Beiträge von mkha'

    ich musste funktionieren.

    Ich erinnere mich, Helmut, in solch einer Situation, hat man keine Zeit sich selbst leid zu tun, .... Man tut, was anliegt, erscheint äußerlich immer stark und unantastbar, ... und wie es innen aussieht, geht so lange niemanden etwas an, bis man es selbst nicht mehr weiß ...

    Trauerbewältigung hab ich nicht durch Menschen gelernt sonder durch den Tod von Tieren.

    Ja, und auch das kenne ich, ... :hug:

    Obwohl der Überdruss des "normalen Lebens" im Prinzip keine gute Ausgangsposition für eine "Flucht ins Kloster" ist, könnte es sein, dass Du innerhalb eines Klosters mit geregeltem Ablauf möglicherweise besser klar kommsṭ. Bedenke aber bitte: auch dort hat alles seine Ordnung, die anfallenden Arbeiten am Tage (fast) immer gleich.

    Mit meinem Wunsch stoß ich auf zahlreiche wiederstände in der Familie.

    Setze Dich durch, es ist Dein Leben!

    Ich bin mittlerweile fast vierzig.

    Eben drum!


    LG mkha'

    Nur zur Ergänzung,


    das :like:hast Du, Bara, für Deine fröhliche Krimiautor-Ānmerkung, ...


    ... aber wie mich jemand anredet, dazu sage ich: ganz, wie beliebeṇ - vorzugsweise jedoch Her Highness :grinsen:;)

    Wer sich anlehnt, sackt oftmals in eine Rundrückenposition. Ich lernte bei meinem Lehrer, bei der traditionellen Sitzhaltung komme es einzig darauf an, die Wirbelsäule gerade zu halten. (Die aufrechte Körperhaltung während der Meditation ermögliche ungehindertes fließen der Energien, und habe somit Einfluss auf die Aktivität des Geistes. Es sei möglich, anstatt im Lotossitz im Schneidersitz auf einem Meditationskissen, oder auch einfach auf einem Stuhl zu sitzen. Die Schultern sind bei geradem Sitz entspannt, die Hände lege man locker im Schoß zusammen.

    Jemand gab mir mal den Tipp, mir vorzustellen,

    ich würde an den Haaren nach oben gezogen,

    ... dann säße ich auf jeden Fall gerade. :)

    :? Du schreibst,


    - die Statue sei aus Bodhgaya,

    - das Röhrchen im Inneren enthielte Asche eines Verstorbenen,

    - zusätzlich jedoch einen 20 Bath Geldschein aus Thailand


    Da Du nach einem verstorbenen Theravada-Meister fragst: glaubst Du, die Asche eines im Schengenraum verstorbenen Theravada-Meisters sei in das Röhrchen gefüllt worden, und dieses incl. eines 20 Bath-Scheins aus Thailand in ein Sakyamuni Statue aus Bodhgaya? ...


    Das passt nicht wirklich zusammen ...


    Weißt Du, ich würde eher annehmen, dass die fein gearbeitete Statue tatsächlich aus Bodhgaya stammt, jedoch erst im Nachhinein von jemandem, der sich nicht so gut auskennt, aber etwas Interessantes schaffen wollte, befüllt wurde.


    LG mkha'

    Zusammenarbeit ist gefragt, nicht gegenseitiges Beschuldigen und / oder Aufzählen sämtlicher Missstände seit Buddhas Geburt ...


    Wenn die einzelnen Traditionen in der Lage wären, die Vielfalt als Gewinn, und ihre gemeinsame Priorität in der Dharmavermittlung zu sehen, wäre viel zum Wohle aller gewonneṇ. Ein Gremium aus Mitgliedern jeder Tradition könnte gebildet werden, an welches jeder Buddhist sich wenden könnte, der sich in einer Situation sah/ sieht, in der er selbst nicht weiter weiß. ...


