Beiträge von kilaya

    Eine Anmerkung noch: das Aufkommen von ablenkenden Gedanken ist keineswegs einem Geist, der naturgemäss Gedanken produzieren würde, geschuldet.

    Der Geist produziert naturgemäß ohne Unterbrechung Gedanken. So ganz daneben ist auch das "Ich denke, also bin ich" durchaus nicht. Versuch mal, nicht zu denken ;) Natürlich sind nicht alle Gedanken ablenkender Natur, das hat ja auch niemand hier gesagt. Wenn ich auf eine Kerzenflamme oder einen Buddhaaspekt fokussiere, dann ist auf den ersten Blick der Fokus auf das Meditationsobjekt die Meditation und alles andere eine Ablenkung. In tantrischen Meditationen schliesst man aber alle Ablenkungen in die Meditation mit ein, damit sie sich von selbst erschöpfen. D.h. der Fokus liegt auf dem Objekt, dann kommen - naturgemäß - andere Gedanken auf. Vielleicht verliert man den Fokus völlig. In dem Moment wo man das bemerkt, ärgert man sich nicht, denkt nicht: "oh nein, ich meditiere so schlecht", sondern kehrt einfach entspannt zum Fokus zurück. So macht man die Ablenkung zu einem Teil der Meditation, ohne diese zu fördern oder abzulehnen. Diese Übung ermöglicht es, nach langer Übung, mehr und mehr in die Nicht-Meditation überzugehen, bei der man im Alltag ebenso entspannt mit den Dingen umgeht, die im Geist erscheinen. Irgendwann ist alles Meditation, aber das ist wirklich das Ergebnis sehr langer Übung im "Labor" der formalen Meditation und der bewussten Übertragung des Gelernten in die Zeit dazwischen. Diese Erfahrung, dass alles Meditation ist, heisst Nicht-Meditation, weil keine gezielte formelle Meditation mehr nötig ist.

    Das Aufkommen von Gedanken kann viele Ursachen haben. Innere Unruhe zB, Unausgeglichenkeit, Zweifel.

    Und woher kommen innere Unruhe, Unausgeglichenheit und Zweifel? Woraus bestehen diese?

    Nach allem, was ich gelernt habe, sind sie das Produkt von: Gedanken. Das Aufkommen von Gedanken hat in der Essenz nur eine Ursache: dass Gedanken ohne Unterlass kommen und gehen. Der Denker denkt, er denkt. Aber eigentlich denken die Gedanken sich selbst. Sie verdichten sich zu Gewohnheitsmustern wie der Vorstellung eines Ichs. Dann nimmt dieses Ich einen Teil der Gedanken als "das bin ich" an und andere Gedanken als "das bist Du". Das passiert auch intern, nicht nur in Bezug auf andere Menschen. Also das Aussortieren in das, was man sein will, und das, was man an eigenen Gedanken ablehnt. Die abgelehnten Gedanken begegnen uns dann gerne in der Aussenwelt, tatsächlich als Teil anderer Menschen, oder in Form von Projektionen auf andere Menschen - bis wir sie gesehen und integriert haben. Dann erst sehen wir klar und ohne Trübung, wer vor uns steht. Aber das führt jetzt eigentlich alles zu weit hier an dieser Stelle.

    Ich glaube,dass sich Aravind selber erklären kann, oder versuchst du hier deine eigenen subjektivenEindrücke jemand anderen zuzuweisen?

    Klar kann er das, und mich würde interessieren, ob ich das richtig verstanden habe :)

    Wo liegt hierPopulismus vor, außer in deinen subjektiven Vorstellungen, wenn ich unterVorbehalt der Spekulation darauf hinweise, dass die Sonnenenergie zum Erhaltder Lebensbedingungen aller auf dieser Erde lebenden Menschen Tiere undsonstigen Organismen Existenznotwendig ist und daraufhin die Frage stelle,keine Fakten behaupte, nur frage, ob es nicht langfristig gefährlich sei, dieseEnergie für den ungezügelten Wachstumswahn in immer höheren Maße zu entfremden.

