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Wie steht ihr zu dem Lied Happiness is here and now von Thich nhat hanh?

  • Rolf82
  • 7. Januar 2024 um 15:46
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    • 10. Januar 2024 um 16:08
    • #26

    Meine Güte Rolf, es geht doch nicht um Gieren nach Glück ...

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    • 10. Januar 2024 um 16:10
    • #27
    Rolf82:
    Igor07:

    Das Glück ist nur das Nibbana , also seine Realisation, so Pali-Kanon, und nicht anderes.

    Er sagt das aber doch da nirgends.

    Wer nach Glück giert, wird in den Bereich der Götter wiedergeboren. Der Bereich ist aber gar nicht so gut zum erlöschen, wie der der Menschen. Nach Glück zu gieren oder zu suchen, führt nicht ins Nibbana. Nibbana ist ein Zustand jenseits von Glück und Leid, da es ohne Leid ja gar kein Glück geben kann.

    Der tiefe Frieden, der das Herz erfüllt, ist Glück.

    Das musst Du erleben, nicht erdenken.

    _()_

  • Igor07
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    • 10. Januar 2024 um 16:13
    • #28
    Rolf82:

    . Nibbana ist ein Zustand jenseits von Glück und Leid, da es ohne Leid ja gar kein Glück geben kann.

    Das ist richtig, denn egal welches Glück ist nicht Nibbana. Es kommt vergeht.

    Es geht eher um das „absolute Glück“, frei von abhängig entstanden.Bedingte Entstehung-

    Das Wort „Glück“ ist irreleitend , eigentlich. So Nyanatioka: „

    sukha

    'wohl, angenehm', bezeichnet im Allgemeinen sowohl körperliches als auch geistiges Gefühl (Freude, Glücksgefühl). In der Fünfereinteilung des Gefühls (siehe vedanā) aber steht sukha bloß für 'körperlich angenehmes Gefühl', dukkha für körperlich unangenehmes. - Es darf nicht verwechselt werden mit pīti. -

    Das innerliche Glücksgefühl ist eine unerläßliche Voraussetzung zur Erreichung der Sammlung, wie es an vielen Stellen (z.B. D. 33) heißt: »Des Glücklichen Geist sammelt sich.«

    Alles Gute! :taube:

    https://www.palikanon.com/wtb/sukha.html

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Monikamarie
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    • 10. Januar 2024 um 16:29
    • #29

    Genau: ohne Freude kein Fortschritt.

    Bierernst wird die Freiheit nicht "erlangt".

    Denn was bedeutet Freiheit anderes als "keine Sorgen, kein begriffliches Denken, keine Gier, kein Hass - keine Verblendung mehr".

    :) _()_

  • Helmut
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    • 10. Januar 2024 um 16:34
    • #30
    Rolf82:

    Nibbana ist ein Zustand jenseits von Glück und Leid, da es ohne Leid ja gar kein Glück geben kann.

    Glück und Leid stehen nicht in einem gegenseitig abhängigem Verhältnis zueinander. Leid ist nicht abhängig von Glück und umgekehrt. So wie links und rechts zwar nur in gegenseitiger Abhängigkeit bestehen, so trifft dies für dies für Glück und Leid nicht zu.

    Die Ursache von Leid sind unheilsame Handlungen; die Ursache von Glück sind heilsame Handlungen. Unterlasse ich unheilsame Handlungen so entsteht kein Leid; aber dadurch entsteht nicht automatisch Glück.

    Nibbana ist zwar jenseits von Leid, aber nicht jenseits von Glück, denn aufgrund der Verwirklichung von Nibbana erlangt man ein beständiges, dauerhaftes Glück, das in Samsara nicht realisierbar ist.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Igor07
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    • 10. Januar 2024 um 16:58
    • #31

    Rolf82 .

    Es gibt das Glücks-Kapitel im Dhammapada.( 197-208). Schaue , es ist online . Alles Liebe dir.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

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    • 10. Januar 2024 um 18:39
    • #32
    Rolf82:
    Qualia:

    Bezieht sich nicht auf die Aussage die du kritisierst.