    Nur ein Vorschlag:

    mittels der Lehren zum eigenen Wohl, und

    eingedenk des Geschenks Buddhas an alle Menschen:

    gemeinsam zum Erhalt der Lehren, mkha'





    Ich würde anraten, Dich zum Doc zu begeben, und wenn der sagt, es liegt nichts Gravierendes vor, bleibt zu überlegen, ob Dich vielleicht irgendetwas in Deinem Leben (unterschwellig) "würgt", ... etwas, das "zu schlucken" Du nicht mehr bereit bisṭ. ... Ist da definitiv alles im grünen Bereich, wären Entspannungsübungen (keine Meditation - einfach Entspannung) mein Mittel der Wahḷ


    Alles Gute wünscht Dir, mkha'

    So sagte Seine Heiligkeit zu Punkt 5: »In Indien und Tibet hat es Menschen gegeben, die sich aufgrund der Tiefe ihrer Einsicht scheinbar schamlos verhielten, dies aber für das letztliche Wohl ihrer persönlichen Schüler taten. Es kann also Ausnahmen geben. Heutzutage ist diese Art von Benehmen jedoch äußerst schädlich für den Buddhadharma. Wir müssen damit Schluß machen und diskutieren, wie das möglich ist.


    Wie du selber häufig betonst, ist der Dalai Lama nicht der Papst oder Regierungsoberhaupt. Inwieweit ist seine Meinung also eine gültige Aussage für die "tibetisch-buddhistischen Lehren"? Zumindest früher war dies kein Verstoß. Und wenn ich das von Dzongsar Jamyang Khyentse Rinpoche verlinkte Video mit der angeführten Aussage ernstnehme, dann halten es scheinbar weiterhin (einige wenige) Lehrer im Lamaismus für einen gangbaren Weg. Also, inwieweit ist der Missbrauch von Schülern wirklich ein Verstoß oder ist es eher eine in Ausnahmesituationen legitimierte "shock-and-awe"-Praxis.

    Meiner Meinung nach spricht der Dalai Lama von Yogis, die im alten Tibet teils als "hochverwirklicht" (z.B. Milarepa) angesehen wurden und mit ihren mkha' 'gro ma (Skrt. Dakinis - seien es nun "Geistwesen" oder "Yoginis") in den Bergen hausten ... Bei einem seiner Besuche in dem Zentrum, das früher von meinem Lehrer geleitet wurde, sagte der Dalai Lama, dass er eine reale sexuelle Vereinigung ohne Begierde zwecks Erleuchtung in der heutigen Zeit niemandem zutrauen würde. Solchen Personen würde er vorschlagen, einen Teller voller Exkremente mit dem gleichen Appetit zu verzehren, wie sein Lieblingsmenue.


    Zusätzliche Quellenangabe - ausführliche Hintergrundinformationen:

    Zitat

    Seine Heiligkeit der Dalai Lama hat darüber schon mal gesagt, dass er keine lebende Personen kennt, die Qualifikationen dafür mitbringen würden für so einen Weg der Übertragung. Buddhistische Lehrer können ruhig Sex mit ihren SchülerInnen haben, oder? – Buddhismus kontrovers

    damit bezeichne ich die buddhistischen Traditionen, die in Tibet bewahrt, weiterentwickelt und über tibetische Lehrer im Westen weitergegeben wurden. Ich verstehe nicht so recht, wo da das Verständnisproblem liegt.

    Das lag nicht an Dir, sondern an meiner Verständnisblockade - sorry.

    Wobei ich Dich auch (hoffentlich richtig) verstehe, dass Du lediglich darauf hinweisen möchtest, dass es da eben nicht nur eine Verantwortung der Lehrenden gibt sondern auch eine Selbstverantwortung der SchülerInnen.

    Du hast mich korrekt verstandeṇ.


    mkha' fragte sich: ... wie ist es da nachvollziehbar, dass Mann oder Frau sich von einem "Guru", der klar erkenntlich gegen sämtliche Richtlinien der tibetisch-buddhistischen Lehren verstößt, missbrauchen/ misshandeln etc. lassen?

