Posts by Igor07

    Das braucht niemand. Aber es kommt dann doch hin und wieder Angst auf oder Wut, Ärger oder was auch immer. Und dann kann es sein, dass man doch in alte Muster zurück fällt. Doch dann erkennt man sie und greift sich ans Hirn - .

    Wie du schon aus dem Kernholz zitiert hast - in diesen Situationen, die Buddha aufgezählt hat, Krankheit, Alter, Sterben, mit Unlieben zusammen sein, mit Lieben getrennt sein, entsteht dukkha durch das Ergreifen bzw. Identifikation als Mein oder Mir. Dabei ist einfach nur der Körper durstig und will Wasser trinken.

    Hm, Leonie , ich denke , das eigentliche Problem liegt auf sehr tieferen Ebene.

    Der moderne Mensch ( besonders) spürt vage , oder er-ahnt, dass es nichts feste in der eigenen Struktur liegt, alles vergeht, das ( vorübergehende) Glück enpuppt sich früher oder später als der Unheil, das Leben entgleitet uns, das einzige, was sicher steht, das ist der Tod. ( tod-sicher). Weiter. Wegen der Angst von dem eigenen Ur-grund ( Buddhitsch Anatta) man versucht diesen Mangel zu überspielen, austricksen, egal wie, denn diese existenzielle Kluft, dieser gähnende Abgrund ist immer da, der schlummert so wie in Unbewussten, und das macht einfach die Angst. Das Problem war sehr exellent bei Nanavira Thera geschildert, aber was ich meine:



    Aus dem Heft: " Nicht-Sellbst-Strategie" ( BGM).


    Deise innere Leere ist immer da, deswegen die Seele so wegen der ( unbewussten) Ansgt so wie "zwickt", und das das ganze Formel der bedingten Entstehung läuft ununterbrochen weiter. Mit der allen möglichen Giften, so ist der Mensch einfach gestrickt.

    Das erinnert mir Ajahn Chan... Er fragte immer die Schüler: " Kannst du das ertragen? " Und wie lange?

    Der Buddha war kein Heidegger, oder F.Nietzsche, aber das Problem war identisch. Er aber ging zur Ende, bis er diese "Kühle", das "Todlose" im seinem Innerem erfahren hatte.

    Wir alle sind neurotsich. Wir leben in der permanenten Berieselung, sogar hier, als wir kommunizieren.

    Man sollte sich vorstelllen, wenn alle mögliche innere und äussere Reize bei uns wie beraubt würden, was bleibt dann ?

    Wie es sich real anfühlt, ent-sücht-igt zu sein, absolut von alllem ent-leer-t zu sein? Dann bleibt nur das, was der Buddha als Nibbana bezeichnet hatte. Wahrschenlich, wenn der Mensch zuerst nichts psychotisch würde, denn er will dann, egal wie, es koste, was es wolle, ----versuchen würde, das eigene EGO ( Ich) ..usw... aufzubewahren.

    Deswegen ich sage, das sei biologisch sinnvoll. Und die ganze Konsum-Gesellschaft macht alles mögliche, um diese Leere mit egal wem auszufüllen. Niemand wollte absolut inerlich all-ein werden. Der Buddha erkannte dann, scheint mir, die andere Seite... Alles mit dem Einem. Keine Trenung, einfach Dharma-Dhatu, Siehe Wiki, usw... Keinen Subjekt gegen Objekt. Und dann er war keine Persone mehr ( im Sinne "Maske"), aber nur der Individuum.

    Aber wir alle brauchen unsere "Masken ", um weiter zu---"funktionieren", wenigstens. Wenn wir aber alle Masken ( Personen) wegziehen, was bleibt dann ? Was? :?: 

    Das Ego nutzen, nicht abschneiden- stammt von mir. Daher möchte ich kurz darauf antworten. Und meine Gedanke dazu war:

    wenn das Ego der Teil ist der uns antreibt, ist es auch der Teil der aktiv zur Veränderung genutzt werden kann. Ich meine wie wäre es wenn wir dauerhaft glücklich wären, hätten wir uns je auf den weg gemacht?

    Daher nicht abschneiden, sondern nutzen

    Klar, man braucht die Ego-Strukturen im Alltag , einfach um zu überleben. So leben wir alle---verblendet und bemühen uns immer die Zeit einzufrieren, das Leid das alles bedingt umfasst, zu verdrängen, oder mit den positiven Gefühlen zu überdeken, und den als ob den Inneren kern in uns selbst zu finden, um einfach am Boden zu bleiben. Klar, rein evolution-biologich das alles macht den Sinn. Deswegen der Buddha kann nur einmal in so viele Tausend Jahren überhaupt .."entstehen".

    Es gibt kein Ego. Aber es gibt die (falsche) Vorstellung von Ich, Mein und Selbst - und diese falsche Vorstellung wird genährt durch die fünf skandhas - Körper, Wahrnehmung, Gefühl, Bewusstsein, Geistobjekte (sankhara) . In MN 9 wird gezeigt, dass Gier, Hass und Unwissenheit es sind, die diese Illusion am Leben erhalten und daher ist es Unsinn, wenn man meint, man könne die Illusion nutzen, um Illusion zu beenden. Unwissenheit wird dadurch nur aufrecht erhalten.

    Super! Keine Ironie! :rose:

    Ich erinnere im deisem Zusammenhang einen Ausdruck von Ajahn Buddhadasa , wo er erzäht, dass der Buddha zuerst wollte über Sunnata lernen, aber die Leute waren nichts imstande das ganze zu verstehen, und er war so erzwungen, dann den ganzen Pfad aufzurollen.