    Das Glück ist hier und jetzt,


    dieser Satz deckt sich mit allen Aussagen des Buddha zu Befreiung von Leid.

    Danke für die vielen Antworten. :)

    Wo steht das? Also wo wird das gelehrt?

    Spricht der Buddha in den Vier edlen Wahrheiten vom Glück?

    Ich will hier niemanden kritisieren. Ich bin da einfach nur selbst grad an dem Punkt für mich, wo ich mir diese Fragen stelle ...

    _()_

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    Das ist aber Schade, da bekommt der Bubi doch tatsächlich nicht seinen Lolli.

    Den würde er aber sicher bekommen, wenn er die Reden im Palikanon lesen wurde.

    Aber Lesen und verstehen und anwenden ist wohl nicht sein Ding.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Helmut
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    • 11. Januar 2024 um 10:23
    • #33
    Rolf82:

    - "Mögen alle Wesen glücklich sein und frei von Leid".

    Das klingt eher nach dem Bodhisattva-Ideal, was der Buddha nie gelehrt hat.

    Doch, hat der Buddha gelehrt. Man finde es in den Sutras des Sanskritkanons. Zum Beispiel im Diamantsutra. Der Buddha antwortet hier auf Subhutis Frage: "Erhabener, wie sollte jemand, der wirklich ins Fahrzeug der Bodhisattvas eingetreten ist, darin verbleiben, wie es verwirklichen, wie den Geist am besten lenken?"

    Gruß Helmut

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  • Sotapannabumm
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    • 11. Januar 2024 um 10:32
    • #34
    Helmut:
    Rolf82:

    - "Mögen alle Wesen glücklich sein und frei von Leid".

    Das klingt eher nach dem Bodhisattva-Ideal, was der Buddha nie gelehrt hat.

    Doch, hat der Buddha gelehrt. Man finde es in den Sutras des Sanskritkanons. Zum Beispiel im Diamantsutra. Der Buddha antwortet hier auf Subhutis Frage: "Erhabener, wie sollte jemand, der wirklich ins Fahrzeug der Bodhisattvas eingetreten ist, darin verbleiben, wie es verwirklichen, wie den Geist am besten lenken?"

    Buddha erklärte ja auch das Streben nach Glück letztlich als ein Streben nach Leiden. Insofern ist das ein Widerspruch, denn jedes Glück ist ja vergänglich.

    Meinem gefestigten Urteil nach ist dieses Sutra nicht von Buddha gesprochen.

    Aber es ist natürlich ein heilsamer Wunsch, dass die Lebewesen nicht leiden bzw zeigt so ein wohlwollendes Denken eine friedensstiftende Geisthaltung an.

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    • 11. Januar 2024 um 12:21
    • #35
    Sotapannabumm:

    Buddha erklärte ja auch das Streben nach Glück letztlich als ein Streben nach Leiden. Insofern ist das ein Widerspruch, denn jedes Glück ist ja vergänglich.

    Das ist es auch! Jedes Streben nach Glück ist Leiden! Wie jedes Streben nach irgendetwas Leiden ist.


    [lz]

    er|stre|ben [ɛɐ̯'ʃtre:bn̩] <transitiv; hat> (gehoben):

    zu erreichen suchen; nach etwas streben: sie erstrebt einen leitenden Posten; sie erstrebten Freiheit und Wohlstand für alle; sie haben das erstrebte Ziel leider nicht erreicht.

    (c) Duden ‒ Das Bedeutungswörterbuch, 5. Aufl. Berlin 2018[/lz]

    Alles was durch Streben erreicht wird, wird vergehen und weil es nicht vergehen soll, werden Menschen daran leiden, dass sie nichts machen können, das, das Vergehen verhindert.

    Was hilft? Das Leben genießen. Das erreichte genießen ohne Festhalten, ohne lange Trauer das es nicht mehr ist. Immer hilft der Satz: Alles hat einen Anfang und ein Ende, dazwischen ist Andauern, so lange es der Zeit des Erreichten entspricht, die Zeit des Genießens.