    Weil Mann oder Frau sich täuschen und sich täuschen lassen. Sonst bräuchten sie ja auch keinen Lehrer ...

    Ok, ... diese Aussage ist einerseits zu akzeptieren - andererseits frage ich mich, wie wir alle buddhistischen Zentren auf einen so hohen Standart bringen können, dass keinerlei Missbrauch (egal, aufgrund welch ungünstiger Konstellation) mehr möglich isṭ ...

    Diesem Abschnitt, Sudhana, stimme ich uneingeschränkt zu! ... aber sei vorsichtig, denn wenn ich mir überlege, was möglich sein könnte, wenn alle mitziehen würden, ... dann fange ich an zu spinnen, ... isso. ;) Wenn Du magst, lies es, aber bedenke, dass mir in diesem Punkt die Pferde durchgehen. :roll:


    Wenn die DBU in der Lage wäre, die Spreu (tatsächlich) vom Weizen zu trennen, sich aufzurichten und längst Überfälliges auf die Reihe zu bringen, hätte sie etwas Richtungsweisendes vorzuweiseṇ. Manch einer, der dieses Aktivitäten positiv zur Kenntnis nimmt, könnte sich überlegen, ob er diese Organisation nicht doch durch seine Mitgliedschaft unterstützen sollte, sodass vielleicht auf lange Sicht mehr möglich würde: aktuelle Hinweise auf langjährig gute Dharmavermittlung, Auszeichnung qualifizierter Zentren und Lehrer, erreichbare DBU-Filialen-Ābleger mit Beratungsangeboten - alternativ eine gut erreichbare Hotline mit umfassend unterrichteten Gesprächspartnern, die in der Lage sind, in diversen Lebenssituationen helfend zu beraten (weiter zu vermitteln), usw ... (ggf. ehrenamtliche Helfer), stets aktuelle Hinweise auf Besuche tibetischer Ärzte, Gründung von Kindergärten in Absprache mit den Zentren ...


    Ok, ... ich lasse es nun gut sein. LG mkha'

    Mit den Plattitüden bezog ich mich auf den Dalai Lama - hoffentlich darf man dies tun ...

    Good old man,

    Du darfst tun, was immer Du zu tun beliebst ...

    Mir ist unklar, auf welche Stelle du dich in deiner angegeben Quelle beziehst.

    Ich berichtete mit eigenen Worten, … sollte Dir etwas Bestimmtes suspekt erscheinen, stelle ich Dir hiermit das Material zur Verfügung. LG mkha'


    1.) Auf der Webseite meridian-trust.org liegen mehrere Stunden Filmaufnahmen der Konferenz des Dalai Lama mit westlichen buddhistischen Lehrerinnen und Lehrer im Jahr 1993: The Western Buddhist Teachers Conference with H.H. the Dalai Lama (1 of 8) | The Meridian Trust


    2.) Auf der gleichen website See also


    3.) Ethics in the Teacher-Student Relationship: The Responsibilities of Teachers and Students

    From notes taken during the meeting of H.H. the Dalai Lama and Western Buddhist Teachers in Dharamsala, 1993

    404 Error - Page Not Found!


    Des Weiteren:


    GESPRÄCH: "Es gibt keine Entschuldigung für unethisches Verhalten"

    GESPRÄCH: "Es gibt keine Entschuldigung für unethisches Verhalten"


    Dalai Lama in Deutschland: Mahnende Worte zum Thema Missbrauch

    Dalai Lama in Deutschland: Mahnende Worte zum Thema Missbrauch

    ...............

    usw., usw. ….

    mkha': allerdings wurde dem Dalai Lama auf der Konferenz in Dharamsala, Indien, damals nur über westliche buddhistische Lehrer berichtet

    Kannst du dafür bitte noch eine Quelle angeben?

