OT: Farbe (aus Mut zur Veränderung)

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    Abgetrennte Beiträge zum Thema Farbe aus dem Thread "Mut zur Veränderung"


    Die liturgischen Farben in der katholischen Kirche haben sich über längere Zeiträume entwickelt und violett wird z.B. an den Fastenzeiten vor Ostern und Weihnachten (Advent) als Meßgewänder getragen. Die Symbolik ist davon unabhängig - aber man kann natürlich jeder Farbe ein Symbol oder Eigenschaft zuordnen. Das sind aber auch fake-Zusammenhänge, die einfach durch bloße Zuschreibungen hergestellt werden. Sie sind auch kulturabhängig, z.B. weil die Herstellung von Farben früher sehr teuer war und daher nur den oberen gesellschaftlichen Schichten es möglich war, sich farbig zu kleiden.


    Farbe ist zudem auch keine Objekteigenschaft, sondern wird im Gehirn gebildet, durch das Zusammenspiel der für die Farbwahrnehmung gegebenen Sinneszellen im Auge. Für unsere Farbwahrnehmung sind das drei Typen von Zellen mit denen wir eben drei Grundfarben wahrnehmen/unterscheiden - aber es gibt auch Lebewesen, die nur zwei Typen haben oder sogar vier.


    hier wird das schön erklärt


    oder auch dies

    Du wirst immer in irgendeiner Form im Universum existieren, sagte Shunryu Suzuki zu Frank Anderton


    :zen:

  • Buddha sagt auch, dass das Auge nicht Form wahrnimmt, sondern Farben. Formen nimmt der Tastsinn wahr.

    Die Verhältnisse der Welt des Geistes wurde von Buddha gezeigt.

    Die Verhältnisse der Welt ohne Geist wurde vom I Ging gezeigt.

    Beide Welten sind bedingt in wechselseitiger Abhängigkeit und Anatta.

  • Quelle: Wikipedia

    Quote

    Die chinesische Übersetzung des Sutra stammt von Kumārajīva von 401 bis 402. Eine spätere Übersetzung stammt von Meister Xuanzang (japanisch Genjô) aus dem 7. Jahrhundert.[3]

    Es geht hier um das Herzsutra.

    Buddha sagt auch, dass das Auge nicht Form wahrnimmt, sondern Farben. Formen nimmt der Tastsinn wahr.

    Im Herzsutra ist zentral von der Form die Rede: Form ist Leere, und Leere ist Form.

    Das hat aber einen anderen Schwerpunkt, da geht es nicht um die Wahrnehmung durch Sinnesorgane, sondern um die Kernaussage (im Mahayana), auf der der Buddhismus fußt.

    Es ist richtig, dass es zu Lebzeiten des Buddha das Herzsutra noch nicht gab. Gleichwohl hat der Buddha es gelebt. Ob er real in dieser Weise das Phänomen "Form" angesprochen hat, ist in der Tat nicht belegt. Wir können uns nur auf die Schriften beziehen, die vorhanden sind, und auch die sind erst nach seinem Tod entstanden.

    Farbwahrnehmung kann helfen, Formen zu transzendieren.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • Gleichwohl hat der Buddha es gelebt.

    Das kann ich so nicht stehen lassen.


    Im Gegensatz zu dem, was jeder weiß, ist es vielleicht nicht das Gehirn, welches Bewusstsein erzeugt - vielmehr das Bewusstsein, welches die Erscheinungen eines Gehirns erzeugt.

  • Gleichwohl hat der Buddha es gelebt.

    Das kann ich so nicht stehen lassen.


    Im Gegensatz zu dem, was jeder weiß, ist es vielleicht nicht das Gehirn, welches Bewusstsein erzeugt - vielmehr das Bewusstsein, welches die Erscheinungen eines Gehirns erzeugt.

    Das kann ich so auch nicht stehen lassen.

    Ich verwerfe Deine Aussage für mich nicht, aber sie steht für mich in keinem erkennbaren Zusammenhang mit der Aussage des Herzsutras, die der Buddha gelebt hat, weil er ein Erleuchteter war. Kennst Du überhaupt das Herzsutra?

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • Das kann ich so auch nicht stehen lassen.