    Der Bergsteiger hat den Gipfel erreicht und das kann er genießen und dann beginnt er mit dem Abstieg und genießt auch diesen. Im Tal genießt er, dass er den Aufstieg, Gipfelerlebnis, Abstieg erreicht hat. Ich Wahrheit hat er nichts wirklich erreicht, weil der immer an dem Ort des „Erreichens“ war, in der Welt wie sie eben ist.

    So sind Verlangen, ablehnen, nicht wissen wollen/Verblendung immer nur Erreichtes das man genießen kann, eben, weil es verhinderbar vergänglich ist, nicht zum Festhalten geeignet. Das Festhalten macht alles wirklich alles zu daran leiden, dass es vergeht.


    [lz]

    SN 56.11 „Zwei Extreme, Mönche, sollten von einem, der fortgezogen ist, nicht gepflegt werden.“

    Das Schwelgen in Sinnenfreuden – es ist nieder, derb, gewöhnlich, unedel und sinnlos.

    Und das Schwelgen in Selbstquälerei – es ist schmerzvoll, unedel und sinnlos.

    Der Klargewordene hat diese beiden Extreme vermieden und ist erwacht, indem er den mittleren Übungsweg verstanden hat. Dieser lässt dich sehen und erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen.[/lz]

    Das Schwelgen an Selbstquälerei kann man wunderbar in der Politik und Journalismus, Nörglern, Rechthabern, Tyrannen erkennen.

    Das Schwelgen an Sinnenfreuden ist wunderbar an denen zu erkennen, die alles wirklich für "Alles ist gut! " erkennen wollen.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

    2 Mal editiert, zuletzt von Qualia (11. Januar 2024 um 12:44)

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    • 11. Januar 2024 um 13:05
    • #36
    Qualia:
    Sotapannabumm:

    Buddha erklärte ja auch das Streben nach Glück letztlich als ein Streben nach Leiden. Insofern ist das ein Widerspruch, denn jedes Glück ist ja vergänglich.

    Das ist es auch! Jedes Streben nach Glück ist Leiden! Wie jedes Streben nach irgendetwas Leiden ist.

    [lz]

    er|stre|ben [ɛɐ̯'ʃtre:bn̩] <transitiv; hat> (gehoben):

    zu erreichen suchen; nach etwas streben: sie erstrebt einen leitenden Posten; sie erstrebten Freiheit und Wohlstand für alle; sie haben das erstrebte Ziel leider nicht erreicht.

    (c) Duden ‒ Das Bedeutungswörterbuch, 5. Aufl. Berlin 2018

    [/lz]

    Alles was durch Streben erreicht wird, wird vergehen und weil es nicht vergehen soll, werden Menschen daran leiden, dass sie nichts machen können, das, das Vergehen verhindert.

    Was hilft?

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    Das genauere Kennenlernen und Beschreiten des mittleren Weges. Das geht Hand in Hand

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    • 11. Januar 2024 um 13:23
    • #37
    Sotapannabumm:
    Qualia:
    Sotapannabumm:

    Buddha erklärte ja auch das Streben nach Glück letztlich als ein Streben nach Leiden. Insofern ist das ein Widerspruch, denn jedes Glück ist ja vergänglich.

    Das ist es auch! Jedes Streben nach Glück ist Leiden! Wie jedes Streben nach irgendetwas Leiden ist.

    [lz]

    er|stre|ben [ɛɐ̯'ʃtre:bn̩] <transitiv; hat> (gehoben):

    zu erreichen suchen; nach etwas streben: sie erstrebt einen leitenden Posten; sie erstrebten Freiheit und Wohlstand für alle; sie haben das erstrebte Ziel leider nicht erreicht.

    (c) Duden ‒ Das Bedeutungswörterbuch, 5. Aufl. Berlin 2018

    [/lz]

    Alles was durch Streben erreicht wird, wird vergehen und weil es nicht vergehen soll, werden Menschen daran leiden, dass sie nichts machen können, das, das Vergehen verhindert.

    Was hilft?

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    Das genauere Kennenlernen und Beschreiten des mittleren Weges. Das geht Hand in Hand

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    Es ist kein genaues kennenlernen des mittleren Weges nötig, meist wird das verwechselt mit dem achtfachen Pfad. Der achtfache Weg ist tatsächlich genau zu erkennen, aber das ist ein Streben.

