Welches Buch lest ihr gerade?

  • Ich habe es mir als Hörbuch heruntergeladen. Mir ist auch egal, ob das eine oder andere überholt ist. Wichtig ist mir, ob es mich bereichert, denn das Schulwissen der 50er Jahre ist ja auch nicht mehr gefragt, und die Weisheit meines Vaters war auch begrenzt, und trotzdem hat sie den Grundstein gelegt.


    Dieses ganze "Wissen" ist doch sowieso vergänglich, ich war vermutlich vor 70000 Jahren nicht dabei.

    Es kommt doch auf etwas ganz anderes an, oder etwa nicht?

    :) :heart:

    Ohne mich ist das Leben ganz einfach

    Ayya Khema

    Oder anders ausgedrückt: Die Beherrschung der Gedanken ist der Weg zum Glück (SH Dalai Lama)

  • https://m.media-amazon.com/images/I/414fbfKrBhL._SX323_BO1,204,203,200_.jpg


    Habe ich als PDF gefunden und mit Deepl Pro für mich übersetzen lassen.

    Mich wundert allerdings nicht, dass es nicht ins Deutsche übersetzt wurde.

    Ich hätte erwarten können, dass es von jemandem, der der Lehre folgt, geschehen hätte können, wenn er es gefunden hätte.

    Mir macht es jedenfalls viele Fragezeichen, die bei Buddhas Beschreibungen über den Geist macht, einfach mal weg. Ich werde mir immer bewusster, des flachen Geistes. Das Konzept kenne ich aus der Beschreibung des Universums.

    Bisher hab ich allerdings keinen Grund gesehen, das auch auf meinen Geist anzuwenden, obwohl einige Meister den Ozean benutzen, um den Geist zu beschreiben.


    Hab ich einfach nicht geschnallt, auch wohl Angst davor gehabt, denn wie funktioniert mein Geist, wenn ich ihn ganz flach gemacht habe, ihn so wirklich erkenne wie er ist. Ich hoffe, der Autor hat ein paar Hinweise, Anleitungen einen gesunden Geist zu erhalten. Ich hab schon eine Idee davon, aber das würde nun wirklich zu weit führen. Hängt mit den Beschreibungen, die sich aus Einstein, Hawking ergeben zusammen.

  • Hab's gerade gelesen, hat ca. 1 Std. gedauert. Trotzdem gut für einen kurzen Realitätsabgleich, leider nur auf Englisch:



    Michael Parenti

    Friendly feudalism: The Tibet myth

    New Political Science 25:4, pp. 579-590, DOI: 10.1080/0739314032000145242


    Freier Zugang hier: https://redsails.org/friendly-feudalism/


    Bevor sich jemand wegen fehlender Triggerwarnung beschwert - der Autor ist Marxist. Was nicht bedeutet, dass der Text chinafreundlich ist, im Gegenteil. Und immerhin befand - wie in dem Artikel nachzulesen - ein gewisser Dalai Lama 1996:


    Zitat

    “Marxism is founded on moral principles, while capitalism is concerned only with gain and profitability.” Marxism fosters “the equitable utilization of the means of production” and cares about “the fate of the working classes” and “the victims of … exploitation. For those reasons the system appeals to me, and … I think of myself as half-Marxist, half-Buddhist.”


    Im Kontext der aktuellen Diskussion findet man da übrigens auch Verweise auf systemischen sexuellen Missbrauch. Was ja möglicherweise Denkanstöße liefern könnte.

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Ansonsten: auch der Buddhismus ist eine Philosophie und was für die Staaten des 'real existierenden Sozialismus' der Marxismus war, das war für die Klerikokratie Tibets der Buddhismus. Herrschaftsideologie, Philosophie als Feigenblatt für Ausbeutung.


    Sie täuschen sich. In Tibet gab es gar keinen Buddhismus. Das waren Zuvieldenker aus Europa die den nach Tibet und wieder zurückbrachten. Ansonsten und insbesondere die Errungenschaften sogenannter realsozialistischer Staaten in Hinblick beispielsweise auf Frauenrechte verbietet sich dieser Vergleich der in der Vorstellung schon Sinn machen kann, das sicher. So ist das mit den Traumbildern Samsaras.

