Über den Buddhismus und die Toleranz

  • Kann man den Buddhismus als die lebendige Tradition selbst interpretieren, wenn es aber nichts zum Mainstream gehört? Kann man sich selbst als den Buddhist bezeichen, wenn man keine konkrete Zuflucht oder die Einweihung bekommen hat?

    Ein Schritt links, ein Schritt rechts, und man riskiert sofort in den fremden "Garten " zu geraten..

    Ist doch das Wesen von Buddhismus nichts die Toleranz, Humanität, aber im besten Sinne, nichts Mit-gefühl , wenn sogar andere die Lehre anders sehen , wahrnehmen oder interpretieren.

    Das sind meine Fragen.

    Warum man sollte immer aufpassen, in welchen Bereich er schreibt...überhaupt?

    Theravada . Mahayana, Tantra... usw...

    Buddha -Natur passt nichts in Thera, ok, das klare Licht wäre auch fehl am Platz. Wie viel Mal sollte der Kuchen getrennt sein, um einfach das zu kapieren, dass er von einem Geschmack ist?

    Hat die lebendige Tradition in den Sektentum allmählich ausartet, aber wir alle hier merken es nichts?

    Und wie es wäre Mit dem Mit-gefühl im Forum, wo man in jeden Augenblick verlangt werden könnte, die Beweise vorzuzeigen?

    Und wenn man dagegen verstosst, was die als ob die "reine" Lehre betrifft, dann wehe dem armen, wie meiner Leeren Katze... Die würde wegen "falschen" Interpretationen auf immer in den niederen Bereichen wieder geboren und verdammt leiden, obwohl sie doch leer ist... Wie kann man also die Leerheit als das "Leid" als das feste "Ding " überhaupt vorfinden? Wie kann man den "Erleuchtenden Geist " vorfinden, wenn der die "Leereheit" verwirklicht hätte? Ist es überhaupt möglich?

    Kann man die endgültige Wahrheit in die Schubladen einzustecken, kann man überhaupt Buddha persönlich beleidigen? Kann man meine Leere Katze verletzen?


    Kann man die Weisheit, wie es man in der Schule des Mittleren Weges / Tibet. Buddhismus/ als einfach mit dem begrifflichen Konzepten aufzuklären, wenn es um reine sehr tiefe meditative Versenkung hier handelt, um es alles ohne Begriffen, Konzepten, Aufklebern zu ver-wirk-lichen? Aber ich verneine doch nichts die zuerst die rein Logische Interpretation und die Analyse über die Beschaffenheit der Phänomenen? Aber ich denke, es wäre doch recht wenig... Denn Der Buddhismus, wie es besonders D.T. Suzuki fast in allen Werken betont, es geht um die unmittelbare innere Erfahrung, aber keine Philosophie?

    Sind wir alle hier einfach nur die Philosophen, die eifrig sich damit benühen, etwas anderem zu beweisen?

    Weil es so wie der offiziellen Lehre stimmen sillte. Ansonsten man riskiert als kein "Buddhist " sofort berhadelt zu werden? Meine Leere Katze miaute gerade, auch miss-handelt zu werden, als der Abweichling, die keiner Linie angehört, und dann es wäre dann wie im Mittelalter im Christentum... ich wollte es weiter bestimmt nichts mehr vertiefen....

    Ist die Wahrheit das, was in die konkrete Lehre passt?

    Oder die Wahrheit, wie auch die Realität passt doch in keine Schablonen?


    Wenn der Buddhismus die lebendige Lehre ist , mit dem enormen innerem Potuenzial zum innerem Wachstum und der inneren Transformation, ist es wichtig, ins welchen Garten es passt oder nichts?

    Und wo liegen die Kriterien? Wo liegt die Messlatte, was ist richtig oder was ist falsch?

    Wahrschleinlich, ich bin kein echter Buddhist, ich war an keinem Retreat, ich weiss auch keinen Sanskrit und keinen Tibetisch.... Und ich hatte keine Zuflucht oder die Einweihung bekommen...

    Dann wer bestimmt das alles? Die Konkrete Instutionen, die Organusationen, aber die auch den Mesnchen, aber auch keinen Gott als der letzen Instanz angehören.

    Ist es wichtig, überhauot an die Erluchtung blind zu glauben, oder es wäre wichtigste hier und jetzt den guten Mesnch bleiben, das Mitegefühl immer in dir selbst zu kultivieren, ohne die Hintergedanken darüber, wo , in welchen Bereich ich jetzt oder mach dem Tod landen würde?