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Nydahl wird meiner Meinung nach zu recht für seine Fotos mit Rechtspopulisten, -extremen usw. kritisiert. Warum der Dalai Lama nicht für Fotos mit Frauenschändern und Nonnenschlägern?

    Der Dalai Lama gibt Ratschläge, dass solcher Missbrauch publik gemacht werden soll und hat es meines Wissens nach selber nicht getan. Wo hat er Dinge beim Namen genannt, wie er fordert?

    Da Dir meine bisherigen Ausführungen Antworten nicht genügten (Plattitüden), und Dich weiterhin sehr spezifische Fragen bewegen, (siehe oben), schlage ich vor, Dich selbst an geeigneter Stelle zu informieren.


    Bureau of His Holiness the Dalai Lama

    10 B, Ring Road, Lajpat Nagar IV

    New Delhi-110024 (INDIA)

    Fax: +91 – 11 – 26461914

    Website: www.tibetbureau.in


    LG mkha'

    Hallo @void, ...

    Ich würde mich freuen, wenn ...

    ich auch, aber ...

    Der Dalai Lama hat selber gesagt, ihm wurde bereits 1993 von Missbrauchsfällen berichtet ...

    Das ist korrekt, ... allerdings wurde dem Dalai Lama auf der Konferenz in Dharamsala, Indien, damals nur über westliche buddhistische Lehrer berichtet ... Das Treffen fand im Jahre 1993 mit Vertretern der verschiedenen buddhistischen Traditionen statt, um die Entwicklung des Dharmas und die Weitergabe an den Westen zu diskutieren.

    und hat dann scheinbar nichts getan außer ein paar Platitüden von sich zu geben.

    Das mag so aussehen, und ich habe den Eindruck, ich könne mich nicht ständig wiederholen: der Dalai Lama ist kein Papst des Tibetischen Buddhismus ... Er wurde früher, im alten Tibet, "Weltlicher und geistiger Herrscher" genannt, .... aber, eine jede Tradition des Tibetischen Buddhismus hat einen eigenen "Leitenden". In der Tradition der Gelugpa, in dessen Tradition auch der Dalai Lama steht, ist dies der Ganden Thripa (dga' ldan khri pa).


    Der Vertreter des Dalai Lama, Tseten Samdup Chhoekyapa, erklärte immer wieder, dass der Dalai Lama "ein solches unverantwortliches und unethisches Verhalten beständig angeprangert hat". ...


    Er hat weitere regelmäßige Treffen mit Vertretern der anderen Schulen angesetzt, um die Verantwortlichen zu sensibilisieren, ...


    ... und zusätzlich das einzige, was der Dalai Lama tun konnte, getan, und er tut es auch heute noch bei jeder Gelegenheit: er weißt beständig darauf hin, dass ein jeder, der missbraucht wird, dies öffentlich machen muss, und wiederholt auch seinen Rat von 1993, dass solche Lehrer - ob ordiniert oder nicht - den Medien ausgesetzt werden sollten. Zuletzt traf er sich meines Wissens 2017 mit von Missbrauch Betroffenen zu Gesprächen und zur Entgegennahme von Berichten über diese Vorfälle.


    Was der Dalai Lama nicht tun kann, und darauf wies er wiederholt hin, ist, übergriffiges Verhalten der Lehrer zur Anzeige zu bringen, (das muss ein jeder Betroffene selbst tun).


    Des weiteren kann er Lehrer anderer Traditionen weder absetzen, noch ihnen das Reisen und unterrichten verbieten ... Er hat schlicht und ergreifend keinen Einfluss darauf, (ebenso wenig, wie der Papast auf Angelegenheiten der evangelischen oder anglikanischen Kirche), denn dies ist allein Aufgabe des Obersten der Traditionen.


    Ich hoffe, ich konnte mich verständlich machen. ...