  • Meeresrauschen, Sonnenstrahlen glitzern über das Wasser und dazu das Buch „Klimagefühle - Wie wir an der Umweltkrise wachsen, statt zu verzweifeln“ von L. Dohm und M. Schulze.

    Um das Umgehen mit ihnen zu lernen.

    Um mich verstanden und nicht allein zu fühlen.

  • "Das große Siegel", sollte ich mal wieder lesen. Und "Grundgedanken des Buddhiusmus" auch. Und "Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben" sowieso.

    Momentan lese ich Hohlbein als Klolektüre. Und eine Kopfbewegung und ein Handgriff entfernt, liegen sehr wichtige Lehren und ich Depp, lenk mich wissentlich ab.

    So siehts aus, wird aber behoben.

  • Auf englisch lese ich gerade "What the Buddha taught" von Walpola Rahula. Das empfinde ich als ganz hilfreich sich nochmals der eigenen Praxis bewusst zu werden.


    Außerdem als Roman "Der Berg der Seele" von Gao Xingjian.


    Beides bisher sehr empfehlenswert.

  • Ich lese seit einigen Wochen, kreuz & quer und wiederholt den 2. Teil aus "Ardistan & Dschinnistan" und "Der Mir von Dschinnistan" von Karl May. :Tja: (:.

    Es ist ein, sozusagen, Alterswerk; 1905/06 geschrieben. Es hat die äußere Form seiner früheren und sehr erfolgreichen "Reiseabenteuer", aber handelt nun in einer völlig fiktiven Gegend (allerdings sehr seinen Arabien/Kara Ben Nemsi Szenerien ähnelnd) "Ardistan" und dem Nachbarland "Dschinnistan".

    "Ardistan" ist das Land der Gewalt: der Kriege, der Unterdrückung, der Intrigen, der Morde, der Putsche usw. wogegen "Dschinnistan" das Land des Friedens, der Friedfertigkeit ist. Der Mir von Ardistan will zu einer Zeit einen Krieg gegen Dschinnistan anfangen, und in dieser Zeit gerät der Ich-Erzähler Kara Ben Nemsi (und sein Freund Hadschi Halef) in diese Konfliktszenerie in Ardistan und in Kontakt mit dem gewalttätigen, unmenschlichen Diktator, dem (E)mir.

    Das Buch handelt nun von der Inszenierung und Spiegelung der Konflikte zwischen Diktatur, Kriegserklärung, Aufstand, aber auch der intelligenten Lösung der Gewaltsucht und Alternativlosigkeit - pointiert im persönlichen Kontakt mit dem bösen Mir, aber bereits auch vorher bei einigen kriegerischen Auseinandersetzungen, bei denen Kara Ben Nemsi friedliche Lösungen findet, die die verfeindeten Kombattandenvölker ohne Blutvergießen miteinander in Verhandlungen und dann in Völkerfreundschaften führen. Also auch gerade passend zu unseren Zeitläuften...


    Ich würde sagen, Karl May hat in diesem Buch (und in dem anderen größeren Alterswerk "Winnetous Erben) den Versuch gemacht, der bereits aufkommenden Kriegsstimmung (die ja dann zum 1. Weltkrieg eskalierte, den Karl May aber selbst nicht mehr erleben mußte) eine Antikriegs- , eine Völkerverständigungs-, Religionsverständigungs-Saga entgegenzustellen, also etwa das zu tun, wonach wir auch wieder heute suchen: eine Perspektive für einen Weg zurück von der Gewalteskalation und seinen Ursachen in dem Bewußtsein der Menschen. (Der "Ich"-Erzähler tritt als Christ auf in einem weitgehend muslimischen, aber auch christlichen und Lamaistischen Ardistan).


    Ich finde die Geschichte und seine Ideen über die psychologischen Verwandlungen ganz rührend und vor allem freue ich mich und hochachte seinen Impuls, in seiner Zeit literarisch eine pazifistische Perspektive zu entwickeln und lesbar für die Allgemeinheit unter's Volk zu bringen.