    Das sind meine spontane, so wie noch nichts gut verdaute Gedaanken und Gefühle.... Also ich bitte euch um die Nachsicht... Im Sinne von Buddhismus, eigentlich, egal in welchen Bereich es alles passt.

    Ich würde dankbar für eure Reaktionen und freue mich auf die Diskussion , aber ohne Zaun-Draht dazwischen. Meine Leere katze lebt doch da-zwischen, die mag keine Trennung auf die verschiedene Gärten, denn die sagt mir, die Mäuse scmecken überall als leer. ( Ironie).

    LG.


    Igor.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Um etwas zu wiederholen, was ich gerade woanders geschrieben hatte, da auf etwas Konkretes bezogen: Ich sehe durchaus Unterschiede zwischen den Lehren, Traditionen und Linien, aber keine Widersprüche. Es mag rein begriffliche Widersprüche geben, aber wenn man auf die Bedeutung schaut, auf das Ziel, auf die menschliche Entwicklung hin zur Erleuchtung, dann werden solche philosophischen Feinheiten irrelevant.


    Aus dem Blickwinkel des Mahayana kann man sagen, dass es viele verschiedene Philosophien gibt, man hat in verschiedenen Denkschulen bestimmte Konzepte gepflegt und sich darüber gestritten - dabei sind diese Schulen aber dennoch Teil der buddhistischen Familie geblieben. Denn egal ob ich glaube, dass alles nur Geist ist, oder die Dinge sowohl existieren als auch nicht existieren usw. - in der Praxis, der Transformation der Störungen in Weisheiten usw. macht das keinen Unterschied. Mag sein, man sieht am Ziel, dass man einen ganzen Haufen falscher Konzepte hatte - aber man mit dem Herzen den Weg gefunden hat. Und dort angekommen sieht man dann, wie die Dinge sind.

    Ein Bild für die Mahayana-Sichtweise könnte sein: Ich muss kein Mechatroniker sein, um ein Auto ans Ziel zu bringen. Ein Führerschein reicht. Aber es ist gut, dass es Menschen gibt, die wissen, wie man Autos baut und repariert, für den Fall, dass das Auto mal liegenbleibt. Und für den Führerschein braucht man einen Fahrlehrer.

  • Denn egal ob ich glaube, dass alles nur Geist ist, oder die Dinge sowohl existieren als auch nicht existieren usw. - in der Praxis, der Transformation der Störungen in Weisheiten usw. macht das keinen Unterschied. Mag sein, man sieht am Ziel, dass man einen ganzen Haufen falscher Konzepte hatte - aber man mit dem Herzen den Weg gefunden hat. Und dort angekommen sieht man dann, wie die Dinge sind.

    Genau ! Das wäre dann der einzige wichtigste Kriterium überhaupt, also die reale Integration ins Leben! Das passiert nichts durch die trockende Konzepten von allen möglichen Richtungen, aber durch die aktive Verwendung , auf rein praktischer Ebene! Klar, dem kann ich total zustimmen.

    Aber noch mehr, @kilaya .

    Am ende des Weges es wäre piepegal, was stimmt , Atman oder Anatta, usw... wenn man angekommen ist, der Ozean bleibt gleich, egal wo du das Wasser trinkst.

    Ein Bild für die Mahayana-Sichtweise könnte sein: Ich muss kein Mechatroniker sein, um ein Auto ans Ziel zu bringen. Ein Führerschein reicht. Aber es ist gut, dass es Menschen gibt, die wissen, wie man Autos baut und repariert, für den Fall, dass das Auto mal liegenbleibt. Und für den Führerschein braucht man einen Fahrlehrer.

    Hauptsache, es fährt, je schneller und zuverlässiger , desto besser!:)

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

    • Official Post

    Toleranz bedeutet, dass man auch andere Meinungen, Anschauungen oder Haltungen neben seiner eigenen gelten lässt.


    Von daher ist es gut, wenn es zwischen Anhänger verschiedener Weltanschauungen einen respektvollen Dialog gibt. Zur Toleranz gehört aber ebenso, dass eben nicht alle Bereiche Bereiche des Dialogs und des Austausches gibt sondern es auch Bereiche gibt, wo man unter sich bleibt


    Auch wenn ein Pfarrer vielleicht dem Dialog mit Atheisten gegenüber aufgeschlossen ist, wäre es doch respektlos als Atheist in einer heiligen Messe den Tod Gottes zu verkündet. Ebenso sollte man es als Mann respektieren wenn man bei einer Frauengruppe außen vor ist. Es gibt Bereiche des Dialogs und des Austausches aber es muß auch Orte geben, wo man unter sich redet.


