Beiträge von Markus

    Wassersparen sollte man in einem Land wie Österreich oder Deutschland nicht, das schadet mehr als es nutzt. Beispielsweise beim putzen werden oft zu viele Chemikalien und viel zu wenig Wasser verwendet, und auch für die Klärwerke ist es nicht gut wenn Wasser als Trägersubstanz für den Dreck fehlt.

    Moderne Waschmaschinen verbrauchen auch zu wenig Wasser. Ein etwas höherer Wasserverbrauch und dafür nierdrigere Waschtemperaturen wäre sinnvoller.


    Quellen: Stiftung Warentest (Waschmaschinen), eine Mitarbeiterin der Berliner Abwasserwerke

    Besser - finde ich - als jene, die sich für Super-Duper-Ökos halten, weil sie Veganer sind, und dann im schlecht isolierten Altbau wohnen und jedes Jahr in die Naturparadiese der Welt fliegen, bevor diese weg sind (vor allem wegen des Ökotourismus) ;)

    Guter Punkt, meine Schwester gehört auch zu diesen Exemplaren. Ernährt sich vegan und wäscht alles nur mit 30° und ohne Waschmittel (auch Hand-, Küchen- und Putztücher), will sich aber einen Neuwagen kaufen "weil man sich da alles sooo genau selbst zusammenstellen kann", und reist natürlich regelmäßig kreuz und quer durch die Welt.

    (Am schlecht isolierten Altbau kann man allerdings oft nichts ändern, in meinem Bundesland beispielsweise gibt es einfach zu wenige Wohnungen. Dichte Fenster in Altbauten einzubauen schadet oft mehr als es nutzt wegen der steigenden Luftfeuchtigkeit. Es hilft aber immer, die Temperatur zu senken. Meine Eltern heizen das Wohnzimmer auf mindestens 25°, oft auch noch etwas darüber, bei mir sind es halt 20.)

    Es gibt leider immer noch viele Menschen, die sich überhaupt nicht um dieses Thema kümmern und darauf auch noch etwas stolz sind. Ein Paradebeispiel sind SUV. Jeder weiß, wie umweltschädlich, gefährlich und irrwitzig diese geländeuntauglichen Geländewägen sind, aber trotzdem sieht man immer mehr von denen auf den Straßen rumfahren.


    Und dann gibt es jene, die sich jeden Tag überlegen, ob sie nicht noch irgendwas ein bisschen besser machen könnten. Aber reicht das, solange der Anteil der Unbelehrbaren so groß bleibt?

    Hallo Lucy,


    da gebe ich dir recht und leider kann ich das nicht mehr ändern :/
    Doch ich denke die Leute, die täglich meditieren, werden wöchentlich angegeben haben, sodass ich dort auf eine große Anzahl stoßen werde :)


    Danke für den Hinweis !

    Bringt die Umfrage überhaupt noch was wenn zwischen "mehrere Stunden täglich" und "einmal die Woche" nicht unterschieden wird und wenn nicht erhoben wird wie lange jemand schon meditiert? Bis zu dieser letzten Frage fand ich die Umfrage noch recht interessant. :D

    Bei einigen Antworten hier könnte man meinen, es wär etwas schlechtes sich um gute Rahmenbedingungen für die formelle Meditation zu bemühen. Hier ein kleiner Auszug aus dem Anapanasati Sutta:

    Zitat

    "Wie nun wird Achtsamkeit auf das Ein- und Ausatmen entwickelt und verfolgt, so dass es von großer Frucht, von großem Nutzen ist?


    "Da ist der Fall, wo ein Bhikkhu, nachdem er in die Wildnis gegangen ist, im Schatten eines Baumes oder in einer leeren Hütte sich niedersetzt, seine Beine überkreuzt, seinen Körper aufrecht haltend, und Achtsamkeit in den Vordergrund bringt.


