Beiträge von kal

    Meine Meinung dazu:
    Während der Meditation können viele Zustände erfahren werden. Dazu gehören auch welche, die voller Euphorie sind, in der eine andere Wahrnehmung herrscht, oder tiefere Erkenntnisse stattfinden.
    Kein Zustand ist aber Erleuchtung und auch wenn diese Zustände besonders schön und angenehm sein mögen, hänge daran nicht fest! Ich selber habe vor Jahren gedacht, die Satoris die ich erfahren habe seien die Erleuchtung. Sie waren aber eher eine Sucht, denn nach dem sie aufgehört haben, war ich auf der Suche nach dem nächsten Satori, in der Hoffnung es würde dauerhaft bleiben.
    Heute weiss ich, dass es Unsinn ist.
    Zu Deinen Ängsten, nein - kein Zustand bleibt ewig. Auch das was nun noch als Echo nachhallt wird verblassen. Mach Dir also keine Gedanken darum. Verliere Dich nicht in Fantasien, weder in der, Du könntest erleuchtet sein, noch in der, dass Du irgendwelche Realitätsverluste erleben musst und nicht mehr "zurück könntest".
    Meditiere weiterhin regelmäßig, vielleicht probierst Du es mal mit anderen Formen aus und Du wirst sehen, dass nichts beständig ist. Es gibt kein endgültiges Ziel (D)einer Reise. Die Lehre Buddhas ist empirisch prüfbar und nachvollziehbar in der Praxis der Übung.
    Beste Grüße

    Vielleicht solltest Du Dich mal im (stillen) Qigong umschauen, himmlischer Kreislauf etc. In der TCM gibt es viele Systeme die sich mit energetischen Heilungsprozessen beschäftigen. Diese sind aber eher aus dem Taoismus entstanden.

    in der Tat weiss ich nicht was Du meinst. Lehrverständnisse unterscheiden sich, besonders solche Hinayana-Lehren wie die des Theravada im ggs. zu Zen. Aber ein solches Forum lebt vom sachlichen Austausch und dem Respekt der einzelnen Mitglieder. Noch mal, es geht mir nicht darum andere Auffassungen zu bewerten sondern daran zu erinnern sich evtl. mal mäßiger und sachlicher zu äußern, statt den anderen persönlich anzugreifen oder ihn Mundtt zu machen. Denke das hemmt evtl auch neue Mitglieder sich zu äußern, bevor sie niedergemacht werden.
    Also es geht mir um die Form!
    Bevor wir jetzt offtopic werden und der Thread weiter abdriftet, möchte ich Dir anbieten mögliche Themen Deinerseits per PN auszuführen..

    ich habe das auch nichf behauptet, auch nicht Deine Auffassung der Lehre kritisiert, ich habe nur angemerkt, dass mir eine gewisse Arroganz und unanemessene Reaktion in Deinen Posts auffällt, wenn etwas Dir nicht passt. Die Diskreditierungsversuche von Zen, oder die Ansichten von anderen, zB aktuell in Deinem oberen Posting mir gegenüber sind von Dir!

    lieber accinca,
    erstens würde ich mir wünschen, deine latenten Angriffe gegen die Zenlinien würden nicht durch absurde Pauschalisierungen, sondern durch fundierte Aussagen stattfinden. Des weiteren ist auch mir Deine herabfäliige Arroganz gegen andere Meinungen und Ansichten aufgefallen. Und ich frage mich wie dies mit der Buddhalehre übereinstimmt, welcher ja mitunter Respekt und Bescheidenheit zugrundeliegt

    Zitat


    Der gewöhnliche Mensch hat überhaupt keine
    Vorstellung vom Ungestalteten und das ist nicht "am besten".


    Wenn Du jemanden nach Nirwana fragst, werden wohl sehr viele Assoziationen und Ideen auftauchen, welche durch den unwissenden Geist natürlich niemals zutreffen.

    Hallo Hara, wirf Deine Vorurteile und Mutmaßungen, all Deine Vorstellungen über die User hier über Bord. Erkenne lieber, dass sie ein Trugschluss sind, Deine Illusion

    Ich merke es gerne mal bei Gelegenheit an. Ich habe keine konreten Beispiele, dennoch machte z.B. eine Frau Khema einen sehr offenen Eindruck für den Interpretationsspielraum der Lehre Buddhas, in den YT-Videos, welche ich gesehen habe.
    Du jedenfalls stampfst alles nieder, was nicht Deinen Vorstellungen entspricht. Kann ja sein dass es Deiner Disposition als Goldwaagen-Wortfetischist entspricht.. Damit wirbst Du jedenfalls nicht für die Tradition, welche Du angibst zu vertreten - und andere Vertreter wie eben A.Khema schaffen es ja auch, den Theravada als nicht solch fundamentalistische Sekte zu verkaufen, wie es mir anhand einiger Deiner Posts vorkommt..
    Mein letzter Beitrag ist daher wichtiger als Deine Zitation, welche scheibar von meinem Anliegen versucht abzuweichen.

    Ich rede nicht von einem Widerspruch zu "Theravada", ich denke jeder muss die Bedeutung der Lehre für sich selber ergründen. Ich halte jedoch nichts von einem Fundamentalismus, welcher sich krampfhaft an den geschriebenen Worten klammert und alle anderen Ansichten, wie im jüngsten Fall Moosgartens, aber auch in etlichen anderen Fällen, als falsch darstellt bzw als "So hat der Buddha es nicht gelehrt" abtut. Wenn accinca meint, seine Worte wären die absolute Wahrheit, weil er sie von Buddhas Lehrreden intellektualisiert hat und wiedergibt, bitte. Es gibt aber auch jene, welche die Erfahrung suchen und Lehrreden als orientierung nehmen um für sich selber, empirisch, zu schauen.
    Toleranz ist eine Tugend, welche vielleicht auch kultiviert werden sollte (meine normative Einstellung).
    Aber das mag vielleicht meine mahayana-geprägte Idee sein, auch mal über den Tellerrand zu schauen und nicht nur ein totes Schriftwerk anzubeten.. der Dharma ist nicht tot und offenbart sich überall. Man muss vielleicht mal die Scheuklappen abnehmen..

    Ich sehe keinen Hype.
    Deine Assoziationen sind Dein Ding, dennoch ist Muho als ehemaliger Schüler und ernannter Meister und Abt einer namhaften Traditionslinie um Sawaki und Uchiyama sicherlich nicht zu marginalisieren..
    Gassho

    Gedanken solöten nicht manipuliert, z.B. unterdrückt werden. Auch ein Ersetzen ist sinnlos, so schürt man doch weiterhin eine Illusion.
    Gedanken aind normale Produkte des Körpers, der Lebenskraft und somit des Seins. Es genügt sie bewusst zu erkennen und damit loszulassen, damit sie sich nicht weiterspinnen. Man kann im Alltag auch dann auf den Atem achten, als Achtsamkeitsanker um hier und jetzt zurückzukehren und nicht in Gedanken zu versinken..

    Ich habe letztens über die Daseinsbereiche im Kontext der Wiedergeburten gelesen.
    So sei die Wiedergeburt als Tier einfach ein Geistestzustand von Unreflektiertheit, in diesem Leben..
    die zornigen Götter/Dämonen sind in blinde Wut in Konfliktsituationen geboren.
    Eine Illusion des Ich welche dann und wann auftaucht, wird auch immer stets wiedergeboren.


    Warum sich über künftige Reinkarnationen, nach diesem menschlichen Dasein, den Kopf zerbrechen.
    Das Leben geht weiter... mehr gibt es nicht zu sagen


    Gassho