    Du schriebst direkt danach auch:


    Zitat

    Der Mensch greift nun in diesen natürlichen Energiehaushalt ein, indem er die Sonnenenergie für sich und seine egoistischen Ziele (Wachstum, Gier) beansprucht, obwohl ihm die Auswirkungen, die durch sein Handeln entstehen könnten, in keiner Weise bekannt sind.


    Woraufhin ich erzählte, dass genau diese Spekulation durch Forschung wissenschaftlich widerlegt wurde, aber die AfD sich dennoch einen Satz daraus aus dem Kontext gezogen hat, um damit genau das Gegenteil zu behaupten. Daran erinnerte mich Deine Spekulation. Eine vergleichbare These kam bisher von keinem Wissenschaftler, und es macht eigentlich auch nicht viel Sinn. Die Veränderungen der Gene sind eine ganz andere Geschichte, der Vergleich hinkt.

    Die Sonnenergie wird bereits vom "ungehemmten Wachstumswahn" aller Pflanzen und Lebewesen des Planeten "entfremdet". Die Energie wird dabei umgesetzt, eingelagert, gespeichert, wieder freigegeben usw. Auch in den fossilen Brennstoffen ist die Energie letzten Endes im Wesentlichen durch Sonnenenergie eingelagert worden. Wenn wir Solarenergie nutzen, wird die Energie in den meisten Fällen nur kurzfristig umgeleitet, aber nicht umgewandelt. Licht und Wärme kommen irgendwann größtenteils als Licht und Wärme woanders wieder raus. Die Sonnenenergie die da zeitweise dem System "entnommen" wird, nimmt sie keiner Pflanze und keinem Lebenwesen weg. Genau das (der letzte Satz) war das Ergebnis der genannten Studie.

    Natürlich bin ich auch gegen den ungehemmten Wachstumswahn der Menschen. Besonders wenn es aus Gier passiert. Aber solange Energie gebraucht wird, sollte man die Quellen wählen, die am wenigsten Schaden anrichten. Und von allen derzeit bekannten Quellen ist Solarenergie die sauberste - im Gegensatz v.a. zu fossilen Brennstoffen, die ja nicht nur eingelagerte Energie aus dem Boden holen, sondern auch noch die schädlichen Verbrennungsrückstände in die Luft pusten.

    Was sollen dieAndeutungen, um nicht zu sagen Unterstellungen von AFD-Populismus undpostfaktischen Positionen, die sind unterste Schublade und m.E. nur Ausdruckvon Hilflosigkeit. Was hat meine Einlassung zu dem hiesigen Thema mit der AfDoder geflissentlicher Unsinns Bekundungen von Wissenschaftlern zu tun?

    Was das damit zu tun hat, habe ich ja erklärt: ich habe solche Thesen bisher nur von wissenschaftlich eher weniger kompetenten Populisten gehört. Logisch machen sie für mich keinen Sinn, daher kann ich mich nicht hineinversetzen, wie man solche Ideen entwickeln kann.

    Und wenn jemand, der eher unwissenschaftliche Thesen von sich gibt, dann Wissenschaftlern "Unsinns Bekundungen" andichtet, die da tatsächlich gründlich geforscht haben, dann ist das aus meiner Sicht per se eine Art "Populismus".

    Wenn ich hilflos wäre, würde ich nicht alle meine Aussagen bis ins Detail begründen können. Sachlich kommst Du mir da eher hilflos vor. Hilflos fühle ich mich allerdings bei den Methoden der politischen Populisten, weil diese gezielt gegen jegliche Logik agieren und damit Menschen ködern, die es immer schon mal "besser wissen" wollten, als "die da oben".

    Diese gezielte Agitation werfe ich Dir allerdings nicht vor. nicht dass Du das missverstehst. Wie ich schon sagte: ich unterscheide durchaus, ob jemand ein Populist ist, oder lediglich Thesen vertritt, die man ansonsten eigentlich nur bei diesen findet. Es ist auch eigentlich egal, wer sowas verbreitet - sachlich habe ich alles so gut ich es weiss erklärt und gekontert, das ist der Teil meiner Beiträge, auf den es mir wirklich ankommt.