    Das "abhängige Entstehen" in dieser Geschichte ist vielleicht (nach unsern Vorstellungen hier) nicht ganz auf der Höhe unserer Zeit ;) aber ich finde es ehrlich gesagt bemerkenswert auf dem Hintergrund, den ich von Karl May früher nur kannte.


    Warum ich aktuell dermaßen viel damit zu tun habe, ist, daß ich aus den (frei verfügbaren) PDF's von Zeno.org und der KarlMayGesellschaft zunächst formatierte Word-Dateien und dann davon ebooks (für meinen ebook-reader) erzeugt habe, und dabei doch eine Menge Lektorats-Arbeit machen mußte: t.w. Schreibfehler, sogar einige offensichtliche Wortfehler korrigieren - bei jedem Lesen der Kapitel findet man immer noch Schreibfehler... Vielleicht ist Zeno.org oder KMG interessiert, diese überarbeiteten Versionen anzunehmen - mal sehen.

    Edited 2 times, last by Helgo ().

  • Auf englisch lese ich gerade "What the Buddha taught" von Walpola Rahula. Das empfinde ich als ganz hilfreich sich nochmals der eigenen Praxis bewusst zu werden.

    Darauf warte ich gerade. Liefertermin ist unbekannt, aber irgendwann zwischen jetzt und April 2024. Ich übe mich in Geduld :)

    :om::taube:

  • Buddhismus in China, von H.G. Wagner. Ein wiss. 1000 Seiten Wälzer über die Rezeption/Adaption des Buddhismus in China von den Anfängen bis heute. Immer mal abends ein halbes Kapitel, dann ist man nach einem halben Jahr durch.

  • Ich beschäftige mich gerade sehr mit menschlichen Schicksalen rund um den Zweiten Weltkrieg, wie es dazu kam und die Folgen.

    Das hat mit den aktuellen Geschehnissen zu tun.

    Dazu passt, dass ich in unserer Tauschbücherei in der Altstadt (umgebaute alte Telefonzelle) das Buch "Schindlers Liste" gefunden habe. Habe es gerade angefangen, nachdem ich ein Buch von der Deutschen Kriegsgräberfürsorge, mit Einzelerlebnissen--->Berichten von damaligen Flüchtlingen aus dem Osten (Kriegsende), fast durch habe.

    Ich habe eine gute Freundin in Krakau, schon seit über 40 Jahren. Mit ihr war ich in dem Museum, was früher Schindlers Fabrik gewesen war. Mich hat das alles unglaublich berührt. Nie wieder darf sowas passieren!, dachte ich damals.

    Und heute? Heute sind wir wieder gefährlich nah dran.


    Das macht einen fassungslos.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet

  • Mir geht es genauso, eigentlich seit der Serie "Babylon Berlin", weil das die Jugend meiner Mutter war, von der sie mir erzählt hat. Und ich spürte gleich die unmittelbare Nähe zu heute.


    Zur Aktualität möchte ich aber anfügen, dass wir solange ich denken kann, mit diesem Problem zu tun haben. Früher war es die NPD, Skinheads, in Bayern die Republikaner usw.

    1990 ca. haben auch viele gegen den Ausländerhass demonstriert. Wir bildeten eine Lichterkette um die Alster.


    Da wir heute wohl aufgeklärter sind, ist die Re-Aktion intensiver, heftiger.


    In meiner Jugend wussten viele gar nicht, was passiert war. Es wurde offen über Hitlers Autobahnen geschwärmt. Und als ich 1980 in Kanada lebte, feierten viele Deutsche Hitlers Geburtstag.

    Ohne mich ist das Leben ganz einfach

    Ayya Khema

    Oder anders ausgedrückt: Die Beherrschung der Gedanken ist der Weg zum Glück (SH Dalai Lama)

  • Und heute? Heute sind wir wieder gefährlich nah dran.


    Das macht einen fassungslos.