    Das Zitat aus SN 56.11 ist der mittlere Weg, sich an keinem Extrem festhalten oder eines erstreben wollen. Hat man das verstanden und erfahren wie hilfreich das ist ergibt sich der Achtfache Pfad von alleine.

    Beim Achtfachen Pfad ergibt sich erst der mittlere Weg zwischen: z. B.: rechte Ansicht und unrechte Ansicht.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

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    • 11. Januar 2024 um 13:51
    • #38

    Hi Sotapannabumm,

    der Fokus liegt auf Streben, also ICH WILL!

    Bei der Mettameditation liegt der Fokus auf

    MÖGEN Alle ...

    Es ist die Herzausrichtung auf die sogenannten ANDEREN, es möge allen gutgehen,

    und nicht "ich will, dass es allen gutgeht. Sollen sie gefälligst erwachen. Basta"

    (überzogen ausgedrückt, weil das dem ICH WILL WAS ... am nächsten kommt, wenn da Widerstand auftaucht.)

    :heart:

  • Helmut
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    • 11. Januar 2024 um 14:09
    • #39

    Zu Beitrag #37:

    Das Streben oder Erstreben wird in SN 56.11 nicht als aufzugebendes Extrem genannt. Dort sagt Buddha Sakyamuni:

    "Zwei Extreme sind, ihr Mönche, von Hauslosen nicht zu pflegen. Welche zwei?

    Bei den Sinnesdingen sich dem Kleben am Sinnenwohl hinzugeben [...]

    und sich der Sinnenqual hinzugeben. [...]

    Diese beiden Extreme vermeidend, ist der Vollendete zum mittleren Vorgehen erwacht.

    [...]

    Und was ist dieses mittlere Vorgehen? Es ist der edle achtfache Pfad."

    In MN 3.8 heißt es:

    "Dies [der achtfache Pfad] ist der Mittlere Weg, der Schauung vermittelt, der Wissen vermittelt,

    der zum Frieden führt, zur höheren Geisteskraft, zur Erleuchtung, zu Nibbana."

    Der achtfache Pfad ist der mittlere Weg mit dem man die in SN 56.11 genannten Extreme überwindet. Hat man die Extreme mittels des achtfachen Pfades überwunden, dann hat man die dritte edle Wahrheit verwirklicht; und diese gilt es zu verwirklichen. Sie ist gleichbedeutend mit Nibbana.

    Der achtfache Pfad ist hiernach der mittlere Weg und indem man den achtfachen Pfad erkannt hat, hat man auch den mittleren Weg erkannt.

    Die Praxis des achtfachen Pfades und die sich daraus ergebende Verwirklichung der dritten edlen Wahrheit sind aber nicht leidhaft, weil sie das Gegenmittel gegen die Leiden und ihre Ursachen sind. Das Streben nach dem Glück des Nibbana ist deshalb kein Leid. Man kann das Streben nach etwas somit nicht pauschal mit Leiden gleichsetzen.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

    Einmal editiert, zuletzt von Helmut (11. Januar 2024 um 14:15)

  • Helmut
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    • 11. Januar 2024 um 14:49
    • #40
    Sotapannabumm:
    Helmut:

    Doch, hat der Buddha gelehrt. Man finde es in den Sutras des Sanskritkanons. Zum Beispiel im Diamantsutra. Der Buddha antwortet hier auf Subhutis Frage: "Erhabener, wie sollte jemand, der wirklich ins Fahrzeug der Bodhisattvas eingetreten ist, darin verbleiben, wie es verwirklichen, wie den Geist am besten lenken?"

    Buddha erklärte ja auch das Streben nach Glück letztlich als ein Streben nach Leiden. Insofern ist das ein Widerspruch, denn jedes Glück ist ja vergänglich.

    Meinem gefestigten Urteil nach ist dieses Sutra nicht von Buddha gesprochen.