    Ich glaube Aravind wollte sagen, dass die Meinungen darüber auseinander gehen, ob Du Fragen wirklich früher schon beantwortet hast. Dass die Meinungen über die Inhalte auseinandergehen, ist ja nicht weiter bemerkenswert.


    Und nein, ich bezeichne durchaus nicht jeden, der nicht meiner Meinung ist, als Vertreter populistischer postfaktischer Positionen. Das bezieht sich darauf, dass Du tatsächlich derartige Positionen wiedergibst, die Du bisher inhaltlich nicht weiter hast begründen können, und schon gar nicht wissenschaftlich. Deswegen bezeichne ich Dich aber nicht als "Rechtspopulist" oder sonstwas. Ich habe ja schon erklärt, dass bestimmte Aussagen von Dir z.B. von der AfD in Umlauf gebracht wurden, und dann sogar vom Wissenschaftler, von dem sie stammen sollten, heftig dementiert wurden, weil er eigentlich das Gegenteil sagte, wenn man den einen Satz nicht aus dem Kontext reisst. Was aber niemand interessiert hat. Diese Aussage ist also an keiner wissenschaftlicher Studie der Welt belegbar und auch Du konntest Deine Quelle nicht nennen. Das ist ein Paradebeispiel für das postfaktische Zeitalter. Du hast nur einen einzigen Beitrag geleistet, mit dem einen Zeitungsartikel, der tatsächlich eine konservative Sichtweise vertritt, und das habe ich an der Stelle ja auch entsprechend gewürdigt.


    Insgesamt kommen von Dir zu 90% steile Thesen, die Du bisher durch nichts hast belegen können. Was auch daran liegt, dass sie zu einem grossen Teil schlicht und ergreifend und nachweislich - an den Fakten orientiert, und nicht politisch betrachtet - falsch sind. Fakten sind Fakten, was die Politik daraus für ihre Zwecke interpretiert, kann aus anderen Gründen falsch sein, das ist dann aber eine Frage der Meinung.


    Bei Sachen wie Deinen Gründen, warum Solarenergie ein Eingriff in die Natur ist, und fossile Brennstoffe "dazu da, verbrannt zu werden", oder zu den Wasserspeichern, oder Deinem Verständnis zum europaweiten Energiemix im Stromnetz usw. gehen Deine Aussagen an wirklich harten Fakten jenseits der Interpretierbarkeit vorbei.

    Ich habe den Eindruck, dass wir noch sehr stark darin gefangen sind, auf irgendeiner Ebene feste Rollenzuschreibungen greifen zu wollen. In welchem Körper man sich wohl fühlt, ob man dessen Geschlecht umwandelt oder ausdrückt, oder das andere Geschlecht ohne Umwandlung ausdrückt, und wen und welches Geschlecht man liebt oder lieben will oder lieben kann sind doch letztlich getrennte Aspekte.

    Ich habe vor ein paar Jahren erzählt bekommen von einer Entwicklung, wo eine Frau ein Mann sein wollte, aber weiterhin Männer liebte. D.h. eine Umwandlung von einer heterosexuellen Frau zu einem homosexuellen Mann. Dann haben sie und ein nach eigener Aussage stockschwuler Mann sich verliebt. Der Mann stellte fest, dass es ihn auf einmal gar nicht mehr interessierte, welches körperliche Geschlecht sie hatte. Sie sind nun glücklich zusammen als Mann und Mann im Ausdruck, und Mann und Frau was das körperliche Geschlecht angeht. (Nach meinem letzten Stand; ob der Wunsch nach Geschlechtsumwandlung noch auf lange Sicht auf dem Tisch ist, weiss ich nicht, aber es spielt wohl keine so grosse Rolle mehr...)

    Ich glaube das zeigt, wie vielgestaltig das alles verlaufen kann, wenn man keine festen Konzepte anlegt. Wer sich auf die Liebe zwischen zwei Menschen fokussiert und alle anderen Konzepte ausser acht lässt, kann sich mit der Abkehr von alten Rollenverständnissen wohl am leichtesten arrangieren.