    Ich verwerfe Deine Aussage für mich nicht, aber sie steht für mich in keinem erkennbaren Zusammenhang mit der Aussage des Herzsutras, die der Buddha gelebt hat, weil er ein Erleuchteter war. Kennst Du überhaupt das Herzsutra?

    Du meinst den Text? ^^

    Hab ich mal gesehen.

    Und wir haben 2023.


    Den Text kann man auch lesen, oder ihn auf Papier drucken, aber auch zerreißen.


    Was soll an dem Text so wichtig sein?


    Rettet er leben?

  • Amdap


    是故空中。無色。無受想行識。無眼耳鼻舌身意。無色聲香味觸法。無眼界。乃至無意識界。


    ze ko kū chū. mu shiki. mu ju-sō-gyō-shiki. mu gen-ni-bi-zes-shin-i. mu shiki-shō-kō-mi-soku-hō. mu genkai. naishi mu ishikikai.


    „Daher existiert in der Leere keine Form, kein Fühlen, Wahrnehmen, Wollen oder Denken. Nicht Auge noch Ohr, Nase, Zunge, Körper oder Geist. Weder Farbe noch Ton, Geruch, Geschmack, Berührung oder Gegenstand. Weder die sichtbare Welt noch die Welt der Vorstellung.“

    Die Verhältnisse der Welt des Geistes wurde von Buddha gezeigt.

    Die Verhältnisse der Welt ohne Geist wurde vom I Ging gezeigt.

    Beide Welten sind bedingt in wechselseitiger Abhängigkeit und Anatta.

  • Es lies mich nicht in Ruhe. Jetzt ist Bewusstsein.

    色 Farbe wurde gegen 身 Körper ausgetauscht, weil es um die Skandha geht.


    Bodhisattva Avalokiteshvara versenkte sich tief in Prajnaparamita

    und erkannte, dass die Fünf Skandhas alle leer sind.

    So überwand er Mühsal und Pein.“


    ##'色 Farbe wurde gegen 身 Körper ausgetauscht, weil es um die Skandha geht. ##


    „Körper ist nicht anders als Leere.

    身不異空

    Leere ist nicht anders als Körper.

    空不異身。

    Körper ist Leere. Leere ist Körper.

    身即是空。空即 是身。

    Ebenso verhält es sich mit Gefühl, Wahrnehmung, Absicht-Willensgestaltung.“

    受想行識亦復如是。


    ## Das Gefühl ich nicht anders als Leere. Leere ist nicht anders als Gefühl. Gefühl ist Leere. usw.

    Bewusstsein wird nicht genannt, da es nie leer und nie in einem anderen Zustand als Bewusstsein ist. ##


    „Oh, Meister Shari, alle Dharmas sind leer. #Bewusstsein ist kein Dharma# Ohne Entstehen und ohne Vergehen; ohne Schmutz und ohne Reinheit; ohne Zunahme und ohne Abnahme.“


    „Daher existiert in der Leere keine 身Körper, kein Fühlen, Wahrnehmen, Wollendes-Denken. Nicht Auge noch Ohr, Nase, Zunge, Körper oder Denk-Geist. Weder 色Farbe noch Ton, Geruch, Geschmack, Berührung oder Form. Weder die sichtbare Welt noch die Welt der Vorstellung.“


    OT Ja ich weiß kein Respekt. Nur Mut zur Veränderung und zu klarer Sicht. OT

    Die Verhältnisse der Welt des Geistes wurde von Buddha gezeigt.

    Die Verhältnisse der Welt ohne Geist wurde vom I Ging gezeigt.

    Beide Welten sind bedingt in wechselseitiger Abhängigkeit und Anatta.

  • Hi kristallklar ,


    In einem brennenden Haus kann eine Tafel auf der aufgezeichnet ist, wo der Notausgang ist, Leben retten. Eine der Grundideen des Buddhismus ist ja, das wie in einem ewigen Kreislauf des Leidens (Samsara) gefangen wird, aus der uns die Lehre Buddha den Aushang weisst. Buddha Lehre wird also durchaus als sowas wie Wegweiser zum Ausgang gesehen - als Rettung.


    Man kann den Text drucken, lesen, zerreißen, aber gedacht ist er dazu, ihn als einen "Wegweiser" aus dem brennenden Haus Samsara zu folgen. Er ist der Beipackzettel zu einer zugehörigen Praxis und macht nur im Bezug zu dieser Sinn.