    Ich persönlich meditiere nicht gerne direkt nach dem Essen sondern warte lieber eine Weile bis sich mein Magen beruhigt hat und ich mich weniger voll fühle. Viel Gemüse und Obst hängt da stark mit meinem Wohlbefinden zusammen. Sonst achte ich noch darauf, mich schon kurz vor der Meditation etwas zu entspannen und nichts anspruchsvolles mehr zu machen. Mittlerweile weiß ich auch ungefähr, wann es im Haus ruhiger ist und wann nicht.

    Zu ausreichend Hindernissen kommt es bei mir auch so noch, da will ich mir nicht noch zusätzlich selbst welche schaffen, sonst sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. :grinsen:


    Viele Zen-mönche praktizieren die sogenannte Essregel. Der Verzicht auf das Abendbrot. Doch diese Regel fällt mir schwer.

    Du könntest versuchen, deine Mahlzeit auf Abends zu verlegen, also auf das Frühstück und Mittagsessen zu verzichten.

    Dennoch sollte man sich immer vor Augen führen, dass eine lokale Kopie die bessere Wahl ist. Wiso? Ganz einfach: jedes mal wenn ich Streame, dann muss ich mehrere hundert Server beschäftigen (damit ich von meinem PC Spotify anpingen kann, müssen bereits 12 andere Computer arbeiten). Wenn ich eine lokale Datei abspiele, dann ist nur mein PC/Smartphone/Tablet/Laptop am arbeiten.

    Das ist für mich persönlich nicht wirklich von Bedeutung, aber so gut kenne ich mich nicht damit aus. :? Für mich ist der einzige echte Nachteil die Abhängigkeit vom Internet, das alles ist aber natürlich höchst individuell. Mich hat die Pflege meiner Sammlung immer ziemlich gestresst und viel Zeit in Anspruch genommen, ich musste alles sehr einheitlich und ordentlich haben.

    Streamingdienste für Musik, Filme und Serien sind ein Segen für mich. Meine digitalen Sammlungen habe ich schon vor einer Weile gelöscht, meine DVDs, CDs und Schallplatten liegen im Abstellraum rum und werden nach und nach weggegeben. Was mir gefällt wird nur noch durch einen Klick auf ein Herz oder ein Plus-Symbol markiert und das war's.

    Nach und nach habe ich mich auch von anderem digitalen Besitz getrennt und ausgemistet. Fotos, die ich mir entweder nie angesehen habe oder mich an vergangene Zeiten erinnert haben, habe ich gelöscht. Ebenso unzählige Dokumente und pdf-Dateien, die ich "irgendwann mal brauchen könnte", alte Chat- und SMS-Verläufe, mein Konto bei Facebook, Apps/Programme die ich nicht wirklich brauche, und so weiter.

    Die Größe meiner Daten beträgt aktuell 37MB - ein paar Fotos von mir, ein paar Befunde und Bedienungsanleitungen, ein paar wichtige Dokumente. Dazu kommen noch meine eBooks die automatisch in einer Cloud gesichert werden, darum muss ich mich also nicht kümmern.


    Das alles ist die letzten Jahre über passiert und ohne es mir bewusst vorzunehmen. Ich fühle mich so jedenfalls ein gutes Stück wohler, vieles von all dem hat sich sehr nach Ballast angefühlt.


    Wie geht ihr mit digitalem Besitz um?


    Schöne Grüße. :)

    Es ist unglaublich, wie schnell das Diskussionsniveau sinkt sobald es um das Thema Ernährung geht. Respektloses Gekeife und gefährliches Halbwissen rausposaunt von Hobby-Ernährungsberatern. Manche sollten sich endlich eingestehen, dass man an wohlschmeckendem Essen stark haften kann, ich kenne das von mir selbst nur zu gut. Danke aber an Martin1980 für all die spannenden, authentischen Einblicke. :)


    Meine Hauptmahlzeit esse ich am frühen Nachmittag, davor habe ich noch keinen wirklichen Appetit. Manchmal bleibt das meine einzige Mahlzeit, manchmal esse ich Abends noch einen kleinen Snack oder ich trinke etwas Buttermilch. Ausprobiert habe ich schon vieles, aber so fühle ich mich am wohlsten.