    So sinngemass:


    Quote

    Da viele Menschen die Lehre Buddhas in bezug auf dukkha nicht vollständig untersucht haben und sie deshalb nicht richtig einschätzen können, wird sie häufig missverstanden. Manche glauben Geburt, Alter, Krankheit, Tod und so weiter, wären an sich dukkha. Tatsächlich sind diese nur die charakteristischen Träger von dukkha. Der Buddha fasste seine Erklärung von dukkha zusammen, indem

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    er sagte: „Kurz gesagt, dukkha sind die fünf Zusammenhäufungen (khandha) in denen sich Anhaften (upādāna) findet.“ Auf Pali heißt das: „Sankhittena pañcupā-dānakkhandā-dukkhā“. Das bedeutet, dass alles, was anhaftet oder woran als „Ich“ oder „Mein“ angehaftet wird, dukkha ist. Alles, wobei es kein Anhaften an „Ich“ oder „Mein“ gibt, ist nicht dukkha. Folglich können auch Geburt, Alter, Krankheit, Tod und so weiter, nicht dukkha sein, wenn an ihnen nicht als „Ich“ oder „Mein“ angehaftet wird. Nur wenn Geburt, Alter, Krankheit und Tod, als „meine“ Geburt, „ich“ altere, „meine“ Krankheit, „ich“ sterbe und so weiter, festgehalten werden, sind sie dukkha. Mit dem Körper und dem Geist ist es das Gleiche. Kommt nicht auf den Gedanken, dass dukkha dem Körper und dem Geist inne-wohnt. Nur im Verbund mit „Ich“ oder „Mein“ werden sie zu dukkha. Mit dem reinen und unbefleckten Körper und Geist des Arahants jedoch ist keinerlei dukkha verbunden.

    Aus : "Kernholz des Bodhibaums".

    Es ist also eine Illusion, dass der Mensch vollkommen vom Leiden befreit werden kann. Verlässt er das Allein sein, die Meditation, ist Leiden da.

    Ich verstehe nicht, warum Buddhisten nicht erkennen wollen, dass Buddha nach seiner Befreiung immer wieder in die Befreiung durch Samadhi ging. Die Lehre des Buddha ist ganz einfach, wenn kein Verstand/Inquisition, versucht sie zu erfassen.

    Das stimmt , natürlich, lieber Ellviral ...für solche "normale " Menschen, wie ich oder du.

    Ich meinte doch die andere Ebene. Je weniger! wir uns mit dem unserem "Ich-Vorstellungen" identifizieren, mit unseren "Skandhas", usw... desto weniger wir würden "leiden". Denn , wie gesagt , das Leiden passiert im "geistigem Bereich". Wenn ich, Z.B. ,sage, verdammt, wie stark mein Körper schmerzt, ach, ich bin doch der alter Knacker, dann ich re-prodiziere mein Leid wieder und wieder. Das Leid ist immer der zweite Pfeil im Gleichnis.

    Von kurzem hatte ich rein zufällig erfahren, dass das Wort "Anatta" und das Wort "Sunnata" in Pali die Synonime sind. Und das macht den Sinn. Wenn man leer ist ( von dem eigenen Ich und Mein... ), der ist so ent-bund-et, leer von dem allem Kram, mit welchem er sich innerlich identifiziert. Und ich frage mich immer, was bleibt dann am ende, wenn alle diese Identifikationen wegfallen?

    Gute Frage, oder? Man kann das nur erleben , erfahren. oder "MU! ...ausrufen.. ( ironie).

    Ach, sorry, die Ergänzung:



    Quote

    "Kein Vergehen, kein Entstehen;

    keine Vernichtung, keine Ewigkeit;

    keine Identität, keine Andersheit;

    kein Kommen, kein Gehen.


    Aus:


    Die Vorspannverse zum Madhyamakaśāstra ( Nagarjuna).


    Das ist derselbe Gedanke. Ich kann das ganze weiter spinnen.


    Im Sinne " es gibt kein Elend"... das entsteht nur durch unseren Geist, usw... Oder , anders ausgedrückt, durch unsere Fehl-Wahrnehmung, die die Erscheinung der "Dinge" mir dem verwechselt, was sie real sind. Das ist A und O von TB.

    Im Pali-Kanon man redet anders, aber der Kern ... "unsere Verblendung". ( "Unwissenheit", usw..).

    Buddha sprach davon was die Ursachen des Leidens ist und was die Überwindung des Leidens ist - nämlich der edle achtfache Pfad. "Das das Leiden nie vollständig zu überwinden ist" ist ein Widerspruch dazu.

    Das ist der Widerspruch, aber nur für unseren Verstand, void:



    Quote

    „Shariputra, weil es sich so verhält gibt es in der Leerheit, keine Form, keine Gefühl, keine Unterscheidung, keine beeinflussenden Variablen, keinerlei Arten von Bewusstsein. Kein Auge, kein Ohr, keine Nase, keine Zunge, keinen Körper, keinen Geist. Keinen Anblick, keinen Klang, keinen Geruch, keinen Geschmack, keine körperliche Berührung, keine Phänomene. Keine kognitive Quelle, die ein Auge ist, bis hin zu keiner kognitiven Quelle, die ein Geist ist, (keine kognitive Quelle, die Phänomene ist), keine kognitive Quelle, die ein geistiges Bewusstsein ist. Keine Unwissenheit, kein Beseitigen der Unwissenheit, bis hin zu: kein Altern und kein Tod. Gleichermaßen gibt es kein Leiden, keine Ursache, keine Beendigung, keinen Pfadgeist. Kein tiefes Gewahrsein, keine Errungenschaft, keine Nicht-Errungenschaft.




    Das Herzsutra
    Dieser kurze Text über Prajnaparamita (die Vollkommenheit der Weisheit) präsentiert die Essenz des weitreichenden unterscheidenden Gewahrseins der Leerheit…
    studybuddhism.com

    Das würde ja bedeuten, dass Buddha Sakyamunis Lehrrede von den vier edlen Wahrheiten falsch ist, in der er ja von der Beendigung der Leidensursachen gesprochen hat.

    ER benutzte die konventionelle Duale Sprache, das ist alles.


    Ich zitiere das noch mal: ( wie viel?):



    'Im höchsten Sinne gültige Wahrheit' (Ding, Ausdrucksweise, Darlegung), sagt man zum Unterschiede von der bloß 'konventionellen Wahrheit' (siehe vohāra-sacca) usw.

    Der Buddha nämlich bediente sich bei Darlegung seiner Lehre bisweilen der zwecks gegenseitiger Verständigung im gewöhnlichen Verkehr gebräuchlichen 'konventionellen Ausdrucksweise', bisweilen aber der der Wahrheit im höchsten Sinne entsprechenden philosophischen Ausdrucksweise.

    Im höchsten Sinne (paramattha) nämlich, so lehrt der Buddhismus, ist das sog. Dasein ein bloßer Prozess von beständig wechselnden körperlichen und geistigen Phänomenen, und weder innerhalb noch außerhalb dieses Werdeprozesses ist irgend eine beharrende Ich-Einheit oder Persönlichkeit anzutreffen.