    Das wundert mich nicht. Die menschliche Natur war dieselbe geblieben, wie immer. Die Leute meistens wollten nur wie im altem Rom „ „Brot und Zirkusspiele“. ( Wiki: panem et circenses (lat. [ˈpaːnẽːm ɛt kɪrˈkẽːseːs], Akkusativ von panis et circenses) stammt vom römischen Dichter Juvenal.“) . Realistisch zu sein , alles gelassen und ruhig zu sehen, wie die so viele in der Gesellschaft so fatal verblendet sind, dass sie für AfD abstimmen, das macht einfach sprachlos. Die Geschichte wiederholt sich. Und der Mensch lernt nicht daraus. Er lebt wie der Tor, so stirbt er auch. Ach, sorry, ich scherze, im nächsten Leben, wer weiß? LG.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • In meiner Jugend wussten viele gar nicht, was passiert war. Es wurde offen über Hitlers Autobahnen geschwärmt. Und als ich 1980 in Kanada lebte, feierten viele Deutsche Hitlers Geburtstag.

    Liebe Monika,


    ich bin zwar ein paar Jahre jünger als Du, aber bei mir war es genauso, und ich hatte eine für mein Geburtsjahr [damals] relativ alte Mutter, Jahrgang 1925. Vielleicht war ja Deine Mutter jünger, als Du geboren wurdest, da kann ich mir gut vorstellen, dass das, was sie von sich gab, den Bemerkungen meiner Mutter ähnelte.

    Als ich Kind war, lebte Billy Mo in meiner Nähe. Er hatte eine weiße Frau aus meiner Gegend, und Mischlingskinder. Meine Mutter sagte manchmal: deutsche Frauen sollen sich nicht mit Schwarzen zusammentun, weil sie davon krank werden. Ich habe das gar nicht verstanden, und konnte mir auch nicht vorstellen, dass seine Frau deswegen krank sei. Einzelheiten dazu konnte meine Mutter aber nicht erklären, wenn ich fragte, warum und wieso. In meinem späteren, hochspezifischen und anspruchsvollen Biologieunterricht verpufften diese Merkwürdigkeiten dann ohnehin.

    Es wurde in meiner Kindheit auch relativ viel von Erbanlagen gesprochen, wobei man indirekt heraushörte, dass die Erbanlagen anderer Völker, mit Ausnahme der nordischen, nicht so toll seien. Das bekam mehr Gewicht, als die Gastarbeiter kamen. Zuerst die Italiener, dann die Türken, dann die Spanier und Griechen.

    Meine Mutter glaubte nicht, dass 6 Millionen Juden vernichtet wurden. Sie meinte, das habe man nach dem Krieg den Deutschen eingetrichtert, durch die systematische Umerziehung durch die Besatzungsmächte. "Gehirnwäsche", sozusagen. Dabei war es ja überwiegend umgekehrt gewesen, die Sache mit der Gehirnwäsche.

    Auch über die Juden hat man damals negativ gesprochen (das Übliche) - es ging einfach weiter, so, als ob die Umerziehung nichts gefruchtet hatte.

    Aber es wurde immer nur allgemein gesprochen. Wenn man jemanden persönlich kannte, war der eine Ausnahme. So gab es einen Juden in meiner Nähe, der eine winzige Drogerie führte, das war Herr Wahrenberg. Wie der die Hitlerzeit überlebt hatte, ist mir nachträglich ein Rätsel, denn seine Frau hatte es nicht geschafft. Eines Tages, als ich schon viel bewusster und neugieriger geworden war, ging es an die Weihnachtsbäckerei, und meine Mutter sprach von Pottasche und Hirschhornsalz. Über diese zwei komischen Namen dieser Lebkuchen-Triebmittel wollte ich mich kaputtlachen und konnte mich gar nicht beruhigen. Da nahm mich mein Vater bei der Hand und führte mich zu Herrn Wahrenberg, der sollte mir fachgerecht erklären, wie diese komischen Namen zustande gekommen waren. Ich war fasziniert und hing an seinen Lippen, wie er das kindgerecht und einfühlsam machte, und seit dem Tag war Herr Wahrenberg fast wie ein Guru für mich, so einen Respekt hatte ich. Über Pottasche und Hirschhornsalz habe ich nie wieder gelacht.

