Hallo allerseits.
Kann mir jemand mit folgender Frage weiterhelfen? Kennt jemand im deutschsprachigen Raum undogmatische Buddhisten?
Damit meine ich Leute, die sich zwar für den Buddhismus interessieren und in der einen oder anderen Art praktizieren, gleichzeitig aber einen kritischen Blick auf die Entwicklung des Buddhismus im Westen werfen. Gemeint sind z.B. Leute die zwar die meditativen Techniken des Buddhismus zu schätzen wissen, sich aber nicht ohne weiters von jedem Aberglauben den es im Buddhismus auch gibt vereinnahmen lassen.
Ich bin an einem Dialog darüber interessiert, was im westlichen Buddhismus evtl. falsch läuft, was man dem entgegensetzten kann und was man evtl. als 'Essenz' des Buddhismus bezeichnen könnte.
Mich interessieren also Hinweise auf entsprechende Menschen, Foren, Blogs, buddhistische Lehrer, Sanghas etc. pp. wo ein freier offener Austausch gepflegt wird.
Um das abzugrenzen: wenn jemand meint mir jemanden nennen zu können, macht doch kurz einen Selbsttest. Fragt euch selbst, ob in der Gruppe oder bei der Person die ihr meint wirklich alles ansprechbar ist? Kann man in einer tibetischen Sangha z.B. die Wiedergeburt in Frage stellen und darüber in einer entspannten Art diskutieren, oder hat man das Gefühl das lieber nicht ansprechen zu wollen. Es gibt viele solche Bereiche, über die nicht geredet werden ,darf‘. An solchen Gruppen, Personen etc. bin ich nicht interessiert.
Wichtig ist die Möglichkeit des offenen, freien Austausches.
Mir geht es hier um die intellektuelle Redlichkeit und ob die akzeptiert ist. Was damit gemeint ist zeigt Thomas Metzinger in diesem Vortrag (http://www.youtube.com/watch?v=N1MBG7FaZKM).
Falls also jemand Hinweise für mich hat, bin ich sehr dankbar.