    Aber es ist natürlich ein heilsamer Wunsch, dass die Lebewesen nicht leiden bzw zeigt so ein wohlwollendes Denken eine friedensstiftende Geisthaltung an.

    Und auf welchen Begründungen beruht dein gefestigtes Urteil, dass Buddha Sakyamuni das Diamantsutra nicht gesprochen hat?

    Gruß Helmut

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    • 11. Januar 2024 um 15:03
    • #41

    Ich sehe überhaupt kein Problem darin, ob das der Buddha war oder Meister Pumuckl.

    Wichtig ist doch nur, ob das ein geeignetes Mittel ist und dem Kontext entspricht.

    Probieren geht über Studieren.

    Wir wissen im Grunde nichts, aber wir können alles prüfen und sehen.

    "Komm und sieh"

    _()_

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    • 11. Januar 2024 um 15:14
    • #42
    Helmut:

    Der achtfache Pfad ist hiernach der mittlere Weg und indem man den achtfachen Pfad erkannt hat, hat man auch den mittleren Weg erkannt.

    Ohne das, Erkennen, dass man an ein Extrem, festhält, gibt es keinen Grund den achtfachen Pfad zu studieren. Erst wenn man erkennt, dass man unzufrieden ist durch Festhalten an ein Extrem, kann es überhaupt zu Einem eine Lösung finden kommen.

    Solange man nicht erkennt, dass es das Festhalten ist, das unbefriedigt macht, ist alles in Ordnung.

    Findet man dann den achtfachen Pfad, kommt es zum Leben und Studieren des mittleren Weges.

    Erforschen: Was ist rechte Ansicht? Das kann nur durch Erkennen seines eigenen Festhaltens an eigenen Ansichten, Wahrheiten, die nicht mit dem eigenen Leben auf reale Tatsachen geprüft sind, erfahren werden. Auch hier ist nur von Erfolg, wenn das Schwelgen in Sinnenlust oder Sinnenleiden erkannt wird. Wird das nicht erkannt, ist alles gut, kein Finden des achtfachen Pfades nötig, weil nicht gebraucht.

    Helmut:

    Die Praxis des achtfachen Pfades und die sich daraus ergebende Verwirklichung der dritten edlen Wahrheit sind aber nicht leidhaft, weil sie das Gegenmittel gegen die Leiden und ihre Ursachen sind. Das Streben nach dem Glück des Nibbana ist deshalb kein Leid. Man kann das Streben nach etwas somit nicht pauschal mit Leiden gleichsetzen.

    Selbstverständlich ist es mit Leiden verbunden. Das Anwenden eines Gegenmittels erzeugt immer auch Leiden. Es wäre ein Verachten des persönlichen Leides der Person, wenn sie nach und nach erkennt, dass sie keinen Kern der Stabilität hat. Erst wenn der achtfache Weg ganz verstanden und gelebt wird, kommt es zur Befreiung von Leiden. Für die Person, die Nicht-Stabilität leben kann, ist der achtfache Weg ganz durchdrungen und Befreiung von Leid erreicht.

    Das Streben nach Leidfreiheit und Nibbana ist leiden, so lange es ein gewolltes Erreichen ist, selbst der Wunsch danach ist Leiden. Dieses Streben verweht, wenn der achtfache Weg durchdrungen ist und der Glaube an das haben Einer Stabilen Persönlichkeit vergangen ist.


    [lz]

    Solange mein wirkliches Erkennen und Sehen dieser vier edlen Wahrheiten nicht aus diesen drei Blickwinkeln und mit den zwölf Aspekten vollständig geläutert war, so lange habe ich in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen nicht mein unübertreffliches vollkommenes Erwachen erklärt.

    Als aber mein wirkliches Erkennen und Sehen dieser vier edlen Wahrheiten aus diesen drei Blickwinkeln und mit den zwölf Aspekten vollständig geläutert war, da habe ich in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen mein unübertreffliches vollkommenes Erwachen erklärt.

