Deine Gesundheit auf nuk. Abgelaufenes Fleisch und Wurst können gefährlich sein, Salmonellen, oder was man sonst noch davon bekommen kann, damit ist nicht zu spaßen.

    ich schenk dieses Leben dem Leben zurück...
    weil es nie meins war...
    und jede Trennung nur scheinbar...
    alles in Vielfalt immer eins war...
    brich meinen Stolz…bis ich in Demut mir die Wahrheit schenke...
    nimm hinfort all die falschen Ideen, den falschen Glauben...
    denn wenn nichts mehr bleibt ist alles übrig...
    es gibt nichts zu verstehen...

    Aus dem Song ,,Schmerz" vom Deepwalka

  • Samten
    Reaktionen
    441
    Punkte
    9.659
    Beiträge
    1.814
    Mitglied seit
    19. Oktober 2011
    • 1. Dezember 2020 um 18:20
    • #64
    Sili:

    Außerdem muss ich sagen das ich fiele Bauern kenne und nicht einer davon ist nur auf Profit aus. Die meisten arbeiten bis zu 70h Woche und Ende Jahr können sie Fon Glück reden wen eine schwarze Null in den Büchern steht. Dennoch machen sie eine wichtige Arbeit für die algemeinheit ;)

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • Deepa
    Reaktionen
    1.027
    Punkte
    11.812
    Beiträge
    2.144
    Mitglied seit
    13. Juni 2020
    • 1. Dezember 2020 um 20:57
    • #65

    "Vegan ist ungesund" in Schweinezucht: So schockiert sind sie von den Zuständen | stern TV

    Schockierende Aufnahmen aus deutschem Ferkelzuchtbetrieb.

    Zusammen mit Tierschutz-Aktivisten von "Deutsches Tierschutzbüro e.V."

    besuchen @Vegan ist Ungesund heimlich eine deutsche Schweinezucht. Was sie erleben macht sie fassungslos!

    Mithilfe versteckter Kameras wurden zum Teil dramatische Zustände dokumentiert. Die Aufnahmen zeigen, wie Tiere von Mitarbeitern auf den Boden geschleudert werden, um sie zu töten. Den Ferkeln werden offenbar ohne Betäubung die Schwänze abgeschnitten und die Zähne abgeschliffen, Mutterschweine haben kaum Platz, sich in den Kastenständen zu bewegen. Innerhalb einer Woche haben die Aktivisten 71 Todesfälle dokumentiert.

    Nach Einschätzung der hessischen Landestierschutzbeauftragten, Dr. med. vet. Madeleine Martin, zeigen die Aufnahmen zum Teil grobe Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Ihrer Ansicht nach stellen die dokumentierten Missstände aber keinen Einzelfall dar, sondern seien durchaus repräsentativ für die Zustände in deutschen Schweineställen.

    Wie sind die Zustände in deutschen Zuchtbetrieben zu erklären und was muss sich in der Tierhaltung ändern?

    * Das Video von "Vegan ist ungesund" findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=DmLvDQKLJV8

    stern TV, 11.12.2019, 22:15 Uhr, RTL


    aus deutschem Ferkelzuchtbetrieb.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

    3 Mal editiert, zuletzt von Deepa (1. Dezember 2020 um 21:33)

  • Deepa
    Reaktionen
    1.027
    Punkte
    11.812
    Beiträge
    2.144
    Mitglied seit
    13. Juni 2020
    • 1. Dezember 2020 um 22:14
    • #66

    Tierquälerei in Hühnermastbetrieb - die ganze Reportage | stern TV

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    So grauenvoll werden Küken in einem Mastbetrieb behandelt

    „Lebendig in den Müll geworfen. Unter diesem Titel berichtete stern TV bereits vor dreieinhalb Jahren über unhaltbare Zustände in einem Hähnchenmastbetrieb. Nun bekam die Redaktion erneut Aufnahmen zugespielt, die den gleichen Titel tragen könnten. Aufgenommen in einem zufällig ausgewählten Betrieb in Niedersachsen. Versteckte Kameras der Tierschutzorganisation Animal Equality dokumentierten, wie kranke oder schwache Tiere auf brutale Weise aussortiert werden. Kleine Küken, die über Stunden um ihr Leben ringen müssen. Eins fischten die Tierschützer aus einer Tonne voller Kükenkadaver. "Wir haben dokumentiert, dass dieses Küken zwölf Stunden lang in dieser Tonne gelegen und um sein Leben gekämpft hat", berichtet Ria Rehberg von Animal Equality. "Er hatte einen gebrochenen Flügel, gebrochene Beine und er war sehr, sehr schwach."
    Kükenmast allein auf Profit ausgerichtet

