Beiträge von kilaya

    Ergänzt:

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    Den Schritt ,das wir akzeptieren lernen, jetzt mit zwei Karmapas,und zwei großen Kagyu Linien zu leben, ist halt nicht so einfach, wie das vielleicht auf den ersten Blick aussieht.

    Ich fand das von Anfang an ganz einfach. Ich habe sie immer beide gleichberechtigt als Karmapa akzeptiert und daraus auch keinen Hehl gemacht.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Ole Nydahl und seine Getreuen im Diamantweg alles daran setzen werden, eine mögliche Zusammenarbeit beider Karmapas oder sogar einen Zusammenschluss beider Zweige der Tradition zu verhindern, denn dadurch würde er einen erheblichen Prestigeverlust erleiden und an Macht und Einfluss verlieren, was für ihn sicherlich schlimmer wäre, als die derzeitigen kritischen Berichterstatungen über seine Hass- und Gewaltphantasien.

    Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Thaye Dorje ist letztlich für den Diamantweg Karmapa und das gilt schon einiges. Wenn er mit dem anderen Karmapa zusammenarbeiten wird und die Linien wieder zusammenbringen, dann würde ON sich in dem Moment, wo er das ignoriert, tatsächlich mehr oder weniger alleine dastehen mit dem Diamantweg. Die Übertragung der Linie ist aber alles.

    Aber du schreibst von verschiedenen Religionen, hier geht es um ein und die selbe Linie. Was sollte denn da nicht vermischt werden? Man kann noch nicht mal sagen, dass sich die Belehrungen unterscheiden.

    Richtig, inhaltlich ist das die gleiche Linie, nicht nur Kagyü, sondern Karma Kagyü. Man muss ja nicht die eigene Lehre ändern, es reicht ja wenn man sich gegenseitig freundlich respektiert.

    Es ist ja vor allem und eigentlich anatta, was man verstehen und mehr und mehr erkennen soll. Darum geht es im Buddhismus.

    Das ist jetzt doch arg verkürzt. ;)

    Leider können da Texte noch so einfach verständlich geschrieben sein, das allein garantiert nicht, dass da ein Verstehen stattfindet, oder dass die Texte von jemanden geschrieben wurden, der sicher weiß, worüber er schreibt.

    Weswegen ich schrieb "authentisch" womit ich die Aussage auf Texte eingeschränkt habe, bei denen der Autor sicher weiss, worüber er schreibt.


    Ein Verstehen ist nie garantiert, deswegen betonte ich den individuellen Zugang und den Vorteil der Vielfalt der Lehre.

    Ich teile nicht die Meinung, dass man zwingend etwas aus dem Theravada lesen müsste, bevor man sich mit Tantra/Mahayana beschäftigt. (Aber schaden kann es sicher nicht. Und natürlich gibt es für Tantra gewisse Voraussetzungen.) Es gibt durchaus Traditionen, die die grundlegenden Lehren des Buddhismus, die man auch im Pali Kanon lesen kann, authentisch, aber in (in meinen Augen) leicht verständlicher moderner Sprache vermitteln - als Grundlage für Mahayana-Belehrungen, die darauf aufbauen. Aber jeder ist da individuell und das ist auch gut so. So bleibt die Vielfalt der Lehre erhalten...


    Das Gefühl, dass einige Texte mir vieles erklärt oder bestätigt haben, was ich ohnehin dachte, kenne ich auch. So ging es mir vor allem am Anfang. Es war fast wie ein "nach Hause kommen". Aber natürlich gab und gibt es darüber hinaus noch sehr viel mehr zu lernen und zu erfahren.

    Ich halte es speziell hier im Anfängerbereich für sinnvoll, wenn bei einer Frage zum Mahayana auch in erster Linie Leute antworten, die aus einer Mahayana-Tradition kommen.


    Es gibt z.B. schon gravierende Unterschiede zwischen "Heiligen" in anderen Religionen und dem Bodhisattva-Ideal. Und nochwas anderes sind die Maha-Bodhisattvas.

    Es geht ja bei der Meditation weniger darum, schnell einen anderen Zustand zu erreichen, sondern vielmehr darum, das was man in der Meditation an Erfahrungen macht zurück in das Alltagsbewusstsein zu integrieren. Und das erreicht man eben besser mit gleichmäßiger langfristig angesetzter Meditation, die gut in den Alltag integriert ist.


    Natürlich gibt es auch Retreats, das hängt ein wenig von der Meditationsform ab, ob und wie die sinnvoll sind und da wäre wie andere schon geschrieben haben besser, dieses unter Anleitung zu machen. Sonst schleichen sich u.Umst. auch schnell Gewohnheiten ein, die nicht zielführend sind und die spätere Meditation behindern können.

    Was in den Artikeln ja sehr deutlich wird ist der politische Aspekt der Gefahr, dass China den 15. Dalai Lama ausruft. Indem er das selbst tut während er noch lebt, käme er dem zuvor und seine Autorität in der Sache würde nicht angezweifelt. Dazu kommt, dass ein junger 15. Dalai Lama der zum gegebenen Zeitpunkt schon selbst handlungsfähig ist, auch die Gefahr eines chinesisch beeinflussten Linienhalters mindert.


    Es gibt eigentlich keinen Grund, warum eine echte Tulku-Abfolge nicht so ablaufen sollte, dass der Vorgänger noch lebt. Denn anders als viele immer wieder fälschlicherweise annehmen, wird ja auch im tibetischen Buddhismus keine Person von einem Leben in ein anderes Leben übergehen. Somit beruht die Abfolge eigentlich auf der Frage, wer ein bestimmtes Prinzip am besten verkörpern kann. Dieses Prinzip kann durchaus in zwei Menschen gleichzeitig verkörpert sein, so wie es schon Lamas gab, die zwei oder mehr offizielle Nachfolger hatten.