    Dies muss man respektieren und tolerieren.


    Mit einer nivellieren den Aussage - also wenn man z.B sagt, dass Buddha das gleiche wie Jesus sagt, kann man ja sogar meinen tolerant zu sein, es ist aber auch etwas was Differenz nicht gelten lässt - es kann also auch als intolerant und respektlos wahrgenommen werden.


    Es ist also gar nicht so einfach.

  • Toleranz bedeutet, dass man auch andere Meinungen, Anschauungen oder Haltungen neben seiner eigenen gelten lässt.

    void

    Das ist echt so nichts einfach, wie es auf den ersten Blick er-scheint.

    Wenn Dalai-Lama sagt , man kann keinen Buddha finden, keine Leerheit...usw... dann er spricht von der Warte der endgültigen Wahrheit.

    Wenn er spricht über das Klare Licht an die Anlehnung an Dzochchen-Tradition... dann man kann davon ausgehen, dass unserer Ursprüngliche Geist klar, unbefleckt, makellos... usw... /ist/.

    Aber ich gehe noch tiefer.

    Von der Warte Prasangikas Madhyamikas man kann auch von didser Warte es alles so sehen, dass alle Boddhichittas in vorhinein wissen es, dass allle Lebewesen / als ob, obwohl ich bin mit echt nichts sicher/ schon ereluchtet sind. Im Kern.

    Alles dann wäre nur die Angelengenheit von "getäuschtem " "Verkehrtem" Bewussstsein, und wie es noch alles heisst.

    Sie wissen es alles, aber die machen alles mögliche, um einfach den Lebenwesen --zu hellfen, vereinfacht ausgedrückt.

    Aber es geht nichts mehr als um die illusion.

    Und wenn , rein theoretisch, ich würde über Mahayna so abschätzend reden, denn es könnte sofort missinterpretiert werden, als die Missachtung von Dharma... weiter es geht um die Personen... wer ist doch erleuchtet?

    Man kann dieser "Wer" nichts finden.

    Dann ich weiss schon längst von Zen!

    Und nach D.T. Suzuki, apropo, das ist echt der Ur-Sinn des Buddhismus überhaupt.

    Denn das Regen prasselt von Himmel herab wie auch auf mich wie auch auf den Boddhichitta, stimmt doch?

    Wie auch auf Buddha selbst höchstpersönlich auch...

    Also, wo liegt dann der Unterschied?

    Wir beide würden das Wasser auf der eigenen Haut spüren. Und wenn es sehr kalt würde, wir würden bestimmt beide frieren.

    Wie Buddha, als der "erleuchtende", aber sowieso der Mensch, so wie ich als Igor würden früher oder später sterben.

    Aber Buddha ist "erleuchtet" ( obwohl er stirbt als der Mensch trotzdem), ich aber nichts erleuchtet...

    So ist hier genau den Hund begraben... Gott sei dank, nichts meine leere Katze... *lach*.

    Wo liegt zuwischen uns der Unterschied?

    Nur auf der rein "spirituellen " Ebene, ... der tibetischer Buddhismus spricht dann über die andere , so wie nichts "verkehrte" Art der Wahrnehmung.

    Das alles klingt paradoxal und eher irrational. Wenn man also rein buchstäblich die Lehre interpretiert, und wenn ich, angenommen, solchen Beisipiel benutzen würde, dann..was... Ist Buddha der Gott oder der Mensch?

    Das ist sehr subtil, wenn man tiefer und tiefer versucht es echt unvoreingenommen zu analysieren.

    Also, die lange Rede, Kurzer Sinn... das wäre meistens aus mit der Toleranz, so wie ich es sehe.

    Die Lehre über diese bescheuerte Leere man kann sogar rein intellektuell kaum zu fassen.

    Und wenn man , angenommen, würde Dalai-Lama genau diese Stelle zu zitieren,

    dann der Mensch, wieder angenommen, welcher real auch praktiziert, könnte es als sehr beleidigend empfinden.

    Wenn man D-L. ohne konkreten Kontext einfach herausrisst, dann das Missverständnis ist praktisch unvermeidbar, unausweichlich.

    So meine ich.

