Beiträge von Lilli

    wunderbar geschrieben:hug:_()_


    mir fällt dazu noch was ein, was mein Lehrer mal sagte; und zwar, dass unser Leid uns nichts Böses will, im Gegenteil, es will uns nur in die richtige Richtung lenken.

    Musste erstmal recherchieren, was ein Schuster ist. Ein Weberknecht, ist das, richtig?

    Die dürfen bei mir bleiben:nospeak:

    Normalerweise habe ich auch nichts gegen sie, aber wenn die Ehefrau nach Entfernung verlangt.... :)

    versteh ich:)

    Das mit den Hunden und Katzen in China erscheint uns unnötig grausam. Geht mir genauso!

    Dabei vergessen wir aber sehr schnell, wie es in deutschen Ställen und Schlachthäusern zu geht.

    Das wird ja auch nicht in der Werbung gezeigt, "...die mit der Mühle muss es sein..." und nicht "...ach das Schwein lebt ja noch weil es nicht richtig getötet wurde und jetzt hängt es an einem Bein an einer Kette und zappelt wärend es ausblutet... " oder "...ja wir brenne unseren Kälbern die Hornansätze ohne Betäubung raus, damit sie sich nicht gegenseitig verletzen im total überfüllten Stall (selbst in Biohaltung)".

    Man kann es garnicht oft genug sagen: Konsum von Fleisch, Milch und Eier aus Industrieproduktion sind des Tieres und des Menschen unwürdig und durch nichts zu rechtfertigen. Schon garnicht durch den Buddhismus.

    wie Paul McCartney sagt

    "hätten die Schlachthäuser Wände aus Glas, wären alle Vegetarier"

    @ lilli. Nein. Wenn jemand verletzt ist, dann hat ja schonmal Karma gewirkt und Du hast jetzt die Möglichkeit etwas zu tun. Wenn Du nicht hilfst kann er Sterben. Wenn Du hilfst kann er es schaffen. Welchen Samen man in seinen Geist setzt, kann man selbst entscheiden. Später wird er reif.

    Er hat aber auch das Karma, von Dir geholfen zu werden.



    Es müssen 4 Bedingungen zusammenkommen wenn Karma richtig wirken soll. 1. Man muss die Situation erkennen. 2. Man hat den Wunsch etwas zu tun, oder die Situation zu verändern. 3 Man tut es, oder lässt es tun. 4. Man ist danach froh.


    Weil, wenn wir die Sitiuation ändern können, warum tun wir es nicht.

    ach ne :oops:

    Lilli man kann nur Erleuchtung erlangen wenn äußere und innere Wahrheit eins und der selben Ganzheit sind. Das bedeutet, wenn man aussen keinen Buddha sehen kann, wird man innen keinen finden. Der Egotrip begìnnt, wenn man denkt, das Karma der Menschen ändern zu müssen. Auch Buddha konnte nur den Weg zeigen. Aber nicht das Karma ändern. Wenn Du es kannst?! Insofern liegt der Egotrip nicht bei mir. Mit dem Beispiel Buddhas gegen das Ego. Oder mit dem Ego gegen Buddhas Beispiel? Vielleicht eher Dein Trip ;)

    Wenn ich also z.Bspl. sehe, da ist jemand verunfallt, in einer hilflosen Lage, dann sag ich mir " ist halt sein Karma", der Buddha in mir hat das erkannt. Dann brauch ich auch nicht helfen, sein Problem, da sein Karma...:lol:

    Lieber mkha. Ich kenne sooo viele Buddhisten persönlich. Niemand war politisch gleich. Der eine pro Russland, weil er als Russe ein Visum braucht. Der nächste aus Ukraine, gegen Russland. Der eine aus der USA, Trump Wähler, weil er die Globalisierung nicht mag. Der andere Grieche. Er hasst Merkel. Einer aus Polen. Er hält die Deutschen für bekloppt was wir gerade politisch tun. Viele Deutsche, von Grün bis AfD Wähler. Alles Buddhisten. Und jeder hat mindestens eine Meinung, die meiner Ansicht richtig ist. Was jedoch alle verbindet ist die Sangha und das Ziel. Und da sind sich alle einig. Und ist es nicht genau das, was uns ausmacht? Wenn ich innen Buddha sehen möchte muss ich es auch aussen sehen können. Unabhängig von Politik. Der politische Kram verwirrt doch eher, als das es uns hilft in der heutigen Zeit.

    also brauch man sich als Buddhist um nix kümmern, nur um seine eigene Erleuchtung?

    Karma richtet das alles schon?

    Was für ein Egotrip...

    Darf ich fragen, wieso du einen Lehrer brauchst um Meditieren zu lernen. Das geht sehr gut über Youtube oder etnsprechende Bücher. Die Meditation machst du doch letztendlich eh selber und nicht dein Lehrer für dich. Natürlich, wenn es dir hilft, warum nicht. Aber ich denke man findet alle Infos dazu im Netz. Dennoch viel Erfolg.

    na ja, das ein oder andere Mal tauchen auch Fragen auf...

    Hallo Dharma,


    im Allgäu (Oy-Mittelberg) gibt es das Buddha-Haus.

    Ich weiss jetzt nicht, wie weit das von Dir entfernt ist.