    Wenn man beim Malen von Thangkas darauf abzielen würde, es im dreidimensionalen Eindruck zu malen, dann würde es ganz sicher in einem Glasblock auch dreidimensional erscheinen können. Aber dem Malen von Thangkas liegt eine ganz bestimmte Tradition zugrunde. Und bei dieser Art sind die Symbole und Farben wichtig, nicht die Dreidimensionalität.

    Ich kenne beide Stile, auch auf klassischen Bildern, mal sehr flach mal durchaus dreidimensional. Es käme darauf auf, wie weit das Programm das umrechnen kann. Davon habe ich keine Ahnung.

    Ja, genau so ist es! Das hatte ich aber ganz am Anfang geschrieben.

    Man benötigt für diese Technik ein Foto von einem Objekt. Und obwohl das Foto ja zweidimensional ist, kann der darauf spezialisierte Rechner es auf dreidimensional umrechnen.

    Ich meinte tatsächlich, dass das nach einem gemalten Bild aussieht, also einem Thangka als Vorlage. Wenn das Bild an sich schon sehr plastisch gemalt ist, kann der Rechner das m.E. genauso aufnehmen und umrechnen.

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    Guck mal. Der ist zwar klein, aber ich finde ihn sehr schön. Vielleicht kannst du ihn auch vergrößern lassen. Ich habe irgendwo mal ein Bild mit LED Beleuchtung gesehen, kann mich aber leider nicht erinnern wo. :? vielleicht fällt es mir wieder ein.

    Der sieht toll aus, für mich aber als ob ein Bild eine Vorlage gewesen wäre...

    Alles ist Täuschung, vom Blickwinkel der Erleuchtung aus gesehen. Aber das heisst ja nix, wenn man sich über bedingte Phänomene austauscht. Ich stelle jedenfalls fest, dass es Phasen gibt, in denen sich Synchronizitäten weit über das statistisch erwartbare Maß hinaus häufen, und Phasen wo scheinbar nichts zusammenpasst und der Fluss zu stocken scheint. Sinnhaftigkeit kann ich in beidem entdecken oder auch nicht.

    Bei den Synchronizitäten (nach C.G. Jung) gibt es einen Zusammenhang, der aber nicht kausal ist. Das ist bei ihm so eine mystische Verbindung zwischen den zwei Geschehnissen, die zwar nicht zufällig ist, aber wo eben auch nicht das Eine das Andere verursacht hat.

    Es gibt ja generell den Begriff der "Synchronizität" der zwar kein buddhistischer Begriff ist, aber vielleicht doch ein paar Anregungen geben könnte. Wichtig dabei ist, keinen kausalen Zusammenhang anzunehmen....

    Im "buddhistischen Marktplatz" können Mitglieder von privat zu privat Sachen verkaufen, verschenken oder tauschen. Auch wer etwas von privat sucht ist hier richtig.


    Hier schon mal ein paar Anregungen:

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    • Wenn der Thread abgeschlossen ist, bitte am Ende kurz posten und den Thread als "erledigt" markieren *
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    Vielleicht hier mal folgender Gedanke. Ich kenne keinen einzigen seriösen buddhistischen Lehrer der tantrische Vereinigungspraxis lehrt, geschweige denn einen Schüler der die Voraussetzungen dafür erfüllt. Diese Praxis wird im Westen nicht gelehrt.

    Das stimmt nicht. Ich kenne eine ganze Linie, die das im Westen praktiziert, und Retreatzentren im Westen hat, und mindestens einen authentischen Lehrer, bei die Paare unter seriösen Bedingungen Zuhause praktizieren. Die halten sich aber aus gutem Grund unter dem Radar, und daher gehe ich davon aus, dass es gut noch viele weitere geben kann, die ich nur nicht kenne.

    bzw. da da soviele leute von missbrauch sprechen, anklagen, kann man von anders tickenden traditionen, traditionen, nicht verlangen, eine tantrische vereinigungspraxis, m.M. liegt die ja dann auch gar nicht vor...aber man kann nicht verlangen, dass sie das in einem wie auch immer zentrum oder im umfeld zu tolerieren haben. jedenfalls nicht unter dachorganisation.

    Aus meiner Sicht sind sexuelle Verbindungen zwischen Lehrern und Schülern und tantrische Vereinigungspraxis zwei verschiedene Dinge und sollten nicht verwechselt werden. Während das eine unter bestimmten Umständen aus meiner Sicht tolerierbar ist, ist das andere eine authentische Praxis. Dass man die mit klaren Regeln ausgestattet in einem entsprechenden Setting vermitteln muss, finde ich selbstverständlich. Es gibt Retreatzentren dafür, z.B. bei den Nyingmapas, und es gibt Paare, die das Zuhause praktizieren. Es setzt aber auf jeden Fall voraus: ein Paar entscheidet sich gemeinsam dafür und praktiziert auch gemeinsam und nur mit einander.

    Grundsätzlich ist es aber im Buddhismus ein altes Wissen, dass beim GeschlechtsAkt unheilsame Geistfaktoren immer anwesend sind. Und diese anwesenden Geistfaktoren sind Wurzelbedingungen für unheilsame Folgezustände.

    Und genauso gibt es im Buddhismus auch altes Wissen, dass der Geschlechtsakt heilig sein kann und entsprechende Methoden dazu. Was Du sagst gilt nicht für den gesamten Buddhismus, sondern nur für Teile davon. Dass ein Wissen, das für Mönche gilt, die abstinent leben, nicht für jeden Praktizierenden gelten muss, sollte offensichtlich sein.