    Per GPS ließ sich der Standort der Mülltonne lokalisieren: Sie steht auf dem Gelände eines Hähnchenmastbetriebs am Ortsrand von Meppen. Ein Betrieb von Hunderten in Deutschland, in dessen Ställen tausende Tiere leben. Die Aufnahmen der Tierschutzorganisation aus den Nächten vom 23./24. März und vom 26./27 März 2017 zeigen aber auch, dass zwischen den Jungtieren kranke, schwache oder tote Küken liegen. Laut Ria Rehberg führt das enorme Mastgewicht, das die Tiere innerhalb weniger Wochen erreichen, dazu, dass sie kaum aufstehen können oder schlicht zusammenbrechen und verenden. Dieser Spezialzüchtung wurde das Sättigungsgefühl weggezüchtet: Die Tiere fressen so lange unentwegt, dass sie in bis zu 35 Tagen ihr Schlachtgewicht erreicht haben. "Es wird natürlich auf Profit gearbeitet", sagt Ria Rehberg. "Doch eigentlich sind das noch Tierkinder, die aussehen wie riesige, ausgewachsene Hühner, weil sie so überzüchtet sind." Die Tierschützerin räumt ein: Dass ein kleiner Prozentsatz der Tiere unter den Mastbedingungen sterbe, sei durchaus erwartbar und normal.
    Alles andere als normal ist allerdings der brutale Umgang mit den kranken Küken. Die Bilder der versteckten Kameras dokumentierten mehrmals, wie noch lebende Küken in Schubkarren zur Entsorgung geschmissen wurden. Während sie kämpften und piepsten, wurden andere tote Tiere einfach draufgekippt. Eine Kameraeinstellung zeigt, wie ein Mitarbeiter beim Kontrollgang durch den Stall auf eines der Tiere tritt, bevor er es mit dem Greifarm einsammelt und in seinen Eimer schmeißt.
    Nachlässige Tötung von Küken verstößt gegen das Tierschutzgesetz

    Animal Equality hat inzwischen Anzeige gegen die Betreiber des Hofs erstattet. "Wir haben feststellen müssen, dass Arbeiter verletzte Tiere nicht ordnungsgemäß versorgen oder nottöten, sondern dass sie auf diese Tiere treten und teilweise mit Schaufeln auf die Tiere einschlagen", so Ria Rehberg. "Diese äußerste Brutalität an diesen Tieren hat uns alle sehr entsetzt."

    Der betreffende Hähnchenmastbetrieb bei Meppen betreibt acht Masthallen mit jeweils zwei Ställen. In jedem Stall sind rund 14.000 Tiere untergebracht - insgesamt also etwa 224.000 Küken und junge Hühner. Bei geschätzten acht Mastdurchgängen werden dort demnach knapp 1,8 Millionen Hähnchen pro Jahr gemästet. Kaum vorstellbar, wie viele Küken davon einer nicht fachgerechten Tötung zum Opfer fallen.
    Bei dem Bestreben, auf dem betreffenden Hof mit einem Verantwortlichen zu sprechen, beobachtete das stern TV-Reporterteam, wie fertig gemästete Hähnchen zum Abtransport zum Schlachthof per Gabelstapler auf einen LKW verladen wurden; Ria Rehberg war dabei: "Anstelle sie zu nehmen und in die Kisten reinzusetzen, werden sie geworfen, die Kisten werden zugeschoben, teilweise sind auch Flügel dazwischen. Hier sieht man bei helllichtem Tage, auf offener Straße, wie dieser Betrieb mit Tieren umgeht", so die Tierschützerin. Der Geschäftsführer – obwohl zugegen – wollte sich zu den Bildern bisher nicht äußern. Bilder, die zeigen, wie Küken lebendig im Müll landen. In einem zufällig ausgewählten Betrieb in Niedersachsen.
    Auch das Küken, das die Mitarbeiter von Animal Equality aus der Kadavertonne gerettet haben, hat es nicht mehr geschafft. Es ist wenige Tage später an seinen Verletzungen gestorben.“

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • Deepa
    Reaktionen
    1.027
    Punkte
    11.812
    Beiträge
    2.144
    Mitglied seit
    13. Juni 2020
    • 2. Dezember 2020 um 07:49
    • #67
    Sili:

    Außerdem muss ich sagen das ich fiele Bauern kenne und nicht einer davon ist nur auf Profit aus. Die meisten arbeiten bis zu 70h Woche und Ende Jahr können sie Fon Glück reden wen eine schwarze Null in den Büchern steht. Dennoch machen sie eine wichtige Arbeit für die algemeinheit;)

    _()_

    Was mir gerade einfällt. Was hältst Du davon, *die Namen zu nennen?