    _()_

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Quote

    Fragte man einen Tibeter: "Wer darf sich nang-pa (ma) nennen?", bekäme man die Antwort:

    "nang pa'i grub mtha' " => das heisst, "Personen, die sich an die Belehrungen Buddhas (Dharma) halten".

    Wow, aber wie verdammt schön, @mkha' . Super!!!



    Ich halte es, wie folgt: ich respektiere mein Gegenüber so, wie er/ sie nun einmal ist. (Er/ sie muss gar nicht so sein, wie ich ihn/ sie mir wünschen würde, um mich wohlfühlen zu können). Ich gebe mir Mühe freundlich zugewand - (auf jeden Fall gelassen) - zu bleiben, und mit dem Gesprächspartner eine gemeinsame Kommunikationsebene zu finden.

    Also, wenn ich es richtig verstehe, man kann bestimmt ohne zu viel rein "Budddhistisches" einfach den Menschen respektieren, wie er ist. Ohne wenn und aber, ohne die Lehre über die leere / katze/... usw...

    Wenn ich also Dalai-Lama erinnere, den ich mag ihn einfach abgöttlich, dann er erzälht so etwas über die "tibetische Mentalität".

    Die Leute dort immer offen, freundlich, den anderem zugewandt...

    Im Westen die Leute ticken einfach anders, tja, schlimm für meine katze, die bekommt nichts immer im Westen sofort die Mäuse... aber im Tibet die arme hätte es die besssere Chancen....zum Überleben...

    Schön ausgedrückt, so auch ich mich bemühe, leider es ist nichts einfach....

    Der Geist ist nichts umsonst so sehr viele spirituelle Tradutionen mit dem wildem Affen vergleichen.. Bevor man sich versieht... dann man schon voll mit Mist drin / russ. Ausdruck/.


    so oft es für den jeweils Einzelnen nötig ist, um zu verstehen, lieber Igor07. Die Lebewesen sind nun einmal unterschiedlicḥ.

    Weiss du, leibe @mkha' , meine katze sagt, du bist schon echt erleuchtet.

    Die Russen sagen dazu... man hat Geduld des Engels, die Lang-Mut, so etwas... also der absolut rihiger, innerlich zentrierter Geist, der in der eigenen Mitte / Leere/ sich be-findet, wie im Zentrum des Orkans...

    Nur so man kann die Lebewesen akzeptieren, wie sie sind. Ohne egal welche Projektionen und

    so wie (ohne!) eine geistige Bei-zu-fügung, wenn ich den Begriff echt richtig erinnere.

    Fast /beinahe/ schier unmöglich, also im Alltag, die Sisyphus-Arbeit, und zwar rund um die Uhr!

    LG.

    Igor.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Kann man den Buddhismus als die lebendige Tradition selbst interpretieren, wenn es aber nichts zum Mainstream gehört? Kann man sich selbst als den Buddhist bezeichen, wenn man keine konkrete Zuflucht oder die Einweihung bekommen hat?

    Ein Schritt links, ein Schritt rechts, und man riskiert sofort in den fremden "Garten " zu geraten..

    Ist doch das Wesen von Buddhismus nichts die Toleranz, Humanität, aber im besten Sinne, nichts Mit-gefühl , wenn sogar andere die Lehre anders sehen , wahrnehmen oder interpretieren.

    Das sind meine Fragen.

    Man kann interpretieren und sich selber bezeichnen wie man möchte, das ist in einer pluralistischen Gesellschaft ja nicht verboten, solange man keinen Schaden anrichtet. Man trifft sich mit Leuten gleicher Ansicht und mit Leuten anderer Ansicht in den entsprechenden Räumen, möglichst ohne sich schlecht zu benehmen. Eine Struktur ist schon sinnvoll, wenn sich immer alle am selben Ort treffen entsteht ein Durcheinander, und Benimmregeln sind auch notwendig.

    Im Grunde will niemand leiden, wir wollen alle dasselbe und arbeiten daran, jeder auf seine Art. Wir machen Fehler und lernen daraus, so gut wir eben können bis wir vollkommenes Mitgefühl entwickelt haben. Und wenn das jemand gar nicht entwickeln möchte dann kann man nichts besseres machen als es selber zu entwickeln um ihm mit Mitgefühl begegnen zu können.

  • Ach, Mukti, mein Lieber, du sprichst mir wie aus der Seele ....