    Erkennen und Sehen gingen mir auf:‚Meine Freiheit ist unerschütterlich. Das ist meine letzte Wiedergeburt. Künftige Leben wird es jetzt nicht mehr geben.‘“[/lz]

    Besser kann man das doch nicht sagen, was Freiheit von Leid ist und wann sie wirklich erreicht ist.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

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    2 Mal editiert, zuletzt von Qualia (11. Januar 2024 um 15:23)

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    • #43
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    Buddha erklärte ja auch das Streben nach Glück letztlich als ein Streben nach Leiden. Insofern ist das ein Widerspruch, denn jedes Glück ist ja vergänglich.

    Meinem gefestigten Urteil nach ist dieses Sutra nicht von Buddha gesprochen.

    Aber es ist natürlich ein heilsamer Wunsch, dass die Lebewesen nicht leiden bzw zeigt so ein wohlwollendes Denken eine friedensstiftende Geisthaltung an.

    Und auf welchen Begründungen beruht dein gefestigtes Urteil, dass Buddha Sakyamuni das Diamantsutra nicht gesprochen hat?

    Habe ich denn nicht eine (von vielen möglichen) Begründung gegeben?

    Letztlich fußt mein Urteil auf einem Wissen was nicht an Wortbegründungen gebunden ist. Das heisst, die beste Begründung ist Sehen / Verstehen. Aber schaue dir doch die Forschung dazu an, oder vergleiche selber beispielsweise den Ton und die Aussagen der mittleren Lehrreden mit denen des Diamantsutras.

  • Sotapannabumm
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    • 11. Januar 2024 um 15:43
    • #44
    Qualia:
    Sotapannabumm:
    Qualia:

    Das ist es auch! Jedes Streben nach Glück ist Leiden! Wie jedes Streben nach irgendetwas Leiden ist.

    [lz]

    er|stre|ben [ɛɐ̯'ʃtre:bn̩] <transitiv; hat> (gehoben):

    zu erreichen suchen; nach etwas streben: sie erstrebt einen leitenden Posten; sie erstrebten Freiheit und Wohlstand für alle; sie haben das erstrebte Ziel leider nicht erreicht.

    (c) Duden ‒ Das Bedeutungswörterbuch, 5. Aufl. Berlin 2018

    [/lz]

    Alles was durch Streben erreicht wird, wird vergehen und weil es nicht vergehen soll, werden Menschen daran leiden, dass sie nichts machen können, das, das Vergehen verhindert.

    Was hilft?

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    Das genauere Kennenlernen und Beschreiten des mittleren Weges. Das geht Hand in Hand

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    Es ist kein genaues kennenlernen des mittleren Weges nötig, meist wird das verwechselt mit dem achtfachen Pfad. Der achtfache Weg ist tatsächlich genau zu erkennen, aber das ist ein Streben.

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    Warum ‚aber‘? Rechte Absicht / rechtes Streben bzw. die Ausbildung davon ist ja Teil des mittleren Weges bzw des achtfachen Pfades.

  • Leonie
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    • 11. Januar 2024 um 16:00
    • #45

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  • Sudhana
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    • 11. Januar 2024 um 16:22
    • #46

    Zunächst einmal - wenn mit 'Buddha' der historische Begründer des Saṃgha gemeint ist, also Siddharta Gautama, dann hat der das Diamantsutra so wenig gesprochen wie irgendeine der Sutten des Palikanon. Es handelt sich da um spätere literarische Produkte. Wobei die ggf. unterstellte "Originalität" der Texte eigentlich nur eine Rolle spielt, wenn man den Dharma als eine in Wort und Schrift tradierte Offenbarung einer historischen Person versteht, die Glaube (und korrekte Tradierung) erfordert - wie das bei Offenbarungen so ist. Nicht so mein Ding ...