    Aber wo anders hast du ja geschrieben:


    Zitat

    Die vollständige Beseitigung des Leidens mag ein hochgestecktes und ehrgeiziges Ziel sein, und es ist nicht klar, ob es überhaupt erreicht werden kann. Leiden ist ein fester Bestandteil der menschlichen Erfahrung, und es ist wahrscheinlich, dass es in der Welt immer ein gewisses Maß an Leiden geben wird.


    Von daher ist es doch so, dass du schlicht nicht an die Überwindung des Leidens glaubst und von daher ist es ja vergeblich mit dir darüber zu diskutieren, ob eine bestimmte Praxis zu diesem Zweck dienlich ist.

  • Aus der Sicht einer Person wird die Befreiung als die Überwindung des Suchens durch das Finden von etwas gesehen, um ein erfüllter Mensch zu werden.

    Aber es gibt keine Person.


    Es gibt weder jemanden, der durch das, was geschieht, gefangen ist, noch gibt es jemanden, der

    von dem, was geschieht, befreit wird.

  • Was ich die Befreiung nennen würde wäre wenn überhaupt ein Zusammenbruch, ohne jeden Grund dafür. Es ist sozusagen wie ein Wegschmelzen der suchenden Energie, ohne das da ein Sucher noch einen Grund besitzt, für niemanden.


    Es bleibt nichts übrig als das was passiert.

    Das ist für niemanden.

  • Man könnte es als Erwachen bezeichnen, denn es ist wie das Ende eines Traums.


    Die Erfahrung, jemand zu sein, der ein Leben hat, ist nichts als eine geträumte Realität.


    Das Ende dieses Traums ist wie das Aufwachen.

    Doch am Ende wacht niemand auf, denn es gab da niemanden, der schlief.

    Wo ist da?

  • Das drückt du sehr schön aus. Am Herzustra gefällt mir, dass es einerseits ein tiefgründiger Text ist andererseits aber auch was anderes, was gar nicht von Menschen aus denkt, oder wo wo etwas zu erreich wäre. Sondern von Ziel her. Das merkt man am ehesten bei einer Rezitation, dass es rythmisierte Leerheit ist. Leerheit als Form und Form als Leerheit ist nicht nur der Inhalt sondern Programm.


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    Dies ist eine Version aus dem Shingon aber die seltsamsten Version ist die der künstlichen Computerstimme Miku Hatsune.


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    Das ist jetzt für viele vielleicht total geschmacklos und kitschig und daneben aber für mich drückt sich darin etwa davon aus, dass das Herzustra so etwas ist, wo sich Leerheit als Form zeigt. Es ist Nicht-Ich. Und damit auch befremdlich.

  • Das ist ja sehr dem verwand über was du schreibst:

    Einatmen, "Ich bin nicht der Körper", Ausatmen "Ich bin nicht der Verstand". Und dann geht es die ganze Zeit so weiter... Einatmen, "Ich bin nicht der Gedanke". Ausatmen, "Ich bin nicht das Licht in diesem Raum"... Einatmen "Ich bin nicht der Geist", ... Ausatmen "Ich bin keine Intelligenz" ... und anfangs sind mir noch lauter Möglichkeiten eingefallen, bis ich auf den Raum in dem ich saß wechselte und alle Gegenstände abging... Einatmen, "Ich bin nicht die Decke"... Ausatmen... "Ich bin nicht das Sofa auf dem ich sitze"... Einatmen... "Ich bin nicht die Tür"... Ausatmen.. "Ich bin nicht die Kleidung"... Einatmen.. "Ich bin nicht die Kommode"... Ausatmen... "Ich bin kein Laminatboden" ...

    Das könnte man auch rezitieren.

  • Aus der Sicht einer Person wird die Befreiung als die Überwindung des Suchens durch das Finden von etwas gesehen, um ein erfüllter Mensch zu werden.

    Aber es gibt keine Person


    Natürlich gibt es eine Person.

  • Aus der Sicht einer Person wird die Befreiung als die Überwindung des Suchens durch das Finden von etwas gesehen, um ein erfüllter Mensch zu werden.

    Aber es gibt keine Person


    Natürlich gibt es eine Person.

    Aber es gibt keine Person, eine Person existiert, aber diese Person ist kein Mensch.