    Wenn also in den Texten von einem Wesen, einer Person, einem Selbst oder gar von der Wiedergeburt eines Wesens die Rede ist, so ist das selbstverständlich nicht im absoluten und höchsten Sinne (paramattha) gesagt, sondern als bloße 'konventionelle Ausdrucksweise' (vohāra-vacana) aufzufassen.

    Die einzigen, wenn auch nur jedes Mal bloß für einen Moment aufblitzenden und dann sofort wieder für immer verschwindenden Realitäten (paramattha-dhamma) sind eben die 5 Daseinsgruppen oder, in ihrer Dreiergruppierung, Bewußtsein, Geistesfaktoren und Körperlichkeit. Vgl. anattā.


    Paramattha

    Im Sinne von Frankl: Was wir ausstrahlen in die Welt, die Wellen die von unserem Sein ausgehen, das ist es was von uns bleiben wird auch wenn unser Sein selbst, schon längst dahin gegangen ist.

    Ja, sicher doch! Und das ist , apropo, sehr gute Übung... Wenn ich verschwinde, was bleibt ( nach mir) am ende? Was würde ich als die Person nach dem Hin-scheiden hinterlassen? Wenn nichts, dann wozu überhupt deses Leben passiert wäre? Zustande kam? Welchen Sinn macht das? Für V. Frankl das waren keine abstrakte Fragen... Denn sein eigenen Sinn bestand für ihn daran, das Leid der Leuten zu verstehen, um es zu mildern, wenigstens im deiser ( sinnlosen Existenz) den Sinn zu entdecken. Wenn wir den nichts haben, dann wir nur so wie Überlebens-Spezies, aber keine echte authentische Menschen. Das war auch die frage des jungen Prinzen ( Siddhartha) , die ihn in die tiefe so wie die "existenzielle" Krise hinauskatapultiert hatte, und er wollte die Wahrheit finden, es koste, was es wolle. Jedem das Seine.

    Andrea Honin . Jede Situation ist einzigartig, man sieht es nur nichts. Meine Verwandten in der Ukraine sitzen unter den Bomben im Keller, und es gibt dort keinen Bodhisattva. Die Kinder wisssen das Wort "Krieg" besser als "Mama". Die Situation im KZ war am rande des puren Überlebens. Die Frage, welche V.Frakl stellte, war...: wer hatte wirklich mehr Möglichkeiten zu überleben? Die, welche unter den NS-Schergen auf dem Staub gekrochen hatten, um im Leben zu bleiben, oder die, welche / trotz allerdem!--- Ausdruck von V.Frankl) versuchten nur als die Menschen zu sterben, denn es war keine andere Option. Die Welt ist so, wie sie ist. Kein Buddha oder kein Bodhisattva sind imstande uns zu retten. Nur wir selbst.

    Doch, der echte innere Frieden gibt es immer. Der ist unabhängig ( un-bedingt) vom dem , was herum um dich passsiert, der stammt aud dem Innerem , aus deinem Geist. Das ist unsere einzge Zuflucht. Wenn wir uns selbst innnerlich nichts transformieren, die Kriege, die Gewalt, die Zerstörunng würden weiter gehen. Unserer Geist kann uns retten, aber kein Buddha oder Bodhisattava draußen.

    Hilf dir selbst, dann hilft dir der Gott ( der Himmel)...so das Spichwort.




    Im Sinne von Dogen und der Aussage, im Genjokoan:

    Wäre Du bereit zu sterben? Wäre ich bereit ich völlig dem hinzugeben was ist?


    Wie verwirklichen wir uns als Bodhisattvas? Braucht es das wie in der Nachkommenden Erzählung von Prinz Sattva oder hat nicht auch Frankl etwas sehr wertvolles durch seine Erzählungen und sein Wirken hinterlassen?

    Wenn der Mensch immer! lebt , als ob der Tod das (JETZT!) wäre, dann es bleiben keine Reflektioenen , oder die Interpretationen, warum ich? usw... Man stirbt so oder so ( sowieso). Aber wie? man stirbt? Verändere die Frage.

    Du oder ich können den Geist des Boddhisattvas weiter zu tragen, wenn wir egal was, etwas gutes tun, für unsere nächsten, wenn wir hier sogar schreiben und darüber reden , und jemand könnte das lesen, dann er könnte nachdenken, was stimmt nichts in unserer Gesellschaft und kann ich etwas dagegen unternhemen? Das ist schon ausreichend, scheint mir.

    Quote

    Igor, um auf Frankl zurückzuführen er schreibt auch sowas wie, dass die Guten alle gestorben sind. Jene die sich selbst aufgeben haben., sind gestorben. Daher könnte man sich auch fragen: welcher Mensch war er? Und was braucht es um so etwas zu überleben?

    Bezogen auf die Zenpraxis, kann man sich auch fragen: welcher Mensch wäre ich?

    Hi, Andrea Honin . Er schreibt, er wollte es alles aufschreiben. Die Erfahrung im KZ. Wie kann man nichts nur sich sebst , seine "Seele" nichts verlieren, aber als die innere Möglichkeit zur "geistigen" Entwicklung. Und er hatte das alles wirklich aufgeschrieben. Deswegen er hatte später die Logotherapie erschaffen. Der innere Sinn, der innere Kern, was zählt im Leben, wenn überhaupt? Er hatte alle verloren, die eigene Familie, aber nichts seine innere ( innige) Überzeugung , dass die "Gute" in der menschlcihen Natur so wie ursprünglich ist. Hier man kann der Zugang zum Zen finden, aber er selbst hatte davon keinen blassen Schimmer. Er war der Psychologe ( Psychiater).

    Viele im KZ degradierten in Tiere aus. Die wollten nur rein körperlich überleben, es koste , was es wolle. Und es waren keine Menschen mehr. Die waren imstande wegen Krümmelchen des Brotes das Kind zu töten, ...die ganze Welt. Nur der, wer die eigene Psyche , das eigene Herz als lebendig erhalten hatte, der hatte wirkliche Chance. Man kann seine Videos , auf deutsch, genug auf Youtube finden. Und über ihn auch.

