Beiträge von Elke

    Ich laufe schon seit Jahrzehnten mit Stoffsackerln rum zum Einkaufen und vor einiger Zeit habe ich mir auch Gemüsenetze besorgt (aus Baumwolle, keine Plastiknetze, wie Losang schreibt, dass Edeka solche anscheinend verkauft). Ich hab die auch immer fleißig beim Einkaufen dabei und hab immer auch was als Reserve in meinem Auto liegen, falls ich mal spontan was einkaufe. Ich kaufe fast alles im Bioladen, da ist eigentlich nichts verpackt. Vor allem für Äpfel oder kleines Gemüse wie Rosenkohl sind die Netze praktisch. Größere Sachen wie Blumenkohl, Wirsing etc. packe ich in die altbewährten Stoffbeutel.

    Zitat

    Das Gewissen einer Generation: Die politisch engagierte Folksängerin Joan Baez sang im Luftschutzbunker, während draußen die Bomben fielen. Aber sie ist auch eine der wichtigsten und bekanntesten Vertreterinnen der Folkmusik. Seltene Archivaufnahmen und sehr persönliche Interviews machen den Dokumentarfilm zu einem zugleich persönlichen und historischen Porträt.


    Joan Baez - How sweet the Sound


    Eine schöne Seele. :rose:


    Du musst nochmal zurück und den Text überarbeiten, denn es fehlt ein entscheidender Name. Ich hab das nun mindestens dreimal gelesen, aber tatsächlich - unglaublich - meiner ist nicht dabei.

    Ist "Ursache & Wirkung" richtungsübergreifend oder eher Sprachrohr einer bestimmten Richtung?

    Nein, die vertreten keine bestimmte buddhistische Richtung und schauen auch ein wenig über den buddhistischen Tellerrand hinaus. Die haben auch oft sehr gute Artikel, aber ab und an ist mir auch einer begegnet, der mich mehr an den Stil von "Brigitte" erinnerte. Ist eben irgendwie für alles was dabei.

    Ich habe auch schon länger den Eindruck, dass wir sehr viel mehr von Hype zu Hype leben. Plastik ist out, also alles wegwerfen und Ersatz aus anderen Materialien kaufen - völlig unabhängig davon, ob Ersatz überhaupt notwendig war oder nicht, hauptsache #plastikfrei. Fleisch und tierische Erzeugnisse sind out, dafür alles mögliche an exotischen Lebensmitteln einfliegen lassen, hauptsache #veganlifestyle. Es wird sich auf eine Sache versteift und diese ohne Rücksicht auf Verluste durchgezogen, das große Ganze wird dabei völlig aus den Augen verloren.

    Keine Ahnung, was deine Pauschalurteile für einen Nutzen haben, aber ich setz ich gleich noch eins drauf:


    Zitat


    Für die Rettung der Gletscher in den Alpen ist es längst zu spät und ihr Ende nur noch eine Frage der Zeit. "Sterbebegleitung" nennt der Schweizer Glaziologe Matthias Huss seine Klettertouren. Als Leiter des wissenschaftlichen Gletschermessnetzes vermisst er etwas, das die Europäer bald vermissen werden: das blaue Eis der Alpen.

    Die Gefahren durch Gletscherschmelze nehmen drastisch zu. Jedes Jahr gehen durch den Klimawandel von den existierenden 70 Quadratkilometern Gletscher zwei verloren. Der Permafrost schmilzt und verwandelt die bislang zusammengebackenen Hänge in rutschende Geröllhalden. Zudem gibt es wegen des Klimawandels jedes Jahr deutlich mehr "Extremwetterlagen", Starkregen unterstützt die Abbruchtendenzen massiv. Die Folge: Erdrutsche und Bergstürze wie im Schweizerischen Bondo oder im österreichischen Valsertal.


    Alpendämmerung


    Ich weiß nicht, ob ich von einem Hype sprechen würde, weil solche Meldungen rund um die Folgen des Klimawandels etc. nun vermehrt in den Focus rücken. Es ist ja auch kein Wunder, weil immer mehr Landstriche und immer mehr Menschen darunter zu leiden haben.


    Ich finde es jedenfalls gut, wenn vermehrt Menschen z. B. bewusster darüber nachdenken, was und wie sie einkaufen und was sie so an Müll hinterlassen wollen oder nicht. Da bin ich gern im Mainstream mit dabei, wobei ich schon seit Jahrzehnten mit Stoffbeuteln zum Einkaufen latsche und nicht erst, seitdem Plastiktüten was kosten, um nur ein Beispiel zu nennen.


    Nur weil etwas vermehrt in den Medien zu sehen ist oder als Thema aktuell ist, ist es nichts Schlechtes.

