Meditation zur Gewohnheit geworden

  • Ja das könnte sein oder eben auch nicht.


    Auch reine Dankbarkeit kann als Sichtweise rauskommen.

    Wer weiß es schon so genau was Beiträge beim Leser so alles auslösen.


    So sind Beiträge auf der relativen Ebene Projektionen.


    Sobald dies erkannt, erkennt die Projektion und verschwindet die Projektion und auch schon wieder bis die Nächste, die Nächste und die Nächste Projektion aufploppt…

    Wahnsinn!


    Die Dinge sind in ihrer Entstehung Abhängig voneinander, lehrte der Buddha.

    Gut daran erinnert zu sein🔆


    In Metta🙏

  • ewald

    Und ich finde deinen Ton eine Zumutung für jeden, der hier mitliest.

    Ich weiß, manchmal sind auch Zumutungen im Leben zu überwinden, nicht nur in der Realität, sondern auch in der virtuellen Welt, wo das Meiste Fantasie ist. Ich fand Helmuts Worte eine Zumutung, der mich zutiefst in meiner Zen-Buddhistischen Ehre gekränkt hat und meine Grundfesten infrage stellte. Es wäre eine Entschuldigung angemessen.

  • Doch geht es, das 'Nichts' ist kein materielles Ding, keine physikalische Größe, es ist ein geistiges Konstrukt, genauso ...

    Ein geistiges Konstrukt ist ein existierendes Phänomen. Wäre ein geistiges Konstrukt kein existierendes Phänomen, dann könnte man auch nicht sagen wodurch es charakterisiert ist.


    Egal was man unter 'Nichts' konkret versteht, es wird immer eine Negation sein, wahrscheinlich immer eine nicht-bestätigende Verneinung wie die Leerheit von inhärenter Existenz (Sunyata).


    Ich fand Helmuts Worte eine Zumutung, der mich zutiefst in meiner Zen-Buddhistischen Ehre gekränkt hat und meine Grundfesten infrage stellte. Es wäre eine Entschuldigung angemessen.

    Wieso sind meine Worte in Beitrag#19, die oben nochmals zitiert habe für dich denn eine Zumutung? Ich habe weder dich persönlich noch den Zen-Buddhismus angegriffen. Vielmehr habe ich ja deiner Aussage, die ich in Beitrag#19 zitiert habe, zugestimmt.

    Gruß Helmut


    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

    Edited once, last by Helmut ().

  • Zwischen tibetischen Buddhismus und Zen-Buddhismus liegen in der Philosophie des Lebens Welten. Auch in deutschen Gruppen wird das deutlich. Die tibetische Gruppe hier in der Stadt, die ich erlebt habe, meide ich inzwischen grundlegend. Das, was dort praktiziert wird, gefährdet meine existenziellen Gefühle. Deshalb praktiziere ich den Zen-Buddhismus mit dem 'Nichts' als höchsten Wert im Sein, als weniger ist besser, als Einfachheit als beste Qualität, als Reduktion der materiellen Bedürfnisse. Das 'Nichts' braucht man nicht mit irgendwelchem Schnickschnack zu definieren als mystisches Etwas, es ist einfach Reduktion von allem. Wer 'Der Spiel-Raum der Leerheit - Buddhismus im Gespräch', gelesen hat, weiß, was ich meine.

  • Solange Du Dich Deinen Gesprächspartnern gegenüber so herablassend und verunglimpfend verhältst (wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund), ewald, wirst Du nie auch nur eine vage Vorstellung davon haben können, was das sogenannte Nichts überhaupt ausmacht, bzw. worum es da geht - falls man das überhaupt so sagen kann, denn es wäre "kompatibler", gar nichts zu sagen.

    Helmut steht einem entsprechenden Verständnis darüber schon näher.

    Warum? Ganz einfach: falls wir Helmut als überwiegend trocken-intellektuell empfinden - in der Herausforderung, die in diesem Fall Du bist mit Deinem Benehmen, bleibt er bewundernswert geduldig, sachlich und gelassen.


    Euer Austausch hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit der Quantenphysik, bei der - im ganz, ganz Kleinen - die grobmechanischen physikalischen Gesetze aufgehoben sind. Hier gelten andere Gesetze, nämlich, dass ein Prozess, ohne dass der Beobachter mit einbezogen wäre, nicht zustande kommen kann.

    Somit spiegelt sich hier gleichzeitig auch der Verständnisgrad jedes Einzelnen über das sogenannte Nichts wider.


    "Ein Schelm, wer Böses dabei denkt"!

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • Wenn ich ewald lese und ihm nur zuhöre bin ich fast ohne Missverstehen. Bei Helmut entsteht nicht die zuhörende Verbundenheit, das ist wie ein Buch lesen, das sofort ins Regal kommt. Ja ich sollte meine kritischen Gedanken genau wie bei einem Buch nicht schreiben, bei einem Buch weiß ich ja auch, dass der Autor nicht zuhören kann. Das Buch bleibt auf ewig, wie es spricht.

    Es ist weder Anfang noch Ende.

    Kein Vergehen oder Entstehen.

    Nur die Absicht unwohl verändern.

  • Wenn ich ewald lese und ihm nur zuhöre bin ich fast ohne Missverstehen. Bei Helmut entsteht nicht die zuhörende Verbundenheit, das ist wie ein Buch lesen, das sofort ins Regal kommt. Ja ich sollte meine kritischen Gedanken genau wie bei einem Buch nicht schreiben, bei einem Buch weiß ich ja auch, dass der Autor nicht zuhören kann. Das Buch bleibt auf ewig, wie es spricht.

    Und darum (ich kann mich nur wiederholen) habe ich gesagt:

    Erst dann wird es klarer.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • Amdap

    Deine Ermahnung gilt natürlich für jeden von uns - für mich und für dich, genauso wie für ewald und andere.

    Wenn nun jemand sich nicht mehr zurück halten kann oder will, dann ist das so und er teilt seine Emotionen dann hier mit. Was dann bei anderen wieder zur Auslösung von Emotionen führt und man sich dann üblicherweise ad persona äußert.


    Aber mal was zur Sache - ich halte die Beiträge von Helmut auch für "blutleer" oder einfach nur abstrakt und sie erscheinen mir, als habe er sich da viel drauf gelesen und gibt dann seine Erkenntnisse, sein Angelerntes hier wieder.

    Wie du hier dann schreibst:

    Zitat

    spiegelt sich hier gleichzeitig auch der Verständnisgrad jedes Einzelnen über das sogenannte Nichts wider.

    Auch das gilt hier für jeden/jede.

    Das kann man sehen, weil es sich zeigt. Aber es zeigt sich nur, wenn man nicht den Schleier der eigenen Gefühle dazwischen, wie einen Vorhang, hängen hat.

    :zen:

  • Die tibetische Gruppe hier in der Stadt, die ich erlebt habe, meide ich inzwischen grundlegend. Das, was dort praktiziert wird, gefährdet meine existenziellen Gefühle.

    Welche existenziellen Gefühle von dir werden denn durch welche Praxis dieser Gruppe gefährdet?

    Gruß Helmut


    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.