    Sherab tut sich schwer mit Feiern (ich weiß es nicht, aber vermutlich steckt da ein bisschen mehr als "keine Lust darauf" dahinter) und seiner Frau zu Liebe geht es trotzdem mit, ich erkenne da nichts was man schlecht reden müsste, und dann auch noch mit den übelsten Klischees.

    Monikadie4. Was ist denn falsch daran wenn Sherab seiner Frau diesen Gefallen tut? Ich fühle mich bei großen Familienfeiern auch selten wohl, meinen Eltern und meiner Schwester zu Liebe gehe ich trotzdem (meistens) hin. Die wissen auch dass mir sowas Probleme bereitet, aber sie sind froh dass ich trotzdem komme (ich im nachhinein natürlich auch), und ich kann früher gehen oder mich zeitweise etwas rausnehmen wenn's mir zu viel wird.

    Ich muss mich, wenn ich die Lehre Buddhas ernst nehme, doch aber um die Wurzel kümmern. Und die ist nicht im Auslöser zu finden, sondern in der Resonanz. Buddha spricht deshalb auch vom Wächter am Tor. Der bewacht ja nicht das Umfeld auf mögliche Auslöser, sondern die inneren Vorgänge und Reaktionen, damit diese nicht unbedacht bzw. unachtsam das Tor verlassen und womöglich Schlimmeres verursachen als angemessen.

    Sehr gut beschrieben. Je nach Tagesverfassung reagiere ich auf die selbe Situation (ich muss länger arbeiten, jemand schneidet mich oder nimmt mir die Vorfahrt, und so weiter) völlig unterschiedlich - von starker Wut bis überhaupt keiner Wut kann da alles dabei sein. Da wird auch nichts verdrängt oder schön geredet, an guten Tagen kümmern mich solche Banalitäten einfach nicht, oft kann ich's dann sogar mit Humor nehmen.

    Dass Wut immer auf Angst beruhen soll verstehe ich nicht. Ich bin häufig wütend und häufig ängstlich, beides gemeinsam tritt aber fast nie auf (oder zumindest empfinde ich es nicht so). Wut erfüllt für mich auch 95% der Zeit - anders als Angst - keine nützliche Funktion.

    Interessant ist wie jeder anders tickt. Ich hingegen muss aufpassen das ich nicht zu minimalistisch werde. Mir gefällt Ordnung und Minimalismus.

    Dabei bewahre ich oft Dinge bewusst auf, die ich früher weggeschmissen hätte.


    Jeder muss eben seine Dämonen kennen.

    Da muss ich bei mir auch etwas vorsichtig sein. Ich habe schon Dinge weggeworfen und ein paar Wochen später musste ich mir sie mir neu kaufen. Mittlerweile habe ich vernünftigerweise meinen Abstellraum lieben gelernt. :grinsen:


    Apropos Minimalismus: schneiden sich welche von euch auch die Haare kurz? Ich mach das schon ziemlich lange, eigentlich seitdem ich angefangen habe, mich mit Buddhismus zu befassen. Ich brauche dann keine Zeit mehr für die Frisur aufwenden, was ziemlich praktisch ist. :grinsen:

    Seit ein paar Monaten schneide ich mir die Haare selbst auf 12mm, ab und zu gehe ich zum Friseur um mir den Nacken machen zu lassen. Fühlt sich für mich schon etwas befreiend an mich darum nicht mehr kümmern zu müssen. :)

    Mir ist es beispielsweise wichtig, in meiner Wohnung nicht in Ramsch oder Dekoration zu versinken. Entsprechend aufgeräumt und ordentlich ist es auch, was ich nicht regelmäßig verwende wird verkauft oder verschenkt. Manche haben allerdings auch schon behauptet, meine Ordnung hätte etwas zwanghaftes - dieselben Menschen, die den halben Tag damit beschäftigt sind ihre Schlüssel zu suchen oder sich stundenlang mental darauf vorbereiten müssen, den Geschirrspüler einzuräumen. :grinsen: Was ich damit sagen will: Eine gewisse Struktur und Ordnung hilft mir dabei, den Kopf für wichtigere Dinge frei zu bekommen.