    So könnten x UserInnen oder/und Bekannte, Freunde (die alternativ Fleisch/tier. Produkte aus der Massentierhaltung konsumieren würden) genau diese Bauern unterstützen.

    Das dürfte in ihrem und auch Deinem Interesse sein.

    *via Konvi und nach Rücksprache mit den entsprechenden Bauern 🙏

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • xiaojinlong
    Reaktionen
    1.349
    Punkte
    8.879
    Beiträge
    1.460
    Mitglied seit
    15. September 2017
    • 2. Dezember 2020 um 08:28
    • #68

    Das Landwirtschaftsthema, rein aus einem Tierethischen Standpunkt zu betrachten ist einfach. Fängt man aber an die Landwirte miteinzubeziehen, dann wird es schnell deutlich komplizierter. Der Markt, so wie er gerade ist, lässt es nur schwer zu, dass Landwirte das Tierwohl einfach mal hochschrauben. Bekommt ein Tier mehr Platz, heißt das direkt, dass der Landwirt weniger Tiere halten kann. Bekommt ein Huhn Spielzeug, dann ist das zwar erstmal eine geringe Investition, aber dennoch rechnet sie sich nicht. Das heißt nicht, dass diese Landwirte ihre Tiere Misshandeln - ob das aber ein "gutes" Leben ist, ist eine andere Frage. Die Extremfälle mit richtiger Misshandlung gibt es immer wieder, ja. Aber im Verhältnis zur Menge an Bauern ist das ein kleiner Anteil.

    _()_

    小金龍

  • nuk
    Reaktionen
    916
    Punkte
    5.741
    Beiträge
    917
    Mitglied seit
    29. Juli 2020
    • 2. Dezember 2020 um 08:52
    • #69
    xiaojinlong:

    Das Landwirtschaftsthema, rein aus einem Tierethischen Standpunkt zu betrachten ist einfach. Fängt man aber an die Landwirte miteinzubeziehen, dann wird es schnell deutlich komplizierter. Der Markt, so wie er gerade ist, lässt es nur schwer zu, dass Landwirte das Tierwohl einfach mal hochschrauben. Bekommt ein Tier mehr Platz, heißt das direkt, dass der Landwirt weniger Tiere halten kann. Bekommt ein Huhn Spielzeug, dann ist das zwar erstmal eine geringe Investition, aber dennoch rechnet sie sich nicht. Das heißt nicht, dass diese Landwirte ihre Tiere Misshandeln - ob das aber ein "gutes" Leben ist, ist eine andere Frage. Die Extremfälle mit richtiger Misshandlung gibt es immer wieder, ja. Aber im Verhältnis zur Menge an Bauern ist das ein kleiner Anteil.

    Und hier denke ich, dass entsprechend wirkungsvolle Gesetze was bringen würden. Die gelten dann nämlich für alle Bauern, und niemand könnte auf legalem Wege einen Vorteil daraus ziehen, indem er die Vorgaben umgeht. Ich verstehe nicht, warum Bauernverbände/Lebensmittelindustrie Lobbyarbeit gegen entsprechende Gesetze ausübt. Wie gesagt, ich glaube nicht, dass bei passenden Auflagen/Verordnungen irgendwer einen Vorteil/Nachteil erlangen könnte.

  • xiaojinlong
    Reaktionen
    1.349
    Punkte
    8.879
    Beiträge
    1.460
    Mitglied seit
    15. September 2017
    • 2. Dezember 2020 um 09:16
    • #70
    nuk:

    Und hier denke ich, dass entsprechend wirkungsvolle Gesetze was bringen würden.

    Wenn du sie nur in Deutschland machst und der Import nicht mit geregelt wird, dann bringt dir das absolut gar nichts. Denn dann wird es für deutsche Bauern einfach noch schwieriger.

    nuk:

    Ich verstehe nicht, warum Bauernverbände/Lebensmittelindustrie Lobbyarbeit gegen entsprechende Gesetze ausübt.

    Weil es dabei um ein Gesamtbild geht. Viele Punkte der Lobbyarbeit sind nicht zu unterstützen. Aber auch viele sind verständlich. Es geht neben dem Tierwohl auch um Existenzen und Arbeitsplätze. Nicht jede Lobby macht nur Mist. Genauso wie nicht jeder Wasserabfüller wie Nestle ist.

    nuk:

    ich glaube nicht, dass bei passenden Auflagen/Verordnungen irgendwer einen Vorteil/Nachteil erlangen könnte.