    Hinsichtlich Diamantsutra meine Zustimmung zu @Monikadie4. 's Hinweis, dass es bei dem 'Geist des Erwachens' (bodhicitta) um die Ausrichtung der Intention geht, also um rechte Absicht (samyak saṃkalpa). Wobei - wenn man sich das Bodhisattva-Gelübde des Diamantsutra anschaut (mit dem die Lehrrede beginnt) - dies eine bemerkenswerte Einschränkung aufweist:


    [lz]

    Der Buddha sagte zu Subhūti: "Die Bodhisattvas und Mahāsattvas sollten ihre Gedanken so zügeln: Alle verschiedenen Arten von fühlenden Wesen, ob sie aus Eiern, aus dem Mutterleib, aus der Feuchtigkeit oder spontan geboren werden, ob sie eine Form haben oder nicht, ob sie in Wahrnehmungen oder ohne Wahrnehmungen verweilen oder ohne Wahrnehmungen oder ohne Nicht-Wahrnehmungen, ich rette sie, indem ich sie restlos ins Nirvana eintreten lasse. Und wenn diese unermessliche, zahllose, unendliche Anzahl von fühlenden Wesen befreit worden ist, hat in Wirklichkeit kein fühlendes Wesen Befreiung erlangt. Warum ist das so? Subhūti, wenn ein Bodhisattva in den Zeichen eines ātman, eines sattva, jīva oder pudgala* verweilt, ist sie oder er kein Bodhisattva."

    (T 235.8.749a05)[/lz]

    * ātman, sattva, jīva und pudgala - diese im Text wiederkehrende Viererformel bezieht sich auf nicht näher differenzierte personale Konzepte, möglicherweise upanischadische (ātman), hinduistische (sattva), jainistische (jīva) und den pudgala der als 'Häretiker' geltenden Vātsīputrīya / Pudgalavadin.

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Anna Panna-Sati
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    • 11. Januar 2024 um 16:30
    • #47
    Qualia:

    Das ist es auch! Jedes Streben nach Glück ist Leiden! Wie jedes Streben nach irgendetwas Leiden ist.

    Streben nach weltlichem Glück ist Leiden, weil es - im Sinne Buddhas - reine Zeitverschwendung ist, dementsprechend jedes Streben nach "irgendetwas", außer dem Streben nach Nibbana/Nirvana.

    Helmut:

    Das Streben nach dem Glück des Nibbana ist deshalb kein Leid. Man kann das Streben nach etwas somit nicht pauschal mit Leiden gleichsetzen.

    Na ja, eigentlich möchte ich dir da zustimmen, allerdings ist Streben, auch wenn es "edel" ist, ein Verlangen, ein Wollen ("spirituelle Gier").

    Daher könnten die körperlichen Mühen (Sesshin z.B.), zeitweilige psychische Frustrationen durch "Rückfälle", Zweifel, Unsicherheiten etc. auf dem Weg, schon als leidhaft betrachtet werden, aber dann als "heilsame" Leiden" - das Ziel ist es allemal wert...

    Qualia:

    Selbstverständlich ist es mit Leiden verbunden. Das Anwenden eines Gegenmittels erzeugt immer auch Leiden. Es wäre ein Verachten des persönlichen Leides der Person, wenn sie nach und nach erkennt, dass sie keinen Kern der Stabilität hat. Erst wenn der achtfache Weg ganz verstanden und gelebt wird, kommt es zur Befreiung von Leiden. Für die Person, die Nicht-Stabilität leben kann, ist der achtfache Weg ganz durchdrungen und Befreiung von Leid erreicht.

    Danke, ja, das kann ich nachvollziehen. _()_

    Edles Streben ist folglich heilsames Streben, auch, wenn es temporär mit Leiden verbunden ist....


    26. Edles Streben - Ariyapariyesana Sutta

    ......."Zwei Arten des Strebens gibt es, edles Streben und unedles Streben. Unedles Streben ist es, wenn man, obwohl man selbst dem Gesetz von Geburt, Altern, Krankheit und Sterben, von Sorgen und Fehlern unterliegt, nach dem strebt, was auch dem Gesetz von Geburt, Altern, Krankheit und Sterben, von Sorgen und Fehlern unterliegt,.........

    ....Edles Streben ist es, wenn man, obwohl man selbst dem Gesetz von Geburt, Altern, Krankheit und Sterben, von Sorgen und Fehlern unterliegt, das Nachteilige darin erkennt und nach dem strebt, was nicht diesem Gesetz unterliegt, nämlich nach dem höchsten Frieden, nach dem Nirwana. Das ist edles Streben......"