    Anandasa Das mit den schweren körperlichen (!) Entzugserscheinungen ist meiner Erfahrung nach Unfug, die gibt es bei Nikotinsucht schlichtweg nicht. Mit dem Rauchen aufzuhören ist nur so lange schwer wie man daran glaubt, einen Nutzen oder einen echten Genuss daraus zu ziehen - Willenskraft ist dabei bestimmt hilfreich, spielt aber eine eher untergeordnete Rolle. (Bei anderen Drogen sieht die Sache natürlich etwas anders aus, da sind die körperlichen Entzugserscheinugen unter Umständen sehr gefährlich und müssen medizinisch behandelt werden.)

    FloatingLight Man fühlt sich bei einer Depersonalisation meiner Erfahrung nach so, als wäre man sich selbst fremd. Alles, was ich erlebe, fühlt sich wertlos an, als wäre es nur ein Traum oder Phantasie. Emotionen sind nur ganz flach da man sowieso das Gefühl hat, jemand anderes und nicht man selbst würde das alles gerade erleben. Ich habe während dieser Tage eigentlich nur darauf gewartet, wieder ich zu werden und keine mir fremde Person mehr zu spielen. Alles in allem eine äußerst verstörende Erfahrung. Mit meiner Meditationspraxis konnte ich das allerdings nichts in Verbindung bringen, eher mit massivem Stress dem ich zu dieser Zeit gerade ausgesetzt war, aber wer weiß das schon wirklich.

    Leben und leben lassen ...

    Bitte ein bisschen nachdenken bevor man mit nicht-ganz-so-schlauen Sprüchen um sich wirft. Rauchen belastet eine ganze Reihe von Menschen und nicht nur die Raucher selbst.



    SkyBlue Man muss einsehen, dass einem das Rauchen nichts bringt und man keinen Genuss daraus zieht (außer, dass man mehrmals am Tag seine Entzugserscheinungen lindern kann, aber an denen leidet man ja auch nur weil man Raucher ist).

    Blinky Du scheinst eine sehr gesunde Einstellung zu diesem Thema zu haben, anfangs hatte ich daran ehrlich gesagt noch etwas gezweifelt. Ich vermute, dass du einfach noch etwas Geduld haben musst bis dieses hin und her, welches jeder Vegetarier und Veganer kennt, endet. :)


    Darf ich fragen, wann du das Rauchen aufgegeben hast? Da fand ich die erste Zeit immer total einfach, es hat fast schon Spaß gemacht, nur ab etwa vier Monaten wurde es immer sehr schwer. "Vielleicht habe ich es ja doch genossen..." und weitere Gedanken dieser Art.

    Blinky Vor kurzem habe ich mir bei einem indischen Lokal etwas zu Essen abgeholt. Während der Wartezeit hat mir der Koch voller Freude und Stolz Samosa mit Hühnerfleisch gebracht, später auch noch einen neuem Nachtisch der noch nicht auf der Karte steht. Ich hatte viele Monate davor kein Fleisch gegessen (und seitdem auch nicht wieder), ich wollte aber nicht unfreundlich wirken und habe beides gegessen und auch geniessen können. Keine Reue, kein schlechtes Gewissen, kein schwarz/weiß-Getue. Geschmeckt hat mir das Fleisch, dennoch geht es mir nicht ab.


    Was ich damit sagen will: In eine vegetarische/vegane Lebensweise wächst man rein, sie entwickelt sich. Disziplin ist da manchmal schon gut und wichtig, aber im Endeffekt nur ein Puzzlestück. Wenn du "fast unerträgliche Gier" nach Fleisch oder tierischen Lebensmitteln verspürst bist du einfach noch nicht so weit komplett darauf zu verzichten.