    Dann kennst du wohl nicht was tatsächlich im Landwirtschaftsbereich so los ist.

    _()_

    小金龍

  • nuk
    Reaktionen
    916
    Punkte
    5.741
    Beiträge
    917
    Mitglied seit
    29. Juli 2020
    • 2. Dezember 2020 um 09:37
    • #71
    xiaojinlong:

    Wenn du sie nur in Deutschland machst und der Import nicht mit geregelt wird, dann bringt dir das absolut gar nichts. Denn dann wird es für deutsche Bauern einfach noch schwieriger.

    Also ich dachte da schon an EU-weit gültige Gesetze. Und entsprechenden Handelsabkommen mit externen Wirtschaftsräumen. Und eventuell einen Hebel mittels Zöllen und Einfuhrverboten.

    xiaojinlong:
    nuk:

    ich glaube nicht, dass bei passenden Auflagen/Verordnungen irgendwer einen Vorteil/Nachteil erlangen könnte.

    Dann kennst du wohl nicht was tatsächlich im Landwirtschaftsbereich so los ist.

    Ich habe leider in der Tat keine oder kaum Ahnung davon. ich sehe nur, dass Wurst und Fleisch beim Discounter extrem billig sind.

  • Phillip
    Powerresilienzius💪🏻🚮🐦
    Reaktionen
    795
    Punkte
    8.214
    Beiträge
    1.460
    Mitglied seit
    9. Dezember 2016
    Wohnort
    im schönen Voralpenland - Südostoberbayern
    Buddh. Richtung
    Mensch Taoist Lebenskünstler
    Geburtstag
    5. März 1982 (44)
    Geschlecht
    Männlich
    • 2. Dezember 2020 um 10:18
    • #72

    Der Staat subventioniert es ja, dass Agrarprodukte möglichst billig auf Kosten der Tiere & der Umwelt in Massen produziert werden können. Das ist sarkastisch gesagt, auch gut für unsere Wirtschaft, wenn unsere Agrarerzeugnisse so billig sind, dass sie in Entwicklungsländern den dortigen Binnenmarkt kaputt machen.

    ich schenk dieses Leben dem Leben zurück...
    weil es nie meins war...
    und jede Trennung nur scheinbar...
    alles in Vielfalt immer eins war...
    brich meinen Stolz…bis ich in Demut mir die Wahrheit schenke...
    nimm hinfort all die falschen Ideen, den falschen Glauben...
    denn wenn nichts mehr bleibt ist alles übrig...
    es gibt nichts zu verstehen...

    Aus dem Song ,,Schmerz" vom Deepwalka

  • nuk
    Reaktionen
    916
    Punkte
    5.741
    Beiträge
    917
    Mitglied seit
    29. Juli 2020
    • 2. Dezember 2020 um 10:40
    • #73
    E1NER:

    Der Staat subventioniert es ja, dass Agrarprodukte möglichst billig auf Kosten der Tiere & der Umwelt in Massen produziert werden können. Das ist sarkastisch gesagt, auch gut für unsere Wirtschaft, wenn unsere Agrarerzeugnisse so billig sind, dass sie in Entwicklungsländern den dortigen Binnenmarkt kaputt machen.

    Der Staat sind wir. Zumindest in der Theorie. Und wenn die große Mehrheit der Bevölkerung nicht will, dass Agrarpodukte und Tiere auf Kosten der Umwelt und des Tierwohls produziert werden, so denke ich, gibt es auch Wege, das zu beenden. Es ist ja - besonders bei der Tierhaltung - keine Absicht von irgend jemandem, dass so schlimme Zustände herrschen. Es ist meiner Ansicht nach einfach ein Rat Race, die sogenannte unsichtbare Hand des freien Marktes.

  • dukkha
    Reaktionen
    434
    Punkte
    4.644
    Beiträge
    811
    Mitglied seit
    8. Juni 2018
    • 2. Dezember 2020 um 10:45
    • #74
    Zitat

    Und wenn die große Mehrheit der Bevölkerung nicht will, dass Agrarpodukte und Tiere auf Kosten der Umwelt und des Tierwohls produziert werden, so denke ich, gibt es auch Wege, das zu beenden

    wenn man fragt, wollt ihr das Tierleid beenden, sagt jeder ja.

    Aber wenn es konkret wird und sie verzichten oder mehr bezahlen sollen,

    sieht es anders aus.

    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

  • Samten
    Reaktionen
    441
    Punkte
    9.659
    Beiträge
    1.814
    Mitglied seit
    19. Oktober 2011
    • 2. Dezember 2020 um 10:49
    • #75

    ...und kauft das "billigste vom billigen".....:x

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download