    Das stimmt, Andrea... man stirbt nur dann, wann man sich selbst aufgibt. Wenn du kämpfst, wenn du im diesem Leben das konkrete, reale Ziel hast, dann du könntest überleben ... Klar, keine Garantie, so oder so. Aber besser als der mensch zu sterben, als der Monster, der egene Seele verloren hatte.



    Mein Lehrer Genro Seiun Koudela hat oft zu mir

    gesagt: *Genau hinschauen.* und *dranbleiben*



    Das macht den Sinn, Andrea. Wenn man immer wachsam, immer auf der Hut, wenn man befindet sich immer auf der Reflektion zum eigenen Verhalten, den eigenen Gedanken, der eigenen inneren Welt, dann es gibt keinen Platz für den Hass, Gier, oder die Verblendung.

    Zen passiert nichts im Kissen, er passiert immer, im Jetzt auch, als ich das abtippe. "Sich selbst zu verlieren" in meinen Augen bedeutet, das eigene "Ich", eigene "Ego-Strukturen" durchzuschauen, und dann sehen, das bist du nichts. Was dann bleibt? Das ist eher die Koan-Frage.

    Das ist meine Antwort auf die "Existenz", meine Antwort auf das Leben, und meine eigene Ver-Antwort-ung. Ich schreibe dir , nichts was man in den Büchern findet, das ist meine Erfahrungen. Wenn ich mich mit nichts identifizietre, nichts mit meiner Rasse, meiner Heimat, meiner Angewohnheten, ..usw... was bleibt das von "mir"? Kann ich es überhauopt finden?

    Im KZ der Insasse war von ganzem beraubt, er hatte wirklich absolut nichts. Nur der Tod im Krematorium, keine Zukunft, nichts, absolut! Das kann man als Zen-Praxis ( Situaton) betrachten. Was machts uns alle aus?

    F. Nietzsche sagte, wenn man sehr lange in den Abgrund hinschaut, dann der innere Abgrund starrt auf dich zurück, und du verschwindest dort. So war mit den Mehrheit der "Insassen " im KZ. Die waren schon lange innerlich tot, bevor die vergast wurden. Aber nichts V.Frankl. Er besuchte sogar die Leute und immer betonte, wenn du das Ziel ( für die Zukunft) hättest, egal welche... sehen wieder das eigene Kind, sogar sein Foto, dann du bist /noch!!!/ der Mensch.

    Wenn man alles verliert, man findet sich... Im ganzen... Überall.... Keine Trennung, keine Grenzen...



    Den Buddha Dharma zu ergründen heißt sich selbst ergründen, sich selbst ergründen heißt sich selbst vergessen, sich selbst vergessen heißt eins mit den zehntausend Dingen (Dharma) sein. Eins zu sein, bedeutet Körper und Geist von uns selbst und der Welt um uns herum fallen zu lassen. Wenn wir Eins mit den zehntausend Dingen sind, führt dies zum unmittelbaren Handeln im gegenwärtigen Augenblick und die zehntausend Dinge um uns werden leer. *


    Ja, so war auch das ähnliche bei Dogen... Aber das ist das "reine Da-Sein", Andrea, wenn man über die "leere Dinge" spricht, man meint das eher im Existenziellem Sinne, wie bei Edmund Husserl, also man hat wirklich keine Angst vor dieser gähnenden Kluft im eigenen Kern, es gibt keinen Halt mehr, macht nichts, man kommt zurück in den Markt , wie bei dem letzten Oschen-Bild, und lebt als der Bodhisattva. Der Fall von V. Frankl demonstriert uns genau das, denke ich. ( das ist meine eigene Sichtweise, basiert auf meinem Leben , Andrea, also ich kann von Zen sogar nichts vertehen, aber was bleibt von "Mir", wenn ich alles verliere? Alles? Jeder kann oder sollte diese Frage sich selbst stellen, denn dieser Augenblick kann der leztze sein... ).

    Alles gute dir im neuen Jahr!

    LG.

    Igor.

    Die Erkenntnis das alles den Bedingungen und Prägungen unterlegen ist, und wir deshalb sowieso nix machen können, kann auch hinderlich sein. Hinderlich bei der Transformation unsere Gedanken, sich innerhalb der Umstände so oder so zu entscheiden


    Das Ego nutzen, nicht abscheiden. Das Ego, im Sinne, was wir über die Welt und die Dinge und Ihre Erscheinungen denken, wie wir handeln usw. Unsere Gedanken, unsere Übung von heute, ist ein Samen für morgen. Das ist die Transformation


    Hatte nochmal durchgelsen. Wenn ich es richtig erinnere, V.Frankl spricht über die andere Einstellung, also dem Schicksal gegenüber. Es gibt die Situationen, die man nichts ändern kann. So wie im KZ bei dem Autor. Aber er hatte diese "unmenschlliche " Sutuation genutzt, um als den Menschen zu bleiben. Ich denke, drin steckt viel mehr die innere Reife und und die Stärke, als im Gelassenheit-Gebet. Denn nachdem er war der andere Mensch. Das erinnert mir eher F.Nietzsche: " Was mich nicht umbringt, macht mich stärker."

    LG.

    Wir sind, was wir tun. Was wir tun, ist konditioniert. Mehr ist nicht dran am 'karma'.


    Konditionierung lässt sich überwinden, wenn sie erkannt wird. Also durch Wissen, jñāna (chi 智). Doch den unfreien Willen überwindet kein freier Wille - der ist ein Widerspruch in sich; cetanā lässt sich nicht "befreien", d.h. von seinen Bedingungen / Konditionen lösen. Es ist der freie Unwille, der sich der Konditionierung entziehen kann.


    Was an unfreiem Willen bleibt, lässt sich durch die Freiheit des Unwillens heilsam ausrichten - etwa durch die shigu seigan. "Das Ego nutzen, nicht abschneiden". :like: Diese Ausrichtung - eine Umkonditionierung - ist ein Aspekt von Freiheit: der Freiheit zu etwas. Ohne ihn ist die Freiheit von etwas bedeutungslos. Freiheit zu etwas zu nutzen heisst, sie für eine neue Bindung aufzugeben. Diese gilt es weise zu wählen.