    Im Grunde will niemand leiden, wir wollen alle dasselbe und arbeiten daran, jeder auf seine Art. Wir machen Fehler und lernen daraus, so gut wir eben können bis wir vollkommenes Mitgefühl entwickelt haben. Und wenn das jemand gar nicht entwickeln möchte dann kann man nichts besseres machen als es selber zu entwickeln um ihm mit Mitgefühl begegnen zu können.

    Das ist so echt schön ausgedrückt!

    Mein Fehler war immer, also von meiner Kindheit an, ich war immer sehr gut-gläubig, arglos eher... Das war auch so wie dieses Innerem Verschmelzen mit dem allen, mit den Leuten auch, sogar mit denen , die mich qälten, denn die wisssen wollten, welche Farbe meine Blut hätte.

    Mit-gefühl mit den eigenen Henkern und den Peinigern, das erinnert mir wieder Dalai-Lama.

    Im Buch " Weisheit des Verzeihens" es geht genau darum, und zwar absolut real und lebendig.

    Schwierig ist aber, wenn man dem Mesnchen etwas vertraut, und denke, es würde im Licht des Mit-Gefühl-S verstanden, aber fast immer man gerät meistens ins Schlamassel, wenigstens ich meine mich selbst.

    Ich denke manchmal, wie viel Mitgefühl braucht der Mensch um einfach den Mensch in dieser kranken Gesellschaft zu bleiben?

    Das wäre echt die echte Errungenschaft...

    So etwa wie



    Quote

    In Buddhism, Bhūmi (Sanskrit: भूमि 'foundation', Chinese: 地 'land' ) is the 32nd and 33rd place (10th and 11th in simple count) on the outgoing's process of Mahayana awakening. Each stage represents a level of attainment in that case, and serves as a basis for the next one. Each level marks a definite advancement in one's training that is accompanied by progressively greater power and wisdom. Buddhist monks who arrived at Bhūmi were originally called śrāvakas, in opposition to Brahminism. Śakro devānām and Trāyastriṃśa are together called "Bhūmi nivāsin".[citation needed]

    The ten bodhisattva stages are also called vihara ('dwelling').[1]

    Manchmal man denkt, er wäre echt auf dem richtigen Weg... aber dann dieser Mensch entpuppt sich als einfach der arrogante und auggeblasener EGO-mann, der nur seine eigene Ansichten sieht und wahrnimmt, keine andere überhaupt.

    Ich bin keine Ausnahme , miaute gerade meine Katze.

    Man sollte sich bemühen, immer die eigenen Schatten, auch was nichts immer im Feld des Bewusstseins / Gewahr-Seins/ vorhanden seien, wieder und weider durchzublicken, und daran zu arbeieten.

    Das beste dran ist Methode von Tantra, aber es ist echt kompliziert, immer die eigene tief verborgene Mustern und Patterrn ins klare Licht des Bewusstseins zu heben und es dann sie aufmerksam zu betrachten, sehen, dass die eigentlich bedingt entstanden, co-angängig...und ..leer...miaut meine katze... echt nicht einfach.

    LG.:rose:

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Was hat das eigentlich im "Anfängerbereich" zu suchen?

    _()_

    Ohne mich ist das Leben ganz einfach

    Ayya Khema

    Oder anders ausgedrückt: Die Beherrschung der Gedanken ist der Weg zum Glück (SH Dalai Lama)

  • Da nicht jeder hier von uns die tibetische Richtlinie praktiziert😉 kann Toleranz als Erinnerung nicht oft genug angesprochen sein.


    In Sachen Toleranz können wir @ wohl als Anfänger betrachtet werden.

    Also mal mehr mal weniger und es gibt Ausnahmen😎. ..😬🙏

  • ... echt nicht einfach.

    Wirklich nicht einfach die Geistesgifte loszuwerden oder das Herz ganz zu reinigen, aber gibt es eine Lösung für die Probleme des Lebens die besser, richtiger, weiser, beglückender wäre? Ich habe keine gefunden, alles andere endet hoffnungslos in dukkha, und wäre man der reichste und mächtigste Mensch der Welt.

    Jeder kleine Schritt am rechten Weg ist ein erfreulicher Schritt in die richtige Richtung und wie weit das Ziel auch weg sein mag, wenn man nur weitergeht wird man es erreichen.

    • Official Post

    Ich würde dankbar für eure Reaktionen und freue mich auf die Diskussion , aber ohne Zaun-Draht dazwischen.


    Moderation

    Der Anfängerbereich ist dazu gedacht, dass Anfänger eine präzise Frage Stelle und Antworten darauf bekommen. Und das man nicht viele Frage gleichzeitig aufwirft oder untereinander diskutiert. Da du aber eine ( wohl auch freiere) Diskussion wunscht, verschiebe ich das.