    Ich habemehrmals begründet worauf sich der von mir benutzte Begriff „Schildbürgerstreich“bezieht; oder hätte ich besser den Begriff „Milchmädchenrechnung“ benutzensollen.

    Deine Thesen sollen wissenschaftlich klingen, wenn man nachfragt kommen aber nur aufgesammelte populistische Parolen. Harte Fakten ignorierst Du dabei geflissentlich. Willkommen im postfaktischen Zeitalter.


    In unserenBreitengraden (Deutschland) dürfte es diesen Überschuss an Sonnenenergie nicht geben unddeshalb finde ich die Kalifornischen Verhältnisse als Argumentgrundlage fürhiesige Pumpenkraftwerke zu benutzen, als völlig ungeeignet und irreführendnoch dazu; eben für einen Schildbürgerstreich.

    Wir haben jetzt schon Überschüsse an regenerativen Energien, die wir nicht in vollem Maß speichern können. Das ist einer der Gründe, warum Windräder so oft still stehen. Man kann ein Kohlekraftwerk nicht mal eben herunterfahren, und die überschüssige Energie aus der Windkraft würde die Netze überlasten.


    Kein Mensch hat "kalifornische Verhältnisse als Argument für hiesige Pumpkraftwerke" benutzt. Pumpkraftwerke und Pumpwasserspeicher gibt es hier, wie wir aufgezeigt haben, schon über ein Jahrhundert. Atomstrom gab es da noch gar nicht, geschweige denn eine Energiewende. Genau genommen ist, wie hier auch deutlich wurde, die Kapazität an Stellen, wo wir noch solche Speicher in DE neu einrichten können, ausgesprochen begrenzt. Nachgedacht wird über Möglichkeiten dazu schon seit vielen Jahren.

    Dass bisher die alten grossen Energieriesen noch die stärkere Lobby haben, sieht man daran, wie sehr sie die Energiewende hier ausbremsen konnten und welche Schützenhilfe z.B. RWE von der NRW Landesregierung bekommt. Selbst der Kompromissvorschlag der Kohlekommission ist immer noch halbherzig.


    Die Schüler, die da jetzt immer mehr auf die Strasse gehen, haben mehr als alle anderen verstanden, worum es geht: um ihre Zukunft. Und sie haben auch die Fakten und Zusammenhänge schon mit teilw. 12, 13 Jahren besser auf dem Schirm als so mancher, der sich als "Experte" geriert. Sie werden das ausbaden müssen, was die Politik jetzt verzockt, noch lange nachdem der letzte Alt-Politiker seine milden Gaben von der Kohlelobby verprasst hat.

    Bei etwas, wo es fliessende Übergänge gibt, und was unterschiedlich definiert ist, wirst Du keine klare Abgrenzung finden können. Ich würde mich eher auf den Aspekt der Motivation fokussieren, also warum man etwas tut, egal was man tut und mit welchen Mitteln. Und auf die Entwicklung hin zur Erleuchtung, wo Kräfte aus Sicht des Vajrayana erscheinen wenn sie gebraucht werden aber ansonsten nicht im Fokus stehen.

    Ich sag mal, wenn Du jetzt Probleme hättest wegen irgendwelcher Dinge, die unbewusst von Dir ausgehen, dann würde es sich lohnen, sich das anzuschauen und die Quelle zu finden und zu klären. Aber wenn es eigentlich im Alltag gut ist für andere und für Dich, kannst Du auch abwarten bis es sich von selbst klärt.

    Beim Flugzeug hat das mit der Reichweite ohne Auftanken zu tun. Da funktioniert bei jetzigem Stand wohl nur Flüssigkraftstoff. Wobei es schon (teurere) Zumischungen von synthetischen Kraftstoffen zum Kerosin gibt, die bereits die Schadstoffe deutlich reduzieren. Leistet sich nur nicht jede Fluggesellschaft, zumal bei dem aktuellen Preiskampf.

    Noch interessanter werden wohl die komplett synthetischen Kraftstoffe, die genau auf bestimmte Anforderungen und Schadstoffarmut zugeschnitten werden. Auch da wird überschüssige Energie interessant bei der Herstellung.