    Hi, Sudhana . Das macht echt den Sinn. In den zwei Büchern von Thanisssaro Bhikkhu uch hatte genau diese Gedanken gefunden, im Sinne, man bedingt sich der Einsicht ( Freiheit zu etwas, weise zu wählen..) und sehr starke damit verbundente Absicht, das schlimme nichts weiter zu tun. Und das gute in unserem Geist zu pflägen, zu nähren. Das stimmt, rein logisch, cetana lässt sich nichts befreien, aber meine ( "") feste Absicht ich kann als den Hebel benutzen, um was ich will, weiter zu vermeiden. So passiert allmählich die Um-Konditionierung auf dem grund der rechten ( richtigen) Einsicht.

    Ich denke, dass ich deinen Gedanken richtig erfassen hatte. Ansonsten wir wären absolut nichts imstande etwas zu ändern.


    Wenn ich das richtig verstehe , es liegt genug in inserer Kraft, .... im jedem Augenblick, durch unsere ( "") bedingte Ansichten, aber trotzt allerdem etwas zu ändern.

    Karmsiche Rükkoplung passiert immer im Jetzt. Rein Logisch man kann den Widersruch nichts absolut tilgen. Oder?


    Immer er sagt über die Bedeutung von dem "Jeden Augenblick". Oder , anders umfomuliert, "jetzt...gerade..".


    Ich denke, hier genau liegt der Hund begraben:



    Diese beständige Offenheit für den gegenwärtigen Einfluss in

    den kausalen Prozess macht freien Willen möglich.


    Durch den "rückkopellnden Schleifen".


    Wenn ich richtig erinnere, A.Chan spricht so ähnlich über das "stille fliessende Wasser". Das klingt paradoxal, aber man hat wenigstens immer die so freie Option zur Verfügung.

    Keinen Grund, also zur Resigantion, dass es alles wie vorbestimmt ist. Aber als die Ausrede , wieder die Sauereien zu veranstaleten, das geht-..*lach*.


    P.S. Aus "Edle Strategie", T. Bhikkhu.


    LG.


    Ach, klar, genau das.. Man lässt die Kraft des Egos, um von Ihm loszuwerden. ( "Die Paradoxie des Werdens")

    Ellviral . Es wäre echt besser und korrekt, Viktor Frankl in Ruhe zu lassen. Und ich erkläre , warum. Er hatte von USA das Visum bekommen , und er könnte das Land frei verlassen. Aber er hatte es frei entschieden, zu bleiben, obwohl er genau , tod-sicher er wusste, dass er im KZ landet und es würde der sehr gut der sicherste Tod bedeuten. Was er überlebt hatte, das ist sein Verdienst, dass man , natütlich, als das Wunder oder als der Zu-Fall betrachten könnte, klar. Aber mit dem eigenen realem Beispiel er hatte uns allen wirklich bewiesen, dass man den freien Willen hat. Ausgehrecchnet deswegen er hatte als der MENSCH ( kein Insasse im Geist) das ganze nichts nur überlebt, aber auch die eigene Art der Therapie erschaffen hatte. Und die eigene Schule.

    Kommen wir jetzt aber zum Buddhismus. Du hast immer, im hier und jetzt dich frei zu entscheiden. Der Buddhismus betont besonders die eigene Verantwortung , ausgerechnet wegen der bedingten Entstehung. Ich zitiere aus dem Buch vom Max Ladner, der Kapitel heisst" Die Willenswendung".


    Quote

    Wenn nun also die Einsicht in die Wirklichkeit den Grad der Vollendung erreicht hat, und daraus als Folge jene Tendenzen aktiv werden, die zur Loslösung und Überwindung alles Gewordenen führen, dann können wir wohl mit Recht von einer Willenswendung im Leben der betreffenden Individualität sprechen. Früher war da, infolge des Nichtwissens, infolge mangelnder Einsicht, ein Wollen des Werdens und Anhaftens, ein Haben- und Sein-Wollen; nun ist, durch das Erkennen der Wirklichkeit, durch das Wissen um dieselbe, ein Wollen der Loslösung da, des Nicht-mehr-werdens, Nicht-mehr-anhaftens, ein Nicht-mehr-haben- und Sein-wollen. Als Erben unserer Werke sind wir eben durch und durch das Resultat derselben und entsprechen ihnen ganz und gar. Wir sind das Produkt unseres früheren Wirkens und darum ist auch die Wendung zur Loslösung mit ein Produkt dieses Wirkens. Die Wendung ist also bedingt und trotzdem ist sie durchaus unser eigenes Werk. Alles, was wir tun, reden und denken, ist unser eigenes Werk, und darum sind wir ausschließlich und allein selber dafür verantwortlich und niemand sonst. Wenn wir also fragen, warum wir so oder so sind, warum uns dieses und jenes geschieht, so haben wir die Gründe dafür letzten Endes in uns selber zu suchen.


    Das Problem von der Freiheit des Willens löst sich also im Lichte der Wirklichkeit auf zum Problem der geistigen Durchdringung der Zusammenhänge alles Geschehens, zur Durchschauung der abhängigen Entstehung alles Gewordenen, uns selber natürlich mit inbegriffen. Der Wille besteht nicht „an sich" als ein Unveränderliches und darum kann auch nicht von seiner Freiheit oder Gebundenheit gesprochen werden. Er entsteht immer wieder neu und vergeht ebenso. Jedenfalls ist er nicht, bevor er entsteht, sondern er wird aus Bedingungen. Es handelt sich also hier nicht darum, ob die Willenswendung eine freie oder eine unwillkürliche ist, sondern darum, wie es zu dieser Wendung überhaupt kommen kann, d. h. wie das Wollen von allen hemmenden Fesseln, in Hinsicht auf die zu gewinnende Erlösung, frei zu werden vermag.


    Aus der restlosen Durchschauung des kausalen Lebens-Prozesses, in dem zwölf sich gegenseitig bedingende Elemente und Faktoren aktiv sind, ergibt sich die Loslösung von allen vitalen Gebundenheiten, ergibt sich die Willenswendung und schließlich die Erlösung.


    Lies es das ganze, bitte, ich wünsche dir nichts das ganze ( im Leben) so viel fatalistisch zu betrachten. Denn genau deswegen du erschafft dein eigenes karma, nichts irgendwann in der Vergangenheit, aber im Hier und jetzt! Das ! ist dein persönliche "Cetana", "genau genommen , "Absichtliche Absicht", d.h. Willen oder Wollen... " ( frei nach Nanavira Thera).