    ... Ach ja, noch eine Anmerkung, die (möglicherweise) auch andere Praktizierende, die (ggf. privaten) Umgang mit Asiaten haben, bestätigen können: nichts ist einem Asiaten unangenehmer, als auf Fehler anderer hinzuweiseṇ ... Ist dies dringend nötig, (z.B. um Unheil abzuwenden), wird das, was sie denken, in umschreibende Andeutungen verpackt, die jeder Asiate zuzuordnen weiß, - oder aber, sie schweigen betreten, was als direkte Zustimmung anzusehen ist.


    LG mkha'

    ............


    Zu Sogyal hat der Dalai Lama Stellung bezogen (englische Sprache)

    Der Dalai Lama nennt Sogyal "schändlich" und betont, dass niemand den Lehren eines Lama ohne Frage folgen sollte - nicht einmal seinen Lehren - und er betont, dass alles den Lehren Buddhas und den Erwartungen der Gesellschaft entsprechen muss.


    Höchste Zeit, dass gerade die tibetische Fraktion endlich Ernst damit macht, diesen Augiasstall auszumisten.

    Hallo @Sudhana,


    ich werde jetzt einmal meine Sicht der Dinge darlegen! Nur meine - wohlgemerkt - denn mir ist durchaus bewusst, dass das, was ich äußern werde, auch als mangelndes Mitgefühl mit den Opfern (und hinsichtlich des nicht-unterscheidendem Denkens auch mit den Tätern) aufgefasst werden könnte.


    1.) Was bezeichnest Du genau als "tibetische Fraktion"? ... Ich gehöre zu keinem Verein, bin nicht in leitender Position in irgendwelchen Organisationen, und nur, weil mein (gütiger, weiser) Lehrer ein Tibetisch-buddhistischer Mönch war, gehöre ich noch lange nicht zum tibetischen Volk.


    2.) Ich bin kein Mensch, der sich im Hellen vorzugsweise einen Kartoffelsack über den Kopf ziehen sollte,... dennoch hatte ich das Glück, dass mir in nahezu vierig Jahren kein einziger tibetisch-buddhistischer Lehrer, sei es ein Laie oder ein Ordinierter, zu nahe getreteṇ ist - und wenn es einer gewagt hätte, dann hätte er sich warm anziehen können!


    3.)

    Aber vielleicht sollte man sich einmal ernsthaft darüber Gedanken machen, ob speziell das Guru-Yoga-Modell für den Westen oder überhaupt für die heutige Zeit noch geeignet ist, wenn es da immer wieder zu solchen 'Betriebsunfällen' kommt.

    Wenn man diese Lehren ihrem Sinn gemäß zu verstehen in der Lage ist, sind sie eine wunderbare Sache, die zu einem sehr tiefen Verständnis dessen beitragen kann, was in diesem Rahmen letztendlich gelehrt werden sollte: das Ablegen der "Krücken" und das Arbeiten mit dem eigenen Geist, so, dass der Lehrer seinen Schüler eines Tages verabschiedet: ich kann dich nichts mehr lehreṇ Ziehe weiteṛ


    Ich denke eher, es wäre zu erwarten, dass die (immerhin erwachsenen!) Menschen vor dem Eintritt in ein Zentrum, und insbesondere vor dem (bedingungslosen?!) Anvertrauen an einen Lehrer, (das erst Jahre nach dem Eintritt in ein Zentrum und dem Bekannt-werden mit dem Lehrer stattfinden sollte!), ihre Hausaufgaben machen!


    Es ist sehr zuträglich, (zumindest im Groben) zu wissen, was zu den Lehren gehört, und was keineswegs, ... Beginnt also ein Lehrer, Seltsames von sich zu geben, sollte man sehr wachsam werden ... Es gibt genügend andere Zentren - und sei es eines, das ein paar Stunden vom Heimatort entfernt isṭ ...