    (MN. 26)

    Liebe Grüße, Anna _()_ :heart: :)

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

    Einmal editiert, zuletzt von Anna Panna-Sati (11. Januar 2024 um 16:46)

  • Sotapannabumm
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    es hilft nicht dieses Feld ernst zu nehmen
    • 11. Januar 2024 um 16:31
    • #48
    Sudhana:

    Zunächst einmal - wenn mit 'Buddha' der historische Begründer des Saṃgha gemeint ist, also Siddharta Gautama, dann hat der das Diamantsutra so wenig gesprochen wie irgendeine der Sutten des Palikanon. Es handelt sich da um spätere literarische Produkte.

    Was der Herr alles so weiß bzw wissen will …

    Ob man die Behauptung literarischer Produkte Ernst nehmen will bleibt zum Glück dem Leser überlassen.

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    • 11. Januar 2024 um 17:36
    • #49
    Anna Panna-Sati:

    Danke, ja, das kann ich nachvollziehen. _()_

    Edles Streben ist folglich heilsames Streben, auch, wenn es temporär mit Leiden verbunden ist....

    Warum unterscheiden, trennen, wenn doch klar sein kann, das Streben ausreicht, das sich Dukkha bald nach dem Erreichen eines Zieles zeigt?

    Erreichtes zeigt immer bald sein Leiden. Warum dann edles oder unedles Streben?

    Doch wohl nur als Übungsweg, um das Entstehen von Dukkha zu erkennen. Um zu erfahren, das weder edles noch unedles Streben von Dukkha befreit. Von Dukkha befreit nur das nicht festhalten und das Wissen, das alles ergreifen, zu Dukkha führt, um ein über Ergreifen hinausgehen zu vermeiden. Festhalten ist anwenden von Geistesgiften.

    Wenn es eine Quelle gibt, ist es Ich.

    Ich ist nicht leer oder tot.

    Ich ist offen und frei,

    für sein ergreifen, festhalten, loslassen,

    für das ergriffen, festgehalten, verlassen werden.

  • Sotapannabumm
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    • 11. Januar 2024 um 18:46
    • #50
    Sotapannabumm:
    Helmut:
    Sotapannabumm:

    Buddha erklärte ja auch das Streben nach Glück letztlich als ein Streben nach Leiden. Insofern ist das ein Widerspruch, denn jedes Glück ist ja vergänglich.

    Meinem gefestigten Urteil nach ist dieses Sutra nicht von Buddha gesprochen.

    Aber es ist natürlich ein heilsamer Wunsch, dass die Lebewesen nicht leiden bzw zeigt so ein wohlwollendes Denken eine friedensstiftende Geisthaltung an.

    Und auf welchen Begründungen beruht dein gefestigtes Urteil, dass Buddha Sakyamuni das Diamantsutra nicht gesprochen hat?

    Habe ich denn nicht eine (von vielen möglichen) Begründung gegeben?

    Letztlich fußt mein Urteil auf einem Wissen was nicht an Wortbegründungen gebunden ist. Das heisst, die beste Begründung ist Sehen / Verstehen. Aber schaue dir doch die Forschung dazu an, oder vergleiche selber beispielsweise den Ton und die Aussagen der mittleren Lehrreden mit denen des Diamantsutras.

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    Man kann natürlich einwenden: kein einziger, heute vorhandener Text wurde in sehr ähnlicher Art von der historischen Person, die sich (den Textquellen nach) selbst Buddha nannte, gesprochen.

    Einem solchen Entzug von Relevanz (man könnte ja auch so benennen bzw so ein Urteil ausgeben: es liegen hier weise und wertvolle Worte vor) kann ich nicht nicht folgen bzw finde ich das in den Lehrreden dargebotene Wissen ja (zum Teil) ja ‚in mir selbst‘ insofern ob von wem mit welchen Namen gesprochen- das ist nicht so wichtig. Wichtig (zu nennen) ist mir: da sind sehr weise und klare Erklärungen, hilfreiche und tiefgehende Differenzierungen und Analogien zum Verständnis der ‚existentiellen Situation’ und zur Veränderung bzw zur Aufhebung dieser Situation …

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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