    8. Die Willenswendung

    Da liegt vielleicht der Fehler, Sudhana. DANKBARKEIT kann nicht gedacht, sondern nur empfunden werden, wenn es so gemeint ist wie von Thorsten und mir.


    Und dass Du wenig Anlass hattest zur Dankbarkeit, sondern nur zur Zufluchtnahme, dann vermute ich, dass Du die Zufluchtnahme nicht verstanden hast. Allein die Tatsache, dass Du Zuflucht nehmen konntest, ist ein Grund zur Dankbarkeit, denn die meisten Menschen kennen diesen Ausdruck noch nicht einmal.


    Deine Sichtweise ist von Deinem Verstand geprägt, der bei diesen Themen in den Hintergrund treten muss, damit Dein Herz zum Ausdruck kommt.

    Der Verstand aber ist ein Werkzeug, ein Diener, mehr nicht.

    Genau das! Wenn man versucht das innerste ( innigste) Gefühl zu bestimmen, zu definieren, zu "zer-reden", dann man verliert das sofort. Ein Mönch von Waldkloster spricht im diesem Zusammnehang über die vertikale Dimension des Seins... Alles ist gut , wie es ist... Wenn ich sogar im nächtem Augenblick sterbe. Als ich sein Vortrag gesehen hatte, ich erinnerte sofort eine Szene aus dem Film über A. Frank... Als sie schon stirbt im KZ, und überall sie sieht den Rauch aus dem Kremtorium, und der Boden ist mit dem Blut durchgetrunken, aber sie sieht nach oben , auf den Himmel, und man sieht, sie ist absolut mit dem ganzem im Frieden. Im Einkang, in der inneren Harmonie. Für was, um Gottes Willen, deises Mädchen könnte dankbar sein? Von der Warte des Vertandes aus man kann es niemals begreifen.

    Als ich im Rettunhsdeinst gearbeitet hatte ( in meiner Jugend), ich war selbst der Zeuge, wie die Menschen, die tod-sicher wissen, ihre Tage sind gezählt,aber die waren einfach dankbar , für alles, was war, für jeden Atem-Zug.

    Der letzte Fall ist von V. Frankl. Das war eine Frau in der Baracke. und sie starb ...aber dann sie lächelte und sagte dem Autor, die sieht immer vom dem Fenster aus den Baum... Und es scheint ihr so, als ob der ihr zulächelt, und sagt so... " Das Leben endet nie... Niemals". Diese Frau starb , aber im tiefstem Gefühl der Dankbarkeit und der Liebe... Wer hier jetzt versucht alle diese Fälle rein rational zu er(be)-gründen, dann es wäre einfach un-mensch-lich. Nur meine eigene Meinung.

    Danke für deinen Beitrag, liebe Monika. Man kann spüren, war (zwischen) ! den wörtern steht.

    LG.

    Hallo.


    Gibt es ein Ereignis, ein Gleichnis, ein Mantra, eine Erkenntnis, oder irgendwas anderes, das Euch für den Rest eures Lebens, positiv verändert hat ? Ich sammle so was, was Menschen sagen was sie erlebt haben, wo sie sagen "Danach, hatte ich eine grundlegend andere Sichtweise auf ... " .

    Das unmittelbare Erlebnis ( Erkenntnis) des Todes, aber dann du bist noch da... Das wirkt , wenn man es immer bewusst wahr-nimmt.

    Das Ziel der Lehre ist das Aufhören von Gier, Hass und Unwissenheit nicht die Abkehr von der Welt, obwohl die Analyse und Abkehr von der Welt der Sinnesfreuden zumindest ein Zwischenschritt ist, um überhaupt erst einmal einen entreizten Zustand (Freude, abseits von Sinnesvergnügen, abseits von unheilsamen Geisteszuständen, welche himmlische Glückseligkeit übertrifft) erfahren zu können, denn erst aus dieser relativen Perspektive wird klar, warum der Buddha die Erleichterung, die sinnliches Vergnügen dem Brand des Begehrens verschafft, mit dem Ausbrennen von leprösen Wunden vergleicht:

    Das ...mit der "Abkehr", tja... nimm es nichts persönlich, sollte ich meine Familie verlassen, um in den wald zu ziehen, wie es der Buddha getan hatte... ? Da gibt es sehr schönen artikel von Thanissaro Bhikkhu... Wie kann man ( oder sollte) heute den Buddha "behandeln", und was könnte ihn hier erwarten.

    Die goldene Mitte, keine Flucht, .... wenn ich richtig die Wurzeln der "Unwisssenheit" verstehe, aber nichts darüber "schreibe"...*lach*, dann es bleibt keinen Platz für alle mögliche Gifte, wie Gier, Hass, usw... Nur durch meine Verblendung (""), technisch ...


    Quote

    Avidyā (Sanskrit: अविद्या; Pāli: अविज्जा, Avijjā; Tibetan phonetic: ma rigpa) in Buddhist literature is commonly translated as "ignorance".[1][2][3] The concept refers to ignorance or misconceptions about the nature of metaphysical reality, in particular about the impermanence and anatta doctrines about reality.[2][4][5] It is the root cause of Dukkha (suffering, pain, unsatisfactoriness),[6] and asserted as the first link, in Buddhist phenomenology, of a process that leads to repeated birth.[7]

    alles andere kommt zustande.


    Keinen "obwohl"... Man kann in der Welt leben, aber von der nichts berührt zu sein. Nichts gefangen zu sein. Ent-bund-en zu sein. Nibbana man kann hier und jetzt erleben... Und das passiert uns allen ab und zu, deswegen wir sind noch nichts absolut verrückt, ( frei nach Buddhadasa Bhikkhu).

    eshalb habe ich keinen Bezug mehr zur Realität, bzw. keinen wirklichen Realitätsbezug mehr.

    So verwechselte ich die Welt, von der ich sprach und wir verwechseln die Welt von der wir sprechen.

    Und zwar immer mit einer Welt, die tatsächlich ist.


    Wir sind so gesehen krank vor lauter Faszination für die nützlichen und aufregenden Funktionen.

    Aber da sind auch Namen und Zahlen, Symbole, Zeichen, Vorstellungen und Ideen...
    Nur entspringen sie nicht der Gegenwart... sondern direkt meinen Vorstellung.