    Kein Befreiter, ein Mensch ist immer ein Befreiter, ein von Person Befreiter, obwohl er für nicht geübte Personen, Weltlinge, immer eine Person sein wird, schon weil der befreite Mensch gründlich gelernt hat, eine Person darzustellen. :grinsen:

    Die Verhältnisse der Welt des Geistes wurde von Buddha gezeigt.

    Die Verhältnisse der Welt ohne Geist wurde vom I Ging gezeigt.

    Beide Welten sind bedingt in wechselseitiger Abhängigkeit und Anatta.


  • Der Mensch ist nicht die Person, ganz klar, und die juristische Person ist nicht die natürliche Person. Es gibt viele Personen, daher sprechen wir Deutschen ja von "Personalien" - die gehören keinem Menschen, aber der Person, die immer existiert wenn es um Beziehungen geht, denn der Mensch hat verlernt, natürliche Beziehungen von Mensch zu Mensch einzugehen, er kann es einfach nicht mehr...dabei wäre es so einfach.

  • Wenn ich von Freiheit spreche, dann meine ich nicht etwas, das geschehen wird.

    Ich beziehe mich nicht mehr auf die zusätzlichen Aspekte (hätte, könnte, müsste, dürfte...).


    Nein ich beziehe mich darauf, dass die Freiheit für niemand die natürliche Realität ist.


    Aber darüber im Internet zu reden... ich weiß nicht.

    Das Internet ist für mich eine Plattform, die unser Wissen zerstört.


    Alle Ideologien, Religionen und Glaubenssysteme werden wieder fallen, nach und nach.

  • Natürlich gibt es eine Person.

    Aber es gibt keine Person, eine Person existiert, aber diese Person ist kein Mensch.

    Kein Befreiter, ein Mensch ist immer ein Befreiter, ein von Person Befreiter, obwohl er für nicht geübte Personen, Weltlinge, immer eine Person sein wird, schon weil der befreite Mensch gründlich gelernt hat, eine Person darzustellen. :grinsen:


    Der Mensch ist nicht die Person, ganz klar, und die juristische Person ist nicht die natürliche Person. Es gibt viele Personen, daher sprechen wir Deutschen ja von "Personalien" - die gehören keinem Menschen, aber der Person, die immer existiert wenn es um Beziehungen geht, denn der Mensch hat verlernt, natürliche Beziehungen von Mensch zu Mensch einzugehen, er kann es einfach nicht mehr...dabei wäre es so einfach.

    Doch das geht, von Mensch zu Mensch. Hab ich vielfach erlebt, dieses z.B. handeln mit Menschen, ohne Sprache, es reichten einzelne Wort, benötigte keine Sätze.

    Meine ganze Partnerschaft war oft so, ohne viel Gerede leben. Wir konnten ohne Anstrengung schweigen, Stille war nicht ertragen, sondern normal.


    Das habe ich sogar geübt mit meinen Mitarbeitern in der Küche, Faktencheck heißt Faktensprache und gemeinsam arbeiten in Freundschaft, Mitgefühl und Zuneigung. Das war unser Raum und wer das nicht konnte, war die fremde Welt, nicht die feindliche, die Unwissende.

    Es ist einfach, aber es braucht einen Lehrer, der respektiert wird.

    "Du kannst von mir als Person halten, was du möchtest, aber missachte nie mein Wissen." bekommen einige Menschen zu hören, die meinten Ihr Programm gegen meine Erfahrung durchzusetzen. In 16 Jahren als Küchenchef habe ich 23 Köche überlebt, die mein Chef als Küchenchef einsetzen wollte. Nicht weil ich hintertreibend bin, sondern weil ich meinen Beruf als Berufung gesehen habe.


    Meine Farbe ist meine Auffassung von Lebensmitteln, sie sind Lebende Mittel/fühlende Wesen und die benötigen bestimmte Behandlungen. Egal ob Pflanze oder Tier oder Mensch. Personen sind eine gesellschaftliche Beilage.

    Die Verhältnisse der Welt des Geistes wurde von Buddha gezeigt.

    Die Verhältnisse der Welt ohne Geist wurde vom I Ging gezeigt.

    Beide Welten sind bedingt in wechselseitiger Abhängigkeit und Anatta.