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  1. Buddhaland Forum
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Erfolge der Meditation

  • Bambus
  • 20. Juli 2011 um 09:46
  • Zum letzten Beitrag
  • Geronimo
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    • 20. Juli 2011 um 15:00
    • #26
    Bakram:

    Ich "weiss" es nicht aber ich "erwarte" es. Manchmal gibt es eben auch für mich Überraschungen ! Mein Ziel beim Pressen, meine Motivation zu pressen ist die Entleerung von Stuhl.

    Ich habe einen konkreten Plan um etwas zu erreichen, arbeite auf ein Ziel hin. Da habe ich schon konkrete Erwartungen was denn dieses Ziel sein soll, was dabei herauskommen soll.

    Wenn ich das gesteckte Ziel erreiche, erfülle ich meine Erwartung, habe Erfolg. Wenn nicht erfülle ich die Erwartung nicht habe Misserfolg. Im letztern Fall muss ich dann herausfinden warum ich meine Erwartung an mich nicht erfüllt habe.

    Der Geist ist so ein eigenartiges Gebilde, auf Erwartungen reagiert er meist mit Widerstand.
    Löst man seine innere (Erwartungs-) Haltung, dann lösen sich auch die Widerstände... bis zum nächsten Widerstand...

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • xxx
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    • 20. Juli 2011 um 15:12
    • #27
    Geronimo:

    Der Geist ist so ein eigenartiges Gebilde, auf Erwartungen reagiert er meist mit Widerstand.
    Löst man seine innere (Erwartungs-) Haltung, dann lösen sich auch die Widerstände... bis zum nächsten Widerstand...

    Beim Meditieren schon um aufs Thema zurückzukommen. ;)

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 20. Juli 2011 um 16:46
    • #28

    Bei mir ist es so, dass sich Erfolge einstellen, die ich nicht erwartet habe - vielleicht, weil ich sie nicht erwartet habe? Keiner weiß es.
    Jedenfalls habe ich es geschafft, beim Besuch bei meiner Schwiegermutter, mich von 14.00 bis 23.00 Uhr pausenlos vollquatschen zu lassen, ohne ungeduldig zu werden. Ein Riesengewinn für alle Beteiligten und ein Sieg der Menschlichkeit! :D
    Als ich um 23 Uhr ins Bett wollte, war sie zwar ein bisschen beleidigt, dass wir den Plausch so jäh beendeten, aber das hat meine Geduld trotzdem nicht beeinträchtigt.
    So ist das Leben schöner! Früher habe ich Magenschmerzen und Atembeschwerden von dem Quasselstakato bekommen. Heute sehe ich mehr ihr Leid und ihre Hilflosigkeit und ihre Ängste dahinter - und das macht mir eine ehrliche, nicht aufgesetzte Engelsgeduld.

    Hoffentlich hat es ihr ein wenig geholfen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • crazy-dragon
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    • 20. Juli 2011 um 18:35
    • #29
    Bambus:
    Zitat

    Warum überhaupt meditieren?


    Spannend fände ich eine kurze Antwort (z.B. maximal 3 Sätze), ausgesprochen zu einem potentiellen Diskussionspartner der selber kein Buddhist ist aber Grundkenntnisse besitzt und offen für alle Anregungen ist.

    Jedes Wort dazu wäre überflüssig- Du mußt es selber tun, dann erübrigt sich Deine Frage... :P

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Grund
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    • 21. Juli 2011 um 07:55
    • #30
    Bambus:

    Wie würdet Ihr die Erfolge der Meditation definieren?

    "Erfolg bei der Meditation" ist die Einsicht, dass alles das, was "Erfolg bei der Meditation" genannt wird, erzeugt wurde, konditioniert ist, abhängig entstanden ist und demzufolge wieder vergeht.
    Diese Einsicht, die hier "Erfolg bei der Meditation"genannt wird, vergeht die also auch wieder?


    Grüße
    TM

  • Bishafu_2
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    • 21. Juli 2011 um 08:57
    • #31

    Hallo Bakram,
    nun dein Ansatz ist sehr männlich geprägt. Ziel festlegen, tun und dann Ziel erreichen.
    Die weibliche Herangehensweise an die Meditation ist folgende: Hinsetzen, schauen was passiert und sich dorthin tragen lassen wohin es einen eben hinträgt (Hingabe).
    Meditation ist nur mit einer weiblichen Herangehensweise "erfolgreich", weil der Verstand sonst immer im Weg steht. Wir wissen nicht wohing uns die Meditation führen wird, daher kann die Zielorientierung nicht zielführend sein (wir kennen es ja nicht :lol: ).
    Je eher du dein (vom Ego festgelegtes Ziel der Meditation) aufgibst, desto eher wird dich die Meditation dorthin bringen, wohin du tatsächlich hin sollst.
    Gruß
    Bishafu

    Bakram:

    Ich "weiss" es nicht aber ich "erwarte" es. Manchmal gibt es eben auch für mich Überraschungen ! Mein Ziel beim Pressen, meine Motivation zu pressen ist die Entleerung von Stuhl.

    Ich habe einen konkreten Plan um etwas zu erreichen, arbeite auf ein Ziel hin. Da habe ich schon konkrete Erwartungen was denn dieses Ziel sein soll, was dabei herauskommen soll.

    Wenn ich das gesteckte Ziel erreiche, erfülle ich meine Erwartung, habe Erfolg. Wenn nicht erfülle ich die Erwartung nicht habe Misserfolg. Im letztern Fall muss ich dann herausfinden warum ich meine Erwartung an mich nicht erfüllt habe.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 21. Juli 2011 um 10:37
    • #32

    Schön gesagt, Bishafu.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • crazy-dragon
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    • 22. Juli 2011 um 00:07
    • #33
    Losang Lamo:

    Schön gesagt, Bishafu.

    Tatsächlich- das stimmt- hat er prima erklärt... :P

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Lirum Larum
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    • 22. Juli 2011 um 10:30
    • #34
    crazy-dragon:

    Tatsächlich- das stimmt- hat er prima erklärt... :P

    _()_ c.d.


    Tja, manchmal, ganz selten, muss ich sowas loswerden. :P:P

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Simo
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    • 22. Juli 2011 um 13:30
    • #35
    Bishafu_2:

    Hinsetzen, schauen was passiert und sich dorthin tragen lassen wohin es einen eben hinträgt (Hingabe).

    Besteht bei diesem "Sich-davontragen" nicht die Gefahr, dass man sich in seinen Gedanken verliert? Ich weiß nicht unbedingt ob das mit Hingabe gemeint ist.... vielleicht hab ich aber auch was falsch verstanden.

    :)

    Kein "Ich" - keine Probleme.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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