    So! Nochmal :!:

    Genau das hatte ich gemeint mit dem Wort "Zerreden". Ich benutze meistens rein so wie den "phänomenologischen" Einsatz. Wenn ich den Schmerz empfinde, egal welches Gerät und egal welche top-moderne Wissenschaft imstande wäre, meinen Schmerz zu erklären. Das Gefühl bleibt im meinem Innerem. Das ist die Grenze so genannten modernen ( " objektiven") Wissenschaft , denn die blendet einfach aus den Primat der unmittelbaren Wahrnehmung. ( das ERLEBNIS) Am ende wir verlieren die innere ( innige) Realität, und dann wir sehen nur die Symbolen, Zeichen, Vorstellungen... usw... Das ist für mich ..." surreale" welt... Oder Irre-welt. Egal, wie man es benennt, der Buddhismus , wie ich den verstehe, verfolgt diesen inneren Zugang zur "Realität", der man nur auf dem eigenen Leib erfahren, erleben kann, aber nichts durch egal welche Wörter( Werte, Vorstellungen, usw..).

    Und genau deswegen ich schreibe hier nichts so gerne. Wenn ich im Android-Forum schreibe, es geht um die alltägliche "Dinge", damit habe ich kein Problem, wenn ich im "Telekom-Hilfe-Forum" schreibe, auch es gibt no problem. Aber wenn ich versuche meine innere Welt ( meinen Schmerz) zu beschreiben, dann ich bekomme bestimmt die Probleme... Auf der Stelle.

    Das Dhamma steht ( und "steckt") nichts in den Sutras, egal welchen... um das zu erleben, ich sollte in meines Inneres gehen und dort erforschen, wie ich ticke, und warum ich ("") leide... Man kann alle diese Bücher verbrennen, denn sie alle stillen meinen Verstand, aber die echte, authentiche und einzige Antwort ich kann ( könnte) nur in mir selbst entdecken.

    Thorsten Hallscheidt ... Wow, die alle ...lol...haben dich und deine "Liebe" zerredet. Tja... Ich bin hier meistens der Geist, aber wenn ich dein Eingangs-Beitrag lese, ich kann auch sagen, was mir einfallt.

    Wenn man die Welt, wie sie ist, ohne "Verblendungen" usw... wahr-nimmt, dann es gibt dort keinen Platz für das Elend. Denn alles ist relativ, oder bedingt, also abhängig entstanden. Egal der Himmel oder die Hölle, von dieser Warte aus, man kann so sagen, alles ist der Ausdruck des "Göttlichen"-S, oder des Da-Sein-S. ( Bitte, das ist nur die Allegorie!) Ohne das ganze zu bewerten oder zu beurteilen ( ver-urteilen), also man verpasst dann die Welt , wie sie ist. Ohne Begriffe, ohne Schablonen, ohne so wie mentale Karten. Was also bleibt? Welche "Liebe"?

    In diesem Sinne,


    Quote

    Mein Herz gereinigt –


    Jetzt spiegelt es


    Den Mond.


    Letztes Gedicht des japanischen Zenmeisters Renseki


    Aber der Speigel ist nichts meht anwesend, wie die Geschichte uns erzählt. Also, man braucht nichts existierenden Speigel mehr "polieren".

    Das ist die Art der Liebe, die man im Buddhistischen Sinne wirklich nachvollziehen kann.

    Die ist einfach da, wie das Atmen, man braucht keine Gedanken darüber zu machen, denn dann man "die arme" ... zer-redet, wie wenn ich versuche meine arme "leere" katze zu finden. ( lol--- zer-schneid-en).

    LG.

    Eben, weil das so ist, muss man sehen, wie man sich zwischenzeitlich mit dem Leben (und damit dem Leiden) "arrangiert"...

    Der Alltag, die "relative Ebene unseres Seins", ist genauso wahr, wie die "absolute Wahrheit". Letztere hat man quasi im Hinterkopf, während man die "relative Wahrheit" konkret lebt.

    Hm, kommt darauf, wie man den Begriff "Wahr" definiert. In Theravada und im TB man geht ein wenig anders vor.

    Von der absoluten Warte aus das Leid ist nichts auf( vor)-find-bar. Er entgleitet "mir" buchstäblich. Trotzdem die Bodhisattvas geloben alle(!) leidende Wesen zu rettten, ansonsten die können nichts "ruhig" ins Nirvana eingenen, ( ich scherze, oder?). Das Klingt wie Koan Frage, und es gibt keine "vernünftige " Lösung.

    Aber nochmal von dem anderem Winkel. Das Leid ist immer die Reaktion ( Re-agieren) auf den ersten Pfeil. Der ist unvermeidbar, wenn man geboren war, der ist schon verdammt zu sterben. Das Leid man kann nur als der zweite Pfeil nachvollziehen. Wenn ich mich mit meinem ( Meinen!.. ) Schmerz indetnifiziere, mit meiner ("") Krankheit, mit meinen ("") Problemen, usw, dann ich würde noch mehr leiden. Das Leid ist so wie angesiedelt im Geistigem Bereich. Und auf den ich kann den Einfluss machen. Das liegt in meiner Kraft. Das kann ich bestimmen. Die Frage wäre, wenn der Schmerz absolut unterträglich wäre, wie kann ( sollte) man damit umgenen?

    Na, z.B. die unheilbare Krankheit. Pali -Kanon erzählt uns über drei Fälle von Mönchen, die sich selbst töteten. Und es war alles in Ordnung. Man kann mich überprüfen, das waren Godhika (S4,23), Vakkali ( S22,87), und Channa (S35,87). Aber nichts wegen der Verblendung, Gier oder Hass, usw... nein , das wäre sinnvoller, um den eigenen Körper ( Eigenen?---*lach*) nicht weiter zu martern und peinigen.

    So machte auch Nanavira Thera. Vor drei tagen er hatte auf den Brief geantwortet, er war so verdammt vernünftig, sein Geist war absolut kristall-klar und sein Stil war so elegant, wie immer. Man sollte dran denken, er wusste doch, in drei Tagen er würde nichts mehr da!

    Weiss ich , ehrlich gesagt, nichts, Anna Panna , wie kann man so , wie du es ausdrückst, die letztere "Wahrheit"


    Quote

    hat man quasi im Hinterkopf,

    zu halten, denn sie ist auch asboslut real. Hier ist wieder der reale Fall.