    Aber zurück zur "Buddhismus aktuell":

    Ich gehöre auch zu den Abonnenten von "Buddhismus Aktuell" (bin aber nicht Mitglied der DBU). Man kann die Zeitschrift auch online lesen, aber ich dachte mir, so tu ich auch mal was fürs Dharma bzw. dessen Verbreitung, denn die ausgelesenen Hefte lege ich regelmäßig in einer Büchertauschecke im Bioladen ab. :angel:

    Elke, wo kann man die den online lesen? Ich finde nur auf der Homepage Startseite einzelne Artikel aus dem Heft und längst nicht alle. Hast du da eine andere Quelle?

    Da hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Man kann nicht alles lesen, aber doch so einiges.


    Die weiter oben erwähnte "Ursache & Wirkung" aus Österreich lese ich übrigens online.

    Ich gehöre auch zu den Abonnenten von "Buddhismus Aktuell" (bin aber nicht Mitglied der DBU). Man kann die Zeitschrift auch online lesen, aber ich dachte mir, so tu ich auch mal was fürs Dharma bzw. dessen Verbreitung, denn die ausgelesenen Hefte lege ich regelmäßig in einer Büchertauschecke im Bioladen ab. :angel:


    Mir gefällt, dass alle buddhistischen Richtungen respektvoll betrachtet werden und auch der säkulare Buddhismus darin Raum findet.

    Man wird auch auf dem Laufenden gehalten, was diverse Veranstaltungen, Kurse, Bucherscheinungen etc. betrifft. Und hin und wieder erreicht mich irgendeine Stelle, irgendein Zitat aus einem der Interviews, das mich neu motiviert oder mir etwas nahe bringt.

    Manche Ausgaben finde ich schwach, die letzte Ausgabe mit dem Titel "Wachsen" gefällt mir wiederum sehr gut und viele Artikel darin sprechen mich an.


    Ich stelle es mir außerdem nicht einfach vor, über Jahre hinweg eine solche Zeitschrift zu gestalten und passende Themen zu finden und damit ein Heft voll zu kriegen.

    Das Unwort des Jahres 2018 lautet:


    "Anti-Abschiebe-Industrie


    Zitat

    Das entschied die Jury aus fünf Sprachexperten in Darmstadt. Die Jury-Vorsitzende Janich erklärte, der Ausdruck sei im letzten Jahr durch den Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Dobrindt, als – so wörtlich – „offensichtlicher Kampfbegriff in die politische Diskussion eingeführt“ worden. Die Jury kritisierte außerdem die Begriffe „Menschenrechts-Fundamentalismus“ und „Ankerzentrum“.



    in ähnlicher Weise kann man auf Fehlverhalten eines Lehrers hinweisen, nicht um ihm persönlich zu schaden, sondern im Bewusstsein dass auch er noch nicht befreit aus Samsara ist

    Ehrlich gesagt denke ich dabei weniger daran, ob ein Hinweis auf Fehlverhalten eines Lehrers diesem schaden könnte. Ich denke in erster Linie daran, dass weiteres Leid verhindert wird, indem Fehlverhalten klar benannt wird, zumal bei so schwerwiegenden Vorfällen, und dem ein Riegel vorgeschoben wird. Am besten ein staatlicher Riegel.

    Viel interessanter finde ich die Funktion, die (ganz oben) anzeigt, wann ein Beitrag geschrieben wurde. Und da muss ich zugeben, wundere ich mich immer wieder, wie viel Zeit manche Leute zum Schreiben haben.

    Das ist mir vom ersten Tag aufgefallen. Auch heute noch habe ich den Eindruck, dass der Großteil der Buddhaland-User sich entweder bereits in (Früh)Rente befindet oder keiner geregelten Arbeit nachgeht. Oder einer, bei der offensichtlich nicht viel zu tun ist.


    Wobei ich zugeben muss, dass bei solchen Überlegungen immer auch ein bisschen Neid bei mir mitschwingt, weil ich diesen Luxus (?) nicht habe.

    Und ist sie ein Klosterabtissin?

    Ich bin nur deshalb so hartnäckig, weil hier manch einer meint, man müsse die Lehren des Buddha an die heutige Zeit anpassen.

    _()_

    So verkehrt finde ich diesen Gedanken aber nicht. Ist es nicht das, was "wir" dem Christentum oder vor allem dem Islam vorwerfen? Dass manche Christen oder Muslime Wort für Wort an uralten Texten hängen, deren Wahrheitsgehalte stark angezweifelt werden dürfen?


    Ich sehe keine Gefahr für den Dharma, wenn sich gewisse Dinge wandeln. Es schmälert ja auch in keinster Weise die Botschaft Jesu, wenn Frauen Priesterinnen werden dürften oder Homosxuelle mit kirlichem Segen heiraten.


    Ich glaube z. B. nicht, dass Mönchstum - ob mit oder Zölibat -, worum hier diskutiert bis gestritten wird, relevant ist.