  • Als "Tibeter" praktiziere ich Satipatana (eher Theravada Praxis) und Tantra ("Vajrayana Praxis"). Beides ergänzt sich hervorragend. Das hat noch nicht mal was mit "Toleranz" zu tun, sondern es sind eigene Erfahrungen, die ich mit dieser Verbindung gemacht habe.

    Meine Dharmatutorin unterrichtet sowohl Theravada- als auch Mahayana und Tantra-Inhalte. Wichtig ist es bei den Unterweisungen, die jeweiligen Kontexte nicht zu vermischen.

  • Tja, man kann meine leere Katze immer verschieben, na, gut, die Moderation hat immer Recht.


    Wirklich nicht einfach die Geistesgifte loszuwerden oder das Herz ganz zu reinigen, aber gibt es eine Lösung für die Probleme des Lebens die besser, richtiger, weiser, beglückender wäre? Ich habe keine gefunden, alles andere endet hoffnungslos in dukkha, und wäre man der reichste und mächtigste Mensch der Welt.

    Jeder kleine Schritt am rechten Weg ist ein erfreulicher Schritt in die richtige Richtung und wie weit das Ziel auch weg sein mag, wenn man nur weitergeht wird man es erreichen.

    Mukti, mein Lieber, ich sehe es anders, von der Standpunkt des tibetischen Buddhismus.

    Die ganze Geistengifte entstehen in der ersten Reihe durch unsere Unwissenheit über die reale Erkenntnis/ Wissen/, wie die /alle/ Phänomenen geschafffen sind.

    Und das ist echt nichts so mit einem Sprung durchzublicken.

    Denn wenn alles im unablässigen Wandel sich bedindet, alles ist wie der Fluss, alles ist ver-gänglich , also auch im Sinne nichts konkret bestimmt, vorfindbar, ... dann ausgerechent deswegen entsteht das Leiden.

    Man versucht die Zeit , die Jugend, die Illusionen ... wie einzufrieren. Wie kann man das Wasser, das mir unter den Fingern entgleitet, einzufrieren?

    Ich gehe aber noch einen Schritt weiter und frage ...nein ...keine Katze, die weiss schon alles... wegen der Leere...

    also , ich sehe im allem , wie in mir, so auch in der Welt immer , dass alles bedingt , co-abhängig, reziprok, interdependent ....entsteht und vergeht... genau doch deswegen meine Katze ist leer.

    Also, zurück zum Thema... Dann man hat die Möglichhkeit, sozusagen, diese Selbstlosigkeit im allen zu entdeecken, zuerst rein analytisch, klar.

    Aber wenn man es so wirklich das ganze bertrachtet, dann man wäre schon wie im Nirvana pur.

    Eigentlich, man / als die leere katze/ diesen Nirvana-Zustand hatte niemals verlassen.

    Und genau hier es geht um die Toleranz!

    Wenn ich es so sehe oder wahrnehme, dass alle Boddhichittas brauchen nichts zu tun, denn die sind leer, wie Buddha auch... Sehr vereinfacht ausgedrückt, und auch selbstverständlich, nur von der Warte der endgültigen Wahrheit....

    Wenn ich so hier vielen Useren es ausführen würde, denn es wäre aus meit meiner katze, die bekommt echt Prügel. Deswegen ich wollte doch in den "Anfanger" Bereich, aber egal, nichts so wichtig...

    Das war sehr verdammt interessanter Artikel genau über die Sichtweise , wie es Prasangikas Madhyamikas sehen.

    von Anne McDonald, Universität Hamburg, ich kann nichst momentan Link finden, auch das Kopieren ist nichts möglich, der Text ist geschützt, also nur zum Lesen.

    Was machen dann die ganze Boddhichittas, fragt mich meine katze, und ich kann ihr keine sinnvolle Antwort abliefern.

    Denn, schaue mal, die ist leer, genau dewegen doch die kann mich kratzen , die Pfoten ausstreccken, usw....

    Das Karma ist nur durch die Leere möglich.

    Das klingt echt paradoxal, wie der ganze Zen!

    Das Geräusch ist real, die Stimme ist real, aber wenn ich es alles logisch und real untersuche, von welchen teilen es besteht, von welchen Ursachen, von welchen Zuständen, von welchen Bedingungen... ich finde nichts... "kein festes Ding". Nur die gesitige Bei-zu-fügung.