    Wenn man Sonnenenergie nutzt, muss man den Strom speichern. Die Sonne scheint am Tag, aber die Leute brauchen in der Nacht Licht.

    Zumindest Teile des Stroms. Und für Windkraft gilt das Gleiche: wenn es Windstill ist, muss man auf andere Quellen zurückgreifen können. Auf der anderen Seite wird bei viel Wind schnell zu viel produziert - was man mit ausreichenden Speichern als Reserve nutzen könnte.

    Ein Wasserspeicher-System ist ausmehreren Gründen dafür ungeeignet, vor allem deshalb, weil die zur Bewegung der enormenWassermassen aufzuwendende Energie, eine überschüssige, also nicht sonst wie verwertbareEnergie sein müsste, um dieses System ökonomisch tragbar zu machen.

    Genau das ist ja dann der Fall, es wird nur zu dem Zeitpunkt nicht verwertbare Energie gespeichert und zu einem Zeitpunkt wieder genutzt, zu der sie gebraucht wird. Verlust gibt es immer, aber die Effektivität eines solchen Wasserspeichers ist mit über 70% sehr hoch.


    Das Beispiel soll zeigen, dass es intelligenteund weniger intelligent durchdachte Energie Regenerierung.- und Speichersystemegibt.

    Und Deine zwei Beispiele zeigen nicht mal im Ansatz, dass da die eine Sache mehr und die andere weniger durchdacht wäre.

    Der Höhepunkt ideologischer Verblendungist die Vorstellungen, die natürlichen Seen oder große Wasservorkommen alsEnergie Reservoir zu benutzen. Darin gipfelt sich die Doppelmoral der sogenanntenNaturschützer, die vorgeben das Klima schützen zu wollen und dabei die Natur ihrerPflanzen, Tiere und aller Lebewesen und deren Lebensraum berauben.

    Und wo genau raubt man der Natur ihren Lebensraum, wenn man in einem Kohleschacht, eine bereits existierenden Stausee oder einem ohnehin geplanten Stausee einen Wasserspeicher einplant? Bei der Nutzung passiert dann auch nichts, was der Natur zuwider laufen würde. Es ist ja nicht so, dass da ganze Seen vollgepumpt und wieder abgelassen werden.

    Hier drehst Du jetzt wie bei Deiner Behauptung, "Solarenergie ist ein Eingriff in die Natur, fossile Brennstoffe sind dazu da, Energie zu erzeugen" zwei Sachen nebeneinander, wo Du das Verhältnis von dem, was natürlich ist, und dem was ein Eingriff in die Natur ist, durch eine blosse Tatsachenbehauptung ohne Beleg komplett herum.

    Zwar ist die Nutzung der Bremsenergie, die es ja inzwischen sogar bei Individualverkehr gibt, in einem Akku ebenfalls sinnvoll, setzt aber den Einsatz zusätzlicher Akkus voraus, die derzeit nicht ohne seltene Erden usw. gebaut werden können. Diese sind schon so endlich, dass ein grossflächiger Ausbau von E-Mobilität ohne die Erfindung neuer Batterietypen (die zweifelsohne kommen werden) in absehbarer Zeit ab einer gewissen Zahl blockiert ist. Dafür ist also mit etwas weiterem Blick eigentlich der größere Eingriff in die Natur verbunden.

    Wir werden IMMER in die Natur eingreifen müssen, um Energie zu erzeugen. Aber bei der Bemessung, was der Natur mehr Schaden zufügt, drehst Du bisher die Methoden genau anders herum.

    Nureinfach so: ………..weil es im Schnitt momentan um 0,2Grad Celsius wärmer sei, wievoriges Jahr………?