    Auch meine Kinderärztin, Frau Dr. Haas, war Jüdin. Doch bei ihr habe ich mich immer wohlgefühlt, und ich hatte keine Angst vor dem Arztbesuch - wie etwa andere Kinder. Leider war Frau Dr. Haas, im Nachhinein betrachtet, wohl depressiv (wer weiß, warum), und da sie als Ärztin an alle möglichen Mittel kommen konnte, munkelte man, sie spritze sich Drogen (Morphium vermutlich). Sie wurde immer hagerer und ihre Haut wurde immer gelblicher, bis eines Tages ihre Todesanzeige in der Zeitung stand.

    Und es stimmt, auch meine Mutter hat Hitler gelobt, dass er - bei allem "Ungemach" - doch so vielen Menschen zu Arbeitsstellen verholfen habe und den Grundstein für das heutige deutsche Autobahnnetz gelegt hat (Reichsautobahn). Dabei wurde die Berliner Avus [die anfangs hauptsächlich als Teststrecke diente] schon 1913 gebaut, und eine Landstraße bei Köln ab 1928 ebenfalls zu einer Autobahn-ähnlichen Schnellstraße ausgebaut und 1932 fertiggestellt. Und die Pläne für die Reichsautobahn existierten schon viel früher - Hitler hat die Ausführung nur beschleunigt.

    Mein Vater (Jahrgang 1909) hat nicht so viele verkorkste Meinungen von sich gegeben wie meine Mutter. Er war zudem viel intelligenter. Er berichtete nur, wie er in der Hitlerzeit seine Mitmenschen manchmal verarscht hat, um seine Ziele durchzusetzen, beispielsweise, als er zu Anfang der Hitlerzeit arbeitslos war und wieder einmal das Arbeitsamt besuchte, dass der Beamte keine Lust hatte, ihn mit dem Hitlergruß zu begrüßen. Da musste dieser so ein fürchterliches Donnerwetter von meinem Vater erleben, dass er fast Todesangst bekam, und so kam mein Vater ganz schnell zu einer neuen Arbeitsstelle im Maschinenbau.

    In Wirklichkeit verachtete mein Vater diesen ganzen "Blödsinn" und ging innerlich seine ganz eigenen Wege, denen Viele oft nicht folgen konnten. Er hatte ganz seinen eigenen Dickkopf. Seine politische Gesinnung ließ sich ungefähr im linken SPD-Flügel einschätzen, und bis zu seinem Tod änderte sich das nie. So, wie es sich damals gehörte, für einen ordentlichen, hanseatisch denkenden Hamburger Facharbeiter.

    Die genetische Zusammensetzung eines Durchschnittsdeutschen ist ein abenteuerliches Konglomerat, eine Folge von permanenter Migration! Beispielsweise sind wir zu 30 % slawisch, jüdisch im einstelligen Bereich, und sogar so plusminus 2 % Neandertaler! Und germanisch sind die Frauen nur bei 50 %, die Männer noch weniger (was beweist, dass durchziehende wilde Horden sich einheimische Frauen genommen haben). Man könnte fast scherzen, wenn Hitler das heute wüsste, würde er sich im Grabe herumdrehen - wenn doch dieser Gedanke nicht so traurig wäre, bei all diesem unausdrückbar Schrecklichen, was unsere Vorgeneration(en) damals erleben mussten.


    Manchmal hat man ja das Gefühl, dass Dinge zu einem kommen, wenn es an der Zeit ist und es gerade passt - so wie bei mir, indem ich in der alten Telefonzelle das Buch "Schindlers Liste" fand.

    Es ist schwer zu sagen, ob es sich wirklich so verhält, oder ob man gerade so eine Phase einer bestimmten Sensibilisierung hat, und darum darauf eingestellt ist und andere Dinge in dem Moment ausblendet.

    Es kann aber auch sein, dass es eine Mischung von allem ist.

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
    Epiktet