    Heute begibt sich kein völlig ahnungsloser Mensch ohne Begleitung eines Erfahrenen zu einem Gebrauchtwagenhändler, fast jeder versucht, sich zuvor wenigstens ein wenig zu informieren ... Ebenfalls fast ein jeder sucht im Internet nach dem besten Arzt für seine Erkrankung, akzeptiert nicht den geringsten Missstand in seinem Hotelzimmer, ....


    ... wie ist es da nachvollziehbar, dass Mann oder Frau sich von einem "Guru", der klar erkenntlich gegen sämtliche Richtlinien der tibetisch-buddhistischen Lehren verstößt, missbrauchen/ misshandeln etc. lassen?


    Ich gestehe, dass fällt mir schwer - so oft ich es bei Erscheinen dieses Themas auch versuche. Jedesmal lodert ein "heiliger Zorn" in mir hoch, und ich frage mich, weshalb sich nicht nur einer, sondern viele Menschen, ganz eindeutig von hinterhältigen, selbstgefälligen Scharlatanen zu deren Belustigung diverser Art missbrauchen ließen - (dass allein ist schon ein Fakt, der mich schlichtweg überfordert ... Ich brachte schon meinen Kindern bei, dass sie sich von niemandem zu Dingen bewegen lassen sollten, die sie nicht wollen, ... ) Wie ist es möglich, dass solche schrägen Vögel nicht schon längst hinter Gittern sitzen - ausgewiesen werden, keine Einreiseerlaubnis bekommen ... oder was auch immer! .... Sind sie etwa noch in Roben?!


    Ich kann nur immer wieder einem jeden raten:


    a.) macht Euch schlau! ... Das kann doch nicht so schwer sein, in einer Zeit, in der (fast) jeder über ein Smartphone verfügt ... Zu meiner Zeit gab es Bücher, eine Telefonzelle und gute Bekannte, die jemanden kennen, der jemanden kennt, ... aber dennoch fanden wir auf diesem Weg gute Lehrer, und keiner der Menschen, die ich persönlich kenne, hatte ein auch nur "seltsames Erlebnis" mit einem unserer tibetisch-buddhistischen Lehrer. ... Mein Lehrer bat sogar bei Einzelgesprächen mit seinen Schülerinnen explizit eine der Nonnen zur Übersetzung mit ins Zimmer.


    b.) werdet ihr zu seltsamen, mit dem Dharma nicht zu vereinbarenden Handlungen aufgefordert, werdet ihr schikaniert, erniedrigt, oder so behandelt, wie Euch kein Chef behandeln dürfte, ist das das große AUS in der Beziehung zum Lehreṛ - und je nach Vorfall, steht eine ärztliche Untersuchung an, gefolgt von einer Strafanzeige!


    So, ... Feierabend jetzt, ...


    mkha'

    :?... Es wird ja nicht umsonst immer wieder darauf hingewiesen, dass es einige Zeit in Anspruch nahm, bis der endgültige Kanon zusammengestellt und in seiner jetzigen gültigen Form niedergelegt wurde.


    :idea: Die Gelehrten des tibetischen Buddhismus fanden auch hin und wieder in ihren schriftlichen Darlegungen "Merkwürdigkeiten" und waren bemüht, dies durch "glättende Ergänzungen und Hinweise" verständlich zu machen. Von nachfolgenden Gelehrten wurde dies bemerkt, teils mit erklärenden Fußnoten versehen, oder in Kommentarliteratur abgehandelt ...


    Vielleicht git es solche Schriften ja auch im heutigen Theravada?!

    Vor "Niederlegung der Regierungsgeschäfte" war er schlicht Leiter einer von keinem Staat weltweit anerkannten Exilregierung.

    ... und diese Regierung, lieber Sudhana, war zuvor in Dharamsala ebenso aufgebaut, wie im alten Tibet. Wie das funktionierte, muss

    ich aber nicht wirklich noch einmal des Langen und Breiten wiederholen, denn genau die gleiche Diskussion hatten wir vor ewiger Zeit bereits im Forum der DBU (SoGen?) LG mkha'