    Quote

    Nach der Reise erkrankte Ajahn Chahs 1981 unter dem entkräftenden Einfluss von Diabetes. Während sich sein Gesundheitszustand verschlechterte, diente sein Körper als Lehrstück, in dem er gegenüber seinen Schülern und der buddhistischen Bevölkerung auf die Vergänglichkeit aller Dinge (Anicca) hinwies. Immer wieder erinnerte er die Menschen daran, sich zu bemühen, eine wahre Zuflucht im eigenen Inneren zu finden. Vor dem Ende der Regenzeit 1981 wurde Ajahn Chah in Bangkok operiert, was seinen Zustand jedoch nicht mehr verbesserte. Innerhalb weniger Monate verlor er die Fähigkeit zu sprechen und sich zu bewegen, bis er schließlich vollständig gelähmt und bettlägerig war. Seine Schüler pflegten Ajahn Chah mit Liebe und Hingabe, bis er in den frühen Morgenstunden am 16. Januar 1992 im Kloster Wat Pa Pong verstarb. An den mehrtägigen Beisetzungsfeierlichkeiten nahmen - neben der thailändischen Königsfamilie - etwa eine Million Menschen teil, um Ajahn Chah die letzte Ehre zu erweisen. Das aufwändige Zeremoniell für die Einäscherung kostete umgerechnet 680.000 US-Dollar.[4]


    Er Lehrte "Dhamma", durch ( dank) seinem Gelähmten Körper, das ist auch die Möglichkeit, den Zweiten Pfeil so wie "ausser Gefecht " zu setzen. Ich denke, es gibt keine endgültige Lösung auf alle Fälle.

    Das "rupa-Dukkha" hat mich auch schon viel belehrt.....Vor allem dahingehend, dass sich psychische/geistige Belastungen gerne im/am Körper zeigen.

    Zum Glück ist es der Vergänglichkeit unterworfen - schön, wenn der Schmerz nachlässt!

    Hi, Anna Panna ... drin aber leigt der Haken bei der Sache... Man wollte so wie "unbewusst", dass der Schmerz nachlässt, früher oder später, denn alles ist bedingt und vergänglich. Bei dem Arahant denn es gibt keine Identifikationen mehr, er kann sich sogar wegen der Schmerzen krümmen, aber er ist nichts mehr sein Körper, nichts mehr sein Schmerz. Der Schmerz aber ---- der bleibt bestehen, als der erste Pfeil, aber es gibt keinen zweiten . Der Körper stirbt auch, aber niemals so wie das "Gewahrsein" des Arahantes ; denn er ist nichts mehr sein Körper.

    Ich denke, diesen Zustand sehr schwer zu erreichen, und das ist das Los von sehr wenigen Individuumen in der Geschichte der Menschen.

    Genau drin leigt das Ziel, man stirbt sogar, aber der zuckt mit keiner Wimper....

    Deswegen , aber es ist meine eigene meinung, man verpackt meistens die Buddhisteuche Terminis in den Christentum, wie man ihn hier gewöhnlicherweise versteht.

    Jesus war verzweifelt, denn er wusste alles , was ihn erwartet, und dann als er gekreuzigt war, er litt immens. Das beweist seine "Menschlichkeit", klar, denn jeder das kann sehr gut nachvollziehen.

    Im Buddhismus das alles ist einfach die unmögliche sache. Denn das Leid ist getilgt, es gibt das nichts mehr... Aus! Was stirbt, oder wegen der unterträglichen Schmerzen winden könnte, das ist nur der Körper, der aus den so anderen Elementen besteht, aber die alle sind flüchtig, vergänglich, und am ende nichts mehr vorfindbar. Wie alle andere Skandhas auch.

    Wenn man diesen Grundstein der ganzen Lehre nichsts sieht ( Sunnata-Prinzip), dann es gibt keinen Buddhismus mehr. Und ich meine hier Theravada, an die Anlehnung an Buddhadasa Bhikkhu. Nur als der krasse Beispiel.

    Sudhana ... Klar, ich wünsche dir auch die gute Besserung... Wir sind ( noch...*lach*) keine Arahants. Ich---- nichts. Das ist tod-sicher. :)

    . Paradoxerweise schafft die Akzeptanz die Möglichkeit zur Transformation.

    Sorry, das kann ich mir nichts mehr verkneifen. Du ( ich) ... haben , eigentlich, keine andere Option, als die absolute Hingabe. Aufgabe. Genau das entspricht dem ganzem Konzept von der bedingten Entstehung und dreien Daseins-merkmalen. Wenn man das versteht, die Show läuft sozusagen weiter, aber du bist ( im Jetzt) selbst der Regisseuer , der diese Show kreiert. ( Name und Form konzipieren ...konstruieren das Bewusstsein auf dem "Leinwand" der "Gestaltungen", frei nach Bhikkhu K. Nanananda).

    In der einfacher Sprache, das ist das Ziel von allen spirituellen Traditionen.

    Sogar im Christenstum. " Nichts mein , aber dein Wille, der Vater... "---- so etwas. Das verkörpert den symbolyschen Tod des "Ego". Und das entspricht dem Buddhismus, denn alles, was wir uns mit dem "Ich " identifizieren, existiert nur durch unsere "Angreifen", "Anhaften", an das, was nichts der Realität entspricht.

    Eine fünfte Lesart ist mir noch eingefallen:


    5) sich dem Leiden als (möglicherweise von Gott bestimmtes) Schicksal bedingungslos fügen.

    Los-lassen wäre die Lösung, , lasse den "lieben" Gott in Ruhe, denn es gibt keinen. ( wenigstens im Buddhismus).

    Den Schicksal aber du bestimmt selbst, jeden Augenblick neu, das ist dein freier Willen, deine ( "rechte") Absicht, so erschaffst du selbst das eigene Kamma, und es passiert immer, wenn du genug achtsam ist .... und " deinen Geist " ---"Läuterst", wenn ich es ricihtig erinnere. Dann, aber nur dann, bleibt das, was man als die "Liebe " benennt. Oder das eigene Nackte Herz, das zugleich das Herz von All-em Ist. Es bleibt dann nichts, ausser dieses IST, und sogar das kannst du nicht finden. Denn es gibt nur das pure Erlebnis des Da-Sein-S, und das ist nichts ver-mittel-bar.