    Ich bin (mit Unterbrechungen) seit etwa zehn Jahren hier im Forum und einige von Euch, die ähnlich lange hier sind, wissen, dass ich hier meine liebe Frau kennengelernt habe. Sie erinnern sich auch noch an Leute wie Onda und viele andere. Wir haben uns auch schon damals gestritten: Es gab die unvermeidliche Onyx mit ihren drei Dutzend Wiedergeburten, es gab den armen Dorje mit seinem Alkoholproblem, es gab das dauernde Meckern an den Mods. Es gab die unerträglichen Fundamentalisten, die ihre Interpretation des Buddhismus als die alleine seligmachende dargestellt haben.


    Aber bin ich wirklich der einzige, der das Gefühl hat, dass Buddhaland inzwischen (fast) nur noch Deppen anlockt? Wir diskutieren über UFOs und die Hohlerde. Und wir lassen uns das gefallen, weil es ganz wichtig ist, möglichst viele Mitglieder zu haben?


    Jetzt mal ganz im ernst: Wenn ihr einen jungen Freund hättet, der sich für den Buddhismus interessiert - würdet ihr so jemanden dem Butterland zum Fraß vorwerfen?

    Ich bin seit 2014 hier, ich kenn's nicht anders. :grinsen: Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass die Fraktion der Aluhut-Träger grad mal wieder etwas stärker präsent ist.


    Ansonsten finde ich es aber gut, dass nicht mehr getrollt wird (abgesehen von jenen, denen es nicht bewusst ist, dass sie mitunter wie ein Troll wirken ;))und dass Leute wie ein "viel beschäftigter Verleger" mit seinen Anwaltsdrohungen hier kein Leiberl mehr reißen.

    Das Wort des Jahres 2018 in Deutschland ist gewählt: "Heißzeit" :?


    Wort des Jahres: "Heißzeit"


    Während das Unwort des Jahres in Deutschland zu einem späteren Zeitpunkt gewählt wird und das Jugendwort des Jahres bereits vorher gewählt wurde ("Ehrenmann/Ehrenfrau"), geht es in Österreich in einem Aufwasch:


    Das Wort des Jahres 2018 in Österreich ist - und das bereits zum zweiten Mal seit 2005 - "Schweigekanzler". 2005 betraf es den damaligen Kanzler Wolfgang Schüssel, jetzt hat Sebastian Kurz sich diesen Titel "erschwiegen" ;)


    Unwort des Jahres ist: "Datenschutzgrundverordnung" .


    Der Spruch des Jahres: "Frau Minister, was ist mit Ihnen?!" vom ehemaligen Vorsitzenden der NEOS Matthias Strolz, dessen Sprüche in Österreich bereits Kultstatus erreicht haben. Der gewählte Sager fiel im Rahmen der Parlamentsrede von Strolz, als die ÖVP/FPÖ-Regierung wenige Monate vor Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes dieses wieder cancelten bzw. aushebelten.


    Das Jugendwort des Jahres: "Oida"



    Wort des Jahres: Schweigekanzler. Oida!


    ich suche z.b. neue Anbieter für Festnetz/Internet und Handy.

    Verflixt, vom Fadentitel dachte ich, Du willst Deine Anhaftungen an Bargeld reduzieren... :wink:




    Ja, ich stand auch schon auf der Matte. :grinsen:

    Von der Gendersache mit den Brüdern mal abgesehen: Das ist so ziemlich genau das, was im Metta-Sutta steht.

    Tja, da sieht man mal, was dabei herauskommt, wenn sich lauter Männer zu einem Mönchsorden zusammenschließen. :grinsen:


    edit: Da du ja "von der Gendersache mal abgesehen" schreibst, ist es wohl im Metta-Sutta korrekt formuliert (meine Wortwahl wäre hier wohl "Geschwister"). Dem Sinn stimme ich natürlich zu, aber es spricht ja nichts dagegen, sinnvolle Sachen auch logisch korrekt zu formulieren.

    Woran erinnert mich das grad? ;)


    Loretta

    Natürlich ist es sinnvoll, Idealvorstellungen zu formulieren, aber dann bitte zu dem Zweck, dass man auch effektiv versucht, sie zu realisieren. Richtig zum Kotzen finde ich es, wenn das Einzige, was "getan" wird, darin besteht, Dinge aufzuschreiben und zu denken, damit allein hätte man schon etwas erreicht.

    Und wenn man etwas als Gesetz formuliert, dann sollte dieses Gesetz auch durchgesetzt werden. Ansonsten sollte man es nicht "Gesetz" nennen, sondern einen "(frommen) Wunsch".




    Natürlich liegt vieles im Argen, aber dennoch war/ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wichtig und richtig und es war ein Meilenstein, eine solch "universelle" Erklärung zu verfassen.


    Du bist schon ein ziemlicher Raunzer muss ich sagen. Bei einer solchen Einstellung passiert - NICHTS! Es ist besser "Trotzdem!" zu sagen oder "Jetzt erst recht!", anstatt nur rumzumosern.