    Das akkumuliert sich ja, wenn das vorige Jahr schon viel zu warm war usw. Wenn von den Gradzahlen die Rede ist, die wir zukünftig nicht überschreiten dürfen, um bestimmte Folgen in ihrem Ausmaß abzumildern (wovon viele Millionen wenn nicht Milliarden Menschen mehr oder weniger betroffen sind) dann handelt es sich auch um "noch mehr als es ohnehin schon zu viel" ist. Und die durchschnittliche Erwärmung kann man auch nicht mit einer Erwärmung im Wetter an einem Tag vergleichen; die Folgen schon eines zehntel Grads mehr oder weniger im globalen Durchschnitt betreffen Millionen Menschen.

    hedin02 Nur mal so am Rande:

    Zitat

    In der vorläufigen Klimabilanz der ZAMG liegt 2018 um 1,8 °C über dem vieljährigen Durchschnitt und ist das wärmste Jahr in der 251-jährigen Messgeschichte Österreichs.

    2018 mit großer Wahrscheinlichkeit wärmstes Jahr der Messgeschichte

    Und während sowas als Einzelereignis nicht viel heissen muss, gibt es auch noch einen Trend insgesamt, dass es immer wärmer wird und die jeweils heissesten Jahre davor liegen fast alle in den letzten 10-20 Jahren.

    Es gibt einen Text aus der Aro-Gemeinschaft (Mutter-Essenz-Linie, Nyingma) über eine weibliche Meisterin, die fast nur so gewirkt hat. Also nicht gelehrt, sondern unerkannt herumgelaufen und wer in ihrer Nähe war, und ein gewisse Offenheit hatte, bei dem wurden "wie von magischer Hand" die "Raumnerven geklärt". "Raumnerven" ist ein Ausdruck aus dem Text. Dort wird gesagt, dass das - also im Verborgenen wirken - eher eine weibliche Aktivität sei. Was aber nicht hiesse, dass es exklusiv so sein müsse. Dort wird das jetzt aber auch nicht als Siddhi bezeichnet, in dem Sinne dass man etwas "willentlich" tut. Da ist zwar grundsätzlich eine Absicht dahinter, aber nicht in jeder einzelnen Situation wo das dann passiert.

    Mahayanis sind einfach Leute, die Mahayana praktizieren. Was bedeutet, dass sie das Bodhisattva-Ideal verwirklichen wollen. Teilweise ist damit auch verbunden, dass man als Bodhisattva Siddhi verwirklicht und diese dann auch nutzen soll.


    Siddhi sind besondere Kräfte, die nicht jedem zur Verfügung stehen, und die willentlich genutzt werden können. Wenn Deine Ausstrahlung sowas ist, dann könnte man es vllt. so nennen. Wenn es einfach eine gute menschliche Ausstrahlung ist, dann ist es keine Siddhi, auch wenn Du es absichtlich machst oder bewusst verstärkst.


    Die Grenzen sind immer fliessend, und am Ende ist es nicht von belang, ob man das nun Siddhi nennt oder nicht. Auf Entfernung und ohne Dich zu kennen, kann Dir das wohl auch niemand von Aussen beantworten. Ich sag mal so: wenn es Siddhi sind, spürt / weiss man das einfach.

    Ich denke so eine Auswirkung wie Du sie beschreibst, ist einfach ein Zeichen einer positiven Ausstrahlung, die andere inspiriert. Manche Menschen haben das auf natürliche Weise, und solange es eine positive Auswirkung ist, braucht man sich ja auch keine Gedanken darum zu machen. Es könnte sogar sein, dass die Wünsche aus vergangenen Leben wirken, dass man für das Wohl der Menschen da sein möchte.


    Siddhi sind vielleicht eher etwas, das mit einem willentlichen Akt beginnt. Man will etwas erreichen, und setzt Kräfte ein, um das zu erreichen.

    Die Energie folgt der Aufmerksamkeit und es ist schwer, bei so einer Art der Meditation zu unterscheiden, was man "findet" und was man selbst auslöst oder erzeugt. Buddhistische Meditation arbeitet daher eher entweder mit reiner Achtsamkeit (Phänomene kommen und gehen und man schiebt sie weder weg, noch hält man daran fest) oder mit vorgegebenen Visualisierungen, die man möglichst exakt aufrecht hält und auf die man die Konzentration fokussiert. So kann man vermeiden, sich in etwas, das erscheint, hineinzusteigern, das nicht hilfreich ist bzw. keine Phänomene zu erzeugen, die nicht heilsam sind.