    Ich verstehe das rein intiutiv meistens, denn meine Erfahrungen waren zuerst ...

    Aber wenn man es liest, es könnte doch sofort als die Missachtung von Dharma, die Verschmähung von Biddhichittas interpretieren, und dann es wäre aus... mit egal welcher Toleranz.

    So meine ich. Nichts mehr.

    LG.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Da nicht jeder hier von uns die tibetische Richtlinie praktiziert😉 kann Toleranz als Erinnerung nicht oft genug angesprochen sein.


    In Sachen Toleranz können wir @ wohl als Anfänger betrachtet werden.

    Also mal mehr mal weniger und es gibt Ausnahmen😎. ..😬🙏


    Gelassenheit, Gleichmut, Geduld und Freundlichkeit. Duldsamkeit - das sind hilfreiche und entwickelbare Tugenden (Fähigkeiten). Ich finde, das sind wegweisendere Begriffe.


    Toleranz heisst für mich, es akzeptieren zu können (ohne Hass) dass andere Menschen anders denken. Auch wenn man genau erkennt, dass manches Denken schlicht falsch undoder unweise ist.

  • Toleranz heisst für mich, es akzeptieren zu können (ohne Hass) dass andere Menschen anders denken. Auch wenn man genau erkennt, dass manches Denken schlicht falsch undoder unweise ist.

    Reboot

    Ich danke dir sehr, aber das ist echt wenig, wenn ich wieder Dalai-Lama erinnere.

    Man kann an keinen "erleuchtenden Geist " glauben, auch an keine Wiedergeburt in den "höchtsten" Bereichen, es gibt keines etwas rein als ob "über-welt-liches". Denn alles, ohne Ausnahme gehört dem Leben, wie es ist.

    Ich lebe hier und jetzt, ich bemühe mich das beste draus machen, für mich und meine Familie, für alle, die ich auf meinem Lebensweg treffe oder die mich begleitetet hatten. Ohne sie alle ich wäre nichts da.

    Wenn man sagt, dass alle Lebenwesen irgndwann unsere eigene Mütter waren, man kann es buchstäblich betrachten, oder als Allegorie.

    Das ist nichts der Kern der Sache.

    Meiner Katze ist echt egal, wo und im welchen Bereich sie geboren würde oder / wird/. Sie würde alles unternehmen, um keine Mäuse zu fressen.

    Wenigstend sie würde alles mögliche zu machen, um den anderen, wenigstens nichts zu schaden / ausführlich dazu " Lamrim", "Gesang frt inneren Erfahrung" ..von D.-L/.

    Man lebt im ewigen "Nu", oder ausserhalb der Zeit... und zugleich immer drin, also wieder im Hier und Jetzt, die auch wieder... sind nichts auffindbar. Das ist die einzige Zeit und der einzige Ort, Jetzt!

    Und ich bemühe mich jeden Augenblick einfach es nichts zu vergessen!

    Und im Schlamm des Lebens immer und auch im allem

    der wunderschöne Lotus zu sehen..:rose:

    Und er heisst das Mitgefühl, rät mir meine katze.

    Und die hat immer recht... Die Leere ist die Liebe. :rad:

    LG.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Wirklich nicht einfach die Geistesgifte loszuwerden oder das Herz ganz zu reinigen, aber gibt es eine Lösung für die Probleme des Lebens die besser, richtiger, weiser, beglückender wäre? Ich habe keine gefunden, alles andere endet hoffnungslos in dukkha, und wäre man der reichste und mächtigste Mensch der Welt.

    Jeder kleine Schritt am rechten Weg ist ein erfreulicher Schritt in die richtige Richtung und wie weit das Ziel auch weg sein mag, wenn man nur weitergeht wird man es erreichen.

    Mukti, mein Lieber, ich sehe es anders, von der Standpunkt des tibetischen Buddhismus.

    Die ganze Geistengifte entstehen in der ersten Reihe durch unsere Unwissenheit über die reale Erkenntnis/ Wissen/, wie die /alle/ Phänomenen geschafffen sind.

    Und das ist echt nichts so mit einem Sprung durchzublicken.

    Das sehe ich auch so.


    Ich mache nicht wirklich die Erfahrung das alles leer ist, ich kann das nur begreifen und muss den achtfachen Pfad üben um die Wahrnehmung von den Trübungen zu klären. Ob der Nirvanazustand niemals verlassen wurde weiß ich nicht, jetzt ist er jedenfalls nicht da und es gibt einen Weg dorthin.