    An einem Abend in der Woche gibt es einen öffentlichen Vortrag mit Nyanabodhi (wenn gerade kein Kursbetrieb ist).

    :)

    Liebe Doris,


    anfangs kann es gut möglich sein, dass diese negativen Gefühle noch stärker zum Vorschein kommen, weil sie nun an die Oberfläche kommen und ihren Raum fordern.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mir eine gute Begleitung sehr geholfen hat.


    Du musst aufpassen, dass Du Dich in Deiner Achtsamkeit nicht zu sehr verkrampfst.

    Auch das kenne ich;).

    Ich bekam mal einen regelrechten Ego-Verfolgungswahn.


    Wenn Du diese negativen Gefühle als einen Teil von Dir annehmen kannst, dann kannst Du sie auch irgendwann loslassen.

    Immer mal wieder blitzen sie auch wieder auf, aber dann weisst Du, wie Du damit umgehen kannst.


    Ich hatte früher immer extreme Verfolgungsängste. Ich werde von einem Psychopaten verfolgt, der mich umbringen will usw.

    Während eines Retreats war das wohl mal mein Thema.

    Dann träumte ich, dass ich mich umdrehte und vor mir stand ein riesengroßes Wesen, das aber völlig harmlos war, im Gegenteil, es kümmerte sich ganz liebevoll um ein paar Katzenbabies.

    Dann hatte ich noch ein anderes Erlebnis in dieser Zeit (worauf ich jetzt nicht näher eingehen möchte) und seitdem hatte ich keinen einzigen Traum in dieser Art!

    Das ist über 10 Jahre her.

    So mal meine Geschichte und Erfahrungen dazu.

    Alles Gute:) 

    ich finde es befremdet, wie viel Aufmerksakeit dem Tier in unserer Generation gewidmet wird und wie wenig dem Menschen gegenüber. Wenn ich mir meine Freunde auf dem Weg anschaue, meine Sangha. Wenn ich mir meine Nachbarn, meine Familie oder meine Arbeitkollegen ansehe. Wie toll diese Menschen sind, die mich jeden Tag bereichern. Und ich einfach froh sein kann, das ich dieses begrenzte Leben mit ihnen gemeinsam teilen kann.

    Wenn ich in mir Buddha finden will, sollte ich auch in denen Buddha finden. Die Qualitäten in ihnen finden. Das gilt auch für meinen Hund. Aber mal ganz ehrlich. Ich behandele meinen Hund doch eine Spur anders als meine (Menschen) Freunde. Zum Beispiel ist mein Altar, meine Meditationsecke sehr eingeschränkt für meinen Hund. Einfach weil ich den Dharma hoch halte und mein Hund gern dabei sein kann, jedoch nicht meine Ecke verwüsten sollte. Mein Hund darf an Familienfesten teilhaben. Aber wenn ein kleines Kind Angst hat, dann muss er in seine Ecke. Also warum geben alle so viel auf Tiere, aber wirklich sehr wenig auf den Menschen? Der Feind der Mensch! Wobei der nächste Buddha sicherlich kein Tier wird.

    Wenn es so wäre, warum gibt es dann Massentierhaltung, Tierversuche, Hunde, Katzen, Kaninchen usw. in überfüllten Tierheimen, Tiere die geschlagen werden, die ausgesetzt werden, weil der Urlaub wichtiger ist, oder der Hund alt und krank wird usw. usw. usw....?


    Tierliebe schließt doch nicht aus, dass man auch Menschenfreund ist.

    Ist es verwerflich, Tiere zu lieben?

    Ich liebe meine Hündin sehr, die Liebe sagt mir nicht, ich darf sie weniger lieben, weil sie "nur" ein Tier ist.

    Liebe ist.


    Dass man seinen Hund anders behandelt ist klar, weil ein Hund anders ist!

    Für mich heisst das aber nicht, dass ich meinen Hund schlechter behandel, sondern einfach so artgerecht! wie möglich.


    Ich weiss momentan nicht mehr, von wem dieser Spruch ist, aber für mich soo wahr

    " Den Fortschtritt der Menschheit erkennt man darin, wie sie die Tiere behandeln "

    oder so ähnlich.

    :heart:

    Guck mal bei YouTube z.Bspl Ayya Khema

    "Anweisung zur Praxis - Sinn der Kontemplation

    und/oder

    "Kontemplation als inneres spüren"

    (auch Ayya Khema)

    :)

    Ich war viele Jahre "Gelegenheitsraucherin".

    Vor 3 Jahren hatte ich die Grippe, seitdem nicht mehr geraucht. Und es fiel mir kein bisschen schwer. Allein der ehrlich gemeinte Entschluss hat gereicht:)

    Hallo Logo,


    aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein guter Lehrer, eine gute Sangha ein grossartige Hilfe sein kann, wenn Du "tiefer" gehen willst.

    Denn da können jetzt noch verborgene Themen in Dir hochkommen, die möglicherweise nicht einfach zu verdauen sind.

    Aber nur, wenn man sich das ansieht und nicht verdrängt, ist auch eine Befreiung davon möglich.

    Das kann einen allein völlig überfordern.

    Ein erfahrener Lehrer ist da, meiner Meinung nach, sehr hilfreich.

    Alles Gute