    Da wird eine ideale Situation im Konjunktiv skizziert: "sollte die Gesellschaft wirklich ihren Schwerpunkt verlagert haben, dann wäre es am besten wenn...". Auch jetzt wäre es gut, aus dem Blickwinkel so einer Theorie, wenn die Politiker und Führungskräfte (ich glaube da sind auch nicht irgendwelche Chefs gemeint) auf einer höheren Stufe wären, als die Mehrheit der Gesellschaft. Weil sie dann den besseren Überblick hätte. Man kann ja wirklich nicht behaupten, dass das der Fall wäre, denn das derzeitige System fördert, dass ein Politiker als Egomane fast am meisten Chancen hat.

    Ich will nur kurz einwerfen, dass ich kein besonderer Fan genau dieser Theorie und Stufenvorstellung bin. Ich kannte die bis zu dem Artikel gar nicht. Eher schon Spiral Dynamics, was ich schon länger kenne. Ich habe es v.a. deswegen als Aufhänger für die Diskussion genommen, weil dort gesagt wird: sind die derzeitigen Prozesse vielleicht ein Zeichen einer Entwicklung? Inklusive der scheinbaren Rückschritte?

    Wir exportieren mehr Strom, als wir importieren, und der Ausbau der reg. Energien ist beschlossene Sache. Insofern denke ich schon, dass das politisch gewollt sein könnte. Aber noch gehört das Gelände RWE, und die leben in ihrem "eigenen Universum".

    Das liest sich für mich wie so eine Gehaltstabelle ...Lohngruppe xy muss das und jenes können und zu soundso viel % selbstständige arbeiten ausführen..nur die Euros dahinter fehlen. Wobei meinen Chef sehe ich da allerhöchstens bei E3.....passt also auch nicht....sollte es aber...

    Genau das kann man eben nicht so übertragen. Gerade wer meint, "Chef" sein zu müssen, kann sehr egobezogen sein, während die Reinigungskraft vielleicht mit einer ganzheitlichen Einstellung unterwegs ist. usw.

    Ich bin sicher RWE hat viel Geld eingeplant, das alles marketingtechnisch zu verkaufen und Wissenschaftler für Gutachten gut zu bezahlen, damit die das unbedenklich finden. ;) Wenn dann die Folgen eintreten, werden sie sich nicht mehr verantwortlich fühlen und die Folgekosten werden per Steuer auf die Bürger umgewälzt. Damit sie nicht verantwortlich gemacht werden, dafür haben sie dann sicherlich auch durch ordentliche Zahlen an die Landesregierung(en) vorgesorgt, die die passenden Gesetze dafür schon mal verabschieden. usw. Wie das halt so läuft, hier im Revier ;)

    Geothermie ist ja z.B. in Island durchaus gang und gäbe - aber da kommt man halt auch etwas leichter dran... Ich denke, dass das nur in Regionen mit dicht unter der Oberfläche liegender Lava realistisch ist. Aber geforscht wird da allemal...

    Es gibt ja Ideen, das Loch komplett zu fluten. Das wäre dann einer der größten Seen Europas. Sie wollen dafür über Jahrzehnte Wasser aus dem Rhein zuleiten. Hmpf. Ich sag mal: billiger kommen sie aus der Sache mit der Renaturierung nicht raus. ;)


    Das mit den Kohleschächten - es wird ja z.B. im Ruhrgebiet überall gepumpt, damit kein Grundwasser eindringen kann und massive oberirdische Schäden verursachen. Von daher denke ich, dass die Schächte ohne gezielte Befestigung als Wasserspeicher nicht geeignet wären, also auch keine günstige Option.

    Ich hab mich jetzt nur auf Deine Beiträge bezogen, es ist ja nicht so, dass es Zeit gewesen wäre, sich mit den Links zu befassen...


    Postapokalyptische Filme sind ja nicht alle nach dem Mad Max Muster. Es gibt durchaus Sendungen, die interessante Ideen entwickeln oder eben auch zeigen, was die Leute machen müssen, wenn auf einmal keine Technik mehr funktioniert usw.