    Wenn jemand das anders sieht hab ich kein Problem damit, warum sollte man das denn nicht tolerieren. Und wenn jemand meine Sicht nicht tolerieren kann ist das auch nicht mein Problem, solange keine gewaltsamen Bekehrungsversuche stattfinden.

  • In der Gegenwart von Leuten


    Erreiche ich sogar Vertiefung


    Das ändert aber leider nicht viel an der Situation dass ich viel alleine bin.


    *Ich lösch mal diesen Text weil das sind mir zu viele Details im öffentlichen Weg*


    Schade dass die Tore der Welt wohl nun entgültig schliessen


    *gelöscht*


    Lange Rede kurzer Sinn


    Go and Love Yourself_()_:like:

    Der Weg des Bogens, wer hält den Bogen?:dao:

    Edited 2 times, last by Donner ().

  • Ich mache nicht wirklich die Erfahrung das alles leer ist, ich kann das nur begreifen und muss den achtfachen Pfad üben um die Wahrnehmung von den Trübungen zu klären. Ob der Nirvanazustand niemals verlassen wurde weiß ich nicht, jetzt ist er jedenfalls nicht da und es gibt einen Weg dorthin.

    Warum doch nictht da? ...( ironisch gemeint, oder nichts? Hm..)

    Mukti, es gibt doch keine Leere, wenn man davon rein buchstäblich ausgeht, dann es wäre aus mit der ganzen Lehre ( über die Leere).

    Ich werde es aus dem Buch von E. Conze abschreiben.


    Ich denke doch , meine Leere Katze zu "Ein-ge-weih-ten" gehört, oder?

    LG.:)

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • 42 Vorschläge später, was denn diese Leere ist...


    43

    44 ...


    Die Leere ist die Leere, jeder für sich so viel er kann.


    Wie kann ich sein?

    Ohne Bewertung?

    Einfach so?

  • @Igor07

    ... von Anne McDonald, Universität Hamburg ...

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    @mkha' , danke sehr, denn dieser Link ich weiss dank dir , eigentlich.

    Das war wirklich brilliant, was die schreibt. Echt! Ich hatte den Text sehr viele Tage verdaut , ich war einfach fassungslos.

    Und bis heute ich wollte es wieder und wieder nachlesen.

    Unter solchen Blinkwinkel ich hatte es alles noch nichts so gesehen, echt radikal.

    Aber wenn man wirklich unvoreingenommen über Madhyamikas redet...

    allmählich es leuchtet ein, wenn Dalai-Lama in Harvard-Vorlesungen sagt:


    Quote

    Ein Buddha lässt sich nicht finden. Leerehrit lässt sich nicht finden. Es gibt nichts, das sich finden lässt.

    Das klingt verdammt nihilistisch, wenn man "es" echt für die bare Münze nimmt.

    Aber, wenn ich darüber nachdenke, das ist doch genau Gelug... /Prasangikas/.

    Keine Kompromisse, absolute Dekonstruktion allen möglcihen Konzepten... Man kann die Realität nichts erfassen, die liegt einfach nur als der schwebende Da-Zwischen-Zustand, als den unablässigen Prozess. Als das Geräusch, das dich erschreckt, aber es passiert als ob in der Leere. Alles ist da, aber wie das Geraüsch, wie das "Leid " , egal was man kann nichts so wie festnageln.

    Ich denke, das ist nichts für jeden... Bestimmt Buddha wusste es , wenn ich alle mögliche Quellen von Nagarjuna erinnere... der Buddha könnte und wollte es einfach nichts sagen... Er hatte dann ausgewichen, wenn man ihm solche Fragen stellte.

    Genau deswegen ausgerecnet Nagarjuna schreibt sehr viel über Moral, Ethik...

    Zuerst ich dachte, es geht um die andere Person, aber nein, der war der, wer sich mit dem Herz-Sutra verewigt hatte.

    Es ist absolut nichts abwegig, die Leere mit der Liebe zu verbrüdern. Sie beide sind wie deckungsgleich.

    Von diesem Hintergrund, ich persönlich, finde einige Diskussionen im Forum einfach lächerlich, wie die ganze Trennung auf die bestimmte Bereiche...

    So man lernt auch die Toleranz, nichts wahr?

    War nur meine eigene Meinung.

    LG.

    Igor.


    P.S. Und ich verstehe mehr und mehr, warum D.-L so begeistert von Quanten-Physik ist.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates